Matéo Maximoff – Pisimaschi

Februar 23rd, 2017  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV

Matéo Maximoff (kipo via volksgruppen.orf,.at)Ov jek na khino vake­ra­schi les­kere flo­gos­ke – le Romenge – taj jek ja­ga­lo po­mo­scha­go­schi len­ge­ra kul­tu­ra­tar si­na: o pisi­ma­schi Matéo Ma­xi­moff. Ov dschan­tscha pe ojs ersch­ti pisi­ma­schi te­lal o Roma an­di Fran­ci­ja an­di euro­pi­ti­ki lite­ra­tu­ra­ke­ri sce­na duach te be­scharel.

>>ARTE F/2016, 27 Min., Jacques Malaterre

Leskere verktscha ande valami deschu­duj tschib­tscha prik be­schar­de ule. I kenva „Die Ursitory“ les­keri erschti sina, savi 1946 ari ali taj te andi nimtsch­ki tschib prik be­schar­di uli. Palo­da o cilo Nevo Testa­mento ando Kal­de­rasch prik be­schar­tscha. 1917 o Matéo Maximoff andi Es­panija le kira­lis­tar Al­fons XIII. up­ro them al, savo ojs ha­bu­ris­kero geg­neri pro vila­go ojs neutra­li ari vrisch­tschan­tscha. Schtar ber­scha les­kero kira­lis­kero raji­pe use roa­si­ni­pes­kero than but dsche­nen­ge hi, save ang­lo kejmpfi­nip­tscha an­di Euro­pa, naschi dschan. Telal o migrantscha ando bersch 1915 te duj terne Roma hi, save ando 17to jeneri 1917 ando afka akardo Romengero than ande Barcelona, pumare erschti tschau uschtiden: le Matéo Maximoff. O Roma pal o telsch­ta­mini­pes­kero vila­go, use min­den­feli­tike grupn keri­nen. Le Matéos­keri daj andar jek fami­lija le fran­citike Manou­chen­dar hi, les­kero dad uso and roasi­me Kalderasch an­dar o Rusto keri­nel, save butvar harku­maschta hi.

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Stimmen gegen Bettelverbot in Landeck

Februar 21st, 2017  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Geben erlaubt (Foto: Bettellobby)Offener Brief: Die Bettellobby Tirol spricht sich für eine zu­kunfts­orien­tierte, an den Grund­rech­ten orien­tier­te Praxis aus, wel­che sich gegen Ver­bote und so­zia­le Aus­gren­zung rich­tet.

In einem offenen Brief fordert die Bettel­lobby Tirol die Mit­glie­der des Landecker Ge­mein­de­rats auf, das ge­plan­te Bettelverbot, für das sich der Stadt­rat mehr­heit­lich aus­sprach, zu über­denken und keine vor­eili­gen kurz­sich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Die Bettel­lobby Tirol spricht dies­be­züg­lich von einem un­ver­hält­nis­mäßi­gen Ein­griff in die Men­schen­rechte. Sie warnt davor, einen Weg der Politik ein­zu­schla­gen, die auf dem Rücken von ar­muts­betrof­fe­nen Men­schen aus­getra­gen wird: „Wir ap­pel­lie­ren, sich von einer Po­litik zu dis­tan­zie­ren, die auf po­pu­lis­ti­schen, krimi­na­li­sie­ren­den und dif­fa­mie­ren­den Zu­schrei­bun­gen auf­baut und darauf ab­zielt, Men­schen gegen­einan­der aus­zu­spielen.“

In ihrer Arbeit ist die Bettellobby Tirol im­mer wie­der auch mit Fragen ver­un­sicher­ter Bür­gerInnen kon­fron­tiert. Viel­fach fehlt es den Men­schen an Hinter­grund­infor­ma­tio­nen zur Situa­tion von bet­teln­den Men­schen: „Unse­re Er­fah­run­gen zei­gen, dass Ge­sprä­che, Aus­tausch und In­for­ma­tio­nen Ängste ab­bauen, Un­sicher­hei­ten lin­dern und da­durch zu einem un­auf­gereg­te­ren Um­gang mit dem Thema in der Mehr­heits­be­völ­ke­rung bei­tragen kön­nen.“

