Internet & Blogothek

„O Roma hojam hi“

Mai 6th, 2013  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
6.5.2013, 20:50 orenge/Uhr (on demand)

Rassimus auf Facebook (Foto: Wikimedia/User: Enoc vt, CC-Lizenz)Rassismus gegen Volksgruppe | Rasismus gejng i flogoskeri grupn

„Paloda, o terne Roma o rasistischi kipi taj pisiniptscha gejng pumari flogoskeri grupn upri Facebook rik ,M***s Oberwart‘ dikle, ando kontakto manca gele taj pomoschago mandar mangle“, phenel i Monika Scheweck andar o referat le etnischi grupnenge. On o link mange bitschade, me mange i rik aun diklom taj mindschart le fatreterenca le jekoschne Romengere farajnendar ando kontakto gejom, phenel i Scheweck bajder. O „rasistischi kipi“ telal o Roma hojanipe ande. Vaschoda, Erbate uso harengere gejng o keraschi adala rikatar, jek aun sesinipe kerdo ulo, phenel i Monika Scheweck. Akan iste uscharas, so adaj ari al, afka i Scheweck bajder. O cile adale aun sesinipeha, jek barikani joma gejng saki forma le rasismusistar kerde, afka o schero le referatistar le etnischi grupnenge. Buteder pedar, schunen tumen andi adivesakeri sendung Roma sam upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)

„Nachdem junge Roma die rassistischen Äußerungen gegenüber ihrer Volksgruppe auf der Facebook-Seite ,M***s Oberwart‘ (mehr hier) entdeckt haben, kontaktierten sie mich und baten mich um Hilfe“, erzählt Monika Scheweck vom Referat für ethnische Gruppen der Diözese Eisenstadt. „Sie schickten mir den Link, ich sah mir die Seite an und danach kontaktierte ich sofort die Vertreter der einzelnen Roma-Vereine“, so Scheweck weiter. „Die rassistischen Postings lösten unter den Roma eine Empörungswelle aus. Daraufhin wurde eine Anzeige gegen den Betreiber bei der Polizei in Oberwart eingebracht”, sagt Monika Scheweck. Read the rest of this entry »

Facebook-Hetze gegen Roma in Oberwart

April 24th, 2013  |  Published in Internet & Blogothek, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

News.at18 Jahre nach Vierfach-Mord: Facebook-Hetze gegen Roma in Oberwart. Polizei ermit­telt gegen ano­nyme Betrei­ber der Face­book-Gruppe.

OTS, 24.4.2013: Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donners­tag erschei­nenden Aus­gabe von rassisti­schen Postings gegen Roma in Oberwart und den dadurch aus­ge­lösten Ermittlungen. Ausgerech­net auf einer Facebook-Gruppe über Oberwart, wo vor 18 Jahren vier Roma bei einem Rohr­bom­ben­anschlag ermor­det wurden, wurde nun massiv gegen die Min­der­heit der Roma gehetzt. So wurde dort etwa ein Hitler-Bild aus dem Film „Der Unter­gang“ mit dem Text „Seit wann gibt es in Oberwart a Bom­bentest­gelände“ veröf­fentlicht. In mehre­ren wei­teren Postings wurde massiv gegen die Volks­gruppe der Roma gehetzt.

Nach einer Anzeige bei der Polizei wird nun wegen des Verdachts der Verhetzung ermit­telt. Die Urheber der Face­book-Gruppe sind (noch) anonym und haben die rassisti­schen Postings zwi­schen­zeitig von der Seite entfernt.

(APA-OTS: Pressemitteilung der Verlagsgruppe News, 24.4.2013)

Ja sam Romkinja | I’m a Roma Woman

März 8th, 2013  |  Published in Film & Theater, Frauenrechte, Internet & Blogothek, Interview

Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass möchten wir Sie auf die groß­artige Initia­tive „I am a European Roma Woman“ (Romedia Founda­tion) und ihre inzwi­schen recht stattliche Serie von Videoporträts beein­drucken­der, national und inter­natio­nal aktiver Rom­nija auf­merk­sam machen. (Das oben präsen­tierte Video „Ja sam Romkinja“ entstand als „regional cam­paign video“ beglei­tend zur Regional­konfe­renz „Roma Women in the Decade“ im Früh­jahr 2010 in Belgrad. Ein anderes Kam­pagnen­video haben wir Ihnen bereits 2010 vorgestellt.)

Romengeri dekada bajder te dschal!

August 30th, 2012  |  Published in Internet & Blogothek, Medien & Presse, Politik, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
27.8.2012 (on demand / mp3)

Valery Novoselsky (Foto: http://valery-novoselsky.org)Valery Novoselsky: Roma-Dekade verlängern!

