Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
29.5.2009, 20:00 taj 30.5.2009, 20:30 orenge
Andi 2001 kerdi banda „!DelaDap“, on hi o keraschtscha le „Urban Gipsy Soundistar“, imar andi cilo Europa prindscharde hi taj akan pumari nevi Maxi-Single ari den „Kaj Tu Salas“. Barikane muschikaschtscha sar o DJ Panko, savo o lejcti bersch o „Grammy“ muschikano dipe uschtidija, dine la singlejake pumare remiksiha jek nevo muj. I dschili „Kaj Tu Salas“ upro aktujeli album „Sara La Kali“ te lakel hi. Energija, magija taj mystik andar adala trin koji „!DelaDap“ hi, phentscha o Stani Vana, o bandakero dschilaschi, ando vakeripe. I banda ando 12. juni uso „OST-Festival“ Betschiste te schunel hi. (volksgruppen.orf.at)
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
29.5.2009, 20:00 und 30.5.2009, 20:30 Uhr
Die 2001 gegründete Band „!DelaDap“, sie gilt als Erfinder des „Urban Gipsy Sound“, ist mittlerweile europaweit bekannt und veröffentlicht nun ihre neue Maxi-Single „Kaj Tu Salas“. Renommierte Musiker wie DJ Panko, der letztes Jahr den Grammy-Musikpreis erhielt, verleihen der Single mit ihren Remixes ein neues Gesicht. Der Song „Kaj Tu Salas“ ist auch auf dem aktuellen Album „Sara La Kali“ vertreten. Energie, Magie und Mystik, aus diesen drei Komponenten bestehe „!DelaDap“, verriet Stani Vana, der Bandleader, im Radio-Kaktus-Interview.
O prik astariptscha upri Romengeri-flogoskeri grupn ando Ungriko na tschintschol tel. Andi rat upri srida jek teteri ando ostitiko ungriko Abádszalók ando kher jeka Romengera-familijatar ande phagla taj le murscheske taj la dschuvlake save sovnahi – jek 27-berschengero taj jek 26-berschengeri – phare tschinipeskere dukajiptscha upri men, kolin taj pre kertscha, pisinel i ungriki neviptschengeri agentura MIT. Le fatschuske, savo maschkar i daj taj o dad sovlahi, na ulo nischta na kerdo. Read the rest of this entry »
Die Serie von Angriffen auf Angehörige der Roma-Volksgruppe in Ungarn reißt nicht ab. In der Nacht auf Mittwoch drang ein Täter im ostungarischen Abádszalók in das Haus einer Roma-Familie ein und fügte einem schlafenden Ehepaar – einem 27-Jährigen und einer 26-Jährigen – schwere Schnittverletzungen an Hals, Brust und Beinen zu, meldete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Das zwischen den Eltern schlafende Kind wurde nicht verletzt. Der Täter soll ersten Erkenntnissen zufolge eine Rasierklinge benutzt haben. Andere Bewohner des Hauses konnten den Täter überwältigen, der dabei selbst verletzt wurde und ebenfalls in ein Spital eingeliefert werden musste. Laut László Rostas, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Roma, kannten die Opfer den 46-jährigen Täter, der schon des öfteren „Drohungen gegen Roma ausgesprochen hat“. Read the rest of this entry »
Ando keripe le roman kursistar le farajn Roma-Servicesistar ando feberi 2009 jek projekto uso tema „I kojnha le Romendar“ kesdintscha. Dschene andar o kurs tradicijoneli Romano habe keren, taj o arajipe le habestar taj o receptscha sikavas tumenge adaj upri homepage.
Im Rahmen der Roman-Kurse des Vereins Roma-Service ist kürzlich ein Projekt zum Thema „Die Küche der Roma“ angelaufen: TeilnehmerInnen des Kurses bereiten traditionelle Roma-Gerichte zu, die Ergebnisse des gemeinsamen Essens und die Rezepte präsentieren wir auf der Homepage.
