Januar 31st, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Hans Hesse: „… ich will …, dass die Wahrheit siegt …“. Die Geschichte von drei Sinti und Roma-Familien, die Opfer von NS-Menschenversuchen im KZ Auschwitz-Birkenau wurden, Edition Falkenberg: Rotenburg / Wümme 2025. [Taschenbuch, 336 Seiten, ISBN 978-3-95494-368-5]
Ein schlichtes Grab auf dem Waller Friedhof in Bremen-Walle erinnert an ein NS-Verbrechen. Es ist das Grab der Sintezza Wilhelmine Petermann. Sie starb am 18. Januar 1927. Zu ihrer Beerdigung am 22. Januar 1927 kommen die Mitglieder von sechs Familien zusammen, unter ihnen die Familien Bamberger, Mechau und Petermann.
Das heute älteste, noch erhaltene Sinti-Grab in Bremen legt eine Erinnerungsspur, die zu einem furchtbaren NS-Verbrechen führt. Die Familie Otto und Auguste Mechau, geb. Bamberger – Auguste ist die Schwester von Wilhelmine – wohnt ab 1939 in Oldenburg. NS-‚Wissenschaftler‘ entdecken, dass in der Familie gehäuft Heterochromie (Verschiedenfarbigkeit der Augen) vorkommt. Eine Biologin aus Bremen, Dr. Karin Magnussen, die zu diesem Zeitpunkt am renommierten Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem arbeitet, interessiert sich für diese harmlose Augenanomalie. Als die Familie im März 1943 über den Bremer Schlachthof nach Auschwitz-Birkenau in das so genannte „Zigeunerfamilienlager“ deportiert wird, beauftragt sie den dortigen KZ-Lager-‚Arzt‘ Dr. phil. und Dr. med. Josef Mengele, an den Kindern der Familie Menschenversuche vorzunehmen. Auf Magnussens Versuchsanordnung hin tröpfelt er ihnen eine Flüssigkeit in die Augen. In der Folgezeit sterben und/oder ermordet Mengele die Kinder und schickt die Augen an das Institut nach Berlin-Dahlem, wo Magnussen ihre Untersuchungen an ihnen fortsetzt.
Fast alle Teilnehmer an der Beerdigung von Wilhelmine Petermann werden keines natürlichen Todes sterben. Dieses auf den ersten Blick unscheinbare Grab ist die letzte Spur in Bremen, die an dieses NS-Verbrechen erinnert, und dieses Buch erzählt die Geschichte.
(Text: Edition Falkenberg)
Januar 31st, 2026 |
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Facts & Figures, Film & Theater
Die Figur des Roma-Hofnarren, dargestellt von versklavten Roma, ist ein prägendes Element des frühen rumänischen Theaters.
(Quelle)
Januar 30th, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Einführungsvortrag von Gordana Herold vom Verein „Romane Romnja“ bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS) an der Katholischen Fachhochschule Aachen, die am 19. und 20. September 2025 unter dem Titel „Antiziganismus – Rassismus – Antisemitismus“ stattfand.
(Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassismusstudien)
Siehe auch:
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder
Januar 29th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.1.2026 (mp3)
Üiber den „National Escape Day“ berichtet Adi Gussak in der neuen Ausgabe der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ in der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Und mit den Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage versorgen wir Sie mit den besten Ausgehtipps der Region.
Anhören: →Sendung vom 26.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit der vielfältigsten Roma-Musik und den zweisprachigen Volksgruppennachrichten wird Ihnen wie gewohnt präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 27.1.2026 (mp3)
Zum Abschluss der Aktionswoche „Inklusion und Mehrsprachigkeit“ an der Pädagogischen Hochschule Burgenland gab Josef Schmidt vom Roma-Service einen Einblick in die Kultur und Bildungsarbeit der Roma im Burgenland. Im aktuellen Tagesthema der „Romani Ora“ erfahren Sie mehr darüber!
Januar 27th, 2026 |
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Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Jänner, den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, zum International Holocaust Remembrance Day.
