Von Gruppe zu Gruppe ist der „zweite Name“, welchen viele Roma und Romnija haben, verschieden. Meistens hat man bei der Vergabe dieses Namens eine Eigenschaft der Person angenommen, sagt der langjährige Roma-Freund und Roma-Kenner Mozes F. Heinschink. Die Roma haben deshalb zwei Namen, weil sie „in zwei Welten leben mussten und es heute auch noch vielen Orts machen müssen“, so Heinschink weiter. Man kann jedoch sagen, dass es sich hierbei nicht nur um einen heute bekannten „Spitznamen“ handelt, so der Experte. Im burgenländischen Oberwart war es auch so, dass einige Roma nach Tieren benannt wurden, sagt der Obmann des Vereins Roma-Service Emmerich Gärtner-Horvath. Oftmals waren diese Personen nur unter ihrem „zweiten Namen“ bekannt, so Gärtner-Horvath.
Taufpaten: Roma oder Nicht-Roma — Interessent ist auch das Thema Taufpate: Hatte ein Nicht-Rom oder eine Nicht-Romni diese Ehre, so bekam das Taufkind entweder den Namen des Vaters oder der Mutter, sagt Emmerich Gärtner-Horvath. Hatte ein Rom oder eine Romni die Rolle des Taufpaten oder der Taufpatin, so bekam das zu taufende Kind entweder den männlichen oder den weiblichen Namen der Roma. Früher war dies Tradition bei den Roma. Heute bekommen die Roma-Kinder oftmals nicht ethnisch definierbare Namen, so Gärtner-Horvath weiter. Mehr über den „zweiten Namen“ und das Thema „Taufpaten“ erfahren Sie in der aktuellen Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.
Usar jek grupn usi kija grupn o „dujto anav“, saven but Roma taj Romnija hi, mindenfelitiko hi. Butvar uso prik dipe le anavistar, jek ajgenschoft le dschenostar aun lim uli, phenel o but berschengero Romengero pajtaschi taj Romengero prindscharaschi, Mozes F. Heinschink. Le Romen vaschoda duj anava sina, kaj on ande duj themtscha iste dschivnahi taj te adi ande but vilagi le mindig iste dschin, afka o Heinschink bajder. Ham phendo schaj ol, hot adaj na dschal vasch o amenge adi prindschardo „akardo anav“, afka o eksperto. Andi Erba te afka sina, hot poar Roma pal „marhi“ akarde ule, phenel o schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath. Butvar odola dschene te tschak telal lengero „dujto anav“ prindscharde sina, afka o Gärtner-Horvath.
Unter dem Motto „Burgenland singt“ haben mehr als 30 Partner ein vielfältiges Programm im heurigen „Jahr der Volkskultur“ zusammengestellt. In diesem Zusammenhang entsteht auch ein Liederbuch der burgenländischen Roma, sagt Christiane Fennesz-Juhasz. Die stellvertretende Direktorin des Österreichischen Phonogrammarchives und die Mitarbeiter des Vereins Roma-Service aus Kleinbachselten sind die „Macher“ des Liederbuches. Was dieses Liederbuch für die Volksgruppe der Roma bringt und wie der Stand der Dinge ist, erfahren Sie in der aktuellen Sendung. (volksgruppen.orf.at)
Telal o anav „Burgenland dschilal“ buteder sar 30 partnertscha jek mindenfelitiko programo ando flogoskero kulturakero bersch khetan terdscharde. Ande ada khetanipe te jek dschijengeri kenva le burgenlanditike Romendar kerdi ol, phenel i Christiane Fennesz-Juhasz. I dujti direkterkija le austritike fonogramiskere archivistar taj o butschaschtscha andar o farajn Roma-Service andar i Tikni Boslina, o „keraschtscha adala dschijengera kenvatar“ hi. So aja dschijengeri kenva la flogoskera grupnake le Romendar anal taj sar o terdschojipe la butjatar hi, schunen tumen andi sendung Roma sam upro Radijo Burgenland.
