Radio, Podcast & TV

Geschichte der Sinti und Roma in Leipzig

August 24th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV

Radio Blau LeipzigGespräch mit dem Historiker Daniel Weißbrodt

Radio Blau – Freies Radio für Leipzig

Sendung vom 31.7.2026, 22:51 Min. [CC-BY-NC-SA]

→Anhören (mp3)

Gespräch mit dem Autor und Historiker Daniel Weißbrodt (Website), Projekt­mit­arbeiter im Leip­zi­ger Verein Romano Sumnal (Website), über die Geschichte der Sinti und Roma in Leipzig und Sachsen, an­läss­lich auch des Inter­natio­na­len Tags des Gedenkens an den Genozid an Sinti und Roma am 2. August.

(Sendung und Text: Radio Blau)

Historiker Herbert Brettl im Porträt

Juni 6th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Radio MORA, 20.5.2026, 38:25 Min.
MEMO: Das Thema des Tages zum Mitnehmen
Redaktion: Elizabeth Hausmann-Farkas, Jelica Saček

Der Historiker, Autor und Pädagoge Herbert Brettl ist in Halbturn im Burgenland ge­boren. Er be­schäf­tigt sich vor allem mit der Geschichte des Burgenlan­des, der Zeit des Na­tional­sozialis­mus und der Erin­nerungs­kultur. Beson­ders inten­siv forscht er zur Ver­folgung von Roma und Sinti, zur regionalen Zeit­geschichte und zu Gedenk­orten im Burgen­land.  |   Herbert Brettl je studirao povijest i geo­grafiju na Sveučilištu u Beču i radi kao nastavnik i aka­demski autor. Objavio je brojne knjige i povijesne članke, uključu­jući poznato djelo „Nacio­nal­socija­lizam u Gradišću – Žrtve, počinitelji, pro­tivnici“. Također vodi „Blog o povijesti Gradišća“ i uključen je u razne pro­jekte vezane uz povijesna istraži­vanja i kulturu sjećanja. Za svoj znanst­veni rad primio je nekoliko nagrada od pok­rajine Gradišće.

(Text und Sendung: Radio MORA)

Siehe auch:
→Burgenland History Blog (Dr. Herbert Brettl)

Arbeit mit Armutsbetroffenen in Salzburg (2024)

März 31st, 2026  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Zentralquartett – Menschenrechte hier und jetzt (Vol. 20)
FS1 – Freies Fernsehen Salzburg (23.6.2024)

Die Salzburger Sozialarbeiterin Alina Kugler berichtet über ihre Arbeit mit Armuts­betrof­fe­nen und schil­dert im Gespräch mit Uschi Liebing und Bernhard Jenny, wie Aus­gren­zung und Dis­krimi­nie­rung insbesondere von Roma (Not­reis­ende und Roma-Ge­flüch­tete aus der Ukraine) in Salzburg aus­sieht. Aufgezeichnet am 17. Juni 2024.

Die Diskussion wurde auch als Radiosendung und Podcast veröffentlicht (Radiofabrik – das Freie Radio in Salzburg, CC BY-NC-ND 4.0).

(Sendung: Zentralquartett/FS1)

Ö1: Die Roma im Burgenland (1–5)

Februar 20th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

„Wir waren niemand mehr“
ORF/Ö1, Betrifft: Geschichte (Okt. 2025)

Mit den Historikern Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl, Autoren des Buches „Einfach weg!“. Ver­schwun­dene Roma-Sied­lun­gen im Burgenland (New Academic Press). Gestaltung der fünfteiligen Reihe: Rosemarie Burgstaller

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

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Romano Dikipe (8to feberi 2026)

Februar 13th, 2026  |  Published in Radio, Podcast & TV

Romano Dikipe Logo (Bild: ORF.at)Romano Dikipe, 8to feberi 2026
Televisakero magacin, ORF 2 Burgenland

Streaming: on.ORF.at

Ando aktujeli ardipe la sendungatar Romano Dikipe phuka­vas pedar i na­schadi Romen­geri sid­lung andar Lacken­bach, pedar o artschi­jipe „Amen sam demo­kracija“, savo ando parla­mento prado ulo, jek vake­ripe le bare rascha­jiha Ägidius Zsif­kovics sika­vas taj o gondo­lipes­kero mula­tin­tschago upro aten­tato Erbatar.

