Radijo Erba

Radijo Erba: Boza der Fotokünstler

Oktober 14th, 2017  |  Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Marcel Horvath


Boza o kiposinaschiskero kinstleri

Julius ,,Boza“ Horvath erzählt von seiner Lauf­bahn als Foto­künst­ler. Er ist ein Roma-Ak­ti­vist und foto­gra­fiert bei ver­schie­de­nen Ver­anstal­tun­gen, wobei er auch Aus­stel­lun­gen in Zu­sam­men­arbeit mit Vereinen macht. Julius hatte schon als Ju­gend­li­cher sehr großes In­teres­se, das Foto­grafie­ren zu er­ler­nen. Doch die ärm­li­chen Ver­hält­nis­se ließen sei­nen Wunsch nicht sofort in Er­fül­lung ge­hen. Seine ers­te Kamera konn­te sich „Boza“ erst mit zehn Jahren kau­fen und seit­dem ist er seinem Hobby treu ge­blieben.

Julius ,,Boza“ Hor­vath phu­kal pe­dar pri buti ojs kipo­si­na­schis­kero kinst­leri. Ov Ro­men­ge­ro-ak­tivisto hi taj use min­den­feliti­ke mu­la­tin­tscha­ge kipi kerel, taj andi khe­tani buti le faraj­nen­ca te artschi­jip­tscha. Le Julius imar ojs ter­no tschau baro in­tere­si si­na, o kipo­si­nipe te siklol. Ham i tschori dschi­vi­pes­keri situa­cija na mukla les­kero ki­va­nipe tscha­tscho te ol. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Tanzen verbindet

Oktober 12th, 2017  |  Published in Film & Theater, Interview, Musik, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai

Khelipe khetan phandel

Erika Horvath, 61-jährige Romni aus Unterwart, er­zählt im Inter­view, wie sie zum Tanzen und Schau­spie­lern ge­kom­men ist. An­gefan­gen hat alles im Offenen Haus Oberwart (OHO). Schon immer be­wun­derte sie die all­jähr­lich statt­fin­den­den Tanz­tage, die von der be­kann­ten Choreo­grafin Liz King ver­anstal­tet werden. Eines Tages nahm Erika ihren gan­zen Mut zusam­men und mel­dete sich für die Tanztage an. Dort prä­sen­tier­te sie, ge­mein­sam mit anderen Roma-Tän­zer/innen, in einer eigens dafür zu­sam­men­gestell­ten Show die Kultur der Roma.

Erika Horvath, 61 berschengeri Romni Tenuerbatar, phu­kal ando vake­ripe, sar oj uso khe­lipe taj uso schau­schpil ali. Sa ando Pradimo Kher Erba (OHO) kes­dintscha. Lake imar min­dig o sako ber­sches­kere kheli­pes­kere divesa teci­nahai, save la prin­dscharda ko­re­jograf­ki­jatar Liz King, kerde on. Read the rest of this entry »

Das Leben von Erich „Coco“ Berger

Oktober 10th, 2017  |  Published in Interview, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Josef Horvath

O dschivipe le Erich „Coco“ Bergeristar

Erich Berger, ein aus Kleinbachselten (Bez. Oberwart) stammen­der 64-jähriger Rom, gibt Ein­blick in seine bewegte Lebens­ge­schich­te. Erich „Coco“ Berger hatte, trotz Armut und dem steti­gen Kampf mit Vor­urteilen, eine schö­ne Kind­heit. Mit seinen acht Ge­schwis­tern wuchs er wohl­behü­tet in der Um­ge­bung seiner Fa­milie auf. Ob­wohl er kurz nach dem Krieg auf die Welt kam und in jun­gen Jahren stets Dis­krimi­nie­rung aus­gesetzt war, hat „Coco“ nie der Mut ver­las­sen. Er ging seinen Weg! Eines Tages fand er seine große Liebe Susanne. Sie schenk­te ihm einen präch­tigen, gesun­den Sohn. Mehr als drei Jahr­zehnte lebten sie glück­lich als Familie zu­sam­men. Vor vor Jahren ver­lor „Coco“ seine große Liebe. Seit­dem meis­tern Erich und sein Sohn das Leben alleine.

