Ehrungen & Nachrufe

Gemeindebau nach Rudolf Sarközi benannt

Oktober 11th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Wien hat nun seinen Rudolf-Sarközi-Hof (Foto: KV Roma)Wien: Die städtische Wohnhausanlage Spring­sie­del­gasse 32 trägt nun den Na­men des Grün­ders des Kul­tur­vereins ös­ter­rei­chi­scher Roma

Rudolf Sarközi setzte sich federführend für die An­er­ken­nung der Roma und Sinti als öster­reichi­sche Volks­gruppen ein. Er war der erste Rom, der in Öster­reich in ein politi­sches Amt gewählt wurde. Zwi­schen 2001 und 2010 war er Bezirks­rat in Wien-Döb­ling, wo er seit Jahr­zehnten wohnte. Wohnbau­stadt­rat Michael Ludwig, Bezirks­vor­ste­her Adolf Tiller und Ge­meinde­rätin Barbara Novak nah­men am Mon­tag die Namens­gebung des Ge­meinde­Baus Spring­siedel­gasse 32 in Döbling in „Rudolf-Sarközi-Hof“ vor. In dieser Wohn­haus­anlage leb­te Sarközi 52 Jah­re lang.

Der Rudolf-Sarközi-Hof

Die in Hanglage von 1952 bis 1954 errichtete Siedlung um­fasst 15 Baublöcke mit ins­ge­samt 19 Stiegen auf die sich 181 Wohnun­gen ver­tei­len. Zwi­schen den Blöcken liegt eine groß­zügige Grün­raum­fläche mit Durch­gangs­möglich­keiten zu den einzel­nen Stiegen. Geplant wurde die An­lage von den Architek­ten Heinrich Vana (1889–1967) und Norbert Schlesinger (1908–1980).

Rudolf Sarközi

Rudolf Sarközi wurde am 11. November 1944 im Konzentrationslager Lackenbach ge­bo­ren und wuchs im süd­li­chen Burgenland auf. Als Rom dis­kri­mi­niert, blieb ihm ein Lehr­platz ver­wehrt, wes­wegen er als Hilfs­arbeiter tätig war. 1964 wurde Wien sein Lebens- und Arbeits­mit­tel­punkt, wo er 1980 als Kraft­fahrer in den Dienst der Stadt Wien trat. Sarközi en­ga­gierte sich schon früh für die An­erken­nung seiner Volks­gruppe. 1991 grün­dete er den Kultur­verein öster­rei­chi­scher Roma, dem er als Ob­mann vor­stand. Er war außer­dem feder­führend an der Vor­berei­tung des National­rats­beschlus­ses be­teiligt, der die Roma und Sinti als öster­rei­chi­sche Volks­gruppe an­erkann­te. Read the rest of this entry »

Barikani Romni andar i Tschechija muli

Juli 22nd, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken

Emilie Machalkova90 berschenca jek le lejcti prik dschivde holocaust Ro­men­dar andar i Tsche­chi­ja Emílie Machálková muli. Oj na ande loger­tscha ledschim uli, lake o biro andar i ge­majn­di Nesovice, sa­ves­ke oj buti kerlahi, po­mo­schin­tscha. Ov le nimtschke „Gestapo“ schaj prik va­ker­tscha taj af­ka odoj schaj atschi­ni. Pedar lake­ro mu­lipe o tsche­chi­ti­ko radijo CRo phu­katscha. „Sako di, kada me la srastunaha upri buti la­dahi, o nimtsch­ke haren­gere odoj sina“, phen­tscha oj jef­kar uso pro­jekto „Gedächt­nis der Nation“. „Taj sa­kovar man phutschle, sos­ke me telal o nipo som, sar oda al, soske me na ande logeri som.“ Bute­der sar 30 dschene latar ando naci­jo­nal­so­ci­ja­lis­ti­schi rajipe mur­dar­de ule. Palo ha­buri i Machálková ojs dschi­lasch­kija tra­di­ci­jo­neli Ro­mane dschi­la­schen­ca peske anav kertscha. Pa­loda vake­rip­tscha liker­lahi terne dsche­nenge pe­dar la­keri his­tori­ja la­kere ni­postar. Oj andar bari­kani fa­mili­ja al: La­kero batschi ando masch­karutno ha­buri la Tsche­cho­slo­vaki­jatar o ersch­ti fisch­ga­ro­schi andar o Ro­men­gero tschu­lipe sina. Read the rest of this entry »

Emílie Machálková (1926–2017)

Juli 19th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken

Emílie Machálková (Foto: Roma Museum Brünn)Letzte Überlebende des Völker­mords an tsche­chi­schen Roma ge­stor­ben