„I Romengeri dekada dschi uso bersch 2020 bajder te dschal“, phenel o Valery Novoselsky, „mint ada latscho ovlahi, o plantscha la Romengera dekadatar, le nacijonali Romengere strategijenge dschi 2020 aun te pasinel.“ Ando vakeripe la Gilda-Nancy Horvathaha la sendungake Radijo Kaktus vakertscha o Valery Novoselsky pedar pre esbe liptscha la Romengera situacijatar ando Ungriko, pedar pro gondo uso jerinipe la Romengera dekadatar taj te pedar oda, sar adi le holocaustiha um gelo ol. O 42 berschengero Rom andar i Ukrajnija, Israel dschil taj o schero le informacijakere neciskere verkistar „Roma-Virtual-Network“ hi lo. Akan ando sekretariat la Romengera dekadatar ando foro Budapest butschalinel. (volksgruppen.orf.at)

„Die Roma-Dekade sollte auf jeden Fall bis zum Jahr 2020 verlängert werden“, erklärt Valery Novoselsky, „es wäre nur logisch und gut, die Pläne der Roma-Dekade zeitlich an jene der nationalen Roma-Strategien bis 2020 anzupassen.“ Im Interview mit Gilda-Nancy Horvath für Radio Kaktus sprach Valery Novoselsky über seinen Eindruck von der Situation der Roma in Ungarn, seine Meinung über die Roma-Dekade sowie über den heutigen Umgang mit dem Holocaust. Der 42-jährige Rom aus der Ukraine lebt in Israel und ist der Leiter des Informationsnetzwerkes „Roma Virtual Network“. Derzeit arbeitet er im Sekretariat der Roma-Dekade in Budapest. (volksgruppen.orf.at)

„Österreichische Roma-Strategie“

März 20th, 2012  |  Published in Internet & Blogothek, Politik

Bundeskanzleramt„Österreichische Roma-Strategie“ präsentiert sich auf eigener Website


Wien (OTS) – Die Europäische Union hat sich die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Roma zum Ziel gesetzt. Um die gesellschaftliche Einbindung der Angehörigen dieser Minderheit erfolgreich vorantreiben zu können, hat auch Österreich einen Bericht vorgelegt und eine Dialogplattform eingerichtet. Dieser Maßnahmenkatalog und nähere Informationen über die weiteren Aktivitäten sind ab jetzt auf der Website www.bundeskanzleramt.at/site/7656/default.aspx zu finden.

Österreich hat bereits zu Beginn des Jahres seinen Bericht „Roma in Österreich – EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 – Politische und rechtliche Maßnahmen“ an die Europäische Kommission übermittelt. Die Initiative geht auf einschlägige Schlussfolgerungen und Beschlüsse des Europäischen Rates im Vorjahr zurück. Darin sind Ziele und Kriterien festgehalten, die dazu beitragen sollen, die soziale und wirtschaftliche Lage der Roma wirksam – und das heißt auch: nachhaltig – zu verbessern. Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Wohnraum und Gesundheit sowie in der Ermöglichung eines gleichberechtigten Zugangs zu guten Dienstleistungen.

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Nach Hackerangriff wieder online

März 10th, 2012  |  Published in Allgemeines, Internet & Blogothek

HackerUnser Blog wurde vergangenen Sonntag gehackt. Wir haben die Seite umgehend vom Netz genommen, um die mögliche Verbreitung von schädlicher Software zu unterbinden. Dank der fachkundigen Hilfe unseres großartigen Kollegen Dieter Schicker sind wir jetzt wieder online. Wir hoffen, dass nun auch die Streichung von den Internet-Sperrlisten, die bei den Usern Sicherheitswarnungen generieren, zügig vor sich geht.

Von wem oder warum dieser Angriff auf unsere Seite durchgeführt wurde, wissen wir nicht. Vielleicht ist es ja nur ein Zufall, dass derzeit gleich mehrere Roma-Informations-Angebote mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben: So musste vor kurzem auch das bekannte Roma-Nachrichtenportal Romea.cz nach einer gezielten Cyberattacke für einige Zeit offline gehen. Und auch die Online-Presseschau Roma Buzz Monitor (www.romabuzzmonitor.net), auf die wir hier bewusst nicht verlinken, wurde – dem automatisierten Warnhinweis von Google nach zu schließen – offenbar kürzlich gehackt und ist noch immer infiziert.

