Religion

„We Care Centre“ andi Indija

August 3rd, 2013  |  Published in Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
22.7.2013 (on demand)

Monika Scheweck (Foto: Kirchenzeitung)Sajt 2008 vascho latscho kontakto le fatre­te­renca la ter­nen­gera orga­nisa­cija­tar Yuva­deepthi andar amari partne­ren­geri diö­cesa Kanji­rapally jek vusko taj bari­kano kheta­nipe ulo, phenel i Monika Scheweck. Pal duj roastscha andi Indija (2008 taj 2010) taj duj pal parujip­tscha (2009 taj 2011) na tschak but kham esbe lijam, te but ta­tipe taj vodschi­ka­nipe, afka i Scheweck bajder. Kaj o feschti­mo min­den­feli­tiko la indija­kera regijo­natar Kerala, savo pe ando dschivipe, andi kul­tura taj andi spiri­tuja­li­teta le manu­schen­dar sikal, feder te prindscha­ras, jek intesivi paruji­pes­kero progra­mo kertscham. Jek duge­der upre like­ripe andi Indija o khe­ta­nipe hore­der taj sora­leder te kerel taj le terne manu­schen­ge jek nevo taj pradimo dikipe la themes­kera khan­ge­ra­tar te del, phe­nel i Mo­nika Sche­weck. Ada gondo o keripe le but latsche esbe lipen­dar hi, save amen ande ama­ri 3 berschen­geri khe­tani buti kertscham, afka i Sche­weck bajder. Andi sen­dung Roma sam upro Radijo Bur­gen­land, phukal i Monika Sche­weck pedar o pro­jek­to We Care Centre, savo oj na dur pal, upre pri Indija roas kher rodija.

„Seit 2008 ist durch einen stän­digen Kon­takt mit Vertre­tern der Jugend­orga­ni­sa­tion ‚Yuva­deepthi‘ aus un­se­rer Part­ner­diö­zese Kanjira­pally eine en­gere und inni­gere Part­ner­schaft ent­stan­den“, sagt Monika Sche­weck vom Referat für eth­nische Ange­legen­heiten der Diö­zese Eisen­stadt. „Nach zwei Indi­en-Rei­sen (2008 und 2010) und zwei Rück­aus­täu­schen (2009 und 2011) haben wir nicht nur viel Son­ne verspürt, son­dern auch viel Wärme und Herz­lich­keit“, er­zählt Monika Sche­weck begeis­tert. In der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land, er­zählt Mo­nika Sche­weck über das Projekt „We Care Centre“, wel­ches sie vor kur­zem auf ih­rer Indi­en-Rei­se besucht hat. Read the rest of this entry »

Der „zweite Name“ | O „dujto anav“

Februar 24th, 2013  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
18.2.2013 (on demand)

Mozes Heinschink (Foto: volksgruppen.orf.at)Von Gruppe zu Gruppe ist der „zweite Name“, welchen viele Roma und Romnija haben, verschieden. Meistens hat man bei der Vergabe dieses Namens eine Eigenschaft der Person angenommen, sagt der langjährige Roma-Freund und Roma-Kenner Mozes F. Heinschink. Die Roma haben deshalb zwei Namen, weil sie „in zwei Welten leben mussten und es heute auch noch vielen Orts machen müssen“, so Heinschink weiter. Man kann jedoch sagen, dass es sich hierbei nicht nur um einen heute bekannten „Spitznamen“ handelt, so der Experte. Im burgenländischen Oberwart war es auch so, dass einige Roma nach Tieren benannt wurden, sagt der Obmann des Vereins Roma-Service Emmerich Gärtner-Horvath. Oftmals waren diese Personen nur unter ihrem „zweiten Namen“ bekannt, so Gärtner-Horvath.

