Ehrungen & Nachrufe

Valery Novoselsky (1970-2016)

August 23rd, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

RIP Valery Novoselsky (Foto: Privatarchiv V. Novoselsky, via Romea.cz)

Der Roma-Aktivist Valery Novoselsky,
Gründer und Betreiber des Roma Virtual Network (RVN), ver­starb ver­gan­ge­nes Wochen­ende über­ra­schend wäh­rend eines Auf­ent­hal­tes in Riga, wo er an einer Sitzung der Inter­na­tio­nal Romani Union teil­nahm und ein Roma-Fes­ti­val be­suchte.

Valery Novoselsky, der, geboren und aufgewachsen in der Sowjet­union, 1995 nach Israel emigrier­te, war eine be­deu­ten­de Persön­lich­keit der Roma-Bür­ger­rechts­bewe­gung. Er war seit vielen Jahren die trei­ben­de Kraft hinter den Be­mü­hun­gen, das Internet als Dreh­scheibe der Roma-Bewegung zu nützen, neue Infor­ma­tions­kanäle zu etablie­ren, die inter­na­tio­na­len Gruppen zu ver­netzen und eine „virtuelle“ Com­mu­nity von Ak­ti­vis­ten auf­zu­bauen.

Sein unermüdliches Engage­ment und seine Ver­dienste blei­ben un­ver­ges­sen!

Theodor-Kramer-Preis an Stefan Horvath

Juni 24th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Literatur & Bücher

Stefan Horvath, Theodor-Kramer-Preisträger 2016 (Foto: J. Hutter/Th.-Kramer-Gesellschaft)Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil geht an den Ober­war­ter Rom und Au­tor Ste­fan Hor­vath und den His­to­ri­ker Gerhard Scheit

Preisbegründung

Februar 1995, einen Tag, nachdem sein Sohn Peter Sárközi und drei andere jun­ge Roma beim Terror­anschlag von Oberwart er­mor­det wor­den wa­ren, be­gann Stefan Horvath zu schrei­ben. Er schrieb, weil er nicht mehr schla­fen konn­te, weil er sein gan­zes Leben lang, wie er selbst sagte, still ge­blie­ben war, so wie auch schon sein Vater, der die Kon­zentra­tions­la­ger Dachau, Buchenwald, Gusen und Mauthausen über­lebt hat­te und seine Mutter, Über­le­ben­de der Kon­zentra­tions­la­ger Auschwitz und Ravensbrück. Seit 1995, seit seinem 46. Lebens­jahr, schreibt Ste­fan Horvath, er schreibt über das Über­leben der Roma in Ober­wart wäh­rend des Porajmos, über das Le­ben nach 1945, nach 1995. Er er­zählt und sein Er­zäh­len ist ein An­kämpfen ge­gen das eige­ne Still­schwei­gen und gegen das Tot­schwei­gen durch die Gesell­schaft. Seit 2003 sind die Bücher „Ich war nicht in Auschwitz“, „Katzenstreu“, „Atsinganos. Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen“ er­schie­nen, viele Gedichte und der Ein­akter „Be­geg­nung zwi­schen einem Engel und einem Zigeuner“ ent­standen. Es sind star­ke litera­ri­sche Arbeiten über den all­täg­li­chen Anti­ziganis­mus in Österreich, wel­che das Schwei­gen bre­chen, den Dis­kri­mi­nie­run­gen, der er­drücken­den Un­ge­rech­tig­keit, dem Hass ein Ende setzen wol­len. Stefan Horvath schreibt ohne Ver­bitte­rung, ohne Il­lusion, je­doch mit viel Hoffnung und meis­ter­haftem er­zähle­ri­schem Können.

Biographie von Stefan Horvath (Oberwart)

Stefan Horvath wurde am 12. November 1949 in Oberwart, Burgenland, ge­bo­ren. Er wuchs in der zwei­ten, 1946 ent­stan­de­nen Oberwarter Roma-Siedlung, weit vom Orts­kern ent­fernt und zwi­schen Schieß­platz und Deponie ge­le­gen, auf. Die Sied­lung be­stand die ers­ten Jahre aus einer Ba­racke der Roten Armee, und als die Roma die ers­te Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen für die zu Un­recht er­lit­tene Haft er­hiel­ten, ließen sie von die­sen Zah­lun­gen Häuser in Mas­siv­bau­weise er­rich­ten. Lage und Aus­stat­tung der Sied­lung wa­ren Symbol dafür, wie we­nig will­kom­men die Roma, die die NS-Ver­fol­gung über­lebt hat­ten, in ihrer Hei­mat wa­ren. Read the rest of this entry »

O Gypsy-Jazzeri Häns’che Weiss mulo

Juni 8th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Häns'che Weiss (1951-2016), Foto: Ando 2to juni o Sinti-Jazzgitaraschi taj kompo­nis­to Häns’che Weiss pal pharo nas­va­li­pe an­do fo­ro Berlin mulo.