I naschadi Romengeri sidlung andar Lackenbach
O kesdipe, afka sar mindig, amaro sendungakero redo „Upro jomi le naschade Romen­gere sidlung­tschen­dar le Burgen­landistar“ kerel. Adi o Adi Gussak ando becirk Uprutni Pulja dro­meske hi, hatek ande Lacken­bach. Jek bersch palo kija bersch, jek gondo­lipes­kero mula­tin­tschago Lacken­bach amen vodinel. Odoj upro Romen­gero gondo­lipes­kero than upro opfer­tscha le agune upre­likeri­pes­kere logeristar, gon­dolim ol. Ande ada sika­jipe ham vasch i aguni Romen­geri sidlung ande Lacken­bach dschal. Kaj li sina? Ko odoj dschiv­lahi? Del meg jomi? O Adi Gussak angle poar kurke ande dschen­des­kere situaciji le biro Christian Weninger taj le phure biro Heinrich Dorner restscha.

Artschijipeskero pradipe „Amen sam demokracija“
Angle 50 berscha andi Austrija, o flogoskero grupnengero tscha­tschipe, ar dim ulo. Ada tscha­tschipe o tscha­tschip­tscha le flogos­kere grup­nendar upre sikal. Ande, afka sar o keripe le flogos­kere grupnen­gere bajrot­schendar tel pisim hi, ersch­tivar le hor­vackenge, slo­veniti­kenge, ungri­kenge taj tsche­chitenge. O aun­prindscha­ripe le slova­kitendar ando bersch 1992 sina, le Romendar akor ando bersch 1993. Afka andi Austrija schov flogos­kere grupn aun prin­dscharde hi taj lenge vid­minel pe akan jek artschi­jipe ando parla­mento.

Ando vakeripe le bare raschajiha Ägidius Zsifkovics
Sajt 16 berscha o Ägidius Zsifkovics o baro raschaj Tikni Martonatar hi. Ojs burgen­lan­ditiko horvacko o khetan dschi­vipe le burgen­landitike flogos­kere grup­nendar, bari­kano ando vodschi leske paschlol. Read the rest of this entry »

Ungarn: Ein Gymnasium für Roma

Dezember 16th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

ARTE – Schüler des Roma-Gymnasiums in Ungarn (Bild: Arte.tv)ARTE Re: – Reportagen aus Europa
Sendung vom 15.12.2025, 30 Min.

→ zum Streaming auf ARTE.tv

Roma haben in Ungarn einen schwierigen Stand: 40 Prozent von ihnen leben unter­halb der Armuts­schwelle, meist abseits der Innen­städte. Dies wirkt sich sehr stark auf ihre Aus­bildung aus: 99 Pro­zent der jungen Roma besuchen nie eine Universität. An­ge­sichts der Situation wirkt das Ambedkar-Gymnasium wie ein Hort des Wider­stands, denn hier werden aus­schließ­lich Roma unter­richtet.

Das Ambedkar-Gymnasium befindet sich in Miskolc, der viert­größten Stadt des Landes, und zeichnet sich durch eine beson­dere Eigen­schaft aus: Es bietet aus­schließ­lich jungen Roma zwischen 14 und 18 Jahren eine zweite Bildungs­chance. Eine von ihnen ist die 18-jährige Mutter Stefania Vadász. Wie andere Jugend­liche aus ihrer Commu­nity hätte auch sie beinahe keinen Schul­ab­schluss gemacht. Doch diese Insti­tution – in Ungarn die einzige ihrer Art [Anm.: auch in Pécs existiert seit 1994 ein spe­zielles Roma-Gym­nasium] – eröff­nete ihr neue Per­spektiven: Hier kann sie gemein­sam mit ihrem vier­mona­tigen Kind am Unterricht teil­nehmen.

Am Anfang dieser hoffnungs­vollen Ge­schichte steht der Schul­direktor Tibor Derdák, der die Ein­rich­tung gründete. Ende der 80er Jahre sah er zum ersten Mal die Wellblech­siedlun­gen der unga­rischen Roma. Diese Erfahrung mar­kierte den Beginn seines Kampfes für Chancen­gleich­heit. Für ihn ist es „un­möglich, ein Kind ab­zulehnen“.Damit die Gymna­siasten begreifen, dass ihr Leben nicht zwangs­läufig in Armut enden muss, werden regel­mäßig erfolg­reiche Roma ein­geladen. Read the rest of this entry »

Im Gespräch: Georg Sporschill, Jesuitenpater

Oktober 19th, 2025  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Religion

