Romani

Facts & Figures (174)

Oktober 5th, 2017  |  Published in Facts & Figures, Romani

Das älteste bekann­te Ro­ma­ni-Do­ku­ment ist ein kürz­lich in Mün­chen auf­ge­fun­de­nes Glos­sar (Ro­ma­ni/La­tein) von ca. 1515, ver­mutl. auf­ge­zeich­net in Wien.

(Quelle)

Erba: Medijakero projekto „Tschibtscha“

September 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)Andi aktujeli sendung Roma sam vakerel o Emmerich Gärtner-Horvath andar o farajn Roma-Service pedar o medijakero projekto „Tschibtscha“. Ada peske o cil dija, multiplikatortscha ando medijakero koja te sikavel. Jek but tschibtschengero, pradimo radijo- taj TV-weblog o produkto adale projektistar hi, rejalisirim duach o farajn Karika ando khetan butschalinipe le farajn Roma-Servicejiha.

Andar o septemberi dschi decemberi 2017 ando kurs „Tschibtscha“ 8 dschene sikade on, kaj i flo­gos­keri grup­nengeri tschib Roman (Romanes) medijal bute­der nucim te ol. O Emmerich Gärtner-Horvath phu­kal ando vake­ripe la Susanne Hor­vathaha pedar o tschi­ni­pes­kero than taj o upre lipes­kero schtu­dijo, ando kher le farajn Roma-Service taj Karika Erbate, sar te pe­dar o pla­nime duj tschib­tschen­gero radijo taj TV-blogs.

„Tschib­tscha“ pomo­schi­nel, kaj i presenc la Romani tschib­tschatar bu­teder ando mediji te dikel taj te schu­nel te ol, phe­nel o schero le farajn Roma-Ser­vicejistar Gärt­ner-Horvath. O pro­gramo na tschak usi flo­gos­keri grupn te dschal, ov te le avre dsche­nen aun te vakerel. Afka o pro­jekto o peka­mipe la daja­kera tschib­tschatar ando pra­dipe upre te sikal. Cil adale sik­li­pes­tasr hi, jek fun­dirti cajta­kero dscha­nipe te sikal taj kom­pentenc­tscha te tre­ni­ri­nel. O pro­jek­tis­kere dschene palo kise­tinipe adale kur­sistar „multi­pli­kator­tscha ando medi­ja­kero koja“ schajipe upro but­ja­kero foro te uschtiden taj pumaro dscha­nipe so siklile la flogos­kera grup­nake hasna te anel. Read the rest of this entry »

Medienprojekt „Tschibtscha“ in Oberwart

September 23rd, 2017  |  Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radio & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
11.9.2017 | (on demand)

Medientraining: Unser Projekt Tschibtscha im Burgenland (Emmerich Gärtner-Horvath/Roma-Service und Paul Horvath/Karika) (Foto: volksgruppen.orf.at)In der aktuellen Sendung Roma sam spricht Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Ser­vice über das Medien­pro­jekt „Tschibtscha“. Die­ses hat es sich zum Ziel ge­macht, Mul­tipli­ka­toren und Mul­tipli­ka­torin­nen im Medien­bereich aus­zu­bilden. Ein mehr­spra­chiger, offe­ner Ra­dio-und-TV-Web­log ist das Pro­dukt dieses Pro­jektes, reali­siert durch den Verein KARIKA in Ko­opera­tion mit dem Verein Ro­ma-Ser­vice.

Von September bis Dezember 2017 werden wäh­rend des Kurses „Tschib­tscha“ acht Teil­nehmer/innen ge­schult, um die Volks­gruppen­sprache Roman (Romanes) me­dial pro­duk­tiv zu nutzen. Em­merich Gärt­ner-Hor­vath er­zählt im Ge­spräch mit Susanne Horvath über den Schnitt­platz und das Auf­nahme­studio, ein­ge­rich­tet in den Vereins­räum­lich­kei­ten des Ro­ma-Service und KARIKA in Ober­wart, sowie über die ge­plan­ten zwei­spra­chi­gen Radio- und TV-Blogs.