Mit der ungarischen Partei MCF („Magyarországi Cigányszervezetek Fóruma – Roma Összefogás Párt“) stellt sich bei den kommenden EU-Wahlen erstmals eine eigene Romaliste. Marco Schicker stellt in der Wochenzeitung Pester Lloyd die neue Partei (siehe dROMA-Blog) und die Hintergründe ihrer Gründung vor. Ihr Antreten könnte, auch wenn es wohl nur eine Randerscheinung bleiben wird, Signalwirkung haben, schreibt Schicker in dem „Aufstand im ‚Ghetto‘?“ betitelten Artikel. Denn ihre Existenzberechtigung beziehe die Romapartei „aus der katastrophalen Lage der Roma in Ungarn“:
Die MCF ist eine Reaktion auf unhaltbare Zustände, aber strukturell und personell sicher nicht in der Lage diese bald zu ändern. Immerhin stellen sie ein Achtungszeichen und einen Hilferuf dar, ist es doch die erste und einzige Romaliste, die überhaupt zur EU-Wahl antritt. Daher will sie, so sie erfolgreich ist, sich auch für die Belange aller Roma in Europa stark machen. Kolompár Orbán, der nicht unumstrittene Vorsitzende der Partei, gleichzeitig Chef der Roma-Landesselbstverwaltung, nennt daher den Antritt seiner Liste auch einen historischen Moment. Read the rest of this entry »
„Ich kann nicht vergessen …“: Ceija Stojka ist Schriftstellerin und Künstlerin. Sie gehört den Lovara-Roma an, die besonders in Mittel- und Osteuropa beheimatet sind. In ihren Büchern und Bildern macht sie auf das Schicksal ihres Volkes in den Konzentrationslagern aufmerksam. Im Gespräch mit Susanne Horvath erzählt Ceija, dass sie bis heute nicht vergessen kann, was ihr und anderen Menschen dort angetan wurde.
Ojs tschaj ande jek familija upre batrtschini, savi grasten biknahi taj andi Austrija dromeske sina. Lakero dad ando logeri Dachau murdardo ulo. O avre la familjiatar ando logeri Auschwitz-Birkenau ledschim ule. 1944 oj pra dajaha taj pra phenjaha ando logeri Ravensbrück bitschadi uli, kaj oj ojs sabovkija buti iste kerlahi. Anglo ar le haburistar so trin ando logeri Bergen-Belsen pele, kaj on le alijirtendar retim ule. Ceija Stojka autorkija taj kinstlerkija hi. Oj Lovarica hi, save ando centrali taj osteuropitiko dschin. Ande lakere kenvi taj kipi sikal oj, so lakere flogoha ando logertscha kerdo ulo. Ando vakeripe la Susanne Horvathiha phukal i Ceija, hot oj dschi adi na dschanel te pobisterel, so lake taj avre manuschenge odoj kerdo ulo. (volksgruppen.orf.at)
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
23.5.2009, 20:30 orenge
O 80-berschengero familijakero schero la familijatar Stojka naschtig uso mulatintschago alo, savo leske uso pativ ando Barankapark kerdo ulo, kaj leskero sastipe nan igen latscho. O keraschi le mulatintschagostar hi o tschau Harri Stojka. Le Mongo Stojka te patijarel resle pumen i familija, pajtaschtscha taj avre dschene, pedar leste te vakerel, andar leskere litararitike verktscha te genel taj muschika leske te kerel.
