Juli 13th, 2010 |
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Brauchtum & Tradition, Radio & TV, Religion
Roma sam
Radijo Burgenland: 12.7.2010, 20:40 orenge (on demand)
I aguni phendi „Zigeuner-Wallfahrt“ Cejiste schelberschengeri tradicija sina. O rajipe le nacijendar odoleske jek ar kerde. Anglo deschupantsch berscha o Roma taj Sinti pumenge arkerde, o ladipe Cejiste papal upr te lel. Ada bersch o deschupantschto var o Romengero ladipe Cejiste hi. Te ada bersch ando dujto augustiskero kurko o tradicijoneli Romengero ladipe Cejiste hi. Roma pedar o granici Cejiste an, kaj schaj khetan i mischa le bare raschajiha Iby mulatinen. I Monika Scheweck andar o referat le etnische grupnenge la diözese Tikne Martonatar khetan le Ludwig Horvathiha, jek Rom Erbatar taj pativakero butschaschi le referatistar, organisirinel o Romengero ladipe Cejiste. Ando vakeripe la Susanne Horvathaha la sendungake „Roma sam“ phukal o Horvath pedar o patschajipe le Romendar taj saj rola i dschelni Maria le devleskeri daj ando dschivipe le Romendar khelel.
(volksgruppen.orf.at)
Juli 12th, 2010 |
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Brauchtum & Tradition, Radio & TV, Religion
Roma sam
Radio Burgenland: 12.7.2010, 20:40 Uhr (on demand)
volksgruppen.orf.at: Die so gennannte „Zigeuner-Wallfahrt“ nach Mariazell hatte einst eine jahrhundertelange Tradition. Die Herrschaft der Nazis macht dem ein Ende. Vor fünfzehn Jahren beschlossen die Roma und Sinti, diese Wallfahrt wieder aufleben zu lassen. Heuer brechen sie in der zweiten Augustwoche zur fünfzehnten Roma-Wallfahrt nach Mariazell auf. Auch Roma aus den angrenzenden EU-Ländern pilgern nach Mariazell, um gemeinsam mit Bischof Iby die heilige Messe zu feiern.
Monika Scheweck vom Referat für ethnische Gruppen der Diözese Eisenstadt organisiert gemeinsam mit Ludwig Horvath, einem Rom aus Oberwart und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Referats, die Roma-Wallfahrt. Im Interview mit Susanne Horvath für die Sendung „Roma sam“ erzählt Horvath über den Glauben der Roma und welche Rolle die heilige Maria, Mutter Gottes, im Leben der Roma spielt.
Dezember 24th, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Kulinarisches, Radio & TV
Vor genau zehn Jahren brachte Radio Prag in seinem Feiertagsprogramm einen Beitrag über die Weihnachtsbräuche der tschechischen Roma, dessen Beginn wir im Folgenden wiedergeben. Den vollständigen Text zur Sendung finden Sie hier.
Karacona − so nennen die in Tschechien lebenden Roma Weihnachten. (…) Die heute in Tschechien lebenden Roma stammen zum größten Teil aus der Slowakei. Hier entstanden auch ihre typischen Weihnachtsbräuche, von denen sich einige bis in die heutige, konsumorientierte Zeit erhalten haben. Auch wenn die Roma inzwischen Bräuche der typisch tschechischen Weihnachten übernommen haben und einige ihrer Traditionen in Vergessenheit gerieten, so unterscheiden sich die Roma-Weihnachten doch auch noch heute von denen der Tschechen. Anna Zigova, die sich seit langem mit Bräuchen und Traditionen der Roma befasst, erzählt über die wohl lebendigsten und schönsten Bräuche Folgendes:
„Es gibt zwei Dinge, durch die sich die Roma-Weihnachten von den tschechischen unterscheiden. Das eine ist das gegenseitge Vergeben. Die Roma sagen, dass sich spätestens bis zum St. Sephanstag Familien und Freunde alles vergeben müssen, was sie sich in dem Jahr Schlechtes angetan haben. Das ist ein sehr gefühlvoller Grundsatz, der stets eingehalten wird. Der zweite, für Tschechen ungewöhnliche Brauch ist die Erinnerung an die Toten in der Familie. Dies passiert nicht nur durch das Erzählen von Erinnerungen an diese, sondern ist so ein Ritual. Vor dem Abendessen am Heiligen Abend wird ein spezielles Essen vorbereitet, die sogenannten Bobalky. Das ist etwas ähnliches wie Gnocchi, die mit Zucker bestäubt werden. Dieses spezielle Essen für die Toten wird auf einen Teller gelegt, der auf das Fensterbrett gestellt wird. Das ist so eine greifbare Erinnerung und Opfer für die Toten in der Familie. Natürlich sind die Kinder am neugierigsten, was wohl mit dem Essen auf dem Fensterbrett passiert. Und wenn irgendein Vogel die Bobalky angeknabbert oder mitgenommmen hat, so ist das ein Beweis dafür, dass die Toten ihr Essen geholt haben.“
Lesen Sie mehr über das Weihnachtsbrauchtum der tschechischen (bzw. slowakischen) Roma auf der Website von Radio Prag.
