Archive for Januar, 2026

„… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“

Januar 31st, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

BuchcoverHans Hesse: „… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“. Die Geschichte von drei Sinti und Roma-Fa­milien, die Opfer von NS-Menschen­versuchen im KZ Auschwitz-Birkenau wurden, Edition Falken­berg: Roten­burg / Wüm­me 2025. [Ta­schen­buch, 336 Sei­ten, ISBN 978-3-95494-368-5]

Ein schlichtes Grab auf dem Waller Friedhof in Bremen-Walle erinnert an ein NS-Ver­brechen. Es ist das Grab der Sintez­za Wilhelmine Petermann. Sie starb am 18. Januar 1927. Zu ihrer Be­erdi­gung am 22. Januar 1927 kom­men die Mit­glieder von sechs Fami­lien zu­sam­men, unter ihnen die Fami­lien Bam­berger, Mechau und Petermann.

Das heute älteste, noch erhaltene Sinti-Grab in Bremen legt eine Er­inne­rungs­spur, die zu einem furcht­baren NS-Ver­brechen führt. Die Familie Otto und Auguste Mechau, geb. Bamberger – Auguste ist die Schwes­ter von Wilhel­mine – wohnt ab 1939 in Oldenburg. NS-‚Wis­sen­schaftler‘ ent­decken, dass in der Familie gehäuft Hetero­chromie (Ver­schieden­farbig­keit der Augen) vor­kommt. Eine Biologin aus Bremen, Dr. Karin Magnussen, die zu diesem Zeit­punkt am re­nom­mier­ten Kaiser-Wil­helm-Ins­titut für Anthro­pologie, mensch­liche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem arbeitet, interes­siert sich für diese harm­lose Augen­anomalie. Als die Familie im März 1943 über den Bremer Schlacht­hof nach Auschwitz-Bir­kenau in das so genannte „Zigeuner­familien­lager“ depor­tiert wird, be­auftragt sie den dortigen KZ-Lager-‚Arzt‘ Dr. phil. und Dr. med. Josef Mengele, an den Kindern der Familie Menschen­versuche vor­zu­nehmen. Auf Mag­nussens Versuchs­anord­nung hin tröpfelt er ihnen eine Flüssig­keit in die Augen. In der Folge­zeit sterben und/oder er­mor­det Mengele die Kinder und schickt die Augen an das Institut nach Berlin-Dahlem, wo Mag­nussen ihre Unter­suchun­gen an ihnen fortsetzt.

Fast alle Teilnehmer an der Beerdigung von Wilhelmine Petermann werden keines natür­lichen Todes sterben. Dieses auf den ersten Blick un­schein­bare Grab ist die letzte Spur in Bremen, die an dieses NS-Ver­brechen erin­nert, und dieses Buch erzählt die Geschichte.

(Text: Edition Falkenberg)

Facts & Figures (575)

Januar 31st, 2026  |  Published in Facts & Figures, Film & Theater

Die Figur des Roma-Hof­nar­ren, darge­stellt von ver­sklav­ten Ro­ma, ist ein prä­gen­des Ele­ment des frü­hen ru­mä­ni­schen The­a­ters.

(Quelle)

„Antiziganismus – Begriff, Geschichte, Aktualität“

Januar 30th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Einführungsvortrag von Gordana Herold vom Verein „Romane Romnja“ bei der 3. Som­mer­akade­mie des Centrums für Anti­semitis­mus- und Ras­sismus­forschung (CARS) an der Katho­lischen Fach­hoch­schule Aachen, die am 19. und 20. Septem­ber 2025 unter dem Titel „Anti­ziganis­mus – Rassismus – Anti­semi­tismus“ stattfand.

(Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassis­mus­studien)

Siehe auch:
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder

Romani Ora (23.1., 26.1. und 27.1.2026)

Januar 29th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 23.1.2026 (mp3)

Üiber den „National Escape Day“ berichtet Adi Gussak in der neuen Ausgabe der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und mit den Ver­anstal­tungs­hin­weisen/ Mula­tin­tschage ver­sorgen wir Sie mit den besten Ausgeh­tipps der Region.