Harri Stojka, Melinda Stoika, Mosa Šišic, Ruzsa Nikolić-Lakatos taj Tibor Barkoczy upre cidine. Nuna Stojka taj Marion Dvorak gende leskere tekstscha andi romani taj andi nimtschki tschib. „Die Hellerwiese-Barankapark“ hi jek falato la pobisterda historijatar Betschistar. O than sina deschberschengero o nugodinipeskero- taj terdschojipeskero than le Betschitike Romendar. Read the rest of this entry »
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
23.5.2009, 20:30 Uhr
Anlässlich des 80. Geburtstags von Mongo Stojka, dem Überlebenden von drei Konzentrationslagern und dem berüchtigten Vernichtungsmarsch und dem Initiator des Denkmals im Barankapark, das an die im Nationalsozialismus umgekommenen Roma erinnern soll, wurde vergangenen Mittwoch zu einer Gedenkfeier aufgerufen. Das nun 80-jährige Familienoberhaupt der Familie Stojka konnte jedoch bei der Feier, die im Barankapark im 10. Wiener Bezirk stattfand, aufgrund seines kritischen Gesundheitszustands nicht teilnehmen. Der Park („Hellerwiese-Barankapark“) ist ein Teil der vergessenen Geschichte Wiens. Der Platz war jahrzehntelang Rast – und Lagerplatz der Wiener Roma. Im Jahr 1942 wurden alle dort lebenden Menschen deportiert. Mongo Stojka ist einer der wenigen Überlebenden dieser Zeit. Seine Großmutter Baranka kehrte jedoch nicht mehr zurück. 1999 pflanzte Mongo Stojka zu Ehren von Baranka einen Kastanienbaum. Read the rest of this entry »
Unter Bezugnahme auf die Geschichte des Ghettos von Nadejda wirft der Dokumentarfilm fernab von Folklore oder Mitleid einen neuen, politisch engagierten Blick auf die Volksgruppe der Roma und Sinti. Ungeschminkt zeigt er die aufbegehrende Gesellschaft der Sinti und Roma. In der Industriestadt Sliven im Südosten Bulgariens, am Fuße des Balkangebirges, liegt eines der größten Ghettos für Sinti und Roma in Europa – und eines der schlimmsten: 20.000 Menschen leben hier auf engstem Raum in schwierigsten hygienischen Verhältnissen. Das knapp zwölf Hektar große Gelände ist von einer mit verrostetem Stacheldraht gekrönten Mauer umschlossen, die das Ghetto von der Stadt trennt. Diese liegt auf der anderen Seite der Bahnschienen. Diese drei Meter hohe und mit rassistischen Sprüchen übersäte Mauer kann niemanden unberührt lassen. Read the rest of this entry »
Tschechien: Die außerparlamentarische ultrarechte „Nationale Partei/Národní strana“ (NS) veröffentlichte im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen (ČT) im Zusammenhang mit den bevorstehenden Europawahlen einen Wahlspot, in dem sie die „Endlösung der Zigeuner-Frage“ verspricht – in offensichtlicher Anspielung auf die Nationalsozialisten und ihre „Endlösung der Judenfrage“. Der Spot (hier zu sehen auf YouTube – und mit sichtlichen Anleihen bei den Plakaten der Schweizerischen Volkspartei, Anm. dROMa) wurde im Rahmen der Zeit ausgestrahlt, die die zur Wahl registrierten Parteien laut dem Gesetz kostenlos zur Verfügung haben, sich im ČT sowie im öffentlich-rechtlichen tschechischen Rundfunk den Wählern zu präsentieren. Read the rest of this entry »
Die Redaktion des Leipziger Uniradios Mephisto 97.6 ist in den Osten der Slowakei nach Košice gereist und hat dort das Roma-Theater Romathan besucht, das mit seiner Arbeit mit den Vorurteilen gegen die Volksgruppe aufräumen will. Das Theater wird ausschließlich von Roma organisiert und bespielt und und ist in seiner Art einzigartig in Europa. 1999 war es sogar Gegenstand eines eigenen Dokumentarfilms; und zuletzt ließ es sich von der slowakischen Nationalbank einspannen, um auch der Roma-Bevölkerung mit einer Aufklärungstournee die Euro-Einführung schmackhaft zu machen. Im Gespräch mit den deutschen Besuchern zeigt sich der Theaterleiter Karol Adam entschlossen, sich nicht von finanziellen Engpässen entmutigen zu lassen: „Wir müssen die aktuelle Krise überstehen und dann hoffe ich, dass das Romathan noch 200, 300 Jahre weiter existiert.“
(…) Die Schauspieler, allesamt Roma, erzählen in ihren Stücken vom wahren Leben und den Problemen der Roma. Mit ihren Inszenierungen, die für Roma genauso wie für Nicht-Roma gemacht sind, reisen sie durch ganz Europa. Sie spielen auf Festivals und in den europäischen Metropolen und darauf ist Theaterdirektor Karol Adam auch sehr stolz. Doch bleibt das Theater auch ganz nah an den Bürgern der Slowakei. „Wir versuchen so oft wie möglich in Roma-Dörfern zu spielen. Da die Roma aber sehr arm sind und eigentlich nichts für die Vorführungen zahlen können, decken wir einen Teil der Kosten durch Spenden ab“, erzählt Adam. Read the rest of this entry »
In der Frankfurter Rundschau schildert Norbert Mappes-Niediek seinen Besuch bei einem religiösen Fest der Roma im mazedonischen Prilep, bei dem die Schranken zwischen den Religionen plötzlich aufgehoben scheinen. Elemente aus Islam, Christentum und Naturreligionen verbinden sich zwanglos: „So viel Ökumene auf einmal“, schreibt der Autor, „muss man auf der Welt lange suchen“. Wir bringen im Folgenden einige Auszüge, den vollständigen Artikel finden Sie hier.
