Religion

Kedveschno dad kamla talalinipe Romenca

Dezember 9th, 2014  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:O kedveschno dad Franziskus kamla jek talalinipe jeka grupnaha Romenca: Ando 14. decemberi uso aun phendo khe­ro­dipe la khan­ge­ra­kera gemajn­datar San Giuseppe all-Aurelio andi ostitiki foros­keri rik ando Rom ov dsche­nenca le Ro­men­dar khetan perla, kaj te i gemajndi le dsche­nenge igen but pomo­scho­ninel. Imar ando april o Franzis­kus jek gemajn­di khe­rodija savi upri foros­keri rik sina. But esertscha Roma ande blecho­schne khera andi pe­ripherie dschin. Sar ando kesdipe le novemberis­tar te schu­nel sina, i EU-akere ko­mi­si­jona la Itali­jake jek arkeripeskero dukajipe vasch i (pe­dar o berscha upri basis le „Noma­den-Plan“istar sa ker­do ulo) poli­tika la segre­gacijo­nake le Romen­dar fogo­sintscha. La ita­lija­kera regi­runga­tar mang­lo ulo, hot la EU-ake­re komi­sijo­nake bu­te­der infor­ma­cija pedar i aktu­jeli atschi­pes­keri situa­cija le Romen­dar andi Italija, te ando Rom, prik dim te ol.

(dROMa)

Orientierung: Vorbildhaftes Waldhüttl

November 30th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion

 Waldhüttl: Aufräumarbeiten mit den Bewohnern Wohnprojekt für „Menschen ohne Heimat“ in Tirol

ORF2 – Orientierung: 30.11.2014, 12:30 Uhr
Bericht: Brigitte Wojta, Länge: 7.41 Minuten
(on demand)

Roma aus der Ostslowakei, die nach Inns­bruck kommen, um dort ein paar Wochen lang mit dem Ver­kauf einer Stadt­zeitung ein wenig Geld zu ver­die­nen, um ihre not­lei­den­den Familien zu Hause unter­stützen zu kön­nen – das war der Aus­gangs­punkt der Grün­dung des Wohn­projekts Wald­hüttl in Innsbruck vor zwei Jah­ren. Das Ziel: Diesen Men­schen wäh­rend der Zeit ihres Auf­ent­halts in Österreich ein Ob­dach zu ge­ben (wir berichteten: Das Wohnprojekt „Waldhüttl“ in Tirol). Als „Bei­spiel geleb­ter Nächsten­liebe“ gilt das Wald­hüttl heu­te – und als Mo­dell einer gelun­ge­nen Koope­ra­tion des Stiftes Wilten, der Tiroler Vinzenz­ge­mein­schaf­ten und – quasi als „ideel­ler Geburts­helfer“ – des Sozialworts 10+ des Öku­meni­schen Rates der Kirchen in Öster­reich. Eng ver­knüpft mit der „Erfolgs­ge­schich­te Wald­hüttl“ ist mittler­weile auch der Name des Grün­ders der Initia­tive: Josef „Jussuf“ Windischer, Pax-Christi-Gene­ral­sekre­tär, der dieser Tage von den Ordens­ge­mein­schaf­ten Öster­reich für sein vor­bild­haf­tes Engage­ment mit dem „Preis der Orden“ ge­ehrt wor­den ist.

(Text: ORF Programminformation)

Papst plant Begegnung mit Roma

November 28th, 2014  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:Papst Franziskus plant eine Begegnung mit einer Gruppe von Roma: Bei dem für 14. De­zem­ber ange­kün­dig­ten Besuch der Pfarre San Giuseppe all-Aurelio am öst­li­chen Stadtrand von Rom wird er mit Ange­hö­ri­gen der Roma-Min­der­heit zusam­men­tref­fen, die von der Ge­mein­de betreut wer­den. Bereits im April hatte Fran­zis­kus einer ande­ren Pfarre am Stadt­rand einen Besuch ab­gestat­tet.

