Februar 26th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 24.2.2026 (mp3)
Am 21. Feber wird der Internationale Tag der Muttersprache gefeiert. Das gilt natürlich auch für Romanes. Adi Gussak hat sich mit dem Vorsitzenden des Volksgruppenbeirates der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath (Verein Roma-Service), unterhalten. Mehr darüber hören Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 25.2.2026 (mp3)
Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit an den Stausee in Burg. Dort trifft sich regelmäßig eine Gruppe wasserbegeisterter Eisbrecher. Das Eisbaden ist für Sie zu einer liebgewonnenen Passion geworden. Dazu hören Sie die abwechslungsreichste Roma-Musik und die Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 26.2.2026 (mp3)
Ein Roma-Sensibilisierungsworkshop, der über die Kultur, die Geschichte und die Lebensrealitäten der Roma informiert, wurde in der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe des Landes Steiermark abgehalten. Mehr Infos darüber hören Sie in der heutigen „Romani Ora“ auf Radio MORA.
Februar 26th, 2026 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Großer Rückschlag: Zentralrat kritisiert Ablehnung der Bundesratsinitiative zur Aufnahme der vier nationalen Minderheiten in das Grundgesetz durch die Bundesregierung
Mit Unverständnis reagiert der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, auf die Entscheidung der deutschen Bundesregierung, die Aufnahme der vier anerkannten nationalen Minderheiten in das Grundgesetz abzulehnen. „Die vier nationalen Minderheiten wurden 1998 durch das europäische Rahmenübereinkommen des Europarates in Deutschland anerkannt. Der Zentralrat begrüßte deshalb die Initiative der Bundesländer Schleswig-Holstein, Brandenburg und Sachsen, den Schutz der vier nationalen Minderheiten durch die Aufnahme in das Grundgesetz zum Staatziel unseres demokratischen Rechtsstaats zu verpflichten. Der Anstieg eines neuen Rechtsextremismus und Nationalismus, der sich gegenüber Sinti und Roma feindlich durch Übergriffe und Gewalt zeigt wie in München (2016) mit drei ermordeten Angehörigen unserer Minderheit, in Hanau (2020) mit drei Angehörigen und in Solingen (2024) mit einer Familie mit zwei kleinen Kindern empfinden wir vor der Erfahrung in der deutschen Geschichte als eine Gefahr für Sinti und Roma in diesem Land. Die Zunahme antiziganistischer Vorfälle von 1.233 im Jahr 2022 auf 1.678 im Jahr 2023, ein Anstieg von 40 %, belegt die erschreckende Entwicklung. Der Zentralrat bedauert die ablehnende Haltung des Bundesinnenministeriums in Kenntnis dieser beunruhigenden Gefahr.
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Februar 24th, 2026 |
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Ehrungen & Nachrufe, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen
600-Jahr-Jubiläum in Spanien: Ein Festakt in Madrid beschließt das „Jahr der Gitanos“. Regierungschef Pedro Sánchez bekräftigt das Engagement der Regierung für „Respekt, Gleichheit und Anerkennung“ der Gitanos (spanische Roma).
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez leitete im Präsidentensitz La Moncloa in Madrid den offiziellen Festakt zum Abschluss des Jahres der Gitanos, das 2025 anlässlich des 600-Jahr-Jubiläums ihrer Ankunft in Spanien begangen wurde. In seiner Rede betonte der Regierungschef, dass „sechs Jahrhunderte später und nach einem ganzen Jahr des Gedenkens und der Anerkennung das Volk der Gitanos (pueblo gitano) weder Almosen noch Folklore verlangt. Es verlangt etwas viel Einfacheres: Respekt, Gleichheit und Anerkennung. Die spanische Regierung und ich selbst verpflichten uns, weiter daran zu arbeiten, dass dies Realität wird.“
Die Veranstaltung unter dem Titel „Gelem, Gelem“ brachte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und sozialem Engagement zusammen, um für die Gleichberechtigung der Gitanos und ihren kulturellen Reichtum einzutreten. Anwesend waren auch die Ministerin für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration und Regierungssprecherin Elma Saiz sowie die Ministerinnen für Bildung und Gleichstellung, Milagros Tolón und Ana Redondo.
