Religion

Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland

April 4th, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, Religion, Wissenschaft

Buchcover: Arnold FortuinFranz Josef Schäfer: Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, Saarbrücken 2022 [→Blattlaus-Verlag]

Der Illinger Historiker Franz Josef Schäfer legt erst­ma­lig die Ge­schichte der saarländischen Sinti und Roma vor, einer weit­gehend ver­gesse­nen NS-Opfer­gruppe.

Pfarrer Arnold Fortuin war der erste Seelsorger der deutschen Sinti und Roma. Bereits seit den Zwanzige­rjahren des 20. Jh. be­treute der dama­lige Saarbrücker Kaplan an der Michaels­kirche in Saarbrücken St. Johann die Außen­seiter und erteilte ihnen Unterricht. In der NS-Zeit gab er ihnen Trost. Nach dem Krieg war er ihr Anwalt und Berater in Ent­schädi­gungs­fragen. Seit 1955 findet all­jährlich eine Wallfahrt von Sinti und Roma statt zur Illinger Bergkapelle.

Die Monografie würdigt ausgiebig zum ersten Mal den Men­schen und Seelsorger Fortuin, der viele Jahre nach seinem Tod mit dem Bau des Fortuin-Hauses in Berlin sowie der Be­nen­nung einer Straße und einer Schule in Illingen eine späte An­er­kennung ge­funden hat. Neben einem histori­schen Abriss der Minder­heit stellt der Autor ihren Verfolgungs­weg auf quellen­kund­­li­cher Basis dar am Beispiel aus­ge­wählter Familien. Wie die Be­völ­kerungs­gruppe in belletris­ti­schen Werken saarländischer A­uto­rin­nen und Autoren ge­sehen wurde, ist eben­falls vor­zu­finden.

(Text: Blattlaus-Verlag)

Das Buch von Franz Josef Schäfer, thematisiert in der ausführ­li­chen Dar­stellung der Vita des katholi­schen Geist­lichen den Wider­spruch von indivi­dueller mensch­licher Hilfe und politischer Igno­ranz der Amtskirche. Schäfer be­trachtet einer­seits Fortuins Loyalität gegen­über dem Dienst­herrn und schildert anderer­seits, akribisch recher­chiert und mit großer Empathie, das per­sönliche Auf­be­gehren des Priesters, sein un­ge­broche­nes Engage­ment für die Minder­heit, sein Eintreten gegen die Unter­lassun­gen und Ignoranz der Mehrheit. Der Autor bewahrt sich den­noch die not­wendige Distanz. Der Zivil­courage Fortuins, die riskante Unter­stützung der Roma und Sinti in der NS-Zeit und der kon­tinuier­liche Einsatz für die Rechte der Roma und Sinti nach 1945, steht pointiert die Kritik an den Äußerun­gen des Kirchen­mannes gegen­über, nämlich der Kol­portage des üblichen Klischees, den ver­brämten Genera­lisie­rungen, die seit Jahr­hun­derten Grundlage der Dis­kriminie­rung sind. Read the rest of this entry »

Katholische Roma-Seelsorge in Deutschland

März 16th, 2024  |  Published in Einrichtungen, Religion

Marienaltar bei der Sinti-Wallfahrt in Oberlöstern (Saarland). Die Wallfahrt wird seit 1996 jährlich von der Sintiza Maria Hoffmann (re.) organisiert (Foto Ulrike Peters, Deutsche Bischofskonferenz) . Deutschland: Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Gruppen

→Geschichte, Aufgaben und Tätigkeitsfelder (PDF)

Die „Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Gruppen“ im Auftrag der Deutschen Bischofs­konfe­renz mit einer eige­nen Dienststelle in Bonn ist seit 1965 deutsch­land­weit für die Organi­sa­tion der Seelsorge der Roma, Sinti und ver­wandten Gruppen und der sich daraus er­geben­den Aufgaben zu­ständig.

Initiiert wurde die Gründung der Dienststelle 1965 durch das Treffen von Papst Paul VI. mit Roma wäh­rend einer Roma-Wall­fahrt im selben Jahr und seinen Appell einer beson­deren Fürsorge für die Roma. 1955 fand die erste Sinti-Wallfahrt in Deutsch­land in Illingen statt, die [...] von dem späteren ersten Na­tional­seel­sorger Arnold Fortuin begleitet wurde.

