Februar 10th, 2026 |
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Musik
Die tschechische Roma-Sängerin Ida Kelarová, international bekannte Musikerin und Gründerin des Roma-Jugendchors Čhavorenge, feiert heute ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren!
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Februar 6th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 29.1.2026 (mp3)
Sie hören die „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Die möglichen Vor- und Nachteile einer „4-Tage-Woche“ hinterfragt und thematisiert Adi Gussak im Tagesbeitrag. In „Mri historija“ unternehmen wir wieder eine kleine, gemeinsame Reise in die Vergangenheit.
Anhören: →Sendung vom 30.1.2026 (mp3)
In der Jugendsenung „Young, wild and free – le ternenge“ beschäftigt sich Adi Gussak mit dem „Welttag der Bildung“ und in den Veranstaltungen/ Mulatintschage hören Sie die abwechslungsreichsten Ausgehtipps für die Region. Dazu spielen wir die beste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 2.2.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Neben der schönsten Roma-Musik aus den unterschiedlichsten Ländern erfahren Sie auch informative Neuigkeiten aus der Volksgruppe in den zweisprachigen Nachrichten.
Anhören: →Sendung vom 3.2.2026 (mp3)
Bereits zum 34. Mal ging in Oberwart die Baumesse über die Bühne. Stimmen der Verantwortlichen, der AusstellerInnen und BesucherInnen hören Sie im Tagesbeitrag der „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 4.2.2026 (mp3)
Anlässlich des 31. Jahrestages des Terroranschlages vom 4. Februar 1995, bei dem vier Roma in Oberwart ermordet wurden, lud die Roma-Pastoral zur Gedenkfeier ein. Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Außerdem erhalten Sie die Volksgruppennachrichten von Susanne Horvath und Josef Schmidt. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
Februar 5th, 2026 |
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Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Wiener Künstlerin Cristina Messnik veranstaltet partizipatives Kunstprojekt mit Roma-Frauen in Spanien
Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozialarbeiterin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künstlerischen Erfahrungen mit Roma-Frauen in einem partizipativen Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zusammenarbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Fotografieworkshops für Roma-Frauen anbieten, die sie dabei unterstützen, sich den öffentlichen Raum der Stadt zurückzuerobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbstermächtigung zu stärken.
Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemeinsam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbstermächtigung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstlerische Aktion zielt darauf ab, den Protagonistinnen die Bedeutung dieses integrativen Instruments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem dreitägigen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an verschiedenen Orten der Stadt, wobei der Vielsprachigkeit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum gegeben wird. Read the rest of this entry »
Februar 4th, 2026 |
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Rassismus & Menschenrechte
Opfer von polizeilicher Hundeattacke in Umkirch (Baden-Württemberg) soll abgeschoben werden
RDL, 2.2.2026: Immer wieder wurde gefordert, einen Polizeieinsatz Ende April 2020 im Umkirch, nahe Freiburg, der völlig aus dem Ruder gelaufen ist, aufzuklären. Nun scheinen die Behörden ihn auf ihre Weise zu „erledigen“. Der Betroffene der damaligen Hundeattacke (wir berichteten), der seit 35 Jahren in Deutschland lebt, sitzt in Abschiebehaft in Pforzheim und soll nach RDL vorliegenden Informationen am 4. Februar im Rahmen einer Sammelabschiebung in den Kosovo abgeschoben werden. Auf den Fall macht das Romabüro Freiburg aufmerksam.
Am 28. April 2020 kam die Polizei in Umkirch bei Freiburg wegen eines mutmaßlich falsch geparkten Autos und evtl. Unklarheiten über die Besitzverhältnisse zu einer Roma-Familie. Der Polizeieinsatz eskalierte komplett. Ohne dass es Berichte über Gewalt durch die Familie gab, ließ die Polizei nach Darstellung der Familie während eines Disputs den Hund los. Dieser verbiss sich im Arm des Familienvaters Mohammed D. „Ich habe die Schnauze voll von euch“, soll ein Polizist nach Aussagen der Familie damals gesagt haben. Für die Familie war dies antiziganistisch motiviert. Auch die zum Einsatz dazugekommenen PolizistInnen, so der Sohn von Mohammed D. in einem Video, seien über die Folgen des Einsatzes ihrer KollegInnen schockiert gewesen.