Die Bettellobby Tirol plädiert daher für bewusst­seins­bil­den­de Maß­nah­men und Sen­sibili­sie­rung statt Ver­bote. Denn Betteln ist für viele Men­schen die ein­zige Mög­lich­keit zur Ver­än­de­rung un­zu­mut­barer Ver­hält­nisse auf der oft ver­geb­li­chen Suche nach alter­na­tiven Verdienst­mög­lich­keiten. Zu bet­teln kos­tet den Men­schen meist viel Über­windung. Read the rest of this entry »

ARTE: Matéo Maximoff, Romancier

Februar 20th, 2017  |  Published in Literatur & Bücher, Radio & TV

Die Arte-Reihe „Vergissmeinnicht“ widmet sich Men­schen, die – wenn auch manch­mal nur für kur­ze Zeit – zu Mit­ge­stal­tern der euro­päi­schen Ge­schichte wur­den, später aber in Ver­ges­sen­heit gerie­ten. In dieser Fol­ge: Matéo Maximoff.

Arte F/2016, 27 Min., Regie: Jacques Malaterre – Abrufbar nur noch bis 24.2.2017!

Er war ein unermüdlicher Fürsprecher für sein Volk – die Roma – und ein glü­hen­der För­derer ihrer Kultur: der Schrift­stel­ler Ma­téo Maxi­moff. Er konn­te sich als ers­ter Schrift­steller unter den Roma in Frank­reich in der euro­päi­schen Literatur­szene durch­setzen. Sei­ne Werke wur­den in rund ein Dutzend Spra­chen über­setzt. Der Ro­man „Die Ursitory“ war sein ers­ter Roman, der 1946 er­schien und auch ins Deut­sche über­setzt wor­den ist. Später über­setzte er das ge­sam­te Neue Testament ins Kal­de­rasch-Romani. Read the rest of this entry »

Roma-Sänger vertritt Ungarn beim ESC

Februar 19th, 2017  |  Published in Musik, Radio & TV

Joci Pápai bei der Vorentscheidung in Budapest (Foto: MTVA) Endlich, jetzt hat auch Ungarn sei­nen Tony Wegas: Joci Pápai vertritt sein Land beim Eurovision Song Contest in Kiew.

Ungarn wird erstmals einen Künstler aus der Volks­grup­pe der Roma zum Euro­vision Song Contest (ESC) ent­sen­den. Der 35-jäh­rige Rom Joci Pápai konn­te Sams­tag abend die na­tio­nale Vor­aus­wahl für sich ent­schei­den und wird so­mit sein Land im Mai bei der gro­ßen Euro­vi­si­ons-Show in Kiew ver­tre­ten. Am Wett­singen der un­ga­ri­schen Vor­ent­schei­dung, „A Dal 2017“, nah­men ins­ge­samt 30 Sän­ger bzw. Grup­pen teil, acht davon schaff­ten es in die Final­show. Dort setzte sich Pápai mit dem Song „Origo“ sou­ve­rän gegen die Kon­kur­renz durch – bei der Jury­aus­wahl eben­so wie bei der ab­schlie­ßen­den Pub­li­kums­wer­tung. Dass Ungarn beim ESC von einem Rom re­prä­sen­tiert wird, ist eine höchst er­freu­liche Premiere. Auch wenn Pápai bei der Bühnen­show (mit bar­füßig herum­wirbeln­der „Zigeu­ner“-Tän­zerin) ein we­nig zu tief in die Klischee­kiste griff. (Einen Ar­ti­kel über Roma-Sän­ger/innen beim Euro­vision Song Con­test finden Sie übri­gens in der letz­ten Sommer­aus­gabe un­se­res Ma­ga­zins dROMa: mehr hier.)

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Facts & Figures (157)

Februar 18th, 2017  |  Published in Facts & Figures

Wegen des Schweizer Ein­rei­se­ver­bots für Ro­ma konn­ten die Gäs­te des in­­ter­­nat. „Zi­geu­ner­mis­sions“-Treffens in Se­ve­len 1957 nur mit Son­der­­be­wil­li­gun­gen teil­neh­men.

