Facts & Figures (590)

Juli 12th, 2026  |  Published in Facts & Figures

In der „Proklamation von Islaz“ von 1848 ver­kün­de­ten die ru­mä­­ni­schen Re­vo­lu­tio­nä­re das Ende der Skla­verei in der Wa­lachei und er­klär­ten die Roma zu frei­en Bür­gern.

(Quelle)

Film tel, le tschibtschengere herojenge!

Juli 11th, 2026  |  Published in Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 10.7.2026 | 7:52 min

KinderHochSchule – Superheld:innen der Wissenschaft

Sar andar but gondi jek barikani historija ol? Ada schaj tschave use i but tschib­tsche­geri tscha­ven­geri utschi ischkola Erbate ter­dschivde. Ande o workshop andi i burgen­lan­di­titki horvacki, ungriki taj bur­gen­landi­tiki Romani tschib ent­viklin­tscha pe jek khetano ter­dschivi­peskero projekto. On figu­rtscha cajcninde, kipi kerde taj lengero hango lenge dine. Jomi fi jomi jek but tschib­tschen­geri kipen­geri kenva taj videjo ari alo. O tschave med­ijakeri diha te sungel usch­tidine taj sar andar but jekoschne gondi jek digitali projekto ulo. Use schaj sina o cile tschave: tschave, save i tschib harnon sikline, sar te odola, save la latsche imar dschanen. Ando masch­karutno punkto ter­dschino, krejati­viteta taj o loscha­nipe use, i tschib khetan te lakel. Uso ar butschino: film tel, le tschib­tschen­gere hero­jenge!

Wie wird aus vielen Ideen eine spannende Geschichte? Das konnten Kinder bei der mehr­sprachi­gen Kinder­hoch­schule in Eisenstadt und Oberwart selbst ent­decken. In Workshops auf Bur­gen­land­kroatisch, Ungarisch und Bur­gen­land-Romani ent­wickel­ten sie gemein­sam ein Abenteuer. Sie zeichneten eigene Figuren, fotografierten ihre Bilder und verliehen ihnen mit ihren Stimmen Leben. Schritt für Schritt entstand so ein mehrsprachiges Bilderbuch-Video. Dabei schnup­perten die Kinder Medien­luft und er­lebten, wie aus vielen einzel­nen Ideen ein gemein­sames digitales Projekt wurde. Mit­machen konnten alle: Kinder, die eine der Sprachen gerade erst kennen­lernten, genau­so wie jene, die sie bereits flie­ßend sprachen. Im Mittel­punkt standen Neugier, Kreati­vität und die Freude daran, Sprache gemein­sam zu ent­decken. Am Ende hieß es: Film ab für die Spra­chen­heldin­nen und -helden!

(Beitrag: TV Erba)

Romani Ora (6.7., 7.7., 8.7., 9.7. & 10.7.2026)

Juli 10th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 6.7.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird Ihnen von Tina Nardai aus dem „Radio MORA“-Studio in Oberwart, wel­ches im neuen Volks­gruppen­haus Oberwart be­heima­tet ist, prä­sen­tiert.


Anhören: →Sendung vom 7.7.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie Philip Pirsching. Der In­haber der Motor­rad-Firma „MotoHawk“ spricht über seine Passion und das be­vor­ste­hende „Rock the Hawk“-Fes­tival in Unterwart. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 8.7.2026 (mp3)

In dieser Sendung hören Sie in unserem Tages­thema, warum der Badesee Rauchwart ein belieb­ter Treff­punkt für viele Men­schen aus der Region ist. Am Mikro­phon erwar­tet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 9.7.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag über den Verein „Roma-Service“, der nach einem auf­wendigen Umzug seine Arbeit nun im Volks­gruppen­haus in Oberwart auf­ge­nommen hat. Wie der Test­betrieb läuft und wie die Mit­arbeit mit den anderen Insti­tu­tio­nen unter einem ge­mein­samen Dach funk­tioniert, be­richtet Emmerich Gärtner-Horvath. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.7.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser Ausgabe der „Romani Ora“ berichten wir, welche neuen gesetzlichen Bestimmungen gelten, wenn man mit dem E-Scooter unterwegs ist. Am Mikrophon: Susanne Horvath.