Warum überhaupt ein Hund eingesetzt wurde, erklärte die Polizeipressesprecherin der Freiburger Polizei Laura Riske 2020 gegenüber Radio Dreyeckland: „Der Einsatz der Hundestaffel war lediglich dem Zufall geschuldet, dass diese die nächste freie Streife war und bis zum Eintreffen des Polizeireviers Breisach somit bereits vor Ort.“ Mohammed D. musste aufgrund der Hundebisse mehrere Stunden lang notoperiert werden. Glücklicherweise überlebte er.
2020 äußerte sich auch der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: „Dieser Vorfall muss lückenlos aufgeklärt werden, damit das Vertrauen unserer Minderheit in die Polizei nicht beschädigt wird. Sollten die Vorwürfe zutreffen, hätten wir es mit Fällen von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung und Nötigung zu tun. Sollte die Annahme der Strafanzeige dieses Vorfalls durch die Freiburger Polizei tatsächlich verweigert worden sein, besteht zudem der Verdacht der versuchten Strafvereitelung im Amt durch weitere Polizeibeamte.“
Aufgeklärt wurde der Fall allerdings nie. Read the rest of this entry »
Februar 3rd, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min
31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart
Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschuenja enjavar desch taj pantsch o schtar Roma Erbate murdarde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phareder rasististischi atentato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisinipeha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogoskera grupnatar sar ischkolaschtscha andar o bundakero duj tschibtschengero gimnasijum Erba uso gondolipeskero mulatintschago gondenca pumen ande, ande. Uso udud le gondolipestar momeltscha aundschivtscharde ule.
Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier Angehörige der Roma-Volksgruppe ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenkfeier an der Gedenkstätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Attentäter Franz Fuchs einen der schwersten rassistisch motivierten Anschläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ getarnte Sprengfalle getötet. Die Gedenkfeier wurde durch Beiträge von Jugendlichen der Roma-Volksgruppe sowie Schülerinnen des Zweisprachigen Bundesrealgymnasiums Oberwart mitgestaltet. Ihre Mitwirkung unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe historischer Verantwortung und des Engagements junger Menschen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein ökumenisches Gebet, das Raum für gemeinsames Innehalten und Verbundenheit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grabkerzen entzündet und niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier von Romano Rath.
(Beitrag: TV Erba)
Januar 31st, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Hans Hesse: „… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“. Die Geschichte von drei Sinti und Roma-Familien, die Opfer von NS-Menschenversuchen im KZ Auschwitz-Birkenau wurden, Edition Falkenberg: Rotenburg / Wümme 2025. [Taschenbuch, 336 Seiten, ISBN 978-3-95494-368-5]
Ein schlichtes Grab auf dem Waller Friedhof in Bremen-Walle erinnert an ein NS-Verbrechen. Es ist das Grab der Sintezza Wilhelmine Petermann. Sie starb am 18. Januar 1927. Zu ihrer Beerdigung am 22. Januar 1927 kommen die Mitglieder von sechs Familien zusammen, unter ihnen die Familien Bamberger, Mechau und Petermann.
Das heute älteste, noch erhaltene Sinti-Grab in Bremen legt eine Erinnerungsspur, die zu einem furchtbaren NS-Verbrechen führt. Die Familie Otto und Auguste Mechau, geb. Bamberger – Auguste ist die Schwester von Wilhelmine – wohnt ab 1939 in Oldenburg. NS-‚Wissenschaftler‘ entdecken, dass in der Familie gehäuft Heterochromie (Verschiedenfarbigkeit der Augen) vorkommt. Eine Biologin aus Bremen, Dr. Karin Magnussen, die zu diesem Zeitpunkt am renommierten Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem arbeitet, interessiert sich für diese harmlose Augenanomalie. Als die Familie im März 1943 über den Bremer Schlachthof nach Auschwitz-Birkenau in das so genannte „Zigeunerfamilienlager“ deportiert wird, beauftragt sie den dortigen KZ-Lager-‚Arzt‘ Dr. phil. und Dr. med. Josef Mengele, an den Kindern der Familie Menschenversuche vorzunehmen. Auf Magnussens Versuchsanordnung hin tröpfelt er ihnen eine Flüssigkeit in die Augen. In der Folgezeit sterben und/oder ermordet Mengele die Kinder und schickt die Augen an das Institut nach Berlin-Dahlem, wo Magnussen ihre Untersuchungen an ihnen fortsetzt.