(Quelle)
Januar 26th, 2026 |
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Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Antiziganismus und kapitalistische Ökonomie: Welche Funktion hat das Ressentiment gegen Sinti und Roma? – Vortrag von Anna-Sophie Schönfelder (2025)
Gehalten bei der 3. Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in der „katho Aachen“, die unter dem Titel „Antiziganismus – Rassismus – Antisemitismus“ am 19. und 20. September 2025 stattgefunden hat. Moderation: Stephan Grigat. Anna-Sophie Schönfelder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und promoviert über die Politische Ökonomie des Antiziganismus. Sie ist Co-Autorin von „Wahrheit und Revolution. Studien zur Grundproblematik der Marxʼschen Gesellschaftskritik“ (Transcript 2020). Demnächst erscheint „What is the position of Roma in ›racial capitalism‹?“, in: Rostas, I./ Rus, C./ Mirga-Kruszelnicka, A. (Hg.): “Racism and Romani Studies” (Springer).
(Text und Video: Centrum für Antisemitismus- & Rassismusstudien, Foto: Boris Bocheinski)
Januar 23rd, 2026 |
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Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat am 22. Jänner den neuen Rechtsextremismusbericht präsentiert. Er versammelt auf 220 Seiten Daten und Analysen zu rechtsextremen Aktionen und Ideologien in Österreich im Jahr 2024.
→Download: Rechtsextremismus in Österreich 2024 (pdf)
Unter den zehn Kapiteln finden sich Einordnungen zur Geschichte und rechtlichen Aspekten zum Rechtsextremismus ebenso wie statistische Erhebungen von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Stellen, den größten Teil macht eine detaillierte Beschreibung unterschiedlichster rechtsextremer Akteur*innen aus. Darin werden deutschnationale Verbindungen und neonazistische Aktivisten ebenso behandelt wie Vertreter*innen der „Neuen Rechten“ wie die Identitäre Bewegung. Das Spektrum der beobachteten Gruppen reicht von migrantischen Rechtsextremen wie den „Grauen Wölfen“ bis zu „Alternativmedien“ wie AUF1. Der Bericht endet mit einer Darstellung der wichtigsten aktuellen Trends und einer Prognose künftiger Entwicklungen.

Das DÖW hat 2023 von den Bundesministerien für Inneres und Justiz den Auftrag erhalten, jährlich einen wissenschaftlichen Bericht über den österreichischen Rechtsextremismus zu verfassen. Die Ausgabe zum Jahr 2024 ist nun schon der zweite vom DÖW erstellte Bericht.
(Text: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands/DÖW)
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Januar 23rd, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 16.1.2026 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ beinhaltet die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage und natürlich die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mit Adi Gussak. Darin widmet er sich dem „Dry January“: bewusster Verzicht auf Alkohol. Dazu natürlich die vielfältigste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 19.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag ist ihr musikalischer Kick-Start in die neue Woche. Neben der abwechslungsreichsten Roma-Musik hören Sie auch die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani..
Anhören: →Sendung vom 20.1.2026 (mp3)
Der Oberwarter Geri Unger hat mit seiner IREG Galerie in Oberwart einen Ort für Kunstliebhaber und Sammler erschaffen. Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ zieht er nach fünf Jahren ein Resümee. Begleitet werden Sie außerdem von Volksgruppen-Musik. Die Sendung moderiert Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 21.1.2026 (mp3)
Der 7. MATP-Bewerb der Special Olympics Burgenland fand in Oberwart statt. Radio MORA war bei den Wettkämpfen dabei und berichtet darüber in der „Romani Ora“. Dazu erhalten Sie die zweisprachigen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 22.1.2026 (mp3)
Im Gespräch hören Sie diesmal Jürgen Horvath aus Unterwart. Seit 16 Jahren ist er im Wohnheim Pro Mente Kohfidisch tätig und koordiniert dort auch die „Special Olympics“-Teilnahmen und andere sportliche Wettbewerbe.