Projekto Romanistan: Mediji taj Roma

Februar 20th, 2012  |  Published in Internet & Blogothek, Radio & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
13.2.2012 (on demand / mp3)

Computer-WorkshopO dujto workshop le projektistar „Romanistan“ le schajiptschenca donde pe bescharel, o (neve) mediji le Romenge taj avre tschulipenge te pral. Schaj lo ol, hot Facebook, Twitter, Blogs, t.a., valaso use schaj ledschen, kaj i sistematischi diskriminacija le Romendar bejg te ol? Schaj adala mediji ande bescharde on, kaj o (ajgeni) procestscha le Romendar soraleder te on? Schaj le ojs schpajchertscha ande bescharde on, kaj jek ande dikipe andi kontinujiteta le mindenfelitike keriptschendar gejng i diskriminacija te schofinel? Avre taj asaj phutschajiptscha o kesdipe jeke kontinujirlichi butschalinipestar le medijenca andi flogoskeri grupn le Romendar, Betschiste kerdo te ol.

(volksgruppen.orf.at)

Medien und Roma

Februar 13th, 2012  |  Published in Internet & Blogothek, Radio & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
13.2.2012, 19:05 Uhr (on demand / mp3)

MedienworkshopDer zweite Workshop im Rahmen des Projektes „Romanistan“ beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, die (neuen) Medien Roma und anderen Minderheiten zu öffnen. Kann es sein, dass Facebook, Twitter, Blogs usw. etwas dazu beitragen können, die systematische Diskriminierungen der Roma zu beseitigen? Können diese Medien eingesetzt werden, um die (Self-)Empowermentprozesse der Roma zu stärken? Können sie als Speicher eingesetzt werden, um einen Einblick in die Kontinuität der verschiedenen Bemühungen und Kämpfe gegen die Diskriminierung zu verschaffen? Diese und ähnliche Fragen sollen den Auftakt einer kontinuerlichen Beschäftigung mit Medien innerhalb der Roma-Community in Wien machen.

(volksgruppen.orf.at)

Nevipe (NL): Radio Patrin

September 4th, 2011  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Radio & TV

Radio PatrinDie vor zwanzig Jahren gegründete niederländische Stiftung Nevipe unterhält das Radioprogramm „Radio Patrin“, um den spezifischen Informationsbedürfnissen der Roma- und Sinti-Communities in den Niederlanden und in Europa zu entsprechen. In einer Presseaussendung stellt die in Uitzending beheimatete Organisation die Medienarbeit der Nevipe – Press Rrom News Agency wie folgt vor: „Radio Patrin betreibt ein interaktives, mehrsprachiges Programm, das sowohl die Roma-/Sinti-Communities rund um den Erdball als auch andere Leute und Organisationen, die daran interessiert sind, mehr über Roma zu erfahren und mit ihnen zu arbeiten, mit unverzerrter Information versorgt.“

Die wöchentliche Sendung können Sie nun nach der Sommerpause nun wieder auf der Website www.radiopatrinlive.com (→ „LiveRadio“ und → „broadcasting waves“) unter: „Luister Live naar Salto wereldFM“ hören. Die nächste Ausgabe von Patrin gibt es am Freitag um 19.00 bis 21.00 Uhr.

Was, wenn sie Jude gesagt hätten?

Juni 14th, 2011  |  Published in Fundstücke, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

jewifyDer Antisemitismus ist – vor dem Hintergrund der Shoah – heute in der Öffentlichkeit der mittel- und westeuropäischen Länder weitgehend tabusiert, und kommt meist nur verklausuliert, in Codes, verschleiert und in Andeutungen, zum Ausdruck. Im Gegensatz dazu ist der Antiziganismus, das Ressentiment gegen Roma, nach wie vor in kaum kaschierter Form allgegenwärtig. Erst in jüngster Zeit beginnt man sich mit dieser speziellen Spielart des Rassismus gesellschaftlich und wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Um Bewusstsein dafür zu schaffen, wie präsent und großteils unreflektiert sich dieses Phänomen bis heute im öffentlichen Diskurs artikuliert, hat sich eine britische Aktivistengruppe nun einen einfachen Programmiertrick für eine neue Website einfallen lassen: Jewify.org ersetzt in beliebigen (englischsprachigen) Zeitungsartikeln einfach das Wort Gyspy (bzw. Traveller) mit Jew und führt so – dank des Vergleichs mit der erfolgreichen Tabuisierung des Antisemitismus – sehr anschaulich vor Augen, wie viel Aufholbedarf unsere Gesellschaft im Hinblick auf den Antiziganismus noch hat. Vieles, das einen Aufschrei der Empörung nach sich ziehen müsste, erscheint uns in diesem Fall als mediale Alltagsrealität. Was aber, lautet die simple Frage der Website, wenn sie stattdessen Jude gesagt hätten?

Oder halten Sie etwa Schlagzeilen wie diese für möglich?

Juden-Kriminalität: Wie Juden-Sippen funktionieren (20min.ch)
Wahlkampf in Mailand: Berlusconi warnt vor „Stadt voller Juden“
(Welt)
Italien: Polizei nimmt Juden in Lagern Fingerabdrücke ab
(Presse)

→ Jewify.org