Facts & Figures (510)
April 29th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
April 29th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
April 27th, 2024 | Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Institutioneller Antiziganismus auf kommunaler Ebene – Einführung und Praxisperspektiven aus der Bildungsarbeit mit Behördenmitarbeitenden
Eine Handreichung des Bildungsforums gegen Antiziganismus für Multiplikator*innen aus Verwaltung, Sozialer Arbeit und Bildungsarbeit, Berlin/Heidelberg 2023 (36 S.)
→Hier bestellen (E-Mail) | →Download (pdf)
Antiziganismus äußert sich nicht nur durch individuelle Einstellungen, Haltungen und daraus resultierende Handlungen. Rassismus gegen Sinti* und Roma* vollzieht sich häufig auch auf der Ebene von gesellschaftlichen Institutionen und Organisationen, die mehr sind als die bloße Summe individueller Handlungen. Bei institutionellen Formen des Antiziganismus kommen unter anderem Handlungsroutinen, Verfahrensregelungen und Arbeitskulturen zum Tragen, die zu einer Praxis der systematischen Ungleichbehandlung von Sinti* und Roma* führen.
Die Existenz von institutionellem Antiziganismus bestätigte sich jüngst erneut durch den erstmals veröffentlichten Jahresbericht der bundesweiten Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA). Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, „dass bei etwa einem Drittel der Fälle die Verantwortlichen für den Antiziganismus nicht als Privatpersonen handelten, sondern sich in einer bestimmten Rolle oder Funktion befanden – z.B. Polizist*innen, Sachbearbeiter*innen von Jobcentern oder Jugendämtern, Personen in politischen Ämtern wie Bürgermeister*innen oder Mandatsträger*innen“.
Mit der vorliegenden Handreichung, die in Zusammenarbeit des Bildungsforums gegen Antiziganismus des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin entstanden ist, wird ein Schwerpunkt auf institutionellen Antiziganismus auf der kommunalen Ebene gelegt. Die Broschüre der Autor*innen Tobias Neuburger, Georgi Ivanov und Sara Pasquali richtet sich insbesondere an Multiplikator*innen aus der Verwaltung, der Sozialen Arbeit sowie dem Bereich Bildung. Read the rest of this entry »
April 26th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 23.4.2024 (mp3)
Anlässlich des Welttag des Buches hören Sie auch auf Radio MORA einen Beitrag zu diesem Aktionstag. Und wie immer erleben Sie in der Romani Ora einen Hörgenuss an erlesener Roma-Musik. Präsentiert wird Ihnen die „Romani Ora“ von Tina Nardai.
Im Tagesthema berichtet Indira Spirk über das wichtige Thema „Erste Hilfe – was ist zu tun?“. Und in der Jugendsendung präsentiert uns Adi Gussak das Thema „Schulstress – warum?“. Dazu hören Sie die internationalen Volksgruppennachrichten und die beste Roma-Musik.
Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ hören Sie alles rund ums „Anradeln“. Ein Experte erzählt uns, worauf Sie achten müssen, damit Sie sicher in die Radfahrsaison starten können. Und in „Mri historija“ berichtet Alex Gussak von den Erfahrungen, die Alexander Steiner aus Podersdorf mit mit Volksgruppenangehörigen machte (siehe dazu auch unsere Zeitzeugenedition „Amari historija“).
April 25th, 2024 | Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken
Langer Weg zu würdigem Erinnerungsort: Gedenkstätte für ermordete Roma und Sinti in Lety eröffnet
Radio Prague Int.: Der Weg zu dieser Gedenkstätte war lang und für die Überlebenden und Nachkommen teils leidvoll: Am Dienstag ist im südböhmischen Lety der Erinnerungsort an den Völkermord an den tschechischen Roma und Sinti eingeweiht worden. In Lety stand während des Zweiten Weltkriegs ein Konzentrationslager für Roma und Sinti. Es war Teil der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Dass die tschechischen Roma und Sinti systematisch ermordet wurden, daran wurde zu kommunistischen Zeiten nicht erinnert. Und noch schlimmer: Ab den 1970er Jahren befand sich am Ort des früheren KZ eine Schweinemastfarm.
