Der Kampf gegen Antiziganismus

November 23rd, 2017  |  Published in Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte

Der Kampf gegen Antiziganismus in EuropaDer Kampf gegen Antiziganismus in Europa
Eine Veröffentlichung der Grünen im Euro­päi­schen Par­la­ment
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Antiziganismus ist eine spezifische Form des Rassismus, die sich gegen Angehörige der Roma-Min­der­heiten (und ähn­li­cher Grup­pen)  in ganz Europa rich­tet. Der Kampf gegen Armut und soziale Aus­gren­zung, denen viele Roma in ganz Euro­pa aus­gesetzt sind, kann daher nur wirk­sam ent­gegen­ge­tre­ten wer­den, wenn auch der tief ver­wur­zelte Anti­ziganis­mus be­kämpft wird. Die vor­lie­gen­de Publikation soll einen Bei­trag leisten im Kampf gegen Anti­ziganis­mus. Sie möchte infor­mieren und ein Bewusst­sein schaf­fen für die viel­schichtige Dis­krimi­nierung denen euro­päische Roma auf­grund von Anti­ziganismus aus­gesetzt sind. An­hand kurzer Aufsätze von grünen Abge­ord­neten, Roma-Ak­ti­vist/innen und Wis­sen­schaft­ler/innen wird die EU-Politik be­züglich Roma und der Anti­ziganis­mus in Österreich, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn und Schweden analy­siert.

(Text: Zentalrat)

Preisverdächtig: „Schluchten – Neue Nachbarn“

November 22nd, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte

Schluchten: Ein theatraler Spaziergang (Foto: Christian Menkel/Nyx e.V.)Zum zweiten Mal wird dieses Jahr in Deutschland der Amadeu-Antonio-Preis für krea­ti­ves Engage­ment für Men­schen­rechte – ge­gen Rassis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung ver­liehen. Von der Ama­deu-Anto­nio-Stif­tung und der Stadt Eberswalde ver­geben, wür­digt der Preis kreati­ves künst­le­ri­sches Engage­ment für Men­schen­rechte. Zugleich erin­nern wir mit dem Preis an den gewalt­sa­men Tod von Amadeu Antonio vor 27 Jah­ren und an die vielen weivteren Opfer rassis­ti­scher Gewalt seit­her. Ins­gesamt drei Preise wer­den am 28. No­vem­ber 2017 ver­geben. Aus 60 Ein­rei­chun­gen der ver­schie­dens­ten Genres wähl­te die un­abhän­gi­ge Jury nun die sie­ben Nomi­nier­ten. Unter diesen das Theaterprojekt „Schluchten – Neue Nachbarn“ (ent­stan­den in Ko­opera­tion von Nyx e.V. und dem Regional­verband deutscher Sinti und Roma Augsburg). Das Web­magazin Belltower.News stellt das no­mi­nierte Projekt vor:

„Es gehört bestimmt mehr Mut dazu, einem Frem­den zu ver­trauen, als seine Anders­artig­keit abzulehnen.“ In Dorothea Schroeders Thea­ter­pro­jekt „Schluchten – Neue Nachbarn“ geht es um Vor­urteile und Vor­behalte gegen Sinti und Roma. In den Jahren 2015 und 2016 wurde es von Nyx e.V. in Zusam­men­arbeit mit dem Regional­ver­band deutscher Sinti und Roma Augsburg um­gesetzt. Schau­spieler, Sinti und Roma er­zählten authen­tische Ge­schich­ten bei ihren Füh­run­gen durch das Augs­bur­ger Fischerholz. Alexander Adler, selbst Sinto, war einer von ihnen. Mit ihm sprach Fiona Katharina Flieder.

Wie ist das Projekt entstanden?

Alexander Adler: Ich vermute, dass anfangs das Ziel von Dorothea Schroeder war, einen Einblick in die ver­meint­lich ab­geschot­tete Welt der Sinti und Roma zu gewäh­ren. Ehe­ma­lige Wohn­orte, Camping­plätze soll­ten gezeigt, auf Miss­stände hin­ge­wie­sen werden. Es sollte beleuch­tet werden, woher das Miss­trauen auf bei­den Seiten kommt und wo die größ­ten Defizite sind. Eine Tra­gödie, für die beide Sei­ten nichts können. Nach und nach zeigte sich je­doch an­schei­nend, dass es so ein­fach nicht ist. Das Projekt ent­wickelte sich weiter. Read the rest of this entry »