Pater Georg Sporschill, SJ (Foto: Elijah, CC BY-SA 4.0)„Sie nennen mich Moschu, Opa!“ – Renata Schmidt­kunz im Gespräch mit dem Je­su­i­ten­pater Georg Sporschill

Sendung anhören (ORF-Player)

Ö1/Im Gespräch, Sendung vom 10.10.2025
Gestaltung: Renata Schmidtkunz

Seit fast 40 Jahren setzt sich Pater Georg Sporschill für Kinder in Rumänien ein. Das Ziel seiner Arbeit ist die Be­frei­ung dieser Kinder aus Armut und ge­sell­schaft­licher Aus­gren­zung. Viele der von ihm unter­stütz­ten Kinder und Fami­lien nenvnen ihn liebe­voll „Moschu“ – also Opa. Heute, mit 79 Jahren, lebt der Jesuiten­pater in einem Roma-Dorf bei Marpod in Siebenbürgen, wo auch das von ihm ge­grün­dete Hilfs­werk Elijah seinen Sitz hat. Gebo­ren am 26. Juli 1946 im vor­arlbergi­schen Feldkirch, studierte Georg Sporschill Theo­logie, Päda­gogik und Psycho­logie. Mit 30 Jahren trat er in den Jesuiten­orden ein und wurde zum Priester geweiht.

Als Kaplan in Wien arbeitete er mit drogensüchtigen, haft­ent­lasse­nen und obdach­losen Jugend­lichen, grün­dete ein Jugend­haus der Caritas. Es folgten der Canisibus, der obdach­lose Menschen mit Suppen ver­sorgt, und das Wiener Innen­stadt­lokal „Inigo“, ein Lang­zeit­arbeits­losen-Projekt. 1991 ent­sandten ihn die Jesuiten nach Bukarest. Aus den ge­plan­ten sechs Monaten wurde eine Lebens­aufgabe.

Gemeinsam mit der katholischen Theologin Ruth Zenkert gründete er in der Folge die „Concordia-So­zial­pro­jekte“, die Kindern in Ru­mä­niven, Bulgarien, Moldau, dem Kosovo und Österreich neue Per­spek­tiv­en geben. Read the rest of this entry »

Ö1 Europa-Journal: Roma in Europa und Spanien

Oktober 8th, 2025  |  Published in Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Ö1 Europa-Journal, 3.10.2025

Roma und Sinti: Der Umgang mit der größten europäischen Minderheit

Mehr als zwei Drittel der in Europa lebenden Roma und Angehörigen ver­wandter Minder­heiten leiden unter Armut. Das zeigt der aktu­elle Bericht der EU-Agentur für Grund­rechte mit Sitz in Wien (wir be­rich­teten). Viele Roma-Fa­milien leben nach wie vor in völlig deso­laten und ille­galen Sied­lungen am Rande der Gesell­schaft. In Frankreich, Italien und Bulgarien wurden in den letzten Jahren Roma-Camps teils mit Gewalt ge­räumt und die Men­schen ab­ge­siedelt – zum Schutz der An­rainer, aber auch zum Schutz der Roma selbst, heißt es in offiziellen Be­gründun­gen. Wie kann das Zu­sammen­leben der Minderheit mit der Mehr­heits­bevöl­kerung in Europa funk­tionie­ren? Und welche Hand­habe hat die Euro­päische Union wenn es um den Schutz der Roma geht? Dazu ein Interview mit dem Men­schen­rechts­kom­mis­sar des Europa­rats, Michael O’Flaherty.

Roma-Frauen in Spanien: Die Emanzipation der „Gitanas“

Auch in Spanien hat die Minderheit der Roma mit Vorurteilen zu kämpfen. Im Gegen­satz zu anderen euro­päischen Ländern, sind die „Gitanos“, wie sie in Spanien genannt werden, besser in die Gesell­schaft ein­ge­bunden. Die spanische Regie­rung hat sich jahre­lang aktiv um die Integra­tion ge­kümmert. Die Gitanos prägen die spanische Kultur bis heute maß­geblich – sie sind auch Erfinder des Flamenco-Tanzes. Die Frauen – die „Gitanas“ – waren inner­halb der Volks­gruppe bisher jedoch beson­ders be­nach­teiligt, Akti­vis­tin­nen wollen das nun ändern. Josef Manola mit einer Repor­tage aus Madrid.

