Jugend & Bildung

Auf Spurensuche in Marzahn

Januar 30th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung

Die Theaterperformance »Rastplatz Marzahn«, eine auf Zeit­zeugen­erin­ne­run­gen basie­rende Re­konstruk­tion des Zwangslagers für Sinti und Roma in Mar­zahn-Hel­lers­dorf, feierte im Ok­tober Pre­miere. Am Mitt­woch wird das Stück im Rahmen des Jugend­forums „denk!mal“ im Berliner Ab­ge­ord­ne­ten­haus erst­mals einem breite­ren Publi­kum vor­ge­stellt.


„Es hat furchtbar gestunken. Normaler­weise hätten wir uns an einem sol­chen Ort nie auf­ge­halten, schon allein wegen un­se­rer Gesetze nicht, die das ver­bieten. Wir wur­den aber zwangs­weise dort ab­ge­stellt.“ (Otto Rosenberg)

Heute ein unscheinbarer Ort zwischen Hoch­häu­sern und S-Bahn­geleisen in Mar­zahn-Hel­lers­dorf. Von 1936 bis 1945 be­fand sich an dieser Stelle ein Sammel­lager für Sinti und Roma. Die Ver­schleppung und Fest­setzung der Volks­gruppe auf die­sem Platz war der erste Schritt zu ihrer syste­ma­ti­schen Ver­fol­gung und Ver­nichtung. Für die mediale Theater­performance hat sich das Ensemble aus jun­gen Men­schen und Schau­spie­ler*innen hier auf die Spuren­suche nach der Geschichte des „Rast­platz Marzahn“ be­ge­ben. Read the rest of this entry »

Oberwart: Bildung für die Roma-Kinder

Januar 12th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai, Schnitt: Josef Horvath

O schajipe upre jek sikadipe

Seit 1990 besteht in Oberwart das Lernbetreuungsprojekt und wur­de vom Verein Roma durch­ge­führt. 2017 über­nahm der Verein Roma-Service durch das Aus­schei­den des Vereins Roma das Lern­betreu­ungs­projekt. Durch­schnitt­lich neh­men 30 Kinder an der Außer­schuli­schen Lernbetreuung teil. Die Schüler er­hal­ten täg­lich Förder­unterricht und Unter­stützung bei den Haus­auf­gaben. Lern­defizite wer­den gezielt auf­ge­holt, und vor Schularbeiten und Tests wird ge­son­dert in der Gruppen- und Einzel­betreuung ge­för­dert. Die Lern­betreu­ung gibt vielen Roma-Kin­dern die Chance auf eine gute Bildung, um im spä­te­ren Leben in der Arbeits­welt Fuß fas­sen zu kön­nen.

Sajt 1990 Erbate o siklipeskero projekto del taj le fa­raj­nistar Roma ker­do ulo. 2017 o farajn Roma-Service ada sikli­pes­kero pro­jekto prik lija, mint o farajn Roma use tscha­pintscha. Va­la­mi 30 tschave uso sik­lipe an. O isch­kolasch­tscha sako di pomo­schago use pumare butj usch­tiden. Sikli­peskere defi­citscha upre butscha­lim on, angle isch­kola­kere butja ande grupn vaj sakone tschave kor­kore, siklim ol. Read the rest of this entry »

TSCHIBTSCHA: Presentacija le dschenendar

Januar 9th, 2018  |  Published in Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
2017/2018

TSCHIBTSCHA: Präsentation der Teilnehmer/innen

TSCHIBTSCHA, zu Deutsch „Sprachen“, ist der Titel des Medien­pro­jekts des Vereins Karika in Ko­ope­ra­tion mit dem Verein Roma-Service und der ORF-Volks­gruppen­redak­tion. Im Lehrgang „Teil 1: Roma-Em­power­ment“ wer­den acht Volks­grup­pen­ange­hö­rige der Roma im Bereich Medien als Mul­tip­li­ka­to­ren aus­ge­bildet.