Albanien: Roma werden „Nationale Minderheit“

November 20th, 2017  |  Published in Politik, Recht & Gericht

Aktion zum Roma-Tag in Tirana (Foto: UNDP, CC)Albanien hat die Volksgruppe der Roma als „Nationale Minderheitoffi­ziell an­er­kannt. Das dies­bezüg­li­che Gesetz (Nr. 96/2017, „Schutz der Natio­nalen Min­der­heiten in der Re­publik Al­ba­nien“) wurde be­reits Mitte Ok­tober im alba­ni­schen Parlament ver­ab­schie­det. Damit hat die Volks­gruppe in Zu­kunft An­spruch auf be­son­de­ren staat­li­chen Schutz, der deut­lich über den Rechts­status als bloße „ethno-lin­guis­ti­sche Min­der­heit“, als die Albaniens Roma bis­lang gal­ten, hinaus­geht. Mit dem neuen Gesetz haben Roma das Recht auf gleich­be­rech­tig­te Teilhabe am öf­fent­li­chen, kultu­rellen, sozialen und wir­tschaft­li­chen Leben und auf Er­haltung ihrer kultu­rel­len Identität. Sie haben auch das Recht auf Bildung in der Minder­heiten­sprache. Dis­kri­mi­nie­rung aus kultu­rellen, ethni­schen oder sprach­li­chen Gründen ist ver­boten. Nach In­kraft­treten des Gesetzes werden die Roma, ge­meinsam mit acht wei­teren Min­der­heiten (Griechen, Maze­do­nier, Aromu­nen, Ägypter, Monte­negri­ner, Serben und Bulgaren), im staat­lichen Min­der­heiten­gremium, dem „Komittee für Na­tio­na­le Minderheiten“, ver­tre­ten sein.

(dROMa)

UNESCO-Menschenrechtszentrum für Graz

November 19th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Sitzungssaal der Unesco in Paris (Foto: CC/Unesco/Michel Ravassard)Graz wird Standort eines neuen UNESCO-Zentrums für Men­schen­rechte. Das ha­ben die 192 Mit­glieds­län­der der UNESCO-Voll­ver­samm­lung in Paris ver­gan­gene Woche ein­stimm­mig beschlos­sen. Nach Buenos Aires wird es laut Pressemitteilung der Stadt Graz das welt­weit zweite Zentrum die­ser Art sein und den Fokus auf Südost­europa und Afrika rich­ten. (Weniger spek­taku­lär klingt aller­dings die Meldung der öster­rei­chi­schen UNESCO-Kom­mis­sion.)

Im Schreiben der scheiden­den UNESCO-Ge­ne­ral­sekre­tärin Irina Bokowa an die Stadt Graz heißt es:

Graz nennt sich mit Fug und Recht eine UNESCO-Stadt, und zwar auf­grund ihres Ein­satzes bei ver­schiede­nen wich­ti­gen Ver­pflich­tun­gen der Or­gani­sa­tion – ins­beson­dere ihre außer­ordent­lich wert­volle Unter­stüt­zung der Maß­nah­men der UNESCO zu­guns­ten der urba­nen In­klu­sion. Ihre Führungs­rolle war einer der Grund­steine für den Vor­schlag der Re­publik Ös­ter­reich, in Graz ein inter­na­tio­na­les Zentrum zur För­de­rung der Menschenrechte auf lo­kaler und re­gio­naler Ebene zu grün­den, das unter der Schirm­herr­schaft der UNESCO steht.

(dROMa)

RomaRespekt #21: Romeo Franz

November 17th, 2017  |  Published in Musik, Politik, Radio & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #21: Romeo Franz und die Hildegard-Lagrenne-Stiftung

Sendung vom 6.9.2017: Romeo Franz ist Musiker und Politiker. Als Mu­si­ker hat er die Musik des Mahn­mals für die er­mor­de­ten Sinti und Roma in Berlin kom­poniert, als Politi­ker setzt er sich für die Be­lange der Minder­heit ein. In der Sendung spricht er darüber, mit wel­chen poli­ti­schen Instru­men­ten die Landes­ver­bände der Sinti und/oder Roma Ver­bind­lich­keit von ihren jeweili­gen Landes­regie­run­gen er­rei­chen kön­nen. Als Geschäfts­führer der Hilde­gard-Lagren­ne-Stif­tung sorgt er sich um die För­derung von Bildungs­ver­läu­fen von jun­gen An­gehöri­gen der Min­der­heit. Kathrin Bastet hat wäh­rend der Herbst­schule gegen Antiromaismus 2015 mit Romeo Franz ge­spro­chen.

