ERRC: Apartheids-Kindergarten in Serbien?

September 23rd, 2016  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte

ERRCDas European Roma Rights Centre (ERRC) hat den Fall einer segre­gier­ten Roma-Kin­der­gar­ten-Grup­pe in Serbien auf­ge­grif­fen. Das ERRC hat die Be­hör­den kontak­tiert und auf­ge­for­dert, die Pra­xis im Ljuba-Stanković-Kin­der­gar­ten in Beočin zu un­ter­su­chen und ent­spre­chen­de Maß­nah­men zu er­grei­fen.

Laut dem ERRC vor­lie­gen­den In­for­ma­tio­nen wer­den Roma-Kinder dort sys­te­ma­tisch von den ande­ren, ser­bi­schen Kindern ge­trennt. Die Direk­tion recht­fer­tigt die segre­gier­ten Klas­sen mit dem Hin­weis, dass die Roma-Kinder nur den kos­ten­güns­ti­ge­ren Halb­tags­kinder­garten be­such­ten und diese Gruppe am Nach­mittag an der Reihe sei. Die räum­li­chen Kapa­zi­tä­ten der Ein­rich­tung seien der­zeit so be­grenzt, dass keine ge­mein­same Grup­pen­ein­tei­lung mög­lich sei.

Für die Eltern der Roma-Kinder stellt sich dies je­doch an­ders dar: Die Stel­lung­nahme der Direk­tion könne nicht er­klä­ren, warum aus­schließ­lich Roma in der ge­trenn­ten Kinder­gruppe lan­den; außer­dem sei die Be­treu­ungs­qua­li­tät in den Grup­pen nicht die gleiche. Die rund 25 Roma-Kin­der, wel­che die Nach­mit­tags­gruppe be­suchen, haben dort kei­ner­lei Kon­takt mit Nicht-Roma und spre­chen dort durch­ge­hend Romani. Dass Ziel, die Bildungs­integra­tion voran­zu­trei­ben, indem Ro­ma-Kin­der dank gemisch­ter Klas­sen bereits im Vorschul­alter Ser­bisch er­ler­nen, werde auf diese Weise zu­nichte­ge­macht: „Die Kinder müs­sen Serbisch be­herr­schen, sodass sie die Grund­schule be­su­chen kön­nen“, zi­tiert das ERRC die Eltern. „Aber genau das pas­siert dort nicht. Read the rest of this entry »

Angry Buddha (Trailer)

September 22nd, 2016  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Religion

Angry Buddha | Der zornige Buddha
Ab 23. September 2016 in den österr. Kinos

Sajókaza, ein Dorf in Ostungarn. János Orsós hat hier ein buddhistisches Gymnasium für Roma-Ju­gend­li­che ge­grün­det. In einer ras­sis­tisch auf­ge­heiz­ten Um­ge­bung will er den Teen­agern den Weg in ein bes­se­res Leben zei­gen. Im Mikro­kos­mos eines ungari­schen Dor­fes zeigt sich, dass Europa mit seiner Roma-Min­der­heit vor einer bri­san­ten Ent­schei­dung steht: Integra­tion oder Aus­gren­zung?

Ein be­obach­ten­der Do­kumen­tar­film von Stefan Ludwig.

(www.derzornigebuddha.at)

Mehr hier: dROMaBlog, 12.3.2016

Virtujeli gondolipeskero than Kemetate

September 21st, 2016  |  Published in Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek

Plakat in Kemeten (Foto: VHS Roma)I sudburgenlanditiki gemajnde Kemeta imar but ber­scha le op­fe­ren­ge na use mukel jek gon­do­li­pes­keri tab­lina le Ro­men­ge, save le naci­jen­dar ledschim taj mur­dar­de ule, upre te terdscha­rel. Akan jek gon­do­li­pes­keri ini­ci­ja­tiva ando internet upro Roma Ke­me­tatar, save mur­dar­de ule, pal gon­do­li­pe te ke­rel.

