Radio & TV

Rukelis Tanz (Radiofeature)

Juni 18th, 2013  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Sport

Rukeli TrollmannDer Box-Champion, der nicht siegen durfte

Ein Feature von Beate Ziegs
Produktion: DLR/NDR/WDR 2013

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Programminfo NDR, 9.6.2013: Sein Boxstil war spektakulär: leicht­füßig tän­zelnd, „schlau wie ein Fuchs“ und „flink wie ein wüster klei­ner Teufel“. Mit dieser Tech­nik, die in man­cher Hin­sicht den Stil des frühen Muham­mad Ali vorweg­nimmt, wird Johann „Rukeli“ Trollmann am 9. Juni 1933 Deutscher Meister im Halb­schwer­ge­wicht. Aber schon we­nige Tage darauf wird ihm der Titel aber­kannt. Denn Troll­mann ist Sinto. Und in der Ideo­lo­gie der Nazis darf es nicht sein, dass ein „Zigeu­ner“ den „arischen“ Boxern über­legen ist. Später muss er im Kon­zentra­tions­lager zu Show­kämpfen antre­ten, bis man ihn schließ­lich 1944 zu Tode prügelt. Für deutsche Sinti steht sein Schick­sal stell­ver­tre­tend für die Hun­dert­tau­sen­den von den Nazis ermor­deten Sinti und Roma. Auf der Suche nach Troll­manns Ver­mächt­nis tut sich die Auto­rin in der heu­tigen Boxszene um.

Roma unter Generalverdacht

Juni 16th, 2013  |  Published in Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
10.6.2013, (on demand / mp3)

Norbert Ceipek stellt sich seinen Kritikern Klenk: Keine „Menschenhatz“ auslösen

„Auch in einer modernen Gesellschaft kann sehr schnell eine Hatz gegen Men­schen ausge­löst wer­den“, mahnte der Jour­nalist Florian Klenk von der Wiener Stadtzeitung „Falter“ im Rahmen der Podiums­dis­kus­sion am 6. Juni 2013. Dabei verwies er auch auf die Vor­gänge im Nach­bar­staat Ungarn. „Roma unter General­ver­dacht“ lautete der Titel der Podiums­dis­kus­sion, zu der von den Grünen ein­ge­laden wurde. In der IG Archi­tek­tur in Wien dis­ku­tier­ten Norbert Ceipek, Leiter der Kin­der­dreh­scheibe Augar­ten, Georg Dimitz, UN-Ver­tre­ter des IFSW Wien, Barbara Tiefen­bacher, Univ. Wien, Fer­dinand Koller, Romano Centro, Florian Klenk, Journalist/Wiener Stadtzeitung Falter sowie Birgit Hebein, Grüne Ge­mein­de­rätin in Wien und Romni Usnija Buli­govic, THARA Volks­hilfe 
Öster­reich. Die Mode­ra­tion über­nahm der Journalist Lorenz Gall­metzer. 
Radijo Kaktus berich­tet über die Diskus­sion um Vor­urteile und Tat­sachen.  (volksgruppen.orf.at)

„Te ando moderni khetanipe igen sik jek ‚tradipe‘ gejng manuscha kerdo schaj ol“, phenel o reporteri Florian Klenk andar o betschitiko flogos­kero papruschen­gero nevipe “der Falter” usi podijumakeri diskusija „Roma unter Gene­ral­ver­dacht“. Adaj te o tra­diptscha ande amaro noch­beris­kero schtot Ungriko upre sikatscha. „Roma unter General­ver­dacht“ – afka o anav la podiju­ma­kera dis­kusija­tar ando 6. juni 2013, use savi i seleni partaj akartscha. Read the rest of this entry »

Tschavengeri khelipeskeri grupn

Juni 13th, 2013  |  Published in Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
10.6.2013 (on demand)