[…] Lety war eines von zwei Konzentrationslagern für Roma und Sinti auf dem Boden des damaligen „Protektorats Böhmen und Mähren“. Das andere befand sich in Hodonín u Kunštátu in Südmähren. Das KZ in Lety wurde bereits 1940 als Arbeitslager eingerichtet und stand wie das spätere Lager in Hodonín unter Leitung der tschechischen Gendarmerie. Obwohl beide Einrichtungen maximal für mehrere Hundert Menschen Platz boten, wurden hier über 1.300 Roma und Sinti eingepfercht. 330 von ihnen starben an den unmenschlichen Bedingungen, weitere 500 wurden ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.
Von den insgesamt 6.500 tschechischen Roma und Sinti überlebten nur etwa zehn Prozent die Zeit des Nationalsozialismus. Read the rest of this entry »
April 24th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 17.4.2024 (mp3)
„Ich widme meine Erinnerungen den Menschen dieser Welt“ – das Theaterstück, das das Leben der beiden burgenlandkroatischen Widerstandskämpferinnen Hanna Sturm und Käthe Sasso erzählt, ist Tagesthema dieser „Romani Ora“. Dazu erfahren sie Neuigkeiten in den Volksgruppennachrichten und hören auch die Jugendsendung zum Thema „Jugendkriminalität in Österreich“.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie einen Beitrag von Regina Fröhlich; sie erkundet das Felsenmuseum in Bernstein für Sie. Und in unserer Kategorie „Mri historija“ nimmt Sie Alex Gussak mit nach Wiesfleck (Bezirk Oberwart) und berichtet über die dort verschwundene Roma-Siedlung.
Hören sie in der aktuellen Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mehr über das „4B-Movement“, eine feministische Bewegung aus Südkorea, die alles Männliche ganz ablehnt. Adi Gussak berichtet. Außerdem hören Sie die internationalen Volksgruppennachrichten und den „Romani Ora“-Veranstaltungskalender.
Der „Romani Ora“-Musikmontag, wie gewohnt präsentiert von Tina Nardai auf Radio MORA. Eine Stunde lang hören Sie in dieser Sendung die abwechslungsreichste Roma-Musik für ihre Mittagszeit.
April 23rd, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Religion
Podcast: Das besondere Leben des Pfarrers Arnold Fortuin (1901–1970) mit Franz Josef Schäfer
PolL – der Podcast für lebenslanges Lernen, Sept. 2021
In dieser Folge sprechen wir mit dem Historiker Franz Josef Schäfer über eine ganz besondere Gestalt aus der saarländischen Geschichte – Arnold Fortuin. Dieser prägte in der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges maßgeblich die Geschicke der saarländischen Sinti und Roma – und war auch verantwortlich für die sogenannte „Zigeuner-Wallfahrt“, die sich in der Nachkriegszeit etablierte. Als Nationalseelsorger war er aber auch verantwortlich für das Wohl aller deutschen Sinti und Roma – und hinterließ durch seine Arbeit bis heute einen bleibenden Eindruck.
(Text und Sendung: PolL)
Siehe auch:
Arnold Fortuin. Die Verfolgung der Sinti und Roma im Saarland, 8.4.2024
Katholische Roma-Seelsorge in Deutschland, 16.3.2024
April 22nd, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
April 20th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Fast vergessen: Podcast der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, September 2023
In Hessen leben aktuell zwischen 7.000 bis 10.000 Sinti und Roma. Sie sind die größte in Deutschland anerkannte nationale Minderheit. Ihre Geschichte ist geprägt von Vorurteilen, Hass und Hetze. Die Verfolgung gipfelte in der Ermordung einer halben Million Sinti und Roma während des Nazi-Regimes. Die Ausgrenzung und Abwertung der Volksgruppe nahm jedoch schon vor 600 Jahren ihren Lauf. Über die vergessene Geschichte der Sinti und Roma erzählt in dieser Folge Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Hessischen Landesverbandes der Sinti und Roma. Neben seinen Erfahrungen als Sinto, erzählt er auch über seinen Wunsch nach mehr Aufklärung über Antiziganismus.
