Le Burgenland trin neve patijaripeskere ledschaschtscha hi. O kulturakero birovtschago la thaneskera regirungatar o Fred Sinowatz visenschoftakero patijaripe, savo 1.000 Eurojenca dotirim hi, barikane ar dime kojenge ando than le thaneskere kulturakere forschinipestar, prik dija. Uso patijaripeskere ledschaschtscha te o Farajn Roma-Service genel. O farajn o dschivipeskere historiji burgenlanditike Romendar ando barikane projekti le anavenca „Mri Historija | Meine Geschichte“ taj „Amari Historija | Unsere Geschichte“ dokumentirintscha.
So i jury use phentscha
Ande ada barikano dokumentacijakero projekto usi historija le burgenlanditike Romendar, sajt o 1920te berscha, informtivi taj brigaschne vakeriptscha 15 dschenendar lakes. O pharipeskere gende le vakeriptschendar upri cajt le nacijonalsocijalismusistar paschlon. Sakone dscheneske taj sakona historijake jek ajgeni kenva kerdi uli. Barikane angle asdim ol, hot na tschak o transkripcijontscha le kerde vakeriptschendar angle paschlon, bariko hi meg, kaj te persönlichi kipi taj historijakere kipengere kveltscha and butschalim ule. Andar o vakeriptscha DVDs kerde ule, save ando kenvi ande hi. O upre liptscha, Betschiste ando „Phonogrammarchiv“, archivirim on.
Die alarmierenden Nachrichten aus Ungarn reißen nicht ab: Nun hat auch die ehemalige ungarische liberale Abgeordnete zum Europäischen Parlament, Viktória Mohácsi, das Land verlassen. Mohácsi war neben ihrer konservativen ungarischen Kollegin Lívia Járóka von 2004 bis 2009 die einzige europäische Roma-Abgeordnete. Wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Tageszeitung Népszabadság (hier) berichtet, hat die prominente Politikerin und angesehene Menschenrechtsaktivistin jetzt überraschend in Kanada um Asyl angesucht. Für die frühere Mitte-links-Regierung war Mohácsi zudem als Ministeriumsbeauftragte u.a. für die Integration von Romakindern zuständig. Mohácsi soll der Meldung zufolge bereits im Dezember nach Kanada ausgereist sein. Schon 2009 war die Roma-Politikerin nach Drohungen gezwungen, um Polizeischutz anzusuchen. Népszabadság ist es bislang nicht gelungen, eine Stellungnahme der Ex-Abgeordneten einzuholen.
Erst vor zwei Monaten hatte der Romabeauftragte des christdemokratischen Fidesz-Koalitionspartners KDNP, István Kamarás, Ungarn verlassen und mit seiner Familie Asyl in Kanadabeantragt. Roma aus Ungarn stellen derzeit die größte Asylwerbergruppe in Kanada. Laut Jahresstatistik des kanadischen Immigration and Refugee Board entfielen 2010 2297 Anträge auf ungarische Staatsbürger – nahezu alle von ihnen sind Roma. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 betrug die Zahl ungarischer Asylwerber 2545; das sind über 1000 Personen mehr als aus dem zweithäufigsten Herkunftsland: China.
Heute eine erfreuliche Meldung in eigener Sache: Unser Verein Roma-Service wurde für die Roma-Zeitzeugen-Edition „Mri Historija | Meine Geschichte“, erschienen als 15-teilige Sonderreihe der Zeitschrift dROMa mit beigelegten DVDs, mit dem Wissenschaftspreis des Landes Burgenland ausgezeichnet. „Mri Historija“ ist das Vorgängerprojekt zu unserer eben in Kooperation mit dem ORF als DVD und Buch erschienenen Zeitzeugen-Dokumentation „Amari Historija“. Die Kulturabteilung der Landesregierung prämierte drei Publikationen mit dem mit je 1000 Euro dotierten Fred-Sinowatz-Wissenschaftspreis für herausragende Veröffentlichungen im Bereich der landeskundlichen Forschung. Neben dem Redaktions- und Filmteam von Roma-Service (unter der Leitung von Michael Teichmann und Emmerich Gärtner-Horvath sind dies: Ursula Glaeser, Josef Schmidt,Roman Urbaner, Christine Wassermann, Marcus Wiesner und Michael Wogg) wurden auch die Historikerin Renate Schönfeldinger und der Architekt Stefan Kalamar ausgezeichnet.
Jury-Begründung zur Auszeichnung von Mri Historija;
Dieses ausgezeichnet gelungene Dokumentationsprojekt zur Geschichte der Burgenland-Roma seit den 1920er Jahren beinhaltet die Aufzeichnungen von informativen und sehr berührenden Gesprächen mit 15 Zeitzeugen. Die Schwerpunkte der Interviews liegen auf der Zeit des Nationalsozialismus.
Jedem der Zeitzeugen und dessen Lebensgeschichte ist eine eigene Broschüre gewidmet. Hervorgehoben wird besonders, dass nicht nur die Transkriptionen der geführten Gespräche vorliegen, sondern dass auch interessantes, persönliches Fotomaterial und historische Bildquellen eingearbeitet wurden. Zudem wurden die Interviews auf DVD aufgenommen und liegen den Broschüren bei, die Tonaufnahmen befinden sich zur Archivierung im Phonogrammarchiv in Wien.
Diese einzigartige Dokumentation ist somit mit seinen textlichen und audio-visuellen Aufzeichnungen wertvolles Ausgangsmaterial für Lehre und Forschung und leistet damit einen Beitrag zur Aufarbeitung eines bisher wenig beachteten Teils der burgenländischen Landesgeschichte.
