Ida Kelarová: „Hej Romale“ (2019) ♫

Februar 10th, 2026  |  Published in Musik

Die tschechische Roma-Sängerin Ida Kelarová, inter­natio­nal be­kannte Musikerin und Grün­derin des Roma-Jugend­chors Čhavorenge, feiert heute ihren 70. Geburts­tag. Wir gratu­lieren!

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Romani Ora (29.1., 30.1., 2., 3. & 4.2.2026)

Februar 6th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 29.1.2026 (mp3)

Sie hören die „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Die mögli­chen Vor- und Nach­teile einer „4-Tage-Woche“ hinter­fragt und thema­tisiert Adi Gussak im Tages­beitrag. In „Mri historija“ unter­nehmen wir wieder eine kleine, gemein­same Reise in die Ver­gangen­heit.


Anhören: →Sendung vom 30.1.2026 (mp3)

In der Jugendsenung „Young, wild and free – le ternenge“ beschäf­tigt sich Adi Gussak mit dem „Welttag der Bildung“ und in den Ver­anstal­tun­gen/ Mu­la­tin­tschage hören Sie die ab­wechs­lungs­reichs­ten Ausgeh­tipps für die Region. Dazu spielen wir die beste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 2.2.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Neben der schönsten Roma-Musik aus den unter­schied­lichs­ten Ländern er­fahren Sie auch informative Neuig­keiten aus der Volks­gruppe in den zwei­sprachi­gen Nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 3.2.2026 (mp3)

Bereits zum 34. Mal ging in Oberwart die Baumesse über die Bühne. Stimmen der Ver­ant­wort­li­chen, der Aus­stel­lerIn­nen und Be­su­cherIn­nen hören Sie im Tages­beitrag der „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 4.2.2026 (mp3)

Anlässlich des 31. Jahrestages des Terroranschlages vom 4. Februar 1995, bei dem vier Roma in Oberwart ermordet wurden, lud die Roma-Pas­toral zur Gedenk­feier ein. Im Tages­beitrag der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Außer­dem erhalten Sie die Volks­gruppen­nach­rich­ten von Susanne Horvath und Josef Schmidt. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.

„Barcelona, gitana meva“

Februar 5th, 2026  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Wiener Künstlerin Messnik in BarcelonaWiener Künstlerin Cristina Messnik veranstal­tet par­tizi­pa­tives Kunst­projekt mit Roma-Frauen in Spanien

Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozial­arbei­terin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künst­leri­schen Erfah­run­gen mit Roma-Frauen in einem parti­zipa­tiven Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zu­sammen­arbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Foto­grafie­work­shops für Roma-Frauen an­bieten, die sie dabei unter­stützen, sich den öffent­lichen Raum der Stadt zurück­zu­erobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbst­ermäch­ti­gung zu stärken.

Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemein­sam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbst­ermäch­ti­gung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstle­rische Aktion zielt darauf ab, den Prota­gonis­tin­nen die Bedeutung dieses integra­tiven Instru­ments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem drei­tägi­gen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an ver­schie­denen Orten der Stadt, wobei der Viel­sprachig­keit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum ge­geben wird. Read the rest of this entry »

Deutschland: Abschiebung statt Aufklärung

Februar 4th, 2026  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

DreyecklandOpfer von polizeilicher Hundeattacke in Umkirch (Baden-Württem­berg) soll ab­ge­scho­ben werden

RDL, 2.2.2026: Immer wieder wurde gefordert, einen Po­li­zei­einsatz Ende April 2020 im Umkirch, nahe Freiburg, der völlig aus dem Ruder ge­laufen ist, auf­zu­klären. Nun scheinen die Behör­den ihn auf ihre Weise zu „erle­digen“. Der Betrof­fene der dama­ligen Hunde­attacke (wir be­rich­te­ten), der seit 35 Jahren in Deutsch­land lebt, sitzt in Ab­schiebe­haft in Pforzheim und soll nach RDL vor­liegen­den Infor­matio­nen am 4. Februar im Rahmen einer Sammel­ab­schie­bung in den Kosovo ab­ge­scho­ben werden. Auf den Fall macht das Romabüro Freiburg auf­merksam.

