Religion

Rom: Kardinal entsetzt über Roma-Lager

Juli 14th, 2016  |  Published in Allgemeines, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Italien: Kardinal Kardinal Vallini nach Besuch: Lage im Lager „schreit zum Himmel“.

Der Generalvikar des Papstes für das Bistum Rom kritisiert menschen­un­wür­dige Zu­stände in einem Roma-Lager am Stadt­rand. Bei einem Besuch der Baracken­stadt sprach Kar­di­nal Agostino Vallini am Diens­tag von einer „Schande“. Wört­lich sagte er in einem Bericht der Bistums-Home­page: „Das ist eine Lage, die zum Him­mel schreit, unwürdig einer Stadt wie Rom. Noch nicht ein­mal nach dem Krieg habe ich Der­arti­ges ge­se­hen.“ Das Roma-La­ger vom Castel Romano an der Via Pontina liegt etwa zwan­zig Kilo­me­ter vom Stadt­zentrum ent­fernt. Der Kar­dinal sprach von drecki­gen Straßen, Mäu­sen und arm­seli­gen „Holz-und-Klebe­band-Unter­künf­ten“; die Be­hör­den und Bürger müss­ten ihre Vor­urteile gegen­über den Roma über­win­den. Bei seiner drei­stün­di­gen Visite in dem Lager, von dem es in Rom meh­re­re gibt, wurde Kar­di­nal Val­lini von eini­gen kirch­li­chen Frei­wil­li­gen beglei­tet, die sich dort enga­gie­ren.

(Text: de.radiovaticana.va)

Roma besetzen Dom in Regensburg

Juli 8th, 2016  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Roma im Dom in Regensburg (Foto: Romano Jekipe Ano Hamburg - Vereinigte Roma Hamburg)Eine Gruppe von Flüchtlingen, Presse­berichten zu­folge vor­wiegend Roma aus Albanien, Mazedonien, Serbien und dem Ko­so­vo, hat am Diens­tag den Re­gens­bur­ger Dom be­setzt. Mit ihrer Pro­test­aktion wol­len die Flücht­linge, un­ter ihnen auch meh­rere Kinder, auf ihr Schicksal auf­merk­sam ma­chen und ihre dro­hende Abschie­bung ver­hin­dern. Ihr Pro­test rich­tet sich ins­beson­dere auch ge­gen die jüngste Ein­stufung der Balkan­staaten (seit Herbst 2015 auch Montenegro, Al­ba­ni­en und Kosovo) als „sichere Her­kunfts­länder“. Asyl­anträge von Per­so­nen aus diesen Län­dern gelten in Deutschland jetzt, auch wenn es sich um An­ge­hö­rige von dis­kri­mi­nier­ten und beson­ders gefähr­de­ten Min­der­hei­ten han­delt, a priori als „un­be­gründet“.

Bereits Mitte Mai besetzte eine Gruppe von Roma, die unmit­tel­bar von Ab­schie­bung be­droht sind, das Denk­mal für die im National­sozia­lis­mus er­mor­de­ten Sinti und Roma in Berlin. Die für das Mahnmal zu­stän­dige Stif­tung er­klärte sich zwar soli­da­risch mit den An­lie­gen der Flücht­linge, ließ das Areal aber den­noch schon nach eini­gen Stun­den polizei­lich räumen. Anders nun die Reak­tion in Regens­burg, wo sich Bistum und Caritas, unter­stützt von rund 50 frei­wil­li­gen Helfern, um das Wohl­er­ge­hen der Flücht­lings­gruppe bemühen. Die Caritas ver­sorgt sie mit Essen, Asyl­sozial­berater der Caritas küm­mern sich um die Be­lange der Flüchtlinge.

