Internet & Blogothek
August 29th, 2026 |
Published in
Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Wissenschaft
Forschungsstelle Antiziganismus ediert Quellen zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Die Arbeiten zum neunjährigen Projekt wurden zu Jahresbeginn aufgenommen.
Eine groß angelegte digitale Edition führt Quellen zum nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma in Europa zusammen und macht sie für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich. Publiziert werden sollen rund 1.200 Dokumente – Schriftstücke aus dem Verwaltungs- und Verfolgungsapparat, ergänzt um Quellen aus der Perspektive der Opfer. Angesiedelt ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg. Für die Gesamtlaufzeit von neun Jahren stehen Fördermittel in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Vorhaben basiert maßgeblich auf der digitalen „Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa“, die seit Juli 2020 ebenfalls an der Forschungsstelle entsteht.
„Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma wurde nicht nur gesellschaftlich und politisch jahrzehntelang ignoriert, sondern auch in der Forschung kaum beachtet“, erläutert die Historikerin Dr. Karola Fings, wissenschaftliche Leiterin der beiden Projekte. Ziel ist es, mit der „Edition zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa“ alle Verfolgungsprozesse von der rassistischen Stigmatiserung bis hin zum Mord in den Vernichtungslagern abzubilden. Read the rest of this entry »
April 21st, 2026 |
Published in
Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Frauenrechte, Internet & Blogothek, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
#ZARAbleibt! – Österreich braucht weiterhin Zivilcourage!
→Zur Petition auf mein.aufstehn.at
Sehr geehrte Bundesministerin Bauer,
sehr geehrte Bundesregierung und Entscheidungsträger!
ZARA ist seit Jahren eine unverzichtbare Anlaufstelle für Menschen, die in Österreich Rassismus, Diskriminierung und Hass erleben. Der Verein bietet Beratung, Dokumentation, Unterstützung und öffentliche Aufklärung genau dort, wo Betroffene sonst oft allein gelassen werden. Gerade in einer Zeit, in der rassistische, hasserfüllte Sprache wieder salonfähig gemacht wird, insbesondere im digitalen Raum, braucht es diese Arbeit mehr denn je. Die geplante Kürzung der Fördergelder, die das De-facto-Ende dieser wichtigen Aufklärungs- Unterstützungs- und Präventionsarbeit bedeuten, ist daher der falsche Schritt in einer Gesellschaft, die sich zunehmend polarisiert.
Deswegen sind gerade Sie, Familienministerin Bauer, aber auch die gesamte Bundesregierung und die Entscheidungsträger in Parlament und Verwaltung jetzt aufgefordert, Ihre Entscheidungen zu überdenken und sich klar für eine Erhaltung dieser so wichtigen Institution auszusprechen und einzusetzen!
Warum ist das wichtig?
Österreich hat in den letzten Jahren erlebt, wie sich gesellschaftliche Spannungen verschärfen, wie Debatten über Migration, Integration und Zugehörigkeit polarisiert werden und wie Hass im Netz und im Alltag normalisiert werden. ZARA leistet hier nicht nur Soforthilfe für Betroffene, sondern schafft auch wichtige Sichtbarkeit für Probleme, die viele lieber verdrängen würden. Dass allein 2025 mehr als 1.500 rassistische Vorfälle dokumentiert wurden, zeigt, dass es nicht um ein Randthema geht, sondern um eine reale Belastung für das gesellschaftliche Zusammenleben.
Gerade deshalb ist es unverständlich und politisch falsch, ausgerechnet in diesem Bereich zu sparen. Wer an Anti-Rassismus, Opferschutz und Prävention kürzt, spart nicht an „Verwaltung“, sondern an Sicherheit im Netz und demokratischer Stabilität. Read the rest of this entry »
April 20th, 2026 |
Published in
Einrichtungen, Frauenrechte, Internet & Blogothek, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Bundeskanzleramt streicht Förderung: Antidiskriminierungsstelle ZARA bietet für neue Fälle vorerst keine Beratungen mehr an
Aussendung von ZARA, 20.4.2026:
Die Streichung der Förderung für die Beratungsstelle #GegenHassimNetz unter der politischen Verantwortung von Bundesministerin Claudia Bauer bedroht die Existenz von ZARA akut. Ohne rasche Finanzierung droht das vollständige Aus bis Juni.