Die „Katholische Seelsorge für Roma, Sinti und verwandte Grup­pen“ nimmt die Kultur und Werte von Roma und Sinti in den Blick. Dabei ver­steht sie sich als „Kirche unter­wegs“ bzw. „Geh-hin-Kirche“, welche mit­geht und die Men­schen dort begleitet, wo zumin­dest auf Zeit ihr Lebens­mittel­punkt ist. Das be­deutet in der Praxis vor allem die Beglei­tung der Wallfahrten sowie Taufen, Erst­kommunion und Beerdigungen. Aufgabe sind aber ebenso die Wissens­ver­mittlung und Aufklärung über Kultur, Geschichte sowie vor allem über die Verfolgung in natio­nal­sozialis­ti­scher Zeit und Antiziganismus mit Vorträgen und einer Ausstellung, um so Dis­krimi­nierung und Vor­urteilen in der Gesell­schaft ent­gegen­zu­wirken. Auch die Teilnahme am gesell­schaft­lich-po­li­ti­schen Diskurs wie z. B. Gedenk­ver­anstal­tungen gehören zum Tätigkeits­feld. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (484)

Oktober 8th, 2023  |  Published in Facts & Figures, Religion

Unter den Roma der Ost­slo­wa­kei sind die Zeu­gen Je­hovas heu­te die (nach Pfingst- bzw. Cha­ris­ma­ti­scher Be­we­gung) vor­herr­schen­de re­li­gi­ö­se Grup­pe.

(Quelle)

Armenpfarrer Wolfgang Pucher verstorben

Juli 20th, 2023  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Religion

Pfarrer Pucher (Foto: VinziWerke)In tiefer Trauer und großer Bestürzung geben die Vinzi­Werke be­kannt, dass ihr Grün­der und Weg­weiser, Seel­sorger und Freund, Pfar­rer Wolf­gang Pucher am gest­rigen Mitt­woch über­ra­schend ver­stor­ben ist.

Er hinterlässt einen Bruder und dessen Familie. In dieser schwie­rigen Zeit gilt ihnen un­ser Beileid. Pfarrer Pucher hinter­lässt aber auch un­zäh­li­ge Mitb­rüder bei den Lazaristen, Mit­glieder der Pfarr­ge­meinde, Weg­beglei­ter, hun­derte haupt- und ehren­amtliche Mit­arbei­ter*in­nen, deren In­spiration er war und nicht zuletzt tau­sende Men­schen, denen er eine Stimme ge­ge­ben hat, für die er sich mit un­er­bitt­li­chem Willen kom­promiss­los ein­ge­setzt und denen er mit seinen un­konven­tio­nellen Lösungs­ansätzen schluss­endlich Obdach, eine Per­spektive und ein „vin­ziges“ Stück Hoff­nung ge­schenkt hat. Er hat sein Leben in die Beru­fung des heili­gen Vinzenz von Paul und des seli­gen Frédéric Ozanam und somit in den Dienst an den Ärmsten in der Gesell­schaft ge­stellt.

(Text: VinziWerke, 20.7.2023)

Religionspodcast: Roma-Pastoral in Oberwart

Juni 15th, 2023  |  Published in Einrichtungen, Interview, Radio, Podcast & TV, Religion

Zu Besuch bei der Roma-Pastoral in Oberwart
Religionspodcast: Wer glaubt, wird selig, 2023

Udo Seelhofer war für diese Episode im burgenländischen Oberwart und hat sich dort mit Manuela Horvath getrof­fen. Sie leitet seit 2016 die Roma-Pastoral der Diözese Eisenstadt. Außer­dem hat er mit Emmerich Gärtner-Horvath, dem Prä­si­den­ten des Vereins Roma-Service, und mit Roma-Seel­sor­ger Matthias Platzer ge­spr­ochen. Read the rest of this entry »

„Mein zweites Haus“

Juni 10th, 2023  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Mein zweites Haus (Filmstill)Dokumentarfilm von Bert Walser
(AT 2023, 81 Min.)

Premiere beim Internationalen Film­fes­ti­val Inns­bruck, 11. Juni 2023, 19 Uhr, Leo­kino

Armutsmigrant*innen aus der Slowakei und Ru­mä­nien pen­deln jeden Monat für drei Wochen nach Innsbruck, um Geld für ihre Fami­lien zu ver­­dienen. Denn in ihren Herkunftsländern sind sie als Rom*nja oft mit Dis­krimi­nie­rung und Rassismus kon­fron­tiert. Das Waldhüttl am Rand von Inns­bruck ist ihr zweites Zu­hause. Vor zehn Jahren war es noch ein bei­nahe ver­fallenes Wirt­schafts­ge­bäude, doch durch viel Engage­ment der Vinzenz­gemein­schaft und der Arbeits­kraft der Be­woh­ner*in­nen ent­stand ein flo­rieren­des Zentrum von sozialem Zu­sammen­halt, Ökologie, Spiri­tualität und kultu­rel­lem Aus­tausch.

