Jugend & Bildung

Was ist das eigentlich – Antiziganismus?

September 2nd, 2026  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Science Slam in Marburg: Antiziganismus – Anna-Sophie Schönfelder

Was ist das eigentlich – Antiziganismus? Was hat das mit uns zu tun? Und was mit unse­rer Geschichte? Um das an­schau­lich zu machen, holt sich die Politik­wissen­schaft­lerin Anna-Sophie Schön­felder (Website) Unter­stützung von zwei­deuti­gen Brillen, aus­ge­schnit­tenen Denk­blasen und Fantasie­wesen im Ein­weck­glas.

Den Science-Slam-Beitrag über ihre Forschung im Sonder­for­schungs­bereich „Dynami­ken der Sicherheit“ hat sie am 5. Juli 2025 im Herder-Ins­titut in Marburg ge­halten. Jetzt gibt es ihn auch als Film. Der Sonder­for­schungs­bereich „Dyna­miken der Sicher­heit“ ist ein trans­regio­nales Ko­opera­tions­projekt der Philipps-Uni­versi­tät Marburg, des Herder-Insti­tuts für histo­rische Ost­mittel­europa­for­schung Marburg und der Justus-Liebig-Uni­ver­sität Gießen: www.uni-marburg.de/de/sfb138

Infos zum Thema Antiziganismus und Film gibt es beim Critical Film & Image Hub an der For­schungs­stelle Anti­ziganis­mus in Heidel­berg.

Über die Autorin:
Anna-Sophie Schönfelder ist politische Theoretikerin und promo­viert an der Justus-Liebig-Uni­versität Gießen zum Zusammen­hang zwi­schen deutschem Arbeits­ethos und Anti­ziganismus. Read the rest of this entry »

Film tel, le tschibtschengere herojenge!

Juli 11th, 2026  |  Published in Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 10.7.2026 | 7:52 min

KinderHochSchule – Superheld:innen der Wissenschaft

Sar andar but gondi jek barikani historija ol? Ada schaj tschave use i but tschib­tsche­geri tscha­ven­geri utschi ischkola Erbate ter­dschivde. Ande o workshop andi i burgen­lan­di­titki horvacki, ungriki taj bur­gen­landi­tiki Romani tschib ent­viklin­tscha pe jek khetano ter­dschivi­peskero projekto. On figu­rtscha cajcninde, kipi kerde taj lengero hango lenge dine. Jomi fi jomi jek but tschib­tschen­geri kipen­geri kenva taj videjo ari alo. O tschave med­ijakeri diha te sungel usch­tidine taj sar andar but jekoschne gondi jek digitali projekto ulo. Use schaj sina o cile tschave: tschave, save i tschib harnon sikline, sar te odola, save la latsche imar dschanen. Ando masch­karutno punkto ter­dschino, krejati­viteta taj o loscha­nipe use, i tschib khetan te lakel. Uso ar butschino: film tel, le tschib­tschen­gere hero­jenge!

Wie wird aus vielen Ideen eine spannende Geschichte? Das konnten Kinder bei der mehr­sprachi­gen Kinder­hoch­schule in Eisenstadt und Oberwart selbst ent­decken. In Workshops auf Bur­gen­land­kroatisch, Ungarisch und Bur­gen­land-Romani ent­wickel­ten sie gemein­sam ein Abenteuer. Sie zeichneten eigene Figuren, fotografierten ihre Bilder und verliehen ihnen mit ihren Stimmen Leben. Schritt für Schritt entstand so ein mehrsprachiges Bilderbuch-Video. Dabei schnup­perten die Kinder Medien­luft und er­lebten, wie aus vielen einzel­nen Ideen ein gemein­sames digitales Projekt wurde. Mit­machen konnten alle: Kinder, die eine der Sprachen gerade erst kennen­lernten, genau­so wie jene, die sie bereits flie­ßend sprachen. Im Mittel­punkt standen Neugier, Kreati­vität und die Freude daran, Sprache gemein­sam zu ent­decken. Am Ende hieß es: Film ab für die Spra­chen­heldin­nen und -helden!

(Beitrag: TV Erba)

Drei-Länder-Projekt EDURom

Juni 10th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Bildung fur soziale Inklusion: EDURom-Treffen in Wien (Foto: Irina Bellio)EDURom: Bildung für die soziale Inklusion von Roma

Das EDURom-Projekt (Website) wird 2025 bis 2027 im Rahmen des „Erasmus+“-Pro­gramms umgesetzt und von der Euro­päi­schen Union ko­finan­ziert. Es bringt drei Partner­orga­nisatio­nen aus Kroatien, Ös­ter­reich und Rumänien zu­sam­men: das Zentrum für lebens­­lan­ges Ler­nen und Kultur – CUK (Kroatien), die Aca­demia Rromai (Österreich) und der Verein Pe bune (Ru­mänien).

