Bastali boschitscha!
Dezember 24th, 2025 | Published in Brauchtum & Tradition, Musik
Bastali boschitscha taj latscho Nevo Bersch
kivaninen tumenge
o dschene andar dROMa
Dezember 24th, 2025 | Published in Brauchtum & Tradition, Musik
Bastali boschitscha taj latscho Nevo Bersch
kivaninen tumenge
o dschene andar dROMa
Juli 7th, 2025 | Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV
ARTE / Zu Tisch: Nordmazedonien
Regie: Sebastian Saam, 31 Min. (ZDF, 2024)
→Ansehen auf ARTE.tv (verfügbar bis 4.8.2025)
Enise Demirova und ihr Mann Omer sind Roma und leben mit ihren Kindern in der ostmazedonischen Stadt Štip. In ihrem Garten wachsen die Zutaten für den Sommeraufstrich Pindjur. Auf dem bunten Markt von Štip, wo leidenschaftlich gefeilscht wird, gibt es hochwertige mazedonische Bohnen. Und im Herbst bezieht die Familie Reis direkt vom Feld, aus dem nahen Kočani-Tal. Bei Enise und Omer Demirova wird oft scharf gekocht: Der Pindjur besteht aus Tomaten, Auberginen und entsprechend viel Chili. Die Bohnensuppe Gravče gibt es jede Woche, mit Paprikapulver. Aber auch Süßes hat seinen festen Platz: Baklava aus Filoteig oder der Milchreis Sütljas gehören zu jedem Kaffeekränzchen. Und wenn es die Krautwickel Sarma gibt, kommt die Familie zusammen und feiert sich selbst.
Mai 18th, 2025 | Published in Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, dROMa (Magazin)
Über den Mulo | Pedar o mulo
Bei allen Romagruppen wird den Verstorbenen größter Respekt entgegengebracht. Damit Hand in Hand geht aber auch die Angst, dass diese zurückkehren könnten: Mule, das sind die Totengeister, die in der traditionellen Vorstellungswelt der Roma einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dazu präsentieren wir Ihnen zwei kenntnisreiche Artikel, die vor fast 25 Jahren für die Roma-Kulturdatenbank Rombase entstanden. Im ersten skizziert Milena Hübschmannová den Mulo-Glauben und die daran geknüpften Bräuche. Wie präsent Mulo-Geschichten im Leben vieler Roma sind, illustrieren zwei moderne Erzählungen aus dem Burgenland, vorgetragen von Trude Horvath (verst. 2010) und Julius „Gyula“ Horvath (verst. 2008) aus Unterwart. Im zweiten Beitrag aus Rombase schildern Michael Teichmann und Mozes F. Heinschink die vielfältigen Trauerrituale diverser Roma-Gruppen. Der Roma-Verlag KHER in Prag wiederum hat den Mulo-Geschichten ein ganzes Buch gewidmet: Die Herausgeberin Karolína Ryvolová sprach mit Alexandra Pavelkováund Ivan Kučera über die Anthologie „O mulo!“ und das Schreiben der Roma. Eine Kostprobe, eine Kurzgeschichte von Ilona Ferková, finden Sie auf Seite 14. Und zu guter Letzt informieren wir noch über eine verstörende Serie von Grabschändungen in Wien.
