Archive for Februar, 2026

Romani Ora (24.2., 25.2. und 26.2.2026)

Februar 26th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 24.2.2026 (mp3)

Am 21. Feber wird der Internationale Tag der Muttersprache ge­feiert. Das gilt natür­lich auch für Romanes. Adi Gussak hat sich mit dem Vor­sitzen­den des Volks­gruppen­bei­rates der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath (Verein Roma-Service), unter­halten. Mehr darüber hören Sie in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 25.2.2026 (mp3)

Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit an den Stausee in Burg. Dort trifft sich regel­mäßig eine Gruppe wasser­be­geister­ter Eisbrecher. Das Eisbaden ist für Sie zu einer lieb­ge­wonnenen Passion geworden. Dazu hören Sie die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik und die Volks­gruppen­nach­rich­ten.


Anhören: →Sendung vom 26.2.2026 (mp3)

Ein Roma-Sensibilisierungsworkshop, der über die Kultur, die Geschichte und die Lebens­reali­täten der Roma infor­miert, wurde in der Ab­teilung Kinder- und Jugend­hilfe des Landes Steiermark ab­gehalten. Mehr Infos darüber hören Sie in der heuti­gen „Romani Ora“ auf Radio MORA.

Deutschland: Minderheiten nicht im Grundgesetz

Februar 26th, 2026  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Großer Rückschlag: Zentralrat kri­ti­siert Ab­leh­nung der Bun­des­rats­ini­tia­ti­ve zur Auf­nah­me der vier na­tio­na­len Min­der­heiten in das Grund­ge­setz durch die Bun­des­re­gie­rung

Mit Unverständnis reagiert der Vorsitzende des Zentral­rates Deut­scher Sinti und Roma, Romani Rose, auf die Ent­schei­dung der deut­schen Bundes­regie­rung, die Auf­nahme der vier an­er­kann­ten natio­nalen Minde­rheiten in das Grund­gesetz ab­zu­lehnen. „Die vier natio­nalen Minder­heiten wurden 1998 durch das euro­päi­sche Rahmen­über­ein­kommen des Europa­rates in Deutsch­land an­er­kannt. Der Zentral­rat be­grüßte des­halb die Initia­tive der Bun­des­län­der Schles­wig-Holstein, Bran­den­burg und Sachsen, den Schutz der vier natio­nalen Minder­heiten durch die Auf­nahme in das Grund­gesetz zum Staatziel unseres demo­kra­tischen Rechts­staats zu ver­pflich­ten. Der Anstieg eines neuen Rechts­extre­mis­mus und Natio­nalis­mus, der sich gegen­über Sinti und Roma feind­lich durch Übergriffe und Gewalt zeigt wie in München (2016) mit drei er­mor­deten An­ge­hö­rigen unserer Minder­heit, in Hanau (2020) mit drei An­gehö­rigen und in Solingen (2024) mit einer Familie mit zwei kleinen Kindern em­pfinden wir vor der Erfah­rung in der deut­schen Geschichte als eine Gefahr für Sinti und Roma in diesem Land. Die Zu­nahme anti­ziganis­tischer Vorfälle von 1.233 im Jahr 2022 auf 1.678 im Jahr 2023, ein Anstieg von 40 %, belegt die er­schre­ckende Ent­wicklung. Der Zentralrat be­dauert die ab­leh­nende Haltung des Bundes­in­nen­minis­teri­ums in Kenntnis dieser be­un­ruhi­genden Gefahr.

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Sánchez: „Respekt, Gleichheit und Anerkennung“

Februar 24th, 2026  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ministerpräsident Sánchez beim Festakt, 21.2.2026 (Foto: La Moncloa)600-Jahr-Jubiläum in Spanien: Ein Festakt in Madrid be­schließt das „Jahr der Gita­nos“. Re­gie­rungs­chef Pedro Sánchez be­kräf­tigt das En­gage­ment der Re­gie­rung für „Respekt, Gleich­heit und An­er­ken­nung“ der Gitanos (spa­ni­sche Roma).