Kindertanzgruppe (Foto: houseofhope.de)Roma-Tanzgruppe für Kinder in Oberwart

Kaj amare tschave igen merescht khelen taj dschilan, phentscham amenge, hot jek Romengeri tschavengeri khelipeskeri grupn keras, phenel i Bianca Baranyai. Khetan la Elisabeth Bergeraha oj o keriptscha vodinel. Mange igen barikano hi, amari Romengeri kultura upre te likerel taj le pradipeske pascheder te anel, phenel i Berger, savi ande jek Romengeri khelipeskeri grupn khelahi, kada li meg terneder sina. Taj te o kontakto maschkar o tschave upre te likerel kamaha. Adi nan afka, sar lo agun sina, phenel i Baranyai. Amen le cile Romengere ternenca mindig ando kontakto samahi, adi jek familija adaj taj jek odoj dschil. O tschave butvar na prindscharen pumen taj ada jek koja hi, savo avrijal iste ol, afka i Baranyai bajder. Saki paraschtuja, 16.00 orenge o terne ranja taj raja ando Farajn Roma Erbate resen pumen taj Romengere kheliptscha siklon, phenel i Elisabeth Berger. Amen barikane gondoha i muschika la Romengera bandatar „Romano Rath“ ar rodijam, phenel i Bianca Baranyai. La banda „Romano Rath“ vaschoda, kaj oj telal o Romengere tschave prindschardi hi, afka i Baranyai bajder. I premijera la Romengera tschavengera khelipeskera grupnatar, suboton ando 15. juni 2013 upro Roma-Butschu andi Boslina hi, savo 18.00 orenge kesdinel. Buteder pedar i Romengeri tschavengeri khelipeskeri grupn, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland.

„Da unsere Kinder sehr gerne tanzen und singen, sind wir zum Entschluss gekommen, eine Roma-Kindertanzgruppe zu gründen“, erzählt Bianca Baranyai. Gemeinsam mit Elisabeth Berger, die in ihrer Jugendzeit Mitglied einer Roma-Tanzgruppe war, leitet sie die Geschicke. „Für mich ist es wichtig, unsere Roma-Kultur zu pflegen und der Öffentlichkeit näherzubringen“, erzählt Elisabeth Berger in der aktuellen Sendung „Roma Sam“. Weiters wollen wir den Kontakt zwischen den Kindern untereinander fördern. „Heutzutage ist es nicht mehr so, wie es bei uns war“, erinnert sich Baranyai und betont weiter: Wir hatten mit allen Roma-Jugendlichen regelmäßigen Kontakt. Jetzt wohnt eine Familie hier und eine dort. Die Kinder kennen sich kaum, und das ist eine Sache, die geändert gehört.“ Read the rest of this entry »

Cineromani ande Berlin

Juni 9th, 2013  |  Published in Film & Theater, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
3.6.2013, (on demand / mp3)

Künstler und Kurator André Raatzsch (Foto: volksgruppen.orf.at)„Festivaltscha sar adala use ledschen, hot Romen­gere kinstlertscha taj Romen­gere reschi­sertscha na tschak upre pumari iden­titeta redu­cirim on, on te ando main­strem aun an“, phenel o kinstleri taj kura­tori André Raatzsch ando Radijo Kaktus. Kaj filmtscha ar rodim schaj on, ajgeni filmis­keri komi­sijona andar Romen­gere kinstlertscha kerdi uli, i „Inter­natio­nal Ro­mani Film Com­mis­sion“ (IRFC). Use hi odoj i Katalin Barsony (Ung­riko), o Hamze Bytyci taj o Tony Gatlif (Francija), o Damian James Le Bas (Bari Britanija), o Dejan Mar­kovic (Tsche­chija), i Lidija Mir­kovic (Tsche­chija), o Sami Mustafa (Kosovo) taj o Ivor Sto­dolsky (Finland/Amerika). O André Raatzsch ando vake­ripe pedar o khe­tanipe la iden­tite­tatar taj la kunstatar taj pedar o cil la „etnischi“ kunstatar ando pradipe phukal.  (volksgruppen.orf.at)

„Festivals wie dieses tragen dazu bei, dass Roma-Künst­ler und Roma-Re­gis­seure nicht nur auf ihre Iden­tität redu­ziert werden, son­dern auch im Main­stream an­kom­men“, erklärt Künstler und Kurator André Raatzsch in Radijo Kaktus. Um Filme aus­zu­wählen, wurde eine eigene Film-Kom­mission beste­hend aus Roma-Künstlern gebildet, die „Inter­natio­nal Romani Film Com­mis­sion“ (IRFC). Sie besteht der­zeit aus Katalin Barsony (H), Hamze Bytyci (D), Tony Gatlif (F), Damian James Le Bas (GB), Dejan Markovic (CZ), Lidija Mirkovic (CZ), Sami Mustafa (KOS) und Ivor Stodolsky (FIN/USA). André Raatzsch spricht im Inter­view über das Span­nungs­verhält­nis von Iden­tität und Kunst sowie über Sinn und Zweck „ethnischer“ Kunst in der Öffent­lichkeit.

