Archive for Juni, 2024

Facts & Figures (519)

Juni 30th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Radio, Podcast & TV, Romani

Im Jahr 2022 sendete die slo­wa­ki­sche öf­fent­lich-recht­li­che An­stalt RTVS 213 Stun­den an Ra­dio- u. 57,33 Stun­den an TV-Sen­de­zeit auf Ro­ma­ni.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (20.6., 21.6, 24.6. & 25.6.2024)

Juni 29th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 20.6.2024 (mp3)

In der Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie wie immer die Kate­gorie „Mri his­torija“ mit Alex Gussak. Und im Tages­thema berichten wir über einen Rezitations­wett­bewerb in ungarischer Sprache, der vom Burgen­län­disch-Un­ga­ri­schen Kultur­verein (BUKV) ver­anstaltet wurde.


Anhören: →Sendung vom 21.6.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erwarten Sie neben den Volks­gruppen­nach­rich­ten und dem Ver­anstal­tungs­kalender, in Deutsch und in Burgen­land-Ro­mani, die Jugend­sendung mit Adi Gussak. An­läss­lich der Fußball-EM war er beim Public Viewing auf der Burg Güssing. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 24.6.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag mit der meisten und vielfäl­tigsten Roma-Musik in einer Stunde auf Radio MORA. Außer­dem hören Sie die zwei­sprachi­gen Volks­gruppen­nach­richten und „Kultura hetvinate“.


Anhören: →Sendung vom 25.6.2024 (mp3)

Die burgenländisch-ungarische Volksmusikgruppe „Csörge“ feierte dieser Tage ihr zehn­jähriges Jubiläum. Martin Horvath war beim Jubi­läums­konzert dabei. In „Minden­felitiko“ stellen wir Ihnen den iranischen Film „Irdische Verse“ Dazu gibt’s die ab­wechs­lungs­reichs­te Roma-Musik.

MIA-Jahresbericht: Vorfälle fast verdoppelt

Juni 28th, 2024  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte

MIA-Jahresbericht 2023: Romani Rose, MIA-Vereinsvorsitzender Silas Kropf und der Antiziganismusbeauftragte des Bundes, Dr. Mehmet Daimagüler, bei der Vorstellung des Jahresberichts. Bildrechte: ZentralratDie deutsche Melde- und Informa­tions­stel­le An­ti­zi­ga­nis­mus (MIA) ver­öf­fent­licht ihren zwei­ten Jah­res­be­richt zu anti­ziga­nis­ti­schen Vor­fäl­len in Deutsch­land. Die Vor­fall­zahl hat sich im Ver­gleich zum Vor­jahr bei­na­he ver­doppelt.

Am 17. Juni 2024 wurde der Jahresbericht der Melde- und Infor­mations­stelle Anti­ziganis­mus MIA zu anti­ziganis­ti­schen Vorfällen in Deutschland aus dem Jahr 2023 auf der Bundes­presse­kon­fe­renz in Berlin vor­gestellt. Für 2023 hat MIA ins­gesamt 1.233 anti­ziganistische Vorfälle erfasst. Dies ist eine deutliche Stei­gerung im Vergleich zum Vorjahr (621 Vorfälle). Die höheren Zahlen stehen im Zu­sam­men­hang mit dem Rechtsruck in Deut­schland und sind auch durch den wach­senden Bekannt­heits­grad von MIA zu erklären. Es ist nach wie vor von einem großen Dunkelfeld anti­ziganis­tischer Vorfälle aus­zu­gehen, das erst in den kom­menden Jahren schritt­weise erhellt werden kann.

Reem Alabali-Radovan, Beauftragte der deutschen Bundes­regierung für Antirassismus, wür­digte das Engage­ment: „Was MIA in den letzten Jahren aufgebaut hat, ist be­ein­druckend. Hier wird deutlich, wie wichtig solche Melde­stellen für die Commu­nitys sind. Sie sind es, die die Situation der Betrof­fenen am besten kennen und wissen, was ge­braucht wird. Wichtig ist mir auch: Wenn wir über Zahlen und Daten des 2. Jahres­berichts der Melde­stelle sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass hinter jeder dieser Zahlen ein Mensch steht, der Gewalt, der Hass, der Unrecht erlebt hat.“

Bei den Vorfällen stechen drei Aspekte ins Auge: Die erste, alarmie­rende Erkenntnis ist die ein­deutige Zunahme extremer Gewalt. Nach einem Vorfall im Jahr 2022 hat MIA im aktuellen Bericht 10 Fälle extremer Gewalt doku­mentiert. Read the rest of this entry »