Die Musik stammt vom Romeo Franz Ensemble: Happy Swing For You, Late Night

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
Romeo Franz – Sinti-Aktivist und Politiker, 8.11.2014

RomaRespekt #20: Hristo Kyuchukov

November 15th, 2017  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Romani

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #20: Bildung von Romakindern und Ausbildung von Lehrer/innen für Romanes

Sendung vom 5.8.2017: Hristo Kyuchukov ist Wissenschaftler – Psy­cho­lin­guist, Sprach­wis­sen­schaft­ler für Romanes und außer­dem Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler mit Spe­zia­li­sie­rung auf die Erziehung von Roma­kin­dern. Kyuchukov hat in diesen Fel­dern mehr­fach pro­mo­viert und er hat sich ha­bi­li­tiert. Er hat als Gast­pro­fes­sor an ver­schie­de­nen Uni­ver­si­tä­ten ge­wirkt. An­fang der 1990er Jahre hat er in Bulgarien Kon­zepte ent­wickelt für die uni­ver­si­täre Aus­bil­dung von Leh­rer/innen im Fach Romanes. Spä­ter hat er diese For­schung an der Uni­ver­si­tät von Veliko Tarnovo in ent­spre­chen­de Aus­bil­dungs­program­me um­ge­setzt. Es hat also Leh­rer/innen aus­ge­bil­det, die Roma­nes und Ge­schichte der Roma unter­rich­ten. Hristo Kyuchukov ist Kos­mo­po­lit und kennt die Situa­tion von Roma und Roma­kindern in ganz Europa – ein­mal, weil er sie be­forscht hat, und außer­dem, weil er selbst aus Bul­ga­rien stammt und zur dor­ti­gen Minder­heit der türkisch spre­chen­den Roma gehört.

Die Musik für diese Sendung wurde von Martin Lubenov produ­ziert. Er stammt wie Hristo Kyuchu­kov aus Bulgarien und ist Kos­mo­polit. Martin Lubenov lebt in Wien und ist als Musiker in­ter­na­tio­nal tätig.

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
RomaRespekt #2: Wissenschaft gegen Antiromaismus, 1.9.2017
„Elternbrief“: Hristo Kyuchukov im Gespräch, 8.10.2014

25 Jahre VinziNest in Graz

November 14th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Leiter August Eisner inmitten der Bewohner (Foto: VinziWerke)Zuflucht für Schutzlose — Die Grazer Not­­schlaf­­stelle für Armuts­­migran­­ten be­­­geht ihr ers­­tes viertel Jahr­­hun­­dert und zeigt, dass Armut nach wie vor prä­­sent ist

Die, die keiner wollte. Papst Franziskus hat einen „Welttag der Armen“ ein­­ge­­führt, der dieses Jahr am 19. No­­vem­­her 2017 erst­­mals statt­­findet. Die VinziWerke neh­­men dies zum Anlass, um auf das Jubiläum ih­­rer Notschlafstelle VinziNest auf­­merk­­sam zu ma­­chen: 25 Jahre in­­ten­­si­­ver Ein­­satz für die Unter­­brin­­gung von Armutsmigranten, die in Graz nie­­mand wollte.

Als 1992 während des Balkankrieges hunderte ausländische Männer am Grazer Haupt­­bahnhof stran­­deten und niemand ihnen hel­­fen wollte, setzte sich ein Mann dafür ein, dass auch sie ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen be­­kamen: Pfarrer Wolfgang Pucher. Ein Zelt­­dorf wurde er­­rich­­tet und er­­mög­­lich­­te die Unter­­brin­­gung dieser Männer über den Som­­mer. Im Novem­­ber darauf wurde in einer ehe­­malivgen Strickerei in der Kern­­stock­­gasse 14, 8020 Graz, die Notschlafstelle VinziNest er­­öffnet.

Hardfacts:

Das VinziNest versteht sich als Notschlafstelle für männliche Aus­­länder und ist eine reine Nacht­­schlafstelle mit einer Kapa­­zität von 80 Plätzen. Das VinziNest ist täg­­lich von 18 bis 7 Uhr ge­­öffnet, Ein­­lass ist von 16 bis 22 Uhr. 80 Men­­schen erhalten pro Tag eine warme Mahlzeit und haben die Mög­­lich­­keit, dort ihre Wäsche waschen zu las­­sen. Zu­­sätz­­lich erfolgt wö­­chent­­lich eine medizi­­nische Ver­­sor­­gung durch die rol­­lende Marien­­ambulanz, ein­­mal im Monat eine Rechts­­beratung sowie ein Deutsch- bzw. Alpha­­beti­­sie­­rungs­­kurs durch das Pro­­jekt ZORROM der Caritas. Read the rest of this entry »

Mehr Schutz für Europas Minderheiten

November 12th, 2017  |  Published in Musik, Politik, Radio & TV

Heimat Fremde Heimat „Heimat Fremde Heimat“
ORF2, Sendung vom 12.11.2017
Ansehen: ORF-TVthek


Lakis Jordanopoulos präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonn­tag, dem 12. November 2017, um 13.30 Uhr in ORF2. Weiterer Beitrag: Gebärdensprache hilft aus der Isolation.