Anhören: →Sendung vom 26.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit der viel­fältigs­ten Roma-Musik und den zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­richten wird Ihnen wie gewohnt prä­sen­tiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 27.1.2026 (mp3)

Zum Abschluss der Aktionswoche „Inklusion und Mehr­spra­chig­keit“ an der Pädago­gischen Hoch­schule Burgen­land gab Josef Schmidt vom Roma-Service einen Einblick in die Kultur und Bil­dungs­arbeit der Roma im Burgenland. Im aktu­ellen Tages­thema der „Romani Ora“ erfah­ren Sie mehr darüber!

Facts & Figures (574)

Januar 27th, 2026  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken

2005 erklärte die Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Na­tio­nen den 27. Jän­ner, den Jah­res­tag der Be­frei­ung des KZ Auschwitz, zum In­ter­natio­nal Ho­lo­caust Re­mem­brance Day.

(Quelle)

Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie

Januar 26th, 2026  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie: Welche Funktion hat das Res­sen­ti­ment gegen Sinti und Roma? – Vor­trag von Anna-Sophie Schönfelder (2025)

Gehalten bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Anti­semi­tismus- und Ras­sismus­studien (CARS) in der „katho Aachen“, die unter dem Titel „Anti­ziganis­mus – Rassismus – Anti­semiti­smus“ am 19. und 20. Sep­tember 2025 statt­ge­funden hat. Mode­ration: Stephan Grigat. Anna-Sophie Schönfelder ist wissen­schaft­liche Mit­arbei­terin am Institut für Politik­wissen­schaft der Justus-Liebig-Uni­ver­sität Gießen und promo­viert über die Politische Öko­nomie des Anti­ziganismus. Sie ist Co-Autorin von „Wahrheit und Revolution. Studien zur Grund­prob­le­matik der Marxʼschen Gesell­schafts­kritik“ (Transcript 2020). Dem­nächst er­scheint „What is the position of Roma in ›racial capitalism‹?“, in: Rostas, I./ Rus, C./ Mirga-Kruszelnicka, A. (Hg.): “Racism and Romani Studies” (Springer).

(Text und Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassis­mus­studien, Foto: Boris Boc­heinski)

DÖW präsentiert Rechtsextremismusbericht

Januar 23rd, 2026  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

DÖW: Rechtsextremismusbericht 2024Das Dokumentationsarchiv des österrei­chi­schen Wi­­der­­stan­des (DÖW) hat am 22. Jänner den neuen Rechts­extre­mis­mus­bericht prä­sen­tiert. Er ver­sam­melt auf 220 Seiten Daten und Analy­sen zu rechts­extre­men Aktio­nen und Ideo­logien in Österreich im Jahr 2024.

→Download: Rechtsextremismus in Österreich 2024 (pdf)

Unter den zehn Kapiteln finden sich Einordnungen zur Geschichte und rechtli­chen Aspek­ten zum Rechts­extre­mis­mus ebenso wie statis­tische Er­hebun­gen von staatlichen und zivil­gesell­schaft­lichen Stellen, den größten Teil macht eine detail­lierte Be­schrei­bung unter­schied­lichs­ter rechts­extremer Akteur*in­nen aus. Darin werden deutsch­nationale Ver­bindun­gen und neo­nazis­tische Akti­visten ebenso behan­delt wie Ver­treter*in­nen der „Neuen Rechten“ wie die Identitäre Bewe­gung. Das Spektrum der be­obach­teten Gruppen reicht von migran­tischen Rechts­extremen wie den „Grauen Wölfen“ bis zu „Alter­nativ­medien“ wie AUF1. Der Bericht endet mit einer Dar­stel­lung der wich­tigs­ten aktu­ellen Trends und einer Prog­nose künftiger Ent­wick­lungen.

Tathandlungen 2005-2025 (Quelle: DÖW)

Das DÖW hat 2023 von den Bundesministerien für Inneres und Justiz den Auftrag erhal­ten, jährlich einen wissen­schaft­lichen Bericht über den ös­terrei­chischen Rechts­extre­mis­mus zu ver­fassen. Die Aus­gabe zum Jahr 2024 ist nun schon der zweite vom DÖW erstellte Be­richt.

(Text: Dokumentations­ar­chiv des ös­ter­rei­chi­schen Wi­der­stands/DÖW)

.