Seit acht Jahren erhält ZARA eine Förderung des Bundeskanzleramts in Höhe einer sechsstelligen Summe für den Betrieb der Beratungsstelle #GegenHassimNetz. Anfang April 2026 erreicht den Verein die Mitteilung, dass diese Förderung für das Jahr 2026 aufgrund von „Sparmaßnahmen“ vollständig gestrichen wurde. Die Entscheidung wurde unter der Verantwortung von Bundesministerin Claudia Bauer (ÖVP) getroffen.
ZARA zum Zeitpunkt der Streichung bereits in finanzieller Vorleistung
Zum Zeitpunkt der Mitteilung war ZARA bereits in finanzielle Vorleistung gegangen, um Betroffene von Hass im Netz weiterhin durchgehend unterstützen zu können. Unterstützung, die – das zeigen die aktuellen Debatten rund um digitale Gewalt an Frauen – für Betroffene dringend notwendig ist. Diese Vorfinanzierung erfolgte in der begründeten Annahme, dass die Förderung auch für das Jahr 2026 fortgeführt wird – auf Basis unserer langjährigen Expertise und unseres Alleinstellungsmerkmals als spezialisierte Beratungsstelle, die in Österreich allen Betroffenen von Hass im Netz kostenlos und niederschwellig offensteht. Unser Angebot unterschied sich damit von anderen bestehenden Einrichtungen, die sich an spezifische Zielgruppen, etwa Kinder und Jugendliche, richten.
Beratungsangebote derzeit massiv eingeschränkt
Das entstandene finanzielle Defizit zwingt den Verein nun dazu, die Beratungsangebote #GegenHassimNetz und !GegenRassismus massiv einzuschränken. Neue Fälle werden von ZARA ab sofort nur noch dokumentiert. Beratungsleistungen kann der Verein für neue Meldungen derzeit nicht mehr anbieten. Bestehende Fälle betreut ZARA vorerst weiter. Stellt die öffentliche Hand kurzfristig keine entsprechende Finanzierung sicher, muss ZARA seinen Betrieb samt aller Beratungsangebote bis Juni gänzlich einstellen.
Read the rest of this entry »
November 29th, 2025 |
Published in
Dokumente & Berichte, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Der Verein „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ präsentierte seinen 8. „#GegenHassimNetz“-Bericht. Der diesjährige Bericht (→PDF-Download) widmet sich dem Thema „Lawful but Awful“.
Der Bericht zeigt, wie sehr auch rechtlich zulässige Inhalte im Netz Menschen verletzen, zum Schweigen bringen und insgesamt einen fairen, demokratischen Diskurs verhindern.
Seit der Gründung der Beratungsstelle „#GegenHassimNetz“ im Jahr 2017 wurden insgesamt 15.113 Fälle von Online-Hass dokumentiert, davon 1.716 im aktuellen Beratungsjahr. Ein Großteil der Meldungen ist vorurteilsmotiviert, besonders häufig geht es um rassistische und sexistische Angriffe – oft treffen sie Menschen, die von mehreren Diskriminierungsformen betroffen sind. „Ob Hass im Netz strafbar ist, hängt jedoch nicht primär davon ab, aus welchem Grund ein Mensch Hass verbreitet. Sowohl ideologisch als auch nicht-ideologisch motivierte Inhalte können rechtswidrig sein – oder eben legal. Ihnen gemeinsam ist, dass sie verletzen“, erklärt Fiorentina Azizi-Hacker, Leiterin der ZARA-Beratungsstellen. Die ZARA-Berater*innen prüfen daher genau, welche rechtlichen Schritte oder anderen Maßnahmen möglich und sinnvoll sind, um Betroffene in ihrem individuellen Fall bestmöglich zu unterstützen.
Der Bericht verdeutlicht, dass Hass im Netz ein breites, gesamtgesellschaftliches Problem ist: Er reicht von strafbaren Drohungen und Verhetzung über sexualisierte Gewalt und Cybermobbing bis zu „lawful but awful“-Inhalten, die zwar nicht gegen Gesetze verstoßen, aber dennoch massiv schaden. Etwas mehr als die Hälfte (54 %) der bei ZARA gemeldeten Hass-Inhalte bewertete die ZARA-Beratungsstelle #GegenHassimNetz als nicht-rechtlich relevant.
„Legaler Online-Hass prägt den Alltag vieler Menschen und macht sichtbar, wo der Rechtsstaat an seine Grenzen stößt, wenn es um den Schutz der Menschenwürde geht. Genau an dieser Schnittstelle beginnt die Arbeit von ZARA: Wir hören zu, beraten und handeln, wo andere Systeme nicht greifen“, so ZARA-Geschäftsführerin Rita Isiba.