„Tschibtscha“ gewährleiste die Präsenz des Roman in zwei­facher Hin­sicht, so der Ge­schäfts­führer des Vereins Ro­ma-Ser­vice, Gärt­ner-Hor­vath. Das Pro­gramm richte sich nicht nur direkt an die Volks­gruppe, son­dern auch an die Mehr­heits­be­völ­ke­rung. Read the rest of this entry »

SRF: Die Sprache der Roma

November 11th, 2016  |  Published in Interview, Radio & TV, Romani

C. Kruck und St. Laederich (Foto: M. Lehmann/SRF)Interview mit Cristina Kruck und Stéphane Laederich über die Sprache der Roma

Radio SRF 4 News, Sendung vom 4.11.2016
Moderation: Marc Lehmann
>>Anhören (mp3)

In der Schweiz spricht man neben Romanisch auch Romani. Ro­ma­ni ist aber die Spra­che der Roma, der «Zi­geu­ner». Die 80-jäh­rige Cristina Kruck spricht sie und ihr Sohn Stéphane Laederich (Anm.: ein In­ter­view mit ihm fin­den Sie in dROMa 45/2015), der ein Buch darüber ge­schrie­ben hat. Beide sind Gast im «Tages­gespräch» bei Marc Leh­mann.

Die Unesco hat extra einen «Tag des Romani» ins Le­ben ge­ru­fen. Er findet am 5.11. statt. Roma­ni – oder Romanes, wie man im deutsch­spra­chi­gen Raum auch sagt – wird noch von Mil­lio­nen Men­schen in Europa ge­spro­chen. Nur weiss man das kaum. Über die Spra­che ist we­nig be­kannt – wie über­haupt von der Lebens­weise der Roma. (…) Der pro­mo­vierte Mathe­ma­tiker und Banker Stéphane Laederich ist Direk­tor der Rroma Foundation, einer von mehre­ren Schweizer Roma-Ver­bänden, und er hat ein Standard­werk über die Roma ge­schrie­ben. Seine Mutter Cristina Kruck war auf der ganzen Welt als IKRK-De­le­gierte tätig, spricht sie­ben Spra­chen fliessend und ist auch mit 80 noch im­mer Ak­ti­vistin.

(Text: SRF.ch. Wir danken Marc Lehmann für die freundliche Erlaubnis.)

Facts & Figures (140)

September 1st, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

In den 1970er Jahren ar­bei­te­ten fin­ni­sche Ro­ma, Lin­gu­is­ten und Be­hör­den ge­mein­sam an der Ver­schrift­li­chung des finn. Ro­ma­ni.

(Quelle)

Facts & Figures (139)

August 17th, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

Fast ein Viertel des al­len Ro­ma­ni-Di­a­lek­ten ge­mein­sa­men Kern­wort­schat­zes geht auf das by­zan­ti­ni­sche Grie­chisch zu­rück.

(Quelle)

Facts & Figures (138)

August 11th, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

Die Wortstellung im Ro­ma­ni deckt sich bei­na­he exakt mit je­ner des Grie­chi­schen.

(Quelle)

Facts & Figures (137)

Juli 27th, 2016  |  Published in Facts & Figures, Romani

Erromintxela ist die Spra­che einer Ro­ma-Grup­pe im Bas­ken­land, de­ren Vo­ka­bu­lar auf dem Ro­­m­­a­ni u. de­ren Gram­ma­tik auf dem Bas­ki­schen be­ruht.