Telal o anav „Burgenland dschilal“ buteder sar 30 khetan butschalinipeskere partnertscha jek mindenfelitiko programo ando flogoskero kulturakero bersch khetan terdscharde. Imar o tritivar o flogoskero kulturakero than ojs berscheskeri tema ando maschkaripe le aktivitetendar le thanestar terdschardo ol. Te jek dschijengeri kenva le burgenlanditike Romendar planim hi. 21 jekoschne projekti la temake vidminen pumen, phentscha o kulturakero thaneskero rot Hemut Bieler (SPÖ). O kesdipe uso dschilaschtschengero mulatintschago ando kulturakero centrum Uprutni Schica (becirk Erba) hi.
„Nan tschak o Haydn taj o Liszt, save amen upre amari muschikakeri tradicija barikane te ol muken. O muschikakero dipe le bundakere thanestar andar jek barvali kvela hordinel. Phure nimtschke dschija, o dschija le Romendar, ham te o muschikakere- taj dschilavipeskere tradiciji le horvackendar taj ungrikendar amaro than kultureli preginde“, phentscha o Bieler. Vaschoda o dschilavipe rodija peske, ando maschkaripe la berscheskera inicijativatar le kulturakere referatistar te terdschol. Ojs projektoskere partnertscha o burgenlanditike mediji dininen, afka sar o ORF thaneskero schtudijo. Andi sendung „Burgenland heute“ 18 dschija angle terdscharde on, kaj o gondo le kulturakere dipestar „dschili“ soralisarim te ol. (volksgruppen.orf.at)
Unter dem Motto „Burgenland singt“ haben mehr als 30 Kooperationspartner ein vielfältiges Programm im heurigen Jahr der Volkskultur zusammengestellt. Bereits zum dritten Mal wird der Volkskulturbereich als Jahresthema in den Mittelpunkt der Aktivitäten des Landes gestellt. Auch ein Liederbuch der burgenländischen Roma ist geplant. Insgesamt widmen sich 21 Einzelprojekte dem Thema, teilte Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) heute mit. Der Startschuss fiel beim Sängerball im Kulturzentrum in Oberschützen (Bezirk Oberwart).
Bastali boschitscha taj schukar nevo bersch 2013!
Fröhliche Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2013!
Merry Christmas and a Happy New Year 2013!
¡Feliz Navidad y Próspero Año Nuevo 2013!
Use amende andi familija le cidipe tradicija sina, mint mro dad muschikaschi sina, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, te ov pedar o phure adventiskere tradiciji le Romendar phukatscha. Mri daj taj mre phenja la cila familijake o pekipe kernahi. O romane tschave usar jek kher usi kija dschanahi taj le Romenge taj gadschenge sastipe taj bast kivaninahi, afka o Gärtner-Horvath. Aja tradicija meg te adi dschil, mint mri tschaj, mro tschau taj o avre romane tschave adale kojaske palal dschan. Andi Tikni Boslina sako bersch o Romengero advent upro 4. adventiskero kurko tel likerdo ol, phenel o organisatori, Emmerich Gärtner-Horvatn. Khetan le referatiha le etnische grupnenge o Farajn Roma-Service ada mulatintschago imar o schoftovar mulatinel, afka o Gärtner-Horvath bajder. Ada mulatintschago o schajipe use jek talalinipe maschkar o Roma taj o gadsche te del, kaj usi tati mol, punsch taj uso jagale kestini, pumare gondi schaj ar parun, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, schero le Farajnistar Roma-Service. Buteder pedar o adventiskere tradiciji taj pedar o Romengero advent, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
