Video: Pogrom bei Odessa

August 30th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Eine private Videoaufnahme (auf Youtube hoch­gela­den von User 10 cent) zeigt die Vorgänge im Dorf Loshchynivka (Izmail/Odessa): den An­griff auf die Roma-Siedlung, die auf­ge­heiz­te Stim­mung im Ort – samt „Zigeuner raus“-Ru­fen (цыгане вон!) – und die Evakuie­rung eini­ger ver­ängstig­ter Roma-Frauen durch die Po­lizei. Lei­der ohne Unter­titel.

Pogrom gegen Roma in der Ukraine

August 29th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Ukraine Vertreibung300 Dorfbewohner stür­mten Roma-Sied­lung bei Odessa. Die Ro­ma wa­ren zu­vor aus ih­ren Häu­sern ge­flüch­tet.

Im Dorf Loshchynivka im Raion Izmail der Oblast Odessa ist es Sams­tag am Abend zu einem Pogrom ge­kommen. Etwa 300 Ein­wohner des Dorfes hat­ten die Häuser der orts­an­säs­si­gen Roma gestürmt und ver­wüs­tet . Den Un­ruhen war die Ver­haf­tung eines jungen Rom voraus­ge­gan­gen, dem von der Polizei die Ver­ge­wal­ti­gung und Tö­tung eines acht­jähri­gen Mädchens aus dem Ort vor­ge­wor­fen wird. Die ört­liche Polizei war mit der an die Ver­haft­ung an­schließen­den Situa­tion heil­los über­for­dert, so­dass Er­mitt­ler und Son­der­ein­hei­ten aus Izmail an­ge­for­dert wurden.

Laut Medienberichten wurde bei dem Pogrom nie­mand ver­letzt, da die Roma ihre Häuser noch vor dem Über­fall ver­las­sen hat­ten. Das Mädchen , dass am Abend zuvor von ihren El­tern als ver­misst ge­mel­det wurde, war am Sams­tag in einem ver­las­se­nen Ge­bäude un­weit der Roma­iedlung leb­los auf­ge­fun­den wor­den. Ers­ten Berich­ten der Polizei zu­folge war ihr Körper mit zahlr­eichen Schnitt­wunden und Häma­to­men über­säht. Von einem Sexual­delikt könne mit höchs­ter Wahr­schein­lich­keit aus­gegan­gen wer­den. Wie und ob der ver­haftete Mann mit dem Ver­brechen in Ver­bin­dung steht, ist der­zeit noch völ­lig un­klar.

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Dänemark will Roma-Camps kriminalisieren

August 28th, 2016  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

­Polizeibeamte in Dänemark (Foto: Hebster/commons.wikipedia.org)Dänemarks Regierungspartei Venstre hat angekündigt, gegen obdachlose Ausländer (ge­meint sind Notreisende, also ins­be­son­de­re ost­euro­päi­sche Roma) vor­zu­gehen. Der­zeit ist es Ob­dach­losen in Dänemark erlaubt, im öf­fent­li­chen Raum, etwa in Parks oder auf Bänken, zu über­nach­ten – so­fern sie mit ihrem Ver­halten gegen keine sons­ti­gen Gesetze ver­stoßen. Eine Ge­setzes­novel­le soll der Exe­ku­tive nun die recht­li­che Hand­habe ver­schaf­fen, hart gegen im­pro­vi­sier­te Nacht­lager und Behelfs­unter­künfte ein­zu­schrei­ten. Das Justiz­minis­te­rium soll hier­für einen Gesetzes­entwurf aus­arbei­ten, der sol­che in­for­mel­len Lager­plätze ver­bie­tet.

Dem Vorhaben der Regierungspartei gin­gen Medien­berich­te über an­geb­li­che Miss­stände im städti­schen Køge Bugt Strandpark am West­rand Kopenhagens voraus, in dem Roma kam­pie­ren. An­rainer klagten über die zu­neh­mende Ver­un­rei­ni­gung des Parks – vor al­lem durch Fäkalien. Zu­vor wa­ren die öf­fent­li­chen Toiletten ver­sperrt worden, um die ob­dach­lo­sen Fa­mi­lien da­ran zu hin­dern, sie weiter­hin zu be­nützen.

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Frankreich: Roma-Protestcamp überfallen

August 25th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Obdachlose Roma-Familien in Montreuil (Foto: mediapart.fr)Angriff auf Protestcamp zwangs­ge­räum­ter Ro­ma-Fa­mi­lien in Montreuil

Laut Angaben des European Roma Rights Centre (ERRC) wurden mehre­re Roma-Fa­mi­lien in der Nacht zum 22. Au­gust in Montreuil (Paris) von sechs Männern attackiert. Die An­grei­fer wa­ren mit Messern be­waff­net und über­fie­len und bedroh­ten Er­wach­sene und Kinder. Das ERRC berich­tet zudem von Aus­sa­gen, wonach in der Gegend an­wesen­de Poli­zis­ten den Angriff be­obach­tet hät­ten, ohne ein­zu­grei­fen. Details sind bis­her noch nicht be­kannt.

