Radio & TV

Linz: Zivilkontrollen durch Ordnungsdienst?

Juni 7th, 2017  |  Published in Politik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Radio FROStudiogespräch über Betteln in Linz

FroZINE | Radio FRO 105,0 (49,52 min.)
Erstausstrahlung: 6.6.2017 | Moderation: Michael Diesenreither

Eine Sendung zum Thema Betteln in Linz: Thomas Diesenreiter von der BettelLobby OÖ und Michaela Haunold von der Caritas dis­ku­tie­ren mit Michael Die­sen­reither im Studio über die Situa­tion der Bettler/in­nen in Linz, Aus­wir­kun­gen des sek­to­ra­len Bettel­verbots und die poli­ti­sche For­de­rung von FPÖ und ÖVP nach zivilen Kontroll­mög­lich­kei­ten durch den Ord­nungs­dienst der Stadt Linz.

Seit rund einem Jahr gilt in Teilen der Innenstadt ein sektorales Bettelverbot in Linz. Den­noch wer­den regel­mäßig im Linzer Stadt­gebiet Zeltlager von ost­euro­päi­schen Bettler/in­nen durch den städti­schen Erhebungs­dienst ge­mein­sam mit der Polizei zwangs­geräumt. Ob­wohl es poli­tisch keine Mehr­heit gibt, will der für Sicher­heit in Linz zu­stän­di­ge FPÖ-Vize­bürger­meister Detlef Wimmer Zivil­kontrol­len der Stadtwache ge­gen Bettler/in­nen durch­setzen. „Pro­fes­sio­nelle Bettler­banden ver­fügen oft über einen Auf­passer. Wenn in Uni­for­men kontrol­liert wird, war­nen Kolle­gen die illegalen Bettler und ver­eiteln die Kontrol­len“, so das Ar­gu­ment von Wimmer.

Im Studiogespräch mit Thomas Diesenreiter von der BettelLobby OÖ und Michaela Haunold von der Ca­ri­tas ge­hen wir der Frage nach, wer die­se Armutsreisenden über­haupt sind, die nach Linz zum Betteln kom­men, und welche Aus­wir­kun­gen das sektorale Bettelverbot hat. Wie wird der Vor­stoß von Zivil­kontrol­len durch den Ordnungs­dienst be­wer­tet und wel­che Lösungs­stra­te­gien im Zu­sam­men­hang mit Betteln und der im­mer wieder ge­räum­ten Zeltlager könn­te es ge­ben? Außer­dem gibt es in der Sen­dung ein Tele­fon­interview mit Landes­polizei­direk­tor-Stv. Erwin Fuchs zu hö­ren. Wie schätzt die Polizei die Situa­tion mit den Bett­ler/in­nen in Linz der­zeit ein und sieht die Polizei der­zeit den Bedarf, dass der Ord­nungs­dienst Kontrol­len in Zivil durch­füh­ren kön­nen sollte?

(Text: FROzine)

Ö1 Hörbilder: Lunik IX, Roma in Europa

Mai 21st, 2017  |  Published in Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Lunik IX (Foto: Lester Kovac)Die Alltäglichkeit des Unsichtbaren:
Junge Roma in der Slowakei und in Europa

Radio-Feature von Elisabeth Putz
Koprod. DLR Kultur/RBB/ORF 2016

Ö1 Hörbilder, 20.5.2017: >> Anhören

Die Mehrheit der Slowaken bezeichnet Roma als integra­tions­unwillig. Die Mehr­heit der Roma ruft ins Mikro­fon, Slowa­ken seien Rassis­ten. Zwei Rand­posi­tio­nen einer komple­xen Materie. Die Mitte wird dabei oft ver­gessen. Und so kommen viele Jour­na­list/innen nach Lunik IX, einem der größ­ten Ghettos Europas, um eine „Safari“ zu ma­chen. Sie be­zah­len ein wenig Geld und Roma lie­fern Geschichten. Dieses Feature ist ein Versuch, hinter die Klischees zu blicken. „Ich habe über meh­rere Monate hin­weg die Slowakei bereist, vor­nehm­lich den Osten des Landes“, so Elisa­beth Putz. „Die Re­cher­che­dauer für dieses Feature war im­mens wich­tig, da es mir nur so mög­lich war, Zugang zu den Men­schen zu finden bzw. meine schon vor­han­de­nen Kontakte zu er­wei­tern und zu ver­tiefen. Nur so konnte und kann eine Nähe ent­stehen.“