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung gesell­schaftli­cher Teilhabe von Roma und Sinti durch Bildung. EDURom unter­stützt An­ge­hörige der Com­mu­nity dabei, Zugang zu Bil­dungs­program­men zu erhalten und wichtige Kom­peten­zen für persön­liche Weiter­ent­wicklung, aktive Betei­ligung und den moder­nen Arbeits­markt zu stärken. Dazu zählen ins­beson­dere digitale und soziale Kom­peten­zen sowie weitere Schlüssel­qua­lifika­tio­nen. Darüber hinaus setzt das Projekt einen Schwer­punkt auf lebens­langes Lernen und die Stärkung von Ein­richtun­gen der Erwach­senen­bildung. Ziel ist es, Bil­dungs­angebote zu­gänglicher zu machen, Selbst­bewusst­sein zu fördern und neue Per­spekti­ven für Be­schäf­tigung und gesell­schaft­liche Mit­gestaltung zu er­öffnen.

Im Rahmen von EDURom fand Anfang des Jahres ein zweitägiger Workshop in Wien statt. Dabei kamen Bildungs­exper­tin­nen und -exper­ten aus der Commu­nity zusam­men, um sich über Erfah­rungen, Heraus­forde­rungen und Mög­lich­keiten im Bildungs­bereich aus­zu­tauschen. Ergän­zend dazu wurde ein kurzer Romanes-Sprach­kurs an­geboten.

(Text: Irina Bellio)

Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen

Juni 2nd, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Wissenschaft

Grafik 11.4.4Jugendstudie 2025: Ein Drittel der Ju­gend­li­chen kennt An­ge­höri­ge einer Volks­gruppe per­sön­lich. Be­fragt wur­den Ju­gend­liche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wich­tigs­ten Bun­des­ländern mit eige­nen an­er­kann­ten Volks­grup­pen.

„Eine entscheidende Rolle für das Verständnis der Bedeu­­tung von öf­fent­li­cher Prä­senz spielt mög­licher­weise der pers­ön­li­che Kon­takt zu Min­der­heiten­an­ge­höri­gen. Etwa ein Drittel der Be­frag­ten stimmt der Aus­sage zu, dass sie per­sön­lich eine:n An­ge­hö­ri­ge:n einer au­toch­tho­­nen Minder­heit ken­nen, ein weite­res Drit­tel ver­neint sie und das ver­blei­bende Drit­tel ant­wortet mit „viel­leicht“. […] Die niedri­gen Zu­stim­mungs­werte deuten darauf hin, dass au­toch­thone Min­der­­heiten in den Lebens­welten vieler Ju­gend­licher kaum the­mati­siert werden. Dies ist einer­seits darauf zurück­zu­führen, dass ihre Exis­tenz Ju­gend­lichen nicht be­kannt ist. Anderer­seits äu­ßern sich Per­sonen, die einer autoch­tho­nen Minder­heit an­ge­hören, unter Um­stän­den nicht immer offen dazu.“

[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 259f.]

Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemein­schafts­projekt aller Päda­gogi­schen Hochschulen Öster­reichs, ist eine um­fassende emp­irische Unter­suchung zu Ein­stellun­gen und Werten junger Menschen in Öster­reich. Die re­prä­senta­tive Erhe­bung fand im März und April 2025 in Form einer stan­dardi­sierten Online­befra­gung an Schulen statt. Ins­gesamt wurden öster­reich­weit über 15.000 Jugend­liche der 8. bis 12. Schul­stufe be­fragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Ju­gend­lichen zu­sätz­liche Fragen zu Mehr­sprachig­keit und Volks­gruppen gestellt. Die Studie ist in Buch­publi­kation ist im Beltz Verlag er­schie­nen. On­line finden Sie die Studie hier.

Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
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Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?

Mai 24th, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Romani, Wissenschaft

Grafik 11-4-3Jugendstudie 2025: Die Hälfte der Ju­gend­li­chen fin­det, die Volks­grup­pen­spra­chen soll­ten im öffent­li­chen Raum prä­sen­ter sein, eben­so­viele zei­gen sich ab­leh­nend. Be­fragt wur­den Ju­gend­liche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wich­tigs­ten Bun­des­ländern mit eige­nen an­er­kann­ten Volks­grup­pen.

