Frauenrechte

Romafrauen – Kampf gegen Klischees

Oktober 23rd, 2017  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Radio & TV

Heimat Fremde Heimat „Heimat Fremde Heimat“
ORF2, Sendung vom 22.10..2017
Ansehen: ORF-TVthek (09:50 min.)


Lakis Jordanopoulos präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonn­tag, dem 22. Ok­to­ber 2017, um 13.30 Uhr in ORF. Weitere Beiträge: Zertifikats­kurs für Lehr­kräfte mit Flucht­hin­ter­grund und Wiens Tibet-Res­tau­rant „Songtsen Gampo“ fei­ert 20-Jahr-Ju­bi­läum.

Romnja-Verein Vivaro in Wien (Foto: http://vivaro.at)Romafrauen – Kampf gegen Klischees

Frauen aus den Reihen der Roma und Jenischen lehnen sich ak­tuell gegen Klischees und Ste­reo­typen auf. Schon lange ent­spräche das Bild von der im Wohn­wagen herum­zie­hen­den, hausie­ren­den und wahr­sagen­den Roma­frau nicht mehr der Rea­li­tät. Dieser Wandel ihrer Lebens­situa­tion wird je­doch von der Mehr­heits­bevöl­ke­rung meis­tens nicht wahr­ge­nom­men. Des­halb ent­schlos­sen sich der Verein Vivaro und die jenische Schrift­stel­le­rin Simone Schönett, die heu­tige Realität mit ent­spre­chen­den Bildern und Er­zäh­lun­gen ab­zu­bilden.

Ein Bericht von Sabina Zwitter.

(Text: ORF Programmankündigung)

RomaRespekt #12: Giuvlipen

Oktober 18th, 2017  |  Published in Film & Theater, Frauenrechte, Radio & TV

Radio Romarespekt: Giuvlipen – feministisches Roma-Theater aus RumänienRadio RomaRespekt #12: Giuvlipen – fe­mi­nis­ti­sches Ro­ma-Thea­ter aus Bu­ka­rest

Sendung vom 4.11.2016: Die feministische Theatergruppe Giuvlipen aus Bukarest hin­ter­fragt ras­sis­ti­sche, anti­roma­is­ti­sche Stereo­type. Ihre Stücke er­zäh­len aber be­son­ders von Er­fah­run­gen mit Sexismus – egal, ob diese von Roma kom­men oder aus der Mehr­heits­ge­sell­schaft. Mit ihren Stücken ge­hen sie in die Roma-Com­mu­ni­ties und regen Dis­kus­sio­nen an. Gleich­zeitig rich­ten sich ihre Stücke an Nicht-Roma/-Romnja, die mehr über Roma und Romnja wis­sen wol­len. Giuv­li­pen pro­du­zie­ren Roma-Kultur ohne Kultu­ra­lis­mus.

Playlist:
Ion din Dorobanți: Bambina / Fata de pe plaia / Regina tristetii
Bogdan Artistu: Sunt femeie libere

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

RomaRespekt #8: Mindj Panther

September 18th, 2017  |  Published in Frauenrechte, Musik, Radio & TV

Radio RomarespektRadio RomaRespekt #8: Mindj Panther – feministischer Romani-Hip-Hop