(…) Einmal im Jahr, am Mittag des 5. Mai, packen die jungen Roma von Prilep in Mazedonien ihre Taschen, nehmen Decken mit, stecken sich einen Revolver in den Hosenbund, schnappen sich ein Schaf oder einen Esel, beladen mit Feuerholz, sammeln sich auf der Schotterstraße zum Weiler Dabnica und wandern gut gelaunt in die Berge. Rund 150 sind es diesmal. Über einen schmalen Pfad steigen sie auf den Samovilec, den Hausberg der Stadt. Es ist ein fröhlicher, aber auch ein frommer Ausflug. Denn in der Nacht zum 6. Mai erscheinen dort drei Feen und spenden den Pilgern das heilige Wasser. (…)
Etwas Zauberhaftes hat das Mysterium vom Samovilec auch für Ungläubige. Vielleicht ist das das eigentliche Wunder: Dass hier, bei den Roma von Prilep, Islam, Christentum und Mythen aus alten Naturreligionen aufeinandertreffen – ohne dass es kracht. Read the rest of this entry »
O talalinipe maschkar o indischi taj burgenlanditike flogoskere grupn presentirinel „O mulatintschago le flogendar“, savo ando 24. maj, 9.30 orenge ando Badersdorf kesdinel. O kesdipe le multikultureli mulatintschagostar kerel jek mischa ando syro-malabarischi ritus. Aun bitinipe sar muschikano, kultureli taj kulinarischi mindenfelitiko programo upre oda di te del. Te i nevi tschajengeri khelipeskeri grupn „The Gypsy malabischi ritus Flames“ odoj pro latschipe uso mulatintschago dela, phenel i Monika Scheweck le referatistar le ethnische grupnenge la diözese Tikna Martonatar ando vakeripe la Susanne Horvathiha. (volksgruppen.orf.at)
Die Begegnung zwischen den indischen und burgenländischen Volksgruppen präsentiert „Das Fest der Völker“, das am 24. Mai ab 9.30 in Badersdorf beginnt. Den Auftakt dieses multikulturellen Festes macht ein Gottesdienst im syro-malabarischen Ritus. An diesem Tag steht im Programm ein Angebot musikalischer, kultureller und kulinarischer Vielfalt. Auch die neu formierte Roma-Mädchentanzgruppe „The Gypsy Flames“ wird bei dieser Veranstaltung ihr Bestes geben, sagt Monika Scheweck vom Referat für ethnische Gruppen der Diözese Eisenstadt im Gespräch mit Susanne Horvath. (volksgruppen.orf.at)
Passend zu unserem gestrigen kurzen Eintrag bringt heute das Internet-Magazin Telepolis einen umfangreichen Artikel von Tomasz Konicz, der versucht, sich einen detaillierteren Überblick über die jüngsten Entwicklungen in Ungarn und Tschechien zu verschaffen. Dort machen seit mehreren Monaten “rechtsextreme Kräfte gegen die Minderheit der Roma mobil”:
Rassismus und Rechtsextremismus gedeihen in Osteuropa (von Tomasz Konicz)
Während einer am 6. Mai absolvierten Staatsvisite des kanadischen Regierungschefs Stephen Harper in der Tschechischen Republik traten erhebliche bilaterale Spannungen auf einem eher unerwarteten Problemfeld zu Tage. Nachdem der tschechische Premierminister Mirek Topolanek die kanadische Asylpraxis als zu “weich” charakterisierte, kündigte Harper entschiedene Interventionen an, um den Strom der tschechischen Flüchtlinge und Asylbewerber zu verringern, die in Kanada Zuflucht suchen. Hierzu könnte auch eine erneute Einführung der Visapflicht für tschechische Besucher Kanadas gehören. Während 2006 kaum Asylanträge aus Tschechien in Kanada verzeichnet wurden, waren es 2008 – nach der Aufhebung der Visapflicht in 2007 – bereits 861. In den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg die Anzahl asylsuchender Flüchtlinge bereits auf 653. “Solange keinerlei Verbesserung in Sicht ist, wird die Regierung Kanadas Maßnahmen ergreifen müssen”, erklärte Harper. Read the rest of this entry »