(Text: IFFI, 2023)

Siehe auch: Read the rest of this entry »

Rumänien: Roma fordern Entschuldigung von orthodoxer Kirche

März 5th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion

Rumänisch-orthodoxer Patriarch Daniel (Foto: Razvan Socol/WP)DW.com: Die rumänisch-orthodoxe Kirche sollte sich für die jahr­hun­derte­lange Skla­ve­rei der Roma ent­schul­di­gen. Es wäre eine längst über­fäl­lige sym­bo­li­sche Geste, glau­ben Historiker, Sozio­logen und Ver­treter der Roma-Com­mu­nity.

→Zum Beitrag auf DW.com

Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert waren Roma in mehreren Gebieten des heuti­gen Rumänien der Sklaverei unter­worfen – insbesondere, aber nicht nur durch kirchliche Ein­rich­tungen wie Klöster. Vor weni­gen Tagen stand nun die For­derung nach Auf­arbeitung und einem Schuld­ein­geständ­nis seitens der ortho­doxen Kirche auf der Tagesordnung einer großen Roma-Kon­fe­renz in Sibiu/Her­mannstadt. Sogar von einer mög­lichen Klage vor einem inter­nationa­len Gerichts­hof war die Rede. In einem Bei­trag für die Deutsche Welle be­rich­tet Sa­bi­na Fati von diesem Vor­stoß und von ersten Re­aktio­nen. Den Artikel fin­den Sie hier.

Siehe auch:
Kardinal fordert Schuldbekenntnis der Kirche, 17.2.2023
EKD: „Gemeinsam Antiziganismus bekämpfen“, 4.2.2023
Evangelische Kirche will Schuld aufarbeiten, 29.1.2023

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Kardinal fordert Schuldbekenntnis der Kirche

Februar 17th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion

Kardinal Reinhard Marx (Foto: Dermot Roantree/Wikimedia CC)Deutschland: Romani Rose und Kardinal Reinhard Marx trafen sich in Hei­del­berg im Doku­men­ta­tions- und Kul­tur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma: Die his­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung der katho­li­schen Kirche in Be­zug auf Sinti und Roma soll auf­ge­ar­bei­tet werden. Be­reits im Jän­ner hat­te der Rat der Evan­ge­li­schen Kirche in Deutsch­land eine Er­klä­rung ver­öf­fent­licht (mehr hier und hier).

Kardinal Marx besuchte auf Einladung von Romani Rose, Vorsitzen­der des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, am 7. Februar 2023 das Doku­menta­tions-und Kultur­zentrum Deut­scher Sinti und Roma in Heidelberg. Nach einem Gang durch die stän­dige Aus­stellung des Zentrums über den Holocaust an 500.000 ermor­de­ten Sinti und Roma im NS-be­setzten Europa waren sich Kardinal Marx und Roma­ni Rose über die Dring­lich­keit der Auf­arbei­tung der Rolle der Kirche während der Zeit des Natio­nal­sozialis­mus einig.

Anlass des Besuchs von Kardinal Marx war die Frage einer Würdigung der Intervention von Oskar Wilhelm Rose am 5. April 1943, der unter Lebens­gefahr und fal­schem Namen bei Kardinal Faulhaber in des­sen Münchner Residenz vor­sprechen und die katholi­sche Kirche um Hilfe bitten wollte.

Am 16. Dezember 1942 hatte der Reichsführer SS Heinrich Himmler mit dem Auschwitz-Er­lass an­ge­ordnet, alle noch im Deutschen Reich leben­den Sinti und Roma in das Kon­zentrations-und Ver­nichtungs­lager Auschwitz zu depor­tieren. Kardinal Faul­haber war nicht bereit, Oskar Rose zu empfan­gen, hielt jedoch dessen Besuch im Erz­bischöf­lichen Palais in seinem jetzt zu­gäng­lichen Tagebuch fest: „Bei Sekretär ein Zigeuner, namens Adler, katholisch – Die 14.000 Zigeuner im Reichs­gebiet sollen in ein Lager ge­sammelt und sterilisiert werden, die Kirche soll ein­schreiten. Will durchaus zu mir. – Nein, kann keine Hilfe in Aus­sicht stellen.