Erich Berger, jek 64 berschengero Rom Tikni Boslinatar, and di­kipe ande pri mi­cindi dschi­vi­pes­keri his­torija del. Kekaj o Erich „Coco“ Berger tscho­ripe taj dis­krimi­na­ci­ja terdschiv­tscha, le schukar tscha­vo­ripe sina. Pre ofto phen­jenca taj phra­lenca, ande jek latschi fa­milija upre bartschi­no. O „Coco“ ande nisaj cajt na na­schat­scha pro vodschi­ka­nipe, kekaj ov na dur pal o ha­buri upro them alo taj ando ter­nipe, mindig la dis­krimi­naci­jake ar be­schardo sina. Ov pro drom gelo! Jeke dive­seske pro baro ka­mipe, la Susanne, lakla. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: Liebe kennt keine Grenzen

Oktober 4th, 2017  |  Published in Interview, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Adolf Gussak

Kamipe nisaj granici na prindscharel

Auf der ganzen Welt gibt es Angehörige der Volks­gruppe der Roma. Auch in der Republik Moldawien, einem Land in Ost­europa zwischen Ru­mä­nien und der Ukraine. Flächen­mäßig ist Mol­da­wien ein eher kleiner Staat (ca. ein Drittel Öster­reichs). Die Ein­wohner­zahl be­läuft sich auf ca, 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Über 250.000 Roma leben in Moldawien, davon über 1.500 in der zweit­größten Stadt dieses Landes. Soroca ist gleich­zeitig auch die so­ge­nann­te Roma- Haupt­stadt Molda­wiens, mit prunk­vollen Roma­häusern.

Als Interviewpartnerin stand uns die moldawische Staats­bürge­rin Inga Gussak zur Ver­fü­gung, die seit 13 Jahren mit einem Rom ver­heira­tet ist. Sie er­zählt über Erfah­run­gen mit Roma in ihrem Heimat­land, das als eines der ärms­ten Länder Europas gilt, und auch über Er­fah­run­gen mit Roma und Nicht­roma in Österreich. Im Inter­view wird auch über Liebe, fami­liä­re Ver­hält­nisse und Dis­kri­mi­nie­rung gespro­chen. Inga und ihre Fa­milie ge­ben uns ein Beispiel.

Upro cilo them dschene la flogoskera grupnatar le Romen­dar del. Te andi republika Molda­vija, jek vila­go andi Ost­europa masch­kar i Rume­nija taj i Ukraj­nija. Pal o vila­gos­kero baripe, i Molda­vija jek tikno schtot hi (val. trijalvvar tik­neder sar i Austrija). Taj va­lami 3,5 mili­joni ma­nuscha dschin odoj. Buteder sar 250.000 Roma andi Moldavija dschin, odolen­dar pedar 1.500 ando dujto bare­der foro le vila­gostar. Soroca, te o afka akardo Romen­gero sche­ros­kero foro la Mol­da­vi­jatar hi, le schu­kar Romen­gere khe­renca. Read the rest of this entry »

Radijo Erba: „Musik ist mein Leben“

Oktober 3rd, 2017  |  Published in Interview, Musik, Radijo Erba

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Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Kerstin Horvath

Muschika mro dschivipe hi

Seit fast 25 Jahren gibt es die burgenländi­sche Roma-Band „Romano Rath“. Liane Horvath, Romni aus Unterwart und Band­grün­dungs­mit­glied, blickt auf die be­weg­ten Jahre ihrer Musik­karriere zu­rück. Die Romni macht seit ihrer Kind­heit Musik. Sie wuchs in einer musi­ka­li­schen und kunst­begabten Roma-Fa­milie in Unterwart auf. Ihr Groß­vater und Vater mu­si­zier­ten jede Woche mit ande­ren Roma, und so kam Liane schon in jun­gen Jahren mit Musik in Be­rührung.

Bojd 25 berscha hi, sajt i burgenlanditiki Ro­men­geri-banda „Romano Rath“ kerdi uli. Liane Horvath, Romni Tenu­erbatar taj dsche­no le ban­dakere kera­schen­dar, upre mici­me berscha lakera mu­schi­ka­kera kari­je­ratar pal dikel. Sajt i tscha­ven­geri cajt, i Rom­ni mu­schika kerel. Oj ande jek mu­schi­kani taj kinst­le­rischi Romen­geri-fa­milija Tenu­erbate upre bart­schini. Read the rest of this entry »