Tausende Roma leben in Container-Sied­lun­gen und Behelfs­unter­künf­ten an der Pe­riphe­rie. Wie An­fang November bekannt wurde, hat die EU-Kom­mis­sion Italien ein Vertrags­ver­letzungs­ver­fahren we­gen der (über Jahre auf Grund­lage des soge­nann­ten „Noma­den-Plans“ be­trie­be­nen) Politik der Segregation der Roma-Be­völ­ke­rung an­ge­droht. Die ita­lie­ni­sche Regie­rung wurde auf­ge­fordert, der EU-Kom­mission wei­tere Infor­ma­tio­nen über die aktuel­le Wohn­situation der Roma in Italien, ins­beson­dere auch in Rom, zu über­mitteln.

(dROMa)

Romengero gondolipe Goblinate

Oktober 31st, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Gedenken: Evangelische Kirche in Goberling (Foto: stadtschlaining.at)Burgenland: Romagedenken in Goberling

Le neve keripeha la masuna khangerater Goblinate te ando agu­no temeti­schi kari­kan la khan­ge­ra­tar le mu­len­ge gon­do­lim ol. Telen­de sina te dsche­ne Gob­lina­tar andar i flogos­keri grupn le Ro­men­dar. Use jek mischa le super­in­ten­den­tiha Manfred Koch taj le bare rascha­ji­ha Ägidius Zsifkovics taj le fat­re­te­ren­ca le duj khan­ge­ren­dar le bur­gen­lan­distar jek bar gon­do­lipes­kera tabli­na­ha tel utschar­do ol. Ando nacijo­nal­socija­lis­ti­schi rajipe but manu­scha Gobli­na­tar ando loger­tscha mur­dar­de ule. Poli­ti­schi tradi­me, op­fertscha le „NS-Eu­tha­nasie­pro­gramms“ taj dsche­ne andar o tschu­lipe le Romen­dar. Use adala his­to­rischi angle pe­riptscha o Gerhard Baumgartner va­ke­rel, schero le Doku­mentacijon­ar­chi­vis­tar le aus­tritike vi­derschtaun­distar.

O gondolipeskero mulatintschago kesdinel paraschtun, 7. novem­be­ri 2014, 18.00 oren­ge me­ri khan­geri; 19:00 oren­ge moja­kero Pleyer.

Mit der Renovierung der Evangelischen Kirche in Goberling (Stadtschlaining im Bezirk Oberwart) wird auch an die im ehe­ma­li­gen Fried­hof rings um diese Kirche Bestat­te­ten gedacht. Darun­ter wa­ren auch die in Gober­ling an­säs­si­gen Mit­bür­ger aus der Volks­gruppe der Roma. Bei einer An­dacht mit Super­inten­dent Manfred Koch und Bischof Ägidius Zsifkovics und den Ver­tre­tern der bei­den Kirchen des Bur­gen­lan­des wird am 7. No­vem­ber ein Stein mit Gedenktafel ent­hüllt wer­den. Im Zuge der national­sozia­lis­tischen Herr­schaft wurden zahl­reiche Men­schen aus Goberling in Kon­zentra­tions­la­gern ermor­det: poli­tisch Verfolgte, Opfer des so genann­ten „NS-Eutha­na­sie­pro­gramms“ und Ange­hö­rige der Minder­heit der Roma. Zu diesen his­to­ri­schen Vor­gän­gen refe­riert Gerhard Baumgartner, Leiter des Doku­men­ta­tions­archivs des öster­rei­chi­schen Wider­stands.

Die Gedenkfeier beginnt am Freitag, 7. Novem­ber 2014, um 18.00 Uhr bei der Kir­che; um 19:00 im Gast­haus Pleyer.

(volksgruppen.orf.at bzw. volksgruppen.orf.at)

„I khangeri ando tradiptscha involvirim sina“

September 29th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
29.9.2014 | Live: 20:50 orenge (on demand)

Gustav Reingrabner (Foto: via But schel­ber­scha o Roma i diskri­mi­na­cija taj o argra­ni­ca­lipe esbe iste line. O bari­kano ara­ka­ripe, savo pu­menge o Roma le min­den­feli­tike patschaji­pes­kere khe­ta­ni­pen­dar uscharde, te ande but periptscha ar atschino. O Gustav Rein­grab­ner ando vakeripe.