Im Folgenden die Mitteilung des Bistums Regensburg vom 7.7.2016:

Zur derzeitigen Situation in der Kathedrale St. Peter
Gespräche mit der Gruppe der Betroffenen

Seit Dienstag halten sich ca. 45 Perso­nen aus Balkan­län­dern im Dom auf, die gegen ihre Abschiebung de­monstrie­ren. Das Bistum Regensburg hat sich in den ver­gan­ge­nen Tagen um die hu­ma­ni­tä­re Ver­sor­gung ge­küm­mert und die Be­hör­den ge­be­ten, von einem Zu­griff ab­zu­sehen. Dieser Aufenthalt im Dom ist jedoch nur für eine sehr be­grenz­te Zeit mög­lich, wie die Er­fah­run­gen der letz­ten Tage ge­zeigt ha­ben: Toilet­ten und Hand­wasch­becken sind zwar vor­han­den, aber es gibt im Dom keine Duschen. Die ge­sund­heit­li­che Ver­sor­gung der teils schwer­kran­ken Per­so­nen – darun­ter auch Kinder – ist in den Dom­räumen nur sehr ein­ge­schränkt und ri­siko­reich mög­lich. Da eine Über­nach­tung im Haupt­schiff aus Sicher­heits­gründen aus­sche­idet, über­nach­ten im Durch­gangs­bereich vor der Sakristei der­zeit 45 Per­so­nen auf 32 eng aneinan­der ge­stell­ten Lie­gen mit einem ein­zi­gen schma­len Flucht­weg ins Freie. Read the rest of this entry »

14.8.2016: Roma-Wallfahrt nach Mariazell

Juni 30th, 2016  |  Published in Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Mariazell21to Ladipe le Romendar Cejiste
Kurko, 14to august 2016

10.00 orenge|Uhr: Mischa le bare raschajiha Manfred Scheuer, i mu­schi­ka ke­rel: O Leon Berger | Gottes­dienst mit Bischof Man­fred Scheu­er, Mu­si­ka­li­sche Ge­stal­tung: Leon Berger

11.00 orenge|Uhr: Talalinipe angli Basilika | Begegnung vor der Ba­si­lika

15.30 orenge|Uhr: Kisetinipeskero molinipe usi Maria upri norditiki rik la Basili­ka­tar | Abschluss­gebet bei der Marien­sta­tue auf der Nord­sei­te der Ba­silika

Bejg ladipeskere cajtscha andar o Burgenland | Busabfahrtszeiten Bur­gen­land:

5.15 orenge|Uhr:      Tikni Boslinatar | Kleinbachselten
5.25 orenge|Uhr:      Simehatar | Großpetersdorf
5.45 orenge|Uhr:      Tenu Erbatar | Unterwart
6.00 orenge|Uhr:      Erbatar | Oberwart

Vasch aunmejdinipe dschi uso 5to august molim ol. Te ulo, te Betschis­tar jek bus or­­ga­ni­si­rim schaj ol. | Um Anmeldung bis 5. Au­gust wird ge­be­ten. Bei Be­darf wird ein Bus von Wien or­ga­ni­siert.

Jek keripe le Referatistar le etnischi grupnenge ando khetanipe le farajnenca: Roma-Service taj Kulturakero Farajn le Austri­ti­ke Romen­dar. | Eine Veranstaltung des Refe­rats für eth­ni­sche Gruppen in Kooperation mit: Verein Roma-Service und Kultur­verein Öster­rei­chi­scher Roma. Read the rest of this entry »

Sintiwallfahrt im Weinviertel

Mai 30th, 2016  |  Published in Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Niederösterreich: Wallfahrtskirche in Karnabrunn (Foto: Sonntag) Der Sonntag: Natalie Weinrich möchte den Sinti zeigen, dass sie in der katho­li­schen Kirche will­kom­men sind. Des­halb or­ga­ni­siert sie eine Wall­fahrt in ihre Wein­viert­ler Hei­mat Kar­na­brunn am 11. Juni.

