Archive for März, 2026

Arbeit mit Armutsbetroffenen in Salzburg (2024)

März 31st, 2026  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Zentralquartett – Menschenrechte hier und jetzt (Vol. 20)
FS1 – Freies Fernsehen Salzburg (23.6.2024)

Die Salzburger Sozialarbeiterin Alina Kugler berichtet über ihre Arbeit mit Armuts­betrof­fe­nen und schil­dert im Gespräch mit Uschi Liebing und Bernhard Jenny, wie Aus­gren­zung und Dis­krimi­nie­rung insbesondere von Roma (Not­reis­ende und Roma-Ge­flüch­tete aus der Ukraine) in Salzburg aus­sieht. Aufgezeichnet am 17. Juni 2024.

Die Diskussion wurde auch als Radiosendung und Podcast veröffentlicht (Radiofabrik – das Freie Radio in Salzburg, CC BY-NC-ND 4.0).

(Sendung: Zentralquartett/FS1)

Romani Ora (23., 24., 25. und 26.3.2026)

März 30th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 23.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA bietet Ihnen Roma-Musik aus allen Genres und infor­mative Volks­gruppen­nach­richten aus dem In- und Ausland. Durch die Sen­dung begleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 24.3.2026 (mp3)

Die Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ wird Ihnen präsentiert von Susanne Horvath. Im Tages­thema berichtet Tina Nardai vom Tag der offenen Tür der Schule für all­ge­meine Kranken- und Pflege­berufe in Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 25.3.2026 (mp3)

Der Spatenstich zur Renaturierung des Wehoferbaches in Oberwart ist das neue Tages­thema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Dazu er­halten Sie in­teres­sante Volks­gruppen­news in Deutsch und Burgenland-Romani. Die Sen­dung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 26.3.2026 (mp3)

Der „Mystery-Box-Verkauf“ tourte auch in Oberwart. Radio MORA war bei diesem Ver­kaufs­erleb­nis dabei. Mehr darüber hören Sie im Tages­thema dieser Sen­dung.

„Sehnsucht nach meiner Stimme“

März 30th, 2026  |  Published in Literatur & Bücher

"Sehnsucht nach meiner Stimme" - Lyrik-Broschüre des Rom e.V. in DeutschlandRom e.V. präsentiert Lyrik-Broschüre

Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Rom e.V. in Köln haben aus Texten, die im Rahmen ihres Deutsch- und Alpha­be­tisie­rungs­kurses ent­stan­den, eine kleine drei­sprachige Bro­schüre mit Gedichten er­stellt, die nun vor­ge­stellt wurde:

Sehr stolz präsentieren wir unsere neue Bro­schüre „Sehn­sucht nach mei­ner Stimme – Roma-Poesie“: Teil­neh­mer:in­nen unse­res Deutsch- und Alpha­beti­sie­rungs­kurses mit unter­schied­lichen Kennt­nissen der deut­schen Sprache haben nie­der­ge­schrie­ben, was ihr Herz be­wegt, ihre Sor­gen und Ängste, ihre Hoff­nungen, ihre Wünsche. Diese Poesie ist in Köpfen und Herzen ent­stan­den, in denen ver­schie­dene Sprachen und Zu­ge­hö­rig­keiten aktiv sind. Sie ent­springt direk­ter Lebens­erfah­rung und ver­zichtet durch die Ver­dichtung der Sprache auf Neben­sächli­ches. Ihre Poesie ist Trost für die Seele!

Nach einem öffentlichen Vortrag im Mai 2025 liegen nun die Gedichte auch in Form einer Bros­chüre vor, die mit freund­li­cher Unter­stützung der Stadt Köln (Kom­muna­les Integra­tions­zentrum) erstellt wer­den konnte.

Hier finden Sie die Online-Fassung der Broschüre.

(Zitierter Text: Rom e. V.)