Moderation: Miriam Beller

(Sendung und Text: Ö1/ORF)

50 Jahre Sinti-Siedlung Köln-Roggendorf

Oktober 3rd, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Gelungene Integration: Eine feste Siedlung für fahrende Menschen
Podcast Zeitzeichen, WDR 5, 30.9.2025, 14:33 Min.

In Rekordzeit hatte die Stadt Köln die Siedlung hoch­ge­zo­gen: Am 30. Sep­tem­ber 1975 zogen 108 Sinti in die festen Häuser im Kölner Norden ein – ein gro­ßer Schritt für sie und ihre Nach­barn.

Deutschland: In diesem „Zeitzeichen“ erzählt Michael Reinartz: warum ausrangierte Reichs­bahn-Waggons ein mora­lisches Problem und zugleich Not­behelf für Kölner Sinti und Roma sind; wie Nachbarn anfangs Angst vor Lärm und Wert­verlust haben – und warum sich das Zu­sammen­leben dennoch schnell beruhigt; und was der Einzug in Steinhäuser für Bildung, Arbeit und Nach­bar­schaft bis heute bedeutet.

Als Kind sieht man Feuer zwischen Waggons auf freiem Feld – für die Jüngsten ein „Spielplatz“, für die Erwach­senen ein Leben ohne Duschen, mit ge­frore­nen Fenstern im Winter. Die Waggons stammen aus Be­ständen der alten Reichsbahn, die wäh­rend der NS-Zeit Sinti und Roma deportiert hatten.

Anfang der 70er ist klar: So kann es nicht bleiben. Daraufhin ent­steht der Plan für eine eigene Siedlung für Sinti und Roma. Von Früh­jahr bis Spät­sommer 1975 im Ortskern gebaut und am 30. Sep­tember bezugs­fertig – mit Stell­plätzen für Wohnwagen, aber ohne Tiere. Es ist die erste feste Siedlung für Sinti in Westeuropa. Read the rest of this entry »

Frischno dschumintschago: Tatort taj Talkshows

August 12th, 2025  |  Published in Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)

Roma ando dikipe – Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, 46), falog Unrast: Münster 2021, 164 riktscha.Aktujeli kenvi pedar Romengere-kipi ando mediji


So o avre dschene patschan, pedar o Roma te dscha­­nel, tschak tschu­lo upre aj­ge­ni kon­tak­tos­ke­re ter­dschi­jip­tscha pal dschal, hatek tschak fa­mit­lim hi – ha­misch­no dscha­nipe andar o me­diji, pherde ne­ga­tivi kipen­ca, save ojs tscha­tschip­tscha ar dim on. O ande tele­visa taj ande komik­tscha use ledschi­me Romen­ge­re-si­kajip­tscha akan duj kenvi andar i Ger­­mani­ja aun pu­men­ge dikle.

Falato 1: Tatort taj Talkshows

Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale In­­sze­­nie­­run­­gen von Sinti und Roma im Tatort und in poli­ti­­schen Talk­­shows (= Edi­tion DISS, Bd. 46), falog Unrast: Münster 2021, 164 rik­tscha.

Sar adala medijali sikajiptscha le Romendar ande prin­dscharde for­matscha la nimtsch­ka televisatar naschen, jek sani kenva la „edicijo­natar DISS“ aun peske dikel. I Katharina Peters, adaj minden­feli­tike Polit-Talk­showen­ca taj ofto „Tatort“-se­rijen­ca donde pe bescharel: usar „Armer Nanosh“ (1989) taj „Kleine Diebe“ (2000) pedar o Betschi-krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) taj „Angezählt“ (2013) dschi otscha use „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) taj „Klinge­lingeling“ (2016).

Taj oj mindig uso glajchi koja perel: O butvar sterejoti­pischi sikajipe rasis­tischi aun fitime kipi anel, save jek kon­trasto le „ajgeni kojastar“ taj le „durutne kojastar“ soral­jaren. Adaj te o tschule latsche proba­lin­tschage, ando krimis­kero phukajipe te rasismus te tema­tisirinel, hatek nischta naschtig keren. Read the rest of this entry »

Druckfrisch (1): Tatort und Talkshows

August 11th, 2025  |  Published in Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)

Roma im Visier - Buchcover von: Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, Band 46), Unrast Verlag: Münster 2021, 164 Seiten.Aktuelle Bücher über Roma-Bilder in den Medien


Was die Mehrheitsgesellschaft über Roma zu wissen glaubt, basiert nur selten auf eigenen Kontakt­er­fah­run­gen, son­dern ist in der Regel ver­mit­telt – ver­meint­li­ches Wissen aus den Medien, voller ne­ga­ti­ver Bilder, die als Wahr­heiten aus­ge­ge­ben wer­den. Die in TV und Comics kol­por­tier­ten Roma-Dar­stel­lun­gen be­han­deln nun zwei Pub­li­ka­tio­nen aus Deut­schland.