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dROMa 82 („Europa 2“)

Juli 9th, 2026  |  Published in Politik, dROMa (Magazin)

droma-81Themenheft | Temakeri heftlina „Europa 2“

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→dROMa 81: „Europa“ (Teil 1)

In dieser Ausgabe knüpfen wir wieder da an, wo wir in der letzten auf­ge­hört haben: bei Euro­pas Roma-Politik, ihren Insti­tu­tio­nen, Akteuren und Be­schlüs­sen und ihrem größ­ten Defizit, dem Mangel an Re­prä­senta­tion. Im EU-Par­la­ment ver­fügt Europas größ­te Min­der­heit näm­lich über keine Ver­treter mehr. Diesen Miss­stand prangert der Politik­bera­ter und Roma-Ak­tivist Martin Demirovski in einem ge­har­nisch­ten Gast­artikel an. Er sieht einen Ausweg in re­ser­vier­ten Min­der­hei­ten-Man­daten, die als „demo­krati­sche Kor­rektur“ wett­machen könn­ten, woran natio­nale Wahl­listen be­harr­lich schei­tern. Nicht weniger als die Glaub­würdig­keit des Pro­jekts Europa stehe auf dem Spiel: „Demo­kratie ohne die Roma ist keine Demo­kra­tie.“ An­schlie­ßend stellt Ihnen das Sekre­tariat der Euro­päi­schen Charta der Regio­nal- oder Min­der­heiten­sprachen dieses – auch von Österreich un­ter­zeich­nete – Ver­trags­werk des Euro­pa­rates vor. Die Charta ver­pflich­tet die Staaten, die oft­mals be­dräng­ten Sprachen ihrer Minder­heiten zu schützen. Welche Maß­nah­men und Ziele die Charta für Romani vorsieht, er­fahren Sie in dem Artikel. Und über die zweite Hälfte des Heftes er­streckt sich ein chro­no­logi­scher Überblick über die klei­neren und grö­ßeren Meilen­steine auf dem Weg zur heuti­gen Roma-Po­litik Europas.

Ande ada ardipe papal odoj aun gom­bo­sinas, kaj ando lejcti kise­tin­tscham: usi Romen­geri-po­litik la Euro­patar, use lakere insti­tu­ci­jon­tscha, uso dschene taj phenip­tscha – taj use lakero lek bare­der deficit, o fali­nipe la re­pre­senta­cijo­natar. Ando EU-par­la­mento le lek bare­der tschu­lipe la Euro­patar nisaj fatre­teri buter nan. Ada fali­nipe o politi­kakero bero­teri taj Ro­men­ge­ro-ak­tivis­to Martin Demi­rov­ski ande jek soralo pisi­nipe aun vaker­tscha. Ov jek drom ande pal pasch­larde tschu­lip­tschen­gere-man­datscha dikel. Odola ojs „demo­kra­tischi korek­tura“ oda schaj keren, so nacijo­nali völi­ni­pes­kere listscha na scho­finen. Na tschu­leder sar o pa­tscha­jipe le pro­jek­tostar Europa upro kheli­pe terdschol: „Demo­kra­cija nisaj Ro­menca nan jek demo­kra­cija.“ Paloda o sek­retari­jat la euro­pitika char­tatar le regijo­nali- vaj tschu­lip­tschen­gere tschib­tschen­dar ada – te la Austri­jatar telal pisimo – fatro­gis­kero verk le euro­pitike rotistar angle tu­menge ter­dscharel. I charta le schto­tschen­ge jek upre­dipe del, o butvar fogo­sime tschib­tscha lengere tschu­lip­tschen­dar te arakel. Saj koji taj cil­tscha i charta la tschib­tschake Romani angle dikel, genen tumen ande ada pisi­nipe. Taj pedar o dujto falato la heftli­natar bul­harel pe jek kro­no­lo­gischi dikipe pedar o tik­neder taj bareder iri­nip­tscha upro drom usi adi­veses­keri Romen­geri-politik la Euro­patar. Read the rest of this entry »

Romani Ora (30.6., 1.7., 2.7. und 3.7.2026)

Juli 4th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 30.6.2026 (mp3)

Das „Grätzelfest“ im Garten des Oberwarter Künstlers Kurt Pieber (Website), bei dem Literatur, Musik, Kultur und Kuli­narik zu ge­nießen war, ist Tages­thema dieser Ro­mani Ora auf Radio MORA. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 1.7.2026 (mp3)

Im Freibad in Oberwart können sich Besucherin­nen und Besucher auf Ab­küh­lung, Sport und Erho­lung freuen. Was es heuer Neues gibt und wie die Vor­berei­tun­gen ver­laufen sind und worauf sich Badegäste freuen dürfen – Tina Nardai hat sich dort um­gehört. Es mode­riert Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 2.7.2026 (mp3)

Die Urlaubszeit steht bevor und viele planen bereits ihre hochverdiente Auszeit. Im Tagesthema deieser „Romani Ora“ unterhalten wir uns mit einer Reiseexpertin, die über aktuelle Trends, Risiken und wichtige Informationen berichtet. Die Sendung wird aus dem Radio-MORA-Studio im Volksgruppenhaus Oberwart von Tina Nardai moderiert.