Pedro Sánchez hat diese sechs Jahrhunderte als 600 Jahre „gemeinsamer Geschichte“ beschrieben, da „das Volk der Gitanos kein separates Kapitel unserer Geschichte ist. Ihr seid ein wesentlicher Teil davon“, denn „Spanien ist ohne die prägenden Spur des Volks der Gitanos nicht zu verstehen“, betonte er.
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Februar 23rd, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 19.2.2026 (mp3)
Auch in Oberwart wurde der Fasching gebührend verabschiedet. In der „Romani Ora“ haben wir die närrischsten Eindrücke für Sie festgehalten. Außerdem hören Sie in „Mri historija“ mehr über den Ort Grodnau (Marktgemeinde Mariasdorf im Bezirk Oberwart).
Anhören: →Sendung vom 20.2.2026 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Mit dabei sind die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage und natürlich die Jugendsendung, in der sich diesmal alles um den Fasching dreht.
Anhören: →Sendung vom 23.2.2026 (mp3)
Im „Romani Ora“-Musikmontag bekommen Sie die schönste Roma-Musik im Mix mit den Volksgruppennachrichten präsentiert. Durch die Sendung begleitet Sie wie gewohnt Tina Nardai.
Februar 23rd, 2026 |
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Facts & Figures
Mit 63% ist Portugal das EU-Land, in dem die meisten Roma angeben, in den letzten 12 Monaten Diskrimierung erfahren zu haben. 2016 waren es nur 47%.
(Quelle)
Februar 22nd, 2026 |
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Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
23. März 2026: Tagung „Wien gegen Rassismus: Ein Aktionsplan für eine rassismuskritische Politik und Verwaltung“
Zum Internationalen Tag gegen Rassismus veranstaltet die Abteilung Integration und Diversität am 23. März 2026 von 8:30 Uhr bis 13 Uhr eine Fachtagung in Wien. Die Veranstaltung findet im Festsaal des Rathauses (1., Lichtenfelsgasse 2) statt. Eine Anmeldung ist online möglich.
Thema der Tagung ist der Aktionsplan für eine rassismuskritische Politik und Verwaltung mit Impulsvorträgen, Podiumsdiskussion und Vernetzungscafé. Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Wiener Aktionsplan gegen Rassismus 2025 einem breiten Publikum bekannt zu machen und die Vernetzung zwischen Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Politik und Verwaltung voranzutreiben und zu vertiefen. Zielgruppe sind Personen aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, Expert*innen und andere Interessensgruppen.
Programm:
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Februar 20th, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV
„Wir waren niemand mehr“
ORF/Ö1, Betrifft: Geschichte (Okt. 2025)
Mit den Historikern Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl, Autoren des Buches „Einfach weg!“. Verschwundene Roma-Siedlungen im Burgenland (New Academic Press). Gestaltung der fünfteiligen Reihe: Rosemarie Burgstaller
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
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Februar 19th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.2.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA versorgt Sie auch in dieser Woche wieder mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik und den informativen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 17.2.2026 (mp3)
Der 33. Roma-Ball ging auch heuer wieder im Unterwarter Kulturhaus über die Bühne. Es wurde getanzt, es wurde gelacht, es wurde Tradition gelebt. Einen ausführlichen Bericht darüber hören Sie in dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 18.2.2026 (mp3)
Der junge Fabian Sztubics betreibt in Oberwart den Barbershop „OG CUTZ“. Im Tagesthema erzählt er uns, dass dieser Salon schon immer sein Traum war, und klärt über die neuesten Haar- und Barttrends auf. Durch die „Romani Ora“ begleitet Sie heute zum ersten Mal Susanne Horvath.
Februar 17th, 2026 |
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Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 16.2.2026 | 6:15 min
33. Traditioneller Roma-Ball in Unterwart
Te ada bersch o Romano mulatintschago Tenuerbate tel likerdo ulo. O keraschi o farajn HANGO ROMA andar o suditiko Burgenland o pativjakero upre dipe hi, o tradicijoneli Romano mulatintschago tel te likerel taj afka i kultura le Romendar le pradipeske te presentirinel. O tradicijoneli Romano mulatintschago jek kulturakero barikanipe ando Burgenland hi, savo dschenenge, Roma taj gadschenge i kultura le Romendar pascheder anel. Ov jek ardschumipe jeka kulturela identitetatar la flogoskera grupnatar le Romendar hi. I muschika use o Romano mulatintschago 2026 le Erbakere muschikane bandendar, i LEON BERGER BAND, ROMANO RATH sar andar andar o ungriko o BELA HORVATH ENSEMBLE taj i ANITA WAGNER kerde. Cil le Romane mulatintschagostar hi, kaj o Roma tajo gadsche afka schaj pumen te prindscharel siklon taj pumen schaj arparun. Sar sako bersch uso Romano mulatintschago te ada bersch i Romani kiralkija taj o o Romano kirali arodim ule taj le pradipeske presentirim. Ada bersch i Romani kiralkija i Leonie Neiser taj o Kevin Horvath ule. Use adaberscheskero Romano mulatintschago 2026 mulatim taj keldo ulo, dschi hora ratschaske ande.