200 dschene andar i tikni gemajnde Kemeta (be­cirk Erba) le naci­jo­nal­soci­ja­lis­ten­dar ledschim ule, kaj on Ro­ma si­na. Tschak pantsch Roma pal o ar le Dujte The­mes­kere Ha­bu­ristar 1945 Ke­me­tate pal ale. Pe­dar 70 berscha i ge­majn­de Kemeta meg min­dig jek upre terdscha­ji­pe jeka gon­do­li­pes­kera tab­li­na­tar le pal­gon­do­li­peske na use mukel. So andi Tikne Simeha, Neudörfl, Mattersburg vaj Tikne Bos­lina schaj ker­do ulo, up­ro kiva­nipe la flo­gos­kera grup­na­tar jek than te la­kel, kaj on bokreti taj mo­meltscha otscha schaj tschin, la ge­majn­de Ke­me­take, sar ar ditschol, ba­ro proble­mo ke­rel. O biro Johann Nussgraber (SPÖ) imar but ber­scha i skulp­tura la in­for­ma­ci­ja­kera tab­li­na­tar na up­re te terdscha­rel mu­kel. Imar desch ber­scha ando „Bauhof“ la ge­majn­de­ja­tar li pasch­lol. Aja koja na latschi­pe kerel, phen­do ol ando ge­majn­de­ja­kero birov­tschago.

Kaj schaj upro Roma Kemetate pal gondo­lim ol, akan jek vir­tu­je­li gon­do­li­pes­kero than del: fat­re­ter­tscha le faraj­nis­tar Refugius ando keri­pe le pro­jek­tos­tar „gon­do­li­pes­kero drom“ ando khe­tan butscha­li­nipe Ro­men­gere fatre­te­ren­ca kerdo lo ulo. „Af­ka akan ka­maha te pro­ba­li­nel, o kiva­nipe le tschu­le Ro­men­dar, save prik atschi­ne jek than le gon­do­li­pes­ke taj jek cajchn gejng o po­bis­te­ripe te del.“

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Petition für Roma in verseuchten UN-Lagern

September 19th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

#UNJustToRoma – Petition: Justice for the Kosovo Victims of Lead Poisoning!

ERRC: Das European Roma Rights Centre fordert den Gene­ral­sekretär der Ver­ein­ten Na­tio­nen auf, die Roma, Aschkali und Bal­kan-Ägypter, die in Mitrovica (Kosovo) einer Ver­gif­tung durch Blei aus­ge­setzt wa­ren, zu ent­schä­di­gen – in Über­ein­stim­mung mit dem Er­geb­nis des UN Human Rights Advisory Panel (26.2.2016), wo­nach die Ver­ein­ten Natio­nen für das Ge­sche­he­ne recht­lich ver­ant­wort­lich wa­ren. Der Kon­takt mit Blei in jed­we­der Menge ist ge­fähr­lich. Doch das Aus­maß in den Blut- und Haar­proben von Roma­kindern, die in den IDP-Lagern in Mitro­vica leb­ten, spreng­ten die Ska­la – die euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Wis­sen­schaft­ler hat­ten noch nie Ver­gleich­bares ge­se­hen. Read the rest of this entry »

Verdacht auf Brandanschlag in Frankfurt/M.

September 18th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Brandanschlag auf Roma-Familien in Frankfurt/M.? (Foto: Feuerwehr Frankfurt)Schwerer Sachschaden bei Brand in Frank­furt-Fe­chen­heim. Im Haus leb­en vor­wie­gend Ro­ma-Fa­mi­li­en. Be­woh­ner äu­ßern „nach­drück­lich den Ver­dacht“, dass Feuer ge­legt wur­de.