TSCHIBTSCHA, nimtschkon „Sprachen“, o anav le medijakere pro­jek­tostar le faraj­nistar KARIKA an­di khe­tani buti le faraj­ni­ha Roma-Service taj la ORF-flogos­kere grup­na­kera redak­cijo­naha hi. Ando sikli­pes­kero „fala­ti 1: Roma-Empowerment“ ofto dsche­ne la flo­gos­kera grup­natar le Romen­dar, ando than mediji ojs multi­plika­tor­tscha ar sik­lim on.

(Text: Radio Erba/Erba TV))

„Romano Sumnal“: Junge Roma in Leipzig

Januar 2nd, 2018  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung

Ein Film von Didi, Jashko, Rikardo, Ferida, Elita, Melissa, Julia, Stefan, Nicola

Regie/Kamera/Schnitt: Leonore Kasper
Deutsch/Romanes/Serbisch, 11:14 Min.

ROMANO SUMNAL ist ein Portrait Leipziger Jugendlicher aus der Roma-Com­munity. Sie spre­chen über ihr Leben und ihre Zu­kunft. Aber auch über das „Wie Weiter?“ und die eige­ne Sicher­heit in Zeiten von Ab­schie­bun­gen. Alle sind sie bei Roma­no Sum­nal – Verein für Roma in Sachsen ak­tiv.

Der Film ist Teil von RomaRespekt un­ter dem Dach von Weiterdenken und wird ge­för­dert im Rah­men des Bundes­programms „Demo­kra­tie leben!“ des Bundes­minis­teriums für Familie, Senio­ren, Frauen und Jugend. Leo­nore Kasper stu­dier­te bis 2013 Medien­kunst an der Hoch­schule für Grafik und Buch­kunst in Leipzig und lebt in Leipzig. Sie ist als Men­to­rin und künst­le­ri­sche Lei­tung für sozio­­kul­tu­relle Film­pro­jekte tätig und ent­wickelt eige­ne Film­arbeiten.

(RomaRespekt)

Dialogplattform: Außerschulische Jugendarbeit

Dezember 23rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo Erba

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Adolf Gussak; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Emmerich Gärtner-Horvath

Romengeri-dialogoskeri seletoskeri forma: „Buti le ternenca pal i ischkola“

Am Freitag, den 24. 11. 2017 fand die 20. Roma-Dialogplattform des Bun­des­kanz­ler­amtes im Hause der Volks­anwalt­schaft Wien statt. Zur 20. Dia­log­platt­form lud Frau Dr. Susanne Pfanner, Lei­terin der Roma-Kon­takt­stelle, zum Thema „Außer­schu­li­sche Jugend­arbeit“ ein. Durch die EU-weite Roma-Stra­tegie 2020 sind die Mit­glieds­staaten der Euro­päi­schen Union auf­ge­for­dert, die aktive Ein­bin­dung der gesam­ten Roma-Zivil­gesell­schaft in die Umsetzung der na­tio­na­len Roma-Stra­tegien zu för­dern. Die öster­rei­chi­sche nationale Roma-Kontaktstelle im Bun­des­kanz­ler­amt hat zu diesem Zweck im Juni 2012 eine Roma-Dia­log­platt­form geschaf­fen. Diese bringt regel­mäßig Behörden­vertre­ter/innen von Bund, Ländern, Städten und Ge­mein­den mit diver­sen Roma-Or­gani­sa­tio­nen und Ver­tretern der Roma-Zivil­gesell­schaft sowie Ex­perten und Exper­tin­nen ver­schie­de­ner Lebens­bereiche zu­sam­men. Ziel ist es, Raum für einen of­fe­nen Dialog zu schaf­fen, in dessen Mittel­punkt die Per­spek­tive der Roma steht.