O 1951 upro them alo muschikaschi o koji pre vir­tu­josi gita­ra­kere cidi­pes­tar andi fami­lija sik­lino taj 18 ber­schenca, hat ando bersch 1969, ov uso Schnucke­nack Rein­hardt Quin­tett use gelo. Palo­da andar oda, o Häns’che Weiss Quin­tett ari alo, kaj pa­sche o solo­gita­ra­schi Weiss te o Titi Winterstein up­ri he­duja cid­lahi. Usar o 1980te ber­scha o Weiss pro muschi­ka­kero keripe bul­har­tscha taj ov le Bossa Novas­ke taj le Moder­ni Jazzis­ke use pe irin­tscha.

Le Häns’che Weissiha, jek le barikaneder dschenden­dar les­kere gen­re­sis­tar mulo.

Jazzmusiker Häns’che Weiss verstorben

Juni 5th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Musik

Häns'che Weiss (1951-2016), Foto: Am 2. Juni verstarb der Sinti-Jazzgitarrist und Kom­po­nist Häns’che Weiss nach schwerer Krankheit in Berlin.

Der 1951 geborene Musiker lernte die Grund­lagen seines virtuo­sen Gitar­ren­spiels in der Fa­mi­lie und trat mit 18 Jah­ren 1969 in das Schnuckenack Reinhardt Quintetts ein. Aus die­sem ging spä­ter das Häns’che Weiss Quintett her­vor, in dem neben dem Solo­gitar­risten Weiss unter an­derem Titi Winterstein an der Vio­li­ne spiel­te. Ab den 1980er Jahren er­wei­ter­te Weiss sein musi­ka­li­sches Schaf­fen und wand­te sich auch der Bos­sa Nova und dem Modern Jazz zu.

Mit Häns’che Weiss verstarb einer der Bedeu­tendsten sei­nes Genres.

goEast: Produktionspreis für „JOŽKA“

Mai 3rd, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

RomaTrial, 27.4.2016:  Am letzten Dienstag ging in Wiesbaden die 16. Edition von goEast zu Ende, des Festivals des mittel- und ost­euro­päi­schen Films. In des­sen Rah­men star­tete goEast gemein­sam mit der Stif­tung „Erin­ne­rung, Ver­antwor­tung und Zukunft“ (EVZ) das Pilot­projekt OPPOSE OTHERING zur För­de­rung von jungen Filme­ma­cher*in­nen aus Deutschland und Mit­tel- und Ost­euro­pa, die sich mit aus­gren­zen­den Ein­stel­lun­gen ge­gen­über Men­schen unter­schied­li­cher sozia­ler, reli­giö­ser, kul­tu­rel­ler, eth­ni­scher Her­kunft und/oder sexuel­ler Iden­ti­tät fil­misch auseinan­der­setzen und Men­schen und Pro­jekte porträ­tie­ren, die Soli­da­ri­tät, Zivil­courage und Wider­stand gegen Diskri­mi­nie­rung för­dern. RomaTrial e.V. bewarb sich mit dem Vorha­ben, ein Film­portrait des Roma-Aktivisten Jozef Miker aus der tsche­chi­schen Stadt Krupka mit dem Na­men „JOŽKA“ zu pro­du­zie­ren. (Anm.: oben seh­en Sie das be­reits publi­zier­te Romaday-Kam­pagnen­video). Wir freuen uns sehr, dass die drei­köpfi­ge Jury den ge­plan­ten Kurzfilm für die För­de­rung empfoh­len hat und RomaTrial e.V. Pro­duk­tions­preis­gelder in Höhe von 3.000 Euro erhält.

JOŽKA: Eine Hoffnung für unsere Gesellschaft

Seitdem seine Gesundheit durch lebens­lange Arbeit im Berg­bau zer­stört wur­de, wid­met sich Jožka dem Kampf für eine bes­sere, ge­rech­tere Ge­sell­schaft und gegen die kon­ti­nuier­li­che Diskri­mi­nie­rung von Roma in Tschechien, in der Schweine­mast­an­lage am Ort des ehe­ma­li­gen KZ Lety ver­körpert. Letzt­end­lich ver­pflich­te­te er sich dem Groß­vater seiner Frau, einem Lety-Über­leben­den, die Schwei­ne­mast schließen zu las­sen und damit ein wür­di­ges Erinnern an die tsche­chi­schen Opfer des Roma-Holocaust zu er­mög­li­chen. Doch es ist wie ein Kampf ge­gen die Wind­müh­len: Keiner der tsche­chi­schen Poli­ti­ker nimmt sich die­ses Themas an, in der Gesell­schaft sind nach wie vor star­ke Ressen­ti­ments den Roma gegen­über pr­äsent. Jožka wird immer wie­der sei­tens der neo­nazis­ti­schen Szene bedroht, bei einer De­monstra­tion wur­de er vor zwei Jahren zu­sam­men­gesch­la­gen und lan­dete im Kranken­haus. Read the rest of this entry »

