Jugend & Bildung
September 2nd, 2026 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Science Slam in Marburg: Antiziganismus – Anna-Sophie Schönfelder
Was ist das eigentlich – Antiziganismus? Was hat das mit uns zu tun? Und was mit unserer Geschichte? Um das anschaulich zu machen, holt sich die Politikwissenschaftlerin Anna-Sophie Schönfelder (Website) Unterstützung von zweideutigen Brillen, ausgeschnittenen Denkblasen und Fantasiewesen im Einweckglas.
Den Science-Slam-Beitrag über ihre Forschung im Sonderforschungsbereich „Dynamiken der Sicherheit“ hat sie am 5. Juli 2025 im Herder-Institut in Marburg gehalten. Jetzt gibt es ihn auch als Film. Der Sonderforschungsbereich „Dynamiken der Sicherheit“ ist ein transregionales Kooperationsprojekt der Philipps-Universität Marburg, des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen: www.uni-marburg.de/de/sfb138
Infos zum Thema Antiziganismus und Film gibt es beim Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus in Heidelberg.
Über die Autorin:
Anna-Sophie Schönfelder ist politische Theoretikerin und promoviert an der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Zusammenhang zwischen deutschem Arbeitsethos und Antiziganismus. Read the rest of this entry »
Juli 11th, 2026 |
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Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 10.7.2026 | 7:52 min
KinderHochSchule – Superheld:innen der Wissenschaft
Sar andar but gondi jek barikani historija ol? Ada schaj tschave use i but tschibtschegeri tschavengeri utschi ischkola Erbate terdschivde. Ande o workshop andi i burgenlandititki horvacki, ungriki taj burgenlanditiki Romani tschib entviklintscha pe jek khetano terdschivipeskero projekto. On figurtscha cajcninde, kipi kerde taj lengero hango lenge dine. Jomi fi jomi jek but tschibtschengeri kipengeri kenva taj videjo ari alo. O tschave medijakeri diha te sungel uschtidine taj sar andar but jekoschne gondi jek digitali projekto ulo. Use schaj sina o cile tschave: tschave, save i tschib harnon sikline, sar te odola, save la latsche imar dschanen. Ando maschkarutno punkto terdschino, krejativiteta taj o loschanipe use, i tschib khetan te lakel. Uso ar butschino: film tel, le tschibtschengere herojenge!
Wie wird aus vielen Ideen eine spannende Geschichte? Das konnten Kinder bei der mehrsprachigen Kinderhochschule in Eisenstadt und Oberwart selbst entdecken. In Workshops auf Burgenlandkroatisch, Ungarisch und Burgenland-Romani entwickelten sie gemeinsam ein Abenteuer. Sie zeichneten eigene Figuren, fotografierten ihre Bilder und verliehen ihnen mit ihren Stimmen Leben. Schritt für Schritt entstand so ein mehrsprachiges Bilderbuch-Video. Dabei schnupperten die Kinder Medienluft und erlebten, wie aus vielen einzelnen Ideen ein gemeinsames digitales Projekt wurde. Mitmachen konnten alle: Kinder, die eine der Sprachen gerade erst kennenlernten, genauso wie jene, die sie bereits fließend sprachen. Im Mittelpunkt standen Neugier, Kreativität und die Freude daran, Sprache gemeinsam zu entdecken. Am Ende hieß es: Film ab für die Sprachenheldinnen und -helden!
(Beitrag: TV Erba)
Juni 10th, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
EDURom: Bildung für die soziale Inklusion von Roma
Das EDURom-Projekt (Website) wird 2025 bis 2027 im Rahmen des „Erasmus+“-Programms umgesetzt und von der Europäischen Union kofinanziert. Es bringt drei Partnerorganisationen aus Kroatien, Österreich und Rumänien zusammen: das Zentrum für lebenslanges Lernen und Kultur – CUK (Kroatien), die Academia Rromai (Österreich) und der Verein Pe bune (Rumänien).