Romani Ora (14.6., 17.6., 18.6. & 19.6.2024)

Juni 25th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 14.6.2024 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA wird prä­sentiert von Tina Nardai. In dieser Ausgabe hören Sie u. a. den Ver­anstal­tungs­kalender, die zwei­sprachigen Volks­gruppen­news und natür­lich „Young, wild and free – le ternenge“, darin be­schäftigt sich unser Jugend­redakteur mit den Ergeb­nissen der EU-Wahlen und berich­tet, wie die junge Gene­ration sich mit der EU aus­einan­der­setzt.


Anhören: →Sendung vom 17.6.2024 (mp3)

Zum Start in die Woche verwöhnt Sie der „Romani Ora“-Musik­mon­tag mit der ab­wechs­lungs­reich­sten Roma-Musik. Auf dem Pro­gramm steht diesmal unter ande­rem Musik von Dela­dap, Gipsy.cz, Los Reyes und Vera Bila.


Anhören: →Sendung vom 18.6.2024 (mp3)

Die Ausstellung „600 Jahre Romanes“ wurde im Zweis­prachigen Bundes­gymna­sium in Oberwart instal­liert. Radio MORA war bei der feier­lichen Er­öffnung dabei. Dazu hören Sie wie jeden Dienstag die Rubrik „Minden­felitiko“ und die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 19.6.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den „Roma-Butschu“, der heuer im OHO in Oberwart statt­gefunden hat. Und in der Jugend­sendung lernen Sie Elias Gärtner-Horvath etwas näher kennen. Der Burgen­land-Rom aus Kleinbachselten ist der erste Lehr­ling der Firma Südburg.

Facts & Figures (518)

Juni 24th, 2024  |  Published in Facts & Figures, Literatur & Bücher

William Shakespeare erwähnt in seinen Wer­ken wie­der­holt „Gypsies“, u. a. in Ro­meo und Julia, Wie es euch ge­fällt und Othello.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (11.6., 12.6. und 13.6.2024)

Juni 23rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 11.6.2024 (mp3)

Das Tagesthema dieser „Romani Ora“ ist „dROMa“: Die zwei­sprachige Zeitung des Vereins Roma-Ser­vice feiert heuer ihr 20-jä­hriges Be­stehen. Und in „Minden­felitiko“ hören Sie ein Rezept aus der Küche der Ro­ma/kojnha le Ro­mendar. Mode­riert wird die Sen­dung von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 12.6.2024 (mp3)

In der Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie im aktuellen Tages­thema das „Romano TRIO“, eine Musik­formation, die das Pub­likum im Kultur­verein österrei­chischer Roma mit auf eine musika­lische Reise nahm. In der Jugend­sendung berichtet Adi Gussak über die Vor­freuden der Schü­lerinnen und Schüler auf das bevor­stehende Zeugnis und die damit ver­bundenen Sommer­ferien.


Anhören: →Sendung vom 13.6.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag anläss­lich des bevor­stehenden „Welt­blutspende­tags“ – Indira Spirk berichtet. Und in der Rubrik „Mri his­torija“ nimmt uns Alex Gussak wieder mit in ver­gangene Zeiten.

Paloplaneskero siklipe ando farajn Roma-Service

Juni 21st, 2024  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 20.6.2024 | 5:32 min

Nachmittagslernbetreuung des Vereins Roma-Ser­vice – Pa­lop­la­nes­kero sik­lipe ando fa­rajn Ro­ma-Ser­vice

Imar poar berscha kerel o farajn Roma-Service le Romane tschavenge jek paloplaneskero siklipe. Anglo­plane vake­rip­tscha le mesch­te­renca, dajenca taj dadenca taj la isch­kolaha kerde on, kaj le tscha­venge schaj feder pomo­schim ol. Angloplane sikli­peskere koji, sar butjakere patra, probalini­peskere testscha taj probalini­peskere ischko­lakere butja kisetim on. Ande ada ischkolakero bersch 29 tscha­venge pomoschim ulo. Telende sina 15 tschave andar i flogos­keri ischkola, 12 tschave andar i nevi masch­karutni ischkola taj duj terne andar utschi ischkola. Duach i buti le mesch­terendar andar o farajn Roma-Service schaj ando lejcti bersch latsche sikli­peskere barika­niptscha jerinde ule taj niko le ischko­lasch­tschendar beschte atschino. Poar lendar meg feder ule.