Facts & Figures (580)

März 26th, 2026  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

41 % der deutschen Polizisten stim­men der Aus­sa­ge „Ich hät­te ein Pro­blem da­mit, wenn sich Sinti und Roma in mei­ner Ge­gend auf­hal­ten“ ganz od. teil­weise zu.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (18.3., 19.3. und 20.3.2026)

März 23rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 18.3.2026 (mp3)

Die ID Austria ist nicht mehr aus den Behörden­gängen weg­zu­denken. Doch viele Men­schen stehen ihr skeptisch gegen­über. In der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 19.3.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ berichtet Susanne Horvath von der Vor­sitzen­den­kon­ferenz der öster­rei­chi­schen autocht­honen Volks­gruppen. Dazu erwar­tet Sie auch eine weitere Aus­gabe der Rubrik „Mri his­torija – sar agun sina taj akane hi“. Durch das Pro­gramm führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 20.3.2026 (mp3)

Im neuen Tagesthema nehmen wir Sie mit zur „Signal 112 – der „Blaulicht­messe“, die zum dritten Mal in Oberwart ab­ge­halten wurde. Außer­dem versor­gen wir Sie mit den ab­wechs­lungs­reichs­ten Ver­anstal­tungs­hin­weisen der Region.

Facts & Figures (579)

März 19th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Seit April 2016 findet im Euro­pä­i­schen Par­la­ment all­jähr­lich die EU Roma Week, eine mehr­tä­gi­ge Ver­an­stal­tungs­rei­he über Roma, statt.

(Quelle)

Romani Ora (12., 13., 16. und 17.3.2026)

März 17th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 12.3.2026 (mp3)

Die Sintizza Christine Tweraser ist leidenschaft­liche Hobby-Lyrikerin. In ihren Gedichten ver­arbei­tet Sie ihre krea­tive Ader. Sie war zu Gast im „Radio MORA“-Studio und hat in der „Romani Ora“ über ihre Frei­zeit­be­schäf­ti­gung berichtet. Durch die Sen­dung führt Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 13.3.2026 (mp3)

Neben den Veranstaltungshinweisen/Mulatin­tschage und der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik hören Sie im Tages­thema der „Romani Ora“ eine Zu­sammen­fas­sung der Ver­anstal­tung „home fatale“, die im OHO anläss­lich des Welt­frauen­tages ab­gehal­ten wurde. Die Sendung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 16.3.2026 (mp3)

Neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten, die Ihnen Susanne Horvath und Josef Schmidt prä­sentie­ren, hören Sie im „Romani Ora“-Musik­montag die viel­fäl­tigste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 17.3.2026 (mp3)

Der Runde Tisch des Projekts „O drom andi cukunft“ fand diesmal unter dem Motto „Beruf­liche Zukunft junger Men­schen zwischen Wunsch und Wirk­lich­keit“ statt. Radio MORA berich­tet darüber im Tages­thema der „Romani Ora“.

Broschüre „Versäumte Erinnerung?“ vorgestellt

März 14th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Deckblatt der Broschüre "Versäumte Erinnerung" (Intitaitive Antifaschistisches Gedenken)Initiative Antifaschistisches Gedenken prä­sen­tiert ihre Bro­schüre: „Ver­säumte Er­inne­rung? Rechts­extre­mer Bom­ben­terror 1993–1996“

→Download (pdf)

Die Initiative Antifaschistisches Gedenken arbeitet zum rechts­extre­men Bomben­terror der 90er Jahren, der in erster Linie gegen Minder­heiten­an­ge­hörige, von Rassismus Be­trof­fene und ihre Unter­stützer*in­nen gerich­tet war. 25 Brief­bomben wurden zwi­schen 1993 und 1996 versendet, drei Rohr­bomben wurden gelegt. Vier Men­schen wurden ermordet, 15 Per­sonen – teils schwer – verletzt.

Seit Entstehung der Initiative im Jahr 2023 setzt sie sich mit der (fehlenden) Erinne­rung an den rechts­extre­men Bombenterror der Neun­ziger­jahre in Österreich aus­einander und damit, warum dieses Thema gesell­schaftlich quasi nicht ver­handelt wird. Sie hat sich mit dem Ziel ge­gründet, einen Beitrag zu den Be­mühun­gen zu leisten, diese Lücke im öster­reichi­schen Bewusst­sein zu schließen.