Paraschtuja, ando 24.11.2017 i 20ti Romengeri-dialogoskeri sele­tos­keri forma le bun­des­kancle­ris­kere birov­tscha­gostar ando kher le flogos­kere fisch­garo­schen­gere birov­tscha­gostar Betschi, tel liker­di uli. Usi 20to dialogos­keri sele­tos­keri forma i Susanne Pfanner, schero le Ro­men­gere-kon­taktos­kere tha­nistar, usi tema „buti le ter­nenca pal i ischkola“ akar­tscha. Read the rest of this entry »

„Viele versuchen, ihre Herkunft zu verschleiern“

Dezember 13th, 2017  |  Published in Interview, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Tatjana Logwinjuk von Terne Roma (Foto: VolynNews.com)Ukrainische Roma werden von Behörden und Medien diskri­mi­niert – als Folge schot­ten sich Ge­mein­schaf­ten im­mer stär­ker ab. Frank Brendel (jW) sprach mit Tatjana Logwinjuk, der Lei­te­rin der Orga­ni­sa­tion »Terne Roma« (Junge Roma) in Lutsk, Ukraine.

Auch in der Ukraine gibt es eine Schulpflicht, die für alle gilt. Trotz­dem gibt es unter Roma in dem Land etli­che Analpha­be­ten. Wie kann es dazu kom­men?

Als die Ukraine unabhängig wurde, stieg der Anteil der Analpha­beten rapide. Bei den 30-jäh­rigen Roma liegt er bei rund 60 Pro­zent. Die Kinder gehen zur Schule, sitzen aber auf den hin­ters­ten Bänken und lernen kaum etwas. Die Lehrer ma­chen meis­tens die Eltern dafür ver­ant­wort­lich. Aber wie sollen die ihren Kindern hel­fen, die Schule zu bewäl­ti­gen, wenn sie selbst nicht lesen und schrei­ben können?
Als meine Tochter eingeschult werden sollte, wollte keine Leh­re­rin sie in der Klasse ha­ben, bis meine ukrai­ni­schen Bekann­ten dafür bürg­ten, dass man dieses Kind neh­men könne. Aber was soll einer machen, der keine sol­chen Be­kann­ten hat? Und wenn ein Kind aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen stammt und nicht so sauber ist wie an­dere, dann heißt es häufig, es soll lie­ber zu Hause bleiben.

Wie steuern Sie dagegen?

Vor ein paar Jahren gründeten wir eine Versuchsklasse spe­ziell für Roma-Kinder. Das ging nach hin­ten los: Andere Kinder spra­chen von der »Affen­klasse«. Das Min­der­wertig­keits­gefühl der Roma-Kin­der wurde noch ver­stärkt. Dann haben wir Klassen als Vor­berei­tung für den Schul­eintritt ge­grün­det. Aber auf der all­gemein­bilden­den Schule kapseln sich die Kinder weiter­hin ein. Uns fehlt ein Programm zur Aus­bil­dung von demo­kra­tisch gesinn­ten Lehr­kräften, die sich von Stereo­typen über Roma frei machen.

Werden Roma auch in anderen Bereichen schlech­ter be­han­delt?

Wir werden ständig damit konfrontiert. Da gibt es zum Bei­spiel in den Kranken­häu­sern separate Kranken­zimmer. Nur weni­ge wehren sich da­ge­gen, aus Angst, nicht auf­ge­nom­men zu werden. Read the rest of this entry »

RomaRespekt #20: Hristo Kyuchukov

November 15th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Romani

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #20: Bildung von Romakindern und Ausbildung von Lehrer/innen für Romanes