O Gustav Reingrabner jek austritiko masu­no-luthe­ra­ni­schi raschaj hi. Usar o bersch 1975 dschi uso bersch 1994 ov o super­inten­dento la masuna super­intendenturatar A. B. ando Bur­gen­land sina. Ojs visen­schoft­leri o Gustav Reingrabner up­ri his­torija le pro­tes­tan­tis­musis­tar andi Austrija schpe­cija­li­sirim hi. „O arge­jipes­kero gendo mange o esbe lipe sina, hot i khan­geri, bute­der vaj tschu­leder duach len­gere le­dschasch­tscha ham te duach len­geri reli­gijo­na, use igen, igen but phutscha­jiptscha le ent­vik­lini­pestar, palva­ke­ripe lija“, phenel o Gustav Rein­grab­ner. „Akan te dschanav, hot jekoschne masune, anglo taj maschkar o haburi, uso bibas­tale tra­diptscha gejng i flo­gos­keri grupn le Romen­dar, use sina“, afka o Rein­grab­ner. Sar o terdscho­jipe la masuna khan­geri­jatar uso Roma sina, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

„Die evangelische Kirche war involviert“

September 29th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
29.9.2014 | Live: 20:50 (on demand)

Gustav GreingrabnerÜber Jahrhunderte bekamen die Roma Diskri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung zu spü­ren. Den Schutz, den sich die Roma durch die ein­zel­nen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten erwar­tet ha­ben, blieb in vie­len Fäl­len aus. Der evan­ge­li­sche Theo­loge Gus­tav Rein­grab­ner im Gespräch.

volksgruppen.orf.at: Gustav Reingrabner ist ein österreichi­scher evan­ge­lisch-luthe­rischer Theologe. Von 1975 bis 1994 war er Superintendent der Evan­ge­li­schen Superintendentur A. B. Bur­gen­land. Als Wissen­schafter ist Gustav Rein­grab­ner auf die Ge­schich­te des Protes­tan­tis­mus in Österreich spe­zia­li­siert. „Der Aus­gangs­punkt für mich war die Fest­stel­lung, dass die Kirche, mehr oder weni­ger durch ihre Amts­träger oder durch ihre Theo­logie, zu sehr, sehr vielen Fragen der Entwick­lung Stel­lung ge­nom­men hat“, sagt Gustav Rein­grab­ner. „Weiters ist mir auch klar, dass einzelne Evan­ge­li­sche vor dem Krieg und während des Krieges an den schreck­li­chen Ereig­nis­sen gegen die Volks­gruppe der Roma teilgenommen haben.“ Wie die Stellung der evan­ge­li­schen Kirche zu den Roma war, hören Sie heute in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

„Prik bescharipe barikano koja hi“

September 3rd, 2014  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV, Religion, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
25.8.2014 (on demand)

(Foto: Bibel TV)„Übersetzung ist ein großes Anliegen“ – Garry Peter, Theologe und Über­setzer, im Gespräch über die Über­tra­gung der Bibel ins Romanes

Paloda lenge angle trin berscha o Nevo Testamento ande len­geri tschib, Romanes, duach i inici­ja­tiva Romanes-Buti ande Marburg ar dim ulo, akan o Phuro Testamento prik be­schardo ol. O Sinto Garry Peter daja­kero tschib­tscha­kero vakeraschi taj raschaj hi. Leskero aunpa­schlo­jipe hi, o alav le Devles­tar les­kera flogos­kera grupnake prik te bescha­rel taj ando minden­fe­litike bare khanger­tscha o aun­paschlo­jip­tscha leskera flogos­kera grup­na­tar, prin­dschar­de te kerel. Soske ov upro prik bescha­ripe le latsche nevi­pestar andi tschib les­kera flogos­kera grup­natar butscha­linel, phukal o Garry Peter andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.

Vor drei Jahren wurde das Neue Testament von der Initiative „Romanes-Arbeit“ in Marburg auf Romanes über­setzt. Nun findet die Übersetzung des Alten Testaments statt. Der Sinto Garry Peter ist Mutter­sprach­ler und studier­ter Theologe. Sein Anlie­gen ist es, das „Wort Gottes“ für seine Volks­gruppe zu über­setzen und in den verschie­denen Großkirchen seine Anliegen in Bezug auf seine Volk bekannt zu machen. Warum er an der Über­setzung der „Guten Nachricht“ in die Sprache seiner Volks­gruppe arbei­tet, erklärt Garry Peter in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.atvolksgruppen.orf.at)

Slowakei: Kirche berät über Roma-Pastoral

September 1st, 2014  |  Published in Religion

RomapastoralGestern wurde in in Spišská Kapitula (Slowakei) die bisher größte Konferenz des Lan­des zum Thema „Kirche und Roma“ eröff­net. Die mehr­tägige Veranstal­tung wird u.a. vom Roma- und Minder­heiten­rat bei der Slowa­kischen Bischofs­konferenz orga­nisiert und steht unter dem Ehren­schutz des Erz­bischofs von Košice, Bernard Bober. Bei der Tagung erwar­tet wird auch der Roma-Be­auftragte der slowa­ki­schen Regie­rung, Peter Pollak.