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sán­chez leitete im Präsi­denten­sitz La Moncloa in Madrid den offi­ziellen Festakt zum Ab­schluss des Jahres der Gitanos, das 2025 anläss­lich des 600-Jahr-Ju­bilä­ums ihrer Ankunft in Spanien be­gangen wurde. In seiner Rede be­tonte der Regie­rungs­chef, dass „sechs Jahr­hunderte später und nach einem ganzen Jahr des Ge­denkens und der An­erken­nung das Volk der Gitanos (pueblo gitano) weder Almosen noch Folklore ver­langt. Es ver­langt etwas viel Ein­fache­res: Respekt, Gleich­heit und An­erken­nung. Die spa­nische Regierung und ich selbst ver­pflich­ten uns, weiter daran zu arbeiten, dass dies Realität wird.“

Die Veranstaltung unter dem Titel „Gelem, Gelem“ brachte Persön­lich­keiten aus Kultur, Politik, Wissen­schaft und sozialem Engage­ment zusam­men, um für die Gleich­berech­ti­gung der Gitanos und ihren kultu­rellen Reichtum ein­zu­treten. An­wesend waren auch die Ministerin für Inklu­sion, soziale Sicher­heit und Migra­tion und Re­gie­rungs­spre­cherin Elma Saiz sowie die Minis­terin­nen für Bildung und Gleich­stellung, Milagros Tolón und Ana Redondo.

Pedro Sánchez hat diese sechs Jahrhunderte als 600 Jahre „gemein­samer Geschichte“ be­schrie­ben, da „das Volk der Gitanos kein separa­tes Kapitel unserer Ge­schichte ist. Ihr seid ein wesent­licher Teil davon“, denn „Spanien ist ohne die prägenden Spur des Volks der Gitanos nicht zu ver­stehen“, betonte er.

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Romani Ora (19.2., 20.2. und 23.2.2026)

Februar 23rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 19.2.2026 (mp3)

Auch in Oberwart wurde der Fasching gebührend ver­abschiedet. In der „Romani Ora“ haben wir die närrischs­ten Eindrücke für Sie fest­gehalten. Außer­dem hören Sie in „Mri histo­rija“ mehr über den Ort Grodnau (Markt­gemeinde Mariasdorf im Bezirk Ober­wart).


Anhören: →Sendung vom 20.2.2026 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Mit dabei sind die Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mula­tin­tschage und natür­lich die Jugend­sendung, in der sich diesmal alles um den Fasching dreht.


Anhören: →Sendung vom 23.2.2026 (mp3)

Im „Romani Ora“-Musikmontag bekommen Sie die schönste Roma-Musik im Mix mit den Volks­gruppen­nach­richten prä­sentiert. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie wie ge­wohnt Tina Nardai.

Facts & Figutes (577)

Februar 23rd, 2026  |  Published in Facts & Figures

Mit 63% ist Portugal das EU-Land, in dem die meis­ten Roma an­ge­ben, in den letz­ten 12 Mo­na­ten Dis­kri­mie­rung er­fah­ren zu ha­ben. 2016 wa­ren es nur 47%.

(Quelle)

Tagungsankündigung: „Wien gegen Rassismus“

Februar 22nd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

23. März 2026: Tagung „Wien gegen Ras­sis­mus: Ein Aktions­plan für eine ras­sis­mus­kri­ti­sche Po­li­tik und Ver­wal­tung“

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus ver­anstaltet die Abtei­lung Integra­tion und Diver­sität am 23. März 2026 von 8:30 Uhr bis 13 Uhr eine Fach­tagung in Wien. Die Ver­anstal­tung findet im Fest­saal des Rat­hauses (1., Lich­tenfels­gasse 2) statt. Eine An­mel­dung ist online mög­lich.

Thema der Tagung ist der Aktionsplan für eine rassis­mus­kriti­sche Politik und Ver­waltung mit Impuls­vor­trägen, Podiums­dis­kussion und Ver­netzungs­café. Das Ziel der Ver­anstal­tung ist es, den Wiener Aktions­plan gegen Rassis­mus 2025 einem breiten Publi­kum be­kannt zu machen und die Ver­netzung zwischen Ver­tre­ter*in­nen von zivil­gesell­schaft­li­chen Orga­nisa­tio­nen und der Politik und Ver­waltung voran­zu­treiben und zu ver­tiefen. Ziel­gruppe sind Per­sonen aus den Berei­chen Politik, Verwaltung und Zivil­gesell­schaft, Ex­pert*in­nen und andere In­teres­sens­gruppen.