„Da die Sichtbarkeit [der Volksgruppen­spra­chen] im öf­fent­li­chen Raum ent­schei­dend für ihren lang­fris­ti­gen Erhalt ist, wurde er­ho­ben, in­wie­weit Ju­gend­li­che die öf­fent­li­che Prä­senz der Min­der­hei­ten­­spra­chen als be­deut­sam wahr­neh­men. […] Le­dig­lich 14 % der Be­frag­ten stim­men der Aus­sage un­ein­ge­schränkt zu, dass au­toch­thone Min­der­heiten­spra­chen in der Öffent­lich­keit stär­ker sicht­bar sein soll­ten; weitere 36 % be­jahen sie eher. 35 % lehnen die Aus­sage eher ab und 15 % ver­neinen sie voll­stän­dig. Ins­ge­samt zeigt sich damit: Rund die Hälfte der Ju­­gend­li­chen be­für­wor­tet eine stär­kere Sicht­bar­keit, wäh­rend die andere Hälfte ab­leh­nend re­agiert.“

[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 258f.]

Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemein­schafts­projekt aller Päda­gogi­schen Hochschulen Öster­reichs, ist eine um­fassende emp­irische Unter­suchung zu Ein­stellun­gen und Werten junger Menschen in Öster­reich. Die re­prä­senta­tive Erhe­bung fand im März und April 2025 in Form einer stan­dardi­sierten Online­befra­gung an Schulen statt. Ins­gesamt wurden öster­reich­weit über 15.000 Jugend­liche der 8. bis 12. Schul­stufe be­fragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Ju­gend­lichen zu­sätz­liche Fragen zu Mehr­sprachig­keit und Volks­gruppen gestellt. Die Studie ist in Buch­publi­kation ist im Beltz Verlag er­schie­nen. On­line finden Sie die Studie hier.

Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026


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Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?

Mai 19th, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Grafik-11-4-2Autochthone Minderhei­ten als Teil der Ge­sell­schaft? Ein Viertel der Jugend­­li­chen fin­det nicht, dass die ös­ter­­rei­c­hi­­schen Volks­grup­pen „zu Ös­ter­reich ge­­hören“. Be­fragt wur­den Ju­gend­liche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wich­tigs­ten Bun­des­ländern mit eige­nen an­er­kann­ten Volks­grup­pen.

„Der Aussage ‚Ich finde, die Volks­grup­pen ge­hö­ren zu Ös­ter­reich‘ stimmt le­dig­­lich ein knap­pes Drittel der be­frag­ten Ju­gend­li­chen völlig zu und wei­tere 43 % stim­men ihr eher zu. Etwa ein Fünftel der jungen Men­schen stimmt eher nicht zu, währ­end 7 % der Aus­sage gar nicht zu­stim­men. Daraus lässt sich schlie­ßen, dass etwa ein Viertel der Befrag­ten offen­bar nicht über die selbst­ver­ständ­liche Zu­ge­hörig­keit au­toch­thoner Min­der­hei­ten in Österreich in­for­miert ist.“

[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 257f.]

Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemein­schafts­projekt aller Päda­gogi­schen Hochschulen Öster­reichs, ist eine um­fassende emp­irische Unter­suchung zu Ein­stellun­gen und Werten junger Menschen in Öster­reich. Die re­prä­senta­tive Erhe­bung fand im März und April 2025 in Form einer stan­dardi­sierten Online­befra­gung an Schulen statt. Ins­gesamt wurden öster­reich­weit über 15.000 Jugend­liche der 8. bis 12. Schul­stufe be­fragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Ju­gend­lichen zu­sätz­liche Fragen zu Mehr­sprachig­keit und Volks­gruppen gestellt. Die Studie ist in Buch­publi­kation ist im Beltz Verlag er­schie­nen. On­line finden Sie die Studie hier.

Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026


Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen

Mai 16th, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Wissenschaft

Grafik-11-4-1Jugendstudie 2025: Mehr als ein Drittel der Jugend­li­chen hat noch nie was von den öster­reic­hi­schen au­toch­thonen Min­der­hei­ten ge­hört. Be­fragt wur­den Ju­gend­liche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wich­tigs­ten Bun­des­ländern mit eige­nen an­er­kann­ten Volks­grup­pen.