(Text und Sendung: Fast vergessen)
April 19th, 2024 | Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte
Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA veröffentlicht Bericht (→Download) zur Diskriminierung von geflüchteten ukrainischen Roma in Deutschland
Ukrainische Roma, die seit Februar 2022 vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflüchtet sind, erleben direkten, strukturellen und institutionellen Antiziganismus. Dies geht aus einem Monitoringbericht hervor, den die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA am Mittwoch, den 17.4.2024 in Berlin veröffentlicht hat. „Die alltägliche Diskriminierung zeigt sich an dem fehlenden oder eingeschränkten Zugang dieser Menschen zu menschenwürdigem Wohnraum, zu Bildung, Sozialleistungen und zu weiteren Hilfs- und Dienstleistungen“ bilanziert MIA-Bundesgeschäftsführer Dr. Guillermo Ruiz Torres.
Der Monitoringbericht belegt anhand zahlreicher Vorfälle, die MIA gemeldet oder von ihr recherchiert wurden, unter anderem einen diskriminierenden Umgang der Betroffenen durch Polizeibeamte, Mitarbeitende der Deutschen Bahn, in der Verwaltung, in der Sozialen Arbeit sowie im Bildungssektor. Geflüchtete ukrainische Roma werden in Geflüchtetenunterkünften und Schulen segregiert und müssen zum Teil monatelang auf einen Schulplatz warten. Die betroffenen Kinder haben geringere oder gar keine Chancen, erfolgreich am deutschen Bildungssystem teilzuhaben.
„Geflüchtete Roma haben dieselben Rechte und denselben rechtmäßigen Anspruch auf Unterstützung wie ihre ukrainischen Landsleute, die ebenfalls Schutz in Deutschland suchen. Trotzdem werden ihnen diese oft verwehrt“, kritisiert Dr. Guillermo Ruiz Torres.
Darüber hinaus werden Roma verdächtigt, keine „echten Kriegsflüchtlinge“ zu sein. Read the rest of this entry »
April 18th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Eveline Diener: Das Bayerische Landeskriminalamt und seine „Zigeunerpolizei“. Kontinuitäten und Diskontinuitäten der bayerischen „Zigeunerermittlung“ im 20. Jahrhundert (=Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e. V., Band 25), Verlag für Polizeiwissenschaft: Frankfurt am Main 2021 (560 S.)
Die spezifisch genozidale Ausprägung der nationalsozialistischen Verfolgung der „Zigeuner“ fand in der Geschichtswissenschaft und in der medialen Öffentlichkeit erst vergleichsweise spät Beachtung. Dem spielte zu, dass eine entrechtende „Zigeunerpolitik“ und „Zigeunerverfolgung“ lange Zeit als normal angesehen wurde. Diese Problematik wird am Beispiel der für die „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerermittlung“ zuständigen Stelle des 1946 gegründeten Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) untersucht. Hier werden Kontinuitäten sowie Diskontinuitäten in „Zigeunerpolitik“ bzw. „Zigeunerverfolgung“ auf der Zeitschiene „Kaiserreich“, „Weimarer Republik“, „Nationalsozialismus“ und „Nachkriegszeit“ aufgezeigt. Dafür werden zwei Forschungsschwerpunkte zusammengeführt: Die Untersuchung der einschlägigen Vorgeschichte – angefangen vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus – und schließlich die Untersuchung der personellen, inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerstelle“ des Bayerischen Landeskriminalamts der Nachkriegszeit. Hierbei liegt der Fokus auf Prägungen und Laufbahnen der dort tätigen Beschäftigten, auf gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren sowie schließlich auf langfristig geprägten Strukturen und Mentalitäten in „Zigeunerpolitik“ und „Zigeunerermittlung“. Somit leistet die Arbeit eine Forschungsbereicherung auf dem bisher noch wenig untersuchten Gebiet der „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerermittlung“.
(Text: Verlagsinfo)
Eine kritische Besprechung von Markus End finden Sie hier (pdf).
Siehe auch:
Bayern: Polizei erforschte „Landfahrerstelle“, 15.12.2021
April 17th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 15.4.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit Tina Nardai. Neben den vielfältigsten Roma-Liedern aus allen Ecken der Welt hören Sie auch die internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und in Burgenland-Romani.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erfahren Sie mehr über die Enthüllung der Gedenktafeln für die Roma-NS-Opfer in der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ präsentieren wir Ihnen den Film „Der Zopf“ von Laetitia Colombani. Und dazu wie immer die meiste Roma-Musik, die im Radio zu finden ist.
