Linguistic Atlas of Central Romani

September 17th, 2018  |  Published in Fundstücke, Internet & Blogothek, Romani

Gruppen des Zentral-Romani

Das Romani ist keine homogene Sprache, son­dern wird in meh­re­re gro­ße Dialekt­grup­pen unter­teilt. Eine davon ist das Zentra­le Ro­mani. Auch bei diesem Dialekt­strang unter­schei­det die Sprach­wis­sen­schaft zwei Unter­gruppen: das Nörd­liche und das Süd­liche Zentra­le Romani. Ein digita­ler Sprach­atlas der Karls-Uni­versi­tät Prag, der 2011 bis 2013 er­arbei­tet wur­de, führt die viel­fältigen Unter­schiede der Varie­tä­ten des Zentral-Ro­mani per Maus­klick vor Augen. Diesem „Lingu­is­tic Atlas of Central Ro­mani“ ist auch die hier ge­zeig­te Grafik mit den Beleg­orten des Nördli­chen (weiß) und des Süd­li­chen Zentra­len Roma­ni (blau) ent­nom­men. Zu Letz­te­rem zählt auch das sog. Roman, der Dia­lekt der Bur­gen­land-Roma.

(dROMa)

Hildegard-Lagrenne-Preis verliehen

September 15th, 2018  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Lagrene (Foto: Stadt Mannheim9Ein Zeichen für Toleranz und Menschenrechte: Preis an Ilona Lagrene

Mit dem Hildegard-Lagrenne-Preis würdigt die Stadt Mannheim ge­mein­sam mit dem Landes­ver­band Sinti und Roma Ba­den-Württem­berg seit dem Jahr 2012 en­gagier­te Per­sön­lich­kei­ten, die sich vor­bild­haft für Tole­ranz, Men­schen­rechte und Bil­dungs­gerech­tig­keit in Mannheim und der Metro­pol­regi­on Rhein-Neckar ein­setzen. In die­sem Jahr wurde der Preis an Ilona Lagrene ver­lie­hen, die nicht ver­wandt mit der Namens­geberin des Prei­ses ist.

„Mit dieser Auszeichnung wollen wir nachhaltige An­erken­nungs- und Teil­habe­struk­tu­ren für die Minder­heit der Sinti und Roma in der Ge­sell­schaft schaf­fen, um Dis­krimi­nie­rungs­erfah­run­gen zu mi­ni­mie­ren und gelin­gen­de Bildungs­pro­zes­se zu ge­stal­ten. Der Hilde­gard-Lag­renne-Preis ist ein Zei­chen, um zur Be­kämpfung des Anti­ziga­nis­mus bei­zu­tragen“, be­tonte Bil­dungs­bür­ger­meis­terin Dr. Ulrike Freund­lieb in ihrer Wür­di­gung der Preis­trä­gerin, der sie Pokal und Ur­kunde ver­lieh. Lagrene en­gagiert sich seit über 40 Jah­ren gegen Dis­krimi­nie­rung und für Men­schen­rechte. Frauen­rechte und Anti­ziganis­mus sind Schwer­punk­te ihres Wirkens.

„Gerade in der heutigen Zeit ist es dringend erforder­lich, dass wir uns als Zivil­gesell­schaft ent­schieden gegen jede Form der Dis­krimi­nie­rung stellen. Vom All­tags­rassis­mus bis zu Fäl­len konkre­ter rassis­ti­scher Gewalt ist es oft nur ein kur­zer Weg“, be­kräf­tig­te Freundlieb ge­ra­de vor dem Hin­ter­grund der aktuel­len Er­eig­nisse in Chemnitz. Read the rest of this entry »

Offene Fragen nach Brandserie in Plauen

September 13th, 2018  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Deutschland: Wieder brannte das Haus der Roma-Familien in Plauen (Foto: Romano Sumnal)In Sachsen brannten hintereinander zwei Häuser: Ende De­zem­ber 2017 in der Trocken­tal­straße (über 40 Men­schen wur­den eva­kuiert, rund 20 von ihnen verletzt, vier da­von schwer) und am 5. Febru­ar 2018 in der Dürer­straße (zwei deut­sche Nich­troma kamen im Dach­ge­schoss ums Leben, vier wei­tere Be­wohner, darun­ter Roma, wurden ver­letzt). Beide Häuser liegen in der 65.000-Ein­woh­ner-Stadt Plauen und haben den­selben Eigen­tümer. In beiden Fäl­len han­delte es sich um Brand­stiftung. Und in beiden Häusern wohn­ten Roma aus Ost­euro­pa – man­che von ihnen wa­ren eben erst nach dem Brand in der Trocken­tal­straße in der Dürer­straße unter­ge­kom­men. Alles nur Zu­fall, meint die Staats­anwalt­schaft. ,Wirk­lich?‘, fragt nun ein Artikel der „taz“, der die Brand­serie Revue pas­sieren lässt:

Um die Vorgänge aufzuklären, hat die taz mit Brand­opfern, Anwäl­ten, An­woh­nern, Flücht­lings­hel­fern, dem Ver­mieter, Erst­helfern, Sozial­arbeitern, einer Lehrerin, der Staats­anwalt­schaft, einem Richter und der Polizei ge­spro­chen. Die Recher­chen zei­gen: Es gibt einen Zu­sam­men­hang zwi­schen beiden Bränden. Er wird aber vor dem Land­gericht Zwickau keine Be­deu­tung haben. Und da die Er­mitt­lun­gen zum ers­ten Brand in­zwi­schen ein­gestellt sind, ver­mut­lich auch nie auf­ge­klärt werden.

Die „taz“ berichtet von drei weiteren Bränden: So hatte es bereits Ende 2015, im April 2017 so­wie im Juni 2017 in Plauen in Häu­sern, in de­nen Roma le­ben, ge­brannt, zu­mindest zum Teil han­del­te es sich nach­weis­lich um Brandstiftung. Read the rest of this entry »

andersART: Ausstellung und Buchpräsentation

September 12th, 2018  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Martin SchauerDie Ausstellung in der „STRABAG Artlounge“ in Wien zeigt u.a. Arbeiten des jenischen Künstlers Martin Schauer.

Vernissage am 12.9.2018, 18 Uhr
Die Ausstellung ist zu sehen bis 5.10.2018
Einladung (pdf)

Das „STRABAG Kunstforum“ freut sich, im Namen des neu ins Leben gerufenen Fonds „andersART“ sehr herzlich zur dessen erster Veranstaltung einzuladen. „andersART ist ein von Hans Peter Haselsteiner finan­zier­ter und von Angelica Bäumer ge­lei­te­ter, neuer öster­rei­chi­scher Fonds, der Kunst von Außen­seiter-Künst­lerin­nen und Außen­sei­ter-Künst­lern, die sich jen­seits etablier­ter Formen und Strö­mun­gen prä­sentiert, eine Platt­form bie­ten soll. Der Zweck des Fonds be­steht in der För­derung, Etablie­rung und Unter­stüt­zung von Künst­lerin­nen und Künstlern mit psy­chi­schen Er­kran­kun­gen oder geisti­gen Behin­derun­gen, die auto­didak­tisch Kunst schaf­fen, sowie deren Familien und Insti­tu­tio­nen, die diese Künst­lerin­nen und Künstler unter­stüt­zen, ver­sor­gen und för­dern.

Die erste Ausstellung, die in den Räumlichkeiten der „STRABAG Artlounge“ statt­findet, prä­sen­tiert Arbei­ten des Tiroler Künst­lers Martin Schauer, Sohn der der jenischen Au­to­rin Sieglinde Schauer-Glatz. Eben­falls ge­zeigt wer­den Arbei­ten von Albert Masser und Johanna Rohregger.

Im Rahmen der Vernissage wird das neu erschiene­ne Buch „andersART – Außen­sei­ter-Kunst in der Fa­mi­lie“ vor­gestellt. Read the rest of this entry »

Interview: Amaro Foro – Unsere Stadt

September 10th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Jugend & Bildung, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio B-East / Radio FRO 105,0
59:36 Min. | Sendung vom 7.8.2018
Redakteurin: Eugenia Seriakov

„Amaro Foro“ bedeutet „unsere Stadt“ und ist auch der Name der größ­ten Ju­gend­orga­ni­sa­tion von Roma und Nicht-Roma in Deutschland. Ra­dio B-East (Berlin) sprach mit der Pres­se­spre­che­rin Andrea Wierich über den Verein, die Arbeit, Be­ra­tungs­ange­bote und Mög­lich­kei­ten so­wohl für Roma als auch für Schulen und öf­fent­li­che Ver­anstal­tun­gen, um­ge­kehrt über Rassis­mus im All­tag zu be­rich­ten, und über die an­ste­hende Fach­tagung „Anti­­ziganis­­­mus in den Medien“.

(Text: FRO)

Siehe auch:
Interview: „Romano Sumnal“ in Leipzig, 29.8.2018

„Djelem Djelem“ in Dortmund

September 8th, 2018  |  Published in Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma in Deutschland: Roma-Kulturfestival in Dortmund (Foto: Facebook/Djelem Djelem)Das Dortmunder Roma-Kulturfestival „Djelem Dje­lem“ feiert in diesem Jahr, vom 19. bis 24. Sep­tem­ber, seinen 5. Ge­burts­tag. Über 30 Ver­anstal­ter und Or­gani­sa­tio­nen tra­gen mit einem um­fang­rei­chen Pro­gramm dazu bei, die Kultur der Roma kennen­zu­lernen.