O barikano Rudolf Sarközi amendar gelo

März 16th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Rudolf Sarközi im Parlament, 2013 (Foto: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Martin Steiger)O Rudolf Sarközi suboton 71 berschen­ca an­dar ada vila­go gelo. Nisaj avro i Roma po­litik andi dujti republi­ka asaj sora­le han­goha fatre­tin­scha, sar o na khino Sarközi. O Ru­dolf Sarközi use odola ma­nu­scha ke­ri­nel, savo mi­ndig use pu­ma­ro godschi­kano alav min­dig terdscho­nahi.

Rudolf Sarközi ando 11. november 1944 ando lo­ge­ri Lacken­bach upro them alo. 1991 o Kultura­ke­ro fa­rajn le austri­tike Ro­men­dar kertscha, kaj ov o sche­ro sajt oja cajt min­dig sina. O Sar­közi sina sajt 1995 o anglo besch­to le flogos­kere grup­nen­gere baj­ro­tistar le Romen­dar. Kada ov ando fe­beri 2014 papal ojs anglo beschto le flogos­kere grup­nen­gere baj­ro­tistar le Ro­men­dar aro­dim ulo, phen­tscha ov, hot o sika­dipe o lek bare­der angle man­gipe hi. Use o ande vo­di­nipe le tscho­re gu­du­schen­dar andi Austrija phe­nel o Sar­közi, sar le po­li­ti­ke­ren­dar me­resch phen­do ol, min­dig jek thabos­kero punk­to atschla.

Ando glajchi bersch o gondolipeskero mula­tin­tschago ando Maut­hau­sen telal o anav „o vert le dschi­vi­pestar“ sina. O ang­le­beschto Ru­dolf Sar­közi ki­vanin­tscha peske jek utsche­der vert la pal­gon­do­li­pes­kera kultu­ratar andi Austrija. „Te amare farajn le austri­tike Ro­men­dar na de­lahi, akor imar bura pedar o gondo­li­pes­kere thana le Ro­men­dar bart­scho­nahi“, phent­scha ov „Po­litik iste na tschak upre sikal, i po­litik iste te pal vake­rel taj o pal­va­ke­ripe dschi adi meg ar atschi­no.“

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Prof. Rudolf Sarközi (1944-2016)

März 14th, 2016  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Rudolf Sarközi

Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Professor Rudolf Sarközi, ist am Samstag im 72. Lebensjahr verstorben.

Rudolf Sarközi war Roma-Aktivist der ersten Stunde und machte unermüdlich auf die Probleme und Anliegen der Volksgruppe aufmerksam.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie!


„Ein toller Mensch und Kämpfer“ ist gestorben

Dezember 12th, 2015  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Kurt Holl (Foto: KSTA.de/St. Worring)Der Roma-Aktivist Kurt Holl ist in der Nacht zum Frei­tag an den Fol­gen einer Krebs­erkran­kung ver­stor­ben. Bis zu­letzt kämpfte der al­ter­na­tive Kölner Ehren­bür­ger für die Rech­te von Min­der­heiten.

http://www.ksta.de/koeln/-kurt-holl-nachruf-sote,15187530,32913438.html

Von Anja Katzmarzik und Uli Kreikebaum

ksta.de: Kurt Holl war 69, da schlug er seinem zwölf­jährigen Sohn vor, gemein­sam vor Starbucks gegen die Aus­beu­tung äthio­pi­scher Kaffee­bauern zu demonstrie­ren. Im April 2015 stand er als 76-Jäh­riger vor Gericht, weil er im Wahl­kampf Plakate der rechts­extremen Grup­pie­rung Pro Köln ab­ge­hängt hatte. Kurt Holl sagte vor dem Amts­gericht mit seiner sonoren, keinen Wider­spruch dul­den­den Stimme: „Plakate mit Auf­schrif­ten wie »Wut im Bauch? Lass es raus!« oder »Bürger­mut stoppt Asylanten­flut« fal­len nicht unter die freie Mei­nungs­äuße­rung, sie sind offen aus­länder­feindlich und haben volks­ver­hetzen­den Cha­rak­ter.“ Eine Epi­sode, wie sie gewiss vor­ge­kom­men wäre in seiner Auto­biogra­fie, die er leider nicht mehr ganz fertig­stel­len konnte.