Bei den überfallenen Personen handelt es sich um eini­ge Roma-Fa­mi­lien, die von den Be­hör­den am 28. Juli aus ihrem Camp in La Boissiere ver­trie­ben wor­den wa­ren. Ihre Behelfs­unter­künfte wur­den zer­stört, ohne dass sie zuvor in­for­miert oder ihnen alter­na­tive Unter­künfte zur Ver­fü­gung gestellt wor­den wa­ren. Seither leben die Fa­mi­lien auf der Straße. Seit eini­gen Tagen kam­pie­ren die Roma nun mit lo­ka­len Ak­ti­vis­ten vor dem Rat­haus, um gegen die Zwangs­räumungs­po­litik zu pro­tes­tie­ren und die Folgen der Ver­trei­bun­gen sicht­bar zu ma­chen. Die Roma fanden breite Unterstützung von Menschen­rechts­aktivis­ten und von Pro­minen­ten (hier eine Petition).

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Valery Novoselsky (1970-2016)

August 23rd, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

RIP Valery Novoselsky (Foto: Privatarchiv V. Novoselsky, via Romea.cz)

Der Roma-Aktivist Valery Novoselsky,
Gründer und Betreiber des Roma Virtual Network (RVN), ver­starb ver­gan­ge­nes Wochen­ende über­ra­schend wäh­rend eines Auf­ent­hal­tes in Riga, wo er an einer Sitzung der Inter­na­tio­nal Romani Union teil­nahm und ein Roma-Fes­ti­val be­suchte.

Valery Novoselsky, der, geboren und aufgewachsen in der Sowjet­union, 1995 nach Israel emigrier­te, war eine be­deu­ten­de Persön­lich­keit der Roma-Bür­ger­rechts­bewe­gung. Er war seit vielen Jahren die trei­ben­de Kraft hinter den Be­mü­hun­gen, das Internet als Dreh­scheibe der Roma-Bewegung zu nützen, neue Infor­ma­tions­kanäle zu etablie­ren, die inter­na­tio­na­len Gruppen zu ver­netzen und eine „virtuelle“ Com­mu­nity von Ak­ti­vis­ten auf­zu­bauen.

Sein unermüdliches Engage­ment und seine Ver­dienste blei­ben un­ver­ges­sen!

Tschechija: 2.500 Euro holocaustiskere-loj

August 23rd, 2016  |  Published in Geschichte & Gedenken

O logeri Lety (Foto: Museum für Roma-Kultur via volksgruppen.orf.at)O lejcti tschechitike Roma, savo o holocaust prik dschiv­de, la Ger­ma­ni­ja­tar bu­te­der sar 70 berscha pal o ha­bu­ris­kero kise­ti­nipe, holo­caustis­kere-loj te usch­ti­den. Ande vake­rip­tscha le financ­mi­nis­te­ri­jumi­ha ando foro Berlin, o 2.500 Euro ar hand­lim ule, phe­nel o minis­te­ri­jum le avrut­neske ando foro Prag, parasch­tu­jate pal o but mase­ka­kere vake­rip­tscha. Ada potschin­tscha­go ham tschak le buter vala­mi desch dschi 15 prik dschiv­de Romen­ge has­ni­nel, but­schol afka. „Poar lendar tschak ando vodro buter paschlon“, phentscha Čeněk Růžička an­dar i or­ga­ni­sa­cija le holo­caus­tis­ke-lojen­ge le tsche­chi­ti­ke Ro­menge Výbor Pro Odškod­není Romské­ho Holoc­austu (VPORH) la agen­tu­rake ČTK. „Ando diki­pe upre lengero phuripe lojen­gere utschi­peske use phen­tscham, pe­dar savo tschak aslo schaj ol“, kriti­si­rintscha ov. Taj te vasch o ar potschin­tscha­go iste erscht aun ro­dim ol.

Ando dujto themeskero haburi igen but dschene le tsche­chi­tike Romen­dar ande but­ja­kere- taj naci­jo­nal­so­cija­lis­ti­schi loger­tscha ledschim ule. Tschak va­la­mi 600 le valami 6500 dsche­nen­dar le tschu­li­pes­tar o Porajmos prik dschiv­de, o flo­gos­kero mur­da­ripe le euro­pi­ti­ke Ro­mendar.

(volksgruppen.orf.at)

Bettlerin soll 38.000 Euro Strafe zahlen

August 22nd, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Schöne Grüße von der BH Bludenz?