Programm:

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Ö1: Die Roma im Burgenland (1–5)

Februar 20th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

„Wir waren niemand mehr“
ORF/Ö1, Betrifft: Geschichte (Okt. 2025)

Mit den Historikern Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl, Autoren des Buches „Einfach weg!“. Ver­schwun­dene Roma-Sied­lun­gen im Burgenland (New Academic Press). Gestaltung der fünfteiligen Reihe: Rosemarie Burgstaller

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

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Romani Ora (16.2., 17.2. und 18.2.2026)

Februar 19th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 16.2.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA versorgt Sie auch in dieser Woche wieder mit der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik und den infor­mati­ven Volks­gruppen­nach­rich­ten in Deutsch und Bur­gen­land-Ro­mani.


Anhören: →Sendung vom 17.2.2026 (mp3)

Der 33. Roma-Ball ging auch heuer wieder im Unterwarter Kultur­haus über die Bühne. Es wurde getanzt, es wurde gelacht, es wurde Tra­dition gelebt. Einen aus­führli­chen Bericht darüber hören Sie in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Durch die Sendung beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 18.2.2026 (mp3)

Der junge Fabian Sztubics betreibt in Oberwart den Barber­shop „OG CUTZ“. Im Tages­thema erzählt er uns, dass dieser Salon schon immer sein Traum war, und klärt über die neues­ten Haar- und Barttrends auf. Durch die „Romani Ora“ begle­itet Sie heute zum ersten Mal Susanne Horvath.

Romano Mulatintschago Tenuerbate

Februar 17th, 2026  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 16.2.2026 | 6:15 min

33. Traditioneller Roma-Ball in Unterwart

Te ada bersch o Romano mulatintschago Tenuerbate tel likerdo ulo. O keraschi o farajn HANGO ROMA andar o suditiko Burgen­land o pativ­jakero upre dipe hi, o tra­dicijo­neli Romano mula­tin­tschago tel te likerel taj afka i kultura le Romen­dar le pradi­peske te pre­senti­rinel. O tradici­joneli Romano mula­tin­tschago jek kultu­rakero bari­kanipe ando Burgenland hi, savo dsche­nenge, Roma taj ga­dschenge i kultura le Romen­dar pascheder anel. Ov jek ardschu­mipe jeka kultu­rela iden­titetatar la flogos­kera grupnatar le Romen­dar hi. I muschika use o Romano mulatin­tschago 2026 le Erbakere muschikane banden­dar, i LEON BERGER BAND, ROMANO RATH sar andar andar o ungriko o BELA HORVATH EN­SEMBLE taj i ANITA WAGNER kerde. Cil le Romane mula­tin­tscha­gostar hi, kaj o Roma tajo gadsche afka schaj pumen te prin­dscharel siklon taj pumen schaj arparun. Sar sako bersch uso Romano mula­tin­tschago te ada bersch i Romani kiral­kija taj o o Romano kirali aro­dim ule taj le pra­dipeske presen­tirim. Ada bersch i Romani kiralkija i Leonie Neiser taj o Kevin Horvath ule. Use ada­bersches­kero Romano mula­tin­tschago 2026 mulatim taj keldo ulo, dschi hora ratschas­ke ande.

Der Verein HANGO ROMA hatte die ehrenvolle Aufgabe, den tra­ditio­nellen Roma-Ball in Unterwart zu ver­anstalten und so die Kultur der Roma der Öffent­lich­keit zu prä­senti­eren und sich­tbar zu machen. Der Roma-Ball ist ein jähr­licher kultu­reller Fix­punkt, und dies seit nun 33 Jahren. Er ist gleich­zeitig Ausdruck der kultu­rellen Identität der Volks­gruppe der Roma. Musi­kalisch umrahmt wurde der Roma-Ball 2026 von den Oberwarter Roma-Musik­gruppen, der LEON BERGER BAND und ROMANO RATH, sowie vom BELA & LACI aus Ungarn und ANITA WAGNER. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (576)

Februar 15th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Weniger als die Hälfte der jungen Men­schen in Deutsch­land (16 bis 25 Jah­re) kann den Zeit­raum der NS-Herr­schaft kor­rekt be­nen­nen.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (11.2., 12.2. und 13.2.2026)

Februar 15th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 11.2.2026 (mp3)

Die Bestsellerautorin Martina Parker hat in Bad Tatzmannsdorf ihr neues­tes Werk „Anbandeln“ prä­sen­tiert. Adi Gussak hat die Schrift­stellerin zum Interview ge­troffen. In dieser Aus­gabe der „Romani Ora“ hören Sie auch wieder die zwei­spra­chigen Volks­gruppen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 12.2.2026 (mp3)