Anhören: →Sendung vom 3.7.2026 (mp3)

In unserem Tagesbeitrag stellen wir Ihnen diesmal das Pro­jekt „MixAge“ des ZBG Oberwart vor. Schü­lerin­nen und Schüler haben dabei eine Art ge­nera­tionen­über­grei­fende Lern- und Coaching-Situ­ation ge­staltet, das junge und ältere Men­schen zu­sammen­bringt. Am Mikro­phon: Susanne Horvath.

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Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Juli 2nd, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 1.7.2026 | 6:20 min

Literatur am Ring: Starke Worte – Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Literatura upro Ring: Sorale alava – tschulipengero arkaripe masch­kar o tscha­tschipe tak politik: Sorale alava – te andi slovenitiki tschib vaj andi tschechitiki – entschaj­dend hi le diki­peha upro ara­karipe le tschuli­pendar taj o upre likeripe lengere tscha­tschi­pendar. Vascho pantsch var desch beschen­gero arkeripe le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipes­tar disku­tirinen ekspert­kiji taj eksper­tscha sar fatre­terkiji taj fatretertscha la slove­nitika sar la tsche­chitika flogos­kera grupnatar pedar latschi kerdi tschu­lipen­geri politik, aktujeli prob­le­men­gere mesuji taj o histo­rischi ent­viklinipe le tschu­lipen­gere tscha­tschi­pendar.

Starke Worte – ob auf Slowenisch (Močne besede) oder auf Tschechisch (Silná slova) – sind mit Blick auf den Schutz von Minder­heiten und der Wahrung ihrer Rechte ent­schei­dend. An­läss­lich des vor 50 Jahren be­schlos­senen Volks­gruppen­gesetzes disku­tieren Exper­tin­nen und Experten sowie Ver­tre­terin­nen und Ver­treter der slowe­nischen sowie der tsche­chischen Volks­gruppe über gelun­gene Min­der­heiten­politik, aktuelle Problem­felder und die histo­rische Ent­wick­lung von Minder­heiten­rechten.

Programm:
Eröffnungsworte: Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates
Impulsgespräch: Susanne Weitlaner, Vorsitzende im Volksgruppen­beirat für Slowenen in Kärnten und Steiermark
Karl Hanzl: Vorsitzender im Volksgruppenbeirat der Tschechen

Podiumsdiskussion und Lesung:
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Romani Ora (25.6., 26.6. und 29.6.2026)

Juni 30th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 25.6.2026 (mp3)

Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über die Initiative Minderheiten, die sich seit 35 Jahren für die Rechte, Sicht­bar­keit und kulturelle Vielfalt von Min­der­heiten in Österreich ein­setzt. Durch die Sen­dung beglei­tet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 26.6.2026 (mp3)

In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie den Ver­anstal­tungs­ka­len­der/ Mu­la­tin­tschage und einen Beitrag über die favo­risier­ten Eis­sorten in der Eisdiele Tropicale in Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 29.6.2026 (mp3)

Wir nehmen Sie im „Romani Ora“-Musikmontag mit auf eine Reise quer durch die ab­wechs­lungs­reichs­ten Genres und Länder. Außer­dem hören Sie die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­richten.

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Sieger des „Romani Gili Contest“ stehen fest

Juni 28th, 2026  |  Published in Musik

Song Contest der Roma: Romani Gili Contest (ERIAC)Das „European Roma Institute for Arts and Culture“ (ERIAC) hat die Ge­win­nerin­nen und Gewinner des inter­na­tio­na­len „Romani Gili Contest 2026“ be­kannt ge­geben.

Der Musikwettbewerb würdigt heraus­ra­gende Inter­­preta­tionen von Roma-Songs und soll die musi­kali­sche Vielfalt sowie das kultu­relle Erbe der Roma sichtbar machen. Die prä­mierten Beiträge stammen aus meh­reren euro­päischen Ländern und wurden von einer in­ter­natio­nal be­setzten Fachjury sowie dem Publikum be­wertet.

Den ersten Preis in der Höhe von 2.000 Euro gewannen Zlata Ristić und Elma Dalipi aus Serbien. Über den Sieger­beitrag schreibt ERIAC:

Zlata Ristić und Elma Dalipi aus Serbien präsentieren ihren Song „Sose“. Verwurzelt in kollek­tiven Erfah­rungen, entfaltet sich das Lied anhand einer Reihe von Fragen an die Welt und thema­tisiert die struk­turelle Margi­nali­sierung und Dis­kriminie­rung von Roma-Ge­mein­schaften. Seit 2014 treten sie gemein­sam in der Gruppe „Pretty Loud“ auf, einem weib­lichen Roma-Hip-Hop-Projekt, das sich der Auf­klärung junger Roma-Frauen über ihre Rechte widmet.