Nicht nur in Ungarn versuchen sich rechtsextreme Gruppen mit gegen Roma gerichteten Aufmärschen und Parolen zu profilieren. Auch in Tschechien marschieren Neonazis regelmäβig durch Städte und Viertel mit groβem Roma-Anteil. Laut Angaben des tschechischen Polizeipräsidiums ist die Zahl der registrierten öffentlichen Auftritte, Märsche und Versammlungen der Rechtsextremisten von 26 im Jahr 2007 auf 39 im Jahr 2008 gestiegen; und derzeit komme es „fast jede Woche zu irgendeiner öffentlichen Versammlung oder einem Marsch der Rechtsextremisten“.
Zuletzt sorgte Mitte April ein Brandanschlag auf eine Roma-Familie in Vítkov für Entsetzen in der Öffentlichkeit. Ein zweijähriges Mädchen erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Zeugen gaben an, unmittelbar vor der Gewalttat den Ausruf „So, Zigeuner! Jetzt brennt ihr!“ gehört zu haben. Auch die Behörden gehen von einem rassistischen Anschlag aus. Ein offenbar dilettantisch vorbereiteter Verbotsantrag der Regierung gegen die rechtsextreme „Arbeiterpartei“ (Dělnické strany, DS) war erst kürzlich vom Gericht abgewiesen worden (siehe unsere Meldung). Unter dem Druck der Ereignisse versprach die scheidende Regierung neuerlich Taten und beschloss innerhalb weniger Tage ein Maßnahmenpaket: Gesetzesverstöße durch Extremisten sollen bald schon ad hoc geahndet werden, und zwar mit einem mobilen Gerichtssaal: Read the rest of this entry »
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
16.5.2009, 20:30 orenge / on demand(mp3)
Farajn Im Ausland: Djurica Nikolić kertscha angle pantsch berscha khetan la socijalakera butschaschkijaha Elisabeth Ettmann o Farajn „Im Ausland“. O farajn pomoschinel Romenge ando socijali taj tschatschipengere phutschajiptscha. O diplomakero psychologe Djurica Nikolić Rom hi serbitike vurclinenca taj dikel pe ojs interkultureli multiplikatori. O farajn bitinel berotinipe taj pomoschago le cile manuschenge, save pumen „im Ausland” na hajode on. I Elisabeth Ettmann socijalakeri butschaschkija Betschistar hi. Oj phenel, hot o farajn odolen aun vakerel, save andar mindenfelitike sistemtscha duach tschoripe, tschulo siklipe, vaj vasch brigaschne situaciji ar tschapim hi. Djurica Nikolić hi jek dschivdo phurtakero dscheno uso Roma. Vasch leske but manuscha le serbitike Romendar Betschiste uso farajn ale. Read the rest of this entry »
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
16.5.2009, 20:30 Uhr