Romani Ora (16., 19., 20., 21. & 22.1.2026)

Januar 23rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 16.1.2026 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet die Ver­anstal­tungs­hinweise/ Mulatin­tschage und natürlich die Jugend­sendung „Young, wild and free – le ter­nenge“ mit Adi Gussak. Darin widmet er sich dem „Dry January“: bewuss­ter Verzicht auf Alkohol. Dazu natür­lich die vielf­ältigste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 19.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag ist ihr musikalischer Kick-Start in die neue Woche. Neben der ab­wechslungs­reichsten Roma-Musik hören Sie auch die Volks­gruppen­nach­richten in Deutsch und Burgen­land-Romani..


Anhören: →Sendung vom 20.1.2026 (mp3)

Der Oberwarter Geri Unger hat mit seiner IREG Galerie in Oberwart einen Ort für Kunst­lieb­haber und Sammler er­schaffen. Im Tages­beitrag der „Romani Ora“ zieht er nach fünf Jahren ein Resümee. Beglei­tet werden Sie außer­dem von Volks­gruppen-Musik. Die Sendung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 21.1.2026 (mp3)

Der 7. MATP-Bewerb der Special Olympics Burgenland fand in Oberwart statt. Radio MORA war bei den Wett­kämpfen dabei und berichtet darüber in der „Romani Ora“. Dazu erhalten Sie die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrich­ten in Deutsch und Burgen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 22.1.2026 (mp3)

Im Gespräch hören Sie diesmal Jürgen Horvath aus Unterwart. Seit 16 Jahren ist er im Wohnheim Pro Mente Kohfidisch tätig und ko­ordi­niert dort auch die „Special Olym­pics“-Teil­nahmen und andere sport­liche Wett­be­werbe.

Europarat beschließt neue Roma-Strategie

Januar 22nd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Neue Strategie des Europarates legt den Schwer­punkt auf Ver­ständ­nis, Gleich­berech­ti­gung und poli­ti­sche Teil­habe dieser Ge­mein­schaften

Das Ministerkomitee des Europarates hat gestern Mitt­woch die neue Strate­gie zur Inklu­sion von Roma und Fahren­den (2026–2030) ver­ab­schie­det. Die Gesell­schaft besser über Fragen zu diesen Gemein­schaften zu infor­mieren und dafür zu sen­sibi­lisie­ren und gleich­zeitig bei Roma und Fahrenden ein Gefühl des Stolzes auf ihre Iden­tität zu för­dern, Roma und Fah­renden gleiche Rechte, gleiche Würde und die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter zu garan­tieren sowie ihre aktive Teilhabe am öffent­lichen und politi­schen Leben zu stärken – das sind die Prio­ritäten des Europa­rates und seiner Mit­glieds­staaten für die nächsten fünf Jahre.

Die Strategie zielt darauf ab, die verstreuten nationalen Bemühun­gen in eine kohä­rente euro­päische Antwort um­zu­wandeln. Der Europarat be­kräftigt damit, dass der Schutz der größten Minder­heit Europas nicht nur eine nationale Ver­ant­wortung ist, son­dern auch eine gemein­same euro­päische Ver­pflich­tung, die für die Wahrung der Grund­werte und des sozialen Zu­sammen­halts des Kontinents von wesent­licher Bedeu­tung ist.

Roma und Fahrende scheinen in der Politik unsicht­bar zu sein

Ohne eine aktive Beteiligung der Roma und Fahrenden am öffent­lichen und politi­schen Leben bleiben die Möglich­keiten, ihnen bessere sozio­ökono­mische Per­spek­tiven zu bieten, begrenzt. Die weit­gehende Un­sicht­bar­keit der Roma und Fahrenden auf der poli­tischen Bühne kann zur Isolation dieser Gemein­schaften führen, die dann leicht zum Ziel von Prak­tiken wie Stimmen­kauf, Alibi­politik, Aus­beutung oder Ver­nach­lässi­gung werden.

Die Strategie betont, wie wichtig es ist, dass die Mitglieder dieser Gemein­schaften und die Gesell­schaft insgesamt das Poten­zial der Roma und Fahrenden für sozialen und polit­ischen Wandel er­kennen. Read the rest of this entry »

Romani Ora (13.1., 14.1. und 15.1.2026)

Januar 19th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 13.1.2026 (mp3)

Klirrende Kälte, Schnee und Glatteis herrschen aktuell im Burgenland. Radio MORA hat bei den Burgen­län­derin­nen und Burgen­län­dern nach­ge­fragt, wie Sie mit dem Kälte­ein­bruch zurecht­kom­men. Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird aus Oberwart von Tina Nardai mo­de­riert.