Presseaussendung RA Schäfer (OTS) – Im Zeitraum 5.7.2016 bis 3.8.2016 wurde eine in Vorarlberg le­ben­de Frau, obdach­los, mit Euro 16.780,00 bzw. 322 Tagen Ersatz­frei­heits­strafe von der BH Bludenz bestraft. Ge­mäß einer un­bestä­tig­ten Mit­tei­lung über die Polizei­inspek­tion Feldkirch soll die­se Frau über Euro 38.000,00 an Ver­wal­tungs­strafen of­fen haben.

Überwiegend für das Betteln unter Mitführung eines Kindes bzw. we­gen Verstoß gegen die ein­deutig ver­fas­sungs­widri­ge Bettler­ver­ord­nung von Blu­denz (Bettelverbot auf 400.000 m²/ 24 Stunden/ 365 Tage im Jahr).

Am Samstag, 19.7.2016 wurde sie nur deswegen nicht in den Verwaltungs­arrest eingeliefert, weil sie ihr Kind noch stillt. Ver­wal­tungs­stra­fen müs­sen nach § 19 Ver­wal­tungs­straf­gesetz der Tat, der Schuld und dem Ein­kom­men an­ge­mes­sen sein. Die BH Blu­denz hat alleine im Zeit­raum 5.7.2016 bis 3.8.2016 diese Frau 36-mal mit je Euro 450,– bestraft. Eine Frau, die mit dem Ver­kauf von Straßen­zeitun­gen und Betteln ge­ra­de mal etwa 200,– pro Mo­nat zum Leben hat. Bestraft wur­de die Frau z.B. am 22.7.2016 sechs­mal und zwar ca. im 7-Minu­ten-Takt. In­wie­weit wurde hier eine Bestra­fung der Tat, der Schuld und dem Ein­kommen an­ge­messen fest­gesetzt?

Bludenz ist übrigens die einzige Gemeinde in Vorarlberg, in der seit Neues­tem für den Ver­kauf von Straßen­zeitungen eine „be­hörd­li­che Bewil­li­gung“ er­for­der­lich ist – unter Miss­ach­tung von § 47 Medien­gesetz, Art 13 Abs 2 Staats­grund­gesetz 1867, dem Be­schluss der Pro­vi­so­ri­schen National­ver­samm­lung vom 30. Okto­ber 1918 iVm dem Artikel 66 des Staats­ver­trags von St. Germain, Ar­ti­kel 6 des Staats­vertrags zu Wien so­wie Ar­ti­kel 10 Abs 1 EMRK. 22-mal wurde diese Frau auch des­wegen bereits be­straft, ob­wohl auch nach höchst­rich­ter­li­cher Rechtsprechung aus­drück­lich keine „be­hörd­li­che“ Be­wil­li­gung für den Ver­trieb von Zeitun­gen auf Straßen er­for­der­lich ist.

Die Meinung hier gibt die Rechtsmeinung des Autors wieder. Der Autor ist in mehreren Ver­fah­ren Rechts­ver­tre­ter dieser Frau.

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Sido, du hast es versemmelt

August 22nd, 2016  |  Published in Film & Theater, Musik, Rassismus & Menschenrechte

Sido singt erstmals über seine Sinti-Herkunft. – Schade, eine vertane Chance.

„Ich bin ein Sinti (sic) von Kopf bis Fuß/ Immer wenn ich diese Trom­meln höre, kocht mein Blut/ Ich bin ein Zi­geu­ner, Zi-Zi-Zigeuner“, singt Sido in seinem brandneuen Song. „Geuner“ lautet der Titel der neuen Single aus dem für Herbst an­ge­kün­dig­ten Al­bum. Das zu­ge­hö­rige Video ver­öf­fent­lich­te der 35-Jäh­rige am Don­ners­tag auf Youtube. Und es sorgt gleich für Auf­sehen: Bin­nen eines Tages wurde es mehr als 200.000 mal auf­ge­rufen, in­zwi­­schen sind es schon weit über 500.000 Klicks.

Bis­lang hat sich der Berliner nur sehr sel­ten über seinen Hin­ter­grund – seine Mut­ter ist Sintiza – geäußert (etwa hier­ oder hier). Dass er das Thema jetzt der­art pro­mi­nent auf­greift, ist bemerkens­wert und ver­dient Respekt. Dieses „Coming out“ eines der wichtigsten deut­schen Rapper hät­te auch durchaus das Zeug zu einem be­deu­ten­den Mo­ment ge­habt. Sido hät­te Sinti und Roma ein­mal ins rechte Licht rücken kön­nen – anders als dies ein res­sen­ti­ment­ge­la­de­ner BILD-Re­­dak­­teur auch machen würde. Und er hätte den Rassis­ten und ihren Kli­schees bei dieser Ge­le­gen­heit einmal in Rapper­-Manier so rich­tig in den Arsch tre­ten können. – Hat er aber nicht. Denn Sido war es anscheinend lieber, sich deren Vor­urteile zu­ eigen zu ma­chen, um seine ein­ge­ros­tete „Street Credibility“ mit Geuner-Gangsta-Ghetto-At­ti­tüde auf­zu­fri­schen. Und in Song­text und Video wim­melt es denn auch gerade­zu von alt­be­kann­ten „Zigeu­ner“-Kli­schees: Read the rest of this entry »