Sendung vom 2.7.2016: Die Romnja Sandra Selimović und Simonida Selimović rappen unter dem Namen Mindj Panther. Beide wohnen in Wien und sind in der femi­nis­ti­schen Grup­pe IniRromnja
 ak­tiv. Als Perfor­merin­nen­gruppe „Roma Armee Fraktion“ gehen sie im öffent­li­chen Raum Wiens gegen Rassismus vor. In ihrem Video zum gleich­nami­gen Stück „Mindj Panther“ rap­pen sie gegen das Bettel­verbot in Wien, für Um­ver­tei­lung und knacken einen Bank­auto­maten. Sandra und Si­mo­ni­da Selimović ar­beiten haupt­säch­lich als Schau­spie­lerin­nen und Re­gis­seu­rin­nen. 
In dieser Sen­dung hört ihr ein Inter­view mit Sandra Selimović und Simonida Selimović. Sie spre­chen darüber, wie sie zum Rappen ka­men, über ihren politi­schen Ak­ti­vis­mus, über das Rappen in Romanes, über ihre Per­foman­ces gegen das anti­romais­ti­sche Bettelverbot in Wien, über ihre fe­mi­nis­ti­sche Po­si­tion, über Em­power­ment. Sie äu­ßern sich auch zu Fra­gen der „cultural appropriation“, also in­wie­fern sich Kul­tur und Aus­drucks­formen an­ge­eig­net wur­den, die von Roma und Romnja ge­schaf­fen wur­den. 
Zwi­schen­drin sind eini­ge Mindj-Pan­ther-Tracks zu hö­ren.


Siehe auch:
 www.romanosvato.at
 | inirromnja.wordpress.com
 | www.romnja-power.de

(Sendung & Text: Weiterdenken: RadioRespekt, CC BY-NC-ND 3.0)

Siehe auch:
„Roma Armee“ im Gorki-Theater, 14.8.2017
♫ Mindj Panther (Welt-Roma-Tag 2014 in Berlin), 30.11.2015
Romano Svato: Amen protestirinas!, 30.9.2013
Selimović: „Wir pro­tes­tieren!“, 27.9.2013

Roma-Strategie 2020 wird erweitert

April 7th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Politik

Am 6. April 2017 fand ein Pressegespräch mit Staatssekretärin Muna Duzdar (m.r.) zum Thema "Internationaler Roma Tag & Online Roma Dialogplattform". Im Bild mit Susanne Pfanner (l.), Emmerich Gärtner-Horvath (m.l.) und Irina Sparatu (r.). (Foto: Regina Aigner/BKA) Staatssekretärin Duzdar: Roma-Strategie 2020 wird um Schwer­punk­te Frauen und Jugend er­weitert

Wien (OTS) – Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April prä­sen­tierte Staats­sekretärin Muna Duzdar ge­mein­sam mit Susanne Pfanner, Lei­terin der Nationa­len Roma-Kontaktstelle im Bundes­kanzleramt, Emmerich Gärtner-Horvath, dem Vor­sitzen­den des Volks­gruppen­beirates der Roma, und Irina Spataru vom Romano Centro Bilanz und Aus­blick für die Roma-Strategie 2020 in Öster­reich.

Im Jahr 2011 wurde vom Europäischen Rat der EU-Rah­men für natio­na­le Strate­gien zur Integra­tion der Roma bis zum Jahr 2020 ver­ab­schie­det. In Österreich wur­de 2012 dafür eine natio­nale Kon­takt­stel­le im Bundeskanzleramt ein­ge­rich­tet. Die Ver­netzung zwi­schen der Roma-Zivil­gesell­schaft und der nationa­len Kontaktstelle er­folgt über eine Dialog­plattform, die den regel­mäßigen Aus­tausch for­ciert. Im Herbst des ver­gan­ge­nen Jahres bestand auch die Mög­lich­keit das Roma-Strategie­papier im Rah­men einer O­nline-Dialog­platt­form zu be­werten.