Im Ausland:Djurica Nikolić gründete vor fünf Jahren gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Elisabeth Ettmann den Verein „Im Ausland“. Der Wiener Verein unterstützt Roma in sozialen und rechtlichen Fragen. Der Diplompsychologe Djurica Nikolić ist Rom mit serbischen Wurzeln und sieht sich als interkulturellen Multiplikator. Der Verein biete Beratung und Unterstützung für jene Menschen, die sich „im Ausland“ unverstanden fühlen. Elisabeth Ettmann ist Sozialarbeiterin aus Wien. Sie betont, dass der Verein vor allem jene anspricht, die aus verschiedenen Systemen durch Armut, mangelnde Bildung oder Notfallsituationen ausgeschlossen sind. Djurica Nikolić sei eine lebendige Brückenperson zur Roma-Community. Durch ihn seien viele Menschen aus der serbischen Roma-Community in Wien zum Verein gekommen. Read the rest of this entry »
Serbien: Proteste gegen Ehrung des legendären Roma-Künstlers Bajramović
Auf dw-world.de berichten Ivica Petrović und Mirjana Dikić für die Deutsche Welle von rassistisch motivierten Protesten gegen eine Ehrung des kürzlich verstorbenen Roma-Sängers Šaban Bajramović (hier der in dROMa 18/08 erschienene Nachruf).
In seiner südserbischen Heimatstadt Niš trägt neuerdings auf Beschluss des Stadtrates eine Straße den Namen der international gefeierten Musikerlegende. Doch die Anwohner reagieren erzürnt auf die Umbenennung des bisherigen Süd-Boulevards in Šaban-Bajramović-Boulevard – und es ist nicht das erste Mal, dass Serbien in letzter Zeit wegen Roma-feindlicher Vorfälle in die Schlagzeilen gerät (vgl. etwa unsere Meldungen hier und hier):
(…) Sie organisieren eine Unterschriftenaktion, die sie dem Stadtrat vorlegen wollen, damit ihre Straße wieder den alten Namen bekommt. Bei einer Protestaktion kam es sogar zu Ausschreitungen zwischen der Witwe Bajramovićs und einer Gruppe von Gegnern des neuen Straßennamens. Der Koordinator der Liga für die Dekade der Roma aus Niš, Osman Balić, sagte der Deutschen Welle, die gute Absicht der Stadtväter sei in ethnische Intoleranz umgeschlagen: „Wir haben gezeigt, wie wenig wir bereit sind, Andersartigkeit anzunehmen, wie groß die ethnische, moralische und kulturelle Distanz ist. Obwohl es in all den Jahren schien, dass die Kluft zwischen Serben und Roma nicht so groß ist. Dies uferte jetzt aus in einer Rassismusdemonstration der schlimmsten Art – einer balkanischen, einer serbischen Version des Rassismus.“ Read the rest of this entry »
So, jetzt wird es ernst für den Roma-Hiphop von Gipsy.cz: Der tschechische Beitrag beim Eurovision Song Contest 2009 in Moskau (siehe unsere dROMa-Meldung) muss es heute Abend im ersten der beiden Halbfinale unter die besten Neun schaffen, um sich fürs große Finale am Samstag (16. Mai) zu qualifizieren. Ob der selbstironische Auftritt (YouTube) im knallroten Superhelden-Kostüm, bei dem der Musiker und Roma-Aktivist Radoslav „Gipsy“ Banga (hier der Moskau-Blog der Band) dem Publikum ein rotzfreches „I love to be that gipsy rat“ entgegenschleudert, auch genug Punkte sammeln wird, um nicht vorzeitig auf der Strecke zu bleiben, wagen auch die Experten nicht klar zu beantworten. Auf diesem „Portal zur Unterhaltungskultur“ etwa heißt es über Gipsys Beitrag „Aven Romale!“ ein wenig ratlos: „Ein Song irgendwo zwischen Trash, Persiflage, Folklore und tanzbaren Rhythmen – auch hier (leider) wieder auf Englisch. Ein Song, bei dem man froh ist, keine Prognose abgeben zu müssen – Durchmarsch ebenso möglich wie null Punkte.“ Read the rest of this entry »