Dezember 21st, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Jugend & Bildung, Radio & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 21.12.2009, 20:50 orenge/Uhr
„Mri fatschuvtschengeri cajt schukar sina, man nana odola but khelipeskere koji sar akan o fatschuvtscha ande adiveskeri cajt le uschtiden, ham jefkar ando bersch te me mra dajatar taj mre dadestar valaso uschtidijom. Me meresch upre mri fatschuvtschengeri caj pal gondolinav“ I Margarethe Horvath 1955 Tenuerbate upro them ali, ando vakeripe la Susanne Horvathiha phukal oj adi la sendungake „Roma sam“, sar oj taj lakere 7 phenja taj phrala agun Boschitscha mulatinde. (volksgruppen.orf.at)
„Meine Kindheit war schön, ich hatte zwar nicht die vielen Sachen an Spielzeug, wie es jetzt die heutigen Kinder bekommen, aber einmal im Jahr wurde auch mein Wunsch von meinen Eltern erfüllt. Ich denke immer gerne an meine Kindheit zurück“ Die burgenländische Romni Margarethe Horvath wurde 1955 in Unterwart geboren, im Gespräch mit Susanne Horvath erzählt sie heute für die Sendung „Roma sam“, wie sie und ihre sieben Geschwister früher Weihnachten gefeiert haben. (volksgruppen.orf.at)
Dezember 13th, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Frauenrechte, Rassismus & Menschenrechte
O europitiko kris le manuschengere tschatschipenge o na aun prindscharipe jeke soharipestar pali kultura le Romendar duach o espanitiko biroschago ojs diskriminacijakero prasipe kritisirintscha. Adale biroskere phenipeha o birovscha andar Strassburg la 53 berschengera Romnake o tschatschipe dine, savi ando bersch 2000 vasch jek vitvejakeri rentn aun rodija. Lake akan i regirung andar Madrid 70.000 euro iste potschinel.
I Romni ando bersch 1971 ojs terni tschaj andi espanitike kultura le Romendar sohartscha. Oj schov tschaven pre murscheha uschtidija, save andi familjiakero kenva ande pisim ule. I familija o cile lokipeskere pomoschagi uschtidine, save le familijenge saven but tschave hi, angle dikle hi. O dad pedar 19. berscha ojs maureri butschalintscha taj te i socijalakeri fasicherung ande potschintscha. Kada lakero Rom mulo ando ar le berschestar 2000 i Romni vaschi vitvejkakeri rentn aun rodija. Phendo lake ulo, hot oj na uschtidel la, kaj oj na palo espanitiko tschatschipe sohartscha.
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Dezember 9th, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Frauenrechte, Rassismus & Menschenrechte
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Nicht-Anerkennung einer nach dem Brauch der Roma geschlossenen Ehe durch die spanischen Behörden als diskriminierend gerügt. Mit diesem Urteil gaben die Strassburger Richter gestern einer 53 Jahre alten Romni aus Madrid Recht, die im Jahr 2000 vergeblich eine Witwenrente beantragt hatte. Ihr muss die Regierung in Madrid nun 70.000 Euro Entschädigung zahlen.