(Text: Ö1)

Siehe auch:
„Millionaires of time“ – Ausstellung in Berlin, 1.6.2016
Apartheidsmauer in Košice, 12.7.2013
Slowakei: Stadt bietet Roma Geld für Ausreise, 16.9.2009
Slowakei: Polizei misshandelte Romakinder, 9.4.2009

Rudi, die Rumänen und die Räumung

Mai 8th, 2017  |  Published in Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Abriss der Roma-Unterkünfte in Frankfurt am Main (Foto hr/Hessereporter)hr / Hessenreporter, 7.5.2017, 30 Min.
Frankfurt/M. – eine Reportage von Jochen Riegler
>>Zum Video

Jahrelang leben sie in selbst gezimmer­ten Hütten auf einer Industrie­brache im Schat­ten der Frank­fur­ter Skyline: rund vier­zig Men­schen aus Rumänien, die meis­ten Roma. Ohne Rudi von der Helm, einen Rent­ner aus Frankfurt, der sich um sie küm­mert, wäre es wahr­schein­lich gar nicht so lan­ge gut ge­gan­gen – bis dann, An­fang Februar, ein Feuer auf dem Platz aus­bricht. Die Feuer­wehr rückt an, und weni­ge Tage später ge­schieht, was alle schon lange be­fürch­te­ten: Bagger walzen die Buden nieder. End­lich gibt es einen Anlass für die Stadt, das um­strit­tene Bretter­buden­dorf zu räumen.

Doch damit ist das Problem nicht gelöst: Vorüberge­hend kom­men die Rumänen in einem Flücht­lings­heim unter (Anm. d. dROMa-Red.: das Vor­gehen der Stadt rief heftige Kritik hervor, mehr hier und hier), ein paar treten mit ein paar Euro aus­ge­stat­tet die Heim­reise per Bus an. Aber die meisten sehen in ihrer Hei­mat Rumänien noch we­ni­ger Lebens­perspek­ti­ven als im wohl­ha­ben­den Frankfurt, wo sie von Gelegen­heits­jobs und Flaschen­sammeln leben. Ein Dauer­bren­ner für die Banken­stadt: Wohin mit den Armuts­migranten aus Europa? „Hessenreporter“ Jochen Riegler begleitet die Rumänen und ihren Helfer Rudi bei der Suche nach einem Ort zum Le­ben und das Tak­tieren im Frank­fur­ter Rat­haus, den Römer.

(Text: hr/Hessenreporter)

Siehe auch:
Frankfurt: Förderverein wiederholt Vorwürfe, 5.3.2017
Kritik nach Räumung in Frankfurt a. M., 2.3.2017
Frankfurt: Brandanschlag auf Obdachlose, 8.12.2016

Kulturradio: Archiv für Roma-Kunst

Mai 3rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Interview, Kunst & Fotografie, Radio & TV

RomArchive-Initiatorin Franziska Sauerbrey (Foto: Nihad Nino Pušija/RomArchive) Ein Gespräch mit Franziska Sauerbrey, Initiatorin und Projekt­leiterin von RomArchive

rbb/Kulturradio, Sendung vom 28.4.2017
>>Anhören / mp3 (6 Min., 3,5 MB)

Rund 12 Millionen Sinti und Roma gibt es in Europa. Ihre Jahr­hun­derte alte Kultur ist aber kaum sicht­bar. Das soll sich mit dem Auf­bau des RomArchive, eines digitalen Archivs für Kunst der Sinti und Roma, än­dern. Das Ar­chiv, das von der Kultur­stiftung des Bundes mit 3,75 Mil­lio­nen Euro ge­för­dert wird, soll ein in­ter­na­tio­nal zu­gäng­li­cher Ort wer­den, an dem Sinti und Roma ihre Kultur sicht­bar ma­chen und damit den bestän­di­gen Stereo­typen und Fremd­beschrei­bun­gen be­geg­nen.

Kulturradio spricht mit Franziska Sauerbrey vom RomArchive.