Die letzte Überlebende des Völkermords an den tsche­chi­schen Roma, Emílie Machálková, ist tot. Sie starb im Alter von 90 Jah­ren, be­rich­te­te der Tsche­chi­sche Rund­funk in seinen Inlands­sen­dungen am Mon­tag. Die Natio­nal­sozia­lis­ten woll­ten auch die Fa­mi­lie von Machálková in ein Ver­nich­tungs­lager brin­gen. Der Bürger­meister ihres Heimat­ortes konnte aber bei der Gestapo in Brno / Brünn eine Aus­nah­me aus­han­deln. Wähvrend des Zwei­ten Weltkriegs haben die Deutschen 90 Pro­zent der tsche­chi­schen Roma er­mor­det. Nur 600 der ins­gesamt 6000 An­ge­hö­ri­gen über­lebten den Porajmos, den Völkermord an den euro­päi­schen Roma.

(Text: Radio Praha)

Rosa Taikon (1926–2017)

Juni 5th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Rosa TaikonDie schwedische Silberschmiedin, Künstlerin und Roma-Aktivistin Rosa Taikon ist tot.

Rosa Taikon kam am 30. Juli 1926 in einem Wohnwagen in der schwe­di­schen Stadt Tibro zur Welt. Sie ent­stammte einer über Russ­land nach Schweden ge­lang­ten Fa­mi­lie von Kalderaš-Roma. Rosa Tai­kon, älte­re Schwester der Autorin Katarina Taikon (1932–1995), war nicht nur für ihren be­son­de­ren Schmuck und ihre Silber­arbeiten be­kannt, mit denen sie an alte Kunst­tra­di­tio­nen der Roma an­knüpf­te und die heute zu den Expona­ten von Nationalmuseum und Röhsska Museum ge­hö­ren, son­dern auch für ihren lebens­lan­gen Kampf für die Rechte der Roma in Schweden. 2013 wur­de sie mit dem Olof Palme-Preis für Men­schen­rechte aus­ge­zeich­net.

Am 1. Juni 2017 verstarb Rosa Taikon im 91. Lebens­jahr in ihrem mittel­schwe­di­schen Heimatort Ytterhogdal (Härjedalen).

(dROMa)

Mehr hier: Rosa Taikon, Rombase (2002)

Roma-Seelsorger Werner Klawatsch verstorben

Mai 15th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Religion

Werner Klawatsch

Österreichs erster Roma-Seelsorger Ehrenkons.Rat Mag. Werner Klawatsch ist am 10. Mai nach längerer Krank­heit in Wiesen verstorben.

Werner Klawatsch wurde am 14. April 1939 in Wiener Neustadt geboren und wuchs in seiner Heimtat­pfarre Wiesen auf. 1962 wurde er im Eisen­städter Dom zum Priester geweiht. Bis zu seinem Ruhe­stand im Jahr 2009 betreute Werner Klawatsch die drei Pfarr­gemeinden Neutal, Markt St. Martin, wo er auch seinen Wohn­sitz fand, und Landsee. Von 1998 bis 2008 leitete er als Dechand das Dekanat Ober­pullen­dorf, dazu kam seine Mitarbeit in ver­schie­denen wich­tigen diöze­sanen Gremien.

Einen großen Dienst erwies er der Diözese Eisenstadt und vor allem der Volks­gruppe der Roma durch die Wahr­nehmung der Leitung des Referates für die Pastoral an Ange­hö­rigen ethnischer Gruppen – und damit als erster Seel­sorger für die Ange­hö­rigen der Roma in der Diözese Eisenstadt – von 1995 bis 2002. Mit den Aufgaben des Seel­sorgers für die Roma und Sinti in Öster­reich betraute ihn während dieser Zeit auch die Öster­rei­chische Bischofs­konferenz. Er nahm auch diese seel­sor­ge­rische Aufgabe mit großem Einsatz und Einfühlungs­vermögen wahr.

Die Begräbnisfeier für den verstorbenen Priester beginnt am Dienstag, dem 16. Mai 2017, um 15 Uhr mit der hl. Messe in der Pfarr­kirche zum Heiligen Geist in Wiesen, anschlie­ßend erfolgt die Beisetzung im Priester­grab der Pfarre Wiesen.