Seit einigen Jahren bittet der Verein Roma-Service für die Roma-Kinder eine Nach­mittags­lern­betreu­ung an. Am Vor­mittag werden Gespräche mit Päda­go­ginnen und Päda­gogen, Eltern und Schulen, um noch besser auf die jewei­li­gen Kinder ein­gehen zu können und um jedem Kind dort Unter­stützung zu bieten, wo es am meisten benötigt wird, geführt. Unter anderem nutzen die Lern­betreuer den Vormittag, um Vor­berei­tun­gen für den Nach­mittag zu er­arbeiten. Dazu gehören Arbeits­blätter zur Förderung von gewissen Fächern, indivi­duell an die Kinder und deren Lern­schwächen angepasst sowie das Erarbeiten von Probe-Tests, Probe-Schul­ar­be­iten und Lern­ziel­kontrollen. Im lau­fenden Schuljahr wurden 29 Kinder betreut. Davon sind 15 Kinder in der Volkschule, 12 Kinder in der Neuen Mittel­schule und zwei Jugend­liche in Höheren Schulen. Read the rest of this entry »

Roma-Butschu in Oberwart

Juni 18th, 2024  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 17.6.2024 | 7:04 min

Roma-Butschu 2024 – Kirtag in OHO in Oberwart

Suboton, 15. juni 2024, 19:00 orenge o tradicijo­neli Roma-Butschu sar sako bersch Erbate ando Pradimo Kher Erba (OHO) tel likerdo ulo. O Roma-Butschu hi jek mulat­intscha­go le kultu­rendar le flogos­kere grup­nendar, kaj pasche o Roma kinst­ler­tscha, Bela Horvath Ensemble andar o Ungriko, Romano Rath, Ivana Feren­cová taj lakero chor i Leon Berger Band taj i ungriki flogos­keri muschikakeri grupn Csörge pumaro dscha­nipe schaj sikade.

Zahlreiche Roma und Nicht-Roma besuchten am Sams­tag den tra­ditio­nellen Roma-Butschu, also den Roma-Kirtag, im Offe­nen Haus Oberwart (OHO). Der Kirtag ist ein Fest der Kultu­ren und Volks­gruppen im Burgenland. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich hier und feiert ge­mein­sam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kultu­relle Diver­sität, um das Mit­einan­der der ver­schie­denen Volks­gruppen. Im Mittel­punkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (517)

Juni 16th, 2024  |  Published in Facts & Figures

2016 gaben 30 % der in zehn EU-Staa­ten be­frag­ten Roma an, im letz­ten Jahr ras­sis­tisch be­läs­tigt (hate-mo­ti­va­ted ha­rass­ment) wor­den zu sein. 2021 wa­ren es nur noch 17 %.

(Quelle/pdf)

Gerechtigkeit für bleivergiftete Roma

Juni 12th, 2024  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

offener briefZahlreiche Roma-Organisationen, die „Gesell­schaft für be­droh­te Völ­ker“ (GfbV) und in­ter­na­tio­na­le Men­schen­rechts-An­wältin­nen und -An­wälte ha­ben einen offe­nen Brief an UN-Ge­ne­ral­sekre­tär Guterres ge­schrie­ben. Darin for­dern sie Ent­schädi­gung für die Roma, die 1999 in den blei­ver­seuch­ten La­gern der UN im Kosovo ver­gif­tet wur­den oder ihre An­ge­hö­ri­gen ver­loren.

RAN, 24.4.2024: Nach dem Kosovokrieg 1999 wurden die Roma aus dem Kosovo syste­matisch ver­trieben. Viele flohen in die an­grenzen­den Gebiete. Wer konnte, floh in den Westen. Ein kleiner Teil der ver­trie­benen Roma wurde in Lagern unter­ge­bracht, die die Übergangs­ver­wal­tung der UN im Kosovo (UNMIK) in Nord-Mitrovica ein­richtete. Diese Lager be­fanden sich in direkter Nähe zu einer Blei­schmelz­anlage, die seit den 1970er Jahren die Gegend ver­giftete. Die Erde, das Wasser und die Luft waren hoch­gradig mit Schwer­metallen belastet. Schnell ent­wickel­ten viele Bewoh­nerin­nen und Bewohner der Lager, ins­beson­dere die Kinder, Symp­tome einer Bleiv­ergiftung. Es kam zu Fehl­geburten, Kinder wurden mit Hirn­schäden geboren, Men­schen starben.