„Blumen 4 Jahreszeiten“ ist die erste Adresse in Oberwart, an der Sie auch einen Selbst­bedie­nungs­container, den „Flowers 2 go“, für frische Blumen abseits der Öff­nungs­zeiten nutzen können. Susanne Horvath berich­tet darüber aus­führli­cher im Tages­thema dieser „Romani Ora“. Es mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 13.2.2026 (mp3)

Mit den Veranstaltungshinweisen / Mulatin­tschage, den Wetter­aussichten fürs Wochen­ende und der Jugend­sendung “young, wild and free – le ter­nenge” stimmen wir Sie in der „Romani Ora“ auf den bevor­ste­hen­den Valentins­tag ein.

Romano Dikipe (8to feberi 2026)

Februar 13th, 2026  |  Published in Radio, Podcast & TV

Romano Dikipe Logo (Bild: ORF.at)Romano Dikipe, 8to feberi 2026
Televisakero magacin, ORF 2 Burgenland

Streaming: on.ORF.at

Ando aktujeli ardipe la sendungatar Romano Dikipe phuka­vas pedar i na­schadi Romen­geri sid­lung andar Lacken­bach, pedar o artschi­jipe „Amen sam demo­kracija“, savo ando parla­mento prado ulo, jek vake­ripe le bare rascha­jiha Ägidius Zsif­kovics sika­vas taj o gondo­lipes­kero mula­tin­tschago upro aten­tato Erbatar.

I naschadi Romengeri sidlung andar Lackenbach
O kesdipe, afka sar mindig, amaro sendungakero redo „Upro jomi le naschade Romen­gere sidlung­tschen­dar le Burgen­landistar“ kerel. Adi o Adi Gussak ando becirk Uprutni Pulja dro­meske hi, hatek ande Lacken­bach. Jek bersch palo kija bersch, jek gondo­lipes­kero mula­tin­tschago Lacken­bach amen vodinel. Odoj upro Romen­gero gondo­lipes­kero than upro opfer­tscha le agune upre­likeri­pes­kere logeristar, gon­dolim ol. Ande ada sika­jipe ham vasch i aguni Romen­geri sidlung ande Lacken­bach dschal. Kaj li sina? Ko odoj dschiv­lahi? Del meg jomi? O Adi Gussak angle poar kurke ande dschen­des­kere situaciji le biro Christian Weninger taj le phure biro Heinrich Dorner restscha.

Artschijipeskero pradipe „Amen sam demokracija“
Angle 50 berscha andi Austrija, o flogoskero grupnengero tscha­tschipe, ar dim ulo. Ada tscha­tschipe o tscha­tschip­tscha le flogos­kere grup­nendar upre sikal. Ande, afka sar o keripe le flogos­kere grupnen­gere bajrot­schendar tel pisim hi, ersch­tivar le hor­vackenge, slo­veniti­kenge, ungri­kenge taj tsche­chitenge. O aun­prindscha­ripe le slova­kitendar ando bersch 1992 sina, le Romendar akor ando bersch 1993. Afka andi Austrija schov flogos­kere grupn aun prin­dscharde hi taj lenge vid­minel pe akan jek artschi­jipe ando parla­mento.

Ando vakeripe le bare raschajiha Ägidius Zsifkovics
Sajt 16 berscha o Ägidius Zsifkovics o baro raschaj Tikni Martonatar hi. Ojs burgen­lan­ditiko horvacko o khetan dschi­vipe le burgen­landitike flogos­kere grup­nendar, bari­kano ando vodschi leske paschlol. Read the rest of this entry »

Romani Ora (5.2., 6.2., 9.2. und 10.2.2026)

Februar 11th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 5.2.2026 (mp3)

Die Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet für Sie ein neues, in­teres­santes Tages­thema und eine weitere Ausgabe von Mri histo­rija. Hören Sie mehr über den Tag der offenen Tür der BAfEP Oberwart und span­nende Infos über Roma und Romnja, die de Holocaust über­lebt haben. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 6.2.2026 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA versorgt Sie wieder mit dem Ver­anstal­tungs­hin­wei­sen/ Mula­tin­tschage. Und in der Jugend­sendung berichtet Adi Gussak vom dies­jährigen „GROW-Job­festival“. Dazu ver­wöhnen wir Sie mit der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 9.2.2026 (mp3)

Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie neben der vielfältigsten Roma-Musik auch die zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­rich­ten. Durch die Sendung beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.2.2026 (mp3)

Im Offenen Haus Oberwart fand der zweite „pOHOetry Slam“ statt. Moderiert wurde er von Katharina Wenty – ihrer Ein­ladung folgten sowohl Rou­tiniers aus der Slam-Szene als auch Bühnen-Frisch­linge. Im Tages­thema dieser „Romani Ora“ auf Radio MORA können Sie mehr über diesen „Dichter­wettstreit“ hören.