Uso cile Romengere grupn le mulenge igen baro respekto del. Adaleha ham te i dar del, hot odola papal pal schaj an: Mule, odola hi o mulengere gajstertscha, save ando tradicijoneli angle terdscharipe le Romendar jek barikano terdschojipeskero than ande len. Use, duj barikane pisiniptscha tumenge angle terdscharas, save angle bojd 25 berscha la Romengera-kulturakera bankake Rombase kerde ule. Ando erschti, pisinel i Milena Hübschmannová pedar o Mulo-patschajipe taj pedar o aun gombosime tradiciji. Saj barikane o Mulo-historiji ando dschivipe but Romendar hi, sikan duj moderni phukajiptscha andar o Burgenland, phukade la Trude Horvathatar (oj 2010 muli) taj le Julius „Gyula“ Horvathistar (ov 2008 mulo) andar i Tenu Erba. Ando dujto pisinipe andar Rombase phukan o Michael Teichmann taj o Mozes F. Heinschink pedar o mindenfelitike brigakere ritujaltscha mindenfelitike Romengere-grupnendar. O Romengero-falog KHER ande Prag, hatek le Mulo-historijenge jek cili kenva vidmintscha: I ardijaschkija Karolína Ryvolová la Alexandra Pavelkováha taj le Ivan Kučerajiha pedar i antologija „O mulo!“ taj o pisinipe le Romendar, vakertscha. Jek probalintschago, jek harni historija la Ilona Ferkovátar, laken tumen upri rik 14. Taj akor meg informacija pedar jek bibastali serija groboskere tschoriptschendar Betschiste, uschtiden.
Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa
But voja uso genipe kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa
(dROMa)
Dezember 12th, 2023 | Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 11.12.2023 | 5:40 min
Traditioneller Roma-Advent in Oberwart
O tradicijoneli Roma-Advent imar but berscha tel likerdo ol, kaj o terdschavipe la flogoskera grupnatar le Romendar na naschado te ol sar te i tradicija taj kultura la flogoskera grupnatar le Romendar taj Sintijendar te sorarel. O terdschavipe la kulturatar la flogoskera grupnatar le Romendar ando pradipe sikadi taj sorali kerdi te ol. Telal o gondo „30 berscha aunprindscharipe le Romendar ojs flogoskeri grupn“ jek genipe taj koncerto mindenfelitike Romane grupnendar del, sar te jek presentacija Romana habeskera kenvatar. Amen kamaha tumen schukar use jek kulinarischi roasinipe la Romana kojnhatar 2.0 te akarel. O Roma advent le kherodaschenge i mindenfelitiki kultura te sikal. Duach o mindenfelitiko aunbitinipe jek forma la integracijatar taj identitetar kerdi ol. Duach ada mulatintschago jek joma use kerdo ol.
Der traditionelle Roma-Advent in Oberwart wird schon seit vielen Jahren veranstaltet, um Tradition und Kultur der Volksgruppe der Roma und Sinti zu stärken und in der Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe“ findet eine Lesung und ein Konzert mit verschiedenen Roma-Musikgruppen sowie die Präsentation eines Roma-Kochbuches statt. Read the rest of this entry »
Dezember 6th, 2023 | Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen
Traditioneller Roma-Advent 2023 in Oberwart
Lesung – Musik – Kulinarik
Am 9. Dezember ab 19 Uhr im Offenen Haus Oberwart (OHO), Lisztgasse 12. Eine Veranstaltung von Hango Roma. Eintritt frei.
Der traditionelle Roma-Advent wird schon seit vielen Jahren veranstaltet, um den Stellenwert der Volksgruppe der Roma nicht zu verlieren sowie die Tradition und Kultur der Volksgruppe zu stärken. Der Stellenwert der Kultur soll in der Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden. Heuer findet der Roma-Advent unter dem Motto „30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe“ statt.
Lesung von Konstantin Milena Vlasich
Konstantin Milena Vlasich ist Journalist und Autor. Vlašić wurde 1992 geboren und ist zweisprachig in Veliki Borištof (Großwarasdorf) aufgewachsen. Er lebt und werkt in Wien und dem Burgenland. Seit seiner Jugend beschäftigt er sich mit Politik und mehrsprachigem, künstlerischem Treiben.
„Rezepte aus der Roma-Küche“: Präsentation des Roma-Kochbuchs
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das neue Roma-Kochbuch „Roma Küche 2.0 – Romano Habe“ präsentiert.