Förderverein Roma, Presseerklärung 15.9.2016: In der Nacht vom 8. auf den 9.9.2016 brannte in der Pforten­straße 19 in Frankfurt am Main-Fechen­heim ein Haus, in dem drei Roma-Fa­milien wohn­ten. Über 30 Per­so­nen, darun­ter 13 Kinder, wur­den gegen 3.00 Uhr von dem Feuer über­rascht. Glück­li­cher­weise konn­ten sich alle recht­zei­tig in Sicher­heit brin­gen und nie­mand wurde ver­letzt. Die Parterre-Woh­nung ist zer­stört. Deren Be­woh­ner leben in einer Not­unter­kunft. Zwei Fa­mi­lien sind nur vorüber­ge­hend zu­rück­ge­kehrt. Ein­zel­ne Fami­lien­mit­glie­der äußer­ten gegen­über dem Förder­verein Roma nach­drück­lich den Ver­dacht, dass die Ur­sache des Feuers darauf zurück­zu­füh­ren ist, dass der vor dem An­wesen bereit­ge­stell­te Sperr­müll an­ge­zün­det wur­de. In der Straße und im Stadt­teil war be­kannt, dass das Haus mehr­heit­lich von Roma be­wohnt wur­de. Die Be­trof­fe­nen be­rich­te­ten wieder­holt von Kon­flik­ten. Als si­cher gilt, dass sich die Gegen­stän­de nicht selbst ent­zün­den konn­ten. An­ge­sichts der nähe­ren Um­stän­de des Brandes sowie der Tat­sa­che, dass seit Jahres­be­ginn al­lein 45 Brandanschläge auf Flüch­tlings­unter­künf­te zu ver­zeich­nen sind und auch der Hass, die Ab­leh­nung und Bedro­hung gegen­über Roma enorm zu­nimmt, ist eine Brand­stif­tung aus rassis­ti­schen Motiven nicht aus­zu­schlie­ßen. Auf­grund der Sach­lage for­dert der För­der­verein Roma eine rück­halt­lose Unter­su­chung des Brandes.

Pressemeldung Feuerwehr Frankfurt, 9.9.2016: Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro ent­stand bei einem Feuer am 9.9.2016 um kurz vor drei Uhr in der Pforten­straße im Stadt­teil Fechen­heim. Aus­ge­gan­gen war das Feuer von einem bren­nen­den Sperr­müll­haufen, der sich vor dem Gebäude be­fand. Über ein Fenster ge­langte das Feuer schließ­lich in die Woh­nung im Erd­ge­schoss des vier­geschos­si­gen Wohn­hauses. Read the rest of this entry »

Turin: Web-Nachrichten für Roma

September 17th, 2016  |  Published in Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse

tgROM (Foto: Idea Rom)In Italien ging mit „TgROM Piemonte“ Anfang Mai erstmals ein Internet-Nachrichten­pro­gramm von und für Roma auf Sen­dung. In­zwi­schen wur­den be­reits 20 Aus­gaben des Nach­rich­ten­for­mats ver­öf­fent­licht.

Finanziert wird das Programm, als eines von 15 aus­ge­wähl­ten Jugend­pro­jek­ten, mit 21.000 Euro durch die Turiner Stif­tung Compagnia di San Paolo. Für die Rea­li­sie­rung ihres Medien­pro­jekts konn­te die Tu­ri­ner Roma-NGO „Idea Rom“ auf kom­pe­ten­te Unter­stützung aus der Me­dien­bran­che zäh­len. Mit an Bord ist als Pro­jekt­part­ner die On­li­ne-Tages­zei­tung Nuovasocietà. Den Eh­ren­schutz hat die Region Piemont über­nom­men.

Ein Einführungskurs in Videojournalismus be­rei­tet die jugend­li­chen Mit­wir­ken­den aus der Roma-Com­mu­nity auf ihre Auf­gabe vor. Schon vor Sen­dungs­beginn hat sich im Februar ein Dutzend jun­ger Roma zwi­schen 14 und 25 Jahren für die Teil­nahme ge­mel­det. „Un­ser Ziel ist es, zu er­reichen, dass die Jugend­li­chen selbst zu Pro­ta­go­nis­ten des Wan­dels wer­den“, erklärte Luca Remmert, Vor­sitzen­der von Com­pagnia di San Paolo, gegen­über der italie­ni­schen Presse. Read the rest of this entry »

Spanien: Schulunterricht über Roma-Kultur

September 16th, 2016  |  Published in Jugend & Bildung, Politik

castillaDie spanische Region Castilla und León in­teg­riert Un­­ter­­richts­­ein­­hei­­ten über Ge­schich­te und Kul­tur der Gi­ta­nos (Roma) in den Lehr­plan.