Am 28. April 2020 kam die Polizei in Umkirch bei Freiburg wegen eines mut­maß­lich falsch ge­parkten Autos und evtl. Un­klar­heiten über die Besitz­ver­hält­nisse zu einer Roma-Familie. Der Polizei­einsatz eska­lierte komplett. Ohne dass es Berichte über Gewalt durch die Familie gab, ließ die Polizei nach Dar­stellung der Familie während eines Disputs den Hund los. Dieser verbiss sich im Arm des Fami­lien­vaters Mohammed D. „Ich habe die Schnauze voll von euch“, soll ein Polizist nach Aus­sagen der Familie damals gesagt haben. Für die Familie war dies anti­ziganis­tisch motiviert. Auch die zum Einsatz dazu­ge­kom­menen Poli­zistIn­nen, so der Sohn von Moham­med D. in einem Video, seien über die Folgen des Einsatzes ihrer Kol­legIn­nen scho­ckiert gewesen.

Warum überhaupt ein Hund eingesetzt wurde, erklärte die Polizei­presse­spre­cherin der Freiburger Polizei Laura Riske 2020 gegen­über Radio Dreyeckland: „Der Einsatz der Hunde­staffel war ledig­lich dem Zufall ge­schuldet, dass diese die nächste freie Streife war und bis zum Eintreffen des Polizeir­eviers Breisach somit bereits vor Ort.“ Moham­med D. musste auf­grund der Hunde­bisse mehrere Stunden lang not­operiert werden. Glück­licher­weise überlebte er.

2020 äußerte sich auch der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: „Dieser Vorfall muss lücken­los auf­geklärt werden, damit das Ver­trauen unserer Minder­heit in die Polizei nicht be­schädigt wird. Sollten die Vorwürfe zu­treffen, hätten wir es mit Fällen von gefähr­li­cher oder schwerer Körper­ver­letzung und Nötigung zu tun. Sollte die An­nahme der Straf­anzeige dieses Vorfalls durch die Frei­burger Polizei tat­säch­lich ver­weigert worden sein, besteht zudem der Verdacht der vers­uchten Straf­ver­eitelung im Amt durch weitere Polizei­beamte.“

Aufgeklärt wurde der Fall allerdings nie. Read the rest of this entry »

Gondolipeskero mulatintschago Erbate

Februar 3rd, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min

31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart

Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschu­enja enja­var desch taj pantsch o schtar Roma Erbate mur­darde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phare­der rasistis­tischi aten­tato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisini­peha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogos­kera grup­natar sar isch­kolasch­tscha andar o bun­dakero duj tschib­tschen­gero gim­nasijum Erba uso gondo­li­pes­kero mula­tin­tschago gon­denca pumen ande, ande. Uso udud le gondo­lipes­tar momel­tscha aun­dschiv­tscharde ule.

Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier An­gehö­rige der Roma-Volks­gruppe er­mordet wurden, lud die Roma­pastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenk­feier an der Gedenk­stätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Atten­täter Franz Fuchs einen der schwers­ten rassis­tisch moti­vierten An­schläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Auf­schrift „Roma zurück nach Indien“ ge­tarnte Spreng­falle getötet. Die Gedenk­feier wurde durch Beiträge von Jugend­lichen der Roma-Volks­gruppe sowie Schü­lerinnen des Zwei­sprachigen Bundes­real­gymna­siums Oberwart mit­gestaltet. Ihre Mit­wirkung unter­streicht die Be­deutung der Weiter­gabe histo­rischer Ver­ant­wortung und des Engage­ments junger Men­schen gegen Rassismus, Aus­gren­zung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein öku­menisches Gebet, das Raum für gemein­sames Inne­halten und Ver­bunden­heit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grab­kerzen entzündet und nieder­gelegt. Musi­kalisch beglei­tet wurde die Gedenk­feier von Romano Rath.