Der zweite Preis (1.000 Euro) ging an Ariane Bajard Behr (Ari Kali) aus Frankreich:

Ari Kali schrieb „Orphée“ einige Jahre nach der Geburt ihres ersten Sohnes und be­nannte das Lied zu seinen Ehren. Inspi­riert von ihrem Roma-Erbe mütter­licher­seits, ver­stand sie das Stück als Aus­druck mütter­licher Liebe und als Mög­lich­keit, ihren Sohn mit seinem kultu­rellen Erbe zu ver­binden.

Und den dritten Preis (500 Euro) erhielt Nina Brasseur aus Prekmurje (Slowenien):

Die junge Roma-Sängerin Nina Brasseur aus Slowenien nahm mit ihrem selbst­geschrie­benen Lied „Sune“ am Romani Gili Contest teil. Die Kom­position, die von Träumen und Sehn­süchten handelt, hat für die Künstlerin eine beson­dere Bedeu­tung; sie be­schreibt sie als Ausdruck ihres lang ge­hegten Traums zu singen.

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Facts & Figures (589)

Juni 26th, 2026  |  Published in Facts & Figures

1981 heiratete der „Boney M.“-Star Bob­by Far­rell in Skopje eine jun­ge Rom­ni. Bis zu 20.000 Men­schen be­grüß­ten das Paar in der Stadt.

(Quelle)

Romani Ora (18., 19., 22., 23. und 24.6.2026)

Juni 25th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 18.6.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ berichten wir im Tages­beitrag über ein be­son­deres Projekt für Men­schen mit psychi­schen Proble­men: „ImFokus“, ein vom AMS und vom Verein Vamos geför­dertes Projekt, hilft Betrof­fenen in Oberwart dabei, Arbeit zu finden und neue Chancen zu nutzen.


Anhören: →Sendung vom 19.6.2026 (mp3)

Das „Nova Rock 2026“ hat auch dieses Jahr seinem Namen alle Ehre gemacht und Hun­dert­tau­sende Be­sucher:in­nen ins Burgenland ge­zogen. Im Tages­thema der „Romani Ora“ hören Sie einige Stim­men der Festival-Teil­neh­mer:in­nen. Durch die Sendung beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 22.6.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird Ihnen von Tina Nardai präsen­tiert. Die Sendung liefert Ihnen die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik und die Volks­gruppen­nach­richten auf Radio MORA.


Anhören: →Sendung vom 23.6.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie im Tages­thema einen Bei­trag über die Autorin Bernadette Németh. In ihrem neuen Roman „Im Schatten der Kraniche“ verb­indet sie persön­liche Schicksale mit einem be­wegen­den Kapitel burgen­ländi­scher Geschichte. Durch die Sen­dung führt Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 24.6.2026 (mp3)

Die aktuelle Hitzewelle ist auch Thema in der neuen „Romani Ora“. Ein Arbeits­rechts­experte des ÖGB klärt über den Mythos Hitzefrei auf und berich­tet, welche Maß­nahmen Arbeitgeber er­greifen müssen. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.

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Nordirland: Roma im Visier (Teil 2)

Juni 22nd, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

"Stamp out racism" – Grafitti in einer Straße in Nordbelfast (Foto: Ardfern/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)Die jüngsten Angriffe (siehe Teil 1: „Po­grom in Belfast: auch Roma be­trof­fen“) ste­hen in einer lan­gen Tra­di­ti­on ras­sis­ti­scher Gewalt ge­gen Roma in Nord­irland. Sie tra­gen die­selbe Handschrift wie die Aus­schrei­tun­gen 2009, 2014 und 2025.

Anti-Roma-Gewalt 2009: Schlägertrupps in Belfast

Bereits im Juni 2009 wurden rund 110 rumäni­sche Roma, die groß­teils in zwei Straßen im Süden Belfasts lebten, Ziel wieder­holter Ein­schüch­terun­gen und Gewalt. Die An­greifer riefen rassis­­tische Parolen und schleuderten Flaschen, Molotow­cocktails und Ziegel­steine, Fenster wurden ein­geschla­gen und Türen eingetreten. Die Täter waren junge Männer aus einem als „Village“ be­kannten pro­testan­tischen Viertel. Dort fand die Polizei auch meh­rere Rohr­bomben, die für Anschläge auf Roma vor­ge­sehen waren. Auch die Neonazigruppe „C 18“ be­tei­ligte sich an den An­griffen. Nach tage­langen Attacken mussten die Roma ihre Woh­nungen unter Polizei­schutz ver­lassen. Sie fanden Auf­nahme in einer Kirche und einem Sport­zentrum, später wurden Not­unter­künfte bereit­gestellt. Rund 100 Angehörige der 20 bis 30 Großfamilien kehrten in der Folge aus Angst nach Rumänien zurück. Manche reisten nach Mona­ten wieder nach Nordirland. Sie berich­teten von neuer­li­chen Vorfällen.