Fast alle Teilnehmer an der Beerdigung von Wilhelmine Petermann werden keines natürlichen Todes sterben. Dieses auf den ersten Blick unscheinbare Grab ist die letzte Spur in Bremen, die an dieses NS-Verbrechen erinnert, und dieses Buch erzählt die Geschichte.
(Text: Edition Falkenberg)
Januar 31st, 2026 |
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Facts & Figures, Film & Theater
Die Figur des Roma-Hofnarren, dargestellt von versklavten Roma, ist ein prägendes Element des frühen rumänischen Theaters.
(Quelle)
Januar 30th, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Einführungsvortrag von Gordana Herold vom Verein „Romane Romnja“ bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS) an der Katholischen Fachhochschule Aachen, die am 19. und 20. September 2025 unter dem Titel „Antiziganismus – Rassismus – Antisemitismus“ stattfand.
(Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassismusstudien)
Siehe auch:
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder
Januar 29th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.1.2026 (mp3)
Üiber den „National Escape Day“ berichtet Adi Gussak in der neuen Ausgabe der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und mit den Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage versorgen wir Sie mit den besten Ausgehtipps der Region.
Anhören: →Sendung vom 26.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit der vielfältigsten Roma-Musik und den zweisprachigen Volksgruppennachrichten wird Ihnen wie gewohnt präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 27.1.2026 (mp3)
Zum Abschluss der Aktionswoche „Inklusion und Mehrsprachigkeit“ an der Pädagogischen Hochschule Burgenland gab Josef Schmidt vom Roma-Service einen Einblick in die Kultur und Bildungsarbeit der Roma im Burgenland. Im aktuellen Tagesthema der „Romani Ora“ erfahren Sie mehr darüber!
Januar 27th, 2026 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Jänner, den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, zum International Holocaust Remembrance Day.
(Quelle)
Januar 26th, 2026 |
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Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie: Welche Funktion hat das Ressentiment gegen Sinti und Roma? – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder (2025)
Gehalten bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in der „katho Aachen“, die unter dem Titel „Antiziganismus – Rassismus – Antisemitismus“ am 19. und 20. September 2025 stattgefunden hat. Moderation: Stephan Grigat. Anna-Sophie Schönfelder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und promoviert über die Politische Ökonomie des Antiziganismus. Sie ist Co-Autorin von „Wahrheit und Revolution. Studien zur Grundproblematik der Marxʼschen Gesellschaftskritik“ (Transcript 2020). Demnächst erscheint „What is the position of Roma in ›racial capitalism‹?“, in: Rostas, I./ Rus, C./ Mirga-Kruszelnicka, A. (Hg.): “Racism and Romani Studies” (Springer).
(Text und Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassismusstudien, Foto: Boris Bocheinski)
Januar 23rd, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat am 22. Jänner den neuen Rechtsextremismusbericht präsentiert. Er versammelt auf 220 Seiten Daten und Analysen zu rechtsextremen Aktionen und Ideologien in Österreich im Jahr 2024.
→Download: Rechtsextremismus in Österreich 2024 (pdf)
Unter den zehn Kapiteln finden sich Einordnungen zur Geschichte und rechtlichen Aspekten zum Rechtsextremismus ebenso wie statistische Erhebungen von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Stellen, den größten Teil macht eine detaillierte Beschreibung unterschiedlichster rechtsextremer Akteur*innen aus. Darin werden deutschnationale Verbindungen und neonazistische Aktivisten ebenso behandelt wie Vertreter*innen der „Neuen Rechten“ wie die Identitäre Bewegung. Das Spektrum der beobachteten Gruppen reicht von migrantischen Rechtsextremen wie den „Grauen Wölfen“ bis zu „Alternativmedien“ wie AUF1. Der Bericht endet mit einer Darstellung der wichtigsten aktuellen Trends und einer Prognose künftiger Entwicklungen.

Das DÖW hat 2023 von den Bundesministerien für Inneres und Justiz den Auftrag erhalten, jährlich einen wissenschaftlichen Bericht über den österreichischen Rechtsextremismus zu verfassen. Die Ausgabe zum Jahr 2024 ist nun schon der zweite vom DÖW erstellte Bericht.