Unter der Leitfrage „Wie kann und soll eine antifaschistische und solida­rische Gedenk­praxis aus­sehen?“ hat die Initiative Anti­faschis­tisches Gedenken in den letzten zwei Jahren mit Betrof­fenen, (Min­der­heiten-)An­gehö­rigen, Wis­sen­schaft­ler*in­nen und Akti­vist*in­nen gespro­chen und dis­kutiert. Ein erstes Ergebnis dieser Arbeit hat sie nun in der von ihr heraus­ge­gebe­nen Broschüre „Versäumte Erinne­rung?“ prä­sentiert.

Die Neuerscheinung wurde am 5. März in den Räumlichkeiten des Klubs Sloweni­scher Stu­dent*in­nen in Wien vor­gestellt – unter anderem mit einer Lesung und einem Ge­spräch von und mit Manuela Horvath, Leiterin der Roma-Pastoral in Oberwart und Organi­satorin der jähr­lichen Gedenk­ver­anstal­tung an das Bomben-Attentat im Jahr 1995, bei dem vier Roma (Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon) ermordet wurden. Es werden wei­tere Termine folgen, unter ande­rem im April in Oberwart.

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Berufliche Zukunft junger Menschen

März 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.3.2026 | 6:46 min

Butjakeri cukunft terne manuschendar maschkar vintschinipe taj tschatschipe

Saj uscharipe le terne manschen ande lengeri butjakeri cukunft hi, taj sar le ande aja but­jakeri rejali­teta prik be­schardi schaj ol? Mindig buteder terne angle asaj phu­tscha­jip­tscha ande o but­jakero foro terdschon. Falime per­spek­tiv­tscha schaj o dschi­vipes­kero drom parul. Vaschoda sorale nec­verktscha pekan, godschi­kane aun­bitinip­tscha taj latsche partner­tscha, save le ternenge pomo­schipe den, kaj soraha ando but­jakero foro schaj kesdinen. Ada taj aver koji uso kari­kano stolo upro podijum dis­kutirim te ol.

Treffen am Runden Tisch: Berufliche Zukunft junger Menschen zwi­schen Wunsch und Wirk­lich­keit – Welche Erwar­tungen haben junge Men­schen an ihre beruf­li­che Zu­kunft und wie lassen sich diese mit der Realität der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spek­tiven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flus­sen. Deswegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:in­nen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und Weite­res wird beim „Runden Tisch“ am Podium diskutiert. Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgen­land in Oberwart bietet ein nieder­schwel­li­ges Bera­tungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Read the rest of this entry »

Zehn Jahre ohne Rudolf Sarközi

März 12th, 2026  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Ein Vermächtnis des Dialogs und der Anerkennung

Auf den Tag genau vor zehn Jahren verstarb der langjährige Roma-Aktivist Rudolf Sarközi, eine der zentralen Persön­lich­keiten der öster­reichi­schen Roma-Min­derheit. Als Obmann des Kultur­vereins öster­reichi­scher Roma (Web­site) prägte er über Jahr­zehnte hinweg maß­geblich die gesell­schaftliche und poli­tische An­erken­nung der Roma in Österreich.

Rudolf Sarközi, von Freunden und Wegbegleitern „Rudi“ genannt, setzte sich unermüd­lich für Gleich­berech­tigung, Sicht­barkeit und Dialog ein. Sein Engage­ment reichte weit über die eigene Com­munity hinaus: Er war ein Brücken­bauer zwischen Minder­heiten, Politik und Mehr­heits­gesell­schaft und galt als wichtige Stimme für Ver­ständi­gung und gegen­seitigen Respekt. Mit seinem Wirken leistete Sarközi einen ent­schei­denden Beitrag zur An­erken­nung der Roma als Volks­gruppe in Österreich. Sein Einsatz für kultu­relle Selbst­bestim­mung, historische Aufarbeitung und gesell­schaft­liche Teilhabe wirkt bis heute nach und bleibt ein wichtiger Bezugs­punkt für nach­folgende Genera­tionen von Aktivis­tinnen und Akti­visten.