Castilla-León wird als erste spani­sche Region künf­tig die Kul­tur und Geschichte der spa­ni­schen Roma (Gitanos) in den re­gu­lä­ren Lehr­plan in­tegrie­ren. Per Ver­ord­nung hat die Region schon im Feb­ru­ar die Bil­dung einer Arbeits­grup­pe zur Aus­arbei­tung be­tref­fen­der Unter­richts­mate­ria­lien be­schlos­sen. Dabei sind – neben 14 Bildungs­experten – auch sechs Gita­no-Or­ga­ni­sa­tio­nen mitein­be­zo­gen. Das Gremium soll die genaue Form der Ein­bin­dung des The­mas in den Unter­richt und in die Lehr­bücher er­ar­bei­ten.

„Wie kann es sein, dass die Kinder die Geschichte Spa­niens lernen, ohne dass auch nur ein ein­zi­ges Mal die Volks­gruppe der Gitanos er­wähnt wird? Nach 500 Jah­ren des Zu­sam­men­lebens be­han­deln wir sie noch im­mer, als wären sie völ­lig Frem­de“, er­läu­tert Fernando Rey, Leiter der Schul­be­hörde von Castilla und León und ehe­ma­li­ger Vor­stand der Fundación Secretariado Gitano (FSG). „Mo­men­tan sieht man ab­so­lut nichts davon im Lehr­plan“, er­klärt auch Diego Fernández, Di­rek­tor des Instituto de Cultura Gitana ge­gen­über El País: Es sei hoch an der Zeit, der Ge­schich­te und Kul­tur der Gi­ta­nos „in den Schu­len end­lich Sicht­bar­keit zu ver­lei­hen, da­mit die Kin­der das Ge­fühl ha­ben kön­nen, dass ihre Kultur in den Schulen einen Platz hat, und die an­de­ren Mit­schü­ler sie bes­ser ver­ste­hen“. Read the rest of this entry »

„… a zprackta braucht kaan karakta“

September 15th, 2016  |  Published in Literatur & Bücher

Harri Stojka als Literat: Buchpräsentation am 15. und 21. September„a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“

Mundartgedichte und Zeichnungen von Harri Stojka und Walter Schmögner, Edition Keiper: Graz 2016, 112 Seiten. www.editionkeiper.at

Ando 15to septemberi 2016 presen­ti­ri­nen o Stojka taj o Schmögner puma­ri ken­va use Mora­wa andi Woll­zeile Betschis­te. Taj ando 21to sep­tem­beri ge­nel taj cidel o Stojka andi edi­­ci­­jona Keiper Ge­re­ciste.

Angle barikane iriniptscha taj barikane neve falati o Harri Stojka ande pri muschi­ka­schen­geri kari­jera na dara­no. Ham akan o gite­ra­schi ande pro lek terne­der pro­jekto nevo koja pro­ba­linel: jek dschivdo rika­ke­ro urtscha­jipe upro than la lite­ratu­ratar. Jek arodipe les­kera muja­kera poesi­ja­tar – alaves­kere khe­liptscha taj tschib­tscha­kere sik­li­pes­kere butja ando vodschi­kano betschi­tiko dija­lek­to – ando sep­tem­beri ando Gere­cis­kero Keiper-fa­log ari al.

Kerdo ulo ada erschti verk le schu­kar ana­ve­ha „a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“ khe­tan le cajch­ne­riha Walter Schmögner. Schpi­ci pore­ha taj latsche pisoha phe­rel taj ko­men­ti­ri­nel o ilustra­tori o poe­siji les­kere paj­taschis­tar, save te ando tema­tischi diki­pe, tscha­tschi­kan betschi­tiko upre jek use an. Sa jek kari­ka pedar o vesti­na­schi, pedar o fe­leri vaj – hat – peder o mu­lipe kerel. Read the rest of this entry »

Gummiodla, Heisltopf

September 14th, 2016  |  Published in Literatur & Bücher

Harri Stojka als Literat: Buchpräsentation am 15. und 21. September„a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“

