Pativjakero cajchn le phurtakere keraschiske

März 10th, 2010  |  Published in Allgemeines

Ehrenzeichen fĂŒr Rudolf Sarközi I foroskeri rotkija Sandra Frauenberger aschartscha le anglebeschto le flogoskere grupnengere bajrotistar le Romendar Rudolf Sarközi ojs jek phurtakere keraschi uso dipeskero mulatintschago le somnakune pativjakere cajchnistar le thanestar Betschi. I Sandra Frauenberger i buti le Sarközistar ande pro vakeripe ando „Wappensaal“ le betschitike Rathausistar angle asdija. „O profesori Sarközi mindig phenel, hot schoha o bibastalipe le nacijonasocijalismusistar pobisterdo te ol. Vaschoda ov pe amare khetan likeripeske ande amaro khetanipe ande bescharel.“

O Sarközi jek phurtakero keraschi hi. Ando maripe gejng o rasismus pekal asaj galijonakeri figura sar le, „save na le upre asdime anguschteha, ham le gondoha le gejng sajtigi hajojipeha taj respektiha angle dschan taj te lengere mangiptscha upro bulho schunipe le nipostar peren“, ari asdija i Frauenberger. „Grod adi ande aja adiveskeri cajt, iste sako gejng o rasismus taj o tel dschumipe le nipostar angle dschal“, phenel i Frauenberger.

Read the rest of this entry »

Slowakei: Romakinder von Eltern trennen?

März 10th, 2010  |  Published in Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte  |  1 Comment

Robert Fico: Internate als Weg zur Zwangsassimiliation? (Foto: wikipedia commons)Premier Fico plant Zwangserziehung in Internaten fĂŒr Romakinder


„Das wichtigste Ziel der nĂ€chsten Regierung sollte ein Programm sein, das so viele Kinder wie möglich in Internate bringt und sie schrittweise von dem Leben in den Roma-Siedlungen löst“, sagte der slowakische MinisterprĂ€sident Robert Fico. „Sonst wĂŒrden wir eine weitere Generation großziehen, die unfĂ€hig ist, der Gesellschaft zu nĂŒtzen“, fĂŒgte Robert Fico von der sozialdemokratischen Partei „Smer“ („Richtung“) kurz vor den Parlamentswahlen in seinem Land hinzu. Damit hat der slowakische Premier massive Proteste von Menschenrechtlern ausgelöst. Branislav Tichy von Amnesty International sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein derartiges Projekt werde das grĂ¶ĂŸte Problem der Roma, die Ausgrenzung, nicht lösen. „Jede weitere Ausgrenzung der Roma-Kinder aus dem gemeinschaftlichen Bildungssystem wĂ€re eine Missachtung ihrer Rechte“, sagte Branislav Tichy. Erst in der vergangenen Woche hatte die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die sich verschlechternde Situation der Roma in der Slowakei kritisiert. (volksgruppen.orf.at)

Bettlern helfen statt sie verjagen

März 9th, 2010  |  Published in Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte

derStandard.atWĂ€hrend der „Kurier“ seine Online-Leser per Mausklick darĂŒber abstimmen lĂ€sst, ob Bettler „in ein modernes Stadtbild passen“ oder nicht, versucht es „Der Standard“ mit Vernunft. Wir bringen im Folgenden – mit dankenswerter Erlaubnis der Autorin und der Redaktion – Irene Brickners Artikel, erschienen in ihrer Blog-Kolumne auf derStandard.at am 5. MĂ€rz 2010:

Bettelverbot (Bild: JUKreiz.at)In Wien setzt die SPÖ jetzt an, das „gewerbsmĂ€ĂŸige Betteln“ unter Strafe zu stellen, ÖVP und FPÖ sind dafĂŒr. Kritiker des Plans – GrĂŒne und Caritas – merken an, dass die geplante Novelle des Landessicherheitspolizeigesetzes – so sie am 26. MĂ€rz den Landtag passiert – praktisch alle Bettler, die derzeit in Wien Straßen sind, mit bis zu 700 Euro Verwaltungsstrafe oder eine Woche GefĂ€ngnis bedrohen wird. Weil die meisten dieser Menschen, die an GehsteigrĂ€ndern, in U-BahneingĂ€ngen oder sonstwo im Straßenbild ihre Hand aufhalten, aus dem europĂ€ischen Osten kommen: Es sind Roma , die gezielt anreisen – und das meist in Gruppen –, um hier um Almosen zu bitten: ein Umstand, der ihnen leicht als sicherheitsgefĂ€hrdende „GewerbsmĂ€ĂŸigkeit“ ausgelegt werden kann.