„Ich finde, es gibt nichts Schöneres als eine Wallfahrt nach Kar­na­brunn!“ Nata­lie Wein­richs Be­geis­te­rung wirkt an­steckend. Wenn sie von der Wall­fahrts­kirche ihres Heimat­ortes spricht, ge­rät sie ins Schwär­men. Die Kirche zur Al­ler­hei­ligs­ten Drei­fal­tig­keit steht weit­hin sicht­bar auf einem klei­nen Berg und liegt so­wohl am Wein­viertler Jakobs­weg als auch am Nie­der­öster­rei­chi­schen Weit­wan­der­weg. Nata­lie Wein­rich lebt mit ihrem Mann, dem Jazz­musiker Zipflo Weinrich, und den vier Kin­dern im Pfarrhof von Kar­na­brunn. Sie stammt aus einer Sinti­fa­mi­lie in Schwaben.

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Nevo butjakero drom

März 17th, 2016  |  Published in Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
7.3.2016 | (on demand)

Monika ScheweckI Monika Scheweck, but berschen­geri re­fe­rent­ki­ja la Romen­gera-pas­to­ra­latar an­dar i diöcesa Tikni Mar­tona (refe­rat le dsche­nen­ge etni­schi grup­nen­dar – Roma taj Sinti), pal bisch ber­scha, nevo but­ja­kero drom dschal. Dschi­ja­kana, o sel­sor­ge­ri­schi vo­di­nipe taj o angle tra­dipe la kul­tu­reli iden­ti­te­tatar le Romen­dar afka sar o keri­pe le gon­do­li­ni­pes­kere mu­latin­tscha­gen­dar taj i orga­ni­sa­cija le sake ber­schen­gere Romen­gere Ladi­pestar Cejiste, use la­kere sche­ros­kere butja, genahi. Ada akan i Manuela Horvath kerel, savi 20 oren­ge o butja la Romen­gera-pas­to­ra­la­tar prik lel taj akan mindschart te­lal i nevi E-Mail-adre­­sa: roma.sinti.pastoral­@martinus.at te as­tarel hi.

1992 erschtivar andi austritiki bari ra­scha­jen­geri kon­fe­renca jek fat­re­teri i buti jeka Ro­men­gera-pas­to­ra­lake prik dim usch­ti­dija. 1996 o refe­rat le etni­schi grup­nenge andi diö­cesa Tikni Martona kerdo ulo.

Buteder pedar i bisch berschengeri buti la Moni­ka Sche­wecka­tar, schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Radi­jo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Monika Scheweck verabschiedet sich

März 15th, 2016  |  Published in Radio & TV, Religion

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
7.3.2016 | (on demand)

Monika Scheweck und Manuela Horvath (Foto: Mike Rodach, via volksgruppen.orf.at)„Die Begeisterung, für Men­schen da zu sein, dort, wo Unrecht pas­siert, auf­zu­zeigen und Soli­da­ri­tät zu zeigen, im­mer ge­mein­sam mit den betrof­fe­nen Men­schen“, wie sie es selbst be­zeich­net, hat Monika Sche­weck auch wäh­rend ihrer Ar­beit in der Roma-Seel­sorge stets bei sich ge­tra­gen. Die Seelsorge ver­ab­schie­det sich nun von ihrer lang­jäh­rigen Refe­ren­tin Scheweck.

1992 wurde zum ersten Mal in der Öster­rei­chi­schen Bischofs­kon­fe­renz ein Ver­tre­ter mit der Auf­gabe der Roma-Pasto­ral be­auf­tragt. 1996 wurde das Re­fe­rat für eth­ni­sche Grup­pen in der Diözese Eisenstadt ein­ge­rich­tet.

Neuer beruflicher Weg

Monika Scheweck, langjährige Referentin der Roma­pas­to­ral der Diö­zese Eisen­stadt (Refe­rat für An­gehö­rige eth­ni­scher Grup­pen – Roma und Sinti), geht nach zwei Jahr­zehn­ten einen neuen be­ruf­li­chen Weg. Über die er­leb­ten Stun­den mit ihren „Schütz­lin­gen“ erzählt sie im er­grei­fen­den Inter­view für Roma sam: „Für mich war sehr wich­tig, dass ich den Kon­takt zu den ein­zelnen Ort­schaf­ten pfle­ge, in denen Roma leben, dass ich die Fa­mi­lien be­suche. So haben sich auch klei­nere Pro­jekte er­ge­ben, wie z.B. dass ich einem Buben Nach­hil­fe ge­ge­ben habe, damit er die Schule schafft, oder Kran­ken­be­su­che ge­macht habe. Wenn je­mand im Ster­ben ge­le­gen ist, habe ich ver­sucht, die Fa­mi­lie zu stützen.“ Read the rest of this entry »