Der Bericht bietet neben aktuellen Zahlen und Analysen auch konkrete Handlungsempfehlungen: Read the rest of this entry »
April 30th, 2025 |
Published in
Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
Amen soraljaripe redakcijonake rodas
La Romengera redakcijonake la ORF flogoskera grupnakera redakcijonatar, redakcijoneli soraljaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dschaniptscha iste on, taj o dschanipe le Burgenland Romanijistar vaj jeka Romanes-varijacijonatar latscho ovlahi. Rodim on dschene, saven voja upri reporterengeri buti ando radijo, andi televisa, ando internet taj ando socijali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtschke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschivipeskere koji taj upri kultura le Romendar taj Romnjendar, Sinti taj Sintizzendar taj upro avre autochtoni flogoskere grupn andi Austrija. Tumaro beverbinipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at
Für die Roma-Redaktion der ORF-Volksgruppenredaktion suchen wir redaktionelle Verstärkung. Sehr gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung, die Kenntnis von Burgenlandromani oder einer Romanes-Variante ist von Vorteil. Gesucht sind Interessenten, die Freude an der journalistischen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich, ebenso wie das Interesse an der Volksgruppenpolitik, der Lebensweise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autochthonen Volksgruppen in Österreich. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an: roma@orf.at
(Text: volksgruppen.orf.at)
August 27th, 2024 |
Published in
Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neues Presse- und Politikmonitoring zu Sinti und Roma: Wöchentlicher Newsletter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Seit April 2024 setzt der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ein systematisches Presse- und Politikmonitoring-Projekt um. Gefördert wird dieses vom Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma. Ziel ist, durch dieses Monitoring Selbstorganisationen, zivilgesellschaftliche Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen und mit der Thematik befasste Institutionen wöchentlich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und über relevante Inhalte in der Medienberichterstattung zu informieren. Daher stellt der Zentralrat einen wöchentlichen Newsletter per E-Mail zur Verfügung. Dieser enthält eine Sammlung relevanter Berichterstattung sowie politischer Vorgänge zu Themen der Minderheit der Sinti* und Roma* sowie dem Themenbereich Antiziganismus.
Sie können sich hier für den Newsletter anmelden.
(Text: Zentralrat)
Mai 26th, 2024 |
Published in
Einrichtungen, Internet & Blogothek, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Die digitale Ausstellung „Ružake gila“ macht den musikalischen Nachlass der Sängerin und Romni Ruža Nikolić-Lakatos (1945–2022) zugänglich. Ein Projekt des MMRC – Music and Minorities Research Center in Wien.
Ruža Nikolić-Lakatos (1945–2022) war eine herausragende Persönlichkeit in der Welt der Roma-Musik in Österreich und wurde ab den 1990er-Jahren als Vertreterin der Lovara-Lieder öffentlich bekannt. Als Botschafterin ihres Volkes trug sie in Österreich maßgeblich zur Verbreitung der Musiktradition und zur Anerkennung der Roma/Romnja als Volksgruppe bei. Bis kurz vor ihrem Tod trat Ruža Nikolić-Lakatos, deren Vorname ‘Rose’ bedeutet, regelmäßig mit ihrer Familie, The Gypsy Family, in ganz Österreich und im Ausland auf.
Ružake gila widmet sich dem musikalischen Nachlass von Ruža Nikolić-Lakatos. Durchgeführt vom MMRC (Music and Minorities Research Center)> der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien leistet das Projekt damit einen Beitrag zur Sichtbarmachung und Zugänglichkeit der Roma-Musik in Österreich. Die digitale Ausstellung gibt einer außergewöhnlichen Sängerin eine Plattform und ermöglicht ein Weiterleben und -geben ihrer Lieder.
Die Projektleiterin, Ethnomusikologin und Gründerin des MMRC, Ursula Hemetek, begleitete und dokumentierte die künstlerische Entwicklung von Ruža Nikolić-Lakatos mehr als drei Jahrzehnte lang. Dadurch entstand eine tiefe Verbundenheit mit der Familie der Sängerin. Einige Lieder der über 100 Stunden dauernden Tonaufnahmen, die an der Universität archiviert sind, publizierte Ursula Hemetek als Tonträger. Das trug wesentlich zur Bekanntmachung der Lovara-Lieder und der Person Ruža Nikolić-Lakatos unter den gaže, Nicht-Roma, bei. Zusätzlich zu den Aufnahmen von Ursula Hemetek stellt die Sammlung Heinschink, die im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften archiviert ist, einen Schatz an Tonaufnahmen der Lovara-Lieder seit den 1960ern dar, die großteils noch nicht veröffentlicht wurden.