Ida Kelarová: „Hej Romale“ (2019) ♫

Februar 10th, 2026  |  Published in Musik

Die tschechische Roma-Sängerin Ida Kelarová, inter­natio­nal be­kannte Musikerin und Grün­derin des Roma-Jugend­chors Čhavorenge, feiert heute ihren 70. Geburts­tag. Wir gratu­lieren!

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Romani Ora (29.1., 30.1., 2., 3. & 4.2.2026)

Februar 6th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 29.1.2026 (mp3)

Sie hören die „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Die mögli­chen Vor- und Nach­teile einer „4-Tage-Woche“ hinter­fragt und thema­tisiert Adi Gussak im Tages­beitrag. In „Mri historija“ unter­nehmen wir wieder eine kleine, gemein­same Reise in die Ver­gangen­heit.


Anhören: →Sendung vom 30.1.2026 (mp3)

In der Jugendsenung „Young, wild and free – le ternenge“ beschäf­tigt sich Adi Gussak mit dem „Welttag der Bildung“ und in den Ver­anstal­tun­gen/ Mu­la­tin­tschage hören Sie die ab­wechs­lungs­reichs­ten Ausgeh­tipps für die Region. Dazu spielen wir die beste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 2.2.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai. Neben der schönsten Roma-Musik aus den unter­schied­lichs­ten Ländern er­fahren Sie auch informative Neuig­keiten aus der Volks­gruppe in den zwei­sprachi­gen Nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 3.2.2026 (mp3)

Bereits zum 34. Mal ging in Oberwart die Baumesse über die Bühne. Stimmen der Ver­ant­wort­li­chen, der Aus­stel­lerIn­nen und Be­su­cherIn­nen hören Sie im Tages­beitrag der „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 4.2.2026 (mp3)

Anlässlich des 31. Jahrestages des Terroranschlages vom 4. Februar 1995, bei dem vier Roma in Oberwart ermordet wurden, lud die Roma-Pas­toral zur Gedenk­feier ein. Im Tages­beitrag der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Außer­dem erhalten Sie die Volks­gruppen­nach­rich­ten von Susanne Horvath und Josef Schmidt. Durch die Sen­dung führt Sie Tina Nardai.

„Barcelona, gitana meva“

Februar 5th, 2026  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Wiener Künstlerin Messnik in BarcelonaWiener Künstlerin Cristina Messnik veranstal­tet par­tizi­pa­tives Kunst­projekt mit Roma-Frauen in Spanien

Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozial­arbei­terin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künst­leri­schen Erfah­run­gen mit Roma-Frauen in einem parti­zipa­tiven Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zu­sammen­arbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Foto­grafie­work­shops für Roma-Frauen an­bieten, die sie dabei unter­stützen, sich den öffent­lichen Raum der Stadt zurück­zu­erobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbst­ermäch­ti­gung zu stärken.

Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemein­sam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbst­ermäch­ti­gung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstle­rische Aktion zielt darauf ab, den Prota­gonis­tin­nen die Bedeutung dieses integra­tiven Instru­ments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem drei­tägi­gen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an ver­schie­denen Orten der Stadt, wobei der Viel­sprachig­keit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum ge­geben wird. Read the rest of this entry »

Deutschland: Abschiebung statt Aufklärung

Februar 4th, 2026  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

DreyecklandOpfer von polizeilicher Hundeattacke in Umkirch (Baden-Württem­berg) soll ab­ge­scho­ben werden

RDL, 2.2.2026: Immer wieder wurde gefordert, einen Po­li­zei­einsatz Ende April 2020 im Umkirch, nahe Freiburg, der völlig aus dem Ruder ge­laufen ist, auf­zu­klären. Nun scheinen die Behör­den ihn auf ihre Weise zu „erle­digen“. Der Betrof­fene der dama­ligen Hunde­attacke (wir be­rich­te­ten), der seit 35 Jahren in Deutsch­land lebt, sitzt in Ab­schiebe­haft in Pforzheim und soll nach RDL vor­liegen­den Infor­matio­nen am 4. Februar im Rahmen einer Sammel­ab­schie­bung in den Kosovo ab­ge­scho­ben werden. Auf den Fall macht das Romabüro Freiburg auf­merksam.

