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HEUTE: Roma-Butschu | Roma-Kirtag

Juni 15th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romafest im Burgenland: Einladung ButschuSamstag, 15. Juni 2013
Großbachselten, Festwiese Schuh
Beginn 18.00 Uhr

Der diesjährige Roma-Butschu steht im Zei­chen des Ju­bi­lä­ums 20 Jahre Aner­ken­nung der Roma in Öster­reich. 1993 wurden Roma als 6. öster­rei­chi­sche Volks­grup­pe an­er­kannt. Erst­mals wurde der Roma-Butschu 1991 in Groß­bach­sel­ten ab­ge­hal­ten. Die Grund­idee die­ser Ver­anstal­tung war und ist es, das Mit­einan­der zu för­dern und somit Vor­ur­tei­len kei­ne Chan­ce zu geben.

Kroatischer Männerge­sangs­verein Gütten­bach

Ungarische Volkstanz­gruppe Siget

Berki Band – Roma-Band aus Slowakei
Unter der Leitung des jungen Straßen- und Roma-Musi­kers Zsolt Berki (Klavier) gehören Ladis­lav Laka­tos an der Vio­li­ne und Sän­ger und Gitar­rist Csaba Danyi zur Fix­be­setzung des Trios. Herz­hafte Musik zwi­schen Gypsy-Swing und tra­ditio­nel­ler Roma-Musik trifft auch auf Rock-Sounds und Jazz.

Romano Rath ist eine Roma-Band aus dem Südburgen­land. In ihren Reper­toire befin­den sich tra­di­tio­nel­le Roma-Lieder und auch neue selbst­kom­po­nier­te Musik­stücke.

Roma-Butschu 2013

Juni 4th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Musik, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
3.6.2013 (on demand)

Romano RathO tradicijoneli Roma-Butschu andi Boslina, savo le farajnistar Roma-Service organi­sirim taj tel likerdo ol, ada bersch ando cajchn le aun prindscha­ripestar le Romen­dar ojs flogoskeri gurpn, terdschol. I muschika upre ada mula­tintschago le Romen­gere muschi­ka­schen­dar la bandatar „Berki-Band“ andar i Slovakija taj la prindscharda, bur­gen­landitika ban­datar „Romano Rath“ al. Avre bari­kane koji adale kultura­kere mula­tintscha­gostar hi o dschila taj kheliptscha le avre burgen­landi­tike flogos­kere grupnendar. O Roma-Butschu, savo subo­ton, ando 15. juni 2013, 18.00 orenge upro mula­tintscha­goskero rito Schuch andi Boslina kesdinel, i kultureli iden­titeta la flogoskera grupnatar le Romen­dar sikal, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath. Ada mula­tintschago o schajipe del, pe te resel, i kultura upre te likerel taj te prindscharel te siklol taj afka diskriminacija tel te bauninel, afka o Gärtner-Horvath bajder. Buteder pedar o tra­dicijo­neli Roma-Butschu, schunen tumen andi sen­dung Roma sam upro Radijo Bur­genland.

Der traditionelle Roma-Butschu im süd­bur­genlän­dischen Bachselten, der vom Verein Roma-Service orga­ni­siert und durch­geführt wird, steht dieses Jahr im Zeichen des 20. Jubiläums der An­er­ken­nung der Roma als Volks­gruppe. Musi­kalisch wird die Ver­anstal­tung von den Roma-Musikern der Berki-Band aus der Slowakei und der bekannten burgen­ländi­schen Roma-Band Romano Rath beglei­tet. Weitere High­lights dieser Kul­tur­ver­anstal­tung sind Lieder und Tänze anderer bur­gen­ländi­scher Volks­gruppen. Der Roma-Butschu, der am Samstag, den 15. Juni 2013 ab 18.00 Uhr auf der Fest­wiese Schuch in Bach­selten beginnt, zeigt die kultu­relle Iden­tität der Volks­gruppe der Roma, sagt Emmerich Gärtner-Horvath. Read the rest of this entry »

Roma-Service: „Roma-Liederbuch ist fertig“

Mai 27th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Literatur & Bücher, Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
27.5.2013, 20:50 orenge/Uhr (on demand)