Ziel der Ausstellung Ružake gila ist es, die Musik von Ruža Nikolić-Lakatos der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Liedtexte, Übersetzungen, musikalischen Transkriptionen und erklärenden Texte zu den Liedern unterstützen dabei den Verstehensprozess. Read the rest of this entry »
März 4th, 2024 |
Published in
Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa: Präsentation einer Online-Enzyklopädie am 5. März in Berlin
Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden Hunderttausende Sinti und Roma in Deutschland und anderen europäischen Ländern verfolgt und ermordet. Ziel des NS-Staats und seiner Rassenideologie war die europaweite Vernichtung der Minderheit. Das vorgestellte internationale Pionierprojekt führt das verstreute Wissen über den nationalsozialistischen Genozid in seiner europäischen Dimension in einer großangelegten Enzyklopädie zusammen. An dem vom Auswärtigen Amt geförderten Vorhaben arbeiten derzeit mehr als 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Mit dem Launch wird die auf Deutsch und Englisch angelegte Enzyklopädie, die in Kooperation mit dem Center für digitale Systeme an der Freien Universität Berlin entsteht, erstmals online zugänglich. Sie wird bis Ende 2025 auf rund 1.000 Fachbeiträge anwachsen und einen Meilenstein für die Forschung und Bildungsarbeit zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa darstellen.
(Text: Ankündigung der Forschungsstelle Antiziganismus, Univ. Heidelberg)
April 13th, 2023 |
Published in
Internet & Blogothek, Interview, Radio, Podcast & TV
Podcast: Diskurs/Deutschlandfunk Kultur
Sendung vom 9.4.2023, 55.30 min
→Link zur Audiodatei (mp3)
Axel Rahmlow Axel im Gespräch mit Gilda Horvath, Simonida Selimović und von Isidora Randjelović.
Mehr als zehn Millionen Sinti und Roma leben in Europa. Sie begegnen häufig Vorurteilen, weil das Nichtwissen sehr verbreitet ist. In der Reihe „Wissen. Macht. Gerechtigkeit“ geht es darum, wie sich das ändern lässt – vor allem im digitalen Raum.
(Sendung und Text: Deutschlandfunk Kultur)
März 16th, 2023 |
Published in
Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute
SWR2 Wissen. Von Rainer Volk, 18.2.2023
Drei Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 mit neun Opfern (Anm.: drei davon Roma) fragen viele, ob Staat und Gesellschaft Nazi-Terror lange verharmlost haben. Ein Blick in die Geschichte Deutschlands zeigt: ja.
Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/rechtsterrorismus-deutschland
(Beitrag und Text: SWR2)
März 9th, 2023 |
Published in
Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Wie Rassismus und Diskriminierung auf die Gesundheit wirken
Quarks Daily – Wissenspodcast des WDR, 5.1.2023 [Beitrag: Min. 1.00 bis 7.37]
Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit können die Gesundheit beeinflussen, und wie genau das miteinander zusammenhängt und wie das Problem angegangen werden kann, hören Sie in dieser Podcast-Folge von Quarks Daily.
Link zu dieser Folge:
Macht Diskriminierung kränker? – Das Fachmagazin „The Lancet“ hat eine Serie mit insgesamt vier Untersuchungen zum Zusammenhang von Rassismus, Diskriminierung und Gesundheit veröffentlicht: www.thelancet.com
(Text und Sendung: WDR)
Siehe auch:
Podcast: Diskriminiert in der Medizin, 18.2.2023
Februar 18th, 2023 |
Published in
Internet & Blogothek, Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
NDR-Podcast Synapsen: Diagnose: Rassismus – Diskriminiert in der Medizin
Wissenschaftsjournalistin Yasmin Appelhans ist der Frage nachgegangen, wie rassistisch unser Gesundheitssystem ist. Im Gespräch mit Host Lucie Kluth spricht sie zum Beispiel über alte Vorurteile, die auch heute offenbar noch immer zu „Diagnosen“ wie „Morbus Bosporus“ oder dem „Mamma-Mia-Syndrom“ werden. Und auch in der Forschung muss sich einiges verändern, damit das Gesundheitssystem nicht mehr diskriminierend ist und damit nicht weiterhin der weiße Mann im Fokus sämtlicher Untersuchungen bleibt – denn es kommt immer wieder vor, dass zum Beispiel Menschen mit Migrationsgeschichte teilweise gar nicht oder zu spät behandelt werden. Inwiefern beeinflusst also die Herkunft die Gesundheit?