Bereits im Jahr 2000 hat ein Arzt hohe Menschen an Blei im Blut von Bewoh­nern und Be­wohnerin­nen festgestellt und die sofor­tige Evakuierung em­pfohlen. Ein deutscher Arzt hat die seines Wissens nach höchste Kon­zentra­tio­nen von Blei in den Haaren der Bewoh­ner/in­nen gefunden, die jemals ge­messen wurden. Dennoch wurden die Lager erst zwischen 2010 und 2013 auf­gelöst. Die meisten ehe­mali­gen Be­woh­ner/in­nen leben bis heute in desaströ­sen Zuständen und mit ruinierter Gesundheit im Ko­sovo, manche in an­deren Ländern.

Roma-Organisationen und andere Menschenrechtler/innen haben viele Jahre darum gekämpft, dass die Men­schen Hilfe be­kommen, um­gesiedelt werden, Ent­schädigung be­kommen. Die amerika­nische Men­schen­rechts-An­wäl­tin Dianne Post vertritt seit 2005 knapp 200 der geschä­digten Roma und hat in ihrem Auftrag geklagt. Read the rest of this entry »

Romani Ora (6.6., 7.6. und 10.6.2024)

Juni 10th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 6.6.2024 (mp3)

Der „Vatertag“ ist das Tagesthema dieser „Romani Ora“. Indira Spirk hat an­läss­lich diesen Fest­tages einen Beitrag zu­sammen­gestellt. Und in der aktu­ellen Ausgabe von „Mri his­torija“ verschlägt es Alex Gussak ins süd­burgen­län­di­sche Harmisch (Ge­mein­de Koh­fidisch).


Anhören: →Sendung vom 7.6.2024 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie die Ver­anstaltungs­hin­weise/ Mu­la­tintscha­ge, die News und die Jugend­sendung: In „Young, wild and free – le ter­nenge“ beschäf­tigt sich Adi Gussak mit dem „Pride Month“, der im Juni überall be­gangen wird.


Anhören: →Sendung vom 10.6.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird präsentiert von Tina Nardai auf Radio MORA. Unter anderem hören Sie in dieser Stun­de Roma-Musik von Rina Churon, Dusko Horvath, Ruzsa Niko­lić-La­katos, Ando Drom u.v.m.

Facts & Figures (516)

Juni 7th, 2024  |  Published in Facts & Figures

Im Mai 2014 präsentierte der schwe­di­sche In­tegra­tions­mi­nis­ter ein White Paper über das his­to­ri­sche Un­recht, das Schwe­den im 20. Jh. an den Roma be­ging.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (3.6., 4.6. und 5.6.2024)

Juni 6th, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 3.6.2024 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird prä­sentiert von Tina Nardai. Unter anderem hören Sie in dieser Sendung Roma-Musik von Gipsy Casu­al, Harri Stoj­ka, Roma­no Glauso oder Móni­ka Lakatos.


Anhören: →Sendung vom 4.6.2024 (mp3)

Mit „Reginas Atempause“ wird die „Romani Ora“ jeden ersten Diens­tag im Monat verstärkt. Atem- und Ent­span­nungs­übungen sollen dabei helfen, Mittags­tiefs zu über­dauern. Und im Tages­thema ist Radio MORA bei der Neu­eröffnung des „Wohn­zimmers“ der Pannoni­schen Tafel in der Wiener Straße 1 in Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 5.6.2024 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ auf Radio MORA hören Sie einen Bericht über das Zwei­sprachige Bundes­gymna­sium Oberwart (ZBG). Die Schülerin­nen und Schüler des ZBG werden ab Juni eine eigene Sendung auf Radio MORA senden. Und in der Jugend­sendung be­schäftigt sich Adi Gussak mit dem EM-Fuß­ball-Sam­mel­album.

Andaro angluno vast / Aus erster Hand

Juni 5th, 2024  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

NergaardPorträtserie international bekann­ter Ro­ma-Künst­ler*in­nen und Ak­ti­vist*in­nen

Ausstellung von Nihad Nino Pušija

Stiftung Kai Dikhas, zu sehen bis 30. Juni 2024
Ort: Bildungsforum gegen Antiziganismus & Kunst­raum Dikhas Dur, Prin­zen­str. 84.2, 10969 Berlin

Wenn es um das Sujet der Sinti und Roma geht, ist die Foto­gra­fie die histo­risch komple­xeste und proble­ma­tischs­te Bild­gattung. Wer­den sich Roma jemals von den trauma­ti­sie­ren­den Prak­tiken der foto­grafi­schen Dar­stellung dis­tanzie­ren können, durch die sie sexua­lisiert und krimina­lisiert wurden – Prak­tiken, die sich durch die ge­samte Ge­schichte der Anthropo­logie und Ethnografie ziehen? Und ist es end­gültig un­möglich ge­worden, diesen fotogra­fischen Blick um­zu­kehren und zu er­widern?