Burgenland singt„I Romengeri dschilakeri kenva kisni hi“

„Vergangene Woche haben wir die letzten Korrekturen vorge­nom­men und das Roma-Liederbuch für den Druck freige­geben“, kündigt Josef Schmidt vom Verein Roma-Service an. Unter dem Motto „Burgenland singt“ haben mehr als 30 Partner ein viel­fältiges Programm im heurigen Jahr der Volks­kultur zusam­men­gestellt. In diesem Zu­sammen­hang ist auch ein Lieder­buch der burgen­län­dischen Roma entstanden. Christiane Fennesz-Juhasz, stell­vertre­tende Direktorin des Öster­reichi­schen Phonogramm­archives, und Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service in Klein­bach­selten sind die Heraus­geber des Lieder­buches, das am Sonntag, 9. Juni 2013, um 18.00 Uhr in den Räum­lichkeiten des Burgen­ländischen Volksliedwerks in Ober­schützen präsentiert wird. Wie die Arbeiten zu diesem Lieder­buch verlaufen sind und was dieses Liederbuch für die Volks­gruppe der Roma bringt, erfahren Sie in der aktuellen Sen­dung Roma sam auf Radio Burgenland.  (volksgruppen.orf.at)

„Lejcti kurko o korekturakere butja meg kertscham taj akor i Romengeri dschilakeri kenva le dschumi­peske prik dijam“, phenel o Josef Schmidt andar o farajn Roma-Service. Telal o anav „Burgen­land dschilal“ buteder sar 30 partnertscha jek minden­felitiko programo ando flogos­kero kultu­rakero bersch khetan terdscharde. Ande ada khetanipe te jek dschi­lakeri kenva le burgen­landitike Romendar kerdi uli. I Christiane Fennesz-Juhasz, dujti di­rek­terkija le austri­tike fonogramis­kere archivistar taj o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Servici andar i Tikni Boslina, o „ardi­jaschtscha adala dschi­lakera kenvatar“ hi, savi kurke, ando 9. juni 2013, 18.00 orgenge ando khera le Burgen­landitike Flogoskere Dschilakere Verkistar andi Uprutni Schica, presen­tirim ol. Read the rest of this entry »

„O Roma hojam hi“

Mai 6th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
6.5.2013, 20:50 orenge/Uhr (on demand)

Rassimus auf Facebook (Foto: Wikimedia/User: Enoc vt, CC-Lizenz)Rassismus gegen Volksgruppe | Rasismus gejng i flogoskeri grupn

„Paloda, o terne Roma o rasistischi kipi taj pisiniptscha gejng pumari flogoskeri grupn upri Facebook rik ,M***s Oberwart‘ dikle, ando kontakto manca gele taj pomoschago mandar mangle“, phenel i Monika Scheweck andar o referat le etnischi grupnenge. On o link mange bitschade, me mange i rik aun diklom taj mindschart le fatreterenca le jekoschne Romengere farajnendar ando kontakto gejom, phenel i Scheweck bajder. O „rasistischi kipi“ telal o Roma hojanipe ande. Vaschoda, Erbate uso harengere gejng o keraschi adala rikatar, jek aun sesinipe kerdo ulo, phenel i Monika Scheweck. Akan iste uscharas, so adaj ari al, afka i Scheweck bajder. O cile adale aun sesinipeha, jek barikani joma gejng saki forma le rasismusistar kerde, afka o schero le referatistar le etnischi grupnenge. Buteder pedar, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)

„Nachdem junge Roma die rassistischen Äußerungen gegenüber ihrer Volksgruppe auf der Facebook-Seite ,M***s Oberwart‘ (mehr hier) entdeckt haben, kontaktierten sie mich und baten mich um Hilfe“, erzählt Monika Scheweck vom Referat für ethnische Gruppen der Diözese Eisenstadt. „Sie schickten mir den Link, ich sah mir die Seite an und danach kontaktierte ich sofort die Vertreter der einzelnen Roma-Vereine“, so Scheweck weiter. „Die rassistischen Postings lösten unter den Roma eine Empörungswelle aus. Daraufhin wurde eine Anzeige gegen den Betreiber bei der Polizei in Oberwart eingebracht”, sagt Monika Scheweck. Read the rest of this entry »