GfbV-Gründer Tilman Zülch hört auf

März 29th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Tilman Zülch zieht sich zurück (Foto: Werner Fuhrmann/GfbV.de)Ein Le­ben für die Men­schen­rech­te von Min­der­hei­ten welt­weit

Nach fast 50 Jahren beendet einer der pro­fi­lier­tes­ten Menschen­recht­ler Deutsch­lands, Tilman Zülch, sei­ne Tä­tig­keit als Ge­neral­sekre­tär der Gesell­schaft für bedrohte Völker (GfbV). Künf­tig wird der 77 Jah­re alte GfbV-Grün­der die GfbV-Kam­pagnen be­ratend beglei­ten. Die poli­ti­sche Leitung der Men­schen­rechts­organi­sa­tion über­nimmt der lan­gjährige GfbV-Asien- und Afrika-Ex­pe­rte Ulrich Delius.

In einer Dokumentation zum 50-jährigen Be­ste­hen der GfbV wird Tilman Zülch den kon­sequen­ten Kampf der GfbV gegen Völker­mord und Massen­ver­trei­bung ethni­scher sowie re­ligiö­ser Min­der­hei­ten und indi­gener Ge­mein­schaf­ten seit 1968 fest­halten. Die GfbV ging aus der von den da­ma­li­gen Ham­bur­ger Studen­ten Zülch und Klaus Guercke 1968 ge­grün­de­ten „Aktion Biafra-Hilfe“ her­vor. Mit Tilman Zülch an der Spitze ist die GfbV immer wieder gegen den Strom geschwom­men und hat sich nicht zu­letzt für Volks­gruppen ein­gesetzt, „von denen keiner spricht“, so der Titel eines der von Zülch heraus­ge­ge­be­nen Bücher.

1979 bis 1981 machte die GfbV den bis dahin tabui­sier­ten Holocaust an Sinti und Roma bekannt. Der von Zülch 1979 heraus­ge­ge­bene Band „In Auschwitz vergast, bis heute verfolgt“ (mit einem Vor­wort des Phi­lo­sophen Ernst Tugendhat), ein ge­mein­sam mit dem Verband deutscher Sinti unter Romani Rose or­ga­ni­sier­ter Trauer­marsch zur KZ-Gedenk­stätte Bergen-Belsen (1979) mit der da­ma­li­gen Prä­si­den­tin des Europa­par­la­ments Simone Veil und Heinz Galinski, da­ma­li­ger Prä­sident des Zentral­rats der Juden in Deutschland, so­wie schließ­lich der Inter­na­tio­na­le Roma-Kongress (1981) in Göttingen unter Schirm­herr­schaft von Simon Wiesenthal und Indira Ghandi mit 400 Roma-De­le­gier­ten aus 26 Staaten und fünf Kon­tinen­ten brachten den Durch­bruch: Der Genozid wurde von der Bundes­regierung an­er­kannt. Staaten­lose Sinti er­hielten ihre deutsche Staats­bürger­schaft zurück, die Be­zeich­nung Sinti/Roma an­stelle von Zigeuner wur­de durch­gesetzt und die neu ent­stande­nen Insti­tu­tio­nen der Volks­gruppe wurden nun staat­lich ge­för­dert.

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Grimmepreis für „Nordstadtkinder: Lutwi“

März 11th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV

Nordstadt-Reportage Lutwi (Foto: WDR)Grimmepreis 2017 für den Beitrag von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier (Re­dak­tion: Emanuela Penev) aus der WDR-Rei­he „Hier und Heute“

>>Beitrag ansehen (29 Min.)

„Ich bin immer auf der Straße. Egal, auch wenn es reg­net oder schneit.“ Für Lutwi ist es das Größte, wenn er mit seinen Freun­den zu­sam­men ist. Straßen­fußball, Was­ser­schlach­ten oder Hütten bauen: Seit vier Jahren nun ist die Dortmunder Nordstadt Lut­wis Zu­hause. Aber wie lange noch? Der Zwölf­jährige kommt bald auf die Gesamt­schule – und er will auch Abitur ma­chen. Seine Eltern, Roma aus dem Kosovo, sind rich­tig stolz auf ihn. Lutwi ist ein auf­ge­weck­ter Junge, den das Leben aber mit gro­ßer Wucht trifft: Ihm und seiner Familie droht die Abschiebung zu­rück in den Kosovo. Lut­wi ist es, der beim Rechts­anwalt über­setzen muss, er er­klärt seinen Eltern, was in den Brie­fen der Ausländer­behörde steht. Viel Ver­ant­wor­tung für einen Zwölf­jährigen. Der Film er­zählt kon­se­quent aus Lutwis Per­spek­tive. Was jedem Er­wach­se­nen den Boden unter den Füßen weg­ziehen würde, ver­sucht Lutwi auf seine Art und Weise zu meis­tern. Es ist die Ge­schichte eines Jungen, der hin- und her­geris­sen ist zwi­schen über­bor­den­dem Spiel und er­drücken­der Un­sicherheit.