„Bei uns in der Familie war das Musizieren Tradition, denn mein Vater war Musiker“, sagt Emmerich Gärtner-Horvath, Mitglied des Volksgruppenbeirates, wenn er über die alten Advent-Bräuche der Roma erzählt. „Meine Mutter und meine Schwestern waren damit beschäftigt, für die ganze Familie das Gebäck herzustellen. Die Roma-Kinder gingen von Haus zu Haus und wünschten den Roma und Nicht-Roma Gesundheit und Glück“, so Gärtner-Horvath. Diese Tradition lebt heute noch, seine Tochter und sein Sohn und die anderen Roma-Kinder gehen diesem Brauchtum noch nach, fügt Gärtner-Horvath hinzu. Im südburgenländischen Kleinbachselten findet jedes Jahr der Roma-Advent am 4. Adventsonntag statt, sagt der Organisator, Emmerich Gärtner-Horvath. Gemeinsam mit dem Referat für ethnische Gruppen veranstaltet der Verein Roma-Service dieses Fest schon zum fünften Mal, so Gärtner-Horvath weiter. Read the rest of this entry »
Le pamarisengere phukajipe schelberschengeri tradicija hi. Ando 80te berscha adale keripe, meg mindig jek barikani taj kamli kultureli tradicija sina. O Roma pamaristscha phukavnahi. Le murschendar ada ando pradipe kerdo ovlahi. Use tradicijoneli khetan periptscha taj khere, o phukajipe le dschuvlendar kerdo ovlahi. Vascho iriniptscha le adiveseskere dschivipestar le Romendar, o pamarisengero phukajipe bojd naschado gelo. Aja phuri tradicija iste bajder dschil, phenel i adi 55-berschengeri Christine Sztubics. Ande mri tschavengeri cajt sako di pamaristscha amenge phukavnahi taj ada barvalipe le tschavenge sina, afka Sztubics bajder. I Christine Sztubics butvar i fatreterkija la flogoskera grupnatar le Romendar sina, kaj oj andar o pamarisengere kenvi genlahi, save pali kodificirung taj didaktisirung le burgenlanditike Romanesistar, ari ale. Ande falati sar i „Kali Tschasarkija“ vaj uso „Ujvarakero-Kulturakero Linaj“ i Christine pre kamipeske, le teateriskere khelipeske, palal geli. Meg te phenel hi, hot oj te but berscha o schero la Romengera khelipeskera grupnatar „Somnakune Tscherhenji“ sina. Buteder pedar i Christine Sztubics schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
Das Märchenerzählen hat eine jahrhundertlange Tradition. In den 80er Jahren war dies noch immer ein wichtiges und beliebtes kulturelles Ereignis: Die Roma erzählten Märchen. Von den Männern wurde diese Tätigkeit in der Öffentlichkeit praktiziert. Bei traditionellen Zusammenkünften und zu Hause übernahmen die Frauen das Erzählen. Durch die Veränderungen des gegenwärtigen Lebens der Roma ging das Märchenerzählen beinahe verloren. Diese alte Tradition muss weiterleben, so die heute 55-jährige Romni Christine Sztubics. In meiner Kindheit war das Märchenerzählen alltäglich, eine Bereicherung für die Kinder, so Sztubics weiter. Read the rest of this entry »
Die Diözese Eisenstadt präsentiert zu Weihnachten erstmals im Internet das Weihnachtsevangelium zum Nachhören in allen vier burgenländischen Landessprachen. Das Evangelium nach Lukas ist in deutscher, kroatischer und ungarischer Sprache sowie in Romanes zu hören. Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics liest das Evangelium auf Deutsch, Bischofsvikar Stefan Vukits auf Kroatisch, Bischofsvikar László Pál auf Ungarisch und Romanes liest Josef Schmidt von unserem Verein Roma-Service.
Am 17.12.2011 wurde beim Kulturverein österreichischer Roma wieder Advent gefeiert. Die Highlights der Veranstaltung bringt Radio Kaktus in der aktuellen Ausgabe. Nachdem Gastgeber Rudolf Sarközi, Vorsitzender des Volksgruppenbeirates der Roma, die Urkunde für den Beitritt als Ehrenmitglied an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer überreicht hatte, ging es festlich weiter. Christine Marold und Karl Kanitsch sangen beim Roma-Advent des Kulturvereins Roma-Lieder von ihrer viersprachigen CD „Pannonische Weihnacht“. Die singenden Moderatoren präsentierten jedoch auch ihre „erzählende Seite“ und lasen heitere und besinnliche Geschichten zur Weihnachtszeit.