20 Jahre Volksgruppenanerkennung

April 11th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Politik

“Wir sind vom Rand der Dörfer in die Mitte gerückt”, so beschrieb Prof. Rudolf Sarközi kürzlich die Entwicklung der österreichischen Roma seit deren Anerkennung als Volksgruppe im Jahr 1993. Am heutigen Internationalen Roma-Tag lud Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gemeinsam mit VertreterInnen der österreichischen Roma – allen voran Prof. Rudolf Sarközi – prominente Gäste zu einer Festveranstaltung unter dem Titel “20 Jahre Anerkennung der Roma als sechste Österreichische Volksgruppe” in das Parlament ein. Die Veranstaltung beleuchtete die schmerzvolle Geschichte der Roma, die erfolgreichen Bemühungen um Sprache und Kultur der Volksgruppe sowie die aktuellen Herausforderungen in Österreich und in Europa bei der sozialen Integration dieser Menschen, die lange Zeit Opfer von Diskriminierung und Ausgrenzung waren und es mancherorts immer noch sind. Die Festrede von Bundespräsident Heinz Fischer enthielt daher einen Appell zum Kampf gegen Vorurteile und Ausgrenzung.

Prammer: Europäische Roma-Strategie MIT den Roma umsetzen

In ihren einleitenden Ausführungen würdigte die Nationalratspräsidentin die erfolgreiche Arbeit der Roma-Vereine bei der Stärkung des Selbstbewusstseins der Roma und beim Sichtbarmachen der Volksgruppe. Mit Freude berichtete Barbara Prammer über gemeinsame Projekte mit Roma-KünstlerInnen im Rahmen der Wiener Festwochen und bekannte sich dazu, den Internationalen Roma-Tag auch künftig im Parlament zu begehen. Read the rest of this entry »

Allianz für Roma | Alianca le Romenge

März 30th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Politik, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
25.3.2013 (on demand / mp3)

„Kongress muss Partei ergreifen“ | „Kongreso iste valaso kerel“

„Es ist nötig, Partei zu ergreifen gegen Ausgrenzung und für die Durchsetzung der Menschenrechte.“ Dies müsse ein „zentrales Anliegen“ sein, appellierte Herwig van Staa anlässlich der neu gegründeten „Europäischen Allianz der Städte und Regionen zur Inklusion der Roma“ im Europarat (Website). Der Präsident des Kongresses der Gemeinden und Regionen sowie Landtagspräsident von Tirol Herwig van Staa ist sich der Brisanz der Thematik bewusst: „Ich weiß, dass man mit Engagement für Roma keine Stimmen gewinnen kann, nur verlieren. Aber die Menschenrechte und deren Umsetzung sind unteilbar. Hier kann es keine Kompromisse geben.“ Insgesamt gibt es aktuell 114 Teilnehmer in der Allianz der Regionen, die am 20. März 2013 feierlich gelauncht wurde. Aus Österreich nehmen bisher ein Projekt für Roma aus der Stadt Graz sowie das Land Oberösterreich teil. Die Musik der Sendung kommt von der „Engé Group“ aus Frankreich, einem Roma- und Sinti-Quintett in der Jazz-Tradition von Django Reinhardt.  (volksgruppen.orf.at)

„Akan imar cajt hi, kaj valaso gejng o argranicalipe taj le manuschengere tschatschipenge kerdo te ol.“ Ada jek “centrali keripe“ iste ol, phentscha o Herwig van Staa kada i nevi „Europitiki Alianca le gemajndendar taj regijonendar usi iklusijona le Romendar“ ando europitiko rot (Website), kerdi uli. O presidento le kongresistar le gemajndendar taj regijonendar taj thaneskero presidento andar Tirol Herwig van Staa pedar i tematika dschanel: „Me dschanav, hot le keripeha le Romenge nisaj hangi jerines, tschak schaj len naschajs. Ham o manuschengere tschatschiptscha taj lengero prik bescharipe nan te ulal. Adaj na tromal nisaj kompromistscha te del.“ Read the rest of this entry »

Nevi cajt kesdintscha

März 17th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.3.2013 (on demand)

Verein Roma OberwartBeginn einer neuen Ära

(Teil 1: „Romengero micinipe Erba“)