Der Verein HANGO ROMA hatte die ehrenvolle Aufgabe, den traditionellen Roma-Ball in Unterwart zu veranstalten und so die Kultur der Roma der Öffentlichkeit zu präsentieren und sichtbar zu machen. Der Roma-Ball ist ein jährlicher kultureller Fixpunkt, und dies seit nun 33 Jahren. Er ist gleichzeitig Ausdruck der kulturellen Identität der Volksgruppe der Roma. Musikalisch umrahmt wurde der Roma-Ball 2026 von den Oberwarter Roma-Musikgruppen, der LEON BERGER BAND und ROMANO RATH, sowie vom BELA & LACI aus Ungarn und ANITA WAGNER. Read the rest of this entry »
Februar 15th, 2026 |
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Facts & Figures
Weniger als die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland (16 bis 25 Jahre) kann den Zeitraum der NS-Herrschaft korrekt benennen.
(Quelle/pdf)
Februar 15th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 11.2.2026 (mp3)
Die Bestsellerautorin Martina Parker hat in Bad Tatzmannsdorf ihr neuestes Werk „Anbandeln“ präsentiert. Adi Gussak hat die Schriftstellerin zum Interview getroffen. In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie auch wieder die zweisprachigen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 12.2.2026 (mp3)
„Blumen 4 Jahreszeiten“ ist die erste Adresse in Oberwart, an der Sie auch einen Selbstbedienungscontainer, den „Flowers 2 go“, für frische Blumen abseits der Öffnungszeiten nutzen können. Susanne Horvath berichtet darüber ausführlicher im Tagesthema dieser „Romani Ora“. Es moderiert Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 13.2.2026 (mp3)
Mit den Veranstaltungshinweisen / Mulatintschage, den Wetteraussichten fürs Wochenende und der Jugendsendung “young, wild and free – le ternenge” stimmen wir Sie in der „Romani Ora“ auf den bevorstehenden Valentinstag ein.
Februar 13th, 2026 |
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Radio, Podcast & TV
Romano Dikipe, 8to feberi 2026
Televisakero magacin, ORF 2 Burgenland
→Streaming: on.ORF.at
Ando aktujeli ardipe la sendungatar Romano Dikipe phukavas pedar i naschadi Romengeri sidlung andar Lackenbach, pedar o artschijipe „Amen sam demokracija“, savo ando parlamento prado ulo, jek vakeripe le bare raschajiha Ägidius Zsifkovics sikavas taj o gondolipeskero mulatintschago upro atentato Erbatar.
I naschadi Romengeri sidlung andar Lackenbach
O kesdipe, afka sar mindig, amaro sendungakero redo „Upro jomi le naschade Romengere sidlungtschendar le Burgenlandistar“ kerel. Adi o Adi Gussak ando becirk Uprutni Pulja dromeske hi, hatek ande Lackenbach. Jek bersch palo kija bersch, jek gondolipeskero mulatintschago Lackenbach amen vodinel. Odoj upro Romengero gondolipeskero than upro opfertscha le agune uprelikeripeskere logeristar, gondolim ol. Ande ada sikajipe ham vasch i aguni Romengeri sidlung ande Lackenbach dschal. Kaj li sina? Ko odoj dschivlahi? Del meg jomi? O Adi Gussak angle poar kurke ande dschendeskere situaciji le biro Christian Weninger taj le phure biro Heinrich Dorner restscha.