Sendung vom 5.8.2017: Hristo Kyuchukov ist Wissenschaftler – Psy­cho­lin­guist, Sprach­wis­sen­schaft­ler für Romanes und außer­dem Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler mit Spe­zia­li­sie­rung auf die Erziehung von Roma­kin­dern. Kyuchukov hat in diesen Fel­dern mehr­fach pro­mo­viert und er hat sich ha­bi­li­tiert. Er hat als Gast­pro­fes­sor an ver­schie­de­nen Uni­ver­si­tä­ten ge­wirkt. An­fang der 1990er Jahre hat er in Bulgarien Kon­zepte ent­wickelt für die uni­ver­si­täre Aus­bil­dung von Leh­rer/innen im Fach Romanes. Spä­ter hat er diese For­schung an der Uni­ver­si­tät von Veliko Tarnovo in ent­spre­chen­de Aus­bil­dungs­program­me um­ge­setzt. Es hat also Leh­rer/innen aus­ge­bil­det, die Roma­nes und Ge­schichte der Roma unter­rich­ten. Hristo Kyuchukov ist Kos­mo­po­lit und kennt die Situa­tion von Roma und Roma­kindern in ganz Europa – ein­mal, weil er sie be­forscht hat, und außer­dem, weil er selbst aus Bul­ga­rien stammt und zur dor­ti­gen Minder­heit der türkisch spre­chen­den Roma gehört.

Die Musik für diese Sendung wurde von Martin Lubenov produ­ziert. Er stammt wie Hristo Kyuchu­kov aus Bulgarien und ist Kos­mo­polit. Martin Lubenov lebt in Wien und ist als Musiker in­ter­na­tio­nal tätig.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
RomaRespekt #2: Wissenschaft gegen Antiromaismus, 1.9.2017
„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch, 8.10.2014

Zentralrat erneuert Kritik an Kinderfilm

Oktober 27th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Screenshot aus Nellys AbenteuerZentralrat Deutscher Sinti und Roma erneuert Vorwurf des Antiziganismus gegen den Film „Nellys Abenteuer“. SWR zeigt sich uneinsichtig gegen berechtigte Kritik

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erneuert seine Kritik ge­gen den Kinderfilm „Nellys Abenteuer“ (wir be­rich­te­ten), den der SWR jetzt vor­ge­zo­gen aus­strahlen will. Der Zentral­rat hatte am 14. Sep­tem­ber 2017 ein Fach­gespräch in Berlin ver­anstaltet, an dem Ver­treter der Film­industrie, der Film­förde­rung sowie Wis­sen­schaft­ler und Jour­na­lis­ten teil­ge­nom­men hatten. Ver­tre­ter des SWR so­wie die Autoren und Be­tei­lig­ten der Film­pro­duk­tion wa­ren der Ein­ladung nicht ge­folgt. Auf der Grundlage des vom Zentralrat in Auftrag ge­ge­be­nen Gut­achtens von Pavel Brunßen, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Berlin, teil­ten die Teil­nehmer der Gesprächs­runde im Wesent­li­chen die Vor­würfe des Zentral­rates. Der Film gebe An­lass, so­wohl in den Gre­mien der staat­li­chen Film­för­de­rung als auch bei­den Film­schaf­fen­den selbst über die Ethik des Filme­machens über Sinti und Roma nach­zu­denken. Dass die Re­pro­duk­tion von anti­ziga­nis­ti­schen Stereo­typen, wie sie in Nellys Abenteuer er­folgt, auch noch mit nahe­zu einer Mil­lion Euro Steuer­gelder fi­nan­ziert wurde und jetzt auch noch im öffent­lich-recht­li­chen Fernsehen, wie­derum fi­nan­ziert aus öf­fent­li­chen Geldern, ge­sen­det werden soll, sei kaum nach­voll­zieh­bar, re­sümier­te Romani Rose für den Zentralrat.