Minority Safepack InitiativeMehr Schutz für Europas autochthone Minderheiten

„Minority Safepack“ lautet der Name einer EU-weiten Initia­tive, die von der Föde­ra­lis­ti­schen Union der euro­päi­schen Volks­grup­pen (FUEN) auf die Beine ge­stellt wurde und mehr Schutz für die autoch­tho­nen Min­der­hei­ten in der Union brin­gen soll. Die EU-Kom­mis­sion wollte die Ini­tia­tive zu­nächst gar nicht an­erken­nen. Erst ein Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofes ver­pflich­tete sie dazu. Nun wirbt die Föde­ralis­ti­sche Union der euro­päi­schen Volks­gruppen aktiv um breite Un­ter­stützung. Denn für ihr ge­plan­tes Volks­begeh­ren (unterschreiben) müssen bis April 2018 in­ner­halb der EU eine Mil­lion Unter­schriften ge­sam­melt wer­den. Ende Ok­to­ber wur­de „Mino­rity Safe­pack“ in Wien vor­ge­stellt. Ajda Sticker war dabei.

Harri Stojka wird 60

Harri Stojka gehört zu den berühmtesten Gitarristen in Österreich. Sein guter Ruf als Jazz- und Gipsy-Swing-Vir­tuose eilt ihm bis über die Lan­des­gren­zen hin­weg voraus. Mit seinem un­nach­ahm­li­chen Gitarren­stil hat er die hei­mi­sche Musik­szene mit­geprägt. Das Musiker­genie en­gagiert sich aber auch für die hiesige Roma-Com­mu­nity. Read the rest of this entry »

Marlon Reinhardt – Weltmeister im Kickboxen

November 10th, 2017  |  Published in Sport

Der Koblenzer Sinto Marlon Reinhardt - ein Meister aus Deutschland (Foto: Zentralrat)Marlon Reinhardt, der bereits sechs deutsche Meister­titel im Kick­boxen hält, hat kürz­lich den Welt­meister­titel im Kick­boxen bis 90kg ge­wonnen. Zum ersten Mal wurde der Kob­len­zer 2011 bei der „Champions Fight Night“-Gala im Cruiser­gewicht in Kob­lenz Deut­scher Meister. Bereits als Fünf­jähriger begann der Spross der be­kann­ten Koblen­zer Musiker-Fa­milie Reinhardt mit dem Box-Training.

Der 25-jährige Sinto, der ein Meister­zertifikat für Kickboxer be­sitzt, hat mittler­weile ein eige­nes Sport­studio in Koblenz er­öffnet, wo er sein Wissen an junge Sportler weiter­gibt. Der frisch­ge­backe­ne Weltmeister, der nach seinem Fach­abitur eine Aus­bildung als Büro­kauf­mann ab­geschlos­sen hat, engagiert sich darüber hinaus mit sei­nem Verein „Django Reinhardt Music Friends e.V.“ im Bereich der mu­si­ka­li­schen För­derung von Kindern. Er selbst lernte – eben­falls im Alter von fünf Jahren – Gitarre zu spie­len und wirkte lange Zeit im be­kann­ten Ensemble sei­nes Vaters mit, dem Django Reinhardt Orchestra.

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RomaRespekt #19: Nach Lety mit Romatrial

November 10th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #19: Nach Lety mit Romatrial

Sendung vom 1.7.2017: Hamze Bytyci aus Berlin gehört zum Verein Romatrial e.V., über des­sen Ak­ti­vi­tä­ten er in dieser Aus­gabe des Radio RomaRes­pekt Aus­kunft gibt: es ent­stand der Film “Jozka”, es wird ein Film­fes­ti­val vom 9.-12. No­vem­ber ge­ben, es gibt das medien­pä­da­go­gisch ein­ge­setz­te Adolf-Reichwein-Mobil, das Radio Corel. Und dann geht es um den Inter­na­tio­nal Roma Day und einen Rah­men­ver­trag, den die Com­mu­ni­ties der Roma und der Sinti in Berlin mit ihrer Lan­des­regie­rung aus­han­deln. Über diese interes­san­ten Dinge spre­chen wir an einem sehr spe­ziel­len Ort bzw. Datum – am 13. Mai in Lety in Tschechien. Auch im Jahr 2017 steht dort immer noch die Schwei­ne­mast­anla­ge auf dem Ge­lände des ehe­ma­li­gen Kon­zentra­tions­lagers. Von dem end­los schei­nen­den Kampf gegen diese Un­wür­dig­keit ist unser Gespräch be­ein­flusst.

Die Musik dieser Sen­dung kommt von der noch sehr jun­gen Band Gypsy Cikle Čave aus Krupka, die mit nach Lety ge­reist ist, und von dem Berli­ner Rapper Drob Dynamic. (Foto: Antje Meichs­ner, Gypsy Cikle Čave in Lety)

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

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