(Text und Sendung: NDR)
Dezember 30th, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht, dROMa (Magazin)
Roma-Freiwillige packen jetzt selber an
Sie wollen den Hass, der das Internet überwuchert, nicht mehr länger hinnehmen: Rund zwanzig junge Romnja und Roma haben sich in Tschechien zusammengefunden, um den Kampf gegen Hasskommentare selbst in die Hand zu nehmen. Nicht-Roma helfen mit.
Die Freiwilligen, meist Studierende, haben es sich zur Aufgabe gemacht, diskriminierende Äußerungen über ihre Minderheit zu dokumentievren und zu melden. Und so scrollen und klicken sie sich nun durch Internet-Plattformen und Soziale Medien, beobachten Facebook-Gruppen und überwachen Online-Foren.
Den ursprünglichen Plan, zugleich auch eine neue Monitoring-Gruppe in der Ukraine zu installieren, machte der Krieg zunichte. In Rumänien und Bulgarien hingegen ist im Frühjahr erfolgreich ein weiteres Projekt angelaufen. Auch dort werden Aktivisten aus den Roma-Gemeinschaften zwei Jahre lang, online und offline, Datenmaterial über Hate Speech zusammentragen.
Parallelaktion
Beide Initiativen entstanden unter dem gemeinsamen Dach von European Roma Rights Centre (ERRC) und Forum for Human Rights. Ähnliches hat man sich nun auch in der Slowakei vorgenommen. Für die Umsetzung holte man erfahrene Partnerorganisationen vor Ort (Romea in Tschechien bzw. RomaJust und EOA in Rumänien und Bulgarien) mit an Bord. Finanzielle Unterstützung kommt von der Stiftung EVZ in Deutschland.
Hier wie dort geht es um Monitoring und die Sicherung von Beweismaterial – und nicht zuletzt darum, die Kräfte von Freiwilligen und Juristen zu bündeln, um die Opfer von Hass und Hetze zu verteidigen. Die Rechtsexperten der Trägerorganisationen haben juristische Strategien zur Bekämpfung von Hassreden im Internet ausgearbeitet, die nun an konkreten Fällen getestet werden sollen. Die freiwilligen Roma arbeiten den Anwälten hierbei in die Hände, dokumentieren die Verstöße und schaffen so die Beweisgrundlage für rechtliche Schritte. Read the rest of this entry »
Dezember 16th, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, Interview, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Roma-Podcast „RYMEcast“: Sejnur Memiši im Gespräch
Sejnur Memiši und Nino Novakovic sind die Masterminds hinter „RYMEcast“, einem richtungsweisenden Roma-Medienprojekt in Deutschland. Seit Frühjahr 2020 produzierten die beiden über 100 Folgen ihres Podcasts. Wir haben uns mit Sejnur über die Hintergründe unterhalten.
dROMa: Was unterscheidet einen Podcast von einer normalen Radiosendung?
Sejnur Memiši: Ein Podcast ist quasi ein Audiobeitrag wie im Radio, nur ohne Musik, den man zeitunabhängig online – mit dem Smartphone oder auf dem PC – hören kann. Bei einer Radiosendung ist man meistens von einer bestimmten Sendezeit abhängig. Einen Podcast wiederum kann man jederzeit auf Plattformen wie Spotify, Apple oder Google hören.
Warum habt ihr dieses Medium gewählt?
Ich wollte schon seit meiner Kindheit im Audio-Journalismus bzw. beim Radio arbeiten. Durch den Podcast hatte ich den Vorteil, einfach anzufangen und nicht von großen Medien abhängig zu sein.