Diagonale: Der zornige Buddha

März 12th, 2016  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Religion

Der zornige Buddha (Foto: Diagonale)Dokumentarfilm, AT/DE 2016, 98 min.
Buch & Regie: Stefan Ludwig

„Der zornige Buddha“ zeichnet liebevolle und un­ge­schmink­te Porträts der Roma-Ju­gend­li­chen, die in einer Welt vol­ler Elend und Vor­urteil mit Witz und Lebens­energie ihren Weg su­chen. Es sind keine auf­fri­sier­ten Erfolgs­storys. Son­dern Schick­sale, die deut­lich ma­chen, wie weit der Weg von der Roma-Sied­lung auf die Uni wirk­lich ist. (Produktionsnotiz)

„Eine Zweite-Chance-Schule für die, die nie eine erste Chan­ce hat­ten“ – Um mar­gina­li­sier­ten Roma-Jugend­li­chen eine Per­spek­tive für ihre Zu­kunft zu bie­ten, grün­dete János Orsós, selbst Rom, in einem ungari­schen Dorf das buddhis­ti­sche Ambedkar-Gymnasium. „Der zor­nige Buddha“ er­zählt von den kräfte­zeh­ren­den Bemühun­gen des Lehrers und seines Mit­strei­ters Tibor Derdák, den ver­arm­ten Jugend­li­chen durch Bildung und Spiri­tua­li­tät zu einem selbst­bestimm­ten Leben zu ver­hel­fen und sie im Kampf gegen gesell­schaft­li­che Aus­gren­zung zu stär­ken. Vor­bild der Men­to­ren ist der durch den Sozial­refor­mer Bhimrao Ramji Ambedkar in­spi­rier­te Auf­bruch der Dalits, der als „Un­berühr­bare“ ge­brand­mark­ten Bevöl­ke­rungs­gruppe in Indien, dem Ur­sprungs­land der Roma und des Buddhismus. In ih­rem Kampf stoßen Or­sós und Der­dák im­mer wie­der auf Wider­stände: Ab­leh­nung und An­fein­dun­gen sei­tens der unga­ri­schen Dorf­gemein­schaft, eine er­star­kende natio­na­lis­tisch-rassis­ti­sche Politik, Finanz­kür­zun­gen und Schließungen von Schu­len und nicht zu­letzt resig­nie­rende Roma-Eltern und -Schüler/innen. Über einen Zeit­raum von fast drei Jahren be­suchte Regisseur Stefan Ludwig regel­mäßig die Schule in Ungarn. Dabei er­weist er sich als sen­sib­ler, zurück­hal­ten­der und genauer Be­obach­ter, der insis­tie­rend frei­legt, wie sich Un­gleich­heit re­pro­du­zie­rende Struk­tu­ren auf die Jugend­li­chen aus­wir­ken. Read the rest of this entry »

Palikerav und Danke!

Februar 28th, 2016  |  Published in Religion

Wir wünschen unsere Kollegin, Wegbegleiterin und Freundin Monika Scheweck alles Gute (Foto: Andreas Lehner) Romapastoral: Monika Scheweck übergibt ihre Agenden an Manuela Horvath