(Text: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands/DÖW)
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Januar 23rd, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.1.2026 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage und natürlich die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mit Adi Gussak. Darin widmet er sich dem „Dry January“: bewusster Verzicht auf Alkohol. Dazu natürlich die vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 19.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag ist ihr musikalischer Kick-Start in die neue Woche. Neben der abwechslungsreichsten Roma-Musik hören Sie auch die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani..
Anhören: →Sendung vom 20.1.2026 (mp3)
Der Oberwarter Geri Unger hat mit seiner IREG Galerie in Oberwart einen Ort für Kunstliebhaber und Sammler erschaffen. Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ zieht er nach fünf Jahren ein Resümee. Begleitet werden Sie außerdem von Volksgruppen-Musik. Die Sendung moderiert Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.1.2026 (mp3)
Der 7. MATP-Bewerb der Special Olympics Burgenland fand in Oberwart statt. Radio MORA war bei den Wettkämpfen dabei und berichtet darüber in der „Romani Ora“. Dazu erhalten Sie die zweisprachigen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 22.1.2026 (mp3)
Im Gespräch hören Sie diesmal Jürgen Horvath aus Unterwart. Seit 16 Jahren ist er im Wohnheim Pro Mente Kohfidisch tätig und koordiniert dort auch die „Special Olympics“-Teilnahmen und andere sportliche Wettbewerbe.
Januar 22nd, 2026 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neue Strategie des Europarates legt den Schwerpunkt auf Verständnis, Gleichberechtigung und politische Teilhabe dieser Gemeinschaften
Das Ministerkomitee des Europarates hat gestern Mittwoch die neue Strategie zur Inklusion von Roma und Fahrenden (2026–2030) verabschiedet. Die Gesellschaft besser über Fragen zu diesen Gemeinschaften zu informieren und dafür zu sensibilisieren und gleichzeitig bei Roma und Fahrenden ein Gefühl des Stolzes auf ihre Identität zu fördern, Roma und Fahrenden gleiche Rechte, gleiche Würde und die Gleichstellung der Geschlechter zu garantieren sowie ihre aktive Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben zu stärken – das sind die Prioritäten des Europarates und seiner Mitgliedsstaaten für die nächsten fünf Jahre.
Die Strategie zielt darauf ab, die verstreuten nationalen Bemühungen in eine kohärente europäische Antwort umzuwandeln. Der Europarat bekräftigt damit, dass der Schutz der größten Minderheit Europas nicht nur eine nationale Verantwortung ist, sondern auch eine gemeinsame europäische Verpflichtung, die für die Wahrung der Grundwerte und des sozialen Zusammenhalts des Kontinents von wesentlicher Bedeutung ist.
Roma und Fahrende scheinen in der Politik unsichtbar zu sein
Ohne eine aktive Beteiligung der Roma und Fahrenden am öffentlichen und politischen Leben bleiben die Möglichkeiten, ihnen bessere sozioökonomische Perspektiven zu bieten, begrenzt. Die weitgehende Unsichtbarkeit der Roma und Fahrenden auf der politischen Bühne kann zur Isolation dieser Gemeinschaften führen, die dann leicht zum Ziel von Praktiken wie Stimmenkauf, Alibipolitik, Ausbeutung oder Vernachlässigung werden.
Die Strategie betont, wie wichtig es ist, dass die Mitglieder dieser Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt das Potenzial der Roma und Fahrenden für sozialen und politischen Wandel erkennen. Read the rest of this entry »
Januar 19th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.1.2026 (mp3)
Klirrende Kälte, Schnee und Glatteis herrschen aktuell im Burgenland. Radio MORA hat bei den Burgenländerinnen und Burgenländern nachgefragt, wie Sie mit dem Kälteeinbruch zurechtkommen. Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird aus Oberwart von Tina Nardai moderiert.
Anhören: →Sendung vom 14.1.2026 (mp3)
Im Tagesthema dieser Sendung berichtet Adi Gussak über den Zuckerkonsum – wie viel davon ist noch gesund, kann man komplett darauf verzichten und welche Alternativen gibt es? Außerdem hören Sie auch wieder die Volksgruppennachrichten, natürlich zweisprachig.
Anhören: →Sendung vom 15.1.2026 (mp3)
Vor kurzem wurde die Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im österreichischem Parlament eröffnet. Österreichs autochthone Volksgruppen soll dadurch mehr Sichtbarkeit zukommen. Radio MORA hat den Auftakt der Veranstaltung für Sie festgehalten – mehr darüber im Tagesthema dieser „Romani Ora“.