(Quelle)

Romani-Wörterbuch in der Türkei

Mai 14th, 2016  |  Published in Literatur & Bücher, Romani

DaylamNur ein sehr kleiner Teil der in der Türkei leben­den Roma spricht heu­te noch Romani. In der süd­türki­schen Provinz Mersi ver­su­chen Roma, dem wei­teren Ver­schwinden ihrer Sprache ent­gegen­zu­wir­ken. Sie haben nun ein ers­tes Romani-Türkisch-Wörterbuch in Form ei­ner Bro­schüre („Romanes-Türkçe Söz­lük“) heraus­ge­bracht. Das Ziel sei, Kultur und Sprache zu be­wah­ren, erklärt Ali Daylam, der Vor­sitzen­de der Fö­dera­tion der Roma-Vereine und zu­gleich einer der Heraus­geber, gegen­über der Agen­tur Ana­do­lu. „Es gibt rund 300 Roma-Verei­ne in der Türkei, aber sogar dort sind 95 Pro­zent ihrer Mit­glie­der der Spra­che nicht mehr mäch­tig“, er­klärt Day­lam, der sich seit Jahren dafür ein­setzt, das Romani in der Tür­kei wieder­zu­be­le­ben. „Wir möch­ten uns alle Mühe ge­ben, um die gegen­wär­tige Situa­tion des Ro­mani zu ver­bes­sern. Wir wer­den in Zu­kunft pro­fes­sio­nel­ler an die Sache heran­ge­hen“, so Day­lam. Das neue Basis­wörter­buch sei hier­bei ein wich­ti­ger Schritt: „Es ist ein An­fang. In Zu­kunft wol­len wir ein um­fas­sen­de­res und wis­sen­schaft­li­che­res Wör­ter­buch vor­be­rei­ten.“

Erarbeitet wurde das Wörterverzeichnis von den beiden tür­ki­schen Roma-Ak­tivis­ten Ali Daylam und Halil İbrahim Nurbel in Zu­sam­men­arbeit mit dem inter­na­tio­nal tätigen Ro­ma-Ex­per­ten Orhan Galjus. Die Bro­schüre ist als Datei kos­ten­los hier ver­fügbar: Download (pdf)

(dROMa)

Sunita taj Mira

Mai 6th, 2016  |  Published in Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani

Kinderbuch "Sunita und Mira feiern Herdelezi"Nevi tschavengeri kenva andi Germanija

Andi Germanija akan i kenvori „Sunita taj Mira mulati­nen Herdelezi“ pre­sen­ti­rim uli, ar dim le Göttinger Romengere-Centeristar, savo pe but­var vasch o naschi­ge­jaschta an­dar o Bal­kan sor­gi­nel. I fesch­timi kipen­geri 25-riktschen­geri-ken­vori la Su­ni­tatar phu­kal, savi pra tscha­ven­gera ba­ren­gera paj­tasch­kija Mira aka­rel, laha o Romen­ge­ro-mu­la­tintscha­go „Herdelezi“, jek bari­kano terno li­na­jis­kero mula­tin­tscha­go, te mu­la­ti­nel. Jek tikni, lo­schan­di his­to­rija jeke inter­kul­tu­reli tala­li­ni­pestar, taj oda ande duj tschib­tscha, andi ro­mani taj nimtsch­ki. Ek­naj tschu­leder lo­schan­de o pa­lut­nip­tscha: Mint jek le duj autor­ki­jen­dar i Kosovo-Romni Hatigje Osmani hi – la­ce­ro than upro po­di­jum usi ken­va­keri pre­sen­ta­cija ando ki­se­ti­nipe le fe­be­ristar schutscho at­schino. Pal 17 berscha an­di Ger­ma­nija akan tel ispi­dim li te uja­hi – oj pra fa­mi­li­jaha ga­rutscha pe.

Sunita und Mira feiern Herdelezi, Eine Geschichte von Doreen Blume-Peiffer und Hatigje Osmani mit Bil­dern von Anke Bär, Göt­tin­gen 2016.

Kindi schaj i kenva ol telal: www.roma-center.de

(dROMa)