Doch warum kommen diese Menschen nach Wien, oder auch nach Graz oder St. Pölten? Wie schauen die ZustĂ€nde in den jeweiligen HerkunftslĂ€ndern aus, die die Perspektive, in fremden StĂ€dten betteln zu gehen, attraktiv erscheinen lassen? Wen das interessiert, der oder die sollte sich ein Bild ĂŒber die ghettoĂ€hnlichen lĂ€ndlichen Romadörfer oder auch stĂ€dtischen Ansiedlungen der Roma in der Slowakei, in RumĂ€nien, oder auch Bulgarien, Serbien, Albanien machen. So wie es die Caritas vor kurzem einer Gruppe von Journalistinnen und Journalisten ermöglicht hat:  Read the rest of this entry »

OHO Erba: „Romane-Tschavengere Vilagi“

März 9th, 2010  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 8.3.2010, 20:40 orenge (on demand)

KinderWelten, Ausstellung 2008Pal but berscha le integracijakere probalinipestar la flogoskera grupnatar le Romendar taj Sintijendar taj te la politikana rikatar le Romengere tschaven te adi meg mindig nan o glajchi entviklinipeskere chancen sar le avre tschaven. Adale artschijipeha la flogoskera utscha ischkolatar le burgenlanditike Romendar erschtivar o dschivipeske rejalitetscha Romane-tschavendar andar o lejcti deschberschengero aun dikle on. Ande 15 uprelajiptscha khetaniptscha taj mindenfelitike koji andi grupn le burgenlanditike Romendar, le gadschendar taj le mindenfelitike generacijendar prindscharde taj dschivdon kerde on.

Ando vakeripe la Susanne Horvathiha la sendungake „Roma sam“ phukal o Andreas Lehner, naphandlo kinstleri taj artschijipeskero keraschi, sar o projekto „Romane Tschavengere Vilagi“ kerdo ulo. Sikado ol o artschijipe ando 8. april 2010, o Internacijonali-Romengero-Di, ando OHO Erba.

(volksgruppen.orf.at)

Ausstellung „Roma-Kinderwelten“

März 8th, 2010  |  Published in Jugend & Bildung, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo Roma samRoma sam
Radio Burgenland: 8.3.2010, 20:40 Uhr (on demand)

Andreas Lehner: Kinderwelten #4 (Eisenstadt, 2008)Nach vielen Jahren der IntegrationsbemĂŒhungen seitens der Volksgruppe der Roma und Sinti und auch der politischen VerantwortungstrĂ€ger haben Kinder der Volksgruppe auch heute noch immer nicht dieselben Entwicklungschancen wie Kinder der Mehrheitsbevölkerung. Mit dieser Ausstellung der Volkshochschule der BurgenlĂ€ndischen Roma werden erstmals die LebensrealitĂ€ten von Romakindern der letzten Jahrzehnte untersucht. In 15 PortrĂ€ts werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Gruppe der Burgenland-Roma, der Gesamtbevölkerung sowie in unterschiedlichen Generationen erkennbar und erlebbar gemacht.

Im Interview mit Susanne Horvath fĂŒr die Sendung „Roma sam“ erzĂ€hlt Andreas Lehner, freischaffender KĂŒnstler und Organisator der Ausstellung, ĂŒber das Zustandekommen des Projektes „Roma-Kinderwelten“. PrĂ€sentiert wird die Ausstellung am 8. April 2010, dem Internationalen Roma-Tag, im OHO Oberwart.