Andi Tikni Boslina o imar tradicijoneli Romengero advent upro 4. adventiskero kurko tel likerdo ulo. Sar sako bersch organisiritscha o Farajn Roma-Service taj o referat le etnischi grupnenge ada mulatintschago. O gaveskero raschaj, o biro la gemajndatar Mischka taj but Roma taj gadsche le akaripeske palal gele. Molintschagenca, muschikaha taj la boschitschana historijaha „O schtar momeltscha upri adventiskeri keresuja“ andi romani tschib o Romengero advent le Romane tschavendar, save sako kurko uso Roman kurs Erbate use hi, kerdo ulo. O kherodaschtscha pedar o cidipe le terne muschikaschendar igen loschande pumen. Jek talalinipe maschkar o dschene andar i flogoskeri grupn taj o gadsche , saven usi tati mol, punsch taj uso jagale kestini o schajipe hi, gondi ar te parul, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, schero le Farajnistar Roma-Service, ando vakeripe la Susanne Horvathaha la adivesakera sendungake Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
In Kleinbachselten im burgenländischen Bezirk Oberwart fand am 4. Adventsonntag der schon traditionelle Roma-Advent statt. Wie jedes Jahr organisierte der Verein Roma-Service und das Referat für ethnische Gruppen die Veranstaltung. Der Ortspfarrer, der Bürgermeister der Großgemeinde Mischendorf und zahlreiche Roma und Nicht-Roma sind der Einladung gefolgt. Mit Gebeten, Musik und der Weihnachtsgeschichte „Die vier Kerzen am Adventkranz“ in Romanes wurde der Roma-Advent von den Roma-Kindern, welche am wöchentlichen Roman-Kurs in Oberwart teilnehmen, gestaltet. Die Besucher waren über die Darbietungen der jungen Musiker sehr erfreut. Read the rest of this entry »
O imar tradicijoneli Romengero advent, te ada bersch papal la VHS-atar le burgenlanditike Romendar organisirim taj ando OHO Erba tel likerdo ulo. I muschika use ada mulatintschago i Hans Samerbanda taj o gitaraschi Erich Sammer kerde. I barikani muschika le Romendar, gipsy swingiha, flamencoha taj jazzimprovisacijnenca khetan keverim ulo. Adatar jek koncertakero kirati maschkar asajipe taj rovlipe, schunipe taj dikipe ari alo. Uso „Sammer taj Samer“ tekstscha mindenfelitike pisimaschendar, afka sar la Jutta Treiberatar, le Stefan Horvathistar, le Reinhold Stumpfistar taj le Peter Wagneristar te schunel sina. O tekstscha andi romani tschib le Josef Schmidtistar andar o Farajn Roma-Service, le but kherodaschenge angle gende ule. O keripe le ischkolaschendar andar o siklipeskero pomoschago le Farajnistar Roma, o mulatintschago te kisetinel mukla. Buteder pedar o khetanperipe ando advent schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)
Begegnung im Advent – Lesung & Musik
Der schon traditionelle Roma-Advent wurde auch dieses Jahr von der VHS der Burgenländischen Roma organisiert und fand im OHO Oberwart statt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Hans-Samer-Band und dem Gitarristen Erich Sammer begleitet. Die mitreißende Musik der Roma wurde mit Gipsy Swing, Flamenco und Jazzimprovisationen vermischt. Resultierend daraus ein Konzertabend zwischen Lachen und Weinen, Lauschen und Staunen. Zu „Sammer und Samer“ gab es Texte von verschieden Autoren, unter anderem von Jutta Treiber, Stefan Horvath, Reinhold Stumpf und Peter Wagner. Die zahlreich erschienenen Besucher bekamen die Texte in Roman (Burgenland-Romani) von Josef Schmidt vom Verein Roma-Service zu hören. Read the rest of this entry »