Im fünften Jahr hintereinander heißt es in Dortmund „Djelem Djelem“. Das Roma-Kul­tur­festival, be­nannt nach der inter­natio­nalen Hymne der Roma, fin­det vom 19. bis 24. Sep­tem­ber an meh­re­ren Stand­or­ten statt. Dje­lem Dje­lem ist einzig­ar­tig in Nord­rhein-West­falen, so­gar einzig­artig in Deutschland. Es setzt einen fröh­li­chen Kontra­punkt zur po­li­ti­schen De­batte über die Zu­wan­de­rung aus Süd­ost-Eu­ro­pa. Als Schirm­herrin konn­te die Musi­ke­rin Marianne Rosenberg ge­won­nen werden.

Veranstalter sind die Stadt Dortmund (u.a. Kulturdezernat, Jugend­amt, Kultur­büro), der Un­ter­be­zirk der Arbeiter­wohl­fahrt Dort­mund, das Thea­ter im Depot, die Roma-Selbst­organi­sa­tio­nen Carmen e.V. und Jun­ge Roma Aktiv sowie zahl­reiche wei­te­re Mit­strei­ter.

Alteingesessene wie auch neu zugewanderte Dortmunder verschie­de­ner Her­kunfts­län­der schau­en bei die­sem Festival ge­mein­sam Theater- und Film­vor­füh­run­gen, hören Musik, feiern und essen zu­sam­men und haben die Mög­lich­keit, die vie­len Facetten der rei­chen Roma-Kul­tur(en) zu er­fahren und zu ge­nießen. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (198)

September 7th, 2018  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

Reichs­kom­mis­sar Loh­se be­fahl am 21. Nov. 1941, die im be­setz­ten „Ost­land“ (u.a. Bal­ti­kum) „um­her­zie­hen­den Zi­geu­ner (…) wie Ju­den zu be­han­deln“.

(Quelle/pdf)

Theater: „Medea Rromnja“ in Berlin

September 6th, 2018  |  Published in Film & Theater

Ich bin Medea.
Die Frau auf dem Scheiterhaufen.
Die von Euripides zur Kindsmörderin gemacht wurde.
Medea, die FRAU IN DER REVOLTE.

Ich bin Medea.
Die keine Heimat finden sollte, konnte, wollte.
Die Frau, die alle begehrten, fürchteten, tot sehen wollten.
AUF DEN LIPPEN BLUT.

WIR SIND MEDEA: Rroma, an den Rändern der Städte. Bespuckt, bedroht, verjagt.
Vor uns unsere Kinder von Euch genannt Aussatz. Ihr nennt Euch das Volk und uns Barbaren.
DON’T TELL US WHO WE ARE!

Roma-Theater in Berlin: Medea Romnja (Foto: TAK via exberliner.com)„Medea Rromnja“ durchforstet und hinter­fragt den Mythos MEDEA. Das inter­na­tio­nale, aus Roma und Nicht-Roma be­ste­hen­de Team eig­net sich da­bei Aspek­te des Mate­rials an, um eine kraft­volle Per­for­mance zu er­schaf­fen, die nicht nur (un­bewuss­te) Vor­urteile of­fen­legt, son­dern auch Roma An­satz­punkte für einen selbst­be­wuss­ten Um­gang mit der eige­nen Ge­schich­te und Zu­kunft bietet. Sprachen: Deutsch, Englisch, Romanes, mit deut­schen und engl. Un­ter­titeln.

Premiere: Sa., 8.9.2018, 20:00 Uhr
im „Theater Aufbau Kreuzberg“, Berlin (mehr)

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Wanderausstellung der Schweizer Sinti

September 4th, 2018  |  Published in Veranstaltungen & Ausstellungen

Der Verein "Sinti Schweiz" präsentiert sich mit neuem Logo und einer WanderausstellungWanderausstellung: Latscho Diwes – Sinti, die unbekannteste Minderheit der Schweiz


Die Anerkennung der Sinti und Jenischen durch Bundes­rat Alain Berset zeigt vor den Toren Berns kon­kre­te Fol­gen: Im Zu­ge des Ju­bi­lä­ums «20 Jah­re Stand­platz Bern-Buech» ge­ben die Sinti der Schweiz mit einer Wan­der­aus­stel­lung erst­mals um­fas­send Ein­blick in ihren All­tag und ihre Ge­schich­te. Die kleins­te und un­be­kann­tes­te an­er­kann­te Min­der­heit der Schweiz zeigt da­mit ihr ge­fes­tig­tes Selbst­ver­ständ­nis.