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EKD: „Gemeinsam Antiziganismus bekämpfen“

Februar 4th, 2023  |  Published in Dokumente & Berichte, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutsch­land (EKD) zur Zu­sam­men­ar­beit mit Sinti und Roma:

Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma wollen wir als Evan­ge­lische Kirche in Deutschland die Arbeits­definition von Anti­ziganis­mus der Inter­natio­nal Holo­caust Re­mem­brance Alli­ance (IHRA) an­nehmen, um auch auf diese Weise unserer Zu­sam­men­gehörig­keit Aus­druck zu ver­leihen.

In der zentralen Passage der Definition heißt es: „Antiziganis­mus mani­festiert sich in indivi­duellen Äußerun­gen und Hand­lungen sowie institu­tio­nellen Politiken und Praktiken der Mar­ginali­sie­rung, Aus­gren­zung, physischen Gewalt, Herab­wür­digung von Kulturen und Lebens­weisen von Sinti und Roma sowie Hassreden, die gegen Sinti und Roma sowie andere Einzel­per­sonen oder Gruppen ge­richtet sind, die zur Zeit des National­sozialis­mus und noch heute als ‚Zigeuner‘ wahr­ge­nommen, stig­matisiert oder verfolgt wurden bzw. werden. Dies führt dazu, dass Sinti und Roma als eine Gruppe ver­meint­lich Fremder be­handelt werden und ihnen eine Reihe negati­ver Stereotypen und ver­zerrter Dar­stellun­gen zu­ge­ordnet wird, die eine be­stimmte Form des Rassismus dar­stellen.“

Gemeinsam mit Angehörigen der Minderheit von Sinti und Roma wollen wir der Dis­krimi­nie­rung im Alltag von Kirche und Gesell­schaft und gruppen­bezo­gener Men­schen­feind­lichkeit ins­gesamt ent­gegen­wirken. Dazu bedarf es der Aus­einan­der­setzung mit der bis in die Gegen­wart reichen­den Schuld­geschichte der Kirchen und der un­beding­ten kriti­schen Über­prüfung von theo­logischen und kirchlichen Denk­mustern und Prägungen. Read the rest of this entry »

Evangelische Kirche will Schuld aufarbeiten

Januar 29th, 2023  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Religion

EKD: Präses Annette Kurschus (Foto Jörg Dieckmann, Evangelische Kirche von Westfalen:Deutschland: EKD-Rat ver­öffent­licht Er­klä­rung zur Zu­sam­men­ar­beit mit Sinti und Roma. Rats­vor­sit­zen­de An­net­te Kur­schus: Wir müs­sen uns mit die­ser Schuld­ge­schich­te der Kirchen aus­einan­der­setzen.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma hat der Rat der Evangeli­schen Kirche in Deutsch­land (EKD) eine Erklä­rung zur Be­kämpfung von Anti­ziganis­mus und zur Zu­sammen­arbeit mit Sinti und Roma ver­öffent­licht. „Gemein­sam mit An­ge­hörigen der Minder­heit von Sinti und Roma wollen wir der Dis­krimi­nie­rung im Alltag von Kirche und Gesell­schaft und grup­pen­bezo­gener Men­schen­feind­lich­keit ins­gesamt ent­gegen­wirken“, so die EKD-Rats­vor­sitzende, Präses Annette Kurschus. In diesem Zu­sammen­hang nimmt der Rat der EKD auch die Arbeits­definition von Anti­ziganismus der Inter­natio­nalen Allianz zum Hol­ocaust-Ge­denken (IHRA) an.

Die Abwertung und Ausgrenzung von Angehörigen der Sinti und Roma habe eine Geschichte, die sehr lange zurück­reicht, so Kurschus. „Die Evangelische Kirche hat an vielen Stel­len in der Geschichte Schuld auf sich geladen. Sie war daran be­teiligt, Men­schen zu verraten und der Ver­folgung und Ver­nichtung aus­zu­liefern.“ Zudem seien auch in der Kirche anti­ziganis­tische Stereo­typen un­reflektiert weiter­getragen und Men­schen da­durch erneut und fort­während in ihrer Würde ver­letzt worden: „Es ist wichtig, dass wir uns mit dieser bis in die Gegen­wart reichen­den Schuld­geschichte der Kirchen aus­einander­setzen.“

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma betrachtet es als „historisch“, dass die Evange­lische Kirche in Deutsch­land an­lässlich des Inter­natio­nalen Holo­caust-Ge­denk­tages diese Erklärung zur Ächtung von Anti­ziganis­mus abgibt: „Die Evangeli­sche Kirche bekennt sich darin erst­malig in dieser offi­ziellen Form vor dem Hinter­grund der deutschen Geschichte zu ihrer Ver­ant­wortung auch für unsere Minder­heit. Read the rest of this entry »