Angriff auf Roma-Camp in Marseille

August 19th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte  |  2 Comments

Angriff auf Roma in FrankreichZeugen berichten von Molotowcocktails und Schuss­waffen. Sie­ben Ro­ma verletzt.

Am Dienstag wurde ein Roma-Camp in Marseille in den Nacht­stun­den von einer Grup­pe un­be­kann­ter Täter an­gegrif­fen. Die Männer schleu­der­ten Molotow­cock­tails und selbst­fabri­zier­te Spreng­körper in das leer­ste­hende In­dustrie­gebäude am Boulevard Magallon, in dem sich ob­dach­lose Roma-Fa­mi­lien ein­quar­tiert hatten. Zeugen be­rich­ten zu­dem von Gewehren und Schrot­munition.

Am Vorabend waren eini­ge Männer auf dem Areal er­­schie­­nen und ha­t­ten die Roma auf­­ge­for­dert zu ver­­schwin­den. Dem nächt­li­chen Angriff war, berich­tet auch „L’Obs“ unter Berufung auf den Oberstaatsanwalt, eine Aus­einan­der­setzung zwi­schen Camp­be­woh­nern und einer Gruppe junger Männer aus der Nach­bar­schaft voraus­ge­gan­gen. Dabei sei ein 40-jähriger Rom – an­schei­nend mit einem japa­ni­schen Schwert – am Arm verletzt worden.

Sieben Roma wurden bei dem nächtlichen Überfall verletzt, darunter ein 14-Jähriger. Sie wurden im Kranken­haus ver­sorgt; zwei junge Roma muss­ten operiert werden. Read the rest of this entry »

Slowakei will Neonazipatrouillen stoppen

August 18th, 2016  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Schikanen gegen Roma: Slowakische Neonazis patrouillieren in Zügen und Bahnhöfen (Foto via dennikn.sk)In der Slowakei patrouilliert die neo­nazis­ti­sche Partei „Unsere Slowakei“ (ĽSNS) in Zügen. Die Trupps der „Bürger­wehr“ haben es dabei ins­beson­dere auf Roma ab­ge­se­hen. Bahn und Polizei se­hen dem Vor­­ge­hen der Rechts­extre­mis­ten seit Mona­ten taten­los zu. Jetzt will die slo­wa­kische Regie­rung aber die so­ge­nann­ten „Eisen­bahn­wachen“ ver­bie­ten. Justiz­mi­niste­rin Lucia Žitňanská kündigte einen ent­spre­chen­den Ge­setz­esent­wurf an. Das Ge­walt­mono­pol des Staa­tes müs­se wie­der­her­ge­stellt werden.

Im Folgenden ein Auszug aus einem Beitrag der ARD-Tagesschau vom 17.8.2016:

Die jungen Männer im Zug (…) fallen sofort auf: Alle tragen grüne T-Shirts mit dem Logo einer Partei: dem der rechts­extre­men „Volkspartei – Un­se­re Slo­wa­kei“. Sie sind auf Streife und ha­ben es vor al­lem auf Roma ab­ge­se­hen. Das kün­digt ein Ver­tre­ter der Gruppe auch in einem Inter­net-Video an. (…) Und dann ist auf dem Video der Rechts­extre­mis­ten zu ver­fol­gen, wie sie einen of­fen­sicht­lich an­ge­trun­ke­nen Rom an­ge­hen. Der Mann weiß gar nicht, wie ihm ge­schieht. Es folgt ein hitzi­ger Wort­wech­sel, der mit der Drohung der Bürgerwehr en­det, ihn aus dem Zug zu wer­fen.

Seit April sind die selbsternannten Zug-Sheriffs un­ter­wegs. An­lass war die Attacke auf eine jun­ge Stu­den­tin, an­geb­lich von einem Rom. Partei­chef Marian Kotleba, mit seinen Rechts­extre­mis­ten seit März erst­mals im Par­la­ment ver­tre­ten, sah sofort die Chance, daraus Ka­pi­tal zu schla­gen. (…) Die Bahn ließ die Bürgerwehr ge­wäh­ren und auch die Polizei sah keine recht­liche Hand­habe zum Ein­schreiten. Read the rest of this entry »