Gewinner des Grimme-Preises 2017 in der Kategorie Kinder & Jugend. Die Ver­lei­hung des Prei­ses fin­det am 31. März 2017 in Essen statt und wird von 3sat ab 19:00 Uhr im Live­stream über­tra­gen sowie zeit­ver­setzt ab 22:35 Uhr auf 3sat aus­ge­strahlt.

(Text: WDR)

Josef Horwath (1944–2017)

Januar 25th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Josef Horwath (1944-2017)

Am Sonntag ist Josef Horwath
aus Kleinbach­sel­ten im 73. Lebens­jahr verstorben.

Am Freitag ab 18 Uhr treffen wir uns zum gemeinsa­men Ge­bet in der Aufbahrungshalle Bach­selten.

Die Be­gräb­nis­feier be­ginnt am Sams­tag, den 28. Jänner, um 11 Uhr mit der Hei­li­gen Messe in der Auf­bah­rungs­halle. Ab­schlie­ßend be­glei­ten wir un­se­ren lie­ben Ver­stor­be­nen auf den Orts­frie­dhof Kleinbachselten zur letz­ten Ru­he­stätte.

Vor einigen Jahren stellte sich Josef Horwath als Interview­part­ner für un­se­re Roma-Zeit­zeu­gen-Edi­tion „Mri Historija“ zur Ver­fügung. Heft 11 der dROMa-Sonder­reihe ist seiner Le­bens­ge­schich­te ge­wid­met. Be­son­ders außer­ge­wöhn­lich war Josef Horwaths frühes Ein­tre­ten für die Volks­grup­pe der Roma. In den spä­ten 60er-Jah­ren, als die An­er­ken­nung und Insti­tu­tio­na­li­sie­rung der Volks­gruppe noch nicht ein­mal an­ge­dacht wa­ren, war Josef Horwath der Erste, der Roma-Bälle, da­mals noch „Zi­geu­ner­ball“ ge­nannt, or­ga­ni­sier­te. Und nach an­fäng­li­cher Skep­sis be­tei­lig­te er sich auch tat­kräftig als Kas­sier an der Vereins­arbeit des ers­ten Roma-Vereins („Verein Roma“): „Rom zu sein, bedeutet für mich, im Herzen Rom zu sein. Dazu zu stehen und es nicht zu verschweigen, das ist das Wichtigste.“

Unser aufrichtiges Mitgefühl und Beileid gilt seinen An­ge­hö­ri­gen und Freunden!

I barikani Romni Esma Redžepova muli

Dezember 13th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Esma Redžepova (1943-2016) (Foto: Balkan Festival/www.stadt-wien.at)Esma Redžepova, jek igen baro hangoha ando muschi­kano them pal jek har­no pharo nas­va­lipe ande Skopje/Ma­ce­do­nija muli. Oj 73 ber­scha phurani uli.

Oj kurkeste muli, 11.12.2016, use pri familija. Oj ando 8. au­gust 1943 ande Skopje upro them ali. Lakeri daj tur­kitiki sina, taj la­kero dad ser­bitiko dschi­dov­tschen­gere Romane vurc­li­nen­ca. Oj imar ando 1950iger ber­scha te dschi­lal kes­dintscha taj oda dschi uso lejcti. I Redže­pova o han­go sina le en­semble­jistar la­kere Ro­mes­tar Stevo Teodosievski, sa­vo Ro­mani taj mace­do­nischi flogos­keri muschi­ka cidlahi. Ando bersch 2013 oj la Mace­do­nija uso „Euro­vision Song Co­ntest” fartr­etin­tscha. Avrut­non pra kari­je­ratar ojs dschi­lasch­kija i Esma Redže­pova te vodschi­kane ande bescha­ri­peske prin­dschardi li sina. Read the rest of this entry »

Esma Redžepova (1943–2016)

Dezember 12th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Die „Königin der Roma-Musik“ ist tot

Esma Redžepova, die „Königin der Roma-Musik“, ist ges­tern im Alter von 73 Jah­ren in Skopje nach kur­zer Krank­heit ge­stor­ben. Neben ihrer fünf Jahr­zehn­te an­dau­ern­den Karriere auf den Konzert­büh­nen der Welt machte sich die maze­do­ni­sche Künst­lerin auch durch ihr huma­ni­tä­res Engage­ment und ihr Ein­tre­ten für die Rechte der Roma ver­dient. Redže­pova adop­tier­te mit ihrem Ehe­mann 47 Roma-Kinder und er­öff­nete ein Heim für ob­dach­lose Kin­der in Mazedonien.

Siehe auch:
♫ Esma Redžepova & Gypsy Queens & Kings
Internationaler Roma-Tag: Djelem Djelem