O muschikakero forum Vereschvar use pri buti kertscha, o muschikakere dschaniptscha le tschavendar ar te bauninel taj te bulharel. Kaj ada gondolipe prik berschardo schaj ol, jek tikno ham barikano team kerdo ulo, savo le ischkolaschenge pumare dschanipeha pasche terdschola. O muschikakero meschteri Leon Berger taj dscheno la flogoskera grupnatar le Romendar igen loschanlahi pe, te romane taj gadschikane tschaven interesi ovlahi, jek instrumento te siklo. Te valakas instrumento nan, akor oda ando muschikakero forum getschen lim schaj ol, phenel o Leon Berger. Afka le ciliske, i muschikakeri taj kulturakeri tadicija le khetane cidipeha dschivdon te likerel, na terdschol nischta na ando drom. Buteder pedar o muschikakero forum Vereschvar schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volkgruppen.orf.at)
Das Musikforum Rotenturm (Südburgenland) hat es sich zur Aufgabe gemacht, musikalische Fähigkeiten von Kindern zu fördern und zu erweitern. Um diesem Grundgedanken Folge zu leisten, hat sich ein kleines, aber feines Team zusammengefunden, das den Schülern mit seinem Wissen und Können helfend zur Seite stehen wird. Der Musiklehrer Leon Berger, Angehöriger der Volksgruppe der Roma, würde sich sehr freuen, wenn Roma-Kinder und Nicht-Roma-Kinder Interesse hätten, ein Instrument zu erlernen. Read the rest of this entry »
I situacija le ladaschendar andi Svecija ando lejcti berscha na ulo feder. Ada sikal jek ar kerdo pisinipe le europitike rotistar uso akaripe nacijonali tschulipendar, savo o bundakero rot sridon ar dija. Ada hi o triti schotiskero pisintschago la Svecijatar. Ov i situacija le mindenfelitike nacijonali tschulipendar taj le kojendar sikal, save o bund taj o kantontscha sajt o bersch 2009 kerde, kaj o lejcti angle diptscha prik bescharde schaj on. Pharo, afka ando pisinipe terdschol, hi i situacjija le ladaschendar, save meg mindig pumaro epasch nomadischi dschivipe dschin: Terdschojipeskere- taj duach gejipeskere thana falinen. Uso keripe le terdschojipeskere thanendar le ladaschenge o gemajntscha iste valaso keren. Read the rest of this entry »
Der britische Guardian brachte am 27.1.2012 eine Reportage aus dem ungarischen Dorf Gyöngyöspata, das im Vorjahr – unter den Augen der untätigen Exekutive – über Monate zum Schauplatz rechtextremer Aktionen wurde, die schließlich in gewalttätigen Zusammenstößen und in der vorübergehenden Evakuierung eines Großteils der Roma-Bevölkerung gipfelten. Gyöngyöspata steht heute ein Bürgermeister der neonazistischen Partei Jobbik vor, die Lage für die bis vor kurzem 450 Personen umfassende Roma-Minderheit bleibt angespannt. Die Romakinder der Gemeinde werden in der Schule in separaten, räumlich von den Nicht-Roma getrennten Klassen untergebracht. In einem Pilotprojekt werden erwerbslose Roma für einen Hungerlohn und unter Aufsicht zu Waldarbeiten herangezogen, der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn wurde hierfür eigens außer Kraft gesetzt. Die Erinnerung an die Zwangsarbeitslager der NS-Jahre liegt nicht nur für die damals wie heute betroffenen Roma-Familien nahe. 45 Roma-Kinder und 22 erwachsene Roma haben den Ort laut Hungarian Civil Liberties Union (TASZ / HCLU) in den letzten sechs Monaten verlassen, um in Kanada um Asyl anzusuchen. Schon die letzte vollständig vorliegende Jahresstatistik 2010 hatte Roma aus Ungarn mit 2297 Antragstellern als die größte Asylwerbergruppe Kanadas ausgewiesen. (dROMa-Red.)
Auflösungen französischer Roma-Lager dauern an, ERRC kritisiert jüngste Räumung bei Paris
Das European Roma Rights Centre (ERRC) hat die polizeiliche Auflösung eines Roma-Lagers auf dem leerstehenden Gendarmerieareal in Viry-Châtillon südlich von Paris scharf kritisiert. Durch die Räumung des Camps, die die französischen Behörden vor wenigen Tagen verfügt hatten, hatten Medienberichten zufolge etwa 80 Personen, unter ihnen 21 Schulkinder, ihre Unterkunft verloren. „Roma sind in Frankreich nach wie vor Repressalien ausgesetzt“, sagte die Direktorin für Rechtsfragen beim ERRC, Victoria Vasey, gegenüber der Agentur epd. domradio.deschreibt dazu:
Die Politik der Zwangsräumungen und Abschiebungen, die vor allem 2010 für Schlagzeilen gesorgt hatte, setze sich bis heute fort, führte die Expertin aus. (…) Zwischen April und Oktober 2011 hat das in Budapest angesiedelte Roma-Zentrum in Frankreich 46 Räumungen registriert, die insgesamt 5.763 Menschen betrafen. „Wahrscheinlich gibt es noch mehr Fälle, von denen wir keine Kenntnis haben“, sagte Vasey. „Für gewöhnlich erscheinen die Polizisten morgens und zwingen die Familien zum Auszug. Die Betroffenen wissen nicht, wohin sie gehen sollen. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, sie müssen wieder und wieder von vorne anfangen.“