(volksgruppen.orf.at)

I’m a European Roma Woman

März 8th, 2010  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte  |  1 Comment

Isabela Mihalache (OSI), Violeta Naydenova (OSI), Ostalinda Maya Ovalle (ERRC), Alina Covaci (OSI) und Katalin BĂĄrsony (Mundi Romani): Zum Weltfrauentag stellen wir Ihnen heute dieses kleine Video aus einer gemeinsamen Kampagne von Amnesty International und der Romedia Foundation/Mundi Romani vor, das letztes Jahr mit der UnterstĂŒtzung von Duna Television und der Decade of Roma Inclusion entstanden ist.

Radijo: „Im Ausland“ pomoschinel Romenge

März 7th, 2010  |  Published in Einrichtungen, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
5.3.2010, 20:00 & 6.2., 20:30 & 8.3., 11:30 orenge (on demand/mp3)

BeratungO farajn „Im Ausland“ pomoschinel Romenge ando socijali taj tschatschipengere phutschajiptscha. I Gilda Horvath le farajn kherodija, save imar schov berscha, akan ando nevo farajniskero kher ando 15. betschitiko gemajndakero becirk (Selzergasse 34, 1150 Betsch), del. O farajn „Im Ausland“, ledschim la socijalakera butschaschkijatar Elisabeth Ettmann taj le diplomakere psychologenistar Đjurica Nikolić, savo o pomoschago ando socijali phutschajiptscha bulhe aunpaschlarel. O aun bitiniptscha, berotinipeskere vakeriptscha uso temi sastipe, habe, familijakere problemtscha pedar psycholgischi pomoschago ande phare dschivipeskere situaciji dschi uso pomoschago mindenfelitike formularendar, hi.

„Migratengere dschenenge, saven buti nan vaj vasch avre koji upri rik le khetanipestar dschin, uschtiden informacija pedar o austritiko socijal- taj sastipeskero sistem. Amen lenge pomoschinas, kaj o cile use dschajiptscha te laken“, phenel o schero le farajnistar Đjurica Nikolić. I politischi rik le farajnistar „Im Ausland“ hi sar i buti le Paulo Freiesistar. Vaschoda te khetan butschalinipe le Paulo Freies centrumiha del. Read the rest of this entry »

Die Presse: „Kein Synonym fĂŒr SozialfĂ€lle“

März 7th, 2010  |  Published in Jugend & Bildung, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Die Presse am SonntagFĂŒr einen umfangreichen Artikel fĂŒr die Tageszeitung „Die Presse“ hat sich Wieland Schneider im rumĂ€nischen Cluj-Napoca, im Roma-Viertel von Ardud und im ostslowakischen Ort Lomnička umgesehen, um mehr ĂŒber die schwierige Lage vieler Roma in Osteuropa zu erfahren. Und er ist auf seiner Recherchefahrt viel Armut, aber auch einigen hoffnungsvollen AnsĂ€tzen begegnet, die beweisen, „dass Roma nicht einfach ein Synonym fĂŒr ‚SozialfĂ€lle‘ ist – wie sehr das ihre Umgebung verwundern, ja schockieren mag“:

Melindas Antwort schockierte. Minutenlanges Schweigen, dann fanden ihre Mitstudenten die Fassung wieder: „Also, du bist wirklich eine Romni?“ (…) „Ja, und ich bin stolz darauf.“ Nur kurz zuvor hatte Melindas UniversitĂ€tsdozentin gefragt, warum sich die 22-JĂ€hrige denn so sehr fĂŒr Roma-Themen interessiere. Und die BegrĂŒndung erhalten: „Weil ich selbst eine bin.“ Über Melinda Kardos‘ Gesicht huscht ein Schmunzeln, als sie erzĂ€hlt, wie ihr Outing ihre Kollegen und ihre Dozentin gleichermaßen verwunderte wie verstörte. Denn davon, was Roma sind, haben viele in RumĂ€nien ein klares Bild: Roma sitzen in zerlumpter Kleidung am Straßenrand und strecken Passanten die ungewaschenen HĂ€nde entgegen, um Almosen zu erbetteln. Roma sind die, die nicht arbeiten wollen, sich besaufen und sich mit Gaunereien durchs Leben schlagen. Eine strebsame, intelligente Psychologiestudentin in einem Hörsaal an der Uni in Cluj-Napoca (Klausenburg) – das passt so gar nicht ins Stereotyp Roma.

Read the rest of this entry »