Die journalistische Begabung ist dir ja quasi in die Wiege gelegt worden …
Kann vielleicht sein. Mein Vater ist ebenfalls Journalist und hatte früher in Pristina (Kosovo) seine eigene Radiosendung auf Romanes. Als ich drei oder vier war, durfte ich ihn einmal zu seiner Arbeit begleiten und ihm hinter den Kulissen zuschauen. Und seitdem war mein Interesse für Medien, Journalismus und fürs Moderieren geweckt. Neben meinem Vater ist auch mein Onkel, mütterlicherseits, Journalist und arbeitet als Moderator bei „Radio Romano“ in Schweden. Read the rest of this entry »
Dezember 14th, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, Interview, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Romengero-podcast „RYMEcast“: Sejnur Memiši ando vakeripe
O Sejnur Memiši taj o Nino Novakovic o schere hi pal „RYMEcast“, jek barikano rikakero Romengero-medijengero projekto andi Germanija. Sajt o terno linaj 2020 o duj buteder sar 100 falati lengere podcastistar kerde. Amen le Sejnuriha pedar o scenartscha vakertscham.
dROMa: So hi o koja maschkar jek podcast taj jek radijoskeri sendung?
Sejnur Memiši: Jek podcast kvasi jek audijoskero keripe sar ando radijo hi, tschak oni muschika, savo mindig online – le vasteskeroha vaj pedar o kompjuteri – te schunel dschanes. Use jek radijoskeri sendung butvar jeka sendinipeskera cajtatar tel hejngim sal. Jek podcast schaj mindig upro seletoskere formtscha sar Spotify, Apple vaj Google schunes.
Soske ada medijum ar rodijan?
Me imar sajt mri tschavengeri cajt ojs audijo-reporteri vaj uso radijo buti te kerel kamahi. Duach o podcast o latschipe man sina, loke te kesdinel taj na le bare medijendar tel hejngim te ol.
O reporterengero dschanipe tuke kvasi andi betschuja paschlardo ulo …
Hatek schaj. Te mro dad reporteri hi taj agun ande Pristina (Kosovo) jek ajgeni radijoskeri sendung ande Romanes le sina. Kada me trin vaj schtar berscha phurano somahi, jefkar le use leskeri buti te vodinel taj leske palo kulistscha use te dikel tromtschom. Taj sajt oja cajt mro interesi le medijenge, la reporteriskera butjake taj le moderirinipeske, dschangardo sina. Pasche mro dad te mro batschi, la dajakera riktschatar, reporteri hi taj ojs moderatori use „Radio Romano“ andi Schvedija butschalinel. Read the rest of this entry »
Dezember 13th, 2022 |
Published in
Brauchtum & Tradition, Internet & Blogothek
Traditionelle Roma-Gerichte einfach und schnell nachkochen – der burgenländische Verein Hango Roma macht das jetzt im Internet möglich
Die Kunst, aus wenig mehr zu machen, trifft auf die Roma-Küche schon seit jeher zu. Bohnenfleckerl, Schweinsmagerlsuppe oder Letscho à la Roma sind nur einige von vielen Gerichten, die in der Roma-Küche nicht fehlen dürfen: allesamt zwar mit wenigen Zutaten gezaubert, aber mit einem großen Geschmackserlebnis versehen.
Die Idee, die traditionellen Rezepte mittels Kochanleitung und Videos im Internet zu veröffentlichen und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kam von Martin Horvath, dem ehrenamtlichen Geschäftsführer des Vereins Hango Roma: „Bei allen unseren Veranstaltungen gibt es immer ein Buffet mit Gerichten aus der Roma-Küche. Die Nachfrage nach den Rezepten war enorm“, erklärt Horvath, der die Gerichte mit Gattin Kerstin zaubert und auf der Homepage www.romano-habe.at veröffentlicht.
Die Videos und Bilder werden selber produziert. Die Rezepte werden von Josef Schmidt vom Verein Roma-Service in das Burgenland-Romanes übersetzt. Auch die Texte werden von Josef Schmidt eingesprochen. Martin und Kerstin Horvath legen bei der Zubereitung der traditionellen Roma-Gerichte viel Wert auf Regionalität. Das Gemüse ist 100 % bio und wird selbst im eigenen Gemüsegarten angebaut. Im nächsten Jahr 2023 will man anlässlich „30 Jahre Anerkennung der Roma“ ein Kochbuch mit den beliebtesten Gerichten aus der Roma-Küche herausbringen, so Martin Horvath.
Hier finden Sie alle Rezepte: www.romano-habe.at
Nachkochen lohnt sich!