„Ein Erkenntnisinteresse galt der Frage, in­wiefern Jugend­liche über die Existenz au­toch­thoner Minder­heiten in Ös­ter­reich in­for­miert sind. Die Aus­sage, das erste Mal etwas über autoch­thone Min­der­heiten in Ös­ter­­reich zu hören, be­ant­wortevten 36 % der Befrag­ten mit „ja“ und 64 % mit „nein“. […] Diese Ergeb­nisse ver­deutli­chen einen er­heb­lichen Hand­lungs­bedarf in der schulischen Vervmittlung von Wissen über autochthone Min­der­heiten, da selbst in den betrof­fenen Bundes­ländern vielen Jugend­lichen das Wissen über deren Existenz fehlt.“

[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 256f.]

Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemein­schafts­projekt aller Päda­gogi­schen Hochschulen Öster­reichs, ist eine um­fassende emp­irische Unter­suchung zu Ein­stellun­gen und Werten junger Menschen in Öster­reich. Die re­prä­senta­tive Erhe­bung fand im März und April 2025 in Form einer stan­dardi­sierten Online­befra­gung an Schulen statt. Ins­gesamt wurden öster­reich­weit über 15.000 Jugend­liche der 8. bis 12. Schul­stufe be­fragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Ju­gend­lichen zu­sätz­liche Fragen zu Mehr­sprachig­keit und Volks­gruppen gestellt. Die Studie ist in Buch­publi­kation ist im Beltz Verlag er­schie­nen. On­line finden Sie die Studie hier.

Siehe auch:
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026


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Berufliche Zukunft junger Menschen

März 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.3.2026 | 6:46 min

Butjakeri cukunft terne manuschendar maschkar vintschinipe taj tschatschipe

Saj uscharipe le terne manschen ande lengeri butjakeri cukunft hi, taj sar le ande aja but­jakeri rejali­teta prik be­schardi schaj ol? Mindig buteder terne angle asaj phu­tscha­jip­tscha ande o but­jakero foro terdschon. Falime per­spek­tiv­tscha schaj o dschi­vipes­kero drom parul. Vaschoda sorale nec­verktscha pekan, godschi­kane aun­bitinip­tscha taj latsche partner­tscha, save le ternenge pomo­schipe den, kaj soraha ando but­jakero foro schaj kesdinen. Ada taj aver koji uso kari­kano stolo upro podijum dis­kutirim te ol.

Treffen am Runden Tisch: Berufliche Zukunft junger Menschen zwi­schen Wunsch und Wirk­lich­keit – Welche Erwar­tungen haben junge Men­schen an ihre beruf­li­che Zu­kunft und wie lassen sich diese mit der Realität der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spek­tiven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flus­sen. Deswegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:in­nen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und Weite­res wird beim „Runden Tisch“ am Podium diskutiert. Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgen­land in Oberwart bietet ein nieder­schwel­li­ges Bera­tungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Read the rest of this entry »

Talalinipe Upro Karikano Stolo

März 3rd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen

Runder Tisch 2025 (Foto: Susanne Horvath, zVg vom Verein Hango Roma)Treffen am Runden Tisch in Oberwart

Donnerstag, 12.03.2026, 10:00 – 12:00 Uhr im OHO, Lisztgasse 12 in Oberwart

Berufliche Zukunft junger Menschen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Welche Erwartungen haben junge Men­schen an ihre beruf­liche Zukunft und wie las­sen sich diese mit der Re­ali­tät der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spekti­ven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flussen. Des­wegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:innen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und weiteres wird beim „Runden Tisch“ am Podium dis­kutiert.

Die Podiumsgäste:

  • Gabi Tremmel-Yakali (Leiterin der Abt. Interessen­politik der AK Burgenland, Arbeits­markt­ex­pertin, Mit­glied im AMS-Lan­des­di­rek­torium)
  • Christine Teuschler (Vorsitzende der Burgen­ländischen Volks­hoch­schulen)
  • Marie-Theres Pauss (Arbeitsmarktservice Oberwart)
  • Johann Pimperl (Ausbilder im Lehrberuf Metalltechnik/ Maschinen­bau­technik im Lehr­betrieb Jugend am Werk Rotenturm)
  • Lisa-Marie Horvath (Trainerin im Projekt O DROM ANDI CUKUNFT – An­lauf­stelle für Arbeits­markt- und Sozialbera­tung, Ober­wart)

Moderation: Adolf Gussak jun.