„Österreich spielt bei der Roma-Strategie in Europa eine Vor­reiter­rolle. Von Seiten der EU-Kom­mis­sion wird im­mer wieder dazu auf­ge­rufen, dem öster­rei­chi­schen Bei­spiel des inten­siven Dialoges zu fol­gen“, er­läu­ter­te Staats­sekre­tä­rin Muna Duzdar. Mit 12 Mil­lionen Men­schen stel­len die Roma die größ­te eth­ni­sche Minder­heit in Europa dar. Sie sind im­mer noch von Aus­gren­zung, Dis­krimi­nie­rung und Armut be­trof­fen. Als eine Gegen­maß­nahme werden in Öster­reich etwa Pro­jekte im Bereich Arbeits­markt im Aus­maß von jähr­lich einer Mil­lion Euro – ko­finan­ziert durch die EU – ge­för­dert. „Unse­re Schwer­punkt­setzung Bildung, Arbeits­markt und Kampf gegen Dis­kri­mi­nie­rung wurde auch durch die Online-Um­frage weitest­gehend be­stä­tigt. Zudem wur­den aber Nachhol­bedarf ins­beson­dere beim The­ma Frauen-Empower­ment und Jugend deut­lich“, so Duz­dar. Die über­arbei­te­te Roma-Stra­tegie soll noch in der ersten Jahres­hälfte den Minister­rat pas­sieren.

Thema müsse ebenso die Bewusstseinsarbeit ge­gen wach­sen­den Anti­ziganis­mus sein, unter­strichen Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath und Iri­na Spa­ratu. Deut­lich zeige sich auch Be­darf bei aus anderen EU-Staaten zu­ge­wander­ten Roma, die die Zahl der autochto­nen Roma in Öster­reich deut­lich über­steige. Read the rest of this entry »

Vernissage „Dičimos – Sichtbarkeit“

Februar 24th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellung WienRomnja mitten in Wien
Romnja ando maškar le Bečesko foro

Ein Projekt von Vivaro – Viva Romnja in Zu­sam­men­ar­beit mit der Fo­togra­fin Jenny Olaya-Peickner

Vernissage mit kurzer Gesprächsrun­de der Por­trä­tier­ten am 4. März 2017, 18 Uhr, im Hotel Altstadt, Kir­cheng. 41, 1070 Wien. Die Aus­stel­lung kann auch am 5.3.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr be­sucht wer­den (weite­re Ter­mine wer­den auf der Home­page des Vereins be­kannt­gege­ben).

In der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmung herr­schen oft­mals Vor­urteile, Stereo­type und Klischee­bilder über Roma-Frauen. Um dem ent­gegen­zu­steuern und Frauen in der Öf­fent­lich­keit sicht­bar zu ma­chen, prä­sen­tiert der neue Wiener Romnja-Verein „Vivaro – Viva Romnja“ auf sei­ner Web­site wö­chent­lich eine Romni. Das Ziel: Hetero­genität unter Frauen, aber auch als Rom­nja, auf­zu­zeigen und das klischee­hafte und roman­ti­sier­te Bild „der Roma-Frau“ ab­zu­bauen, zu be­kämpfen und realis­ti­sche Bilder dar­zu­bieten. Frauen ha­ben Stim­men, sind indi­vi­duell, hetero­gen und viel­fältig.

(www.vivaro.at)

Facts & Figures (156)

Februar 11th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Frauenrechte, Jugend & Bildung

Der Anteil der Ro­ma­mäd­chen in Un­garn, die mit 16 Jah­ren kei­ne Schu­le mehr be­su­chen, hal­bier­te sich in­nerh. einer Ge­ne­ra­tion auf 33% (2011).

(Quelle)

Roma.Bildwechsel in Graz

März 28th, 2016  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ausstellung in GrazAusstellung: Ein Fotokunstprojekt zur Prä­senz und Wahr­neh­mung der Roma im öf­fent­li­chen Raum. Ab 7. April in Graz.