(Text: Kulturradio)

Link: blog.romarchive.eu

Siehe auch:
RomArchive: Ein Projekt sucht sein Logo, 28.1.2016
RomArchive: Startschuss für digitales Archiv, 2.7.2015

ARTE: Projekt Versöhnung

Mai 2nd, 2017  |  Published in Radio & TV

Das Team des Hotels Gracanica in Pristina (Foto: arte.tv)ARTE: Das Roma-Hotel im Kosovo
(31 Min., ZDF/2017)

Sendetermin: 2.5.2017, 19.45 Uhr
Noch bis 1. Juni verfügbar in der
ARTE-Mediathek

Im ethnisch tief gespaltenen Kosovo ver­sucht ein Hotel-Pro­jekt das schein­bar Un­mög­li­che: Zwei Roma leiten ein Team mit serbischen und albanischen An­gestellten. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Projekt, denn diese Grup­pen sind seit dem Kosovo-Krieg 1998/99 oft im­mer noch ver­fein­det, die Grä­ben zwi­schen den ver­schie­denen Ethnien noch tief. Viele An­ge­hö­ri­ge der Roma leben im Kosovo in Slums und tiefster Armut. Der Zu­gang zu Bil­dung und Arbeits­markt ist ihnen oft­mals ver­wehrt. Das Roma-Hotel Gracanica am Ran­de Pristinas will da­ge­gen ein Zei­chen setzen.

(Text: ARTE.tv)

Link: Hotel Gracanica

Sido spielt Hauptrolle in Roma-Film

April 25th, 2017  |  Published in Film & Theater, Radio & TV

Sido dreht Fernsehfilm, hier mit seinen Schauspielerkollegen (Foto: RBB)rbb/Presseaussendung – In Berlin haben die Dreharbeiten zu „Eine Braut kommt selten allein“ unter der Regie von Buket Alakus („Ein­mal Hans mit scharfer Soße“) nach einem Drehbuch von Laila Steiler („Die Opfer – Ver­gesst mich nicht“, 2. Teil der NSU-Tri­logie im Ersten) be­gon­nen. Es ist der erste deutsche Fern­seh­film, in dem die Lebens­wirk­lich­keit der Roma im Mittel­punkt steht. Un­ver­stellt, wert­frei und ohne Scheu vor un­an­geneh­men Wahr­heiten erzählt der Film, wie die Romni Sophia (Michelle Barthel) dem vom Leben ent­täusch­ten Johnny (Paul „Sido“ Würdig) zuerst den Kopf ver­dreht und dann ihre 16-köpfi­ge Groß­familie bei ihm ein­quartiert.

Zum Inhalt:
Eines Tages sitzt sie vor seiner Tür. In ihrem roten Hochzeitskleid und den ab­ge­latsch­ten Turn­schuhen. Sie spricht nicht seine Sprache, sie ist ihm eigent­lich zu jung, sie ent­stammt einer voll­kommen ande­ren Welt, sie liebt auch anders als er – und doch wer­den die beiden ein Paar. Johnny, ge­scheiter­ter Club­be­sitzer, und Sophia, die Romni. Ob sie wirk­lich von ihrer Hochzeit ab­ge­hauen ist, tat­säch­lich direkt aus Belgrad kommt, ihn wahr­haftig so liebt, wie sie be­haup­tet? Johnny weiß es nicht. Und ir­gend­wann ist es ihm auch egal. Er ist sogar bereit, ihre Eltern ein­zuladen, als Sophia Heim­weh hat. Aber damit gerät sein ohne­hin kompli­zier­tes Leben völlig aus den Fugen, denn es kom­men nicht nur Mama und Papa zu Besuch … In einer Mischung aus Märchen und Reportage nimmt die Ko­mödie Klischees und Vorurteile aufs Korn, er­zählt von Lüge, Wahrheit, Über­for­de­rung und der Kraft der Liebe.

Über die Produktion:
„Eine Braut kommt selten allein“ ist eine Produktion von Bavaria Fernseh­pro­duk­tion Berlin im Auf­trag des Rund­funk Berlin-Branden­burg für Das Erste. Das Dreh­buch stammt von Laila Stieler. Die Bild­gestal­tung über­nimmt Andreas Höfer. Die Re­daktion ver­ant­wor­tet Cooky Ziesche. Für Hauptdarsteller Paul „Sido“ Würdig ist es auf­grund seiner Sinti-Wurzeln (mehr hier und hier) eine Herzens­ange­legen­heit, bei diesem Film mit­zu­wirken. Read the rest of this entry »

Es brauchte zwei Generationen

April 21st, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Radio & TV

Romani Rose - Buchcover (Danube Books)„Es brauchte zwei Generationen für den Kampf um Anerken­nung“ – Romani Rose und sein Ein­satz für Men­schen­rechte der Sinti und Roma