Anhören: →Sendung vom 14.1.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser Sendung berich­tet Adi Gussak über den Zucker­konsum – wie viel davon ist noch gesund, kann man komplett darauf ver­zich­ten und welche Alter­nati­ven gibt es? Außer­dem hören Sie auch wieder die Volks­gruppen­nach­richten, natür­lich zwei­sprachig.


Anhören: →Sendung vom 15.1.2026 (mp3)

Vor kurzem wurde die Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im öster­reichi­schem Parla­ment er­öffnet. Österreichs autoch­thone Volks­gruppen soll da­durch mehr Sicht­barkeit zu­kommen. Radio MORA hat den Auftakt der Ver­anstal­tung für Sie fest­ge­halten – mehr darüber im Tages­thema dieser „Romani Ora“.

Facts & Figures (573)

Januar 17th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Nur einen Tag nach dem In­kraft­tre­ten der Nürn­ber­ger Ras­sen­ge­setze (1935) er­wei­ter­te NS-In­nen­mi­nis­ter Frick de­ren Gül­tig­keit auf Ro­ma und Sin­ti so­wie Schwar­ze.

(Quelle)

„Amen sam demokracija“ ando parlamento

Januar 14th, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 13.1.2026 | 7:52 min

Ausstellung „Wir sind Demokratie“: Sichtbar­ma­chung autoch­tho­ner Volks­grup­pen im Par­lament

Le pradipeha le artschijipestar „Amen sam demo­kra­cija“ ando parla­mento jek barikani joma hi uso sorali­peskero keripe le autoch­toni flogos­kere grupnen­dar andi Austrija. Pantsch­var desch berscha flogos­kero grup­nengero tscha­tschipe jek jubile­jum ojs upredipe la cukunf­take. O kärntner taj schatcke Slove­nitike, o burgen­lan­ditike Horvacke, o burgen­lan­ditike Ungrike, o betschi­tike Tsche­chitike taj Slovatitike taj o Roma o aun­prin­dscharde schov flogos­kere grupn andi Austrija hi. Amen sam demo­kracija o artschi­jipe ando parla­mento pedar o schov flogos­kere grupn ando auditorium i kultura, tschib­tscha, sikadipe, i khetani historja taj o flogos­kere tscha­tschip­tscha upre sikal. Ando bersch dujeseri bisch taj schov o parla­mento intesivi la nove­lirun­gaha le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipeha, savo ada bersch pantschvar desch berscha mula­tinel, pe donde bescharla.

Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im Parlament ist ein bedeu­tender Schritt zur ver­stärkten Sicht­bar­machung der autoch­thonen Volks­gruppen Österreichs gelungen. Die Ver­anstal­tung, getra­gen von Walter Rosenkranz, Prä­sident des Natio­nal­rates, Markus Stotter, Prä­sident des Bundes­rates, Peter Haubner, Zweiter Prä­si­dent des Natio­na­lrates, und Doris Bures, Dritte Prä­siden­tin des Natio­nal­rates, setzt ein starkes öffent­liches Signal. Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines histo­rischen Meilen­steins: Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volks­gruppen­gesetz be­schlossen. Read the rest of this entry »

Roma-Sensibilisierungsworkshop in Oberwart

Januar 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min

Romengero sensibilisirungiskero workshop histo­rija, kul­tura taj ar­man­giptscha

Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektis­tar „O DROM andi Cukunft“ jek Romen­gero sen­sibi­lis­irungi­skero workshop ando khera le Roma-Ser­vicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi his­torija, kultura taj dschi­vipes­kere rejaliteta le Romendar taj Sinti­jendar dim ulo. Cil adale workshopis­tar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le min­den­feliti­kostar la flogos­kera grupnatar te sikal taj pomo­schago use te del taj o khero­dasch­tscha le arman­ga­gip­tschenge, savenca on le Romenca taj Sinti­jenca kon­fron­tirim on te sensi­bili­sirinel.

Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensi­bili­sie­rungs­workshop in den Räum­lich­keiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Ein­blicke in die Geschichte, Kultur und Lebens­reali­täten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen, das Ver­ständnis für die Vielfalt der Volks­gruppe der Roma zu fördern und die Teil­nehmer*in­nen für die Heraus­forderungen, mit denen die Roma und Sinti kon­fron­tiert sind, zu sensibilisieren.