Anti-Roma-Gewalt 2014: Bomben in Derry

2014 kam es insbesondere in Ost-Belfast und Derry/Lon­don­derry zu weite­ren Angriffen auf Fahr­zeuge und Wohn­häuser ost­euro­päischer Zu­wanderer, darunter zwei Spreng­stoff­anschlä­ge auf Häuser rumäni­scher Roma im Viertel Waterside in Derry/Lon­don­derry. Die Täter brachten am 8. März 2014 um 01:30 Uhr mit Nägeln gefüllte Rohr­bomben zur Explosion. Neun Men­schen, darun­ter ein neun­jähriges Kind, blieben un­verletzt, als die Spreng­körper vor ihren Häusern in der Lapwing Way und im Lincoln Court ex­plo­dierten. Polizei­chef Jon Burrows erklärte: „Die Nägel werden aus einem einzigen Grund dort angebracht, nämlich um schwere Ver­letzungen zu verursachen.“ Read the rest of this entry »

Facts & Figures (588)

Juni 21st, 2026  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

Am 1. 8. 2025 wurde in New­castle Groß­bri­tan­ni­ens ers­ter dau­er­haf­ter Ge­denk­stein für die Opfer des Roma-Holo­caust ein­ge­weiht.

(Quelle)

Romani Ora (11., 12., 15., 16. und 17.6.2026)

Juni 18th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 11.6.2026 (mp3)

Im Tagesthema der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den 35. Roma-Butschu des Vereins Roma-Service, der im Kultur­haus in Unterwart statt­ge­funden hat. Durch die Sen­dung beglei­tet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 12.6.2026 (mp3)

Der Oberwarter Autor und Regisseur Peter Wagner feierte unter dem Motto „2×35“ seinen Geburts­tag im OHO Oberwart. Radio MORA hat ihn abseits der Feier­lich­keiten zum Inter­view ge­troffen. Außer­dem ver­sorgen wir Sie in der „Romani Ora“ auch mit den Ver­anstal­tungs­hin­wei­sen/ Mu­latin­tschage. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 15.6.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie, wie jeden Musik­montag, unsere viel­fältige Roma-Musik und, nicht zu ver­gessen, unsere zwei­spra­chi­gen Volks­grup­pen­nach­rich­ten. Durch die Sendung führt Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 16.6.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ auf Radio MORA erfahren Sie mehr über das „mixAge“-Interreg-Pro­jekt, bei dem Schü­lerin­nen und Schüler des Zwei­sprachi­gen Bundes­gymna­siums Oberwart ältere Men­schen bei der Nutzung von IT, Smart­phones und Social Media unter­stützen. Die Sen­dung wird beglei­tet von Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 17.6.2026 (mp3)

Diese Sendung wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Neben den zwei­sprachi­gen Volks­grup­pen­nach­richten erhalten Sie auch Ein­blicke in das „European Street Food Festival“ (Website), das im Ober­warter Stadtgarten ab­ge­halten wurde.

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Pogrom in Belfast: auch Roma betroffen

Juni 15th, 2026  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Schwere Ausschreitungen in Nordirland sorg­ten ver­gan­gene Wo­che für in­ter­na­tio­na­les Ent­setzen. Ein ras­sisti­scher Mob zog randa­lie­rend durch von Aus­län­dern be­wohn­te Stra­ßen und steck­te Häuser und Autos in Brand. Min­des­tens 27 Per­so­nen wur­den ob­dachlos. Das weltweite Me­di­en­echo ist enorm. Kaum Er­wäh­nung fin­det al­ler­dings, dass – ein­mal mehr – auch Roma ins Vi­sier der Rechts­extre­mis­ten ge­rieten.

The PSNI called for calm across NI last night as serious disorder broke out after an attempted murder in north Belfast on Monday night.
Read more: tinyurl.com/bdfz2pxd

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— Belfast Telegraph (@belfasttelegraph.co.uk) 10. Juni 2026 um 08:24

Auslöser der mehrtägigen Unruhen in Belfast war ein brutaler Messer­angriff durch einen sudane­si­schen Asyl­werber, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Ein Video der Tat verbrei­tete sich in den sozialen Netz­werken und wurde von rechts­extre­men Akteu­ren genutzt, um zu Pro­testen auf­zu­rufen. Elon Musk unter­stützte die Appelle auf seiner Social-Media-Plattform X: Laut einer Daten­analyse hat er damit den nordirischen Pogrom – mit 64 Mil­lio­nen Aufrufen – „maß­geblich an­geheizt“: „Musks Ver­stärkung war ent­schei­dend“ und habe eine „Explosion von Auf­rufen zur Gewalt“ aus­gelöst, heißt es in dem Bericht.