April 16th, 2024 | Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 15.4.2024 | 7:30 min
Ausstellungseröffnung im Pavelhaus: „Das österreichische Romanes“ im Pavelhaus in Bad Radkersburg
Artschijipeskero pradipe ando Pavelhaus – Ando 16.12.1993 i republika Austrija o arakaripe la Romana tschibtschatar ando tschatschiptscha upre lija. Afka akan i europitiki indischi tschib, savi sajt 600 berscha ando adiveseskero austritiko teritorijum vakerdo ol oficijeli tschulipengeri tschib. O artschijipe Romanes angle terdscharel pre ajipeha andar i Indija taj Europa, pre barikane tschibtschakere barvalipeha taj literarischi verkenca andi Austrija. 13.4.–25.5.2024: artschijipe ando Pavelhaus, Laafeld 30, Bad Radkersburg. O artikl-VII Kulturakero farajn le Schtackoske hi i fatretinipeskeri organisacija ando bundakero than Schtacko atschimo tschulipestar le schtacke Slovenijendar.
Romani und Romanes sind die Allgemeinbezeichnungen für die Sprache der größten und vielfältigsten Minderheit Europas, den Rom*nija. Mit der Volksgruppenanerkennung am 16.12.1993 bekennt sich die Republik Österreich zum Schutz und zur Pflege des Romanes als integraler Bestandteil der ethnokulturellen Vielfalt Österreichs. Damit ist eine europäisierte indische Sprache, die seit mindestens 600 Jahren im heutigen österreichischen Territorium gesprochen wird, offizielle Minderheitensprache bzw. Volksgruppensprache geworden. Zum 30-jährigen Jubiläum der Anerkennung der Volksgruppe der Rom*nija in Österreich stellt die Ausstellung die Sprache Romanes vor – mit ihrer Verankerung in Indien und Europa, mit ihrem besonderen sprachlichen Reichtum und mit dem literarischen Schaffen in Österreich. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Ivana Ferencova und Chor begleitet.
Besuchen können sie die Ausstellung von 13.4. bis 25.5.2024, Pavelhaus, Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark, Laafeld 30, Bad Radkersburg. Read the rest of this entry »
April 15th, 2024 | Published in Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Leben am Rand der Gesellschaft
Deutschlandfunk/Hintergrund, 4.4.2024, 18:59 Min.
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Teilhabe der Roma deutlich zu verbessern. Besonders prekär ist ihre Situation unter anderem in Griechenland. Spanien hingegen gilt als Vorreiter bei der Integration von Roma. Rodothea Seralidou berichtet für Deutschlandfunk über die Lage der Volksgruppe in Griechenland.
(Text und Sendung: Deutschlandfunk)
April 14th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 5.4.2024 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit den Mulatintschage/Veranstaltungshinweisen, den internationalen Volksgruppennachrichten/Neviptscha und „Young, wild and free – le ternenge“. In der Jugendsendung recherchiert Adi Gussak, ob die Jugend noch Free-TV konsumiert.
Der „Romani Ora“-Musikmontag am Internationalen Roma-Tag mit der meisten und besten Roma-Musik aus aller Welt. Neben den zweisprachigen Nachrichten hören Sie in Kultur am Montag/Kultura hetvinate ein Spezial zur Roma-Hymne „Gelem Gelem“.
Anhören: →Sendung vom 9.4.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ stattet Indira Spirk dem „Katzenhaus Loipersdorf“ einen Besuch ab. Der Verein „Wir fürs Tier Oberwart“ kümmert sich um herrenlose Katzen. Dazu gibt’s die meiste und abwechslungsreichste Roma-Musik. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 10.4.2024 (mp3)
In der heutigen Ausgabe der „Romani Ora“ widmen wir uns der Festveranstaltung im österreichischen Parlament anlässlich des Internationalen Roma-Tages a, 8. April, die unter dem Motto „ROMNJAKraft.Sor Erinnerung – Wandel – Aufbruch“ stattfand. Und in der Jugendsendung präsentiert uns Adi Gussak das aktuelle Remake des Kultstreifens „Ghostbusters“.