Teil 1: Tatort und Talkshows

Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale In­sze­nie­run­gen von Sinti und Roma im Tatort und in poli­ti­schen Talk­shows (= Edi­tion DISS, Bd. 46), Unrast Verlag: Münster 2021, 164 Seiten.

Wie diese medialen Inszenierungen von Roma in populären Formaten des deut­schen Fern­sehens funktio­nieren, unter­sucht ein schmaler Band der „Edition DISS“. Katharina Peters knüpft sich darin diverse Polit-Talk­shows und acht „Tatort“-Fol­gen vor: von „Armer Nanosh“ (1989) und „Kleine Diebe“ (2000) über den Wien-Krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) und „Angezählt“ (2013) bis zu „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) und „Klinge­linge­ling“ (2016).

Und sie gelangt zum immer gleichen Fazit: Die vorwiegend stereotype Inszenie­rung trans­portiert rassistisch auf­gela­dene Bilder, die einen Gegen­satz von „Eigenem“ und „Frem­dem“ etablie­ren. Dagegen bleiben auch die wenigen vor­sichtigen Versuche, in­ner­halb der Krimi­erzählung auch Rassismus zu thema­ti­sieren, letzten Endes machtlos.

Fiktionale und nicht-fiktionale Formate, „Tatort“ und Talkshows, spielen einander wechsel­seitig in die Hände, um ihre Roma-Bilder zu konstru­ieren. „Die fiktional pro­duzier­ten Ressen­timents [werden] im realen politischen Diskurs auf­ge­griffen und vice versa.“ (S. 12) Mit Bezug auf reale Ereig­nisse und tages­politische Debatten skiz­ziert Peters, wie sich so auch der Fokus der Roma-Dar­stellun­gen verschiebt: Read the rest of this entry »

Vienna REC: Stefan Horvath im Gespräch

August 1st, 2025  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV

Antiziganismus in Österreich – Zeitzeugengespräch mit Stefan Horvath
Vienna REC/Orange 94.0, 15.7.2025 (1:26:50)

30 Jahre nach dem Rohrbombenattentat von Oberwart spricht Stefan Horvath über die Erinne­rung an den Porajmos (natio­nal­sozia­lis­ti­scher Völkermord an euro­päi­schen Sinti*zze und Rom*nja) und die an­haltende Dis­kriminie­rung von Rom*nja in Österreich. Stefan Horvath ist Zeitzeuge in mehr als nur einer Dimen­sion: Seine Eltern überlebten Auschwitz, sein Sohn Peter Sárközi wurde Opfer des neo­nazisti­schen Attentats von Oberwart. Er teilt seine Erfah­rungen in Büchern (u.a. Ich war nicht in Auschwitz und Katzenstreu) und durch seine Er­inne­rungs­arbeit.

Stefan Horvath, Schriftsteller, Oberwart
Moderation: Lea Riener, Initiative Edut, Wien
Bearbeitet von: Katharina Reisner

Die Veranstaltung fand am 8. Mai 2025 im Depot statt. In Kooperation mit Edut – Initiative für Erzählen, Dis­kutie­ren und trans­gene­ratio­nel­les Erin­nern und HÖR – Hoch­schüler*in­nen­schaft Öster­reichi­scher Roma und Romnja.

(Text & Sendung: Vienna REC via CBS)

dROMa 78: Serien & Comics/Seriji & komiktscha

Juli 31st, 2025  |  Published in Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)

dROMa 78Serien und Comics | Seriji taj komiktscha

Download (PDF)