RDL/orgenrad, 7. April 2017, 13.35 min
>>Anhören (mp3)

Romani Rose – Ein Leben für die Menschenrechte“. Der Unter­titel dieses Buches sei ganz wört­lich ge­meint, so die Auto­rin Behar Heine­mann. Denn Romani Rose, Mit­grün­der und Vor­sitzen­der des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, habe sein Leben ganz in den Dienst des Kampfes um die An­er­ken­nung der Ver­fol­gung dieser Minder­heit im National­sozia­lis­mus und um ihre Rechte ge­stellt. Dabei trat er in die Fuß­stapfen seines Vaters und seines Onkels, die – anders als 13 er­mor­dete Fa­milien­mit­glie­der – den Porajmos über­lebt und sich fort­an für die Bürger­rechte der Sinti und Roma en­gagiert hat­ten. Wäh­rend sie noch jahr­zehnte­lang nach dem Krieg auf taube Ohren stießen, ge­lang es später, die An­er­ken­nung der Sinti und Roma bis auf die Agen­da der Bundes­regie­rung zu brin­gen. Romani Rose ging da­für einen Weg vom Hunger­streik bis zur Ehrung durch Angela Merkel.

Die Autorin, Künsterlin und Fotografin Behar Heinemann, ge­bo­ren im Ko­so­vo und seit den 90er Jah­ren in Deutschland le­bend, ist selbst Romni und kennt Ro­mani Rose seit rund 20 Jah­ren. Das Buch sei eine Hom­mage an ihn, ein Ver­such, ihn als Bürger­recht­ler und als Men­schen zu ver­ste­hen und kri­tisch zu wür­digen.

„Romani Rose – Ein Leben für die Menschenrechte“ wurde am 4. April im Do­ku­men­ta­tions­zentrum deut­scher Sinti und Roma vor­ge­stellt und ist seit dem 5. April im Buch­handel er­hält­lich. Radio Drey­eck­land hat – im Vor­feld des Inter­natio­na­len Roma­tags am 8. April – mit der Au­torin Behar Hei­ne­mann darüber ge­spro­chen. Zuerst fragten wir, was die Familie Rose im Na­tio­nal­sozia­lis­mus er­lit­ten hat.

Behar Heinemann: Romani Rose – Ein Leben für die Menschenrechte. Danube Books, Ulm 2017, 224 Seiten

(Text: rdl.de)

„Nordstadtkinder: Stefan“

März 13th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV

Nordstadtkinder - Stefan (Foto: WDR)WDR – Hier und Heute (2015): ein Beitrag von Bettina Braun; Redaktion: Maik Bialk, Dorothee Pilz

>>Beitrag ansehen (29 Min.)

Drogen, Armut und Prostitution sind in der Dort­mun­der Nord­stadt an der Ta­ges­ord­nung. Ein schwie­ri­ges Milieu für Kinder, die ei­gent­lich nur Kind sein wol­len. Wir stellen in un­se­rer Reihe „Nord­stadt­kin­der“ heute Stefan vor. Ste­fan ist zehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter und vier Ge­schwis­tern in einer Ein­zimmer-Woh­nung in der Dortmunder Nordstadt. Sie sind Roma aus Rumänien. Ste­fan muss sich täg­lich gro­ßen Heraus­for­de­run­gen stel­len: Die Enge der Woh­nung, der stän­di­ge Geld­man­gel, das Gefühl, als äl­tes­ter Sohn den Vater er­setzen zu müs­sen, der seit drei Jahren im Ge­fäng­nis sitzt.

Nominiert für den Grimmepreis 2016, Katego­rie In­for­ma­tion & Kul­tur. Aus­ge­zeich­net mit dem Me­dien­preis der Kin­der­not­hilfe 2016.

(Text: WDR)

Siehe auch:
Grimmepreis für „Nordstadtkinder: Lutwi“

Grimmepreis für „Nordstadtkinder: Lutwi“

März 11th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV

Nordstadt-Reportage Lutwi (Foto: WDR)Grimmepreis 2017 für den Beitrag von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier (Re­dak­tion: Emanuela Penev) aus der WDR-Rei­he „Hier und Heute“

>>Beitrag ansehen (29 Min.)