Die Klägerin María Luisa Muñoz Díaz (La Nena) hatte 1971 als junges Mädchen nach dem Ritus der spanischen Roma geheiratet. Sie bekam mit ihrem Mann sechs Kinder, die alle ins Familienbuch eingetragen wurden. Die Eltern und Kinder erhielten auch alle Vergünstigungen, die für kinderreiche Familien vorgesehen sind. Der Familienvater arbeitete über 19 Jahre als Maurer und zahlte Beiträge an die Sozialversicherung. Nach dem Tod ihres Mannes Ende 2000 beantragte die Frau eine Witwenrente. Diese wurde ihr mit dem Argument verweigert, sie habe nicht nach spanischem Gesetz geheiratet.
Der Gerichtshof für Menschenrechte wies dieses Argument zurück. Im Jahre 1971 habe Spanien ausschließlich Eheschließungen nach dem kanonischen Recht der katholischen Kirche anerkannt, stellten die Richter fest. Erst seit 1981 gebe es auch die Möglichkeit, nur standesamtlich zu heiraten. Die Klägerin sei aber überzeugt von der Gültigkeit ihrer traditionellen Heirat gewesen, zumal sie im Besitz offizieller Unterlagen – etwa des Familienpasses – gewesen sei. Unter diesen Umständen sei die Verweigerung der Witwenrente unverhältnismäßig und diskriminierend gewesen.
(volksgruppen.orf.at)
August 15th, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Radio & TV, Religion
Radijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
14.8.2009, 20:00 & 15.8.2009, 20:30 orenge
Cejiste o baro raschaj Paul Iby ando 9. august 2009 use peskero 50-berschengero raschajiskero jubilejum o internachijonali Romengeri ladipe Cejiste kertscha. O 70-berschengero raschaj sikal pe ando vakeripe la Gilda Horvathaha meg menik eklik khino: „Te tromtschom, te andi cukunft uso Romengero ladipe Cejiste use ova“, phenel o Iby. O raschaj Fabian Mmagu, selsorgeri le Romenge taj Sintijenge, hi o persenlichi kontakto le Romenca igen barikano. „Amen kamaha jek nevo kipo le khetanipeske te kerel“, phenel o Mmagu. O raschaj Simehatar ando Burgenland Fabian Mmagu angle pantsch berscha la katolischi bischofakera konverencatar uso nevo selsorgeri le Romenge taj Sintijenge arodim ulo. Usi glajchi cajt o baro raschaj Paul Iby le uso gejstlichi asistento le Roma- taj Sinti-selsorgejake ande pri diözese kertscha. Read the rest of this entry »
August 14th, 2009 |
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Brauchtum & Tradition, Radio & TV, Religion
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
14.8.2009, 20:00 & 15.8.2009, 20:30 Uhr
volksgruppen.orf.at: In Mariazell leitete Diözesanbischof Paul Iby am 9. August 2009 zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum die internationale Roma-Wallfahrt nach Mariazell. Der 70-jährige Geistliche zeigte sich im Interview mit Gilda Horvath jedoch gar nicht müde: „Wenn ich darf, werde ich sicher auch in Zukunft der Roma-Wallfahrt beiwohnen“, so Iby. Pfarrer Fabian Mmagu, Seelsorger für Roma und Sinti, sei der persönliche Kontakt mit der Roma-Community sehr wichtig. „Wir wollen ein neues Bewusstsein für das Miteinander schaffen“, erklärt Mmagu motiviert. Der Pfarrer von Großpetersdorf im Burgenland Fabian Mmagu wurde vor fünf Jahren von der katholischen Bischofskonferenz zum neuen hauptverantwortlichen Seelsorger für Roma und Sinti ernannt. Gleichzeitig bestellte ihn Eisenstadts Bischof Paul Iby zum geistlichen Assistenten für die Roma- und Sinti-Seelsorge in seiner Diözese.
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