Geboren 1938, war Holl 1956 durch den Auf­stand in Ungarn politisiert worden. Von An­beginn ein streit­barer Mensch, weil er gerne stritt – für ande­re, gegen Unge­rech­tig­keiten und gesell­schaft­liche Miss­stände – mit dem Ziel, die Ver­hält­nisse grund­legend zu ver­än­dern. Er kämpfte gegen Krieg und für den Erhalt von Woh­nun­gen tür­ki­scher „Gast­arbeiter“, für ver­besserte Rechte der mit Pflicht­arbeit beleg­ten Sozial­hilfe­empfän­ger.

Mit „Holl hier“ meldete er sich unmissverständ­lich am Tele­fon. Was er zu sagen hatte, war oft eilig, weil es Menschen­schicksale betraf. Es ging um Jugend­liche, die trotz großer Talente auf Förder­schulen landen. Um Familien, die trotz großer In­tegra­tions­erfolge ab­gescho­ben wer­den sollten. Für Füll­wörter war da keine Zeit. Meist ging es in den Gesprä­chen um die Situa­tion der Roma in Köln, neue Pro­jekte des Rom e.V., dessen Grün­dungs­mit­glied und lang­jäh­riger Vor­sitzen­der er war.

Als solchen lernte ihn auch die „wir helfen“-Vor­sitzende Hedwig Neven DuMont kennen und schätzen. Sie nennt ihn einen „tol­len Men­schen und tollen Kämpfer“. Den Mann, der im Jahr 2007 mit ihr den Rhein­land­taler und 2011, wieder gemein­sam, die alter­na­tive Ehren­bürger­schaft er­hal­ten sollte, bestach durch eine große Klar­heit in seinem Kampf für die Rechte und Würde von Minder­heiten. Read the rest of this entry »

Fred-Sinowatz-Visenschoftakere patijaripe

November 27th, 2015  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken, Wissenschaft

Manuela HorvathAndo bersch 2015 le ar le haburistar (1945), le schotiskere arkeri­peske (1955), le EU-akere use geji­pes­ke (1995) taj le Romen­gere aten­ta­tiske (1995) gon­dolim ol. O kultu­ra­kero referat la burgen­lan­di­tika thanes­kera regirun­ga­tar del va­schoda 2015 o Fred-Sinowatz-Visen­schofta­kere pati­jaripe trin bari­kane projek­tenge, save pumen adale temen­ca donde beschar­de. O erschtivar o dipe le Fred-Sino­watz-Visen­schof­ta­kere pati­ja­ripes­tar duje­seri taj deschu­pantsch ando kher la flogos­kera kultu­ra­tar kerdo ulo, kaj o kultur­tscha khetan bartschon, sar o kul­tu­ra­kero thanes­kero rot Helmut Bieler phenel.

I Manuela Horvath Erbatar le patjari­pes­kere dipe­ha duj eseri taj deschu­pantsch le keri­peske jeka kenva­tar pedar o bom­ba­kero murda­ripe ando bersch enjavar desch taj pantsch gejng i flo­gos­keri grupn le Romen­dar, upre baunim upre lakeri artschi­ji­pes­keri buti ando artschi­jipe „Roma­ne thana – thana le Sinti­jen­dar taj Romen­dar“, patjar­di uli.

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Fred-Sinowatz–Wissenschaftspreis 2015

November 19th, 2015  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken, Wissenschaft

Manuela HorvathRomni Manuela Horvath aus Oberwart ausgezeichnet

Im Jahr 2015 wird des Kriegsendes (1945), des Staats­ver­trags (1955), des EU-Bei­tritts (1995) und des Roma-Atten­tats (1995) ge­dacht. Das Kultur­referat der Bur­gen­län­di­schen Lan­des­re­gie­rung ver­gibt daher den Fred-Sinowatz-Wissen­schafts­preis 2015 für drei heraus­ra­gende Pro­jekte aus dem Bereich der poli­ti­schen Bildung, die sich mit Aspek­ten des Gedenk­jahres aus­einan­der­setzten. Zum ers­ten Mal findet die Ver­gabe des Fred Sinowatz-Wissen­schafts­preises 2015 im Haus der Volks­kultur statt, in dem die Kul­tu­ren zusam­men­wachsen, wie der Kultur­landes­rat Helmut Bieler es for­mu­lierte.

Manuela Horvath aus Oberwart wurde mit dem Würdi­gungs­preis 2015 für die Erstel­lung einer Bro­schüre über den Bomben­anschlag 1995 gegen die Volks­gruppe der Roma, auf­bauend auf ihrem Aus­stel­lungs­beitrag in der Aus­stel­lung „Romane Thana – Orte der Sinti und Roma“, aus­ge­zeichnet.

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