In der Folge griffen gewalttätige Gruppen am Dienstag und Mittwoch in den Abend- und Nacht­stunden gezielt Wohn­häuser, Geschäfte und Fahr­zeuge von Migranten an. Familien in verschie­denen Teilen der Stadt fanden sich plötz­lich im Zentrum eines Pogroms wieder. Viele ver­barri­kadier­ten sich in ihren Wohnun­gen, während Hunderte ver­mummte Rechts­extre­misten durch die Straßen zogen. Auf der Suche nach Aus­ländern traten sie Haustüren ein; mehrere Ge­bäude und Autos wurden in Brand gesteckt, ein Autobus ging in Flammen auf. Paul Doherty, Belfaster Stadtrat und Leiter eines Ge­meinde­zentrums, berichtet, dass die Ran­dalierer auch die Heizöl­tanks einiger Häuser in Brand setzten – ein Zeichen dafür, dass es sich um „einen Versuch handelte, die Men­schen in diesen Häusern zu töten“.

Mehrere Familien, viele mit Kindern, konnten von den Einsatzkräften erst im letzten Moment in Sicher­heit gebracht wurden. Min­destens 27 Ein­wan­derer wurden am Dienstag aus ihren Wohnun­gen vertrieben, „weil die Men­schen von Tür zu Tür gingen, um gezielt gegen Ausländer vorzugehen“, erklärte Ruth Anderson, Ministerin im Kabi­netts­amt.

Auch Roma im Visier

Nicht nur schwarze und muslimische Menschen bangten um ihr Leben. Besonders betrof­fen waren auch An­gehö­rige der Roma-Ge­mein­schaft aus Ost­europa. So wurde das Haus einer Roma-Familie in West-Belfast mit Steinen, Feuer­werks­körpern und Brandsätzen attackiert. Die Familie musste fliehen, das Gebäude wurde schwer beschädigt. Nach Angaben von Nach­barn war dies bereits der dritte Angriff auf diese Familie. Erst vor einigen Wochen war ihr Haus Ziel einer ähn­lichen Attacke geworden. Die Times berichtetRead the rest of this entry »

Facts & Figures (587)

Juni 12th, 2026  |  Published in Facts & Figures

2013 holte die iri­sche Po­li­zei zwei Ro­ma-Kin­der aus ih­ren Fa­mi­li­en, weil sie blond wa­ren und die Ro­ma sie wohl ent­führt hät­ten. DNA-Tests be­wie­sen das Ge­gen­teil.

(Quelle)

Romani Ora (5.6., 8.6., 9.6. und 10.6.2026)

Juni 11th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 5.6.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie die Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mu­latin­tschage und ein Inter­view mit Hans Farkas. Der Oberwarter erzählt uns von seinen interes­santen Begeg­nungen mit den Roma, darunter auch noch welche, die den Holocaust über­lebt haben. Es mo­deriert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 8.6.2026 (mp3)

Auch diese Woche startet mit dem „Romani Ora“-Musik­montag mit Tina Nardai auf Radio MORA – mit der ab­wechs­lungs­reichs­ten Musik und den zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrichten.


Anhören: →Sendung vom 9.6.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie der Tages­beitrag zum Thema „Starke Frauen“. Es wird literarisch, es wird stark und es wird burgen­ländisch! Im Mittel­punkt der Lesung in Oberwart stehen be­ein­druckende Lebens­geschich­ten, bewe­gende Schick­sale und inspi­rie­rende Per­sön­lich­keiten.


Anhören: →Sendung vom 10.6.2026 (mp3)

Diese „Romani Ora“ wird moderiert von Tina Nardai. Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag über das 2. Jobcafé des Pro­jektes „O drom andi cukunft“, bei dem es um Aus- und Weiter­bildungs­möglich­keiten ging. Außer­dem hören Sie die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrichten.