Und viel Musik …
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von den burgenländischen Roma-Musikgruppen ROMANO RATH und der LEON BERGER BAND sowie der POST MERIDIEM BAND. Read the rest of this entry »
Januar 27th, 2023 | Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures
(Quelle)
Dezember 13th, 2022 | Published in Brauchtum & Tradition, Internet & Blogothek
Traditionelle Roma-Gerichte einfach und schnell nachkochen – der burgenländische Verein Hango Roma macht das jetzt im Internet möglich
Die Kunst, aus wenig mehr zu machen, trifft auf die Roma-Küche schon seit jeher zu. Bohnenfleckerl, Schweinsmagerlsuppe oder Letscho à la Roma sind nur einige von vielen Gerichten, die in der Roma-Küche nicht fehlen dürfen: allesamt zwar mit wenigen Zutaten gezaubert, aber mit einem großen Geschmackserlebnis versehen.
Die Idee, die traditionellen Rezepte mittels Kochanleitung und Videos im Internet zu veröffentlichen und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kam von Martin Horvath, dem ehrenamtlichen Geschäftsführer des Vereins Hango Roma: „Bei allen unseren Veranstaltungen gibt es immer ein Buffet mit Gerichten aus der Roma-Küche. Die Nachfrage nach den Rezepten war enorm“, erklärt Horvath, der die Gerichte mit Gattin Kerstin zaubert und auf der Homepage www.romano-habe.at veröffentlicht.
Die Videos und Bilder werden selber produziert. Die Rezepte werden von Josef Schmidt vom Verein Roma-Service in das Burgenland-Romanes übersetzt. Auch die Texte werden von Josef Schmidt eingesprochen. Martin und Kerstin Horvath legen bei der Zubereitung der traditionellen Roma-Gerichte viel Wert auf Regionalität. Das Gemüse ist 100 % bio und wird selbst im eigenen Gemüsegarten angebaut. Im nächsten Jahr 2023 will man anlässlich „30 Jahre Anerkennung der Roma“ ein Kochbuch mit den beliebtesten Gerichten aus der Roma-Küche herausbringen, so Martin Horvath.
Hier finden Sie alle Rezepte: www.romano-habe.at
Nachkochen lohnt sich!
(Text: Verein Hango Roma)
November 22nd, 2022 | Published in Brauchtum & Tradition, Literatur & Bücher, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Roma-Advent in Oberwart: Lesung & Konzert
Samstag, 3. Dezember 2022, um 19.00 Uhr im Offenen Haus Oberwart (OHO). Eintritt frei!
Der traditionelle Roma-Advent wird schon seit vielen Jahren veranstaltet, um den Stellenwert der Kultur der Volksgruppe der Roma zu stärken und in der Öffentlichkeit erlebbar zu machen.
Lesung der Roma-Autorin Sladjana Mirkovic und des Roma-Autors Samuel Mago.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die jüngsten Vertreter der Volksgruppe der Roma vom Musikprojekt „Terne Roma – Junge Roma“ ihr Können dem Publikum preisgeben. Anschließend findet ein Konzert mit den burgenländischen Roma-Musikgruppen Romano Rath und der Leon Berger Band statt. Weiters laden wir die Gäste auf eine kulinarische Reise durch die „Roma-Küche 2.0 – Romano Habe“ ein.
Mai 6th, 2022 | Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures
(Quelle)
Dezember 22nd, 2021 | Published in Brauchtum & Tradition, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 20.12.2021 | (on demand)
Die vierte Kerze des Adventkranzes brennt bereits und es sind nur noch einige Tage bis Heiligabend. Viele Menschen in Österreich bereiten sich auf das Weihvnachtsfest vor. In den meisten Haushalten wird gebacken und die letzten Besorgungen für das bevorstehende Weihnachtsfest werden getroffen. In unserer heutigen Sendung haben wir den 50-jährigen Josef Schmidt bei uns zu Gast.