April 12th, 2024 | Published in Frauenrechte, Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.4.2024 | 9:37 min
Internationaler Tag der Roma Romnija
O internacijonali di le Romendar ando bersch 1990 le World Romani Congress (themeskero kongreso le Romendar) use jek talalinipe andi Polnija arkerdo ulo. Odotar aun sako bersch ando 8. april ando cilo them mulatim lo ol. Le parlamentiske Austrija te ada bersch jek barikano aunpaschlaripe hi, jeka mulatimakera oraha ada gondolipeskero di te mulatinel. O fokus upro Romnja paschlardo te ol taj te o pharipeskero punkto la temaha ERINNERN:AT „genocid upro Roma taj Sinti“ aun vakerdo te ol. I historija le Romane dschuvlendar pregim hi jeke schtendigi parujipestar, savo socijalkultureli, politisch taj virtschoftlichi faktorenca tradim hi, sikadipe taj empowerment jek bari rola khelen. Nacijonali taj internacijonali bajschpülendar sikado te ol, hot sorale ande beschariptscha del, o tschatschiptscha le Romane dschuvlendar bajder te sorarel.
Der Internationale Tag der Romnja/Roma wurde 1990 vom World Romani Congress (Weltkongress der Roma) im Rahmen einer Sitzung in Polen beschlossen. Seitdem finden am 8. April weltweit Aktionstage statt; dies geht auf den ersten Weltkongress der Romnja/Roma zurück, der im Jahre 1971 in London stattgefunden hat. Für das Parlament Österreich ist es auch in diesem Jahr ein würdiger Anlass, mit einer Feierstunde diesen Gedenktag zu begehen. Dabei soll einerseits der thematische Fokus auf die Rolle der Romnja/Roma-Frauen gelegt und auch das Schwerpunktthema von ERINNERN:AT „Genozid an den Roma und Sinti“ angesprochen werden. Read the rest of this entry »
April 11th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.4.2024 | 8:43 min
Internationaler Tag der Roma Romnija
O erschti themeskero-Romengero-kongreso ando bersch deschuenja eftavar desch taj jekto bersch ande London o kesdipe le Romengere-polgarengere tschatschipeskere micinipestar sina. Sajt oja cajt, ando 8to april upro cilo them akcijonakere divesa del, kaj i situacija la flogoskera grupnatar upre sikadi ol. Ada bersch, papal but mulatintschage andi cili Europa taj te andi Austrija del. I Romengeri flogoskeri Utschi Ischkola ando kulturakero kher Loipersdorf use jek mulatintschago le anaveha – „Die unbekannten österreichischen Opfer des Roma-Genozids im so genannten Zigeunerlager Litzmannstadt 1941–1942“ akartscha.
Anlässlich des Internationalen Rom*nja-Tages 2024 fand im Kultursaal Loipersdorf eine Tagung unter dem Titel „Die unbekannten österreichischen Opfer des Roma-Genozids im so genannten Zigeunerlager Litzmannstadt 1941-1942“ statt.
Andreas Lehner, Mag. Feri Janoska, Vorsitzender Roma Volkshochschule Burgenland
Bgm. Jürgen Zimara, Loipersdorf-Kitzladen
Gerhard Baumgartner: Deportation Wiener Roma und Sinti nach Lackenbach 1941
Herbert Brettl: Einlieferungen nach Lackenbach in Vorbereitung der Deportation 1941/42
Ludwig Laher: Die Insassen des Lagers Weyer und ihre Deportation nach Lackenbach 1941
Emmerich Gärtner-Horvath: Familiäre Überlieferungen einer burgenländischen Romafamilie zur Deportation 1941
Dr. Werner Koroschitz: Die Deportation von Kärntner Sinti-Familien nach Lackenbach 1941
Moderation: Frank Reuter (Universität Heidelberg) Read the rest of this entry »
April 11th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.4.2024 | 6:23 min
Denkmal für die vergessenen Roma-NS-Opfer in Loipersdorf und Kitzladen
Gondolipeskero than le pobisterde Roma NS-opferenge ande Loipersdorf taj Kitzladen: Uso gondolipe le Romenge andar Loipersdorf taj Kitzladen, save anglo 1938 dschi 1945 opfertscha le nacijonalsocijalismusistar ule. Angle 1938 dschivnahi andi gemajndi Kitzladen 48 Roma, save ando berscha 1939 dschi 1942 ando mindenfelitike logertscha ledschim ule taj schoha buter pal ale. Ande Loipersdorf anglo 1938, 115 Roma atschnahi, save ando bersch 1939 dschi 1942/43 ando mindenfelitike logertscha ledschim ule taj odoj pumaro ileto naschade. Ande Linz/Donau taj St. Margarethen (Burgenland) meg poar familiji dschin.
