Ausstellung in Berlin-Lichtenberg

Juni 21st, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

ausgegrenztausgegrenzt – verfolgt – ermordet
Sinti und Roma in Lichtenberg 1933-1945

Eröffnung am 22. Juni 2018, 19 Uhr

Dem Völkermord der Nationalsozialisten fielen viele der in Lich­ten­berg le­ben­de Sinti und Roma zum Opfer. Das Zwangs­lager in Marzahn – da­mals Orts­teil von Lichten­berg – war der In­ter­nie­rungs­ort hun­der­ter in Berlin ver­haf­te­ter Men­schen. Un­zäh­lige von ihnen wur­den in Kon­zentra­tions- und Ver­nich­tungs­lager de­por­tiert. Einige wenige über­lebten. Stell­ver­tre­tend für viele Un­genann­te wer­den eini­ge Schick­sale vor­ge­stellt, die mit den his­tori­schen Vor­gängen im ehe­mali­gen Be­zirk Lichtenberg ver­bun­den sind.

Zur Eröffnung sprechen:
Begrüßung: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister
Grußwort: Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
Einführung: Barbara Danckwortt, Kuratorin
Musik: Martin Weiss, Janko Lauenberger

Diese Ausstellung stellt die Ergebnisse einer mehr­jähri­gen Re­cher­che nach Zeug­nis­sen des Um­gangs mit der Minder­heit der Sinti und Roma in Lichten­berg vor, die seit Jahr­hun­der­ten in Deutschland le­ben. Hier­zu hat­ten die Ver­ordne­ten des Be­zirkes dem Museum 2014 den Auf­trag er­teilt.

Neue Erkenntnisse zu Schick­salen internier­ter und polizei­li­chen Maß­nahmen aus­gesetz­ter Men­schen in Ver­folgungs­einrich­tungen auf dem ehe­mali­gen Lichten­berger Bezirks­gebiet, wie dem Arbeits­haus Rummelsburg und dem Zwangs­lager Marzahn, konn­ten in his­tori­schen Quel­len er­schlos­sen wer­den. Mit diesen Orten ver­bunden sind die vor­ge­stell­ten Bio­gra­fien von Sinti und Roma, die Opfer ras­sis­tisch be­grün­de­ter Ver­fol­gung wurden. Sie waren von Zwangs­arbeit, Ein­griffen in die per­sönli­che und körper­liche Un­ver­sehrt­heit durch rassen­biolo­gische Unter­suchun­gen und Sterili­sation sowie von der Depor­ta­tion in Kon­zentra­tions- und Ver­nichtungs­lager der National­sozia­listen be­trof­fen. In den er­schlos­senen Dokumen­ten fin­den sich auch Hin­weise auf das aktive Handeln von Ver­antwort­li­chen der Lichten­ber­ger Verwaltung. Sie waren Er­fül­lungs­gehil­fen von zentra­len Institu­tio­nen, wie der Ber­liner Polizei und der „Ras­sen­hy­gie­ni­schen For­schungs­stelle“, von de­nen die syste­ma­tische Aus­gren­zung und Ver­fol­gung aus­ging.

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Wittgenstein-Preis für Ursula Hemetek

Juni 20th, 2018  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik, Wissenschaft

Ursula Hemetek (Foto: mdw/Doris Pitter)Roma-Service gratuliert der Wie­ner Ethno­mu­si­ko­lo­gin Ursula Hemetek zur Aus­zeich­nung mit dem Witt­gen­stein-Preis, dem wich­­tigs­­ten und höchst­do­tier­ten Wis­­sen­schafts­­preis in Ös­ter­reich.

mdw: Für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Minderheiten­forschung in der Ethno­musi­ko­lo­gie erhält die Pro­fes­sorin und Instituts­lei­te­rin an der Uni­ver­sität für Musik und dar­stel­lende Kunst Wien (mdw) Ursula Hemetek die re­nom­mier­te wis­sen­schaft­li­che Aus­zeich­nung. Mit ihr erhält auch der Infor­ma­tiker und Mathe­ma­tiker Herbert Edelsbrunner (IST) den Wis­sen­schafts­preis.