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von Roma und Sinti durch Bildung. EDURom unterstützt Angehörige der Community dabei, Zugang zu Bildungsprogrammen zu erhalten und wichtige Kompetenzen für persönliche Weiterentwicklung, aktive Beteiligung und den modernen Arbeitsmarkt zu stärken. Dazu zählen insbesondere digitale und soziale Kompetenzen sowie weitere Schlüsselqualifikationen. Darüber hinaus setzt das Projekt einen Schwerpunkt auf lebenslanges Lernen und die Stärkung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Ziel ist es, Bildungsangebote zugänglicher zu machen, Selbstbewusstsein zu fördern und neue Perspektiven für Beschäftigung und gesellschaftliche Mitgestaltung zu eröffnen.
Im Rahmen von EDURom fand Anfang des Jahres ein zweitägiger Workshop in Wien statt. Dabei kamen Bildungsexpertinnen und -experten aus der Community zusammen, um sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten im Bildungsbereich auszutauschen. Ergänzend dazu wurde ein kurzer Romanes-Sprachkurs angeboten.
(Text: Irina Bellio)
Juni 2nd, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Jugendstudie 2025: Ein Drittel der Jugendlichen kennt Angehörige einer Volksgruppe persönlich. Befragt wurden Jugendliche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wichtigsten Bundesländern mit eigenen anerkannten Volksgruppen.
„Eine entscheidende Rolle für das Verständnis der Bedeutung von öffentlicher Präsenz spielt möglicherweise der persönliche Kontakt zu Minderheitenangehörigen. Etwa ein Drittel der Befragten stimmt der Aussage zu, dass sie persönlich eine:n Angehörige:n einer autochthonen Minderheit kennen, ein weiteres Drittel verneint sie und das verbleibende Drittel antwortet mit „vielleicht“. […] Die niedrigen Zustimmungswerte deuten darauf hin, dass autochthone Minderheiten in den Lebenswelten vieler Jugendlicher kaum thematisiert werden. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass ihre Existenz Jugendlichen nicht bekannt ist. Andererseits äußern sich Personen, die einer autochthonen Minderheit angehören, unter Umständen nicht immer offen dazu.“
[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 259f.]
Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemeinschaftsprojekt aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs, ist eine umfassende empirische Untersuchung zu Einstellungen und Werten junger Menschen in Österreich. Die repräsentative Erhebung fand im März und April 2025 in Form einer standardisierten Onlinebefragung an Schulen statt. Insgesamt wurden österreichweit über 15.000 Jugendliche der 8. bis 12. Schulstufe befragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Jugendlichen zusätzliche Fragen zu Mehrsprachigkeit und Volksgruppen gestellt. Die Studie ist in Buchpublikation ist im Beltz Verlag erschienen. Online finden Sie die Studie hier.
Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
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Mai 24th, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Romani, Wissenschaft
Jugendstudie 2025: Die Hälfte der Jugendlichen findet, die Volksgruppensprachen sollten im öffentlichen Raum präsenter sein, ebensoviele zeigen sich ablehnend. Befragt wurden Jugendliche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wichtigsten Bundesländern mit eigenen anerkannten Volksgruppen.
„Da die Sichtbarkeit [der Volksgruppensprachen] im öffentlichen Raum entscheidend für ihren langfristigen Erhalt ist, wurde erhoben, inwieweit Jugendliche die öffentliche Präsenz der Minderheitensprachen als bedeutsam wahrnehmen. […] Lediglich 14 % der Befragten stimmen der Aussage uneingeschränkt zu, dass autochthone Minderheitensprachen in der Öffentlichkeit stärker sichtbar sein sollten; weitere 36 % bejahen sie eher. 35 % lehnen die Aussage eher ab und 15 % verneinen sie vollständig. Insgesamt zeigt sich damit: Rund die Hälfte der Jugendlichen befürwortet eine stärkere Sichtbarkeit, während die andere Hälfte ablehnend reagiert.“
[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 258f.]
Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemeinschaftsprojekt aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs, ist eine umfassende empirische Untersuchung zu Einstellungen und Werten junger Menschen in Österreich. Die repräsentative Erhebung fand im März und April 2025 in Form einer standardisierten Onlinebefragung an Schulen statt. Insgesamt wurden österreichweit über 15.000 Jugendliche der 8. bis 12. Schulstufe befragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Jugendlichen zusätzliche Fragen zu Mehrsprachigkeit und Volksgruppen gestellt. Die Studie ist in Buchpublikation ist im Beltz Verlag erschienen. Online finden Sie die Studie hier.
Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026
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Mai 19th, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Autochthone Minderheiten als Teil der Gesellschaft? Ein Viertel der Jugendlichen findet nicht, dass die österreichischen Volksgruppen „zu Österreich gehören“. Befragt wurden Jugendliche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wichtigsten Bundesländern mit eigenen anerkannten Volksgruppen.
„Der Aussage ‚Ich finde, die Volksgruppen gehören zu Österreich‘ stimmt lediglich ein knappes Drittel der befragten Jugendlichen völlig zu und weitere 43 % stimmen ihr eher zu. Etwa ein Fünftel der jungen Menschen stimmt eher nicht zu, während 7 % der Aussage gar nicht zustimmen. Daraus lässt sich schließen, dass etwa ein Viertel der Befragten offenbar nicht über die selbstverständliche Zugehörigkeit autochthoner Minderheiten in Österreich informiert ist.“
[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 257f.]
Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemeinschaftsprojekt aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs, ist eine umfassende empirische Untersuchung zu Einstellungen und Werten junger Menschen in Österreich. Die repräsentative Erhebung fand im März und April 2025 in Form einer standardisierten Onlinebefragung an Schulen statt. Insgesamt wurden österreichweit über 15.000 Jugendliche der 8. bis 12. Schulstufe befragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Jugendlichen zusätzliche Fragen zu Mehrsprachigkeit und Volksgruppen gestellt. Die Studie ist in Buchpublikation ist im Beltz Verlag erschienen. Online finden Sie die Studie hier.
Siehe auch:
Jugendstudie: Unwissen über Volksgruppen, 16.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026
Mai 16th, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Jugendstudie 2025: Mehr als ein Drittel der Jugendlichen hat noch nie was von den österreichischen autochthonen Minderheiten gehört. Befragt wurden Jugendliche in Wien, Burgenland und Kärnten, also in den drei wichtigsten Bundesländern mit eigenen anerkannten Volksgruppen.
„Ein Erkenntnisinteresse galt der Frage, inwiefern Jugendliche über die Existenz autochthoner Minderheiten in Österreich informiert sind. Die Aussage, das erste Mal etwas über autochthone Minderheiten in Österreich zu hören, beantwortevten 36 % der Befragten mit „ja“ und 64 % mit „nein“. […] Diese Ergebnisse verdeutlichen einen erheblichen Handlungsbedarf in der schulischen Vervmittlung von Wissen über autochthone Minderheiten, da selbst in den betroffenen Bundesländern vielen Jugendlichen das Wissen über deren Existenz fehlt.“
[aus: „Lebenswelten 2025“, S. 256f.]
Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“, ein Gemeinschaftsprojekt aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs, ist eine umfassende empirische Untersuchung zu Einstellungen und Werten junger Menschen in Österreich. Die repräsentative Erhebung fand im März und April 2025 in Form einer standardisierten Onlinebefragung an Schulen statt. Insgesamt wurden österreichweit über 15.000 Jugendliche der 8. bis 12. Schulstufe befragt. Im Burgenland, in Kärnten und in Wien wurden den Jugendlichen zusätzliche Fragen zu Mehrsprachigkeit und Volksgruppen gestellt. Die Studie ist in Buchpublikation ist im Beltz Verlag erschienen. Online finden Sie die Studie hier.