(Beitrag: TV Erba)

Romani Ora (8.1., 9.1. und 12.1.2026)

Januar 13th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 8.1.2026 (mp3)

Hören Sie heute mehr über die 34. Roma-Dialog­platt­form im Bundes­kanzler­amt. Die Ver­anstal­tung wid­mete sich dem Thema „Förder­möglich­keiten für Parti­zipation und Empower­ment der Roma im Bereich Jugend und Berufs­bildung“. Durch die „Romani Ora“ beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 9.1.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ präsentieren wir Ihnen unsere Ver­anstal­tungs­hin­weise/ Mula­tin­tschage für Ihre Freizeit­planung. Und in der Jugend­sendung „Young, wild and free – le ternenge“ berich­tet Adi Gussak über den „Nerd Day“. Viel Spaß beim Zuhören!


Anhören: →Sendung vom 12.1.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag begleitet Sie mit der abwechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik und den zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nachrich­ten durch den Wochen­start.

Mulatintschago 30 berscha nacijonalfonds

Januar 10th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 9.1.2026 | 10:13 min

Festakt im Parlament zu 30 Jahre Nationalfonds

Jek mulatintschago ando parlamento pati­jartschao o 30-ber­schen­gero keripe le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jo­nal­socija­lismusis­tar. Le keripeha le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jonal­socija­lis­mustar bescha­rtscha i Austrija 1995, 50 berscha palo ar la NS-dikta­turatar, jek barikano caichn le prik­lipeha histor­ischi feran­voa­tini­pestar.

Wien, 10. November 2025: Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Bestehen des National­fonds für Opfer des Natio­nal­soziali­smus. Mit der Ein­richtung des National­fonds für Opfer des Natio­nal­sozialis­mus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauer­haftes Zeichen der Über­nahme von histo­rischer Ver­ant­wortung.

(Beitrag: TV Erba)

Romani Ora (31.12.2025 & 2.1., 5.1., 7.1.2026)

Januar 8th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 31.12.2025 (mp3)

Die „Romani Ora“ zum Jahreswechsel wird Ihnen auf Radio MORA präsen­tiert von unserer Achorwoman Tina Nardai. Mit Neujahrs­wünschen und den erfolg­reichsten Songs des Jahres ver­abschieden wir Sie ins neue Jahr 2026.


Anhören: →Sendung vom 2.1.2026 (mp3)

Die erste Ausgabe der „Romani Ora“ im Jahr 2026 versorgt Sie mit den Ver­anstal­tungs­hinwei­sen und der viel­fältigs­ten Musik. Außer­dem erfahren Sie in der Jugend­sendung mehr über die Neujahrs­vorsätze der jungen Menschen. Durch die Sendung beglei­tet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 5.1.2026 (mp3)

Sie hören den „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA. Eine Stunde lang verwöhnen wie Sie mit erlesenen Roma-Songs, gemixt mit den zwei­sprachigen Volks­gruppen­nachrichten.


Anhören: →Sendung vom 7.1.2026 (mp3)

Der Weihnachtscircus Vegas gastierte über die Ferien- und Weihnachts­tage bereits zum dritten Mal in Oberwart. Im heuti­gen Tages­thema der „Romani Ora“ auf Radio MORA erfahren Sie mehr darüber. Und in den Volks­gruppen­nach­richten erhalten Sie Infor­matio­nen und News in Deutsch und Burgenland-Romani.

Konferenz der arbeitsmarktpolitischen Plattform

Januar 7th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 7.1.2026 | 9:21 min

1. internacijonali konferenca butja­keri politi­schi plat­forma la in­klu­sijo­nake le Ro­men­ge ando Donauraum

