Brauchtum & Tradition

Bastali boschitscha!

Dezember 24th, 2025  |  Published in Brauchtum & Tradition, Musik

Bastali boschitscha taj latscho Nevo Bersch
kivaninen tumenge
o dschene andar dROMa

Zu Tisch: Nordmazedonien

Juli 7th, 2025  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV

Zu Tisch: Nordmazedonien (Arte.tv)ARTE / Zu Tisch: Nordmazedonien
Regie: Sebastian Saam, 31 Min. (ZDF, 2024)

→Ansehen auf ARTE.tv (verfügbar bis 4.8.2025)

Enise Demirova und ihr Mann Omer sind Roma und leben mit ihren Kindern in der ost­maze­doni­schen Stadt Štip. In ihrem Garten wachsen die Zutaten für den Sommer­auf­strich Pindjur. Auf dem bunten Markt von Štip, wo leiden­schaft­lich gefeilscht wird, gibt es hoch­wertige mazedo­nische Bohnen. Und im Herbst be­zieht die Familie Reis direkt vom Feld, aus dem nahen Kočani-Tal. Bei Enise und Omer Demirova wird oft scharf gekocht: Der Pindjur besteht aus Tomaten, Auber­ginen und ent­spre­chend viel Chili. Die Bohnen­suppe Gravče gibt es jede Woche, mit Paprika­pulver. Aber auch Süßes hat seinen festen Platz: Baklava aus Filoteig oder der Milchreis Sütljas gehören zu jedem Kaffee­kränz­chen. Und wenn es die Kraut­wickel Sarma gibt, kommt die Familie zu­sam­men und feiert sich selbst.

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dROMa 77 (Pedar o mulo / Über den Mulo)

Mai 18th, 2025  |  Published in Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)

dROMa 77Über den Mulo | Pedar o mulo

→Download (PDF)

Bei allen Romagruppen wird den Ver­storbe­nen größ­ter Respekt ent­gegen­ge­bracht. Damit Hand in Hand geht aber auch die Angst, dass diese zurück­kehren könnten: Mule, das sind die Toten­geister, die in der tra­ditio­nellen Vor­stellungs­welt der Roma einen beson­deren Stellen­wert ein­nehmen. Dazu prä­sentie­ren wir Ihnen zwei kenntnis­reiche Artikel, die vor fast 25 Jahren für die Roma-Kultur­daten­bank Rom­base ent­standen. Im ersten skiz­ziert Milena Hübsch­mannová den Mulo-Glauben und die daran ge­knüpften Bräuche. Wie präsent Mulo-Ge­schichten im Leben vieler Roma sind, illustrie­ren zwei moderne Erzählun­gen aus dem Burgenland, vorgetragen von Trude Horvath (verst. 2010) und Julius „Gyula“ Horvath (verst. 2008) aus Unterwart. Im zweiten Beitrag aus Rombase schildern Michael Teichmann und Mozes F. Heinschink die viel­fältigen Trauer­rituale diverser Roma-Gruppen. Der Roma-Verlag KHER in Prag wiederum hat den Mulo-Ge­schich­ten ein ganzes Buch gewid­met: Die Heraus­geberin Karolína Ryvolová sprach mit Alexandra Pavelkováund Ivan Kučera über die Antho­logie „O mulo!“ und das Schreiben der Roma. Eine Kost­probe, eine Kurzgeschichte von Ilona Ferková, finden Sie auf Seite 14. Und zu guter Letzt infor­mieren wir noch über eine ver­stö­rende Serie von Grab­schändungen in Wien.