Ursula Hemetek: „Ich finde es wunderbar, dass durch diesen Preis einer­seits das Fach Ethno­musiko­logie An­er­ken­nung fin­det, eben­so wie die For­schung zu Min­der­hei­ten in diesem Fach. Ich habe mich sehr früh in meiner Karriere dafür ent­schie­den, mich mit der Musik von mar­gina­li­sier­ten Gruppen zu be­schäf­ti­gen, und es wurde daraus ein Lebens­thema. Es ist ein gesell­schafts­poli­tisch re­le­van­tes Thema, denn es geht um Men­schen, die Dis­kriminie­rung er­fah­ren, und die Zusam­men­arbeit zwi­schen For­schen­den und Musi­zie­ren­den ist in der Ethno­musikologie durch die Metho­de der Feldforschung sehr eng. Die For­schung soll zur Schaf­fung einer ge­rech­te­ren Gesell­schaft mit den Mit­teln der Musik bei­tragen.“

Die Forschungsschwerpunkte von Ursula Hemetek sind Musik von Minderheiten in Österreich, ins­beson­dere Roma, bur­gen­ländi­sche KroatInnen, MigrantIn­nen und Flücht­linge. Applied ethno­musicology ist ein we­sent­li­cher metho­di­scher Ansatz.

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Anmerkungen zu Italiens Roma-Register

Juni 19th, 2018  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Roma-Camps dem Erdboden gleichmachen! Eines von vielen Wahlkampffotos, auf denen Salvini auf einem Caterpillar posiert (Foto: TuttoOggi)Italiens Innenminister Salvini von der Lega Nord, die seit Jahren mit scharfen rassistischen Kampagnen gegen Roma zu punkten versucht, hat angekündigt, die Roma-Population im Land in einer separaten Datenbank zu erfassen. Schon wieder.

Italien 2008
Denn schon vor zehn Jahren plante Berlusconis Innenminister Roberto Maroni (Lega Nord) eine Registrierung aller Roma – samt Erfassung der Fingerabdrücke der Kin­der. Internationale Proteste konnten den Plan damals – zumindest weitgehend – vereiteln. Nach Protesten u.a. von Europaparlament und OSZE erklärte die italienische Regierung Mitte Juli 2008, die Erfassung mit Fingerabdrücken einzustellen. Sogenannte Sonderkommissare in Roma, Mailand und Neapel führten dennoch eine – nunmehr fotografische – Erfassung der Roma durch. Die italienische Justiz erklärte diese systematische ethnische Registrierung (ebenfalls in den Camps lebende Nicht-Roma wurden nicht erfasst) schließlich 2013 für rechtswidrig.

Schweden und Frankreich
Ethnische Roma-Datenbanken wie in Italien gab es in den letzten Jahren allerdings in mehreren Ländern: in Schweden, wo bis 2013 ca. 4.000 – vorwiegend unbescholtene – Roma (auch Minderjährige) in einer geheimen Polizeikartei erfasst wurden; und in Frankreich, wo die Polizei bis Ende 2007 eine geheime Roma-Abstammungskartei samt DNA-Proben führte. In beiden Fällen handelte es sich um illegal angelegte und heimlich geführte Datenbanken der Polizei. Bei Salvinis Plänen in Italien hingegen geht es um die offizielle und offene Erfassung einer Ethnie, um Verfolgungsmaßnahmen vorzubereiten. Wenn Europa hier nicht einschreitet, wo dann?