7. April 2016, 11:00 Uhr: Ausstellungs-Er­öff­nung an­läss­lich des Inter­na­tio­na­len Roma-Tags (8. April) im Caritas-Pau­li­num, Graben­straße 39, Graz. | Eröffnung mit: Caritasdirektor Franz Küberl, dem Foto­gra­fen Mi­cha­el Schmid und Michael Teichmann, Zorrom – Pro­jekt für Ar­muts­migran­tIn­nen

Der Internationale Tag der Roma findet in Er­in­ne­rung an den ersten In­ter­na­tio­na­len Roma-Kon­gress 1971 statt. An diesem Tag wird welt­weit auf die Situa­tion der Roma hin­ge­wie­sen. Die Ge­schich­te der Roma in Euro­pa ist eine Ge­schichte der Ar­mut, Dis­kri­mi­nie­rung und Ausx­gren­zung, die bis heute an­hält. Die Caritas und Welthaus der Diözese Graz-Seckau unter­stütz­ten Bil­dungs­pro­jekte für Roma, um den Zu­gang zu Schule und Aus­bil­dung zu gewähr­leis­ten und die Ar­muts­spi­rale zu durch­brechen.

Die Ausstellung Roma.Bildwechsel zeigt die Foto­trilogie „Gemein­schafts­raum“ von Michael Schmid, die im Herbst 2014 in der slo­waki­schen Stadt Banská Bystrica ge­mein­sam mit Romnija aus Detva, Banská Štiavnica und Žiar ent­standen ist. Im Mit­tel­punkt steht dabei die selbst­ver­ständ­liche Nutzung des öf­fent­li­chen Raums durch Men­schen, denen diese Prä­senz häu­fig nicht oder nur un­gern zu­ge­stan­den wird. Bilder von Menschen sind keine Zufalls­pro­dukte. Sie ent­ste­hen aus dem, was die Dar­stel­len­den zeigen, aus dem, was der Foto­graf/die Foto­gra­fin sieht, und aus dem, was die Be­trach­ten­den wahr­nehmen. Die­sel­ben Men­schen kön­nen in unter­schied­li­chen Insze­nie­run­gen völ­lig anders aus­sehen und wirken.

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„Romni“: Fotoausstellung in Dortmund

März 9th, 2016  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romni (Foto: „Romni“: Zwei Fotokünstlerinnen aus Dortmund haben sich mit Romafrauen in der Dort­mun­der Nord­stadt in einem Foto- und Inter­view­pro­jekt aus­einan­der­ge­setzt.

Die Bilder und Assoziationen, die viele Menschen mit dem Volk der Roma ver­bin­den, sind über­wie­gend nega­tiv ge­prägt. Oder ihre Lebens­weise wird stark roman­ti­siert: Begrif­fe wie ,Nomaden­tum‘ und Be­schrei­bun­gen wie ,fah­ren­des Volk‘ redu­zieren das Volk der Roma auf fäl­sch­li­che Weise.

Die beiden Fotografinnen Tabea Hahn und Anna Merten haben mit rumäni­schen Roma-Frauen Interviews über Tra­di­ti­on, Kultur und Fa­mi­lien­leben ge­führt. Das Thema „Frausein“ wurde unter ver­schie­de­nen Aspek­ten be­leuch­tet. Der Fokus lag dabei auf Identität, Integra­tion und sozia­ler Stel­lung der Frau in der Ge­sell­schaft – so­wohl im Heimat­land als auch in Deutschland.

ROMNI – unter diesem Titel präsentieren die Künstlerinnen die fotogra­fi­schen und text­li­chen Ergeb­nisse ihres Projek­tes, das sie im letzten Jahr mit Unter­stützung des Planer­laden e.V. durch­ge­führt haben.

Die Arbeit zeigt Romafrauen aus der Dortmunder Nordtstadt. Das Tragen von langen Röcken und einem Tuch in den Haaren ist eine wich­tige Tradtion bei den Frauen der Roma. Da­durch tra­gen sie ihre Herkunft und Zu­gehö­rig­keit öffent­lich zur Schau und ris­kie­ren mit Vor­urtei­len und Dis­kri­mi­nie­rung kon­fron­tiert zu wer­den. Ihre tra­di­tio­nelle Le­bens­weise und Kleidung führt aber bei den Frauen zu einer Zu­ge­hö­rig­keit inner­halb der ei­ge­nen Gruppe, zu einem Gefühl von Iden­ti­tät und einer Idee von Heimat fern­ab ihres Hei­mat­lan­des.