(volksgruppen.orf.at)

Roma-Butschu 2013

Juni 4th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Musik, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
3.6.2013 (on demand)

Romano RathO tradicijoneli Roma-Butschu andi Boslina, savo le farajnistar Roma-Service organi­sirim taj tel likerdo ol, ada bersch ando cajchn le aun prindscha­ripestar le Romen­dar ojs flogoskeri gurpn, terdschol. I muschika upre ada mula­tintschago le Romen­gere muschi­ka­schen­dar la bandatar „Berki-Band“ andar i Slovakija taj la prindscharda, bur­gen­landitika ban­datar „Romano Rath“ al. Avre bari­kane koji adale kultura­kere mula­tintscha­gostar hi o dschila taj kheliptscha le avre burgen­landi­tike flogos­kere grupnendar. O Roma-Butschu, savo subo­ton, ando 15. juni 2013, 18.00 orenge upro mula­tintscha­goskero rito Schuch andi Boslina kesdinel, i kultureli iden­titeta la flogoskera grupnatar le Romen­dar sikal, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath. Ada mula­tintschago o schajipe del, pe te resel, i kultura upre te likerel taj te prindscharel te siklol taj afka diskriminacija tel te bauninel, afka o Gärtner-Horvath bajder. Buteder pedar o tra­dicijo­neli Roma-Butschu, schunen tumen andi sen­dung Roma sam upro Radijo Bur­genland.

Der traditionelle Roma-Butschu im süd­bur­genlän­dischen Bachselten, der vom Verein Roma-Service orga­ni­siert und durch­geführt wird, steht dieses Jahr im Zeichen des 20. Jubiläums der An­er­ken­nung der Roma als Volks­gruppe. Musi­kalisch wird die Ver­anstal­tung von den Roma-Musikern der Berki-Band aus der Slowakei und der bekannten burgen­ländi­schen Roma-Band Romano Rath beglei­tet. Weitere High­lights dieser Kul­tur­ver­anstal­tung sind Lieder und Tänze anderer bur­gen­ländi­scher Volks­gruppen. Der Roma-Butschu, der am Samstag, den 15. Juni 2013 ab 18.00 Uhr auf der Fest­wiese Schuch in Bach­selten beginnt, zeigt die kultu­relle Iden­tität der Volks­gruppe der Roma, sagt Emmerich Gärtner-Horvath. Read the rest of this entry »

15 Jahre Roma-Festival „Khamoro“

Mai 29th, 2013  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romafestival Khamoro in PragRoma-Festival Khamoro
Prag, 27.5. bis 2.6.2013
(Website)

>> Zur Radiosendung (mp3)

Radio Prag, 28.5.2013: „Khamoro“ ist ein Wort aus dem Romanes, der Sprache der Roma. Es bedeu­tet ganz ein­fach „Sonne“. Und so heißt auch ein Fes­tival in Prag, das bereits seit 15 Jahren immer in der letzten Mai-Woche statt­findet. Dabei wird die Kul­tur von Roma aus ganz Europa prä­sentiert.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst für den Frieden der Roma wurde das traditions­reiche Roma-Festival am Mon­tag in Prag eröffnet. Noch bis zum kom­men­den Sonntag ist eine Viel­zahl an kul­turel­len Veranstal­tungen geboten. Das öffent­liche Inter­esse kon­zentriert sich dabei meist auf die Musik. Sie gibt es auch diesmal wieder – von Roma-Folklore bis hin zu Gipsy Jazz. Daneben bietet das Fest aber auch Tanz­seminare, eine Aus­stellung, Film­projek­tionen und einen Umzug in bunten Trach­ten durch die Stadt. Mehr als in den voran­gegan­genen Jahren soll das Festival diesmal in den Prager Straßen zu sehen sein. Aber nicht nur das. (…) Ab Freitag wird zum Beispiel ein inter­nationa­les Semi­nar zum Thema „Junge Roma in Europa“ statt­finden. (…): „Obwohl Roma mehr als andere Euro­päer zum Beispiel mit Armut oder mit dem Mangel an Arbeits­möglich­keiten kämpfen und nur begrenz­ten Zugang zu sozia­len Rechten haben, ist eine Generation junger Roma heran­gewach­sen, deren Angehörige in zahl­reichen natio­nalen und inter­nationalen Institu­tio­nen tätig sind. Das Seminar bietet ihnen Raum, anderen jun­gen Roma ihre Arbeit zu präsen­tie­ren und sie dadurch zum aktiven Leben als Bürger zu mo­ti­vieren.“ (…)

Lesen Sie bitten den hier nur in einem Auszug wiedergegebenen Artikel von Markéta Kachlíková in voller Länge auf Radio.cz.