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Romani Ora (5., 6., 9., 10. und 11.3.2026)

März 12th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 5.3.2026 (mp3)

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Lust aufs Fahr­rad­fahren. In der „Romani Ora“ be­kom­men Sie Tipps rund um die Frühjahrs­wartung für ihr Rad von „Peters Fahr­rad­werkstatt“ in Oberwart. Außer­dem erwartet Sie eine weitere Aus­gabe von „Mri his­torija“.


Anhören: →Sendung vom 6.3.2026 (mp3)

In dieser Freitagsausgabe der „Romani Ora“ erhalten Sie neben den Verastal­tungs­hinwei­sen/ Mula­tintscha­ge auch einen neuen Tages­beitrag: Zum Thema „Baby­loni­sche Sprach­ver­wirrung“ (mehr hier) haben wir diesmal die Autorin­nen Gitta Stagl und Eva Ribarits im Gespräch. Sie widmen sich auch der Kate­gorie „Mehr­spra­chiges Burgenland“.


Anhören: →Sendung vom 9.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird Ihnen wie gewohnt von Tina Nardai präsentiert. Neben der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik hören Sie in dieser Sendung auch die zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 10.3.2026 (mp3)

Diese Woche wird auch in der „Romani Ora“ der Weltfrauentag zelebriert. Im Tages­beitrag dieser Sendung er­fahren Sie mehr über das Projekt “Rosen gegen Gewalt”, das im Ober­warter Stadt­garten ab­ge­halten wurde.


Anhören: →Sendung vom 11.3.2026 (mp3)

Wishes for our sisters worldwide“ ist eine Ausstellung, die nlässlich des Weltfrauentags im OHO in Oberwart instal­liert wurde; mehr Infos dazu gibt es im Tages­beitrag der „Romani Ora“. Dazu prä­sentie­ren Ihnen Susanne Horvath und Josef Schmidt die Volks­gruppen­nachrichten.

Slovenija: 10 berscha Romani Union (2001)

März 12th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 11.3.2026 | 8:42 min

Aus unserem Archiv: Festival der Roma-Kultur in Slowe­ni­en – 10 Jahre Ro­mani Union (2001)

Festivalo le Romendar andi Slovenija: I organisa­cija „Romsko društvo / Ro­mani Union“, 1990 andi Murska Sobota, ando bersch 1991 ojs erschti poli­ti­schi Roma orga­nisa­cija andi Slove­nija kerdi uli. Ojs pijoni­ra­keri orga­nisa­cija bari­kane impuls­tscha taj sorale Romen­gere tscha­tschip­tscha andi regi­jona Prekmurije be­schar­tscha. I kheli­peskeri grupn „Somnakune Tscherheni“ uso desch­ber­schen­gero terdschi­vipe la „Romana Uni­jonatar“ akarde ule taj jek kultu­rakero arpa­rujipe ande Murska Sobota kerdo ulo.

Slowenien: Die Organisation „Romsko društvo / Romani Union“, gegrün­det 1990 in Murska Sobota, wurde im Januar 1991 als erste politi­sche Roma-Or­gani­sation Slowe­niens an­erkannt. Als Pionier­orga­ni­sa­tion setzte sie wich­tige Impulse für die Stär­kung der Roma-Rechte in der Region Prekmurje und ebnete den Weg für die spätere Grün­dung der „Zveza Romov Slovenije“ im Jahr 1996. Die Tanz­gruppe „Som­nakune Tscher­heni“ aus dem Burgenland trat im Rahmen des grenz­über­schrei­ten­den Kultur­aus­tauschs in Murska Sobota auf.

(Beitrag: TV Erba)

8to merc: Opre Romnja!