Ausstellungsdauer: 8. März bis 30. März 2016
Öffnungszeiten: Di. bis Sa. von 11 bis 17 Uhr
Ort: caféplus, Gnadenort 3-5, 44135 Dortmund

(Text: Ankündigung des Projektverbunds Nordstadt)

Romnja Power Month in Berlin

März 8th, 2016  |  Published in Frauenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Rromnja PowerVom Achten bis Achten: IniRromnja (Initiative Rromnja, ein Zusam­men­schluss von Berli­ner Roma- und Sinti-Frauen) und das femi­nis­ti­sche Romnja-Archiv RomaniPhen haben eine ge­mein­sa­me Ver­an­stall­tungs­reihe auf die Beine gestellt. Hier ihre Aus­sendung:

Der Romnja Power Month, gebo­ren aus einer Koope­ra­tion zwischen der IniRromnja und RomaniPhen, fin­det im Zeit­raum zwi­schen dem Inter­na­tio­na­len Tag der Frauen und dem Inter­na­tio­na­len Tag der Roma*, vom 8. März bis zum 8. April 2016, statt. Mit der Ver­anstal­tungs­reihe wol­len wir Romnja* und Sintezza* als künst­le­risch, wis­sen­schaft­lich und gesell­schafts­kri­tisch han­deln­de Akteurin­nen* er­kenn­bar machen und ihre Ar­bei­ten einem brei­ten Publi­kum vor­stellen. Wir or­ga­ni­sie­ren den Romnja Power Month für eine an­ge­mes­se­nen Sicht­bar­ma­chung der Bei­träge, der Geschichte, der The­men und Gesell­schafts­ana­ly­sen von Roma* selbst, und hier ins­be­son­dere auch von Frauen* so­wie von fe­mi­nis­ti­schen Per­spek­tiven. Der Romnja* Power Month ist daher eine feminis­ti­sche Inter­vention gegen die gesamt­gesell­schaft­lich ent­weder feh­len­den oder sehr homo­genen und rassis­ti­schen Bilder über Romnja*. Gleich­zeitig wei­sen wir damit nach­drück­lich auf die gesell­schaft­li­che und ins­beson­dere poli­ti­sche Rele­vanz der Wissens­pro­duk­tion unse­rer Schwes­tern* hin.

Das komplette Programm finden Sie hier: PDF

(Text: IniRromnja)

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte

Januar 30th, 2016  |  Published in Einrichtungen, Frauenrechte, Geschichte & Gedenken, Radio & TV

IG Kultur

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte auf das all­täg­li­che Le­ben von Ro­ma-Frau­en in der Ge­gen­wart


Bewegungsmelder Kultur | Orange 94.0, 22.11.2015
Redakteur: Patrick Kwaśniewski

TC Roma steht für „Today’s Challenges for Roma Women influenced by historical Development“. Der Diskurs um die Rolle der Frau aus der Roma- und Sinti-Com­mu­nity in der euro­päi­schen Gesell­schaft hat ver­schie­dene Aspek­te. Die Situa­tion unter­schei­det sich in den euro­päi­schen Län­dern und eben­so ihre histo­ri­sche Grund­lage, gleich­zeitig gibt es auch Ein­flüsse aus einem gemein­sa­men euro­päi­schen Erbe. Das Pro­jekt ver­sucht diese Fragen auf­zu­neh­men und ihre Auf­berei­tung in die Initia­tion eines Netz­werkes münden zu lassen, dass die Hand­lungs­macht der Betrof­fe­nen in Gegen­wart und Zu­kunft stär­ken soll.

Was hat Geschichte mit meinem Leben zu tun? Wie be­ein­flus­sen poli­tische Struk­turen meine per­sön­lichen Chancen? Was sind gemein­same Werte in der EU und wo fin­den Roma und Sinti ihren Platz?

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