Monika Scheweck, langjährige Referentin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt („Refe­rat für An­ge­hö­rige eth­ni­scher Grup­pen – Roma und Sinti“, hat eine neue beruf­li­che Heraus­for­de­rung an­ge­nom­men. Zu ihren Haupt­auf­gaben ge­hö­rten die seel­sor­ger­li­che Beglei­tung und die För­de­rung der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät der Roma eben­so wie die Ver­anstal­tung von Gedenk­feiern und die Or­ga­ni­sa­tion der all­jähr­li­chen Roma-Wall­fahrt nach Mariazell. Roma-Service be­dankt sich ganz herz­lich für die gute Zu­sam­men­arbeit über all die Jahre und, wie es un­se­re Kol­le­gen von der VHS Roma tref­fend for­mu­lier­ten, „vor al­lem für ihren Einsatz, der sicher – ganz sicher – viel zu einem bes­seren Ver­stän­dnis für­einan­der und zu einem bes­se­ren Zu­sam­men­leben bei­ge­tra­gen hat“. Ihre Aufgaben wird Manuela Horvath über­neh­men. Monika Scheweck hat sich mit fol­gen­den Worten ver­ab­schie­det:

Del tumenca,

da ich mit 29. Februar den Dienst in der Diözese be­ende, könnt Ihr mich unter dieser Adres­se nicht mehr er­rei­chen. Danke für all die Zusam­men­arbeit und Unter­stützung bei meiner Arbeit in den vie­len Jah­ren.

Ein kurzer Rückblick:
„Was bedeutet Dir die Arbeit mit Roma-Jugendlichen?“ – So lau­te­te die Frage, die mir 1996 von Em­merich Gärtner-Hor­vath gestellt wurde, um einen Bericht für den Falter des Verein Roma zu schrei­ben. Damals schrieb ich: „Es fällt mir leider schwer, all meine Gedanken auf­zu­schrei­ben“ … und es fällt mir heute nach 20 Jah­ren auch schwer. Ich schrieb damals, wie ich zu dieser Arbeit kam und was alles ent­stand, zi­tier­te Kard. Joseph Cardijn … Gemein­sam mit anderen Or­ga­ni­sa­tio­nen ent­stand die Idee, ein Pro­jekt zu star­ten, und so trafen wir uns im Mai 1995 zum ersten Mal mit der Platt­form „Kein Gegen­einander, son­dern ein Mit­einander“ – bes­se­res Kennen­lernen der Volks­gruppen im Burgenland. Im März 1996 or­ga­ni­sier­ten wir einen „Offe­nen Jugend­treff“. Wir unter­nah­men viel: regel­mäßige Treffen, Advent­basare, Zelt­lager, Aus­flüge etc.

In den 22 Jahren begegnete ich vielen Roma & Sinti etc., … erfuhr echte Freund­schaft und er­lebte viel Gas­tfreund­schaft – PALIKERAV und DANKE!

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5.000 Roma-Pilger in Rom

Oktober 26th, 2015  |  Published in Religion

Papst Franziskus (Foto:In Erinnerung an das legendäre Treffen zwischen Papst Paul VI. und Tausenden Roma in Pomezia vor 50 Jahren wird Papst Franziskus heute rund 5.000 Roma im Vatikan empfangen. Unter den internationalen Pilgern befindet sich auch eine Roma-Gruppe aus der Diözese Eisenstadt. Das Treffen findet im Rahmen einer großen Wallfahrt statt, die vom „Päpstlichen Rat für die Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs“ veranstaltet wird. Papst Franziskus hat seine Nähe zur Roma-Minderheit schon mehrfach, etwa im Februar bei einem spontanen Besuch in einer Roma-Siedlung am Stadtrand Roms, demonstriert.

(dROMa)

Alle meine Kinder (Trailer)

September 24th, 2015  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Religion

All My Children [theatrical trailer] from MEDIA FILM on Vimeo.

Alle meine Kinder | Všetky moje deti (SK/CZ 2013)
Dokumentarfilm von Ladislav Kaboš, 90 min. (Website)

Die Langzeitdokumentation „Alle meine Kinder“ zeigt den Mikro­kos­mos eines Roma-Dor­fes in der Ost­slowakei. Rund zehn Jahre lang be­glei­tete der Filmemacher Ladislav Kaboš den charis­ma­ti­schen Priester Marián Kuffa bei sei­nen Bemü­hun­gen, den Be­woh­nern eines Ro­ma-Slums zu Bildung und neuem Selbst­bewusst­sein zu ver­helfen.