Uso cile Romengere grupn le mulenge igen baro respekto del. Ada­leha ham te i dar del, hot odola papal pal schaj an: Mule, odola hi o mulen­gere gajster­tscha, save ando tradi­cijo­neli angle terdscha­ripe le Romen­dar jek barikano terdscho­ji­peskero than ande len. Use, duj barikane pisinip­tscha tumenge angle ter­dscharas, save angle bojd 25 berscha la Romen­gera-kul­tu­rakera ban­kake Rombase kerde ule. Ando erschti, pisinel i Milena Hübschmannová pedar o Mulo-pa­tscha­jipe taj pedar o aun gom­bosime tradiciji. Saj barikane o Mulo-his­toriji ando dschivipe but Romen­dar hi, sikan duj moderni phukajip­tscha andar o Burgenland, phukade la Trude Horvathatar (oj 2010 muli) taj le Julius „Gyula“ Horvathistar (ov 2008 mulo) andar i Tenu Erba. Ando dujto pisi­nipe andar Rombase phukan o Michael Teichmann taj o Mozes F. Heinschink pedar o minden­felitike briga­kere ritujal­tscha min­den­feli­tike Romen­ge­re-grup­nen­dar. O Romen­ge­ro-falog KHER ande Prag, hatek le Mulo-his­tori­jenge jek cili kenva vid­mintscha: I ardi­jasch­kija Karolína Ryvolová la Alexandra Pavelkováha taj le Ivan Kučerajiha pedar i anto­logija „O mulo!“ taj o pisini­pe le Romendar, vakertscha. Jek pro­balin­tschago, jek harni historija la Ilona Ferkovátar, laken tumen upri rik 14. Taj akor meg infor­macija pedar jek bibas­tali serija grobos­kere tscho­rip­tschen­dar Betschiste, uschtiden.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa

But voja uso genipe kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa

(dROMa)

TV Erba: Khetanipe ando Advent 2023

Dezember 12th, 2023  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 11.12.2023 | 5:40 min

Traditioneller Roma-Advent in Oberwart

O tradicijoneli Roma-Advent imar but berscha tel likerdo ol, kaj o terdscha­vipe la flogos­kera grupnatar le Romen­dar na naschado te ol sar te i tradicija taj kultura la flogos­kera grupnatar le Romen­dar taj Sinti­jendar te sorarel. O terdscha­vipe la kulturatar la flogos­kera grupnatar le Romen­dar ando pra­dipe sikadi taj sorali kerdi te ol. Telal o gondo „30 berscha aun­prindscha­ripe le Romendar ojs flogos­keri grupn“ jek genipe taj koncerto min­den­fe­litike Romane grupnendar del, sar te jek pre­sen­tacija Romana habes­kera kenvatar. Amen kamaha tumen schukar use jek kuli­narischi roasinipe la Romana kojnhatar 2.0 te akarel. O Roma advent le khero­daschenge i minden­felitiki kultura te sikal. Duach o minden­felitiko aun­bitinipe jek forma la integra­ci­jatar taj iden­titetar kerdi ol. Duach ada mula­tin­tscha­go jek joma use kerdo ol.

Der traditionelle Roma-Advent in Oberwart wird schon seit vielen Jahren ver­an­staltet, um Tradition und Kultur der Volks­gruppe der Roma und Sinti zu stärken und in der Öffent­lich­keit er­lebbar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre An­er­ken­nung der Roma als Volks­gruppe“ findet eine Lesung und ein Konzert mit ver­schie­denen Roma-Mu­sik­gruppen sowie die Prä­sen­tation eines Roma-Koch­buches statt. Read the rest of this entry »

Khetanperipe ando Advent

Dezember 6th, 2023  |  Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen

Flyer Roma-Advent 2023Traditioneller Roma-Advent 2023 in Oberwart

Lesung – Musik – Kulinarik
Am 9. Dezember ab 19 Uhr im Offe­nen Haus Oberwart (OHO), Liszt­gasse 12. Eine Ver­an­stal­tung von Hango Roma. Eintritt frei.

Der traditionelle Roma-Advent wird schon seit vielen Jahren ver­anstal­tet, um den Stellen­wert der Volks­gruppe der Roma nicht zu ver­lieren sowie die Tra­dition und Kultur der Volks­gruppe zu stärken. Der Stellen­wert der Kultur soll in der Öffent­lich­keit er­lebbar ge­macht werden. Heuer findet der Roma-Ad­vent unter dem Motto „30 Jahre An­erken­nung der Roma als Volks­gruppe“ statt.