Siehe auch:
Jugendstudie: Volksgruppen ein Teil Österreichs?, 19.5.2026
Jugendstudie: Mehr Sichtbarkeit für Sprachen?, 24.5.2026
Jugendstudie: Kontakt zu Volksgruppen, 2.6.2026
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März 13th, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 12.3.2026 | 6:46 min
Butjakeri cukunft terne manuschendar maschkar vintschinipe taj tschatschipe
Saj uscharipe le terne manschen ande lengeri butjakeri cukunft hi, taj sar le ande aja butjakeri rejaliteta prik beschardi schaj ol? Mindig buteder terne angle asaj phutschajiptscha ande o butjakero foro terdschon. Falime perspektivtscha schaj o dschivipeskero drom parul. Vaschoda sorale necverktscha pekan, godschikane aunbitiniptscha taj latsche partnertscha, save le ternenge pomoschipe den, kaj soraha ando butjakero foro schaj kesdinen. Ada taj aver koji uso karikano stolo upro podijum diskutirim te ol.
Treffen am Runden Tisch: Berufliche Zukunft junger Menschen zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Welche Erwartungen haben junge Menschen an ihre berufliche Zukunft und wie lassen sich diese mit der Realität der Arbeitswelt in Einklang bringen? Immer mehr Jugendliche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeitswelt. Fehlende Perspektiven können den weiteren Lebensweg stark beeinflussen. Deswegen braucht es starke Netzwerke, gezielte Angebote und engagierte Partner:innen, die Jugendliche dabei unterstützen, gestärkt in den Arbeitsmarkt zu starten. Dies und Weiteres wird beim „Runden Tisch“ am Podium diskutiert. Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgenland in Oberwart bietet ein niederschwelliges Beratungs- und Qualifizierungsangebot für arbeitsmarktferne Roma und Romnja. Read the rest of this entry »
März 3rd, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen
Treffen am Runden Tisch in Oberwart
Donnerstag, 12.03.2026, 10:00 – 12:00 Uhr im OHO, Lisztgasse 12 in Oberwart
Berufliche Zukunft junger Menschen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Welche Erwartungen haben junge Menschen an ihre berufliche Zukunft und wie lassen sich diese mit der Realität der Arbeitswelt in Einklang bringen? Immer mehr Jugendliche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeitswelt. Fehlende Perspektiven können den weiteren Lebensweg stark beeinflussen. Deswegen braucht es starke Netzwerke, gezielte Angebote und engagierte Partner:innen, die Jugendliche dabei unterstützen, gestärkt in den Arbeitsmarkt zu starten. Dies und weiteres wird beim „Runden Tisch“ am Podium diskutiert.
Die Podiumsgäste:
- Gabi Tremmel-Yakali (Leiterin der Abt. Interessenpolitik der AK Burgenland, Arbeitsmarktexpertin, Mitglied im AMS-Landesdirektorium)
- Christine Teuschler (Vorsitzende der Burgenländischen Volkshochschulen)
- Marie-Theres Pauss (Arbeitsmarktservice Oberwart)
- Johann Pimperl (Ausbilder im Lehrberuf Metalltechnik/ Maschinenbautechnik im Lehrbetrieb Jugend am Werk Rotenturm)
- Lisa-Marie Horvath (Trainerin im Projekt O DROM ANDI CUKUNFT – Anlaufstelle für Arbeitsmarkt- und Sozialberatung, Oberwart)
Moderation: Adolf Gussak jun.