Wie Roma gesehen werden, hängt vor allem davon ab, welche Bilder medial ver­mittelt werden, gerade auch in der Populär­kultur. Etwa in Serien und Comics, denen wir uns diesmal zu­wenden. Den Anfang macht die pol­nische Netflix-Serie „Infamia“, die von einer jungen Romni erzählt, die aus den rigiden Traditionen ihrer Com­munity aus­brechen will. Justyna Matkowska hat auf­ge­schrie­ben, was sie als Kultur­wissen­schaf­tlerin und polnische Romni von der Serie hält. In letzter Zeit haben gleich mehrere Mafia­serien der Kultur der Roma einen pro­minen­ten Platz ein­ge­räumt. Dass dies, wieder einmal, im Kontext von Gewalt und Ver­brechen ge­schieht, ist ärger­lich. Doch nicht alles ist schlecht. Roman Urbaner erklärt, warum. An­schlie­ßend stellen wir Ihnen zwei Bücher vor: einen Sammel­band über „Selbst- und Fremdbilder von Roma in Comic und Graphic Novel“ und eine Analyse deutscher Fernseh­kultur von Katharina Peters. Sie nimmt Roma-Dar­stel­lun­gen in „Tatort“-Krimis und Talkshows unter die Lupe. Kenan Emini wie­derum hat sich im Superhelden-Uni­ver­sum nach Roma um­gesehen – und Er­staun­liches in Erfahrung ge­bracht. Aber auch, dass die Roma-Be­züge zu­nehmend aus den Comics und Filmen getilgt werden. Zwei der Roma-Helden – Robin/Night­wing und Scarlet Witch – stellen wir Ihnen ge­nauer vor.

Sar Roma dikle on, butvar odolestar tel hejn­ginel, saj kipi medi­jali famitlim on, hatek afka te andi flogos­keri kultura. Afka sar ande seriji taj komik­tscha, savenge amen akan use irinas. O kesdipe kerel i pol­nitiki Netflix-serija „Infamia“, savi jeka terna Romnjatar phukal, savi andar o sorale tradiciji lakera grupnatar ar te phagel kamla. I Justyna Matkowska upre pisin­tscha, so oj ojs kultu­rakeri visen­schoft­ler­kija taj ojs polnitiki Romni la serijatar likerel. Andi lejcti cajt imar buteder mafija­kere seriji la kulturake le Romen­dar jek barikano than dine. Kaj ada, hatek papal, ando khetan hejn­ginipe le mari­peha taj le fapha­geripeha pasirinel, te hojanel hi. Ham sa, nan bibastalo. O Roman Urbaner phukal tumenge, soske. Paloda duj kenvi tumenge angle terdscha­ras: jek ken­vakero khetan kedipe pedar „ajgeni- taj durutne kipi Romendar andi komik taj Graphic Novel“ taj jek analisa nimtschka tele­visakera kulturatar la Katharina Petersatar. Oj Romen­gere-sika­jip­tscha ando „Tatort“-Krimis taj ande Talkshows aun peske dikel. O Kenan Emini hatek ando barikano dsche­nen­gero-uni­ver­sum pal Roma dikla – taj bari­kane koji lakla. Read the rest of this entry »

„30 Jahre anerkannt, na und?“

Juli 26th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Radio, Podcast & TV

Stand by plus Reset/Radio Agora, 3.7.2025
Sendungsgestaltung: Wolfgang Mayr (27:24 min)

„30 Jahre anerkannt, na und?“ – Seit mehr als drei Jahrzehnten ist die über­schau­bare Roma-Be­völke­rung im Burgenland eine amtlich an­er­kannte Volksgruppe. Damit änderte sich auch die Stimmung zwischen Mehrheit und Minder­heit. Gleich­zeitig ent­stand in manchen Städten durch die ost­europäi­sche Migration eine zahlen­mäßig starke migran­tische Roma-Be­völ­kerung. Sie ist nicht anerkannt, die Zu­sam­men­arbeit zwischen den Roma-Gruppen scheint schwierig zu sein. Eine nicht un­bedeu­tende Rolle in der Roma-Politik spielt die Roma-Volks­hoch­schule (Website).

Stand by plus Reset ist eine Podcast-Reihe von Wolfgang Mayr über Min­derhei­ten, Nationa­litäten, indigene Völker und Volks­gruppen weltweit. Zu Wort kommen fall­weise Be­troffene und/oder Men­schen­rechts­akti­vist:innen.