Mundartgedichte und Zeichnungen von Harri Stojka und Walter Schmögner, Edition Keiper: Graz 2016, 112 Seiten. www.editionkeiper.at

Am 15. September 2016 präsentie­ren Stojka und Schmög­ner um 19:30 Uhr ihr Buch bei Mora­wa in der Woll­zeile in Wien. Und am 21. Sep­tem­ber liest und spielt Har­ri Stojka um 19 Uhr bei der Edtion Keiper in Graz (Ein­tritt: 10 Euro; An­mel­dung er­for­der­lich)

Vor überraschenden Wendungen und neuen Etap­pen ist Harri Stojka in seiner Musiker­lauf­bahn noch nie zurück­ge­schreckt. Et­was gänz­lich Neues wagt der Gitarrist nun aber in sei­nem jüngs­ten Pro­jekt: einen schwung­vollen Sei­ten­sprung aufs Par­kett der Literatur. Eine Aus­wahl sei­ner Mundart­ge­dichte – Wort­spiele und Zun­gen­übun­gen im herz­haf­ten Wiener Dialekt – er­scheint im Sep­tem­ber im Grazer Keiper-Verlag.

Entstanden ist das Erstlingswerk mit dem klin­gen­den Ti­tel „a guada tog oder a zprackta braucht kaan karakta“ in Zu­sam­men­arbeit mit dem Zeich­ner Walter Schmögner. Mit spitzer Fe­der und fei­nem Stift er­gänzt und kom­men­tiert der Illustra­tor die Gedichte sei­nes Freun­des, die auch in thema­ti­scher Hin­sicht recht wie­ne­risch daher­kom­men. Alles kreist da um ewige Außen­seiter und Ver­lierer, den Irr­tum oder – natür­lich – den Tod. Dabei suhlt sich Harri Stojka lust- und humor­voll im Reich­tum des Wiener Idioms mit sei­ner Klang­fülle und seinen Kaprio­len: „maggi­lokn – krokodü / fetzn­schedl – grippe­gspü / oasch mit kropf – knedl­kopf / gummi­odla – heisl­topf“, heißt es da bei­spiels­weise ein­mal reich­lich ver­spielt, nur um in einen Stoß­seuf­zer zu mün­den: „jo i waas, des hot kaan sinn!“

(dROMa)

Babiš: „Lety jek butjakero logeri sina“

September 12th, 2016  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik

BabisO tschechitiko dujto regirungakero schero Andrej Babiš pre tel va­ke­ri­pes­kere arphe­ni­peha pe­dar o holocaust up­ro Roma bari vrisch­tscha ker­tscha. „Hoha­jipe hi, hot o loge­ri Lety jek logeri si­na, ov but­ja­kero logeri sina – ko na buti ker­lahi, oda min­dschart odoj otscha pelo“, phe­nel ov. „Cajt­scha de­lahi, kada o Roma sa buti ker­nahi“, phe­nel o libe­rali popu­lis­ti­schi finacja­kero minis­teri taj kera­schi la ANO-par­ta­jatar uso khero­dipe le tschore dsche­nen­dar ando Varnsdorf, ando nor­di­tiko la Tsche­chi­jatar ando be­cirk Děčín.

Babiš sa pal lel so phentscha. On andar o kon­tekst ari tschin­de ule. „Me le na latsche li­ke­rav, hot jek tsche­chi­tiko regi­run­ga­kero poli­ti­keri patschal, hot ov o holocaust tel te dschu­minel sar tena le te dijahi“, phe­nel o angle­beschto le Christ­demokra­ten­dar (KDU-CSL) Pavel Belobradek, le pap­ru­schen­gere nevi­peske „Pravo“. I soci­jal­minis­ter­ki­ja Michaela Marksová le Ba­bišis­tar man­gel, hot ov o tscha­ven­gero grobo le gon­do­li­pes­kere tha­nestar Lety kher te rodel. „Odoj ter­dschon o anava vala­mi schel tscha­vendar kada upro them ale- taj kada mule – on atschi buti te kertscha­nahi dschi­meg mule?“, phe­nel i soci­jal­de­mokrat­kija.

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