Religion

Spontaner Besuch des Papstes bei Roma

Februar 9th, 2015  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:Auf dem Weg zu einem Besuch einer Gemeinde im Nordosten Roms hat Papst Franziskus gestern Sonntag überraschend ein Roma-Lager besucht. Laut Bericht von katholisch.de ließ er dort seinen Wagen an­halten, stieg aus und sprach einige Minu­ten mit den Be­woh­nern. Nach einem Segen für die Men­schen des Camps begab sich Franzis­kus in die nahe­gele­gene Gemeinde San Michele Arcangelo im Stadtviertel Pietralata.

Zahl­reiche Roma leben in Rom und anderen italie­ni­schen Städten in provi­so­ri­schen Wohn­lagern. Erst kürzlich hat die EU-Kommission Italien ein Vertragsverletzungsverfahren we­gen der (über Jahre auf Grund­lage des soge­nann­ten „Noma­den-Plans“ be­trie­be­nen) Politik der Segregation der Roma-Be­völ­ke­rung an­ge­droht.

(dROMa)

Siehe auch:
Weltkongress der Roma-Seelsorger (8.6.2014)
Papst plant Begegnung mit Roma (28.11.2014)

Kedveschno dad kamla talalinipe Romenca

Dezember 9th, 2014  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:O kedveschno dad Franziskus kamla jek talalinipe jeka grupnaha Romenca: Ando 14. decemberi uso aun phendo khe­ro­dipe la khan­ge­ra­kera gemajn­datar San Giuseppe all-Aurelio andi ostitiki foros­keri rik ando Rom ov dsche­nenca le Ro­men­dar khetan perla, kaj te i gemajndi le dsche­nenge igen but pomo­scho­ninel. Imar ando april o Franzis­kus jek gemajn­di khe­rodija savi upri foros­keri rik sina. But esertscha Roma ande blecho­schne khera andi pe­ripherie dschin. Sar ando kesdipe le novemberis­tar te schu­nel sina, i EU-akere ko­mi­si­jona la Itali­jake jek arkeripeskero dukajipe vasch i (pe­dar o berscha upri basis le „Noma­den-Plan“istar sa ker­do ulo) poli­tika la segre­gacijo­nake le Romen­dar fogo­sintscha. La ita­lija­kera regi­runga­tar mang­lo ulo, hot la EU-ake­re komi­sijo­nake bu­te­der infor­ma­cija pedar i aktu­jeli atschi­pes­keri situa­cija le Romen­dar andi Italija, te ando Rom, prik dim te ol.

(dROMa)

Orientierung: Vorbildhaftes Waldhüttl

November 30th, 2014  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion

 Waldhüttl: Aufräumarbeiten mit den Bewohnern Wohnprojekt für „Menschen ohne Heimat“ in Tirol

ORF2 – Orientierung: 30.11.2014, 12:30 Uhr
Bericht: Brigitte Wojta, Länge: 7.41 Minuten
(on demand)

Roma aus der Ostslowakei, die nach Inns­bruck kommen, um dort ein paar Wochen lang mit dem Ver­kauf einer Stadt­zeitung ein wenig Geld zu ver­die­nen, um ihre not­lei­den­den Familien zu Hause unter­stützen zu kön­nen – das war der Aus­gangs­punkt der Grün­dung des Wohn­projekts Wald­hüttl in Innsbruck vor zwei Jah­ren. Das Ziel: Diesen Men­schen wäh­rend der Zeit ihres Auf­ent­halts in Österreich ein Ob­dach zu ge­ben (wir berichteten: Das Wohnprojekt „Waldhüttl“ in Tirol). Als „Bei­spiel geleb­ter Nächsten­liebe“ gilt das Wald­hüttl heu­te – und als Mo­dell einer gelun­ge­nen Koope­ra­tion des Stiftes Wilten, der Tiroler Vinzenz­ge­mein­schaf­ten und – quasi als „ideel­ler Geburts­helfer“ – des Sozialworts 10+ des Öku­meni­schen Rates der Kirchen in Öster­reich. Eng ver­knüpft mit der „Erfolgs­ge­schich­te Wald­hüttl“ ist mittler­weile auch der Name des Grün­ders der Initia­tive: Josef „Jussuf“ Windischer, Pax-Christi-Gene­ral­sekre­tär, der dieser Tage von den Ordens­ge­mein­schaf­ten Öster­reich für sein vor­bild­haf­tes Engage­ment mit dem „Preis der Orden“ ge­ehrt wor­den ist.