Zum Gedenken an die Romnja und Roma – Frauen, Männer und Kinder – aus Loipersdorf und Kitzladen, die von 1938 bis 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. Vor 1938 waren in der Gemeinde Kitzladen 48 Roma ansässig, die in den Jahren 1939 bis 1942 in verschiedene Konzentrationslager gebracht wurden und nicht wieder zurückgekehrt sind. In Loipersdorf waren vor 1938 115 Roma wohnhaft, die in den Jahren 1939 bis 1942/43 in verschiedene Konzentrationslagern abtransportiert wurden und dort ums Leben kamen. Read the rest of this entry »
April 9th, 2024 | Published in Frauenrechte, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Empowerment und Erinnerung: Festveranstaltung im Sitzungssaal des Nationalrats mit Vertreter:innen der Volksgruppe der Rom:nja und Sinti:zze
Wien (PK) – Unter dem Titel „ROMNJAKraft.Sor Erinnerung – Wandel – Aufbruch“ fand am Montagnachmittag im Parlament die bereits traditionelle Veranstaltung zum Internationalen Roma-Tag statt. Heuer wurde dabei die wichtige Rolle der Roma-Frauen in der Entwicklung der Volksgruppe hervorgehoben. Insbesondere wurde auf Bildung und Empowerment als wichtige Faktoren für die weitere Stärkung der Rechte von Roma-Frauen hingewiesen. Der zweite inhaltliche Fokus der Veranstaltung lag auf dem Gedenken an den Porajmos, den Genozid an den europäischen Roma/Romnja und Sinti/Sintizze in der Zeit des Nationalsozialismus.
Sobotka: Veranstaltung ist Zeichen der Solidarität mit der Volksgruppe
In seinen Eröffnungsworten führte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka aus, dass das österreichische Parlament die österreichischen Volksgruppen über den gesetzlichen Rahmen für die Volksgruppenarbeit hinaus in vielfacher Weise unterstütze. Es bemühe sich, sie sichtbar zu machen, ihnen eine Stimme zu geben und Zeichen der Solidarität zu setzen. Read the rest of this entry »
April 8th, 2024 | Published in Frauenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Erinnerung – Wandel – Aufbruch: Festveranstaltung des österreichischen Parlaments anlässlich des Internationalen Roma-Tages 2024
Datum: 8. April 2024, 14:00 Uhr
Ort: Nationalratssaal
Veranstalter: Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrates
Der Internationale Tag der Romnja/Roma wurde 1990 vom World Romani Congress (Weltkongress der Roma) im Rahmen einer Sitzung in Polen beschlossen. Seitdem finden am 8. April weltweit Aktionstage statt; dies geht auf den ersten Weltkongress der Romnja/Roma zurück, der im Jahre 1971 in London stattgefunden hat. Für das Parlament Österreich ist es auch in diesem Jahr ein würdiger Anlass, mit einer Feierstunde diesen Gedenktag zu begehen. Dabei soll der thematische Fokus auf die Rolle der Romnja/Roma-Frauen gelegt werden, deren Geschichte geprägt ist von einem ständigen Wandel, der von soziokulturellen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst wird. Bildung und Empowerment spielen dabei eine entscheidende Rolle. Anhand von nationalen und internationalen Beispielen soll auch gezeigt werden, dass es verstärkte Bemühungen gibt, die Rechte von Roma-Frauen weiter zu stärken.
Durch ihr Programm ERINNERN:AT wird die Österreichische Bildungsagentur (OeAD) den Genozid an den Roma und Sinti als ein weiteres Schwerpunktthema der Veranstaltung aufgreifen. Dieses Programm beschäftigt sich mit dem Lehren und Lernen über Nationalsozialismus, Holocaust sowie der Prävention von Antisemitismus durch Bildung. Weitere Informationen können Sie auf ERINNERN:AT abrufen.
Programm Read the rest of this entry »
April 7th, 2024 | Published in Facts & Figures, Jugend & Bildung
(Quelle)