(Quelle)

„Through Miranda’s Eyes“: I Austrija nan use

Februar 14th, 2017  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Wanderausstellung Miranda (Foto: Drom)Roasinipeskero artschi­ji­pe pe­dar o Roma-Holo­caust ham na la Austri­jaha

I internacijonali roasinipeske­ro art­schi­ji­pe „Miranda“ sa­vi pe le holo­causti­ha le Ro­men­dar ando naci­jo­nal­soci­ja­lis­ti­schi raji­pe andi Europa don­de be­scha­rel, ando 15. febe­ri ando fini­schi Espoo kes­di­nel. Bute­der schta­cijon­tscha le artschij­pes­tar ando duj ber­scha 20 vi­lagen­ca imar ar­ke­do ulo. Vakeriptscha la Austrijaha dija, phenel i vake­rasch­ki­ja le fini­schi kultu­ra­ke­re faraj­nistar Drom taj i soci­jal­demo­kra­ti­schi poli­ti­ker­kija Nina Castén. I „Natio­nal­bib­lio­thek“ ada­le ala­ven­ca tel phen­tscha, o artschi­ji­pe na use len­gere utschi­pes­kere punk­tscha genel. Te i Syna­goge Gere­cis­te, savo baro inter­si si­katscha tel phen­tscha, len nan loj taj te than na, kaj o artschi­ji­pe schaj otscha ter­dscha­ren. Castén brigaschno hi, kai i Austrija na use hi – te­lende te i Ger­ma­nija, Schwe­dija, Dene­mark, Austra­li­ja sar but ostiti­ke EU-ake­re vi­lagi hi – ham ke­kaj meg akan na, pro­balim ovla, o artschi­jipe andi te andi Austri­ja te anel.

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„… und gehört zur Volksgruppe der Roma“

Februar 12th, 2017  |  Published in Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, Wissenschaft

Cover der Deutschen Richterzeitung (Foto: via Zentralrat)Prof. Dr. Andreas Mosbacher/Romani Rose:
„…und gehört zur Volksgruppe der Roma…“

Artikel in der Deutschen Richterzeitung
DRiZ, Heft 2/2017 (Inhaltsverzeichnis)

In der neuesten Auflage der Deutschen Richterzeitung (DRIZ 2/2017) wurde ein ge­mein­schaft­li­cher Ar­ti­kel von Richter am Bun­des­gerichts­hof Prof. Dr. Andre­as Mos­bacher und dem Vor­sitzen­den des Zentral­rats Ro­mani Rose ver­öf­fent­licht. Ob­wohl in den per­sön­li­chen Ver­hält­nis­sen im Ur­teil le­dig­lich Kri­te­rien wie, wann und wo der An­geklag­te ge­bo­ren, in wel­chen Ver­hält­nis­sen er auf­ge­wach­sen ist, seine schu­li­sche und beruf­li­che Bil­dung, sein Beruf und die fa­miliä­ren und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse zu nen­nen sind, ver­weisen eini­ge Ur­teile auf die Zu­ge­hö­rig­keit zu einer Volks­gruppe. Die Nen­nung der eth­ni­schen Zu­ge­hörig­keit ist, wie bes­timm­te an­dere In­for­ma­tio­nen über den An­geklag­ten, ein typi­sches Einfalls­tor für die Dis­kri­mi­nie­rung von Min­der­heiten und die Be­stäti­gung la­ten­ter Vor­urteile. Un­ter dem Titel „…und ge­hört zur Volks­gruppe der Roma“ wer­ben die Auto­ren für mehr Sen­si­bi­li­tät der Straf­justiz beim Um­gang mit Minder­heiten.

(Text: Zentralrat)

Facts & Figures (156)

Februar 11th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Frauenrechte, Jugend & Bildung

Der Anteil der Ro­ma­mäd­chen in Un­garn, die mit 16 Jah­ren kei­ne Schu­le mehr be­su­chen, hal­bier­te sich in­nerh. einer Ge­ne­ra­tion auf 33% (2011).

(Quelle)

Radio Amnesty Aktuell: #NoRacism

Februar 8th, 2017  |  Published in Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Amnesty-Kampagne #NoRacismRadio Dreyeckland
Amnesty Aktuell, 6. Februar 2017
Sendung der Amnesty-Hochschulgruppe Freiburg

>>Zur Sendung (mp3) – nur noch 6 Tage abrufbar

In der Februar-Sendung von „Amnesty Aktuell“ möch­ten wir im Rah­men der ak­tuel­len Am­nes­ty-Kam­pagne #NoRacism Ras­sis­mus und seine men­schen­rechts­ver­letzen­den Kon­se­quen­zen mit ver­schie­de­nen Län­der­schwer­punk­ten be­han­deln. Für die­se Sen­dung wol­len wir uns auf Un­garn, Po­len und Deutschland kon­zentrie­ren. Der Bei­trag zu Ungarn wird sich vor al­lem um die mo­men­ta­ne poli­ti­sche Lage in dem Land und die da­mit ver­bun­de­ne ras­sis­ti­sche Dis­kri­mi­nie­rung der un­ga­ri­schen Roma-Be­völ­ke­rung dre­hen.