Anmeldung & Information:
alina.vozenilek@trendwerk.atlisa-marie.horvath@trendwerk.at

Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgenland in Oberwart (Schulgasse 2, 7400 Oberwart) bietet ein nieder­schwel­liges Beratungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Es sollen Be­schäf­tigungs­hemm­nisse abgebaut, das Selbst­wert­gefühl gestärkt, Lösungs­kom­petenz aktiviert, Basis­bildung ver­bessert und somit der Weg von der Arbeits­losig­keit auf den Arbeitsmarkt ge­ebnet werden. Mit den regel­mäßig statt­finden­den „Treffen am Runden Tisch“ soll eine Brücke zwischen ver­schiedenen Institu­tionen, Organi­satio­nen, Unter­nehmen, NGOs, Bildungs­ein­richtun­gen, Schulen, Beratungsvstellen, Medien und der Roma-Com­munity ge­schaffen werden. Read the rest of this entry »

Gondolipeskero mulatintschago Erbate

Februar 3rd, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min

31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart

Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschu­enja enja­var desch taj pantsch o schtar Roma Erbate mur­darde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phare­der rasistis­tischi aten­tato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisini­peha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogos­kera grup­natar sar isch­kolasch­tscha andar o bun­dakero duj tschib­tschen­gero gim­nasijum Erba uso gondo­li­pes­kero mula­tin­tschago gon­denca pumen ande, ande. Uso udud le gondo­lipes­tar momel­tscha aun­dschiv­tscharde ule.

Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier An­gehö­rige der Roma-Volks­gruppe er­mordet wurden, lud die Roma­pastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenk­feier an der Gedenk­stätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Atten­täter Franz Fuchs einen der schwers­ten rassis­tisch moti­vierten An­schläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Auf­schrift „Roma zurück nach Indien“ ge­tarnte Spreng­falle getötet. Die Gedenk­feier wurde durch Beiträge von Jugend­lichen der Roma-Volks­gruppe sowie Schü­lerinnen des Zwei­sprachigen Bundes­real­gymna­siums Oberwart mit­gestaltet. Ihre Mit­wirkung unter­streicht die Be­deutung der Weiter­gabe histo­rischer Ver­ant­wortung und des Engage­ments junger Men­schen gegen Rassismus, Aus­gren­zung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein öku­menisches Gebet, das Raum für gemein­sames Inne­halten und Ver­bunden­heit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grab­kerzen entzündet und nieder­gelegt. Musi­kalisch beglei­tet wurde die Gedenk­feier von Romano Rath.

(Beitrag: TV Erba)

Roma-Sensibilisierungsworkshop in Oberwart

Januar 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min

Romengero sensibilisirungiskero workshop histo­rija, kul­tura taj ar­man­giptscha

Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektis­tar „O DROM andi Cukunft“ jek Romen­gero sen­sibi­lis­irungi­skero workshop ando khera le Roma-Ser­vicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi his­torija, kultura taj dschi­vipes­kere rejaliteta le Romendar taj Sinti­jendar dim ulo. Cil adale workshopis­tar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le min­den­feliti­kostar la flogos­kera grupnatar te sikal taj pomo­schago use te del taj o khero­dasch­tscha le arman­ga­gip­tschenge, savenca on le Romenca taj Sinti­jenca kon­fron­tirim on te sensi­bili­sirinel.

Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensi­bili­sie­rungs­workshop in den Räum­lich­keiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Ein­blicke in die Geschichte, Kultur und Lebens­reali­täten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen, das Ver­ständnis für die Vielfalt der Volks­gruppe der Roma zu fördern und die Teil­nehmer*in­nen für die Heraus­forderungen, mit denen die Roma und Sinti kon­fron­tiert sind, zu sensibilisieren.

(Beitrag: TV Erba)

Ungarn: Ein Gymnasium für Roma

Dezember 16th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

ARTE – Schüler des Roma-Gymnasiums in Ungarn (Bild: Arte.tv)ARTE Re: – Reportagen aus Europa
Sendung vom 15.12.2025, 30 Min.

→ zum Streaming auf ARTE.tv

Roma haben in Ungarn einen schwierigen Stand: 40 Prozent von ihnen leben unter­halb der Armuts­schwelle, meist abseits der Innen­städte. Dies wirkt sich sehr stark auf ihre Aus­bildung aus: 99 Pro­zent der jungen Roma besuchen nie eine Universität. An­ge­sichts der Situation wirkt das Ambedkar-Gymnasium wie ein Hort des Wider­stands, denn hier werden aus­schließ­lich Roma unter­richtet.

Das Ambedkar-Gymnasium befindet sich in Miskolc, der viert­größten Stadt des Landes, und zeichnet sich durch eine beson­dere Eigen­schaft aus: Es bietet aus­schließ­lich jungen Roma zwischen 14 und 18 Jahren eine zweite Bildungs­chance. Eine von ihnen ist die 18-jährige Mutter Stefania Vadász. Wie andere Jugend­liche aus ihrer Commu­nity hätte auch sie beinahe keinen Schul­ab­schluss gemacht. Doch diese Insti­tution – in Ungarn die einzige ihrer Art [Anm.: auch in Pécs existiert seit 1994 ein spe­zielles Roma-Gym­nasium] – eröff­nete ihr neue Per­spektiven: Hier kann sie gemein­sam mit ihrem vier­mona­tigen Kind am Unterricht teil­nehmen.