Am 28. April 2020 kam die Polizei in Umkirch bei Freiburg wegen eines mut­maß­lich falsch ge­parkten Autos und evtl. Un­klar­heiten über die Besitz­ver­hält­nisse zu einer Roma-Familie. Der Polizei­einsatz eska­lierte komplett. Ohne dass es Berichte über Gewalt durch die Familie gab, ließ die Polizei nach Dar­stellung der Familie während eines Disputs den Hund los. Dieser verbiss sich im Arm des Fami­lien­vaters Mohammed D. „Ich habe die Schnauze voll von euch“, soll ein Polizist nach Aus­sagen der Familie damals gesagt haben. Für die Familie war dies anti­ziganis­tisch motiviert. Auch die zum Einsatz dazu­ge­kom­menen Poli­zistIn­nen, so der Sohn von Moham­med D. in einem Video, seien über die Folgen des Einsatzes ihrer Kol­legIn­nen scho­ckiert gewesen.

Warum überhaupt ein Hund eingesetzt wurde, erklärte die Polizei­presse­spre­cherin der Freiburger Polizei Laura Riske 2020 gegen­über Radio Dreyeckland: „Der Einsatz der Hunde­staffel war ledig­lich dem Zufall ge­schuldet, dass diese die nächste freie Streife war und bis zum Eintreffen des Polizeir­eviers Breisach somit bereits vor Ort.“ Moham­med D. musste auf­grund der Hunde­bisse mehrere Stunden lang not­operiert werden. Glück­licher­weise überlebte er.

2020 äußerte sich auch der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: „Dieser Vorfall muss lücken­los auf­geklärt werden, damit das Ver­trauen unserer Minder­heit in die Polizei nicht be­schädigt wird. Sollten die Vorwürfe zu­treffen, hätten wir es mit Fällen von gefähr­li­cher oder schwerer Körper­ver­letzung und Nötigung zu tun. Sollte die An­nahme der Straf­anzeige dieses Vorfalls durch die Frei­burger Polizei tat­säch­lich ver­weigert worden sein, besteht zudem der Verdacht der vers­uchten Straf­ver­eitelung im Amt durch weitere Polizei­beamte.“

Aufgeklärt wurde der Fall allerdings nie. Read the rest of this entry »

Gondolipeskero mulatintschago Erbate

Februar 3rd, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min

31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart

Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschu­enja enja­var desch taj pantsch o schtar Roma Erbate mur­darde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phare­der rasistis­tischi aten­tato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisini­peha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogos­kera grup­natar sar isch­kolasch­tscha andar o bun­dakero duj tschib­tschen­gero gim­nasijum Erba uso gondo­li­pes­kero mula­tin­tschago gon­denca pumen ande, ande. Uso udud le gondo­lipes­tar momel­tscha aun­dschiv­tscharde ule.

Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier An­gehö­rige der Roma-Volks­gruppe er­mordet wurden, lud die Roma­pastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenk­feier an der Gedenk­stätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Atten­täter Franz Fuchs einen der schwers­ten rassis­tisch moti­vierten An­schläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Auf­schrift „Roma zurück nach Indien“ ge­tarnte Spreng­falle getötet. Die Gedenk­feier wurde durch Beiträge von Jugend­lichen der Roma-Volks­gruppe sowie Schü­lerinnen des Zwei­sprachigen Bundes­real­gymna­siums Oberwart mit­gestaltet. Ihre Mit­wirkung unter­streicht die Be­deutung der Weiter­gabe histo­rischer Ver­ant­wortung und des Engage­ments junger Men­schen gegen Rassismus, Aus­gren­zung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein öku­menisches Gebet, das Raum für gemein­sames Inne­halten und Ver­bunden­heit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grab­kerzen entzündet und nieder­gelegt. Musi­kalisch beglei­tet wurde die Gedenk­feier von Romano Rath.

(Beitrag: TV Erba)