(Sendung & Text: Stand by plus Reset/Radio Agora via CBA)


Zu Tisch: Nordmazedonien

Juli 7th, 2025  |  Published in Brauchtum & Tradition, Radio, Podcast & TV

Zu Tisch: Nordmazedonien (Arte.tv)ARTE / Zu Tisch: Nordmazedonien
Regie: Sebastian Saam, 31 Min. (ZDF, 2024)

→Ansehen auf ARTE.tv (verfügbar bis 4.8.2025)

Enise Demirova und ihr Mann Omer sind Roma und leben mit ihren Kindern in der ost­maze­doni­schen Stadt Štip. In ihrem Garten wachsen die Zutaten für den Sommer­auf­strich Pindjur. Auf dem bunten Markt von Štip, wo leiden­schaft­lich gefeilscht wird, gibt es hoch­wertige mazedo­nische Bohnen. Und im Herbst be­zieht die Familie Reis direkt vom Feld, aus dem nahen Kočani-Tal. Bei Enise und Omer Demirova wird oft scharf gekocht: Der Pindjur besteht aus Tomaten, Auber­ginen und ent­spre­chend viel Chili. Die Bohnen­suppe Gravče gibt es jede Woche, mit Paprika­pulver. Aber auch Süßes hat seinen festen Platz: Baklava aus Filoteig oder der Milchreis Sütljas gehören zu jedem Kaffee­kränz­chen. Und wenn es die Kraut­wickel Sarma gibt, kommt die Familie zu­sam­men und feiert sich selbst.

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No a las Máquinas: Interview zur Ausstellung

Juli 5th, 2025  |  Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Kuh, 2025, mixed media, David Hardy, Suisse Marocain, David Weiss (Foto: Kai Dikhas)Die Kuratoren Miguel Ángel Vargas Rubio und Moritz Pankok im Inter­view zur Aus­stel­lung in der Stif­tung Kai Dikhas in Berlin

→Anhören auf FluxFM.de
FluxFM/Radio Arty, 20:29 min.

In seinem eindringlichen Text entwirft Miguel Ángel Vargas Rubio ein komple­xes Pano­rama der euro­päischen Agrar­landschaft als Spiegel gesell­schaftli­cher Macht­ver­hältnisse, kolonialer Kon­tinui­täten und ka­pita­lis­tischer Zwänge. Die schein­bare Ordnung geo­metri­scher Felder, Traktor­spuren und Agrar­politik kon­tras­tiert mit den zer­split­terten Lebens­realitäten der am Rand lebenden, oft migran­tischen und mar­gina­lisier­ten Ge­mein­schaften. Dabei wird das Land nicht nur zum öko­no­mischen Objekt, sondern zum Symbol für Begehren, Aus­schluss und Überleben. Die Aus­stellung „Nein zu Maschi­nen – Roma-Per­spek­tiven auf eine apoka­lypti­sche Land­wirt­schaft“ (wir berichteten) greift diese Perspek­tiven auf und stellt sie in einen künstle­ri­schen und politi­schen Kontext. Werke von Künst­ler*in­nen wie David Weiss, Dan Turner oder Helios Gómez er­öffnen dabei neue Sicht­weisen auf die Frage, wie eine nach­haltige, gerechte Zukunft jen­seits in­dustri­el­ler Aus­beutung mög­lich sein könnte.

(Sendung und Text: FluxFM.de)

Ausstellung „No a las Máquinas“: Bis 30. Oktober 2025 im Aufbau-Haus am Moritz­platz (Stiftung Kai Dikhas und Kunst­raum Dikhas Dur, Prinzen­str. 84, 10969 Berlin). Öff­nungs­zeiten: Do. bis Sa. 16–19 Uhr

Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel

Juni 13th, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma:
Das Zwangslager Ravensburg-Ummenwinkel

Podcast „Geschichte nach der Schule“  (Nr. 26), 11.1.2024, 54:53 min.

Dieter Grupp wendet sich in dieser Folge einem über lange Zeit mar­gina­li­sierten Thema der NS-Geschichte zu: der Opfer­gruppe der Sinti und Roma. Weit über das Ende der NS-Dik­tatur hinaus wurden sie nicht als solche an­erkannt und mussten für diese An­er­kennung einen müh­samen und langen Weg gehen.

Um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven anzugehen, sind heute zu Gast: Dr. Armin Koch, Fach­berater Geschichte am ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrer­bildung) und Re­feren­dars­aus­bilder am Seminar Weingarten, und Philipp Reinhardt, sein ehe­maliger Schüler und als Sinto Ko-Autor eines Unterrichts­konzepts zum Zwangs­lager Ummenwinkel. Darin wird die Geschichte der Sinti im Ravensburg (Oberschwaben) der 1930er und 1940er Jahre in einen größeren Kontext ein­ge­ordnet.