Kada o projekto ar sina, akor o Roma o koja ando va line, phenel o Johann Baranyai, dujto schero le farajnistar Roma. Amen ham mindig upro dschene, save amenca ada drom gele, schaj pal astarahahi, on amare afka akarde „fali“ sina, afka o Baranyai bajder. O faraj­niskero keripe, o khetan phandlo upre bauninipe le bero­tinipeskere tha­nestar taj o pomo­schago le tschavenge taj ternenge ando ischko­lakere koji, le Romenge jek nevi cajt antscha, phenel o Baranyai. Adi le tscha­vengero taj ternengero gondo soraleder hi, phenel o Mario Baranyai. Sakone o schajipe hi, utscheder ischkola vaj jek arsiklipe te kisetinel. O drom, savo angle buteder sar bisch berscha ande tschalado taj gelo ulo, akan o jeriniptscha sikal, phenel o Mario Baranyai bajder. Adi schunen tumen o dujto falato pedar o kesdipe le Romen­gere micini­pestar andi sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)

Nachdem das Projekt auslief, nahmen die Roma selbst sie Sache in die Hand, sagt Johann Baranyai, Obmann-Stellvertreter des Verein Roma. „Jedoch konnten wir immer auf unsere Wegge­fährten zurück­greifen, sie waren unsere sogenan­nten Säulen“, so Baranyai weiter. Durch die Gründung des Vereins, den damit verbundenen Aufbau der Bera­tungs­stelle sowie die Unter­stützung der Kinder und Jugend­lichen im schulischen Bereich, begann für uns Roma eine neue Ära, fügt Baranyai noch hinzu. Heute seien die Kinder und Jugend­lichen viel selbst­bewusster, erläutert Mario Baranyai. Read the rest of this entry »

Ehrung für Wilhelm Spindler (1923-2013)

März 6th, 2013  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen

Wilhelm Spindler (Foto: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)Der am 12. Januar 2013 in Freiburg verstorbene Ehren­vor­sitzende des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma, Wilhelm Spindler, erhält posthum das Deut­sche Bundes­ver­dienst­kreuz am Bande.

Geboren wurde Wilhelm Spindler am 16. April 1923 und überlebte die Verfol­gungs­maßnah­men und gewalt­tätigen Übergriffe durch die National­sozialisten. Wilhelm Spindler war der Mit­begrün­der der „Sinti Union Freiburg“ und gehörte zu den Bürger­rechts­aktivisten der ersten Stunde, die im Jahre 1982 den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma gründeten. Seit dem war er dessen Stell­vertre­tender Vor­sitzender bis zum Jahre 2010, als er aus gesund­heit­lichen Gründen das Amt abgab und er zum ersten Ehren­vorsitzen­den des Zentral­rates gewählt wurde. Im Zentralrat gehörte er auch dem Beirat der Holocaust-Über­lebenden an. Wilhelm Spindler musste als Kind und Jugend­licher den Abtrans­port vieler seiner engsten Ver­wandten miter­leben und zusehen, wie seine zwei Schwes­tern nach Auschwitz deportiert wurden.

Als Zeitzeuge war ihm die Aussöhnung immer ein großes Anlie­gen, und er sah es als seine Aufgabe an, die Geschichte der Verfol­gung und Vernich­tung der Sinti und Roma an die jüngeren Gene­rationen weiter­zugeben. Wilhelm Spindler war mit seiner großen Erfahrung wichtiger Motor für die Bürger­rechtsarbeit und die Durch­setzung ihrer Ziele. Er war nicht nur Teil­nehmer bei den Gesprächen mit der Bundes­regierung zur Neure­gelung der Entschädigung für die bislang systematisch benachteiligten Sinti und Roma, sondern war auch einer der Sprecher bei dem historischen Zusam­mentreffen im Jahre 1982 mit dem damaligen Bundes­kanzler Helmut Schmidt, dessen Ergebnis die offizielle Anerkennung des Völkermordes an den Sinti und Roma durch die Bundes­republik Deutsch­land war. Read the rest of this entry »

„Kein Wahlkampf zu Lasten der Minderheit“

März 5th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Politik, Rassismus & Menschenrechte