(Text: ORF Programminformation)

Papst plant Begegnung mit Roma

November 28th, 2014  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:Papst Franziskus plant eine Begegnung mit einer Gruppe von Roma: Bei dem für 14. De­zem­ber ange­kün­dig­ten Besuch der Pfarre San Giuseppe all-Aurelio am öst­li­chen Stadtrand von Rom wird er mit Ange­hö­ri­gen der Roma-Min­der­heit zusam­men­tref­fen, die von der Ge­mein­de betreut wer­den. Bereits im April hatte Fran­zis­kus einer ande­ren Pfarre am Stadt­rand einen Besuch ab­gestat­tet.

Tausende Roma leben in Container-Sied­lun­gen und Behelfs­unter­künf­ten an der Pe­riphe­rie. Wie An­fang November bekannt wurde, hat die EU-Kom­mis­sion Italien ein Vertrags­ver­letzungs­ver­fahren we­gen der (über Jahre auf Grund­lage des soge­nann­ten „Noma­den-Plans“ be­trie­be­nen) Politik der Segregation der Roma-Be­völ­ke­rung an­ge­droht. Die ita­lie­ni­sche Regie­rung wurde auf­ge­fordert, der EU-Kom­mission wei­tere Infor­ma­tio­nen über die aktuel­le Wohn­situation der Roma in Italien, ins­beson­dere auch in Rom, zu über­mitteln.

(dROMa)

Romengero gondolipe Goblinate

Oktober 31st, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Gedenken: Evangelische Kirche in Goberling (Foto: stadtschlaining.at)Burgenland: Romagedenken in Goberling

Le neve keripeha la masuna khangerater Goblinate te ando agu­no temeti­schi kari­kan la khan­ge­ra­tar le mu­len­ge gon­do­lim ol. Telen­de sina te dsche­ne Gob­lina­tar andar i flogos­keri grupn le Ro­men­dar. Use jek mischa le super­in­ten­den­tiha Manfred Koch taj le bare rascha­ji­ha Ägidius Zsifkovics taj le fat­re­te­ren­ca le duj khan­ge­ren­dar le bur­gen­lan­distar jek bar gon­do­lipes­kera tabli­na­ha tel utschar­do ol. Ando nacijo­nal­socija­lis­ti­schi rajipe but manu­scha Gobli­na­tar ando loger­tscha mur­dar­de ule. Poli­ti­schi tradi­me, op­fertscha le „NS-Eu­tha­nasie­pro­gramms“ taj dsche­ne andar o tschu­lipe le Romen­dar. Use adala his­to­rischi angle pe­riptscha o Gerhard Baumgartner va­ke­rel, schero le Doku­mentacijon­ar­chi­vis­tar le aus­tritike vi­derschtaun­distar.

O gondolipeskero mulatintschago kesdinel paraschtun, 7. novem­be­ri 2014, 18.00 oren­ge me­ri khan­geri; 19:00 oren­ge moja­kero Pleyer.

Mit der Renovierung der Evangelischen Kirche in Goberling (Stadtschlaining im Bezirk Oberwart) wird auch an die im ehe­ma­li­gen Fried­hof rings um diese Kirche Bestat­te­ten gedacht. Darun­ter wa­ren auch die in Gober­ling an­säs­si­gen Mit­bür­ger aus der Volks­gruppe der Roma. Bei einer An­dacht mit Super­inten­dent Manfred Koch und Bischof Ägidius Zsifkovics und den Ver­tre­tern der bei­den Kirchen des Bur­gen­lan­des wird am 7. No­vem­ber ein Stein mit Gedenktafel ent­hüllt wer­den. Im Zuge der national­sozia­lis­tischen Herr­schaft wurden zahl­reiche Men­schen aus Goberling in Kon­zentra­tions­la­gern ermor­det: poli­tisch Verfolgte, Opfer des so genann­ten „NS-Eutha­na­sie­pro­gramms“ und Ange­hö­rige der Minder­heit der Roma. Zu diesen his­to­ri­schen Vor­gän­gen refe­riert Gerhard Baumgartner, Leiter des Doku­men­ta­tions­archivs des öster­rei­chi­schen Wider­stands.