(Text: Verein Hango Roma)
November 24th, 2022 |
Published in
Geschichte & Gedenken, Internet & Blogothek, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
In der Hoffnung auf ein besseres Leben kam Gordana, eine junge serbische Romni, mit ihren beiden Kindern 1987 nach Klagenfurt. Wenig später ermordete ihr Kärntner Ehemann Wilhelm P. die Frau und die Kinder. Er zerstückelte und verscharrte die Leichen. Von den Behörden ernstlich gesucht wurden die verschwundene Mutter und ihre Kinder aber offenbar nie; weitergehende polizeiliche Ermittlungen gab es nicht. Der Gedanke liegt zumindest nahe, dass dies vielleicht auch damit zu tun haben könnte, dass die betroffenen Personen Roma waren. Allzu rasch und bereitwillig hatte die Polizei sich nämlich mit den Erklärungen des Ehemanns (der das plötzliche Verschwinden auf die vermeintlichen Eigenschaften der Roma geschoben haben soll) zufrieden gegeben. Der Mann lebte unbehelligt, bis das Verbrechen 17 Jahre später durch Zufall, bei Bauarbeiten in Klagenfurt, ans Tageslicht kam. Der Delikt-Podcast der Kleinen Zeitung erinnert an das Verbrechen:
Stets hatte [der Ehemann] behauptet, Gordana hätte ihn einfach verlassen, er soll sich herabwürdigend über die Familie und ihre Herkunft geäußert haben, Roma würden das halt so machen, „die sind halt so“. Wilhelm P. spielte den verlassenen Ehemann. Richtig gesucht wurde nach Gordana offenbar nie, die Behörden gaben sich mit der Erklärung P.s 17 Jahre lang zufrieden. Einzig die Mutter Gordanas ließ nicht locker. Sie reiste sogar nach Klagenfurt und nach Wien, um selbst nach Gordana zu suchen – ohne Erfolg. Die Frau sagte später einmal, sie sei nirgends ernst genommen worden.
(dROMa)
November 21st, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, Interview, Radijo Romani Ora, Radio, Podcast & TV
„Romani Ora“-Redakteurin Tina Nardai im dROMa-Gespräch
Im Juli begann ein vierköpfiges Roma-Redaktionsteam in Oberwart mit der Ausstrahlung der „Romani Ora“, einem einstündigen Radiojournal mit Themen der Volksgruppe der Roma. Aufgezeichnet werden die zweisprachigen Sendungen im Studio des Vereins Roma-Service – und das seit einigen Tagen nun sogar täglich. Wir haben mit der Redakteurin und Moderatorin Tina Nardai über das Radioprojekt gesprochen.
dROMa: Für die, die „Romani Ora“ noch nicht kennen – kannst du kurz erklären, was in den Sendungen zu hören ist?
Tina Nardai: In unserer Sendung haben wir mit Abstand die meiste Roma-Musik, die man im Radio zu hören bekommt. Abgesehen davon, sind wir auch mit Themenschwerpunkten vollgepackt. Wir senden fünfmal die Woche einen Tagesbeitrag; dieser ist vorrangig einem romaspezifischen Ereignis gewidmet. Aktualität ist uns natürlich auch sehr wichtig. Am Puls der Zeit zu recherchieren und zu senden, ist ein fundamentaler Baustein moderner Medienarbeit.
In unserer Rubrik „Mri historija“ nehmen wir die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Geschichte und Erzählungen von und über Romnja und Roma. Aufarbeitung der Geschichte und unserer kulturellen Identität war uns von Anfang an ein wichtiger Part. Ich verarbeite gerne alte Tonaufnahmen von Zeitzeugen und hauche ihnen in der „Romani Ora“ quasi neues Leben ein. Aber auch geschichtliche Brocken, wie z.B der Genozid oder verschwundene Roma-Siedlungen aus dem Burgenland, werden darin recherchiert und ausgestrahlt.
„Young wild and free“
In „Mindenfelitiko“ (wie es das Wort nicht besser ausdrücken könnte) beschäftigen wir uns mit „Allerlei“, das die Hörerinnen und Hörer interessieren könnte: Veranstaltungshinweise rechtzeitig zum Wochenende, Kinotipps und Buchneuheiten, aber auch Kochrezepte und praktische Alltagstipps. Und mehrmals die Woche gibt es auch das Jugendformat „Young wild and free“. Darin befasst sich unser Redakteur vorranging mit Themen, die in der Jugendszene „hip“ sind – von Musik über Sport bis hin zu gesellschaftspolitischen Themen. Read the rest of this entry »
November 19th, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, Radio, Podcast & TV
Der ORF Burgenland erweitert sein Angebot für die Volksgruppen in Österreich. Ab sofort sind die Radiomagazinsendungen in Burgenlandkroatisch, Burgenlandromani, Slowakisch, Tschechisch und Ungarisch auch als Podcast auf der ORF-Audioplattform „Sound“ abrufbar.