Januar 22nd, 2026 |
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Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neue Strategie des Europarates legt den Schwerpunkt auf Verständnis, Gleichberechtigung und politische Teilhabe dieser Gemeinschaften
Das Ministerkomitee des Europarates hat gestern Mittwoch die neue Strategie zur Inklusion von Roma und Fahrenden (2026–2030) verabschiedet. Die Gesellschaft besser über Fragen zu diesen Gemeinschaften zu informieren und dafür zu sensibilisieren und gleichzeitig bei Roma und Fahrenden ein Gefühl des Stolzes auf ihre Identität zu fördern, Roma und Fahrenden gleiche Rechte, gleiche Würde und die Gleichstellung der Geschlechter zu garantieren sowie ihre aktive Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben zu stärken – das sind die Prioritäten des Europarates und seiner Mitgliedsstaaten für die nächsten fünf Jahre.
Die Strategie zielt darauf ab, die verstreuten nationalen Bemühungen in eine kohärente europäische Antwort umzuwandeln. Der Europarat bekräftigt damit, dass der Schutz der größten Minderheit Europas nicht nur eine nationale Verantwortung ist, sondern auch eine gemeinsame europäische Verpflichtung, die für die Wahrung der Grundwerte und des sozialen Zusammenhalts des Kontinents von wesentlicher Bedeutung ist.
Roma und Fahrende scheinen in der Politik unsichtbar zu sein
Ohne eine aktive Beteiligung der Roma und Fahrenden am öffentlichen und politischen Leben bleiben die Möglichkeiten, ihnen bessere sozioökonomische Perspektiven zu bieten, begrenzt. Die weitgehende Unsichtbarkeit der Roma und Fahrenden auf der politischen Bühne kann zur Isolation dieser Gemeinschaften führen, die dann leicht zum Ziel von Praktiken wie Stimmenkauf, Alibipolitik, Ausbeutung oder Vernachlässigung werden.
Die Strategie betont, wie wichtig es ist, dass die Mitglieder dieser Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt das Potenzial der Roma und Fahrenden für sozialen und politischen Wandel erkennen. Read the rest of this entry »
Januar 19th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.1.2026 (mp3)
Klirrende Kälte, Schnee und Glatteis herrschen aktuell im Burgenland. Radio MORA hat bei den Burgenländerinnen und Burgenländern nachgefragt, wie Sie mit dem Kälteeinbruch zurechtkommen. Die „Romani Ora“ auf Radio MORA wird aus Oberwart von Tina Nardai moderiert.
Anhören: →Sendung vom 14.1.2026 (mp3)
Im Tagesthema dieser Sendung berichtet Adi Gussak über den Zuckerkonsum – wie viel davon ist noch gesund, kann man komplett darauf verzichten und welche Alternativen gibt es? Außerdem hören Sie auch wieder die Volksgruppennachrichten, natürlich zweisprachig.
Anhören: →Sendung vom 15.1.2026 (mp3)
Vor kurzem wurde die Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im österreichischem Parlament eröffnet. Österreichs autochthone Volksgruppen soll dadurch mehr Sichtbarkeit zukommen. Radio MORA hat den Auftakt der Veranstaltung für Sie festgehalten – mehr darüber im Tagesthema dieser „Romani Ora“.
Januar 17th, 2026 |
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Facts & Figures
Nur einen Tag nach dem Inkrafttreten der Nürnberger Rassengesetze (1935) erweiterte NS-Innenminister Frick deren Gültigkeit auf Roma und Sinti sowie Schwarze.
(Quelle)
Januar 14th, 2026 |
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Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 13.1.2026 | 7:52 min
Ausstellung „Wir sind Demokratie“: Sichtbarmachung autochthoner Volksgruppen im Parlament
Le pradipeha le artschijipestar „Amen sam demokracija“ ando parlamento jek barikani joma hi uso soralipeskero keripe le autochtoni flogoskere grupnendar andi Austrija. Pantschvar desch berscha flogoskero grupnengero tschatschipe jek jubilejum ojs upredipe la cukunftake. O kärntner taj schatcke Slovenitike, o burgenlanditike Horvacke, o burgenlanditike Ungrike, o betschitike Tschechitike taj Slovatitike taj o Roma o aunprindscharde schov flogoskere grupn andi Austrija hi. Amen sam demokracija o artschijipe ando parlamento pedar o schov flogoskere grupn ando auditorium i kultura, tschibtscha, sikadipe, i khetani historja taj o flogoskere tschatschiptscha upre sikal. Ando bersch dujeseri bisch taj schov o parlamento intesivi la novelirungaha le flogoskere grupnengere tschatschipeha, savo ada bersch pantschvar desch berscha mulatinel, pe donde bescharla.
Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im Parlament ist ein bedeutender Schritt zur verstärkten Sichtbarmachung der autochthonen Volksgruppen Österreichs gelungen. Die Veranstaltung, getragen von Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates, Markus Stotter, Präsident des Bundesrates, Peter Haubner, Zweiter Präsident des Nationalrates, und Doris Bures, Dritte Präsidentin des Nationalrates, setzt ein starkes öffentliches Signal. Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines historischen Meilensteins: Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volksgruppengesetz beschlossen. Read the rest of this entry »
Januar 13th, 2026 |
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Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min
Romengero sensibilisirungiskero workshop historija, kultura taj armangiptscha
Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektistar „O DROM andi Cukunft“ jek Romengero sensibilisirungiskero workshop ando khera le Roma-Servicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi historija, kultura taj dschivipeskere rejaliteta le Romendar taj Sintijendar dim ulo. Cil adale workshopistar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le mindenfelitikostar la flogoskera grupnatar te sikal taj pomoschago use te del taj o kherodaschtscha le armangagiptschenge, savenca on le Romenca taj Sintijenca konfrontirim on te sensibilisirinel.
Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensibilisierungsworkshop in den Räumlichkeiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensrealitäten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, das Verständnis für die Vielfalt der Volksgruppe der Roma zu fördern und die Teilnehmer*innen für die Herausforderungen, mit denen die Roma und Sinti konfrontiert sind, zu sensibilisieren.
(Beitrag: TV Erba)
Januar 13th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 8.1.2026 (mp3)
Hören Sie heute mehr über die 34. Roma-Dialogplattform im Bundeskanzleramt. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema „Fördermöglichkeiten für Partizipation und Empowerment der Roma im Bereich Jugend und Berufsbildung“. Durch die „Romani Ora“ begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 9.1.2026 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ präsentieren wir Ihnen unsere Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage für Ihre Freizeitplanung. Und in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ berichtet Adi Gussak über den „Nerd Day“. Viel Spaß beim Zuhören!
Anhören: →Sendung vom 12.1.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag begleitet Sie mit der abwechslungsreichsten Roma-Musik und den zweisprachigen Volksgruppennachrichten durch den Wochenstart.
Januar 10th, 2026 |
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Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 9.1.2026 | 10:13 min
Festakt im Parlament zu 30 Jahre Nationalfonds
Jek mulatintschago ando parlamento patijartschao o 30-berschengero keripe le nacijonalfondsistar le opferenge le nacijonalsocijalismusistar. Le keripeha le nacijonalfondsistar le opferenge le nacijonalsocijalismustar beschartscha i Austrija 1995, 50 berscha palo ar la NS-diktaturatar, jek barikano caichn le priklipeha historischi feranvoatinipestar.
Wien, 10. November 2025: Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Bestehen des Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus. Mit der Einrichtung des Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauerhaftes Zeichen der Übernahme von historischer Verantwortung.
(Beitrag: TV Erba)
Januar 8th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 31.12.2025 (mp3)
Die „Romani Ora“ zum Jahreswechsel wird Ihnen auf Radio MORA präsentiert von unserer Achorwoman Tina Nardai. Mit Neujahrswünschen und den erfolgreichsten Songs des Jahres verabschieden wir Sie ins neue Jahr 2026.
Anhören: →Sendung vom 2.1.2026 (mp3)
Die erste Ausgabe der „Romani Ora“ im Jahr 2026 versorgt Sie mit den Veranstaltungshinweisen und der vielfältigsten Musik. Außerdem erfahren Sie in der Jugendsendung mehr über die Neujahrsvorsätze der jungen Menschen. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.1.2026 (mp3)
Sie hören den „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA. Eine Stunde lang verwöhnen wie Sie mit erlesenen Roma-Songs, gemixt mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 7.1.2026 (mp3)
Der Weihnachtscircus Vegas gastierte über die Ferien- und Weihnachtstage bereits zum dritten Mal in Oberwart. Im heutigen Tagesthema der „Romani Ora“ auf Radio MORA erfahren Sie mehr darüber. Und in den Volksgruppennachrichten erhalten Sie Informationen und News in Deutsch und Burgenland-Romani.