Die Gedenkfeier beginnt am Freitag, 7. Novem­ber 2014, um 18.00 Uhr bei der Kir­che; um 19:00 im Gast­haus Pleyer.

(volksgruppen.orf.at bzw. volksgruppen.orf.at)

„I khangeri ando tradiptscha involvirim sina“

September 29th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
29.9.2014 | Live: 20:50 orenge (on demand)

Gustav Reingrabner (Foto: via But schel­ber­scha o Roma i diskri­mi­na­cija taj o argra­ni­ca­lipe esbe iste line. O bari­kano ara­ka­ripe, savo pu­menge o Roma le min­den­feli­tike patschaji­pes­kere khe­ta­ni­pen­dar uscharde, te ande but periptscha ar atschino. O Gustav Rein­grab­ner ando vakeripe.

O Gustav Reingrabner jek austritiko masu­no-luthe­ra­ni­schi raschaj hi. Usar o bersch 1975 dschi uso bersch 1994 ov o super­inten­dento la masuna super­intendenturatar A. B. ando Bur­gen­land sina. Ojs visen­schoft­leri o Gustav Reingrabner up­ri his­torija le pro­tes­tan­tis­musis­tar andi Austrija schpe­cija­li­sirim hi. „O arge­jipes­kero gendo mange o esbe lipe sina, hot i khan­geri, bute­der vaj tschu­leder duach len­gere le­dschasch­tscha ham te duach len­geri reli­gijo­na, use igen, igen but phutscha­jiptscha le ent­vik­lini­pestar, palva­ke­ripe lija“, phenel o Gustav Rein­grab­ner. „Akan te dschanav, hot jekoschne masune, anglo taj maschkar o haburi, uso bibas­tale tra­diptscha gejng i flo­gos­keri grupn le Romen­dar, use sina“, afka o Rein­grab­ner. Sar o terdscho­jipe la masuna khan­geri­jatar uso Roma sina, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­genland.

(volksgruppen.orf.at)

„Die evangelische Kirche war involviert“

September 29th, 2014  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
29.9.2014 | Live: 20:50 (on demand)

Gustav GreingrabnerÜber Jahrhunderte bekamen die Roma Diskri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung zu spü­ren. Den Schutz, den sich die Roma durch die ein­zel­nen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten erwar­tet ha­ben, blieb in vie­len Fäl­len aus. Der evan­ge­li­sche Theo­loge Gus­tav Rein­grab­ner im Gespräch.

volksgruppen.orf.at: Gustav Reingrabner ist ein österreichi­scher evan­ge­lisch-luthe­rischer Theologe. Von 1975 bis 1994 war er Superintendent der Evan­ge­li­schen Superintendentur A. B. Bur­gen­land. Als Wissen­schafter ist Gustav Rein­grab­ner auf die Ge­schich­te des Protes­tan­tis­mus in Österreich spe­zia­li­siert. „Der Aus­gangs­punkt für mich war die Fest­stel­lung, dass die Kirche, mehr oder weni­ger durch ihre Amts­träger oder durch ihre Theo­logie, zu sehr, sehr vielen Fragen der Entwick­lung Stel­lung ge­nom­men hat“, sagt Gustav Rein­grab­ner. „Weiters ist mir auch klar, dass einzelne Evan­ge­li­sche vor dem Krieg und während des Krieges an den schreck­li­chen Ereig­nis­sen gegen die Volks­gruppe der Roma teilgenommen haben.“ Wie die Stellung der evan­ge­li­schen Kirche zu den Roma war, hören Sie heute in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­genland.