Interviewpartner: Für In­for­ma­tio­nen zum Land Polen haben wir Adam Bodnar ge­win­nen kön­nen. Er ist Ver­fas­sungs­recht­ler und Men­schen­rechts­ak­ti­vist, der seit Sep­tem­ber 2015 sein Amt als Be­auftrag­ter für Bür­ger­rechte aus­übt. Außer­dem wird es ein Tele­fon­inter­view mit einem Am­nesty-in­ter­nen Ex­per­ten aus der Themen­ko­or­di­na­tions­gruppe Polizei ge­ben, bei dem es um Po­lizei­ge­walt in Deutsch­land ge­hen soll. Hier wird es auch Ant­wor­ten zum Thema Ras­sismus inner­halb der Polizei, zur Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät und zum Um­gang der Po­lizei mit Situa­tio­nen wie in der Kölner Silves­ter­nacht der ver­gan­ge­nen zwei Jahre geben. An­sons­ten er­warten Euch wie im­mer auch ak­tuel­le Am­nesty-Nach­rich­ten aus al­ler Welt.

(Text: Programminfo Radio Dreyeckland)

Manolo Gómez Romero | Ceija Stojka

Februar 7th, 2017  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Kai DikhasManolo Gómez Romero – [kaʧeˈβaʧe] | Ceija Stojka und die Sammlung Kai Dikhas – Heute ist gestern

Bis 1. April 2017 in der Galerie Kai Dikhas in Berlin
Kuratiert von von Moritz Pankok
Eintritt frei! Mi. bis Sa., 12-18 Uhr u.n.V.
Aufbau-Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84

Während die Galerie Kai Dikhas in Madrid mit „Akathe Te Beshen. Sasti­pen thaj Mesti­pen“ („Hier um zu blei­ben. Ge­sund­heit und Freiheit“) im Regie­rungs­gebäu­de Mad­rid, dem Centro.Centro, ih­re in Spanien viel­be­ach­te­te und bis­lang größ­te Aus­stel­lung prä­sen­tiert, zeigt sie in Berlin neue Wer­ke des Spa­niers Mano­lo Gó­mez Ro­me­ro. „Cachebache“ – sprich: [kaʧeˈβaʧe] – be­deu­tet „Dies und Das“ auf Caló, dem spa­ni­schen Ro­ma­nes. Gómez’ drit­te Aus­stel­lung in der Gale­rie Kai Dikhas zeigt die Sen­si­bi­li­tät eines Künst­lers, der mit der Ke­ra­mik ent­lie­he­nen Ober­flächen­struk­tu­ren mal zarte, mal kraft­volle abstrak­te Kunst schafft: seinen ein­zig­arti­gen Fla­men­co in Malerei. Im Zentrum dieser Aus­stel­lung stehen neben neuen ma­le­ri­schen Wer­ken neue Kerami­ken des Künst­lers, wo­mit sich der Kreis seiner Ar­beit in der Galerie erst­malig schließt. So um­fasst das „Dies und Das“ unter­schied­liche Medien wie auch eine fas­zi­nie­ren­de Viel­falt von Themen und Inspi­ra­tio­nen, die in Manolo Gó­mez Rome­ros For­men­sprache zu­sam­men­kommen.

In seiner Kindheit beobachtete Gómez fasziniert die Muster, die der auf den Boden fal­lende Kalk bil­dete, mit dem seine Mut­ter die Wände ihres Hau­ses jedes Jahr aufs Neue kälk­te. Er ver­lor sich in der Betrach­tung der un­zäh­li­gen For­men der Kleckse und Spritzer. Und es sind im­mer noch diese For­men, die den Maler heute in sei­ner Ar­beit be­schäf­ti­gen. Read the rest of this entry »