Anmeldung & Information:
alina.vozenilek@trendwerk.at / lisa-marie.horvath@trendwerk.at
Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgenland in Oberwart (Schulgasse 2, 7400 Oberwart) bietet ein niederschwelliges Beratungs- und Qualifizierungsangebot für arbeitsmarktferne Roma und Romnja. Es sollen Beschäftigungshemmnisse abgebaut, das Selbstwertgefühl gestärkt, Lösungskompetenz aktiviert, Basisbildung verbessert und somit der Weg von der Arbeitslosigkeit auf den Arbeitsmarkt geebnet werden. Mit den regelmäßig stattfindenden „Treffen am Runden Tisch“ soll eine Brücke zwischen verschiedenen Institutionen, Organisationen, Unternehmen, NGOs, Bildungseinrichtungen, Schulen, Beratungsvstellen, Medien und der Roma-Community geschaffen werden. Read the rest of this entry »
Februar 3rd, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min
31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart
Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschuenja enjavar desch taj pantsch o schtar Roma Erbate murdarde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phareder rasististischi atentato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisinipeha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogoskera grupnatar sar ischkolaschtscha andar o bundakero duj tschibtschengero gimnasijum Erba uso gondolipeskero mulatintschago gondenca pumen ande, ande. Uso udud le gondolipestar momeltscha aundschivtscharde ule.
Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier Angehörige der Roma-Volksgruppe ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenkfeier an der Gedenkstätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Attentäter Franz Fuchs einen der schwersten rassistisch motivierten Anschläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ getarnte Sprengfalle getötet. Die Gedenkfeier wurde durch Beiträge von Jugendlichen der Roma-Volksgruppe sowie Schülerinnen des Zweisprachigen Bundesrealgymnasiums Oberwart mitgestaltet. Ihre Mitwirkung unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe historischer Verantwortung und des Engagements junger Menschen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein ökumenisches Gebet, das Raum für gemeinsames Innehalten und Verbundenheit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grabkerzen entzündet und niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier von Romano Rath.
(Beitrag: TV Erba)
Januar 13th, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min
Romengero sensibilisirungiskero workshop historija, kultura taj armangiptscha
Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektistar „O DROM andi Cukunft“ jek Romengero sensibilisirungiskero workshop ando khera le Roma-Servicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi historija, kultura taj dschivipeskere rejaliteta le Romendar taj Sintijendar dim ulo. Cil adale workshopistar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le mindenfelitikostar la flogoskera grupnatar te sikal taj pomoschago use te del taj o kherodaschtscha le armangagiptschenge, savenca on le Romenca taj Sintijenca konfrontirim on te sensibilisirinel.
Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensibilisierungsworkshop in den Räumlichkeiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensrealitäten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, das Verständnis für die Vielfalt der Volksgruppe der Roma zu fördern und die Teilnehmer*innen für die Herausforderungen, mit denen die Roma und Sinti konfrontiert sind, zu sensibilisieren.
(Beitrag: TV Erba)
Dezember 16th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
ARTE Re: – Reportagen aus Europa
Sendung vom 15.12.2025, 30 Min.
→ zum Streaming auf ARTE.tv
Roma haben in Ungarn einen schwierigen Stand: 40 Prozent von ihnen leben unterhalb der Armutsschwelle, meist abseits der Innenstädte. Dies wirkt sich sehr stark auf ihre Ausbildung aus: 99 Prozent der jungen Roma besuchen nie eine Universität. Angesichts der Situation wirkt das Ambedkar-Gymnasium wie ein Hort des Widerstands, denn hier werden ausschließlich Roma unterrichtet.
Das Ambedkar-Gymnasium befindet sich in Miskolc, der viertgrößten Stadt des Landes, und zeichnet sich durch eine besondere Eigenschaft aus: Es bietet ausschließlich jungen Roma zwischen 14 und 18 Jahren eine zweite Bildungschance. Eine von ihnen ist die 18-jährige Mutter Stefania Vadász. Wie andere Jugendliche aus ihrer Community hätte auch sie beinahe keinen Schulabschluss gemacht. Doch diese Institution – in Ungarn die einzige ihrer Art [Anm.: auch in Pécs existiert seit 1994 ein spezielles Roma-Gymnasium] – eröffnete ihr neue Perspektiven: Hier kann sie gemeinsam mit ihrem viermonatigen Kind am Unterricht teilnehmen.