Am Anfang dieser hoffnungs­vollen Ge­schichte steht der Schul­direktor Tibor Derdák, der die Ein­rich­tung gründete. Ende der 80er Jahre sah er zum ersten Mal die Wellblech­siedlun­gen der unga­rischen Roma. Diese Erfahrung mar­kierte den Beginn seines Kampfes für Chancen­gleich­heit. Für ihn ist es „un­möglich, ein Kind ab­zulehnen“.Damit die Gymna­siasten begreifen, dass ihr Leben nicht zwangs­läufig in Armut enden muss, werden regel­mäßig erfolg­reiche Roma ein­geladen. Read the rest of this entry »

Sleepless City (Ciudad sin sueño)

Dezember 1st, 2025  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

Regie: Guillermo Galoe, ES/FR 2025, 97 min, OmeU

Eröffnungsfilm des Wiener Festivals „This Human World“ (27.11. bis 6.12.2025)
Nächste Vorführung: 4.12.2025, 21:00 Uhr, Schikaneder Kino

Aus dem Festivalprogramm:

Der Film von Guillermo Galoe begleitet den fünf­zehn­jähri­gen Toni, der mit seiner Familie im größten illegalen Sied­lungs­gebiet Europas, am Rande Madrids, lebt. Fest ver­wurzelt in der Gemein­schaft der Schrott­händler, folgt er seinem Groß­vater auf Schritt und Tritt. Doch als die drohen­den Abriss­bagger immer näher rücken, steht Toni vor einer Ent­scheidung zwi­schen Loyalität, Verlust und der Hoffnung auf ein anderes Leben. Es ist nicht nur ein Film über familiäre Bin­dungen und Identität sondern auch über Freund­schaft und Liebe, erzählt aus der Per­spek­tive des Jungen Toni, der voller Tatendrang, aber zerrissen zwischen zwei Welten ist. Mit einer expres­siven Bildsprache und be­merkens­werter Sensibilität beleuchtet Sleepless City soziale Ungleich­heiten und den Kampf um Würde in einer Welt, die am Rand der Auf­merksam­keit existiert.

Roma-Fonds: Finanzielle Hilfe für Roma

November 10th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Unterstützung für Bildung, Ausbildung und Härtefälle: Roma-FondsDer Fonds gewährt den Angehörigen der Volks­grup­pe der Roma in unter­stüt­zungs­wür­di­gen Fällen fi­nan­zi­elle Hilfe aller Art.

Im Einzelnen erfolgen die Fondsleistungen laut Sta­tuten:

  • im Bildungsbereich zur finanziellen Unter­stützung der Aus­bildung der Kinder und Ju­gend­lichen sowie der Er­wach­senen­bildung der Roma;
  • zur Unterstützung der Roma in ganz Österreich in besonderen Härtefällen.

Die Tätigkeit des Roma-Fonds ist gemeinnützig nach § 35 BAO und nicht auf Gewinn gerich­tet. Die Leistun­gen des Unter­stützungs­fonds an die Fonds­begüns­tig­ten sind frei­willig. Ein Rechts­anspruch auf Leistun­gen des Unter­stützungs­fonds besteht nicht. Ein Rechts­anspruch kann auch nicht aus fort­laufen­den Leis­tungen ab­ge­leitet werden.

Unterstützungen können nur aufgrund schriftlicher Ansuchen und Fest­stel­lung der Hilfs­not­wendig­keit gewährt werden. Anträge sind mittels Fonds­antrags­formu­lare zu stellen an:

Roma-Fonds, Gartenstraße 3, 7511 Kleinbachselten
Tel.: +43 / 650 427-60-62 | E-Mail: office@roma-service.at

Fondsantragsformulare sind erhältlich bei: Read the rest of this entry »

Im Gespräch: Georg Sporschill, Jesuitenpater

Oktober 19th, 2025  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Pater Georg Sporschill, SJ (Foto: Elijah, CC BY-SA 4.0)„Sie nennen mich Moschu, Opa!“ – Renata Schmidt­kunz im Gespräch mit dem Je­su­i­ten­pater Georg Sporschill

Sendung anhören (ORF-Player)