Lesung von Konstantin Milena Vlasich
Konstantin Milena Vlasich ist Journalist und Autor. Vlašić wurde 1992 geboren und ist zwei­sprachig in Veliki Borištof (Groß­waras­dorf) auf­ge­wachsen. Er lebt und werkt in Wien und dem Burgenland. Seit seiner Jugend be­schäf­tigt er sich mit Politik und mehr­spra­chigem, künst­le­ri­schem Treiben.

„Rezepte aus der Roma-Küche“: Präsentation des Roma-Kochbuchs
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das neue Roma-Koch­buch „Roma Küche 2.0 – Roma­no Habe“ prä­sentiert.

Und viel Musik …
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von den burgenländischen Roma-Mu­sik­grup­pen ROMANO RATH und der LEON BERGER BAND sowie der POST MERIDIEM BAND. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (460)

Januar 27th, 2023  |  Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures

Nach einem Todesfall bei den Calón (Roma) in Bra­si­li­en zei­gen die Män­ner ihre Ver­bun­den­heit mit der Trau­er­fa­mi­lie, in­dem sie den Bart wo­chen­lang ste­hen las­sen.

(Quelle)

„Romano Habe“: Roma-Küche im Netz

Dezember 13th, 2022  |  Published in Brauchtum & Tradition, Internet & Blogothek

Romano HabeTraditionelle Roma-Gerichte einfach und schnell nach­kochen – der bur­gen­län­di­sche Verein Hango Roma macht das jetzt im Internet mög­lich

Die Kunst, aus wenig mehr zu machen, trifft auf die Roma-Küche schon seit jeher zu. Bohnen­fleckerl, Schweins­magerl­suppe oder Letscho à la Roma sind nur einige von vie­len Ge­richten, die in der Roma-Küche nicht feh­len dürfen: alle­samt zwar mit weni­gen Zutaten ge­zaubert, aber mit einem großen Ge­schmacks­erleb­nis versehen.

Die Idee, die traditionellen Rezepte mittels Kochanleitung und Videos im Internet zu ver­öffent­li­chen und somit einer breiten Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich zu machen, kam von Martin Horvath, dem ehren­amt­lichen Ge­schäfts­führer des Vereins Hango Roma: „Bei allen un­se­ren Ver­anstal­tun­gen gibt es immer ein Buffet mit Gerich­ten aus der Roma-Küche. Die Nach­frage nach den Rezepten war enorm“, erklärt Hor­vath, der die Ge­richte mit Gattin Kerstin zaubert und auf der Home­page www.romano-habe.at ver­öf­fent­licht.

Die Videos und Bilder werden selber produziert. Die Rezepte wer­den von Josef Schmidt vom Verein Roma-Service in das Burgen­land-Ro­manes über­setzt. Auch die Texte werden von Josef Schmidt ein­gespro­chen. Martin und Kerstin Horvath legen bei der Zu­bereitung der tradi­tio­nellen Roma-Gerichte viel Wert auf Re­gio­na­lität. Das Gemüse ist 100 % bio und wird selbst im eige­nen Gemüse­garten an­gebaut. Im nächs­ten Jahr 2023 will man an­lässlich „30 Jahre An­erken­nung der Roma“ ein Kochbuch mit den be­lieb­testen Gerich­ten aus der Roma-Küche heraus­bringen, so Martin Horvath.

Letscho à la RomaHier finden Sie alle Rezepte: www.romano-habe.at
Nachkochen lohnt sich!

(Text: Verein Hango Roma)

Khetanperipe ando Advent

November 22nd, 2022  |  Published in Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Advent 2022Roma-Advent in Oberwart: Lesung & Konzert

Samstag, 3. De­zem­ber 2022, um 19.00 Uhr im Of­fe­nen Haus Ober­wart (OHO). Ein­tritt frei!