O bundakero ministerijum la butjake, sastipeske, pflegini­peske taj konsu­men­takere araka­piske ando 16. dschi 17. okto­ber 2025 i erschti inter­nacijonali kon­ferenca la butja­kera politischi plat­formake la inklu­sijo­nake le Romenge ando Donau­raum Betsch teli­kertscha. I kon­ferenca telal o anav „Roma/Rom­nja em­power­ment le butja­kere foroske – 20 berscha barikano prik­bescha­ripe ando Donauraum“ terdschini taj jek falato la EU-akere strate­gijatar le Donau­raumis­tar sina. I kon­ferenca ando keripe la EU-akera strate­gijatar le Donau­raumiske (EUSDR) orga­nisirim taj o 20-bersches­kere barikano prik­bescha­ripe le projek­tendar usi butjakeri foroskeri inklusijona le Romendar terdschini. O fokus paschlino upro em­power­ment taj inte­gracija le Romendar, lek feder upro dikipe taj arman­gipe upro Donaraum. Tel likerdo uli i kon­ferenca ando khera le bunda­kere ministe­rijumistar la butjake, socijalake, sastipeske taj kon­sumen­takere araki­peske la republika Austrijatar.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsu­menten­schutz ver­anstal­tete am 16. und 17. Oktober 2025 die erste Inter­natio­nale Konferenz der arbeits­markt­politi­schen Plattform für die Inklusion von Roma/Rom­nja im Donauraum in Wien. Die Kon­ferenz fand unter dem Motto „Roma/Rom­nja-Em­power­ment für den Arbeitsmarkt – 20 Jahre erfolg­reiche Projekt­um­setzung im Donau­raum“ statt und war Teil der EU-Strategie für den Donau­raum. Die Kon­ferenz wurde im Rahmen der EU-Stra­tegie für den Donau­raum (EUSDR) orga­nisiert und be­leuchtet die 20-jäh­rige Arbeits­markt­inklu­sion von Roma. Read the rest of this entry »

„Wir entkamen auf eigene Faust“

Januar 5th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte

Cover Rostock-Lichtenhagen„Wir entkamen auf eigene Faust“. Zeitzeug*innen­berichte rumä­nischer Rom*nja vom Pogrom in Rostock-Lich­ten­hagen 1992. Heraus­gegeben vom Doku­men­tations­zentrum „Lichten­hagen im Ge­dächt­nis“ und der Landes­zentrale für politi­sche Bildung Meck­lenburg-Vor­pommern, Schwerin 2024, ISBN 978-3-948624-12-5

„Am scăpat singuri“. Mărturii ale romilor români despre pogro­mul din Rostock-Lich­ten­hagen (1992), volum editat de Centrul de Docu­men­tare „Lichten­hagen im Ge­dächt­nis“ și de Centru pentru Edu­cație Politică al lan­dului Mecklen­burg-Po­me­rania, Schwerin 2024, ISBN 978-3-948624-12-5

→Download (pdf)

Am Anfang stand der Hass gegen Roma. Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im August 1992 ent­zün­dete sich zu­nächst an der rassisti­schen Hetze gegen Roma-Flücht­linge aus Rumänien. Dieser Aspekt der rassistischen Gewalt­orgie wird heute fast immer aus­ge­blendet. Ein Inter­view-Band ruft jetzt das Schick­sal der Roma-Flücht­linge in Lichten­hagen in Erinnerung.

Drei Tage dauerten die Angriffe auf ehemalige Ver­trags­arbeiter*innen aus Vietnam und Asyl­suchende in Rostock-Lich­ten­hagen. Die rassis­tische Gewalt gilt heute als das größte Pogrom der deutschen Nach­kriegs­geschichte. Ein Großteil der betrof­fenen Asyl­suchenden, unter ihnen viele Rom*nja aus Rumänien, wurde nach dem Pogrom ab­ge­schoben oder verließ Deutschland, um rechter Gewalt und schlech­ten Lebens­bedin­gungen zu ent­gehen. Ihre Stimmen wurden im Geden­ken an das Pogrom in Lichtenhagen lange nicht gehört. In diesem Band er­schei­nen erst­mals die Berichte von sechs Zeit­zeug*in­nen aus Rom*nja-Com­mu­nitys im Süden Rumäniens, die als Asyl­suchende die rassis­tische Gewalt in Lichten­hagen erleben mussten. Sie er­zählen von der Migration nach Deutsch­land, der Selbst­rettung aus dem bren­nenden Sonnen­blumen­haus und ihren Forderun­gen für die Gegen­wart. Beglei­tende Aufsätze geben Infor­ma­tionen zum histo­rischen Kontext des Pogroms in Lichten­hagen und ordnen die Erinne­rungen ein.  (Klappentext)

Read the rest of this entry »