„Nach der Einführung der neuen österreichweiten TV-Sendung WIR | ČEŠI, HRVATI, MAGYAROK, ROMA, SLOVÁCI, SLOVENCI im September ist das das nächste, neue Angebot des ORF Burgenland für die Volksgruppen“, sagt ORF-Burgenland-Landesdirektor Werner Herics. Mit den Volksgruppen-Podcasts geht der ORF Burgenland auch auf die Bedürfnisse der jüngeren Generation ein. Interviews, Reportagen und Hintergrundberichte können so unabhängig vom Sendedatum in der eigenen Volksgruppensprache konsumiert werden, so Herics weiter.
„Die ORF-Volksgruppen-Podcasts sind eine logische Weiterentwicklung des bestehenden Radioangebots“, sagt Dorottya Kelemen, die Leiterin der ORF-Volksgruppenredaktion im Burgenland. Für jede Sprache wurde ein eigener Podcastkanal geschaffen.
Unter ORF Hrvati Podcast findet man alle Magazinsendungen auf Burgenlandkroatisch von „Časak radosti“ bis „Živo Srebro“. In ORF Magyarok Podcast können die Highlights aus den Sendungen „Magyar Magazin“ und „Színes Kultúránk“ nachgehört werden. ORF Roma Podcast fasst die wöchentliche Romasendung „Roma sam“ zusammen, ORF Češi Podcast die Berichte aus der tschechischen Sendung „Radio Drát‘ák“ und ORF Slováci Podcast aus der slowakischen Sendung „Radio Dia:tón“. Read the rest of this entry »
November 17th, 2022 |
Published in
Internet & Blogothek, dROMa (Magazin)
Themenheft „Internet“ | Temakeri heftlina „Internet“
→Download (PDF) | Inhalt
Das Internet durchzieht alle Sphären unserer Gesellschaft, im Guten wie im Schlechten. Auch für Minderheiten haben sich neue Chancen aufgetan, neue Kanäle und Medien, neue Netzwerke und Nischen, vor allem auch für die Sprache. Die Kehrseite der Medaille: Gerade die Sozialen Medien befeuern Vorurteile, Hass und Hetze. Ins Visier geraten dabei, wie immer, besonders auch Roma.
Wir haben mit Sejnur Memiši, Ko-Host des deutschen Roma-Podcasts „RYMEcast“, über sein Medienprojekt gesprochen. Begleitend dazu finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Roma-Podcasts. Der ORF-Journalist Mario Czory hat sich – als Rom – einige Gedanken über Hate Speech im Internet gemacht und sich darüber hinaus mit Daniela Grabovac von der Antidiskriminierungsstelle Steiermark unterhalten. Wie man gezielt gegen rassistische Hass-Postings vorgehen kann, zeigen junge Roma in gleich mehreren Ländern: Sie beobachten, protokollieren und melden, was das Zeug hält. Und zu guter Letzt noch Radio: Im Burgenland gibt es neuerdings – außerhalb des Sendegebiets als Online-Radio – eine neue Roma-Sendung. Emmerich Gärtner-Horvath und Redakteurin Tina Nardai stellen „Romani Ora“ vor.
O internet duach o cile falati amare khetanipestar cidel, ando latschipe sar te ando ertschavipe. Te le tschatschipenge neve schajiptscha pumen pradine, neve kanaltscha taj mediji, neve necverktscha taj avre koji, butvar te la tschibtschake. I avri rik la medajlijatar: O socijali mediji te diskriminaciji dschivdscharel, hosinipe taj tradipe. Ando dikipe, sar mindig, butvar te adaj o Roma peren.
Amen le Sejnur Memišiha, Ko-Host le nimtschke Romengere-podcastistar „RYMEcast“, pedar o medijengero projekto vakertscham. Use, laken tumen jek sikajipe le lek barikaneder Romengere-podcastendar. O ORF-reporteri Mario Czory – ojs Rom – poar gondi pedar o Hate Speech ando internet peske kertscha taj pedar ari, la Daniela Grabovacaha andar o antidiskriminacijakero than Schtacko, vakertscha. Sar latscho gejng rasistischi hosinipeskere-postings angle gelo schaj ol, sikan terne Roma andar mindschart buteder vilagi. Read the rest of this entry »