Der traditionelle Roma-Advent wird schon seit vie­len Jah­ren ver­an­stal­tet, um den Stel­len­wert der Kul­tur der Volks­grup­pe der Roma zu stär­ken und in der Öf­fent­lich­keit er­leb­bar zu ma­chen.

Lesung der Roma-Autorin Sladjana Mirkovic und des Ro­ma-Au­tors Samuel Mago.

Im Rahmen der Veranstaltung wer­den auch die jüngs­ten Ver­tre­ter der Volks­grup­pe der Ro­ma vom Musik­pro­jekt „Terne Roma – Junge Roma“ ihr Kön­nen dem Pub­li­kum preis­geben. An­schlie­ßend fin­det ein Konzert mit den burgenländi­schen Ro­ma-Musik­grup­pen Romano Rath und der Leon Berger Band statt. Weiters laden wir die Gäste auf eine kuli­na­ri­sche Reise durch die „Roma-Küche 2.0 – Romano Habe“ ein.

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Facts & Figures (427)

Mai 6th, 2022  |  Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures

Zu Vasilica, dem Neujahrs­fest (14. Jän.), schlach­ten Roma in Nord­mazedonien tra­di­tio­nel­ler­weise einen Trut­hahn; am heu­ti­gen Ge­orgs­tag (6. Mai) ein Lamm.

(Quelle)

Weihnachtserinnerungen von Josef Schmidt

Dezember 22nd, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
20.12.2021 | (on demand)

Josef Schmidt (Foto: volksgruppen.orf.at)Die vierte Kerze des Advent­kran­zes brennt be­reits und es sind nur noch eini­ge Tage bis Hei­lig­abend. Vie­le Men­schen in Öster­reich be­rei­ten sich auf das Weihvnachts­fest vor. In den meis­ten Haus­halten wird ge­backen und die letz­ten Besor­gun­gen für das be­vor­ste­hen­de Weih­nachts­fest wer­den ge­trof­fen. In unse­rer heu­ti­gen Sen­dung ha­ben wir den 50-jäh­ri­gen Josef Schmidt bei uns zu Gast.

Als Roma-Aktivist der ersten Stunde ist er heute die rechte Hand des Vor­sitzen­den des Volks­grup­pen­bei­rats der Roma, Emmerich Gärtner Horvath. Er er­zählt wie er die Adventszeit in Er­in­ne­rung hat und welch tra­ditio­nelle Köst­lich­keiten seine Groß­mutter da­mals ge­backen hat.

Josef Schmidt erblickte am 3. August 1971 im alten Oberwarter Kranken­haus das Licht der Welt. Bis er acht Jahre alt war, lebte er in der Roma-Sied­lung in Klein­bachselten in einem Drei-Ge­ne­ratio­nen-Haus­halt, wie es bei den Roma-Fa­mi­lien im Burgenland d­amals üb­lich war. Danach lebte er mit seinen zwei Brüdern, seiner Schwes­ter und den Eltern in der Roma-Siedlung in Unterwart. Nach der Pflicht­schule schloss Josef die Handels­schule in Oberwart ab. Im Laufe seiner Kindheit musste sich Josef sehr oft mit Dis­kriminierung und Roma-Feind­lichkeit auseinan­der­setzen.

Heute lebt Josef mit seiner Lebenspartnerin in Oberwart. Er ist stolzer Vater eines Sohnes, einer Tochter und einer Stief­tochter. Für den Roma-Ak­ti­visten war es schon immer wich­tig die Jugend zu för­dern. So zögerte er auch nicht lange, als er im Jahre 1990 das An­gebot bekam, in der außer­schuli­schen mutter­sprach­lichen Lernbetreuung des da­maligen Vereins Roma tätig zu sein. Im heurigen Schul­jahr unter­richtet Josef die un­verbind­liche Übung „Burgenland-Romani“ in der Volks­schule in Oberwart. Read the rest of this entry »

Palgondoliptscha upri boschitscha le Josef Schmidtistar

Dezember 20th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.12.2021 | | (on demand)

Duach i sendung vodinel Susanne Horvath

Josef Schmidt (Foto: volksgruppen.orf.at)I schtarti momeli upri adventis­keri ke­re­suja imar thabol taj tschak poar divesa dschi usi Ked­veschni Rat hi. But manu­scha andi Austrija kise­tinen pumen upri boschitscha. Ando lek buteder khera peklo ol taj o lejcti koji la bo­schi­tschake kerde on. Ande amari adiveses­keri sen­dung o 50-ber­schen­gero Josef Schmidt amaro khe­­rodaschi hi.