Januar 17th, 2026 |
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Facts & Figures
Nur einen Tag nach dem Inkrafttreten der Nürnberger Rassengesetze (1935) erweiterte NS-Innenminister Frick deren Gültigkeit auf Roma und Sinti sowie Schwarze.
(Quelle)
Januar 14th, 2026 |
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Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 13.1.2026 | 7:52 min
Ausstellung „Wir sind Demokratie“: Sichtbarmachung autochthoner Volksgruppen im Parlament
Le pradipeha le artschijipestar „Amen sam demokracija“ ando parlamento jek barikani joma hi uso soralipeskero keripe le autochtoni flogoskere grupnendar andi Austrija. Pantschvar desch berscha flogoskero grupnengero tschatschipe jek jubilejum ojs upredipe la cukunftake. O kärntner taj schatcke Slovenitike, o burgenlanditike Horvacke, o burgenlanditike Ungrike, o betschitike Tschechitike taj Slovatitike taj o Roma o aunprindscharde schov flogoskere grupn andi Austrija hi. Amen sam demokracija o artschijipe ando parlamento pedar o schov flogoskere grupn ando auditorium i kultura, tschibtscha, sikadipe, i khetani historja taj o flogoskere tschatschiptscha upre sikal. Ando bersch dujeseri bisch taj schov o parlamento intesivi la novelirungaha le flogoskere grupnengere tschatschipeha, savo ada bersch pantschvar desch berscha mulatinel, pe donde bescharla.
Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im Parlament ist ein bedeutender Schritt zur verstärkten Sichtbarmachung der autochthonen Volksgruppen Österreichs gelungen. Die Veranstaltung, getragen von Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates, Markus Stotter, Präsident des Bundesrates, Peter Haubner, Zweiter Präsident des Nationalrates, und Doris Bures, Dritte Präsidentin des Nationalrates, setzt ein starkes öffentliches Signal. Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines historischen Meilensteins: Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volksgruppengesetz beschlossen. Read the rest of this entry »
Januar 13th, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min
Romengero sensibilisirungiskero workshop historija, kultura taj armangiptscha
Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektistar „O DROM andi Cukunft“ jek Romengero sensibilisirungiskero workshop ando khera le Roma-Servicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi historija, kultura taj dschivipeskere rejaliteta le Romendar taj Sintijendar dim ulo. Cil adale workshopistar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le mindenfelitikostar la flogoskera grupnatar te sikal taj pomoschago use te del taj o kherodaschtscha le armangagiptschenge, savenca on le Romenca taj Sintijenca konfrontirim on te sensibilisirinel.
Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensibilisierungsworkshop in den Räumlichkeiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensrealitäten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, das Verständnis für die Vielfalt der Volksgruppe der Roma zu fördern und die Teilnehmer*innen für die Herausforderungen, mit denen die Roma und Sinti konfrontiert sind, zu sensibilisieren.
(Beitrag: TV Erba)
Januar 13th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 8.1.2026 (mp3)
Hören Sie heute mehr über die 34. Roma-Dialogplattform im Bundeskanzleramt. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema „Fördermöglichkeiten für Partizipation und Empowerment der Roma im Bereich Jugend und Berufsbildung“. Durch die „Romani Ora“ begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 9.1.2026 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ präsentieren wir Ihnen unsere Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage für Ihre Freizeitplanung. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ berichtet Adi Gussak über den „Nerd Day“. Viel Spaß beim Zuhören!
Anhören: →Sendung vom 12.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag begleitet Sie mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik und den zweisprachigen Volksgruppennachrichten durch den Wochenstart.
Januar 10th, 2026 |
Published in
Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.1.2026 | 10:13 min
Festakt im Parlament zu 30 Jahre Nationalfonds
Jek mulatintschago ando parlamento patijartschao o 30-berschengero keripe le nacijonalfondsistar le opferenge le nacijonalsocijalismusistar. Le keripeha le nacijonalfondsistar le opferenge le nacijonalsocijalismustar beschartscha i Austrija 1995, 50 berscha palo ar la NS-diktaturatar, jek barikano caichn le priklipeha historischi feranvoatinipestar.
Wien, 10. November 2025: Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Bestehen des Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus. Mit der Einrichtung des Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauerhaftes Zeichen der Übernahme von historischer Verantwortung.
(Beitrag: TV Erba)