„Zigeunerkartothek“
Für viele Roma werden bei solchen polizeilichen Maßnahmen Erinnerungen an frühere Registrierungen wach: So wurden etwa die burgenländischen Roma in den späten 1920er und in den 1930er Jahren – von den österreichischen Behörden und noch vor dem „Anschluss“ 1938 – systematisch erfasst.  Read the rest of this entry »

Italien will Roma registrieren

Juni 19th, 2018  |  Published in Politik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte  |  1 Comment

Roma-Camp in Rom (Foto: Ö1)Italiens neuer Innenminister Salvini von der Lega Nord will Roma zählen lassen

Radio Dreyeckland | Focus Europa, 19.6.2018

Ganz nach dem Geschmack seiner rechtsradikalen Partei hat der italie­ni­sche Innen­minis­ter Matteo Salvini an­ge­kün­digt, eine Zählung der im Land leben­den Sinti und Roma durch­führen las­sen zu wol­len. Salvini er­klärte, er wolle wis­sen, „wer, wie und wie viele sie sind“. Eine Zäh­lung er­mög­liche zudem die Ausweisung sich ille­gal im Land be­find­li­cher Aus­länder. Die­jeni­gen mit italieni­schem Pass müsse man, so Salvini wei­ter, „unglück­licher­weise be­halten“.

Salvini behauptete nach vehementer Kritik in der Presse zu­dem, es gehe ja gar nicht um Dis­krimi­nie­rung einzel­ner An­gehöri­ger der Roma-Min­der­heit. Statt­dessen griff er auf das Stereotyp der steh­len­den Roma zurück und be­haup­tete, er wolle sich um die Kinder kümmern, die von ihren Familien zum Klauen ge­zwun­gen würden. Ob die An­kün­di­gung nicht vor allem die Stim­mung gegen die Minder­heit an­heizen will, ohne über­haupt durch­setz­bar zu sein, ist offen. (Anm. d. dROMa-Red.: Bereits 2008 scheiterte ein solcher Vorstoß an internationalen Protesten.) Read the rest of this entry »

Urbane Lebenswelten von Roma (2016)

Juni 18th, 2018  |  Published in Politik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte


dérive – Radio für Stadtforschung
Erstausstrahlung. 5.7.2016 auf Radio Orange 94.0
MP3, 320 kbps | 61,80 MB (CC NC-ND)

Roma werden in Europa seit Jahrhunder­ten aus­ge­grenzt, dis­krimi­niert und stigma­tisiert, in unse­rem Alltag spielt diese be­schä­mende Tat­sache trotz­dem kaum eine Rolle. Auch für die Stadt­for­schung ge­nießt das Thema kei­nes­wegs Prio­ri­tät – ganz im Gegen­teil. Die Stadtplanerin und -for­sche­rin Anna Kokalanova hat für die Som­mer­aus­gabe 2016 von dérive – Zeit­schrift für Stadtforschung ei­nen Schwer­punkt zum The­ma »Urbane Lebens­welten von Roma« zu­sam­men­ge­stellt. Im Gespräch mit Radio dérive spricht Kokalanova über die chan­gie­ren­den Bilder von Roma von un­er­wünsch­ten Bür­gern zwei­ter Klasse, die ver­folgt und aus­gegrenzt wer­den, zu exoti­schen Fremden, von de­ren Musik man fas­zi­niert ist und de­ren Lebens­freude man be­wun­dert. Ak­tuel­les Thema ihrer For­schung sind An­kom­mens­räume von Roma in Städten wie Berlin und so­mit die Frage des Zu­gangs zu Wohnraum – und auch hier wie­der Segregation und Ver­trei­bung. Ein im­mer wieder­keh­ren­der Aspekt ist die Nicht­anerken­nung von Rechten als Staats- und EU-Bürger.

dérive 64 Urbane Lebenswelten von Roma, Juli 2016

Musik: Azis, Churulike | Šaban Bajramović, Djelem, djelem
Redaktion: Elke Rauth, Christoph Laimer | Signation: Bernhard Gal

(Text und Sendung: cba.fro.at)

Heftübersicht, dérive 46 (Schwerpunkt):

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Heute & morgen: „Roma Armee“ in Wien

Juni 16th, 2018  |  Published in Film & Theater, Veranstaltungen & Ausstellungen

»Die Gemeinschaft der europäischen Völker zer­brach, als – und weil – sie den Aus­schluss und die Ver­fol­gung seines schwächs­ten Mit­glieds zu­ließ.« (Hannah Arendt)

Sa. 16. Juni & So. 17. Juni 2018, 20 Uhr
„Roma Armee“ im Volkstheater, Wien

Zu sehen ist die Produktion des Berliner „Gorki Theaters“ im Rahmen des Roma-Kultur­festivals „E Bistarde | Vergiss mein nicht“.