März 8th, 2026  |  Published in Frauenrechte

Internacijonali Dschuvlengero Di 2026


8. März - Weltfrauentag 2026

Romani Ora: sendung le farajnistar MORA

März 7th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Radijo Romani Ora, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 6.3.2026 | 8:51 min

Romani Ora: die Roma-Radiosendung des Vereins MORA

Der Verein MORA setzt sich seit seiner Gründung 1994 für ein mehr­sprachi­ges Radio­pro­gramm in allen vier bur­gen­ländi­schen Volks­gruppen­sprachen ein. Nach lang­jährigen Ver­handlun­gen um Lizenzen und Frequen­zen ent­wi­ckelte sich 2010 aus dem Aus­bildungs­radio des BRG Ober­pullen­dorf das heutige Radio OP. Dieses etablierte sich als drei­sprachi­ges Lokal­radio mit Bericht­erstat­tung aus dem Bezirk Ober­pullen­dorf auf Deutsch, Ungarisch und Kroatisch. Im Rahmen einer Ko­ope­ration mit dem Verein Roma-Service wurde auch die Roma-Volks­gruppe in das Projekt ein­ge­bun­den. Seit 2023 pro­duziert die Roma-Re­dak­tion in Oberwart mit Unter­stützung der Volks­gruppen­för­derung von Montag bis Freitag eine tägliche ein­stündige Radio­sendung, die auf Radio OP unter dem Titel „Romani Ora“ aus­ge­strahlt wird.

Imar ando bersch 1994 ando Burgenland o farajn „but tschib­tscha­kero pradimi radijo MORA“, kerdo ulo. Le ciliha, hot o schtar ofici­jeli tschib­tscha le Bur­gen­landis­tar, ando glajchi falati te schunel hi. Pal i horvacki, ungriki taj nimtschki tschib, ando lejcti bersch o pro­gramo jeka duj tschib­tscha­kera Romeng­era-ra­dijos­kera sen­dun­gaha, le ana­veha Romani Ora, bul­hardo ulo.

Angle trin bersch ando juli, erschtivar o jek orengero Romengero-radi­jos­kero magacin, te schunel sina. O progra­mos­kere punk­tscha la sen­dun­gatar igen minden­felitike hi. Pasche i Romen­geri-mu­schika taj o dschila andar o cilo them, ando min­den­feli­tike rub­rik­tscha, butvar flogos­kere grup­nen­gere tema­tscha, aun dikle pu­menge on. Ham te aktujeli taj regi­jonali kojendar phu­kado ol, phenel i mode­rator­kija, Tina Nardai. Ando khera le faraj­nistar Roma-Service Erbate, le dsche­nenge la Romani Ora redak­cijo­natar, te jek tikno ham bari­kano schtu­dijo del. Odoj phu­kajip­tscha kerde on, sen­dung­tscha upre lim on taj live sendim ol. Read the rest of this entry »

Romani Ora (2.3., 3.3. und 4.3.2026)

März 6th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 2.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit der viel­fältigs­ten Roma-Musik und den zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 3.3.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie mehr von „Yasi’s Yoga“ in Oberwart. Hier ent­stand eine Wohlfühl­oase für alle – egal ob Kinder, ältere Men­schen, Schwan­gere oder Mamas mit Babys. Susanne Horvath be­richtet darüber. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 4.3.2026 (mp3)

Verena Liszt-Rohlf ist die neue Vorsitzende der „SPÖ Frauen Oberwart“ und berich­tet uns in der „Romani Ora“ anläss­lich des bevor­stehen­den Frauen­welt­tages über Errun­gen­schaften und Heraus­forderun­gen in der Gleich­stellung. Susanne Horvath hat die Wissen­schaft­lerin, die sich auch in der Volks­gruppen­arbeit enga­giert, zum Interview ge­troffen.

Anglebeschtengeri konferenca jeke hangoha

März 5th, 2026  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 4.3.2026 | 5:51 min

Volksgruppen bündeln ihre Interessen: Vor­sitzen­denkon­fe­renz als ge­mein­same Stimme

O autochtoni flogoskere grupn andar i Austrija khetan jek plat­forma kerde, kaj le pradi­peske o aun­pasch­lari­ptscha le Austri­jakere flogen­dar pasche­der schaj ande on. Andi kon­ferenca le angle­besch­tendar le flogos­kere baj­rotschen­dar o angle beschte le aun­prin­dscharde flogos­kere grup­nendar khetan pumen kerde, kaj o aun­pasch­larip­tscha la politi­kake prik dim schaj on. Use hi o Burgen­lan­ditike Horvacke, Roma, Slova­kitike, Slove­nitike, Tsche­chi­tike taj Ungrike. I kon­ferenca hi jek kordi­naci­jona­kero than taj jek politischi vakera­schis­kero hango. Cil la angle­besch­ten­gera kon­feren­catar hi, khetan interes­tscha dikle te kerel taj jeka khetana posi­jonaha angle te dschal, taj o flogos­kere tschibtscha taj o bajder ent­vikli­nipe le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschi­pestar le tschulipengere tscha­tschi­pendar la Austri­jatar prik pescharde te on.