Vernissage: 7/8. Sept. 2018 in Bern-Bümpliz
Pfrundscheune, Brünnengut, Brünnenstr. 12

Die unbekannteste und kleinste Minderheit der Schweiz, das ist die Grup­pe der Sinti. Ihre Geschichte, ihre Kultur und Tra­di­tio­nen oder Hin­ter­grün­de zu ihrer fahren­den Lebens­weise ge­lang­ten bis­her kaum an die Öf­fent­lich­keit. Die Minder­heit zog es lan­ge vor, un­ter sich zu blei­ben und wenig von sich preis­zu­geben. Das än­dert sich nun!

Die Schweizer Sinti sind neu im Verein «Sinti Schweiz» or­ga­ni­siert – aus­ge­löst durch die An­erken­nung als natio­nale Min­der­heit unter ihrer Eigen­be­zeich­nung «Sinti» durch Bundes­rat Berset im Sep­tem­ber 2016. Im letz­ten Jahr hat der Verein «Sinti Schweiz» eine Wan­der­aus­stel­lung ent­wickelt, mit wel­cher die Schweizer Sinti am 7. und 8. Sep­tem­ber 2018 in Bern erst­mals an die Öf­fent­lich­keit tre­ten und Hinter­gründe zu ihrer Geschichte und Kultur ver­mitteln. Die bis­her in sich ge­schlos­sene Minder­heit öffnet sich al­so zu­neh­mend und setzt auf den Dialog mit der Mehr­heits­gesell­schaft. Der Verein «Sinti Schweiz» wird mit seiner Wanderausstellung «Latscho diwes – Sinti, die un­be­kann­teste Minder­heit der Schweiz» in den nächs­ten Jahren durch die Schweiz rei­sen. Read the rest of this entry »

Syrische Dom auf der Flucht

September 2nd, 2018  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Syrische Dom in Nizip (Türkei) an der syrischen Grenze: Eine Frau bewacht ihre Habseligkeiten nachdem ihr Zdelt durch sicherheitskräfte zerstört wurde (Bild: UNHCR)Die syrischen Dom: Eine unbekannte Volksgruppe auf der Flucht

Fast täglich hören wir von syrischen Flücht­lin­gen. Sei es in Be­rich­ten über ihre An­kunft in Deutsch­land, in Nach­rich­ten über Flucht­ur­sa­chen und -we­ge oder im Zu­sam­men­hang mit dem so­ge­nann­ten Flücht­lings­deal mit der Türkei. Was da­bei nicht be­ach­tet wird, ist, dass sy­ri­sche Flücht­lin­ge keine homo­gene Grup­pe dar­stel­len. Unter ihnen sind viele An­ge­hö­rige von Min­der­hei­ten: Christen, Yeziden, Assyrer/ Aramäer/ Chaldäer, Kurden. Und auch Dom.

Kamal Sido/GfbV: Etwa fünf Millionen Dom[1] leben ver­streut in vielen Län­dern des Nahen und Mittleren Ostens, darun­ter Syrien, Libanon, Jordanien, Palästina, Israel und Türkei. Und doch sind sie außer­halb der Region eine weit­ge­hend un­be­kannte eth­ni­sche Min­der­heit. Religiös iden­ti­fi­zie­ren sich die meis­ten von ihnen – wie in der Re­gion vor­herr­schend – mit dem sunniti­schen Islam, in den sie spiri­tuelle Ein­flüsse in­tegriert ha­ben. Aller­dings gibt es auch hier Unter­gruppen, wie die alawiti­schen Abdal.

Die Dom sprechen – neben der in der jeweiligen Region vor­herr­schen­den Sprache Arabisch, Kurdisch oder Türkisch – eine ganz eige­ne – indo-euro­päische – Sprache, „Domari“ ge­nannt, die Romani, der Sprache der euro­päi­schen Roma, ähnelt. Durch diese Sprach­ver­wandt­schaft ist es nahe­liegend, dass die Dom und die Roma ge­mein­same Wur­zeln in Indien ha­ben. Leider haben sie mit dem Roma in Europa noch eine wei­tere Gemein­sam­keit: So wie diese wer­den auch die Dom in ihrer Region seit Jahr­zehn­ten dis­krimi­niert und mar­gi­na­li­siert.

Leben in Syrien vor dem Krieg

Die Dom lebten schon vor Zeiten des Osmanischen Reiches (ca. 1300 bis 1922) im Gebiet des heuti­gen Syrien. Als kom­mer­ziel­le Nomaden be­weg­ten sie sich vor und auch wäh­rend der Osmani­schen Zeit frei durch die Region und arbei­teten in ver­schie­de­nen Hand­werken, je nach Nach­frage der vor Ort an­ge­sie­del­ten Be­völ­ke­rung. Read the rest of this entry »