Am Anfang dieser hoffnungsvollen Geschichte steht der Schuldirektor Tibor Derdák, der die Einrichtung gründete. Ende der 80er Jahre sah er zum ersten Mal die Wellblechsiedlungen der ungarischen Roma. Diese Erfahrung markierte den Beginn seines Kampfes für Chancengleichheit. Für ihn ist es „unmöglich, ein Kind abzulehnen“.Damit die Gymnasiasten begreifen, dass ihr Leben nicht zwangsläufig in Armut enden muss, werden regelmäßig erfolgreiche Roma eingeladen. Read the rest of this entry »
Dezember 1st, 2025 |
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Film & Theater, Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Regie: Guillermo Galoe, ES/FR 2025, 97 min, OmeU
Eröffnungsfilm des Wiener Festivals „This Human World“ (27.11. bis 6.12.2025)
Nächste Vorführung: 4.12.2025, 21:00 Uhr, Schikaneder Kino
Aus dem Festivalprogramm:
Der Film von Guillermo Galoe begleitet den fünfzehnjährigen Toni, der mit seiner Familie im größten illegalen Siedlungsgebiet Europas, am Rande Madrids, lebt. Fest verwurzelt in der Gemeinschaft der Schrotthändler, folgt er seinem Großvater auf Schritt und Tritt. Doch als die drohenden Abrissbagger immer näher rücken, steht Toni vor einer Entscheidung zwischen Loyalität, Verlust und der Hoffnung auf ein anderes Leben. Es ist nicht nur ein Film über familiäre Bindungen und Identität sondern auch über Freundschaft und Liebe, erzählt aus der Perspektive des Jungen Toni, der voller Tatendrang, aber zerrissen zwischen zwei Welten ist. Mit einer expressiven Bildsprache und bemerkenswerter Sensibilität beleuchtet Sleepless City soziale Ungleichheiten und den Kampf um Würde in einer Welt, die am Rand der Aufmerksamkeit existiert.
November 10th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung
Der Fonds gewährt den Angehörigen der Volksgruppe der Roma in unterstützungswürdigen Fällen finanzielle Hilfe aller Art.
Im Einzelnen erfolgen die Fondsleistungen laut Statuten:
- im Bildungsbereich zur finanziellen Unterstützung der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen sowie der Erwachsenenbildung der Roma;
- zur Unterstützung der Roma in ganz Österreich in besonderen Härtefällen.
Die Tätigkeit des Roma-Fonds ist gemeinnützig nach § 35 BAO und nicht auf Gewinn gerichtet. Die Leistungen des Unterstützungsfonds an die Fondsbegünstigten sind freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen des Unterstützungsfonds besteht nicht. Ein Rechtsanspruch kann auch nicht aus fortlaufenden Leistungen abgeleitet werden.
Unterstützungen können nur aufgrund schriftlicher Ansuchen und Feststellung der Hilfsnotwendigkeit gewährt werden. Anträge sind mittels Fondsantragsformulare zu stellen an:
Roma-Fonds, Gartenstraße 3, 7511 Kleinbachselten
Tel.: +43 / 650 427-60-62 | E-Mail: office@roma-service.at
Fondsantragsformulare sind erhältlich bei: Read the rest of this entry »
Oktober 19th, 2025 |
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Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion
„Sie nennen mich Moschu, Opa!“ – Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Jesuitenpater Georg Sporschill
→Sendung anhören (ORF-Player)
Ö1/Im Gespräch, Sendung vom 10.10.2025
Gestaltung: Renata Schmidtkunz
Seit fast 40 Jahren setzt sich Pater Georg Sporschill für Kinder in Rumänien ein. Das Ziel seiner Arbeit ist die Befreiung dieser Kinder aus Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Viele der von ihm unterstützten Kinder und Familien nenvnen ihn liebevoll „Moschu“ – also Opa. Heute, mit 79 Jahren, lebt der Jesuitenpater in einem Roma-Dorf bei Marpod in Siebenbürgen, wo auch das von ihm gegründete Hilfswerk Elijah seinen Sitz hat. Geboren am 26. Juli 1946 im vorarlbergischen Feldkirch, studierte Georg Sporschill Theologie, Pädagogik und Psychologie. Mit 30 Jahren trat er in den Jesuitenorden ein und wurde zum Priester geweiht.