Roma-Service: „Roma-Liederbuch ist fertig“

Mai 27th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Literatur & Bücher, Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
27.5.2013, 20:50 orenge/Uhr (on demand)

Burgenland singt„I Romengeri dschilakeri kenva kisni hi“

„Vergangene Woche haben wir die letzten Korrekturen vorge­nom­men und das Roma-Liederbuch für den Druck freige­geben“, kündigt Josef Schmidt vom Verein Roma-Service an. Unter dem Motto „Burgenland singt“ haben mehr als 30 Partner ein viel­fältiges Programm im heurigen Jahr der Volks­kultur zusam­men­gestellt. In diesem Zu­sammen­hang ist auch ein Lieder­buch der burgen­län­dischen Roma entstanden. Christiane Fennesz-Juhasz, stell­vertre­tende Direktorin des Öster­reichi­schen Phonogramm­archives, und Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service in Klein­bach­selten sind die Heraus­geber des Lieder­buches, das am Sonntag, 9. Juni 2013, um 18.00 Uhr in den Räum­lichkeiten des Burgen­ländischen Volksliedwerks in Ober­schützen präsentiert wird. Wie die Arbeiten zu diesem Lieder­buch verlaufen sind und was dieses Liederbuch für die Volks­gruppe der Roma bringt, erfahren Sie in der aktuellen Sen­dung Roma sam auf Radio Burgenland.  (volksgruppen.orf.at)

„Lejcti kurko o korekturakere butja meg kertscham taj akor i Romengeri dschilakeri kenva le dschumi­peske prik dijam“, phenel o Josef Schmidt andar o farajn Roma-Service. Telal o anav „Burgen­land dschilal“ buteder sar 30 partnertscha jek minden­felitiko programo ando flogos­kero kultu­rakero bersch khetan terdscharde. Ande ada khetanipe te jek dschi­lakeri kenva le burgen­landitike Romendar kerdi uli. I Christiane Fennesz-Juhasz, dujti di­rek­terkija le austri­tike fonogramis­kere archivistar taj o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Servici andar i Tikni Boslina, o „ardi­jaschtscha adala dschi­lakera kenvatar“ hi, savi kurke, ando 9. juni 2013, 18.00 orgenge ando khera le Burgen­landitike Flogoskere Dschilakere Verkistar andi Uprutni Schica, presen­tirim ol. Read the rest of this entry »

Barankapark: Wir gedenken Euer!

Mai 26th, 2013  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.5.2013, (on demand / mp3)

Rote Kastanie und Gedenktafel im Barankapark (Foto: Barbara Tiefenbacher, Romane Thana)„Ich hoffe diese Veranstaltung gibt es auch dann noch, wenn ich nicht da bin“, erklärte Initiator Harri Stojka im Dialog mit Sissi Stojka, Doris Stojka und Adam Wickerl, geführt von Gilda-Nancy Horvath. Es erfülle sie alle mit viel Freude, dass jedes Jahr mehr Menschen am Gedenkfest im Barankapark teilnehmen. Bereits zum fünften Mal findet am 20. Mai (Mongo Stojkas Geburtstag) die Gedenkfeier im Wiener „Barankapark“ statt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen dieses Jahr natürlich Initiator Harri Stojka mit Band, Uli Bäer und Moša Šišic. Dieses Jahr wurde zusätzlich zur traditionellen Feier ein Filmscreening am Tag davor veranstaltet. Dabei wurden „Gipsy Spirit“, Harri Stojkas Suche nach seinen musikalischen Wurzeln in Indien, sowie ein Interview der USC SHOAH Foundation mit Mongo Stojka aus dem Jahr 1998 gezeigt. Im Interview erzählt der Zeitzeuge herzlich und gerade heraus aus der Vergangenheit.

„Pre tume ame gindinas, Romale!“
Das Gedenkmotto lautete auch dieses Jahr: „Pre tume ame gindinas, Romale! | Wir gedenken Euer!“ Die jährliche Gedenkfeier wurde von der Familie Stojka initiiert. Zur Erinnerung wurde im Barankapark vor einigen Jahren eine Gedenktafel errichtet und ein roter Kastanienbaum gepflanzt. Read the rest of this entry »

Barankapark: Amen gondolinas!