Taufpaten: Roma oder Nicht-Roma — Interessent ist auch das Thema Taufpate: Hatte ein Nicht-Rom oder eine Nicht-Romni diese Ehre, so bekam das Taufkind entweder den Namen des Vaters oder der Mutter, sagt Emmerich Gärtner-Horvath. Hatte ein Rom oder eine Romni die Rolle des Taufpaten oder der Taufpatin, so bekam das zu taufende Kind entweder den männlichen oder den weiblichen Namen der Roma. Früher war dies Tradition bei den Roma. Heute bekommen die Roma-Kinder oftmals nicht ethnisch definierbare Namen, so Gärtner-Horvath weiter. Mehr über den „zweiten Namen“ und das Thema „Taufpaten“ erfahren Sie in der aktuellen Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

Usar jek grupn usi kija grupn o „dujto anav“, saven but Roma taj Romnija hi, mindenfelitiko hi. Butvar uso prik dipe le anavistar, jek ajgenschoft le dschenostar aun lim uli, phenel o but berschengero Romengero pajtaschi taj Romengero prindscharaschi, Mozes F. Heinschink. Le Romen vaschoda duj anava sina, kaj on ande duj themtscha iste dschivnahi taj te adi ande but vilagi le mindig iste dschin, afka o Heinschink bajder. Ham phendo schaj ol, hot adaj na dschal vasch o amenge adi prindschardo „akardo anav“, afka o eksperto. Andi Erba te afka sina, hot poar Roma pal „marhi“ akarde ule, phenel o schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath. Butvar odola dschene te tschak telal lengero „dujto anav“ prindscharde sina, afka o Gärtner-Horvath.

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Ungarn: Erstmals Rom zu Diakon geweiht

Januar 16th, 2013  |  Published in Religion

Diakon Péter Lakatos (Foto: gorogkatolikus.hu)Wie die katholische Schweizer Agentur Kipa berichtet (hier die Meldung des Magyar Kurír), ist in Ungarn erstmals ein Angehöriger der Volksgruppe der Roma zum Diakon geweiht worden. Der griechisch-katholische Priesteramtsanwärter Péter Lakatos empfing im nordostungarischen Máriapóc die Diakonatsweihe. Der Gottesdienst wurde zur Gänze auf Romani, der Muttersprache Lakatos’, gehalten. Der frischgeweihte Diakon wird von nun an in Budapest tätig sein.

Erst kürzlich hatte der Vatikan den Bischöfen jener Länder, in denen die Roma eine zahlenmäßig bedeutende Bevölkerungsgruppe stellen, aufgefordert, sich den Roma stärker als bisher „als Zielgruppe für Priester oder Ordensleute“ zuzuwenden. Weihbischof János Székely, der Beauftragte der ungarischen Bischofskonferenz für die Roma-Pastoral, hat diese Vorgabe vergangenen Monat im Rahmen einer Budapester Tagung neuerlich in Erinnerung gerufen.

(dROMa-Red.)

„Visijontscha barikane hi“

Januar 14th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
14.1.2013, 20:50 orenge/Uhr (on demand)

Monika Scheweck (Foto: Martinus.at)Monika Scheweck: „Visionen sind wichtig“

„Le manuschiske te pomoschinel, leskeri eksistenca upre te likerel, leskeri socijali situacija feder te kerel taj i tschatschipeskeri situacija te soralisarinel“, jek le cilender hi, savo peske o referat le etnischi grupnenge upre dija. I khangeri aktivi use te butschalinel kamla, kaj i flogoskeri grupn le Romendar jek than ando khetanipe te uschtidel, phenel o schero le referatistar, Monika Scheweck.

Angle 36 berscha ando foro Paris o „Internacijonali Komite le Romenge“ le Yoshkastar (Abbé André Barthélémy) kerdo ulo. Usar o kesdipe aun, o Roma jek barikano aunpaschlojipe le Yoshkaske taj leskere butschaschenge sina. Vaschoda i khangeri pedar o granici taj upre jek internacijonali basis adala etnijake aun pe lel. Le CCIT talalinipeske 2013 andi Austrija o butja imar naschen, phenel i Scheweck, savi ando organisacijakero khetanipe use hi. O „visijontscha barikane hi“, phenel i Monika Scheweck, mint te odolenge palal gejal taj te len prik beschartschal, akor tschak so duj riktschenge sa ando latschipe pe irinel. Barikano ham te hi, hot o Roma taj o gadsche jeka „khetana cukunftake“ sorale pumen keren, afka i Scheweck. Buteder schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland (volksgruppen.orf.at)

„Dem Menschen helfen, seine Existenz sichern, seine soziale Situation verbessern und die rechtliche Situation stabilisieren“ sei eines der Ziele des Referats für ethnische Gruppen, betont die Leiterin des Referates Monika Scheweck. Die Kirche wolle aktiv daran arbeiten, dass die Volksgruppe der Roma einen Platz in der Gesellschaft bekomme, erzählt Scheweck.