Romani-RoseVor dem Hintergrund der aktuellen Kampagne gegen eine angeb­lich über Deutsch­land herein­brechende Flutwelle osteu­ro­päischer „Armuts­einwan­derer“ (sprich: Roma) richtet der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma heute folgenden Appell an den deutschen Bundes­präsi­denten Joachim Gauck und an Innen­minister Hans-Peter Friedrich:

Bundespräsident möge Parteien auf­for­dern: Wahl­kampf nicht zu Lasten der Min­derheit

Bundesinnenminister Dr. Friedrich soll die Situa­tion in den Her­kunfts­ländern beim Tref­fen der Euro­päischen Innen­minister nach­drück­lich ansprechen

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist be­sorgt über die zuneh­mend aggres­siv geführte Debatte über die Zuwanderungen vorwie­gend aus Bul­garien und Rumä­nien, die inzwi­schen droht, zum Wahlkampf­thema zu werden. Der Zentral­rats­vor­sitzende Romani Rose wandte sich deshalb heute mit einem Schreiben an Bundes­präsi­dent Joachim Gauck mit der Bitte, einen Appell an die demokra­tischen Par­teien zu richten, die ausschließ­lich gegen Roma und Sinti gerich­teten Diskus­sionen über Krimi­nalität und Armuts­flücht­linge nicht weiter zum Wahlkampfthema zu machen. Durch diese Diskus­sion werde unsere Minder­heit pauschal zu einer „öffent­lichen Gefahr“ erklärt und dadurch öffentlich gebrand­markt und massiv stigmatisiert, so Rose.

Der neue Populismus in Deutsch­land, der von Politi­kern betrie­ben werde, und der Vorwürfe von „Betrug bei Sozial­leistun­gen“ und „Mißbrauch der Frei­zügig­keit“ bis hin zu „Asylmiß­brauch“ und „Krimina­lität“ erhebe, werde in der Öffent­lichkeit aus­schlie­ßlich auf Angehö­rige der Roma bezogen. Roma werden in der Folge dieser deutschen Diskussion bereits jetzt in ihren Herkunftsländern von Politikern und Medien zu Sündenböcken für die Verzögerungen bei den Verhand­lungen über die Erweiterung des Schengen-Abkom­mens beziehungs­weise bei den Beitritts­verhand­lungen gemacht. Dadurch verschärft sich die Lage der Roma weiter durch erneute Ausgren­zung und Dis­kriminierung.

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„Romengero micinipe Erba“

März 4th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
4.3.2013 (on demand)

Renate Holpfer und Lotte Hirl (Foto: VHS Roma)Geburtshelferinnen der Roma-Bewe­gung in Oberwart

I socijali butschaschkija Renate Holpfer taj i histo­rikerkija Lotte Hirl (adi Wohl­fahrt) afka sar baba­sunji le erba­kere Romen­gere micini­pestar sina, savo pe ando 80te berscha formi­rintscha. Adala duj gadschi­kane dschuvla jek barikano than khelde. Uso mula­tintschago la flogoskera utscha ischko­latar le burgen­­landi­­tike Ro­men­darSchu­kar kirati use amende“ adala duj agune pajtaschkiji and dikipe ando agune terdscha­viptscha den taj odola koji andar o adive­seskero dikipe bevertinen. Papal hi o mojakero Neubauer andi Erba o mula­tintscha­goskero than, kaj imar angle bojd 25 berscha, sa kesdintscha. Buteder pedar o kesdipe le Romen­gere micini­pestar ando erschti falato la adivesakera sen­dungatar Roma sam upro Radijo Bur­gen­land te schunel uschtiden.  (volksgruppen.orf.at)

Die Sozialarbeiterin Renate Holpfer und die Histori­kerin Lotte Hirl (heute: Wohlfahrt) waren so etwas wie Geburts­helferin­nen für die Oberwar­ter Roma-Bewegung, die sich in den späten 80er Jahren formierte. Diese beiden Nicht-Roma-Frauen spielten dabei eine heraus­ragende Rolle. Bei der Veranstal­tung der Volks­hoch­schule der Burgen­ländi­schen RomaSchukar kirati use amende“ gaben die beiden ehe­maligen Mitstrei­terinnen Ein­blicke in die dama­lige Ereignisse und beurteilen diese aus heutiger Sicht. Read the rest of this entry »