Als Roma-Aktivist der ersten Stunde ist er heute die rechte Hand des Vorsitzenden des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner Horvath. Er erzählt wie er die Adventszeit in Erinnerung hat und welch traditionelle Köstlichkeiten seine Großmutter damals gebacken hat.
Josef Schmidt erblickte am 3. August 1971 im alten Oberwarter Krankenhaus das Licht der Welt. Bis er acht Jahre alt war, lebte er in der Roma-Siedlung in Kleinbachselten in einem Drei-Generationen-Haushalt, wie es bei den Roma-Familien im Burgenland damals üblich war. Danach lebte er mit seinen zwei Brüdern, seiner Schwester und den Eltern in der Roma-Siedlung in Unterwart. Nach der Pflichtschule schloss Josef die Handelsschule in Oberwart ab. Im Laufe seiner Kindheit musste sich Josef sehr oft mit Diskriminierung und Roma-Feindlichkeit auseinandersetzen.
Heute lebt Josef mit seiner Lebenspartnerin in Oberwart. Er ist stolzer Vater eines Sohnes, einer Tochter und einer Stieftochter. Für den Roma-Aktivisten war es schon immer wichtig die Jugend zu fördern. So zögerte er auch nicht lange, als er im Jahre 1990 das Angebot bekam, in der außerschulischen muttersprachlichen Lernbetreuung des damaligen Vereins Roma tätig zu sein. Im heurigen Schuljahr unterrichtet Josef die unverbindliche Übung „Burgenland-Romani“ in der Volksschule in Oberwart. Read the rest of this entry »
Dezember 20th, 2021 | Published in Brauchtum & Tradition, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 20.12.2021 | | (on demand)
Duach i sendung vodinel Susanne Horvath
I schtarti momeli upri adventiskeri keresuja imar thabol taj tschak poar divesa dschi usi Kedveschni Rat hi. But manuscha andi Austrija kisetinen pumen upri boschitscha. Ando lek buteder khera peklo ol taj o lejcti koji la boschitschake kerde on. Ande amari adiveseskeri sendung o 50-berschengero Josef Schmidt amaro kherodaschi hi.
Ojs Romengero-aktivisto la erschti oratar hi ov adi o tschatscho va la anglebeschaschistar le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romendar, Emmerich Gärtner-Horvath. Ov phukal sar agun i adventiskeri cajt sina taj saj tradicijoneli latsche koji leskeri baba agun peklahi.
O Josef Schmidt ando 3ti august 1971 andi phuri schpita Erbate upro them alo. Dschimeg ov ofto berscha phurano sina, dschivlahi ov andi Romengeri-sidlung andi Tikni Boslina ande jek trin generacijakero kher, sar oda uso Romengere-familiji ando Burgenland agun sina. Paloda dschivlahi ov pre duj phralenca, pra phenjaha taj pra dajaha taj pre dadeha andi Romengeri-sidlung Tenu Erbate. Pal i flogoskeri ischkola taj i hauptschul, o Josef i bundakeri handlinipeskeri ischkola Erbate kisetintscha. Ando naschipe leskera tschavengera cajtatar, o Josef butvar diskriminacijaha taj bibastel kojenca gejng o Roma, donde iste pe bescharlahi.
Adi o Josef pra pajtaschkijaha Erbate dschil. Ov patijardo dad jeke tschauistar, jeka tschajatar taj jeka moschtovna tschajatar hi. Le Romengere-aktivistiske imar mindig barikano sina, le ternenge te pomoschinel. Afka ov dur pal na gondolintscha, kada lo ando bersch 1990 phutschlo ulo, ando aguno farajn Roma ojs dajakero tschibtschakero meschteri le tschavenca pal i ischkola, te butschalinel. Read the rest of this entry »
Dezember 16th, 2021 | Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 15.12.2021 | 4.59 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath
Schtar momeltscha thabonahi upri adventiskeri keresuja. Mirno sina, asaj mirno, hot te schunel sina, sar o momeltscha te vakerel kesdinde. I erschti momeli phari diha cidija taj phentscha: „Me mirnipe butschojav. Mro udud thabol, ham o manuscha na kamna mirnipe, on na kamen man.“ Lakero udud mindig tikneder ulo taj akor ar gelo.