Vor 36 Jahren wurde in Paris das „Comité Catholique International pour les Tsiganes“ (CCIT) von Yoshka (Abbé André Barthélémy) gegründet. Von Beginn an waren die Roma ein besonderes Anliegen Yoshkas und seiner Mitarbeiter. Daher widmet sich die Kirche grenzüberschreitend und auf internationaler Basis dieser Ethnie. Für das CCIT-Treffen 2013 in Österreich laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren, sagt Scheweck, welche vor Ort im Organisationsteam involviert ist. Read the rest of this entry »

Schukar nevo bersch 2013!

Dezember 31st, 2012  |  Published in Religion, Romani

Wie alle Jahre erteilte der Papst am Weihnachtstag den vielsprachigen Segen „Urbi et Orbi“ – und wie immer auch heuer wieder auf Romani. Und weil uns das freut, wünschen wir Ihnen mit diesem kurzen, aber für Roma bedeutsamen Moment, der wie die Romani-Segenssprüche der vergangenen Jahren eifrig im Internet herumgereicht wird (zum Beispiel hier, hier oder hier), ein schönes, ein gutes neues Jahr: Schukar nevo bersch 2013!

„Sehnsucht nach Glück“

Dezember 28th, 2012  |  Published in Radio & TV, Religion

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
24.12.2012 (on demand / mp3)

Mmagu 2011volksgruppen.orf.at: „Ich wünsche allen Roma und Sinti ruhige, glückliche und friedliche Weihnachten!“ So simpel, aber herzlich sind die Weihnachtswünsche des Romaseelsorgers Fabian Mmagu im Gespräch über die Sehnsucht nach Glück, Weihnachten und deren Sinn. Fabian Mmagu wurde von der katholischen Bischofskonferenz 2004 zum hauptverantwortlichen Seelsorger für Roma und Sinti ernannt. Gleichzeitig ernannte ihn der Eisenstädter Alt-Bischof Paul Iby zum geistlichen Assistenten für die Roma- und Sinti-Seelsorge in seiner Diözese. Die aktuelle Ausgabe von Radio Kaktus wird mit Weihnachtsliedern aus der Roma-Community untermalt:

* Sido: Weihnachtszeit („Aggro-Ansage Nr.3“, 2003)
* Joschi Schneeberger Sextett: Du & I („Du & I“, 2008)
* Mike Ottis & Melinda Stoika: Give me your Love ( „Xmas Moods Vol. 14“, 2012)
* Harri Stojka: Weihnachtszeit („Romano Suno“, 2010)
* Mongo Stojka: Krecuno („Amari Luma“, 1994)

La kinstlerkija Ceija Stojka patijaren

Dezember 19th, 2012  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Religion

Ceija StojkaBischöfe ehren Künstlerin Ceija Stojka

I Ceija Stojka, i lek barikaneder Romengeri kinstlerkija andar i Austrija, le kardinalistar Christoph Schönborn taj le bare raschajendar Egon Kappelari (Gereci-Seckau) taj Ägidius Zsifkovics (Tikni Martona) pre dschivipeskere verkiske, ande Gereci, patijardi uli. O baro raschaj Kapellari le Lovarajenge o „Ceija-Stojka-Patijaripe“ prik dija, savo tschak jefkar prik dim te ol. Ada „bare palikeripeha lakere manuschane taj te kristlichi pregimi dschivipestar taj lakere literarischi keripestar“, phende o trin bare raschaja, angloda on ada patijaripe prik dine. La Stojkakero dschivipe „ando barikano dikipe“ o tirinipe le Romendar sikal, savo on ando 20. schelberschengero terdschivde, afka o trin bare raschaja. I kinstlerkija taj manuschengeri tschatschipeskeri aktivistkija but ardschumipe „ande micinde keriptscha“ sikatscha. La adi 79 berschengera, nasvala Stojkake duach jek simbolischi taj te materijeli aunprindscharipe te palikerel kamaha taj o patrijaripe „lakere manuschane taj te kristlichi pregimi dschivipestar taj lakere literarischi keripestar“, afka o alava. (volksgruppen.orf.at)