Im Podcast wird an vielen komplizierten Bereichen der Geschichts­forschung und -di­dak­tik gerührt: Wie soll man solch ein monströ­ses Thema im Unterricht an­ge­messen be­handeln? Was muss un­bedingt beachtet werden, was sollte man vermeiden? Welche Per­spektiven und welche Sprach­regelungen sind zu beachten? Und natürlich – wie kann man heute anti­ziganis­tischen Haltungen be­gegnen? Read the rest of this entry »

ORF: Roma-Redaktion sucht Verstärkung

April 30th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV

ORF-Landesstudio in Eisenstadt (Foto: Deneb/Wikimedia, Public Domain)Amen soraljaripe redakcijonake rodas

La Romengera redak­cijo­nake la ORF flogos­kera grup­na­kera redak­cijo­natar, redak­cijo­neli soral­jaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dscha­nip­tscha iste on, taj o dscha­nipe le Burgenland Ro­mani­jistar vaj jeka Ro­ma­nes-va­ri­jaci­jo­natar latscho ovlahi. Rodim on dsche­ne, saven voja upri repor­teren­geri buti ando radijo, andi televisa, ando inter­net taj ando soci­jali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtsch­ke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschi­vi­pes­kere koji taj upri kultura le Romen­dar taj Rom­njendar, Sinti taj Sin­tiz­zendar taj upro avre autoch­toni flogos­kere grupn andi Austrija. Tumaro bever­bi­nipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at

Für die Roma-Redaktion der ORF-Volks­gruppen­redak­tion suchen wir redak­tionelle Ver­stärkung. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind Voraus­setzung, die Kenntnis von Burgen­land­romani oder einer Romanes-Va­rian­te ist von Vorteil. Gesucht sind Interes­sen­ten, die Freude an der jour­nalis­ti­schen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutsch­kennt­nisse sind un­erläss­lich, ebenso wie das Interesse an der Volks­gruppen­politik, der Lebens­weise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autoch­thonen Volks­gruppen in Österreich. Ihre Be­wer­bung schicken Sie bitte an: roma@orf.at

(Text: volksgruppen.orf.at)

Rosa Mettbach, die Kämpferin

April 23rd, 2025  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV

Arolsen Archives: Videopodcast „Verbrechen Vergessen“, 17.2.2025 (41.09 min)

Als die Sintezza Rosa Mettbach 20 Jahre alt ist, deportieren die Natio­nal­sozia­listen sie in das Kon­zentra­tions­lager Auschwitz. Rosa überlebt als einzige ihrer großen Familie, die Nazis er­morden ihre sieben Geschwister und ihre Mutter. Nach dem Krieg versucht Rosa, Ent­schädi­gung für ihr er­littenes Leid zu beantragen, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Aus­ge­rechnet von genau den Nazis, die vor 1945 an der Depor­tation der Sinti und Roma beteiligt waren. In dieser Folge „Ver­brechen Ver­gessen“ sprechen Susi und Lilith über Rosa Mettbach, die ihr Leben lang für die An­erkennung und Ent­schädigung des Leids, welches Sinti und Roma durch die NS-Ver­folgung erlitten, kämpfte. Dafür hat Lilith mit einem Men­schen ge­sprochen, der Rosa beson­ders gut kannte – mit ihrem Enkel Johann Mettbach. Wir be­danken uns an dieser Stelle von Herzen, dass er Rosas Geschichte mit uns teilt!

Bei „Ver­brechen Vergessen – Was nach 1945 geschah“ sprechen wir über wahre Verbrechen, die zwar größten­teils nach dem Krieg statt­fanden, aber un­mittelbar mit den Verbrechen der Nazis zu­sam­men­hängen. Read the rest of this entry »

Aktuelle Interviews: Radoslav Ganev

April 16th, 2025  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte


Welttag der Sinti und Roma: Gespräch mit Radoslav Ganev
Bayern 2/Aktuelle Interviews, Sendung vom 8.4.2025 (8:12 min)

Zum internationalen Tag der Sinti und Roma: Verena Fiebiger spricht mit dem Poli­tik­wissen­tschaftler Radoslav Ganev, Gründer des Vereins RomAnity e.V. (Website), über Antiziganismus und Diskriminierung.

(Text und Sendung: Bayern 2/BR/Mediathek)

Siehe auch:
Podcast: Im Gespräch mit Radoslav Ganev, 25.3.2023
Sinti und Roma in München und Oberbayern, 15.9.2022
„Ich habe meine Herkunft verschwiegen“, 21.5.2021
Positive Bilder schaffen: RomAnity.de
, 5.8.2020