Die autochthonen Volksgruppen Österreichs treten mit einer gemein­samen Plattform stärker denn je an die Öffent­lich­keit. In der Stän­digen Kon­ferenz der Vor­sitzen­den der Volks­grup­pen­beiräte haben sich die Vor­sitzen­den der sechs an­erkann­ten Volks­gruppen zusam­men­ge­schlos­sen, um ihre Anliegen ge­bündelt gegen­über Politik und Verwaltung zu vertre­ten. Ver­treten sind die Volks­gruppen der Burgenland­kroaten, Roma, Slowaken, Slowenen, Tschechen und Ungarn. Die so­ge­nannte Vor­sitzenden­kon­ferenz fun­giert dabei sowohl als Ko­ordi­nations­stelle als auch als politi­sches Sprachrohr.

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Talalinipe Upro Karikano Stolo

März 3rd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen

Runder Tisch 2025 (Foto: Susanne Horvath, zVg vom Verein Hango Roma)Treffen am Runden Tisch in Oberwart

Donnerstag, 12.03.2026, 10:00 – 12:00 Uhr im OHO, Lisztgasse 12 in Oberwart

Berufliche Zukunft junger Menschen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Welche Erwartungen haben junge Men­schen an ihre beruf­liche Zukunft und wie las­sen sich diese mit der Re­ali­tät der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spekti­ven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flussen. Des­wegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:innen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und weiteres wird beim „Runden Tisch“ am Podium dis­kutiert.

Die Podiumsgäste:

  • Gabi Tremmel-Yakali (Leiterin der Abt. Interessen­politik der AK Burgenland, Arbeits­markt­ex­pertin, Mit­glied im AMS-Lan­des­di­rek­torium)
  • Christine Teuschler (Vorsitzende der Burgen­ländischen Volks­hoch­schulen)
  • Marie-Theres Pauss (Arbeitsmarktservice Oberwart)
  • Johann Pimperl (Ausbilder im Lehrberuf Metalltechnik/ Maschinen­bau­technik im Lehr­betrieb Jugend am Werk Rotenturm)
  • Lisa-Marie Horvath (Trainerin im Projekt O DROM ANDI CUKUNFT – An­lauf­stelle für Arbeits­markt- und Sozialbera­tung, Ober­wart)

Moderation: Adolf Gussak jun.

Anmeldung & Information:
alina.vozenilek@trendwerk.atlisa-marie.horvath@trendwerk.at

Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgenland in Oberwart (Schulgasse 2, 7400 Oberwart) bietet ein nieder­schwel­liges Beratungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Es sollen Be­schäf­tigungs­hemm­nisse abgebaut, das Selbst­wert­gefühl gestärkt, Lösungs­kom­petenz aktiviert, Basis­bildung ver­bessert und somit der Weg von der Arbeits­losig­keit auf den Arbeitsmarkt ge­ebnet werden. Mit den regel­mäßig statt­finden­den „Treffen am Runden Tisch“ soll eine Brücke zwischen ver­schiedenen Institu­tionen, Organi­satio­nen, Unter­nehmen, NGOs, Bildungs­ein­richtun­gen, Schulen, Beratungsvstellen, Medien und der Roma-Com­munity ge­schaffen werden. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (578)

März 1st, 2026  |  Published in Facts & Figures, Politik

Die rumänische Roma-Partei Partida Romilor (PRPE) stell­te von 1991 bis 2024 über 1600 Ge­mein­de- und Be­zirks­räte und in eini­gen Ge­mein­den auch den Bür­ger­meis­ter.

(Quelle)