(Beitrag: TV Erba)

„… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“

Januar 31st, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

BuchcoverHans Hesse: „… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“. Die Geschichte von drei Sinti und Roma-Fa­milien, die Opfer von NS-Menschen­versuchen im KZ Auschwitz-Birkenau wurden, Edition Falken­berg: Roten­burg / Wüm­me 2025. [Ta­schen­buch, 336 Sei­ten, ISBN 978-3-95494-368-5]

Ein schlichtes Grab auf dem Waller Friedhof in Bremen-Walle erinnert an ein NS-Ver­brechen. Es ist das Grab der Sintez­za Wilhelmine Petermann. Sie starb am 18. Januar 1927. Zu ihrer Be­erdi­gung am 22. Januar 1927 kom­men die Mit­glieder von sechs Fami­lien zu­sam­men, unter ihnen die Fami­lien Bam­berger, Mechau und Petermann.

Das heute älteste, noch erhaltene Sinti-Grab in Bremen legt eine Er­inne­rungs­spur, die zu einem furcht­baren NS-Ver­brechen führt. Die Familie Otto und Auguste Mechau, geb. Bamberger – Auguste ist die Schwes­ter von Wilhel­mine – wohnt ab 1939 in Oldenburg. NS-‚Wis­sen­schaftler‘ ent­decken, dass in der Familie gehäuft Hetero­chromie (Ver­schieden­farbig­keit der Augen) vor­kommt. Eine Biologin aus Bremen, Dr. Karin Magnussen, die zu diesem Zeit­punkt am re­nom­mier­ten Kaiser-Wil­helm-Ins­titut für Anthro­pologie, mensch­liche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem arbeitet, interes­siert sich für diese harm­lose Augen­anomalie. Als die Familie im März 1943 über den Bremer Schlacht­hof nach Auschwitz-Bir­kenau in das so genannte „Zigeuner­familien­lager“ depor­tiert wird, be­auftragt sie den dortigen KZ-Lager-‚Arzt‘ Dr. phil. und Dr. med. Josef Mengele, an den Kindern der Familie Menschen­versuche vor­zu­nehmen. Auf Mag­nussens Versuchs­anord­nung hin tröpfelt er ihnen eine Flüssig­keit in die Augen. In der Folge­zeit sterben und/oder er­mor­det Mengele die Kinder und schickt die Augen an das Institut nach Berlin-Dahlem, wo Mag­nussen ihre Unter­suchun­gen an ihnen fortsetzt.

Fast alle Teilnehmer an der Beerdigung von Wilhelmine Petermann werden keines natür­lichen Todes sterben. Dieses auf den ersten Blick un­schein­bare Grab ist die letzte Spur in Bremen, die an dieses NS-Ver­brechen erin­nert, und dieses Buch erzählt die Geschichte.

(Text: Edition Falkenberg)

Facts & Figures (575)

Januar 31st, 2026  |  Published in Facts & Figures, Film & Theater

Die Figur des Roma-Hof­nar­ren, darge­stellt von ver­sklav­ten Ro­ma, ist ein prä­gen­des Ele­ment des frü­hen ru­mä­ni­schen The­a­ters.

(Quelle)

„Antiziganismus – Begriff, Geschichte, Aktualität“

Januar 30th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Einführungsvortrag von Gordana Herold vom Verein „Romane Romnja“ bei der 3. Som­mer­akade­mie des Centrums für Anti­semitis­mus- und Ras­sismus­forschung (CARS) an der Katho­lischen Fach­hoch­schule Aachen, die am 19. und 20. Septem­ber 2025 unter dem Titel „Anti­ziganis­mus – Rassismus – Anti­semi­tismus“ stattfand.

(Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassis­mus­studien)

Siehe auch:
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder

Romani Ora (23.1., 26.1. und 27.1.2026)

Januar 29th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 23.1.2026 (mp3)

Üiber den „National Escape Day“ berichtet Adi Gussak in der neuen Ausgabe der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und mit den Ver­anstal­tungs­hin­weisen/ Mula­tin­tschage ver­sorgen wir Sie mit den besten Ausgeh­tipps der Region.


Anhören: →Sendung vom 26.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit der viel­fältigs­ten Roma-Musik und den zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­richten wird Ihnen wie gewohnt prä­sen­tiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 27.1.2026 (mp3)

Zum Abschluss der Aktionswoche „Inklusion und Mehr­spra­chig­keit“ an der Pädago­gischen Hoch­schule Burgen­land gab Josef Schmidt vom Roma-Service einen Einblick in die Kultur und Bil­dungs­arbeit der Roma im Burgenland. Im aktu­ellen Tages­thema der „Romani Ora“ erfah­ren Sie mehr darüber!

Facts & Figures (574)

Januar 27th, 2026  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

2005 erklärte die Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Na­tio­nen den 27. Jän­ner, den Jah­res­tag der Be­frei­ung des KZ Auschwitz, zum In­ter­natio­nal Ho­lo­caust Re­mem­brance Day.

(Quelle)

Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie

Januar 26th, 2026  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie: Welche Funktion hat das Res­sen­ti­ment gegen Sinti und Roma? – Vor­trag von Anna-Sophie Schönfelder (2025)

Gehalten bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Anti­semi­tismus- und Ras­sismus­studien (CARS) in der „katho Aachen“, die unter dem Titel „Anti­ziganis­mus – Rassismus – Anti­semiti­smus“ am 19. und 20. Sep­tember 2025 statt­ge­funden hat. Mode­ration: Stephan Grigat. Anna-Sophie Schönfelder ist wissen­schaft­liche Mit­arbei­terin am Institut für Politik­wissen­schaft der Justus-Liebig-Uni­ver­sität Gießen und promo­viert über die Politische Öko­nomie des Anti­ziganismus. Sie ist Co-Autorin von „Wahrheit und Revolution. Studien zur Grund­prob­le­matik der Marxʼschen Gesell­schafts­kritik“ (Transcript 2020). Dem­nächst er­scheint „What is the position of Roma in ›racial capitalism‹?“, in: Rostas, I./ Rus, C./ Mirga-Kruszelnicka, A. (Hg.): “Racism and Romani Studies” (Springer).

(Text und Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassis­mus­studien, Foto: Boris Boc­heinski)

DÖW präsentiert Rechtsextremismusbericht

Januar 23rd, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

DÖW: Rechtsextremismusbericht 2024Das Dokumentationsarchiv des österrei­chi­schen Wi­­der­­stan­des (DÖW) hat am 22. Jänner den neuen Rechts­extre­mis­mus­bericht prä­sen­tiert. Er ver­sam­melt auf 220 Seiten Daten und Analy­sen zu rechts­extre­men Aktio­nen und Ideo­logien in Österreich im Jahr 2024.

→Download: Rechtsextremismus in Österreich 2024 (pdf)

Unter den zehn Kapiteln finden sich Einordnungen zur Geschichte und rechtli­chen Aspek­ten zum Rechts­extre­mis­mus ebenso wie statis­tische Er­hebun­gen von staatlichen und zivil­gesell­schaft­lichen Stellen, den größten Teil macht eine detail­lierte Be­schrei­bung unter­schied­lichs­ter rechts­extremer Akteur*in­nen aus. Darin werden deutsch­nationale Ver­bindun­gen und neo­nazis­tische Akti­visten ebenso behan­delt wie Ver­treter*in­nen der „Neuen Rechten“ wie die Identitäre Bewe­gung. Das Spektrum der be­obach­teten Gruppen reicht von migran­tischen Rechts­extremen wie den „Grauen Wölfen“ bis zu „Alter­nativ­medien“ wie AUF1. Der Bericht endet mit einer Dar­stel­lung der wich­tigs­ten aktu­ellen Trends und einer Prog­nose künftiger Ent­wick­lungen.