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Deutschland: MIA legt Antiziganismusbericht vor

Juni 10th, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte

MIA: Antiziganistische Vorfaelle 2025 in DeutschlandMIA veröffentlicht 4. Jahres­bericht zu anti­zi­ga­nis­ti­schen Vor­fäl­len in Deutsch­land: 2.076 do­ku­men­tier­te Fälle im Jahr 2025 – er­neu­ter deut­li­cher An­stieg

→zum Jahresbericht 2025 (pdf)
→Kurzfassung
(pdf)

Die Melde- und Informationsstelle Anti­zi­ga­nismus MIA verzeichnet in ihrem 4. Jahres­bericht für 2025 eine erneute dra­mati­sche Zunahme der er­fassten anti­ziganis­tischen Vor­fälle in Deutsch­land. In dem am 9. Juni 2026 ver­öffent­lichten Bericht doku­mentiert MIA bundes­weit 2.076 anti­ziganis­tische Vor­fälle. Im Ver­gleich zum Vorjahr (1.678 Vor­fälle) ent­spricht dies einem Anstieg von 24 Pro­zent. Die Zahlen basieren auf der bundes­weiten Arbeit der MIA-Bun­des­geschäfts­stelle sowie der sechs regio­nalen Melde­stellen in Bayern, Berlin, Hessen, Rhein­land-Pfalz, Sachsen und Schles­wig-Hol­stein.

Dr. Guillermo Ruiz, Geschäftsführer von MIA e.V., erklärt: „Die von MIA dokumentierten Vorfälle sind weiter­hin sehr be­sorgnis­erre­gend. Unsere Zahlen zeigen deutlich, dass Anti­ziganismus in Deutsch­land kein Rand­problem ist, sondern all­tägliche, gesell­schaft­liche Realität. Immer mehr Sinti, Roma und andere von Antiziganismus be­trof­fene Men­schen be­richten über eine stetige Zunahme von Dis­kriminie­rung, Beleidi­gungen, Anfein­dungen und Gewalt. Gerade in Zeiten zuneh­mender rechter Mobili­sierung müssen demo­kratische Parteien und Institu­tionen klar Haltung zeigen.“

Besonders alarmierend ist, dass bei jedem dritten direkt adressierten Vorfall Kinder und Jugend­liche betrof­fen sind. Read the rest of this entry »

Drei-Länder-Projekt EDURom

Juni 10th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

Bildung fur soziale Inklusion: EDURom-Treffen in Wien (Foto: Irina Bellio)EDURom: Bildung für die soziale Inklusion von Roma

Das EDURom-Projekt (Website) wird 2025 bis 2027 im Rahmen des „Erasmus+“-Pro­gramms umgesetzt und von der Euro­päi­schen Union ko­finan­ziert. Es bringt drei Partner­orga­nisatio­nen aus Kroatien, Ös­ter­reich und Rumänien zu­sam­men: das Zentrum für lebens­­lan­ges Ler­nen und Kultur – CUK (Kroatien), die Aca­demia Rromai (Österreich) und der Verein Pe bune (Ru­mänien).

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung gesell­schaftli­cher Teilhabe von Roma und Sinti durch Bildung. EDURom unter­stützt An­ge­hörige der Com­mu­nity dabei, Zugang zu Bil­dungs­program­men zu erhalten und wichtige Kom­peten­zen für persön­liche Weiter­ent­wicklung, aktive Betei­ligung und den moder­nen Arbeits­markt zu stärken. Dazu zählen ins­beson­dere digitale und soziale Kom­peten­zen sowie weitere Schlüssel­qua­lifika­tio­nen. Darüber hinaus setzt das Projekt einen Schwer­punkt auf lebens­langes Lernen und die Stärkung von Ein­richtun­gen der Erwach­senen­bildung. Ziel ist es, Bil­dungs­angebote zu­gänglicher zu machen, Selbst­bewusst­sein zu fördern und neue Per­spekti­ven für Be­schäf­tigung und gesell­schaft­liche Mit­gestaltung zu er­öffnen.

Im Rahmen von EDURom fand Anfang des Jahres ein zweitägiger Workshop in Wien statt. Dabei kamen Bildungs­exper­tin­nen und -exper­ten aus der Commu­nity zusam­men, um sich über Erfah­rungen, Heraus­forde­rungen und Mög­lich­keiten im Bildungs­bereich aus­zu­tauschen. Ergän­zend dazu wurde ein kurzer Romanes-Sprach­kurs an­geboten.

(Text: Irina Bellio)

Roma-Butschu (Kirtag) 2026 ando Burgenland

Juni 9th, 2026  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 8.6.2026 | 6:32 min

Roma-Burschu in Unterwart/Tenu­erbate

Suboton ando schovto juni bisch bischu­schov o tradici­jo­neli Roma-Butschu ando Kultu­rakero kher Tenu­erbate tel likerdo ulo. Sar sako bersch te ada bersch mu­schika i bur­gen­landi­tiki tra­dicija ando masch­ka­rutno punkto terdschino. Min­den­feli­tike flogos­kere bandi andar o Burgenland taj andar i Slo­venija pumaro muschi­kaha le dschenen lo­schande. O Roma-Butschu jek mula­tin­tschago hi, kaj o Roma taj o gadsche pumen schaj arpurun taj i tra­dicija le Romen­dar te prin­dscharel siklon. O Romane bandi, „Romano Rath“ i „Leon Berger Band“, sar i terni ungriki banda „Szélforgók“, i horvacki tamburica „Vlahja“ , taj andar i Slovenija i Romani banda „Romano Glauso“ i min­den­feli­tiki kultura le Romen­dar taj le burgen­landistar le dsche­nenge pascheder ande. I kultureli diver­siteta adaj upro pro­gramo terdschi­no, pe ar te parul taj khetan te mula­tinel. Mulatim taj kheldo ulo dschi hora ratschas­ke ande.