Ojs Romengero-aktivisto la erschti oratar hi ov adi o tschatscho va la angle­bescha­schistar le flogos­kere grupna­kere bajrotistar le Romen­dar, Emmerich Gärtner-Horvath. Ov phukal sar agun i adven­tiskeri cajt sina taj saj tradi­cijo­neli latsche koji leskeri baba agun peklahi.

O Josef Schmidt ando 3ti august 1971 andi phuri schpita Erbate upro them alo. Dschimeg ov ofto berscha phurano sina, dschivlahi ov andi Romen­ge­ri-sid­lung andi Tikni Boslina ande jek trin gene­ra­ci­ja­kero kher, sar oda uso Romen­ge­re-fa­miliji ando Burgenland agun sina. Paloda dschiv­lahi ov pre duj phra­lenca, pra phen­jaha taj pra dajaha taj pre dadeha andi Romen­geri-sid­lung Tenu Erbate. Pal i flogos­keri ischkola taj i hauptschul, o Josef i bun­dakeri hand­li­ni­pes­keri ischkola Erbate kise­tintscha. Ando naschipe leskera tscha­ven­gera cajtatar, o Josef butvar dis­krimi­na­cijaha taj bibastel kojenca gejng o Roma, donde iste pe bescharlahi.

Adi o Josef pra pajtaschkijaha Erbate dschil. Ov patijardo dad jeke tschauistar, jeka tscha­jatar taj jeka mosch­tovna tschajatar hi. Le Romen­gere-ak­ti­vis­tiske imar mindig bari­kano sina, le ternen­ge te pomo­schinel. Afka ov dur pal na gondo­lintscha, kada lo ando bersch 1990 phutschlo ulo, ando aguno farajn Roma ojs dajakero tschib­tscha­kero meschteri le tscha­venca pal i ischkola, te butscha­linel. Read the rest of this entry »

O schtar momeltscha upri adventiskeri keresuja

Dezember 16th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 15.12.2021 | 4.59 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

Schtar momeltscha thabonahi upri adventis­keri ke­re­suja. Mirno sina, asaj mirno, hot te schu­nel sina, sar o mo­meltscha te vakerel kes­dinde. I erschti mo­meli phari diha cidija taj phen­tscha: „Me mirnipe butscho­jav. Mro udud thabol, ham o manuscha na kamna mir­nipe, on na kamen man.“ Lakero udud min­dig tik­neder ulo taj akor ar gelo.

I dujti momeli jagarlahi taj jagarlahi taj phentscha: „Me patschaji­pe butscho­jav. Te me na som buter pe­kamlo. O manu­scha na kamna nischta le Devlestar te dschanel. Nan buter bari­kano, hot me tha­bojav.“ Jek diha duach o kher cidija taj i mo­meli ar sina.

Mirno taj igen brigaschno phentscha akan i triti momeli: „Me kamipe butschojav. Man buter sor nan te thabol. O manu­scha upri rik man terdscha­ren. On tschak pumen diken taj na le avren, saven te kam­nahi.“ Taj jeke lejcti upre tha­boji­peha te lakero udud ar sina.

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Facts & Figures (395)

Oktober 14th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures, Religion

Der von Roma am Balkan ge­fei­er­te Ge­orgs­tag (Heder­lezi/Džur­džev­dan) wird von den Roma in Ost­thra­ki­en (Tür­kei) als Kakava be­gan­gen.