„Die Konferenz soll Beispiele erfolgreicher Zusammenarbeit von Roma und Kirche demonstrie­ren, moti­vieren und initiieren“, heißt es in der Ankün­digung auf Radio Vatikan. Die treiben­den Kräfte hinter der Veranstal­tung sind der Priester Maroš Drahoš und der Ständige Diakon Michal Horvat, der selbst der Volks­gruppe ange­hört. Ange­regt wurde die Tagung durch eine ähn­liche Konferenz in Ungarn, die zweimal jährlich statt­findet. Laut Drahoš enga­gieren sich derzeit nur nur etwa 20 Priester und Ordens­schwes­tern in der slowa­ki­schen Roma­pasto­ral. Für die seel­sorge­rische Situation vor Ort gelte: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ „Daher gebe es Sied­lungen, in denen etablierte Kirchen wirken, aber auch viele, in denen Sekten aktiv seien. Von den 820 Roma­sied­lungen in der Slowa­kischen Republik seien nicht einmal 100 durch die Anwe­sen­heit irgendei­ner Religions­gemein­schaft abge­deckt“, schreibt religion.ORF.at.

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in der Slowakei zwischen 320.000 und 480.000 Roma, das sind rund 6 bis 8 Pro­zent der Be­völ­kerung.

(dROMa)

ERRC: Country Profile – Slovakia (PDF)

Facts & Figures (99)

Juni 11th, 2014  |  Published in Facts & Figures, Religion

Der Vatikan prüft der­zeit die Se­lig­spre­chung zwei­er Ro­ma: Emi­lia Fer­nán­dez Rod­rí­guez (✝1939) und Ju­an Ra­món Gil Tor­res (✝1936).

(Quelle)

Weltkongress der Roma-Seelsorger

Juni 8th, 2014  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:Unsere Gesellschaft müsse offener mit Roma und Sinti sein. Das sagte Papst Franziskus am Donners­tag vor den Teil­neh­mern des Welt­kongres­ses der Seel­sorger für Roma, Sinti und verwandte Gruppen im Vatikan. Das vom Päpst­li­chen Migran­ten­rat orga­ni­sierte Motto des Treffens, das am Frei­tag zu Ende ging, lau­tete: „Die Kirche und die Roma, Sinti und ver­wand­ten Grup­pen – das Evan­gelium in den Rand­gebie­ten ver­kün­den“. Bei dem Kongress nahmen Gäste aus rund 25 Ländern teil. Bei der Veranstaltung kritisierte Papst Franziskus die schlechten Lebens­ver­hält­nisse vieler Roma und Sinti und for­derte inter­natio­nal größere Anstren­gungen zur Inklusion der Minder­heit. Hierbei berichtete er auch von persönlichen Beobach­tun­gen, die er von der schlech­ten, diskri­minie­ren­den Behand­lung von Roma im römi­schen All­tag ge­macht hat.

Der Papst nahm auch die Kirche selbst in die Pflicht. Sie müsse sich der Roma beson­ders anneh­men, so wie auch Jesus stets zu den Men­schen am Rande ge­gan­gen sei. Die Roma-Seelsorge ist heute in 24 Ländern gut verankert. Die Zahl der Priester und Ordensangehörigen, die selbst der Minderheit angehören, wächst und liegt inzwischen weltweit bei etwa 170.

Einer der Programmpunkte galt der Vor­berei­tung des 50. Jah­res­tages des Papstbesuches in Pomezia. In der Stadt unweit von Rom hatte am 26. Septem­ber 1965 ein denk­wür­diges Treffen von Papst Paul VI. mit Vertre­tern der Roma und Sinti statt­ge­funden.

(dROMa)