Die bedeutende österreichische Roma-Künstlerin und Zeitzeugin Ceija Stojka wurde in Graz von Kardinal Christoph Schönborn und den Bischöfen Egon Kappelari (Diözese Graz-Seckau) und Ägidius Zsifkovics (Diözese Eisenstadt) für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Kapellari überreichte der Angehörigen der Lovara-Roma den „Ceija-Stojka-Preis“, Diese Auszeichnung soll nur ein einziges Mal vergeben werden. Die Stiftung des Preises geschehe „mit großem Dank für ihr humanes und auch christlich geprägtes Lebenszeugnis und für ihr darauf bezogenes literarisches Schaffen“. Der heute 79-jährigen, gesundheitlich beeinträchtigten Künstlerin wolle man durch eine symbolische und auch materielle Anerkennung danken. (volksgruppen.orf.at)

Caritas: Phantomspenden für Roma

Dezember 15th, 2012  |  Published in Medien & Presse, Religion

Ungarn: Caritas-Möbelspenden für Roma? (Foto: Index Kelet, via Pustaranger)Rund sieben Tonnen gespendeter Möbel lieferte die Caritas Wien im November 2012 in die ungarische Stadt Nyiregyháza. Laut Aussendung der Katholischen Presseagentur Österreich (Kathpress) handelte es sich um Sachspenden, die besonders Roma-Familien zugute kommen sollten. Der sich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen in Ungarn auseinandersetzende Blogger „Pusztaranger“ traute der Sache jedoch nicht ganz und hat sich auch die ungarischen Presseberichte über die Caritas-Hilfe angesehen. Dort fiel plötzlich kein Wort mehr über Hilfe für bedürftige Roma, dafür stieß der Blogger auf den rechtslastigen Landesverband kinderreicher Familien (NOE), der für die Verteilung der Möbelspende verantwortlich ist.

Die Caritas Erzdiözese Wien antwortete in einem Kommentar auf die Vorwürfe und stellte klar, dass „nie die Rede davon“ gewesen sei, „dass die Begünstigten der Hilfslieferung ausschließlich oder vor allem die Romabevölkerung wäre. [...] Woher diese falschen Informationen stammen, wissen wir leider nicht.“ Letzteres geht aus dem Bericht auf Pustzaranger allerdings deutlich hervor: Die Meldung, erschienen mit dem Untertitel „Wiener Caritas spendet Möbel für ungarische Roma“, wurde von der Katholischen Presseagentur am 4. 12. herausgegeben (und beispielsweise auch von ORF.at übernommen). Interessant ist hierbei, wie die Falschinformation gegen die „Negativschlagzeilen“ der Caritas-Affäre Siófok eingesetzt wird. Die dortige Caritas-Stelle hatte notleidende Roma von der Verteilung von EU-Lebensmittelpaketen ausgeschlossen. Im Folgenden die wichtigsten Passagen der Agenturmeldung von Kathpress:

Die ungarische Caritas ist vielen Landesteilen [...] in die Arbeit für Roma involviert. Vertreter der Caritas der Erzdiözese Wien überreichten ihr erst Ende November in Nyiregyhaza sieben Tonnen Möbelstücke für Küche, Wohnzimmer sowie Hausrat, die besonders Roma-Großfamilien zugute kommen sollen. Die Verteilung der Spende erfolgte durch Mitwirkung des Honorarkonksulates und des Gemeinderates der Stadt Nyiregyhaza. [...] Im Gegensatz zur Caritas in Nyiregyhaza war vor kurzem die Pfarrcaritas von Siofok in Negativschlagzeilen gekommen. Read the rest of this entry »