(Quelle)

Robert Schweizer ando vakeripe

März 11th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Film & Theater, Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Robert Schweizer im Gespräch

Heute macht sich das „TV Erba“-Team wieder einmal auf den Weg, um einen Beitrag über das Leben von Volks­gruppen­an­ge­hö­ri­gen zu ge­stalten. Halt war dies­mal in Oberwart beim „Nostalgiekasperl“. Das Puppen­spiel ist eine Kunst­form, die von den Schau­stellern in der Fa­milie von Ge­nera­tion zu Ge­ne­ration weiter­ge­geben wurde. Unser Redak­teur Adolf Gussak sprach mit der Person hin­ter den Puppen. Wir hoffen auf bal­dige Bes­serung der ak­tuel­len Situation, so­dass Herr Schweizer sein fahren­des Puppen­theater bald wieder be­treiben kann und sich noch viele Kinder an dieser tra­ditio­nel­len Unter­hal­tungs­form be­geis­tern können.

Adi o dschene andar TV Erba papal upro drom pumen keren, jek film pedar o dschivipe flo­goskere grupna­ke­re dsche­nendar te kerel. Khero­dim ulo o “nostal­gi­ja­kero pojaceri” Erbate. O babu­ka­kero khelipe jek kunsta­keri forma hi, savi le famili­jakere dsche­nendar, usar jek generacija usi kija genera­cija, prik dim ol. Amaro re­porteri Adolf Gussak le dsche­noha palo babuki, va­kertscha. Read the rest of this entry »

Burgenland: Hango lädt zum Roma-Ball

Januar 30th, 2020  |  Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen

Plakat Romaball 2020Traditioneller Roma-Ball 2o2o
Romano Mulantintschago

Sa., 15. Feber 2020 um 20.00 Uhr

Gasthaus Knarr, Mischendorf, Getreideg. 40

Wir, der Verein HANGO Roma, haben die ehren­volle Auf­gabe, in Zu­kunft den tra­ditio­nel­len Roma-Ball zu ver­anstal­ten und so unse­re Kultur in der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tieren und sicht­bar zu machen. Wei­ters soll der tra­ditio­nelle Roma-Ball Roma und Nicht-Roma die Ge­legen­heit geben, sich aus­zu­tauschen und mehr über die Kultur der Volks­gruppe der Roma zu er­fahren. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen und ein Mit­einander zu för­dern. Musi­ka­lisch um­rahmt wird der Roma-Ball 2020 von der Roma-Band Romano Rath so­wie von der Samer Banda und der Ungari­schen Volks­tanz­gruppe Jabing. Ein be­son­deres High­light und jahre­lange Tra­dition ist die Wahl und die Krö­nung der Roma-Königin 2020.

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Tenu Erba (Unterwart): Roma-Ball 2018

März 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion), Kamera: Julius Horvath, Ton: Katharina Karaman, Schnitt: Marcel Horvath, Inter­view­füh­rung: Eva Horvath

Suboton, ando 13ti jeneri 2018, papal asaj dur sina: O Roma-Ball ando kul­tu­ra­kero kher „Unga­ri­scher Hof“ Tenu Er­bate tel liker­do ulo. O bari­ka­nipe le kira­tistar o völi­nipe usi Romen­ge­ri-kiral­kija 2018 sina. I koro­na la Indira Gussakatar, sa­vi ando lejcti bersch jerin­tscha, la 19 ber­schen­ge­ra Jennifer Papai­jake prik dim uli. I Jenny jek bersch i re­presen­tant­ki­ja la flogos­kera grup­natar le Romen­dar hi. Le sako ber­sches­kere Ro­ma-Bal­liha, te jek tra­di­cija upre liker­di ol taj jek scha­jipe le tala­li­ni­peske masch­kar o Roma taj o gadsche del.