Mai 26th, 2013  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.5.2013, (on demand / mp3)

Gedenktafel im Barankapark in Wien (Foto: Romane Thana, Barbara Tiefenbacher)„Me gondolinav, hot ada mula­tintschago te akor meg del, te me buter na ujom“, phentscha o kera­schi Harri Stojka, ando dialogo la Sissi Stojkaha, Doris Stojkaha taj le Adam Wickerliha, kerdo la Gilda-Nancy Hor­vathatar. On loschan­de hi, kaj sako bersch mindig bute­der manu­scha uso gon­doli­peskero mula­tintschago ando Baran­ka­park an. Imar o pantschtovar ando 20. maj (o di, kada o Mongo Stojka upro them alo) o gon­dolipes­kero mula­tintschago ando „Barankapark“ tel likerdo ol. I muschika ada bersch o kera­schi Harri Stojka pra bandaha, o Uli Bäer taj o Moša Šišic keren. Ande ada bersch uso tra­dicijoneli mula­tintschago, jek di angloda, filmtscha sika­de ule. Oda sina o film „Gipsy Spirit“ – le Harri Stojkaskero rodipe palo muschi­kakere vurclini andi Indija taj o vakeripe la USC SHOAH Founda­cijonatar le Mongo Stojkaha andar o bersch 1998. Ando vake­ripe phukal o prik dschivo vodschi­kan pedar i phuri cajt.

„Pre tume ame gindinas, Romale!“
O gondolipeskero moto te ada bersch butschol: „Pre tume ame gin­dinas, Romale!“ O sako berschen­gero gondolipeskero mulatintschago la familijatar Stojka kerdo ulo. Upro gondolipe ando Barankapark angle poar berscha jek gondolipeskeri tablina upre terdschardi uli taj jek loli kestajin aun tschiti uli. O park upro Belgradplatz sajt oja cajt oficijeli pal le Mongo Stojkaskeri baba „Barankapark“ butschol. Read the rest of this entry »

Unter besonderem Schutz

Mai 16th, 2013  |  Published in Politik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Deutschlandradio KulturSinti und Roma in Schleswig-Holstein

Deutschlandradio Kultur, 10.5.2013
Von Dietrich Mohaupt

Als erstes Bundesland Deutschlands hat Schleswig-Holstein 2012 den Minder­hei­ten­schutz für Sinti und Roma in der Landes­­ verankert. Sie haben nun den glei­chen Anspruch auf Schutz und Förderung wie die natio­nalen Minderheiten der Dänen und Friesen. Doch Miss­verständ­nisse und Konflikte sind noch immer bei­nahe alltäglich.

Artikel 5, Absatz 2 der Verfassung des Landes Schles­wig-Holstein – seit dem 14. November vergan­genen Jahres heißt es dort: „Die kultu­relle Eigen­ständig­keit und die politi­sche Mitwir­kung natio­naler Minder­heiten und Volks­grup­pen stehen unter dem Schutz des Landes, der Gemein­den und Gemein­de­ver­bände. Die nationale däni­sche Min­der­heit, die Minder­heit der deut­schen Sinti und Roma und die friesi­sche Volks­gruppe haben Anspruch auf Schutz und För­derung.“

Es sind sieben kleine Worte, die der Lan­des­ver­fas­sung hinzu­ge­fügt wurden und die jetzt die deutschen Sinti und Roma unter beson­deren Schutz stellen – dafür gab es viel Anerken­nung, auch von höchster Stelle. Bun­des­präsi­dent Joachim Gauck sparte nicht mit loben­den Worten bei seinem Antritts­besuch in der Lan­des­haupt­stadt Kiel im März. (…)

Immerhin gut 20 Jahre und sechs Ver­suche waren erfor­der­lich, bevor die not­wen­dige 2/3-Mehrheit für eine Ver­fas­sungs­ände­rung im Lan­despar­lament zustan­de kam. Nach den vielen vergeblichen Anläufen sind jetzt die Erwar­tungen ent­spre­chend hoch. Als Zeichen, als wichtiges Symbol für ganz Deutsch­land, sogar darü­ber hinaus für Europa, betrach­ten viele die Entschei­dung des Land­tags in Kiel. (…) Read the rest of this entry »