Ö1/Im Gespräch, Sendung vom 10.10.2025
Gestaltung: Renata Schmidtkunz

Seit fast 40 Jahren setzt sich Pater Georg Sporschill für Kinder in Rumänien ein. Das Ziel seiner Arbeit ist die Be­frei­ung dieser Kinder aus Armut und ge­sell­schaft­licher Aus­gren­zung. Viele der von ihm unter­stütz­ten Kinder und Fami­lien nenvnen ihn liebe­voll „Moschu“ – also Opa. Heute, mit 79 Jahren, lebt der Jesuiten­pater in einem Roma-Dorf bei Marpod in Siebenbürgen, wo auch das von ihm ge­grün­dete Hilfs­werk Elijah seinen Sitz hat. Gebo­ren am 26. Juli 1946 im vor­arlbergi­schen Feldkirch, studierte Georg Sporschill Theo­logie, Päda­gogik und Psycho­logie. Mit 30 Jahren trat er in den Jesuiten­orden ein und wurde zum Priester geweiht.

Als Kaplan in Wien arbeitete er mit drogensüchtigen, haft­ent­lasse­nen und obdach­losen Jugend­lichen, grün­dete ein Jugend­haus der Caritas. Es folgten der Canisibus, der obdach­lose Menschen mit Suppen ver­sorgt, und das Wiener Innen­stadt­lokal „Inigo“, ein Lang­zeit­arbeits­losen-Projekt. 1991 ent­sandten ihn die Jesuiten nach Bukarest. Aus den ge­plan­ten sechs Monaten wurde eine Lebens­aufgabe.

Gemeinsam mit der katholischen Theologin Ruth Zenkert gründete er in der Folge die „Concordia-So­zial­pro­jekte“, die Kindern in Ru­mä­niven, Bulgarien, Moldau, dem Kosovo und Österreich neue Per­spek­tiv­en geben. Read the rest of this entry »

Roma-Sensibilisierungsworkshop in Oberwart

September 12th, 2025  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Flyer zum Roma-Workshop (Verein Hang Roma)Einladung: Roma-Sensibilisierungsworkshop zur Geschichte, Kultur und Heraus­for­de­run­gen

Dienstag, 7. Oktober 2025, von 9.00 bis 12.00 Uhr in den Räum­lich­kei­ten des Vereins Roma-Service in Ober­wart (Evan­ge­li­sche Kir­chen­gasse 3). Die Teil­nahme ist kos­ten­los!

Im Rahmen unseres Roma-Arbeitsmarkt­pro­jekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zu­kunft“ möch­ten wir Sie herz­lich ein­laden zu einem von uns an­ge­bote­nen Roma-Sen­sibi­li­sie­rungs­workshop am 7. Oktober 2025. In diesem Workshop bieten wir Ein­blicke in die Ge­schichte, Kultur und Lebens­rea­litä­ten der Roma und Sinti. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen, das Ver­ständnis für die Vielfalt der Volks­gruppe der Roma zu fördern und die Teil­neh­mer*in­nen für die Heraus­for­derun­gen, mit denen die Roma und Sinti kon­fron­tiert sind, zu sen­sibili­sieren. Der Workshop umfasst:

  • Einführung in die Geschichte und aktuelle Lebens­reali­tä­ten von Roma und Sinti
  • Diskriminierung und Romafeindlichkeit: Ursa­chen, Aus­drucks­for­men, Ge­gen­stra­te­gien
  • Gute Praxis: Projekte zur Förderung von Bildung, Integration und Teil­habe
  • Offener Austausch und Diskussion

Der Workshop richtet sich an interessierte Personen aus der Mehr­heits­gesell­schaft sowie Ver­treter*in­nen aus den Behörden, Ämtern, Schulen, Einr­ichtun­gen und Institu­tio­nen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Impulse zu diesem wich­tigen Thema.

Anmeldung:
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Sommerschule / Linajakeri ischkola

September 4th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 3.9.2025 | 4:36 min

Farajn Roma-Service: Linajakeri ischkola / Roma-Hort des Vereins Roma-Service

Imar poar berscha o farajn Roma-Service le Romane tschavenge duj kurke anglo kesdipe la isch­kolatar i linajakeri ischkola kerel. Te ada bersch o mesch­terkiji gondi pumenge saj phari­peskere punk­tscha be­scharde on. O programo igen baro sina taj o daja taj dada sar te o Romane tschave i linaja­keri ischkola ando farajn Roma-Service meresch aun len. But pro­jek­tscha sar keripe le vulka­nistar taj o kher rodipe le ORF-Bur­gen­landis­tar o si­kadipe la Roma redak­cijatar upro programo la linaja­kera isch­kolatar ter­dschino. O li­najakere nugo­dinip­tscha ar hi taj o tschave akan papal andi ischkola phiren.