Am Samstag, den 13. Jänner 2018, war es wieder so­weit: Der Roma-Ball im Kul­tur­haus „Ungari­scher Hof“ in Unterwart fand statt. High­light des Abends war die Wahl zur Roma-Königin 2018. Die Krone wur­de von der Vor­jahres­siege­rin Indira Gussak an die 19-jäh­ri­ge Oberwarte­rin Jennifer Papai über­ge­ben. Jenny ist ein Jahr lang die Re­präsen­tan­tin der Volks­gruppe der Roma. Mit dem all­jähr­li­chen Roma-Ball wird auch eine Tra­di­tion auf­recht­erhal­ten und eine wei­tere Mög­lich­keit der Begeg­nung zwi­schen Roma und Nicht-Roma ge­boten.

(Redakcijona: Adolf Gussak, kamera: Julius Horvath, hango: Katharina Karaman, tschi­na­schi: Marcel Horvath, va­ke­ri­pe: Eva Horvath )

Vasilica: Neujahr der Roma

Januar 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Religion

Vasilica-KuchenIn der Nacht zum 14. Jänner feiern Roma am Balkan das nach dem heili­gen Vasili be­nann­te Fest Vasilica. 2014 be­rich­tete Antje Stiebitz für Deutschlandfunk Kultur über das religions­über­grei­fende Neujahrsfest der Balkan-Roma und seine Hin­ter­gründe:

(…) Warum Vasilica gerade mit dem Neujahrs­tag der ortho­do­xen Christen zusam­men­fällt, er­klärt Bosiljka Schedlich vom Südost-Europa-Kultur e.V.: „Roma haben über­all, wo sie gelebt ha­ben, die Religion der Mehr­heits­bevöl­ke­rung an­ge­nom­men. Um nicht beson­ders auf­zu­fallen und nicht ver­folgt zu werden, um ak­zep­tiert zu werden. So war das auch in Serbien, und bis zum 15. Jahr­hun­dert, bis zur An­kunft der Osmanen, waren sie orthodox. Viele Roma sind dann wie die Serben zum Islam über­getre­ten. Aber dieses Fest feier­ten sie weiter.“

Ob christlich-orthodox oder muslimisch – alle Balkan-Roma feiern Vasilica. Denn der Mythos um Vasilica reicht bis in die Zeit zu­rück, in der die Roma aus Indien nach Europa wan­der­ten. Damals räum­ten die Roma dem heiligen Vasili und der Gans einen wich­ti­gen Platz ein. Die Erzählung be­schreibt, wie böse Krieger die Roma ver­trie­ben. Auf der Flucht kamen sie zu einem großen Was­ser. Ver­mutet man ihre Wander­route von Nord­indien, über Pakistan, in den Iran, könnte es sich bei dem „großen“ Wasser um den Ara­bi­schen Golf han­deln. Da sie das Wasser nicht über­win­den konn­ten, baten sie Gott um Hilfe, er­zählt Bosiljka Sched­lich: „Der Gott (…) öffnete einen Weg im Wasser und sie liefen los. Und sie kamen bis in die Mitte des Wassers. Da fragte der Gott den An­führer der Roma, den König Phiraon, der inzwi­schen etwas über­heblich gewor­den war, und auf die Frage Gottes, wer ihnen nun hilft, sagte der Phiraon: Ich, das ist meine Macht! Der Gott be­strafte dann alle Roma und ließ das Wasser wieder zurück­kehren.“

Der heilige Vasili sah die Not der Roma (…). Da legte er bei Gott ein gutes Wort für sie ein. Erfolg­reich, denn Gott schickte den Roma Gänse, die sie auf ihre Flügel nahmen und über das Wasser flogen. Auf diese Weise wurden der heilige Vasili zum Ver­mittler zwischen der alten und der neuen Reli­gion der Roma. Read the rest of this entry »

Loke perel o dschiv

Dezember 26th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Martin Horvath

Leise rieselt der Schnee

„Leise rieselt der Schnee“ ist eines der bekanntesten Winter­lie­der in deut­scher Sprache. Es wurde vom evan­ge­lischen Pfarrer Eduard Ebel (1839–1905) 1895 in Graudenz (West­preußen, heu­te Polen) ge­schrie­ben und unter dem Titel „Weihnachts­gruß“ in des­sen Band „Gesam­melte Gedichte“ ver­öffent­licht. Im Zuge des Pro­jektes „Dschila le Romen­dar an­dar o Burgenland – Lieder der bur­gen­ländi­schen Roma“ wurde das Lied in einer Romanes-Ver­sion ver­fasst.