Seit der Künstler und Fotograf Nihad Nino Pušija (Website) zum ersten Mal 1988 in Sarajevo aus­stellte, stehen diese Fragen im Zentrum seiner Arbeit. Pusija be­schäf­tigt sich mit den Vor­urteilen gegen­über Roma und mit ihren politi­schen Folgen wie Depor­tation und Assimi­lation. Stets findet er neue Möglich­keiten, authen­tische Bilder zu schaffen. Damit leistet er einen Beitrag zur fort­lau­fenden kritischen Unter­suchung seitens der euro­päischen Kunstszene, welche Rolle die Bilder der so­ge­nannten „Anderen“ für das Selbst­bild der Porträ­­tierten spielen.

Nihad Nino Pušija (D/BIH) wurde 1965 in Sarajevo, Bosnien und Herze­gowina ge­boren und er ist Kunst­fotograf. Seine Arbeit kon­zentrier­te sich haupt­sächlich auf Dokumen­tar- und Porträt­fotografie, deren Ziel es ist, die Identität der Roma in Berlin, wo er seit 32 Jahren lebt, und anders­wo in Europa ein­zu­­fangen. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (515)

Juni 4th, 2024  |  Published in Facts & Figures

1937 rief die ru­mä­ni­sche Zei­tung Țara Noastră einen Schön­heits­wett­be­werb für Rom­nja aus. Teil­neh­me­rin­nen soll­ten ih­re Fo­tos ein­sen­den.

(Quelle)

Forschungsvorhaben in Schleswig-Holstein

Juni 3rd, 2024  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Wissenschaft

Forschungsprojekt in Deutschland: Die Flensburger Sinti-Familie Weiß wurde 1940 deportiert (Bild: Museum Flensburg) Europa-Universität Flensburg: Die For­schungs­stelle für re­gio­na­le Zeit­geschichte und Public History er­forscht grund­ständig die Geschichte der Sinti und Roma im Na­tio­­nal­so­zia­lis­mus und in der Nach­kriegs­zeit.

Laufzeit: 1.12.2023 bis 30.11.2025

Im Januar 2022 hat der Schleswig-Holsteinische Landtag ein­stimmig be­schlossen, die Geschichte der Sinti und Roma in Schles­wig-Hol­stein, ins­beson­dere zu Ver­folgung und Ver­treibung im National­sozialis­mus, auf­zu­arbeiten. Im Dezem­ber 2023 ist der Start­schuss für die wissen­schaftliche Unter­suchung des Themas durch die For­schungs­stelle für regio­nale Zeit­geschichte und Public History der Euro­pa-Uni­ver­sität Flensburg ge­fallen.

Forschungsstelle

Den Zuschlag für das Projekt hatte die Forschungsstelle im Oktober 2023 er­halten. Gegen­stand des For­schungs­pro­jekts ist die Ge­schichte der Sinti und Roma in Schles­wig-Hol­stein im 20. Jahr­hundert, mit dem Schwer­punkt auf der NS-Zeit und deren Bewäl­tigung nach 1945. Der Fokus des Projekts liege nach Auskunft der For­schungs­stelle auf der Er­schlie­ßung aller Ent­schädi­gungs- und Wieder­gut­machungs­ver­fahren, die in Schles­wig-Hol­stein im Hinblick auf Sinti und Roma geführt wurden. Weitere Arbeits­felder des Projektes seien die Durch­führung von narra­tiven Interviews mit Nach­kommen der Überlebenden, die Erstellung einer Auf­listung regionaler Über­lieferun­gen in Schles­wig-Holstein und die Durchführung einer exempla­ri­schen Zeitung­sanalyse, um ins­beson­dere die Kon­tinui­täten des Anti­ziganismus zu analy­sieren.