I dujti momeli jagarlahi taj jagarlahi taj phentscha: „Me patschajipe butschojav. Te me na som buter pekamlo. O manuscha na kamna nischta le Devlestar te dschanel. Nan buter barikano, hot me thabojav.“ Jek diha duach o kher cidija taj i momeli ar sina.
Mirno taj igen brigaschno phentscha akan i triti momeli: „Me kamipe butschojav. Man buter sor nan te thabol. O manuscha upri rik man terdscharen. On tschak pumen diken taj na le avren, saven te kamnahi.“ Taj jeke lejcti upre thabojipeha te lakero udud ar sina.
Oktober 14th, 2021 | Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures, Religion
(Quelle)
März 11th, 2021 | Published in Brauchtum & Tradition, Film & Theater, Interview, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Robert Schweizer im Gespräch
Heute macht sich das „TV Erba“-Team wieder einmal auf den Weg, um einen Beitrag über das Leben von Volksgruppenangehörigen zu gestalten. Halt war diesmal in Oberwart beim „Nostalgiekasperl“. Das Puppenspiel ist eine Kunstform, die von den Schaustellern in der Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Unser Redakteur Adolf Gussak sprach mit der Person hinter den Puppen. Wir hoffen auf baldige Besserung der aktuellen Situation, sodass Herr Schweizer sein fahrendes Puppentheater bald wieder betreiben kann und sich noch viele Kinder an dieser traditionellen Unterhaltungsform begeistern können.
Adi o dschene andar TV Erba papal upro drom pumen keren, jek film pedar o dschivipe flogoskere grupnakere dschenendar te kerel. Kherodim ulo o “nostalgijakero pojaceri” Erbate. O babukakero khelipe jek kunstakeri forma hi, savi le familijakere dschenendar, usar jek generacija usi kija generacija, prik dim ol. Amaro reporteri Adolf Gussak le dschenoha palo babuki, vakertscha. Read the rest of this entry »
Januar 30th, 2020 | Published in Brauchtum & Tradition, Veranstaltungen & Ausstellungen
Traditioneller Roma-Ball 2o2o
Romano Mulantintschago
Sa., 15. Feber 2020 um 20.00 Uhr
Gasthaus Knarr, Mischendorf, Getreideg. 40
Wir, der Verein HANGO Roma, haben die ehrenvolle Aufgabe, in Zukunft den traditionellen Roma-Ball zu veranstalten und so unsere Kultur in der Öffentlichkeit zu präsentieren und sichtbar zu machen. Weiters soll der traditionelle Roma-Ball Roma und Nicht-Roma die Gelegenheit geben, sich auszutauschen und mehr über die Kultur der Volksgruppe der Roma zu erfahren. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und ein Miteinander zu fördern. Musikalisch umrahmt wird der Roma-Ball 2020 von der Roma-Band Romano Rath sowie von der Samer Banda und der Ungarischen Volkstanzgruppe Jabing. Ein besonderes Highlight und jahrelange Tradition ist die Wahl und die Krönung der Roma-Königin 2020.
März 14th, 2018 | Published in Brauchtum & Tradition, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak (Redaktion), Kamera: Julius Horvath, Ton: Katharina Karaman, Schnitt: Marcel Horvath, Interviewführung: Eva Horvath
Suboton, ando 13ti jeneri 2018, papal asaj dur sina: O Roma-Ball ando kulturakero kher „Ungarischer Hof“ Tenu Erbate tel likerdo ulo. O barikanipe le kiratistar o völinipe usi Romengeri-kiralkija 2018 sina. I korona la Indira Gussakatar, savi ando lejcti bersch jerintscha, la 19 berschengera Jennifer Papaijake prik dim uli. I Jenny jek bersch i representantkija la flogoskera grupnatar le Romendar hi. Le sako berscheskere Roma-Balliha, te jek tradicija upre likerdi ol taj jek schajipe le talalinipeske maschkar o Roma taj o gadsche del.