Eigenklang-Reprisen: „La Pompe Manouche“

Juni 15th, 2018  |  Published in Musik, Radio & TV

Roma-Jazz und was daraus wurde

Eigenklang – Die Sendung des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie
Gestaltung: Gregor A. Groemmer, Nikolaus Fennes
MP3, 320 kbps, 123,02 MB (CC BY-ND)
Erstausstrahlung: 26. April 2010 | Orange 94.0

Die Wurzeln des Jazz Manouche sind viel­fältig. Und so muss gerade bei jenen Manouche-Gitar­ris­ten, die nach Django Reinhardt tä­tig wur­den, er­heb­lich dif­fe­ren­ziert wer­den, weil sie sich von einan­der in Stil und Farbe un­ter­schei­den. Die neue Eigen­klang-Sendung stellt die­sen in den 30er Jah­ren durch Djan­go Rein­hardt welt­be­rühmt ge­mach­ten Stil des Jazz in den Mit­tel­punkt, in dem die Gitarre erst­mals in der Ge­schich­te des euro­päi­schen Kon­ti­nents eine so pro­mi­nen­te Rolle spielt. Die typischsten Vertreter des Jazz Manouche kom­men aus Frankreich und Belgien. Read the rest of this entry »

Schweizer Fahrende im Internet

Juni 13th, 2018  |  Published in Internet & Blogothek

Logo Stiftung ZukunftMit ihrer Website «Schweizer Fahrende in Geschichte und Gegenwart» möch­te die Stif­tung Zu­kunft für Schwei­zer Fahren­de die Kennt­nis­se über die Schwei­zer Fahrenden ver­bes­sern, die oft Vor­urteilen be­geg­nen und de­ren Lebens­weise nach wie vor be­droht ist.

Den Kern der dreisprachigen Website bilden Themen­beiträ­ge zur Ge­schich­te und zum Leben der Fahren­den. Bilder, Film- und Ton­doku­mente ver­an­schau­li­chen und er­gänzen die von Exper­tin­nen und Experten ver­fass­ten Texte. Er­läu­te­run­gen zu Begrif­fen wie Zigeuner, Fahrende, Roma, Sinti und Jenische gevben Auf­schluss zu Selbst- und Fremd­bezeich­nun­gen in der Ge­schich­te und Ge­gen­wart.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Website sind Informa­tio­nen für die Fahren­den, Behörden und Schulen. Sie sol­len das Ver­ständ­nis für die Be­dürf­nisse der Fahren­den förvdern und den Kontakt er­leich­tern. Es wer­den Lehrmittel und Unterrichts­materia­lien an­ge­ge­ben und recht­liche Grund­lagen zum Down­loaden ge­boten. Themen­bezo­ge­ne Links er­gän­zen die Materialien. Vor­ge­stellt werden auch die Or­ga­ni­sa­tio­nen der Fahren­den und ihre An­gebote.

Hinweise auf Veranstaltungen, Medienberichte und Publikationen wer­den lau­fend ak­tuali­siert. Statements von Per­sön­lich­kei­ten aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen der Gesell­schaft zei­gen die Be­deu­tung der nationalen Min­derheit auf und be­kräf­ti­gen die Wich­tig­keit ihrer An­liegen.