Tathandlungen 2005-2025 (Quelle: DÖW)

Das DÖW hat 2023 von den Bundesministerien für Inneres und Justiz den Auftrag erhal­ten, jährlich einen wissen­schaft­lichen Bericht über den ös­terrei­chischen Rechts­extre­mis­mus zu ver­fassen. Die Aus­gabe zum Jahr 2024 ist nun schon der zweite vom DÖW erstellte Be­richt.

(Text: Dokumentations­ar­chiv des ös­ter­rei­chi­schen Wi­der­stands/DÖW)

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Romani Ora (16., 19., 20., 21. & 22.1.2026)

Januar 23rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 16.1.2026 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet die Ver­anstal­tungs­hinweise/ Mulatin­tschage und natürlich die Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mit Adi Gussak. Darin widmet er sich dem „Dry January“: bewuss­ter Verzicht auf Alkohol. Dazu natür­lich die vielf­ältigste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 19.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag ist ihr musikalischer Kick-Start in die neue Woche. Neben der ab­wechslungs­reichsten Roma-Musik hören Sie auch die Volks­gruppen­nach­richten in Deutsch und Burgen­land-Romani..


Anhören: →Sendung vom 20.1.2026 (mp3)

Der Oberwarter Geri Unger hat mit seiner IREG Galerie in Oberwart einen Ort für Kunst­lieb­haber und Sammler er­schaffen. Im Tages­beitrag der „Romani Ora“ zieht er nach fünf Jahren ein Resümee. Beglei­tet werden Sie außer­dem von Volks­gruppen-Musik. Die Sendung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 21.1.2026 (mp3)

Der 7. MATP-Bewerb der Special Olympics Burgenland fand in Oberwart statt. Radio MORA war bei den Wett­kämpfen dabei und berichtet darüber in der „Romani Ora“. Dazu erhalten Sie die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrich­ten in Deutsch und Burgen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 22.1.2026 (mp3)

Im Gespräch hören Sie diesmal Jürgen Horvath aus Unterwart. Seit 16 Jahren ist er im Wohnheim Pro Mente Kohfidisch tätig und ko­ordi­niert dort auch die „Special Olym­pics“-Teil­nahmen und andere sport­liche Wett­be­werbe.

Europarat beschließt neue Roma-Strategie

Januar 22nd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Neue Strategie des Europarates legt den Schwer­punkt auf Ver­ständ­nis, Gleich­berech­ti­gung und poli­ti­sche Teil­habe dieser Ge­mein­schaften

Das Ministerkomitee des Europarates hat gestern Mitt­woch die neue Strate­gie zur Inklu­sion von Roma und Fahren­den (2026–2030) ver­ab­schie­det. Die Gesell­schaft besser über Fragen zu diesen Gemein­schaften zu infor­mieren und dafür zu sen­sibi­lisie­ren und gleich­zeitig bei Roma und Fahrenden ein Gefühl des Stolzes auf ihre Iden­tität zu för­dern, Roma und Fah­renden gleiche Rechte, gleiche Würde und die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter zu garan­tieren sowie ihre aktive Teilhabe am öffent­lichen und politi­schen Leben zu stärken – das sind die Prio­ritäten des Europa­rates und seiner Mit­glieds­staaten für die nächsten fünf Jahre.