Am Samstag, den 13. Jänner 2018, war es wieder soweit: Der Roma-Ball im Kulturhaus „Ungarischer Hof“ in Unterwart fand statt. Highlight des Abends war die Wahl zur Roma-Königin 2018. Die Krone wurde von der Vorjahressiegerin Indira Gussak an die 19-jährige Oberwarterin Jennifer Papai übergeben. Jenny ist ein Jahr lang die Repräsentantin der Volksgruppe der Roma. Mit dem alljährlichen Roma-Ball wird auch eine Tradition aufrechterhalten und eine weitere Möglichkeit der Begegnung zwischen Roma und Nicht-Roma geboten.
(Redakcijona: Adolf Gussak, kamera: Julius Horvath, hango: Katharina Karaman, tschinaschi: Marcel Horvath, vakeripe: Eva Horvath )
Januar 14th, 2018 | Published in Brauchtum & Tradition, Religion
In der Nacht zum 14. Jänner feiern Roma am Balkan das nach dem heiligen Vasili benannte Fest Vasilica. 2014 berichtete Antje Stiebitz für Deutschlandfunk Kultur über das religionsübergreifende Neujahrsfest der Balkan-Roma und seine Hintergründe:
(…) Warum Vasilica gerade mit dem Neujahrstag der orthodoxen Christen zusammenfällt, erklärt Bosiljka Schedlich vom Südost-Europa-Kultur e.V.: „Roma haben überall, wo sie gelebt haben, die Religion der Mehrheitsbevölkerung angenommen. Um nicht besonders aufzufallen und nicht verfolgt zu werden, um akzeptiert zu werden. So war das auch in Serbien, und bis zum 15. Jahrhundert, bis zur Ankunft der Osmanen, waren sie orthodox. Viele Roma sind dann wie die Serben zum Islam übergetreten. Aber dieses Fest feierten sie weiter.“
Ob christlich-orthodox oder muslimisch – alle Balkan-Roma feiern Vasilica. Denn der Mythos um Vasilica reicht bis in die Zeit zurück, in der die Roma aus Indien nach Europa wanderten. Damals räumten die Roma dem heiligen Vasili und der Gans einen wichtigen Platz ein. Die Erzählung beschreibt, wie böse Krieger die Roma vertrieben. Auf der Flucht kamen sie zu einem großen Wasser. Vermutet man ihre Wanderroute von Nordindien, über Pakistan, in den Iran, könnte es sich bei dem „großen“ Wasser um den Arabischen Golf handeln. Da sie das Wasser nicht überwinden konnten, baten sie Gott um Hilfe, erzählt Bosiljka Schedlich: „Der Gott (…) öffnete einen Weg im Wasser und sie liefen los. Und sie kamen bis in die Mitte des Wassers. Da fragte der Gott den Anführer der Roma, den König Phiraon, der inzwischen etwas überheblich geworden war, und auf die Frage Gottes, wer ihnen nun hilft, sagte der Phiraon: Ich, das ist meine Macht! Der Gott bestrafte dann alle Roma und ließ das Wasser wieder zurückkehren.“
Der heilige Vasili sah die Not der Roma (…). Da legte er bei Gott ein gutes Wort für sie ein. Erfolgreich, denn Gott schickte den Roma Gänse, die sie auf ihre Flügel nahmen und über das Wasser flogen. Auf diese Weise wurden der heilige Vasili zum Vermittler zwischen der alten und der neuen Religion der Roma. Read the rest of this entry »
Dezember 26th, 2017 | Published in Brauchtum & Tradition, Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Martin Horvath
Leise rieselt der Schnee
„Leise rieselt der Schnee“ ist eines der bekanntesten Winterlieder in deutscher Sprache. Es wurde vom evangelischen Pfarrer Eduard Ebel (1839–1905) 1895 in Graudenz (Westpreußen, heute Polen) geschrieben und unter dem Titel „Weihnachtsgruß“ in dessen Band „Gesammelte Gedichte“ veröffentlicht. Im Zuge des Projektes „Dschila le Romendar andar o Burgenland – Lieder der burgenländischen Roma“ wurde das Lied in einer Romanes-Version verfasst.