Für alle, die sich vertieft mit den Fahrenden und ihrer Geschichte beschäf­ti­gen möch­ten, gibt es eine kommen­tier­te Aus­wahl an Literatur, Medien und Links. Für Fra­gen steht eine Kontakt­adres­se zur Ver­fü­gung.

www.stiftung-fahrende.ch/geschichte-gegenwart
www.fondation-gensduvoyage.ch/autrefois-nosjours
www.fondazione-nomadi.ch/passato-presente

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Bayern: Staatsvertrag mit Sinti & Roma

Juni 12th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Politik

BayernBayerischer Landtag stimmt Staats­ver­trag zwi­schen dem Frei­­staat Bay­ern und dem Ver­­band Deut­scher Sinti und Ro­ma – Lan­­des­­ver­­band Bay­ern zu. Ein­stimmig.

Der Bayerische Landtag stimmte am Mitt­woch dem am 20. Fe­bruar 2018 zwi­schen dem Freistaat Bayern und dem Baye­ri­schen Lan­des­ver­band Deut­scher Sinti und Roma un­ter­zeich­ne­ten Staats­vertrag ein­stim­mig zu. Der dama­lige Minis­ter­prä­si­dent Horst Seehofer hat­te den Vertrag ge­mein­sam mit dem Vor­sitzenvden des Landes­ver­bandes Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, un­ter­zeich­net. Nach der nun er­folg­ten Zu­stim­mung durch den Bayeri­schen Landtag tritt der Ver­trag zum 1. Juli 2018 in Kraft.

Mit der Zustimmung zum Staatsvertrag wird ein wesent­li­cher Schritt zur Um­setzung des Euro­päi­schen Rah­men­über­ein­kom­mens zum Schutz natio­naler Minder­heiten voll­zogen. Wie im Vertrag fest­ge­stellt wird, soll „die be­ste­hen­de enge Zu­sam­men­arbeit zwi­schen dem Freistaat und dem Lan­des­verband fort­ge­setzt und in­ten­si­viert wer­den.“ Freistaat und Lan­des­ver­band arbei­ten weiter­hin ge­mein­sam an dem Ziel, der Dis­krimi­nie­rung von An­gehö­ri­gen der Min­der­heit auf allen Gebieten des öf­fent­li­chen und gesell­schaft­li­chen Lebens ef­fi­zient und ef­fek­tiv ent­gegen­zu­wirken.“ Dabei unter­stützen Freistaat und Landes­verband Initia­ti­ven auf den Ge­bieten von Bildung, Kultur und Wissen­schaft, die dem Schutz und dem Er­halt der kultu­rel­len Iden­tität der hier als nationale Min­der­heit le­ben­den Sinti und Roma dienen und dem Antiziganismus ent­gegen­wir­ken.“ Read the rest of this entry »

Festival „E Bistarde | Vergiss mein nicht“

Juni 10th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen  |  1 Comment

Romafestival "E Bistarde" 2018 (Foto: Volkstheater)Roma-Festival in Wien: 14. bis 17. Juni 2018

Anlässlich des 80. Jahrestages des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 und zum Geden­ken an die Opfer ver­anstal­tet Romano Svato ein Festival in Wien. Orte, an denen das Festival statt­fin­det: Roma-Wiese, 1210 Wien | Ringel­see­platz, 1210 Wien | Volks­theater, Wien | Öffent­li­cher Raum

Programm:

Donnerstag, 14. Juni 2018
Ort: Romawiese | Romaplatz

14.00 | Eröffnung mit Reden von Simonida und Sandra Selimovic | Gerhard Jordan (Die Grünen Floridsdorf) | Georg Papai (Bezirksvorsteher) | Willi Horvath (Nachfahre von KZ-Überlebenden) | Samuel Mago (Romano Centro)
15:30 | Ausstellungseröffnung von Delaine Le Bas und Alfred Ullrich | Ort: Romawiese
16.00 | Konzert Pilerovi
17.30 | Diskussion | Panel mit Isidora Randjelovic | Anna Mirga | Ethel Brooks | Miriam Karoly
19.00 | Lesung | „E Baxt Romani“ von Samuel Mago mit musikalischer Begleitung
20.30 | Konzert | Diknu Schneeberger

Freitag, 15. Juni 2018
Ort: Romawiese | 1210 Wien

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