Die Strategie zielt darauf ab, die verstreuten nationalen Bemühun­gen in eine kohä­rente euro­päische Antwort um­zu­wandeln. Der Europarat be­kräftigt damit, dass der Schutz der größten Minder­heit Europas nicht nur eine nationale Ver­ant­wortung ist, son­dern auch eine gemein­same euro­päische Ver­pflich­tung, die für die Wahrung der Grund­werte und des sozialen Zu­sammen­halts des Kontinents von wesent­licher Bedeu­tung ist.

Roma und Fahrende scheinen in der Politik unsicht­bar zu sein

Ohne eine aktive Beteiligung der Roma und Fahrenden am öffent­lichen und politi­schen Leben bleiben die Möglich­keiten, ihnen bessere sozio­ökono­mische Per­spek­tiven zu bieten, begrenzt. Die weit­gehende Un­sicht­bar­keit der Roma und Fahrenden auf der poli­tischen Bühne kann zur Isolation dieser Gemein­schaften führen, die dann leicht zum Ziel von Prak­tiken wie Stimmen­kauf, Alibi­politik, Aus­beutung oder Ver­nach­lässi­gung werden.

Die Strategie betont, wie wichtig es ist, dass die Mitglieder dieser Gemein­schaften und die Gesell­schaft insgesamt das Poten­zial der Roma und Fahrenden für sozialen und polit­ischen Wandel er­kennen. Read the rest of this entry »

Romani Ora (13.1., 14.1. und 15.1.2026)

Januar 19th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 13.1.2026 (mp3)

Klirrende Kälte, Schnee und Glatteis herrschen aktuell im Burgenland. Radio MORA hat bei den Burgen­län­derin­nen und Burgen­län­dern nach­ge­fragt, wie Sie mit dem Kälte­ein­bruch zurecht­kom­men. Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird aus Oberwart von Tina Nardai mo­de­riert.


Anhören: →Sendung vom 14.1.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser Sendung berich­tet Adi Gussak über den Zucker­konsum – wie viel davon ist noch gesund, kann man komplett darauf ver­zich­ten und welche Alter­nati­ven gibt es? Außer­dem hören Sie auch wieder die Volks­gruppen­nach­richten, natür­lich zwei­sprachig.


Anhören: →Sendung vom 15.1.2026 (mp3)

Vor kurzem wurde die Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im öster­reichi­schem Parla­ment er­öffnet. Österreichs autoch­thone Volks­gruppen soll da­durch mehr Sicht­barkeit zu­kommen. Radio MORA hat den Auftakt der Ver­anstal­tung für Sie fest­ge­halten – mehr darüber im Tages­thema dieser „Romani Ora“.

Facts & Figures (573)

Januar 17th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Nur einen Tag nach dem In­kraft­tre­ten der Nürn­ber­ger Ras­sen­ge­setze (1935) er­wei­ter­te NS-In­nen­mi­nis­ter Frick de­ren Gül­tig­keit auf Ro­ma und Sin­ti so­wie Schwar­ze.

(Quelle)

„Amen sam demokracija“ ando parlamento

Januar 14th, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 13.1.2026 | 7:52 min

Ausstellung „Wir sind Demokratie“: Sichtbar­ma­chung autoch­tho­ner Volks­grup­pen im Par­lament

Le pradipeha le artschijipestar „Amen sam demo­kra­cija“ ando parla­mento jek barikani joma hi uso sorali­peskero keripe le autoch­toni flogos­kere grupnen­dar andi Austrija. Pantsch­var desch berscha flogos­kero grup­nengero tscha­tschipe jek jubile­jum ojs upredipe la cukunf­take. O kärntner taj schatcke Slove­nitike, o burgen­lan­ditike Horvacke, o burgen­lan­ditike Ungrike, o betschi­tike Tsche­chitike taj Slovatitike taj o Roma o aun­prin­dscharde schov flogos­kere grupn andi Austrija hi. Amen sam demo­kracija o artschi­jipe ando parla­mento pedar o schov flogos­kere grupn ando auditorium i kultura, tschib­tscha, sikadipe, i khetani historja taj o flogos­kere tscha­tschip­tscha upre sikal. Ando bersch dujeseri bisch taj schov o parla­mento intesivi la nove­lirun­gaha le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipeha, savo ada bersch pantschvar desch berscha mula­tinel, pe donde bescharla.

Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im Parlament ist ein bedeu­tender Schritt zur ver­stärkten Sicht­bar­machung der autoch­thonen Volks­gruppen Österreichs gelungen. Die Ver­anstal­tung, getra­gen von Walter Rosenkranz, Prä­sident des Natio­nal­rates, Markus Stotter, Prä­sident des Bundes­rates, Peter Haubner, Zweiter Prä­si­dent des Natio­na­lrates, und Doris Bures, Dritte Prä­siden­tin des Natio­nal­rates, setzt ein starkes öffent­liches Signal. Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines histo­rischen Meilen­steins: Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volks­gruppen­gesetz be­schlossen. Read the rest of this entry »

Roma-Sensibilisierungsworkshop in Oberwart

Januar 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min

Romengero sensibilisirungiskero workshop histo­rija, kul­tura taj ar­man­giptscha

Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektis­tar „O DROM andi Cukunft“ jek Romen­gero sen­sibi­lis­irungi­skero workshop ando khera le Roma-Ser­vicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi his­torija, kultura taj dschi­vipes­kere rejaliteta le Romendar taj Sinti­jendar dim ulo. Cil adale workshopis­tar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le min­den­feliti­kostar la flogos­kera grupnatar te sikal taj pomo­schago use te del taj o khero­dasch­tscha le arman­ga­gip­tschenge, savenca on le Romenca taj Sinti­jenca kon­fron­tirim on te sensi­bili­sirinel.

Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensi­bili­sie­rungs­workshop in den Räum­lich­keiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Ein­blicke in die Geschichte, Kultur und Lebens­reali­täten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen, das Ver­ständnis für die Vielfalt der Volks­gruppe der Roma zu fördern und die Teil­nehmer*in­nen für die Heraus­forderungen, mit denen die Roma und Sinti kon­fron­tiert sind, zu sensibilisieren.

(Beitrag: TV Erba)

Romani Ora (8.1., 9.1. und 12.1.2026)

Januar 13th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 8.1.2026 (mp3)

Hören Sie heute mehr über die 34. Roma-Dialog­platt­form im Bundes­kanzler­amt. Die Ver­anstal­tung wid­mete sich dem Thema „Förder­möglich­keiten für Parti­zipation und Empower­ment der Roma im Bereich Jugend und Berufs­bildung“. Durch die „Romani Ora“ beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 9.1.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ präsentieren wir Ihnen unsere Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mula­tin­tschage für Ihre Freizeit­planung. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge“ berich­tet Adi Gussak über den „Nerd Day“. Viel Spaß beim Zuhören!


Anhören: →Sendung vom 12.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag begleitet Sie mit der abwechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik und den zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrich­ten durch den Wochen­start.

Mulatintschago 30 berscha nacijonalfonds

Januar 10th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 9.1.2026 | 10:13 min

Festakt im Parlament zu 30 Jahre Nationalfonds

Jek mulatintschago ando parlamento pati­jartschao o 30-ber­schen­gero keripe le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jo­nal­socija­lismusis­tar. Le keripeha le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jonal­socija­lis­mustar bescha­rtscha i Austrija 1995, 50 berscha palo ar la NS-dikta­turatar, jek barikano caichn le prik­lipeha histor­ischi feran­voa­tini­pestar.

Wien, 10. November 2025: Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Bestehen des National­fonds für Opfer des Natio­nal­soziali­smus. Mit der Ein­richtung des National­fonds für Opfer des Natio­nal­sozialis­mus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauer­haftes Zeichen der Über­nahme von histo­rischer Ver­ant­wortung.

(Beitrag: TV Erba)