„Ich bin immer auf der Straße. Egal, auch wenn es reg­net oder schneit.“ Für Lutwi ist es das Größte, wenn er mit seinen Freun­den zu­sam­men ist. Straßen­fußball, Was­ser­schlach­ten oder Hütten bauen: Seit vier Jahren nun ist die Dortmunder Nordstadt Lut­wis Zu­hause. Aber wie lange noch? Der Zwölf­jährige kommt bald auf die Gesamt­schule – und er will auch Abitur ma­chen. Seine Eltern, Roma aus dem Kosovo, sind rich­tig stolz auf ihn. Lutwi ist ein auf­ge­weck­ter Junge, den das Leben aber mit gro­ßer Wucht trifft: Ihm und seiner Familie droht die Abschiebung zu­rück in den Kosovo. Lut­wi ist es, der beim Rechts­anwalt über­setzen muss, er er­klärt seinen Eltern, was in den Brie­fen der Ausländer­behörde steht. Viel Ver­ant­wor­tung für einen Zwölf­jährigen. Der Film er­zählt kon­se­quent aus Lutwis Per­spek­tive. Was jedem Er­wach­se­nen den Boden unter den Füßen weg­ziehen würde, ver­sucht Lutwi auf seine Art und Weise zu meis­tern. Es ist die Ge­schichte eines Jungen, der hin- und her­geris­sen ist zwi­schen über­bor­den­dem Spiel und er­drücken­der Un­sicherheit.

Gewinner des Grimme-Preises 2017 in der Kategorie Kinder & Jugend. Die Ver­lei­hung des Prei­ses fin­det am 31. März 2017 in Essen statt und wird von 3sat ab 19:00 Uhr im Live­stream über­tra­gen sowie zeit­ver­setzt ab 22:35 Uhr auf 3sat aus­ge­strahlt.

(Text: WDR)

Servus Del tuha (feberi 2017)

März 7th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio & TV

ORF 2 Burgenland - Volksgruppenmagazin Servus Del tuhaServus | Szia | Zdravo | Del tuha
ORF 2 Burgenland | >>On Demand

O aktujeli ardipe la sendungatar terdschol an­do cajchn le gon­do­li­pes­tar. O pha­ri­pes­kero punkto ke­rel o film la Marika Schmiedtatar, savi pe le holo­caus­tiha, le ge­na­rea­ci­jen­ca le austri­tike Romen­dar taj Sinti­jen­dar don­de be­scharel.

Gondolipeskeri tablina ande Mörbisch — An­de Mör­bisch am See an­do ar le je­ne­ris­tar le opfe­ren­ge le naci­jonal­socija­lis­mu­sistar gon­do­lim ulo. Le pra­di­peske ada gon­do­lipe andi forma jeka gon­doli­pes­kera tab­li­na­tar kerdo ulo. Palo gon­do­li­pes­kero tel utscha­ripe khe­tan molim ulo, pa­loda meg harne pal­gon­doli­pes­kere va­ke­rip­tscha dija pe­dar i bibsta­li his­tori­ja le Ro­mendar.

Gondolipeskero mulatintschago Erbate — Angle 22. ber­scha an­do 5. febe­ri schtar ter­ne Roma duach jek bom­ba­ke­ro aten­tat mur­dar­de ule. Upro than le aten­ta­tistar Erbate i Roma-Pastoral la diö­cese Tik­ne Mar­to­natar but dsche­ne le ake­ri­pes­ke pa­lal ale le opfe­renge te gon­doliel.

„Warum die Wunde offen bleibt“ I kinstler­ki­ja Marika Schmiedt, 1966 an­do Traun up­ro them ali taj söbst Romni hi, oj al an­dar jek fa­mi­lija, kaj but nipo andar lakeri fami­lija le naci­jendar mur­dar­de ule. O na va­ke­ri­pe pedar i histo­rija andi NS-cajt muj­sintscha la söbst o for­schi­nipe la ajge­ni fa­mil­ja­kera his­to­ri­jatar upre te lel. I Mari­ka Schmiedt ro­del pal o me­di­jum pal soste oj te phu­kal kamla. Taj afka uso film lakla. Lakeri nevi doku­men­ta­cija „Warum die Wunde offen bleibt“ har­non erscht si­kado ulo. I film­ja­keri ke­rasch­ki­ja palal dikla le trau­ma­ti­schi usch­ti­di­pes­tar le holocaustis­tar le austri­tike Romenge taj Sintijenge.
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