„Loke perel o dschiv“ jek le lek feder prindscharde dsche­ven­des­kere dschilen­dar andi nimtschki tschib hi. I dschili le masune rascha­jistar Eduard Ebel (1839–1905) 1895 ande Graudenz pisim uli taj telal o anav „Weihnachts­gruß“ ande les­keri kenva „Gesam­melte Ge­dich­te“ ar dim. Ando keripe le pro­jek­tostar „Dschila le Ro­men­dar andar o Bur­genland – Lieder der bur­gen­län­di­schen Roma“, i dschili ande jek Ro­ma­nes-ver­sijo­na ar dim uli.

(Jek keripe le Martin Horvathistar)

Boschitscha | Weihnachten

Dezember 25th, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Kerstin Horvath; Interview: Marcel Horvath; Cutter: Josef Horvath


Boschitschon sa vasch i harmonija, o mirnipe taj butvar vasch o pali­ke­ripe pe te irinel. Pali­keripe le bari­kane manu­schenge, save amaro dschi­vipe asaj schukar keren. Boschi­tscha jek mula­tin­tschago hi, jek pali­keripe ar te vake­rel. Taj te le na bare ala­venca schaj kertscham, tikne ko­jenca amare kamle dsche­nen­ge schaj famit­linas, hot bas­tale sam, kaj len ande amaro dschi­vipe del.

Zu Weihnachten soll sich alles um Harmonie, Ruhe und vor al­lem Dank­bar­keit dre­hen. Dank­bar­keit für die einzig­arti­gen Men­schen, die unser Leben so lebens­wert machen. Weih­nachten ist ein Fest, ein An­lass, einfach mal Danke zu sagen. Auch wenn man es nicht groß mit Wor­ten hat, kann man mit kleinen Auf­merk­sam­keiten seinen Liebs­ten ver­mitteln, dass man glück­lich ist, sie in seinem Leben zu haben.

(Redakcijona: Kerstin Horvath; vakeripe: Marcel Horvath; tschinaschi: Josef Horvath)

Khetanperipe ando Advent 2017

Dezember 21st, 2017  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Jennifer Papai; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Adolf Gussak

Roma-Advent 2017

O farajn KARIKA, suboton, ando 2to decem­beri 2017, o sako berschen­gero Ro­men­ge­ro-ad­vent ando kon­taktos­kero centrum Erbate telal o anav „khe­tan sorale sam taj khe­tan vala­so te mici­nel kamaha“ tel liker­tscha. O mula­tin­tschago le or­gani­sato­ren­dar taj le birostar la foros­kera ge­majn­datar Erba, Georg Rosner, pra­dim ulo. O barikanipe adale mula­­tintscha­gostar o arpa­ruji­pe masch­kar o Roma taj o gadsche hi. Le ga­dschen o schaj­ipe sina, bute­der pedar i kultura le Romen­dar te schunel. Tradi­cijo­neli habe andar i Romen­geri-kojn­ha taj tra­dicijo­neli Romen­geri-mu­schika la Stefan „Pisti“ Horvath ban­datar taj la bur­genlandi­tika banda­tar „Romano Rath“ dija.

Der Verein Karika veranstaltete am Samstag, 2. Dezem­ber 2017, den all­jähr­li­chen Roma-Advent im Kon­takt­zentrum in Oberwart unter dem Motto „Ge­mein­sam sind wir stark und gemein­sam wollen wir was be­we­gen“. Er­öffnet wurde die Ver­anstal­tung von den Or­gani­sa­toren und vom Bürger­meister der Stadt­gemein­de Oberwart, Herrn LAbg. Georg Rosner. Das Be­son­dere die­ser Ver­anstal­tung ist der Aus­tausch zwi­schen Roma und Nicht-Roma. Read the rest of this entry »