„Khetana cukunftake“

Juni 15th, 2012  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
11.6.2012 (on demand)

Monika Scheweck„Für eine gemeinsame Zukunft“

„Khetan, taj na sako korkore“ telal ada anav ando bersch 1996 o referat le etnischi grupnenge Erbate prado ulo. Le Romen te prindscharel te siklol, pomoschago lengera kultureli identitetake, mindenfelitiko pomoschago ande bibastale situaciji te del taj kontaktscha uso Roma te rodel taj upre te likerel, gende hi, save peske o referat le etnischi grupnenge ojs buti upre dija, phenel i Monika Scheweck. La katolischi khangeri le cile manuschenge than hi. Schpecijeli usi flogoskeri grupn le Romendar upre oda obocht dim ol, hot lengere tschatschiptscha ande likerde te on, phenel i Scheweck. O Roma taj o Sinti amara ajgeni identitetake jek barvalipe hi. Vaschoda amen o dialogo angle te tradel kamaha, afka i butschaschkija le referatistar. Te tut tschatschikan la kulturake taj la tradicijake le Romendar ande beschartschal, akor andar jek „paschipe jek khetanipe“ schaj ol. Afka i diskriminacija tel baunim schaj ol taj jeka khetana, mirna cukunftake schaj pe ande beschardo ol, phenel i Scheweck bajder.

Buteder pedar i buti le referatistar le etnischi grupnendar, schunen tumen andi sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. Ando arto ardipe la sendungatar Roma sam avre falati la Monika Scheweckatar taj usar o Roma-Butschu te schunel uschtidna. (volksgruppen.orf.at)

„Kein Gegeneinander, sondern Miteinander“: Unter diesem Motto wurde im Jahr 1996 das Referat für ethnische Gruppen in Oberwart gegründet. Die Roma kennenzulernen, ihre kulturelle Identität zu unterstützen, individuelle Hilfe in Notsituation zu geben und Kontakte zu Roma herzustellen und zu pflegen: Das sind einige Punkte, die sich das Referat für ethnische Gruppen als Aufgabe nimmt, erklärt Monika Scheweck, Mitarbeiterin des Referats. Die katholische Kirche habe für alle Menschen einen Platz. Speziell bei der Volksgruppe der Roma achte sie auf die Wahrung ihrer Würde und Rechte, so Scheweck. „Wir sehen die Roma und Sinti als Bereicherung für unsere eigene Identität. Daher wollen wir auch bewusst den Dialog fördern“, so Monika Scheweck. Read the rest of this entry »

Viersprachiges Jahrbuch 2012

Januar 12th, 2012  |  Published in Literatur & Bücher, Religion, Romani

Burgenländisches Jahrbuch 2012Jahrbuch der Diözese Eisenstadt: Unter dem Titel „Gelebte Einheit in Vielfalt“ soll Bedeutung der verschiedenen burgenländischen Volksgruppen zum Ausdruck gebracht werden

„Gelebte Einheit in Vielfalt“ lautet der Titel des jetzt erschienenen Jahrbuchs der Diözese Eisenstadt. Es enthält erstmals auch einen ausführlichen Teil auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes. Die Diözese Eisenstadt will damit ihre Vielfalt aufzeigen und allen Volksgruppen Wertschätzung und Unterstützung entgegenbringen. Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics bezeichnet diese Vielfalt in seinem Vorwort als eine „große Freude und ein Anliegen“. Die viersprachige Publikation versteht sich laut Neo-Chefredakteur Franz Josef Rupprecht als „Lesebuch, Nachschlagewerk und spiritueller Impulsgeber“. Ein 23 Seiten starker Teil spiegelt die Vielfalt der burgenländischen Volksgruppen wieder. Die Beiträge auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes sind zumindest in Kurzform auch auf Deutsch  wiedergegeben.

Das Burgenländische Jahrbuch kann zum Preis von sechs Euro über alle Pfarrämter sowie im St. Martins-Verlag bezogen werden. Direkte Bestellungen nimmt das Jahrbuch-Team im Eisenstädter Bischofshof entgegen (Tel.: 02682/777-247).

(Text: Diözese Eisenstadt)