Abschlussbericht für November 2025 erwartet

Projektleiter ist der Direktor der Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History, Prof. Dr. Marc Buggeln. Am Projekt wirken darüber hinaus die wissen­schaft­lichen Mit­arbeiter Dr. Sebastian Lotto-Kusche und Melanie Richter-Oertel sowie studen­tische Hilfs­kräfte mit. Die For­schungs­stelle wird bis zum 31. Oktober 2024 einen Zwischen­bericht fertigen. Der Abschluss­bericht soll dann bis zum 30. November 2025 vorliegen. Die For­schungs­stelle untersucht und ver­mittelt seit Jahr­zehnten die Geschichte des National­sozialis­mus und dessen Nach­geschichte in der Region. Read the rest of this entry »

Romani Ora (28.5., 29.5. und 31.5.2024)

Juni 3rd, 2024  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA HINWEIS: Die Roma­ni Ora wird live mo­de­riert. Die Sendun­gen wer­den daher erst im Nach­hinein übermittelt.

Anhören: →Sendung vom 28.5.2024 (mp3)

Doris Prohaska ist Landtagsabgeordnete und Bil­dungs­spre­cherin der SPÖ Burgenland. Seit kurzem be­rei­chert sie auch das Gre­mium des Roma-Fonds. Sie ist zu Gast im „Radio MORA“-Stu­dio Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 29.5.2024 (mp3)

Das „Treffen am Runden Tisch/Talalinipe uso kari­kano stolo“ ist das Tages­thema dieser „Roma­ni Ora“. Und in der Jugend­sendung hat Adi Gussak die Ge­winnerin des Burgen­län­di­schen Feuerwehr­leistungs­ab­zeichen, Lena Unger, zu Gast. Mode­riert wird die Sen­dung von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 31.5.2024 (mp3)

In dieser Freitagsausgabe der zweisprachi­gen „Romani Ora“ hören Sie die Ver­anstal­tungs­hin­weise/Mu­la­tin­tscha­ge, die Volks­gruppen­nach­rich­ten und die Jugend­sendung. In dieser wirft Adi Gussak bereits jetzt einen Blick voraus auf das bevor­ste­hende „Nova Rock Festival“.

Gedenkort in Schleswig-Holstein beschädigt

Juni 2nd, 2024  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

Demoliertes Holocaust-Denkmal in Deutschland: Flensburg im Mai 2024 (Foto: Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Schleswig-Holstein)Räudige Untat“: Bestürzung nach An­schlag auf Holo­caust-Mahn­mal für er­mor­dete Sinti und Roma in Flens­burg

Der Gedenkort für die vom NS-Regime deportier­ten Sinti und Roma aus Flensburg und Um­gebung am Steinfelder Weg bei der Freien Waldorf­schule Flensburg ist ver­gan­gene Woche be­schädigt worden. Die rund 100 Kilo­gramm schwere Metall­stele, auf der die Namen von 44 Depor­tierten aus der Region ein­graviert sind, wurde gewalt­sam aus der Ver­ankerung ge­rissen. Das demo­lierte Denkmal wurde von Kindern auf dem Schul­gelände ent­deckt. Der Angriff dürfte sich in der Nacht zum Mitt­woch zu­getragen haben, ver­mutlich waren mehrere Täter/in­nen beteiligt. Polizei und Staatsschutz ermitteln. Zeugin­nen und Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Neuer Gedenkplatz

Die Gedenkstelle war erst im Herbst 2023 bei der Freien Waldorf­schule Flensburg er­richtet worden. Auf dem Areal der Schule waren in der NS-Zeit Sinti und Roma zwangs­weise unter­gebracht worden, bevor sie schließ­lich, 1940, in die Konzentrationslager im Osten deportiert wurden. „Der Platz ist rund an­gelegt, drei Bänke und Hecken­rosen um­fassen ihn“, be­schreibt Denk­mals-Ini­tia­to­rin Constanze Hafner die Gedenk­stelle:

Es gibt eine Tafel, die dem Gedenken Aus­druck gibt, sowie zwei Skulpturen. Die eine ist in die Erde ein­ge­lassen, die andere steht auf einer Stele, auf der an drei Seiten um­laufend die 44 Namen zu lesen sind. Die Namen sind so an­ge­bracht, dass jederzeit weitere ein­getra­gen werden können.

„Verwerflicher Akt“

Die Sinti-Vertreter/innen zeigen sich bestürzt. „Als Nachfahrin von Holocaust-Über­lebenden bin ich un­fassbar traurig und wütend. Ich frage mich, wann die Ent­würdi­gun­gen unserer Menschen endlich auf­hören“, so Kelly Laubinger, Vor­sitzen­de der Sinti-Union Schles­wig-Hol­stein, gegen­über der „taz“.

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