Während dieses Fachgesprächs wurde von den Teilneh­mern bis in die Details der Kamera­füh­rung hinein auf­ge­zeigt, wie die anti­ziga­nis­ti­schen Bilder um­ge­setzt wur­den: z.B. dokumen­ta­ri­sche Kamera / Hand­kamera, wenn Roma ge­zeigt werden, ver­sus Spielfilm­kamera / Stativ­kamera, wenn Nelly oder ihre Fa­milie auf­treten. Gera­de die Be­haup­tung der Filme­macher, es sei doch ein Spielfilm, der künst­le­ri­sche Frei­heit rekla­mie­ren könne, wird durch den gleich­zei­ti­gen An­spruch auf doku­men­ta­ri­sche Authen­ti­zität kon­ter­ka­riert. Wäh­rend die Figur der Nelly durchaus eine Ent­wick­lung durch­läuft, blei­ben die Roma-Fi­gu­ren sta­tisch, auch am Ende des Films blei­ben sie als Kri­mi­nel­le stehen.

Nellys Abenteuer stigmatisiert Roma als Kriminelle und Diebe. Im „Päda­go­gi­schen Begleit­mate­rial“ für Schulen wer­den die beiden wich­tigsten Roma-Fi­gu­ren, Roxana und Tibi, je­weils als kri­mi­nell vor­ge­stellt : „Roxana ist 15 Jahre alt … Sie verdient ihr Geld mit ihrem Bru­der durch Taschen­dieb­stahl. … In einem Jahr soll sie ver­hei­ra­tet wer­den – mit dem Sohn von Hokus.“ Read the rest of this entry »

RomaRespekt #15: De La Negra

Oktober 25th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Musik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #15: De La Negra – Romano-Hip-Hop in Tschechien

Sendung vom 4.3.2017: Die tschechische Romano-Hip-Hop-Band De La Negra war im April 2016 zu Gast im Fest­spiel­haus Hellerau in Dresden. Neben einem Kon­zert war die Band zu einem Interview durch Dresd­ner Jugend­liche ein­ge­la­den. Sie stell­ten ihnen Fragen, hinter­fragten ihr Bild von den Roma, be­schäf­tig­ten sich inten­siv mit Anti­romais­mus. Dazu gibt es Hin­ter­grund­infor­ma­tio­nen zur Band. Außer­dem hört Ihr eini­ge Tracks von dem Konzert, das De la Negra dort ge­ge­ben haben. (Bandfoto: ecoleusti.wordpress.com)

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Heimat ist, was wir draus machen!

September 30th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Bundesjugendkonferenz 2016 (Foto: Amaro Drom)Amaro Drom - Bundesjugendkonferenz

RDL Morgenradio >>Anhören (mp3):
Teil 1Teil 2Teil 3

„Heimat ist nicht gestern – Heimat ist morgen – Heimat ist, was wir draus ma­chen!“ Das ist das Motto der Bundes­jungend­kon­fe­renz, die Amaro Drom und das Roma-Büro vom 30. Sep­tem­ber bis 3. Okto­ber in Freiburg ver­an­stal­ten. Amaro Drom ist eine bundes­weite inter­kultu­rel­le Or­gani­sa­tion von jungen Roma und Nicht-Roma. Ge­grün­det wurde sie 2005 in Freiburg. Die Konferenz um­fasst auch öffent­liche Ver­anstal­tun­gen, von einer hist­ori­schen Rad­rund­fahrt über einen Film, Vor­träge und Dis­kus­sio­nen bis hin zu einem Stadtfest am Seepark. Über das Mot­to „Heimat“, die ak­tuel­len Heraus­for­de­run­gen für die Arbeit von Amaro Drom und über die Ver­anstal­tun­gen der Kon­ferenz – ins­beson­dere den Programm­punkt „Zu­kunfts­per­spek­ti­ven von Romnja und Sintizze“ haben wir mit Silas Kropf, dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sitzen­den von Amaro Drom (4:26), Dijana Celic und Tomas Wald vom Roma-Büro (4:08) und mit der Amaro-Drom-Mit­arbei­te­rin Éva Ádám (3:55) ge­spro­chen.

(Text: rdl.de)