Artschijipeskero pradipe „Amen sam demokracija“
Angle 50 berscha andi Austrija, o flogoskero grupnengero tschatschipe, ar dim ulo. Ada tschatschipe o tschatschiptscha le flogoskere grupnendar upre sikal. Ande, afka sar o keripe le flogoskere grupnengere bajrotschendar tel pisim hi, erschtivar le horvackenge, slovenitikenge, ungrikenge taj tschechitenge. O aunprindscharipe le slovakitendar ando bersch 1992 sina, le Romendar akor ando bersch 1993. Afka andi Austrija schov flogoskere grupn aun prindscharde hi taj lenge vidminel pe akan jek artschijipe ando parlamento.
Ando vakeripe le bare raschajiha Ägidius Zsifkovics
Sajt 16 berscha o Ägidius Zsifkovics o baro raschaj Tikni Martonatar hi. Ojs burgenlanditiko horvacko o khetan dschivipe le burgenlanditike flogoskere grupnendar, barikano ando vodschi leske paschlol. Read the rest of this entry »
Februar 11th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 5.2.2026 (mp3)
Die Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet für Sie ein neues, interessantes Tagesthema und eine weitere Ausgabe von Mri historija. Hören Sie mehr über den Tag der offenen Tür der BAfEP Oberwart und spannende Infos über Roma und Romnja, die de Holocaust überlebt haben. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 6.2.2026 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA versorgt Sie wieder mit dem Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage. Und in der Jugendsendung berichtet Adi Gussak vom diesjährigen „GROW-Jobfestival“. Dazu verwöhnen wir Sie mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 9.2.2026 (mp3)
Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie neben der vielfältigsten Roma-Musik auch die zweisprachigen Volksgruppennachrichten. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 10.2.2026 (mp3)
Im Offenen Haus Oberwart fand der zweite „pOHOetry Slam“ statt. Moderiert wurde er von Katharina Wenty – ihrer Einladung folgten sowohl Routiniers aus der Slam-Szene als auch Bühnen-Frischlinge. Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ auf Radio MORA können Sie mehr über diesen „Dichterwettstreit“ hören.
Februar 10th, 2026 |
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Musik
Die tschechische Roma-Sängerin Ida Kelarová, international bekannte Musikerin und Gründerin des Roma-Jugendchors Čhavorenge, feiert heute ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren!
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Februar 6th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 29.1.2026 (mp3)
Sie hören die „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Die möglichen Vor- und Nachteile einer „4-Tage-Woche“ hinterfragt und thematisiert Adi Gussak im Tagesbeitrag. In „Mri historija“ unternehmen wir wieder eine kleine, gemeinsame Reise in die Vergangenheit.
Anhören: →Sendung vom 30.1.2026 (mp3)
In der Jugendsenung „Young, wild and free – le ternenge“ beschäftigt sich Adi Gussak mit dem „Welttag der Bildung“ und in den Veranstaltungen/ Mulatintschage hören Sie die abwechslungsreichsten Ausgehtipps für die Region. Dazu spielen wir die beste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 2.2.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai. Neben der schönsten Roma-Musik aus den unterschiedlichsten Ländern erfahren Sie auch informative Neuigkeiten aus der Volksgruppe in den zweisprachigen Nachrichten.
Anhören: →Sendung vom 3.2.2026 (mp3)
Bereits zum 34. Mal ging in Oberwart die Baumesse über die Bühne. Stimmen der Verantwortlichen, der AusstellerInnen und BesucherInnen hören Sie im Tagesbeitrag der „Romani Ora“.
Anhören: →Sendung vom 4.2.2026 (mp3)
Anlässlich des 31. Jahrestages des Terroranschlages vom 4. Februar 1995, bei dem vier Roma in Oberwart ermordet wurden, lud die Roma-Pastoral zur Gedenkfeier ein. Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Außerdem erhalten Sie die Volksgruppennachrichten von Susanne Horvath und Josef Schmidt. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
Februar 5th, 2026 |
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Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
Wiener Künstlerin Cristina Messnik veranstaltet partizipatives Kunstprojekt mit Roma-Frauen in Spanien
Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozialarbeiterin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künstlerischen Erfahrungen mit Roma-Frauen in einem partizipativen Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zusammenarbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Fotografieworkshops für Roma-Frauen anbieten, die sie dabei unterstützen, sich den öffentlichen Raum der Stadt zurückzuerobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbstermächtigung zu stärken.
Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemeinsam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbstermächtigung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstlerische Aktion zielt darauf ab, den Protagonistinnen die Bedeutung dieses integrativen Instruments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem dreitägigen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an verschiedenen Orten der Stadt, wobei der Vielsprachigkeit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum gegeben wird. Read the rest of this entry »
Februar 4th, 2026 |
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Rassismus & Menschenrechte
Opfer von polizeilicher Hundeattacke in Umkirch (Baden-Württemberg) soll abgeschoben werden
RDL, 2.2.2026: Immer wieder wurde gefordert, einen Polizeieinsatz Ende April 2020 im Umkirch, nahe Freiburg, der völlig aus dem Ruder gelaufen ist, aufzuklären. Nun scheinen die Behörden ihn auf ihre Weise zu „erledigen“. Der Betroffene der damaligen Hundeattacke (wir berichteten), der seit 35 Jahren in Deutschland lebt, sitzt in Abschiebehaft in Pforzheim und soll nach RDL vorliegenden Informationen am 4. Februar im Rahmen einer Sammelabschiebung in den Kosovo abgeschoben werden. Auf den Fall macht das Romabüro Freiburg aufmerksam.
Am 28. April 2020 kam die Polizei in Umkirch bei Freiburg wegen eines mutmaßlich falsch geparkten Autos und evtl. Unklarheiten über die Besitzverhältnisse zu einer Roma-Familie. Der Polizeieinsatz eskalierte komplett. Ohne dass es Berichte über Gewalt durch die Familie gab, ließ die Polizei nach Darstellung der Familie während eines Disputs den Hund los. Dieser verbiss sich im Arm des Familienvaters Mohammed D. „Ich habe die Schnauze voll von euch“, soll ein Polizist nach Aussagen der Familie damals gesagt haben. Für die Familie war dies antiziganistisch motiviert. Auch die zum Einsatz dazugekommenen PolizistInnen, so der Sohn von Mohammed D. in einem Video, seien über die Folgen des Einsatzes ihrer KollegInnen schockiert gewesen.
Warum überhaupt ein Hund eingesetzt wurde, erklärte die Polizeipressesprecherin der Freiburger Polizei Laura Riske 2020 gegenüber Radio Dreyeckland: „Der Einsatz der Hundestaffel war lediglich dem Zufall geschuldet, dass diese die nächste freie Streife war und bis zum Eintreffen des Polizeireviers Breisach somit bereits vor Ort.“ Mohammed D. musste aufgrund der Hundebisse mehrere Stunden lang notoperiert werden. Glücklicherweise überlebte er.
2020 äußerte sich auch der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: „Dieser Vorfall muss lückenlos aufgeklärt werden, damit das Vertrauen unserer Minderheit in die Polizei nicht beschädigt wird. Sollten die Vorwürfe zutreffen, hätten wir es mit Fällen von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung und Nötigung zu tun. Sollte die Annahme der Strafanzeige dieses Vorfalls durch die Freiburger Polizei tatsächlich verweigert worden sein, besteht zudem der Verdacht der versuchten Strafvereitelung im Amt durch weitere Polizeibeamte.“
Aufgeklärt wurde der Fall allerdings nie. Read the rest of this entry »
Februar 3rd, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min
31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart
Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschuenja enjavar desch taj pantsch o schtar Roma Erbate murdarde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phareder rasististischi atentato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisinipeha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogoskera grupnatar sar ischkolaschtscha andar o bundakero duj tschibtschengero gimnasijum Erba uso gondolipeskero mulatintschago gondenca pumen ande, ande. Uso udud le gondolipestar momeltscha aundschivtscharde ule.
Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier Angehörige der Roma-Volksgruppe ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenkfeier an der Gedenkstätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Attentäter Franz Fuchs einen der schwersten rassistisch motivierten Anschläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ getarnte Sprengfalle getötet. Die Gedenkfeier wurde durch Beiträge von Jugendlichen der Roma-Volksgruppe sowie Schülerinnen des Zweisprachigen Bundesrealgymnasiums Oberwart mitgestaltet. Ihre Mitwirkung unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe historischer Verantwortung und des Engagements junger Menschen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein ökumenisches Gebet, das Raum für gemeinsames Innehalten und Verbundenheit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grabkerzen entzündet und niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier von Romano Rath.
(Beitrag: TV Erba)