Als Kaplan in Wien arbeitete er mit drogensüchtigen, haftentlassenen und obdachlosen Jugendlichen, gründete ein Jugendhaus der Caritas. Es folgten der Canisibus, der obdachlose Menschen mit Suppen versorgt, und das Wiener Innenstadtlokal „Inigo“, ein Langzeitarbeitslosen-Projekt. 1991 entsandten ihn die Jesuiten nach Bukarest. Aus den geplanten sechs Monaten wurde eine Lebensaufgabe.
Gemeinsam mit der katholischen Theologin Ruth Zenkert gründete er in der Folge die „Concordia-Sozialprojekte“, die Kindern in Rumäniven, Bulgarien, Moldau, dem Kosovo und Österreich neue Perspektiven geben. Read the rest of this entry »
September 12th, 2025 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Einladung: Roma-Sensibilisierungsworkshop zur Geschichte, Kultur und Herausforderungen
Dienstag, 7. Oktober 2025, von 9.00 bis 12.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins Roma-Service in Oberwart (Evangelische Kirchengasse 3). Die Teilnahme ist kostenlos!
Im Rahmen unseres Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ möchten wir Sie herzlich einladen zu einem von uns angebotenen Roma-Sensibilisierungsworkshop am 7. Oktober 2025. In diesem Workshop bieten wir Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensrealitäten der Roma und Sinti. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, das Verständnis für die Vielfalt der Volksgruppe der Roma zu fördern und die Teilnehmer*innen für die Herausforderungen, mit denen die Roma und Sinti konfrontiert sind, zu sensibilisieren. Der Workshop umfasst:
- Einführung in die Geschichte und aktuelle Lebensrealitäten von Roma und Sinti
- Diskriminierung und Romafeindlichkeit: Ursachen, Ausdrucksformen, Gegenstrategien
- Gute Praxis: Projekte zur Förderung von Bildung, Integration und Teilhabe
- Offener Austausch und Diskussion
Der Workshop richtet sich an interessierte Personen aus der Mehrheitsgesellschaft sowie Vertreter*innen aus den Behörden, Ämtern, Schulen, Einrichtungen und Institutionen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Impulse zu diesem wichtigen Thema.
Anmeldung:
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September 4th, 2025 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 3.9.2025 | 4:36 min
Farajn Roma-Service: Linajakeri ischkola / Roma-Hort des Vereins Roma-Service
Imar poar berscha o farajn Roma-Service le Romane tschavenge duj kurke anglo kesdipe la ischkolatar i linajakeri ischkola kerel. Te ada bersch o meschterkiji gondi pumenge saj pharipeskere punktscha bescharde on. O programo igen baro sina taj o daja taj dada sar te o Romane tschave i linajakeri ischkola ando farajn Roma-Service meresch aun len. But projektscha sar keripe le vulkanistar taj o kher rodipe le ORF-Burgenlandistar o sikadipe la Roma redakcijatar upro programo la linajakera ischkolatar terdschino. O linajakere nugodiniptscha ar hi taj o tschave akan papal andi ischkola phiren.