„Loke perel o dschiv“ jek le lek feder prindscharde dschevendeskere dschilendar andi nimtschki tschib hi. I dschili le masune raschajistar Eduard Ebel (1839–1905) 1895 ande Graudenz pisim uli taj telal o anav „Weihnachtsgruß“ ande leskeri kenva „Gesammelte Gedichte“ ar dim. Ando keripe le projektostar „Dschila le Romendar andar o Burgenland – Lieder der burgenländischen Roma“, i dschili ande jek Romanes-versijona ar dim uli.
(Jek keripe le Martin Horvathistar)
Dezember 25th, 2017 | Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Kerstin Horvath; Interview: Marcel Horvath; Cutter: Josef Horvath
Boschitschon sa vasch i harmonija, o mirnipe taj butvar vasch o palikeripe pe te irinel. Palikeripe le barikane manuschenge, save amaro dschivipe asaj schukar keren. Boschitscha jek mulatintschago hi, jek palikeripe ar te vakerel. Taj te le na bare alavenca schaj kertscham, tikne kojenca amare kamle dschenenge schaj famitlinas, hot bastale sam, kaj len ande amaro dschivipe del.
Zu Weihnachten soll sich alles um Harmonie, Ruhe und vor allem Dankbarkeit drehen. Dankbarkeit für die einzigartigen Menschen, die unser Leben so lebenswert machen. Weihnachten ist ein Fest, ein Anlass, einfach mal Danke zu sagen. Auch wenn man es nicht groß mit Worten hat, kann man mit kleinen Aufmerksamkeiten seinen Liebsten vermitteln, dass man glücklich ist, sie in seinem Leben zu haben.
(Redakcijona: Kerstin Horvath; vakeripe: Marcel Horvath; tschinaschi: Josef Horvath)
Dezember 21st, 2017 | Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Jennifer Papai; Kamera: Josef Horvath; Cutter: Adolf Gussak
Roma-Advent 2017
O farajn KARIKA, suboton, ando 2to decemberi 2017, o sako berschengero Romengero-advent ando kontaktoskero centrum Erbate telal o anav „khetan sorale sam taj khetan valaso te micinel kamaha“ tel likertscha. O mulatintschago le organisatorendar taj le birostar la foroskera gemajndatar Erba, Georg Rosner, pradim ulo. O barikanipe adale mulatintschagostar o arparujipe maschkar o Roma taj o gadsche hi. Le gadschen o schajipe sina, buteder pedar i kultura le Romendar te schunel. Tradicijoneli habe andar i Romengeri-kojnha taj tradicijoneli Romengeri-muschika la Stefan „Pisti“ Horvath bandatar taj la burgenlanditika bandatar „Romano Rath“ dija.
Der Verein Karika veranstaltete am Samstag, 2. Dezember 2017, den alljährlichen Roma-Advent im Kontaktzentrum in Oberwart unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam wollen wir was bewegen“. Eröffnet wurde die Veranstaltung von den Organisatoren und vom Bürgermeister der Stadtgemeinde Oberwart, Herrn LAbg. Georg Rosner. Das Besondere dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Roma und Nicht-Roma. Read the rest of this entry »