„Prik bescharipe barikano koja hi“

September 3rd, 2014  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV, Religion, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
25.8.2014 (on demand)

(Foto: Bibel TV)„Übersetzung ist ein großes Anliegen“ – Garry Peter, Theologe und Über­setzer, im Gespräch über die Über­tra­gung der Bibel ins Romanes

Paloda lenge angle trin berscha o Nevo Testamento ande len­geri tschib, Romanes, duach i inici­ja­tiva Romanes-Buti ande Marburg ar dim ulo, akan o Phuro Testamento prik be­schardo ol. O Sinto Garry Peter daja­kero tschib­tscha­kero vakeraschi taj raschaj hi. Leskero aunpa­schlo­jipe hi, o alav le Devles­tar les­kera flogos­kera grupnake prik te bescha­rel taj ando minden­fe­litike bare khanger­tscha o aun­paschlo­jip­tscha leskera flogos­kera grup­na­tar, prin­dschar­de te kerel. Soske ov upro prik bescha­ripe le latsche nevi­pestar andi tschib les­kera flogos­kera grup­natar butscha­linel, phukal o Garry Peter andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland.

Vor drei Jahren wurde das Neue Testament von der Initiative „Romanes-Arbeit“ in Marburg auf Romanes über­setzt. Nun findet die Übersetzung des Alten Testaments statt. Der Sinto Garry Peter ist Mutter­sprach­ler und studier­ter Theologe. Sein Anlie­gen ist es, das „Wort Gottes“ für seine Volks­gruppe zu über­setzen und in den verschie­denen Großkirchen seine Anliegen in Bezug auf seine Volk bekannt zu machen. Warum er an der Über­setzung der „Guten Nachricht“ in die Sprache seiner Volks­gruppe arbei­tet, erklärt Garry Peter in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.atvolksgruppen.orf.at)

Slowakei: Kirche berät über Roma-Pastoral

September 1st, 2014  |  Published in Religion

RomapastoralGestern wurde in in Spišská Kapitula (Slowakei) die bisher größte Konferenz des Lan­des zum Thema „Kirche und Roma“ eröff­net. Die mehr­tägige Veranstal­tung wird u.a. vom Roma- und Minder­heiten­rat bei der Slowa­kischen Bischofs­konferenz orga­nisiert und steht unter dem Ehren­schutz des Erz­bischofs von Košice, Bernard Bober. Bei der Tagung erwar­tet wird auch der Roma-Be­auftragte der slowa­ki­schen Regie­rung, Peter Pollak.

„Die Konferenz soll Beispiele erfolgreicher Zusammenarbeit von Roma und Kirche demonstrie­ren, moti­vieren und initiieren“, heißt es in der Ankün­digung auf Radio Vatikan. Die treiben­den Kräfte hinter der Veranstal­tung sind der Priester Maroš Drahoš und der Ständige Diakon Michal Horvat, der selbst der Volks­gruppe ange­hört. Ange­regt wurde die Tagung durch eine ähn­liche Konferenz in Ungarn, die zweimal jährlich statt­findet. Laut Drahoš enga­gieren sich derzeit nur nur etwa 20 Priester und Ordens­schwes­tern in der slowa­ki­schen Roma­pasto­ral. Für die seel­sorge­rische Situation vor Ort gelte: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ „Daher gebe es Sied­lungen, in denen etablierte Kirchen wirken, aber auch viele, in denen Sekten aktiv seien. Von den 820 Roma­sied­lungen in der Slowa­kischen Republik seien nicht einmal 100 durch die Anwe­sen­heit irgendei­ner Religions­gemein­schaft abge­deckt“, schreibt religion.ORF.at.

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in der Slowakei zwischen 320.000 und 480.000 Roma, das sind rund 6 bis 8 Pro­zent der Be­völ­kerung.

(dROMa)

ERRC: Country Profile – Slovakia (PDF)

Facts & Figures (99)

Juni 11th, 2014  |  Published in Facts & Figures, Religion

Der Vatikan prüft der­zeit die Se­lig­spre­chung zwei­er Ro­ma: Emi­lia Fer­nán­dez Rod­rí­guez (✝1939) und Ju­an Ra­món Gil Tor­res (✝1936).

(Quelle)