Der Verein Roma-Service bietet schon längere Jahre für die Roma-Kinder die Sommerschule an. Zwei Wochen vor Schulbeginn werden mit den Roma-Kindern verschiedene Aktivitäten, Projekte sowie eine Exkursion durchgeführt. Dieses Jahr wurde eine Fahrt zum ORF-Landesstudio Burgenland geplant. Read the rest of this entry »
August 21st, 2025 |
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Hochschulschriften, Jugend & Bildung, Wissenschaft
Thorben Struck (2024): Zwischen Notwendigkeit und Widerstand: Eine erziehungswissenschaftlich-ethnographische Studie zum Leben und Helfen unter heteronomen Bedingungen
Dissertation, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaft), S. 293.
→zur Downloadseite der SUB Hamburg
Abstract (Link):
Diese Dissertation untersucht die Lebensrealitäten und Bewältigungsstrategien junger männlicher Roma bulgarischer Herkunft und ihrer Familien im marginalisierten Stadtteil Gaarden-Ost in Kiel. Auf Basis einer einjährigen ethnographischen Forschung mit teilnehmender Beobachtung werden die strukturellen Herrschaftsverhältnisse analysiert, die ihre Lebenswelten prägen, sowie ihre alltäglichen Widerstandspraktiken. Im Rahmen eines kategorial-analytischen Auswertungsverfahrens der empirischen Daten nimmt die Arbeit eine machttheoretische Deutung vor und zeigt unter Bezug auf Konzepte des alltäglichen Widerstands deren empirische Relevanz auf.
Fünf zentrale Bewältigungskontexte werden identifiziert: „Orte, Räume und Zeiten“, „Antiziganismus“, „Repressionsapparate“, „Bürokratie und Institutionen“ sowie „Organisierte Kriminalität“. Die Ergebnisse verdeutlichen ein Spannungsfeld der Bewältigungshandlungen zwischen Anpassung und Widerstand. Die habituelle Verankerung widerständigen Handelns wird hierbei theoretisch fundiert und in seiner empirischen Relevanz als „Habitus zwischen Notwendigkeit und Widerstand“ beschrieben.
Die ethnographische Untersuchung beleuchtet zudem die Hilfestrukturen, die die jungen Männer nutzen, und differenziert diese in formale, non-formale und informelle Felder der Hilfe. Read the rest of this entry »
Juli 10th, 2025 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung
Der Anteil der Roma-Schulkinder in der EU, die ethnisch getrennte Schulen besuchen, steigt statt zu sinken: von 44 % (2016) auf 52 % (2021).
(Quelle/pdf)
Juni 13th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma:
Das Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel
Podcast „Geschichte nach der Schule“ (Nr. 26), 11.1.2024, 54:53 min.
Dieter Grupp wendet sich in dieser Folge einem über lange Zeit marginalisierten Thema der NS-Geschichte zu: der Opfergruppe der Sinti und Roma. Weit über das Ende der NS-Diktatur hinaus wurden sie nicht als solche anerkannt und mussten für diese Anerkennung einen mühsamen und langen Weg gehen.
Um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven anzugehen, sind heute zu Gast: Dr. Armin Koch, Fachberater Geschichte am ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung) und Referendarsausbilder am Seminar Weingarten, und Philipp Reinhardt, sein ehemaliger Schüler und als Sinto Ko-Autor eines Unterrichtskonzepts zum Zwangslager Ummenwinkel. Darin wird die Geschichte der Sinti im Ravensburg (Oberschwaben) der 1930er und 1940er Jahre in einen größeren Kontext eingeordnet.
Im Podcast wird an vielen komplizierten Bereichen der Geschichtsforschung und -didaktik gerührt: Wie soll man solch ein monströses Thema im Unterricht angemessen behandeln? Was muss unbedingt beachtet werden, was sollte man vermeiden? Welche Perspektiven und welche Sprachregelungen sind zu beachten? Und natürlich – wie kann man heute antiziganistischen Haltungen begegnen? Read the rest of this entry »