Der Verein Roma-Service bietet schon längere Jahre für die Roma-Kinder die Sommer­schule an. Zwei Wochen vor Schul­beginn werden mit den Roma-Kindern vers­chiedene Akti­vitäten, Projekte sowie eine Exkursion durch­geführt. Dieses Jahr wurde eine Fahrt zum ORF-Landes­studio Burgenland geplant. Read the rest of this entry »

Zwischen Notwendigkeit und Widerstand (2024)

August 21st, 2025  |  Published in Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Wissenschaft

Hochschulschriften (Bild: Pixabay)Thorben Struck (2024): Zwischen Not­wen­dig­keit und Wider­stand: Eine erziehungs­wissen­schaft­lich-ethno­graphi­sche Studie zum Leben und Helfen unter hetero­nomen Bedingungen

Dissertation, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaft), S. 293.

→zur Downloadseite der SUB Hamburg

Abstract (Link):

Diese Dissertation untersucht die Lebensrealitäten und Bewältig­ungs­stra­te­gien junger männlicher Roma bulgarischer Herkunft und ihrer Familien im mar­gi­nali­sierten Stadtteil Gaarden-Ost in Kiel. Auf Basis einer ein­jährigen ethno­graphischen Forschung mit teil­nehmender Beobach­tung werden die struk­turellen Herr­schafts­verhältnisse analy­siert, die ihre Lebens­welten prägen, sowie ihre all­täglichen Widerstands­praktiken. Im Rahmen eines kate­go­rial-analy­tischen Aus­wertungs­ver­fahrens der empirischen Daten nimmt die Arbeit eine macht­theore­tische Deutung vor und zeigt unter Bezug auf Konzepte des all­täglichen Wider­stands deren empi­rische Relevanz auf.

Fünf zentrale Bewältigungskontexte werden identifiziert: „Orte, Räume und Zeiten“, „Anti­ziganismus“, „Repres­sions­apparate“, „Bürokratie und Institu­tionen“ sowie „Organi­sierte Kriminalität“. Die Ergebnisse ver­deutlichen ein Spannungs­feld der Bewältigungs­handlungen zwischen Anpassung und Widerstand. Die habituelle Ver­ankerung wider­ständigen Handelns wird hierbei theo­retisch fundiert und in seiner empi­rischen Relevanz als „Habitus zwischen Not­wendig­keit und Wider­stand“ beschrieben.

Die ethnographische Untersuchung beleuchtet zudem die Hilfestruk­turen, die die jungen Männer nutzen, und differen­ziert diese in formale, non-formale und infor­melle Felder der Hilfe. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (561)

Juli 10th, 2025  |  Published in Facts & Figures, Jugend & Bildung

Der Anteil der Roma-Schul­kin­der in der EU, die eth­nisch ge­trenn­te Schu­len be­su­chen, steigt statt zu sin­ken: von 44 % (2016) auf 52 % (2021).

(Quelle/pdf)

Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel

Juni 13th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma:
Das Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel

Podcast „Geschichte nach der Schule“  (Nr. 26), 11.1.2024, 54:53 min.

Dieter Grupp wendet sich in dieser Folge einem über lange Zeit mar­gina­li­sierten Thema der NS-Geschichte zu: der Opfer­gruppe der Sinti und Roma. Weit über das Ende der NS-Dik­tatur hinaus wurden sie nicht als solche an­erkannt und mussten für diese An­er­kennung einen müh­samen und langen Weg gehen.

Um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven anzugehen, sind heute zu Gast: Dr. Armin Koch, Fach­berater Geschichte am ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrer­bildung) und Re­feren­dars­aus­bilder am Seminar Weingarten, und Philipp Reinhardt, sein ehe­maliger Schüler und als Sinto Ko-Autor eines Unterrichts­konzepts zum Zwangs­lager Ummenwinkel. Darin wird die Geschichte der Sinti im Ravensburg (Oberschwaben) der 1930er und 1940er Jahre in einen größeren Kontext ein­ge­ordnet.

Im Podcast wird an vielen komplizierten Bereichen der Geschichts­forschung und -di­dak­tik gerührt: Wie soll man solch ein monströ­ses Thema im Unterricht an­ge­messen be­handeln? Was muss un­bedingt beachtet werden, was sollte man vermeiden? Welche Per­spektiven und welche Sprach­regelungen sind zu beachten? Und natürlich – wie kann man heute anti­ziganis­tischen Haltungen be­gegnen? Read the rest of this entry »