Am Samstag, 6. Juni 2026, um 19:00 Uhr fand im Kultur­haus Unterwart der tra­ditio­nelle Roma-Butschu (Kirtag) statt. Das Fest der Kultu­ren bot Auf­tritte von Roma-Künst­lern wie „ Romano Glauso “ aus Slowenien, „Romano Rath“ und der „Leon Berger Band“ sowie von der unga­rischen Volks­musik­gruppe „Szélforgók“ und der kroa­tischen Tam­bu­rizza „Vlahija“.

(Beitrag: TV Erba)

Ruhrgebiet: Demütigung vor laufender Kamera

Juni 7th, 2026  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Demütigung vor laufender Kamera (Filmstill aus dem Social-Media-Video der AfD)Gelsenkirchen: AfD inszeniert „Putz­ein­satz“ von Roma


Ein Mitte April 2026 ver­öf­fent­lich­tes Social-Media-Video der AfD sorgt in Deutschland für Em­pö­rung. Die stig­mati­sierenden Auf­nahmen ent­stan­den in Gel­sen­kir­chen (Nord­rhein-West­falen) und zei­gen Roma-Ein­woh­ner des Stadt­teils Ücken­dorf. Diese wer­den vor lau­fen­der Ka­mera ge­maß­regelt und zum Putzen der Geh­steige an­ge­halten. Die Be­trof­fe­nen spre­chen von Ein­schüch­te­rung.

Das professionell gemachte Video beginnt mit einem Insert: „SIE MÜSSEN GEHEN“ steht da in Groß­buch­staben. Dazu ruft die Land­tags­ab­geord­nete der Alter­na­tive für Deut­schland (AfD) Enxhi Seli-Zacharias in die Kamera: „Diese Men­schen müssen unsere Stadt ver­lassen!“ Bedroh­liche Musik begleitet Auf­nahmen von Müll, Schmie­rerei­en und herun­ter­ge­kom­menen Ge­bäuden. Dann sieht man, wie meh­rere Personen, an­schei­nend Roma-Zu­wanderer aus Südost­europa, zum Putzen auf­ge­fordert werden.

Eine AfD-Gruppe, bestehend aus rund zehn, fast ausschließ­lich männ­lichen Personen, war „mit Kamera, Besen und Kehr­blech aus­ge­rüstet“ (WDR) in den Stadtteil Ückendorf ge­kommen, um Roma bzw. migrant­isch aus­sehende Per­sonen, die sie zufällig auf der Straße an­trafen, zu Putz­arbeiten an­zu­halten und die Szenen zu filmen. Einige folgten sichtlich ein­ge­schüch­tert der Auf­forderung, wäh­rend Kameras das Gesche­hen als ver­meintliche „Bürgeraktion“ fest­hielten. Die Auf­nahmen wurden von der AfD-Politi­kerin Seli-Za­charias mit dem Zusatz „Wir waren vor Ort in Gelsen­kirchen-Ücken­dorf und haben für Ordnung ge­sorgt“ ver­breitet. Sie selbst tritt im Video als An­führerin der Gruppe auf, die sie als „als so­ge­nannte Bür­gerwehr“ be­titelt. WDR be­richtet:

In dem Video zieht Seli-Zacharias mit rund zehn weiteren AfD-Politikern – darunter der stell­vertre­tende Bürger­meister Norbert Emmerich – und aus­ge­stattet mit Besen und Kehrblech durch den Stadtteil Ückendorf. Laut­stark fordert sie Anwohner mit Migra­tions­hinter­grund dazu auf, die Straße zu putzen. Betrof­fen sind vor allem Sinti und Roma.

„Blutsauger unseres Sozialstaates“

Dass hier gezielt die Minderheit der Roma rassistisch stigmati­siert werden soll, macht Seli-Zacha­rias’ Begleit­text auf Insta­gram deutlich: „Die Roma [müssen] ihren Dreck selber weg­machen. Dafür habe ich persön­lich gesorgt. Und das wird jetzt regel­mäßig pas­sieren.“ Read the rest of this entry »