Januar 7th, 2026 |
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Einrichtungen, Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 7.1.2026 | 9:21 min
1. internacijonali konferenca butjakeri politischi platforma la inklusijonake le Romenge ando Donauraum
O bundakero ministerijum la butjake, sastipeske, pfleginipeske taj konsumentakere arakapiske ando 16. dschi 17. oktober 2025 i erschti internacijonali konferenca la butjakera politischi platformake la inklusijonake le Romenge ando Donauraum Betsch telikertscha. I konferenca telal o anav „Roma/Romnja empowerment le butjakere foroske – 20 berscha barikano prikbescharipe ando Donauraum“ terdschini taj jek falato la EU-akere strategijatar le Donauraumistar sina. I konferenca ando keripe la EU-akera strategijatar le Donauraumiske (EUSDR) organisirim taj o 20-berscheskere barikano prikbescharipe le projektendar usi butjakeri foroskeri inklusijona le Romendar terdschini. O fokus paschlino upro empowerment taj integracija le Romendar, lek feder upro dikipe taj armangipe upro Donaraum. Tel likerdo uli i konferenca ando khera le bundakere ministerijumistar la butjake, socijalake, sastipeske taj konsumentakere arakipeske la republika Austrijatar.
Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veranstaltete am 16. und 17. Oktober 2025 die erste Internationale Konferenz der arbeitsmarktpolitischen Plattform für die Inklusion von Roma/Romnja im Donauraum in Wien. Die Konferenz fand unter dem Motto „Roma/Romnja-Empowerment für den Arbeitsmarkt – 20 Jahre erfolgreiche Projektumsetzung im Donauraum“ statt und war Teil der EU-Strategie für den Donauraum. Die Konferenz wurde im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) organisiert und beleuchtet die 20-jährige Arbeitsmarktinklusion von Roma. Read the rest of this entry »
Januar 5th, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Interview, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte
„Wir entkamen auf eigene Faust“. Zeitzeug*innenberichte rumänischer Rom*nja vom Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992. Herausgegeben vom Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“ und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2024, ISBN 978-3-948624-12-5
„Am scăpat singuri“. Mărturii ale romilor români despre pogromul din Rostock-Lichtenhagen (1992), volum editat de Centrul de Documentare „Lichtenhagen im Gedächtnis“ și de Centru pentru Educație Politică al landului Mecklenburg-Pomerania, Schwerin 2024, ISBN 978-3-948624-12-5
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Am Anfang stand der Hass gegen Roma. Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im August 1992 entzündete sich zunächst an der rassistischen Hetze gegen Roma-Flüchtlinge aus Rumänien. Dieser Aspekt der rassistischen Gewaltorgie wird heute fast immer ausgeblendet. Ein Interview-Band ruft jetzt das Schicksal der Roma-Flüchtlinge in Lichtenhagen in Erinnerung.
Drei Tage dauerten die Angriffe auf ehemalige Vertragsarbeiter*innen aus Vietnam und Asylsuchende in Rostock-Lichtenhagen. Die rassistische Gewalt gilt heute als das größte Pogrom der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ein Großteil der betroffenen Asylsuchenden, unter ihnen viele Rom*nja aus Rumänien, wurde nach dem Pogrom abgeschoben oder verließ Deutschland, um rechter Gewalt und schlechten Lebensbedingungen zu entgehen. Ihre Stimmen wurden im Gedenken an das Pogrom in Lichtenhagen lange nicht gehört. In diesem Band erscheinen erstmals die Berichte von sechs Zeitzeug*innen aus Rom*nja-Communitys im Süden Rumäniens, die als Asylsuchende die rassistische Gewalt in Lichtenhagen erleben mussten. Sie erzählen von der Migration nach Deutschland, der Selbstrettung aus dem brennenden Sonnenblumenhaus und ihren Forderungen für die Gegenwart. Begleitende Aufsätze geben Informationen zum historischen Kontext des Pogroms in Lichtenhagen und ordnen die Erinnerungen ein. (Klappentext)
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