Facts & Figures (523)
Juli 29th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Juli 29th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Juli 26th, 2024 | Published in Interview, Musik, Radio, Podcast & TV
Bayern 2: Eins zu Eins, 18.7.2024
Norbert Joa im Gespräch mit Harri Stojka, Gitarrist und Komponist
Harri Stojka ist Jahrgang 1957, wuchs in Wien auf und landete als Roma-Kind sofort in der Sonderschule. Das abschätzige Wort „Zigeuner“ begleitet ihn ein Leben lang. Dank seines Riesentalents wird er mit 13 Jahren Berufsmusiker und ein Virtuose auf der Gitarre. Er spielt mit Größen wie Santana, van Morrison, McLaughlin und auch Herbert Grönemeyer. Gypsy Soul wird sein Markenkern – und er trägt Gedichte mit sich, von seinem Vater, der das KZ überlebt hat (Anm.: siehe dazu unseren Beitrag in dROMa 73) – anders als 200 Verwandte der einst großen Stojka-Familie.
Eins zu Eins. Der Talk: Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.
(Programminfo und Beitrag: Bayern 2/Eins zu Eins)
Juli 25th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 16.7.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit auf den Wochenmarkt in Oberwart. Er ist seit mehr als 180 Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftsfaktor in der Stadt der Vielfalt.
Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai: An den Rauchwarter Badesee entführt Sie heute Indira Spirk im Tagesthema. Und in der Jugendsendung werden die allerorts beliebten Emojis gefeiert.
Die Ausstellung „Der Pelikan über Güssing – 500 Jahre Familie Batthyány auf der Burg“ ist das aktuelle Tagesthema der „Romani Ora“. Außerdem führt uns Alex Gussak in der Kategorie „Mri historija“ wieder mit auf Spurensuche. Dazu gibt es natürlich die abwechslungsreichsten Roma-Songs. Moderiert von Tina Nardai.
Der Veranstaltungskalender, die internationalen Volksgruppen und die Jugendsendung – diesmal zum Thema „Sport in den Ferien“ – sind Inhalt dieser Ausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA.
Juli 21st, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Juli 18th, 2024 | Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
WDR 5 | Neugier genügt – Das Feature, 4.6.2024
Viele Sinti und Roma in Deutschland erfahren starke gruppenbezogene und individuelle Diskriminierung – sobald sie sich outen. Um Benachteiligungen aus dem Weg zu gehen, verschweigen viele ihre Wurzeln, berichtet Larissa Schmitz.
(Beitrag und Text: WDR 5)
Juli 17th, 2024 | Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher
Kulturverein österreichischer Roma (Hg.): GLEICHE UNTER GLEICHEN. Der Weg der politischen und sozialen Anerkennung der österreichischen Roma als Volksgruppe 1993, Wien 2023, 208 Seiten (Deutsch/Englisch)
Am 16. Dezember 1993 wurden die Roma als sechste österreichische Volksgruppe vom Hauptausschuss des Nationalrates einstimmig anerkannt. 17 Jahre nach nach der Verlautbarung des österreichischen Volksgruppengesetzes von 1976 waren die österreichischen Roma nun endlich den anderen österreichischen Volksgruppen gleichgestellt. Ein historischer Tag für die Roma.
Im Dezember 2023 feierte die Volksgruppe daher 30 Jahre Volksgruppenanerkennung. Aus diesem Anlass wurde vom Kulturverein österreichischer Roma eine Publikation (Deutsch/Englisch) erstellt, die die Hintergründe sowie die einzelnen Stadien jenes Prozesses zeichnet, der 1993 schließlich zur Anerkennung der Roma als sechste österreichische Volksgruppe führte. Zur Anerkennung musste die Gruppe aber auch über ein gewisses Maß an Organisation verfügen, denn ohne Vertretungsorganisationen hatte die Bundesregierung keinen konkreten Ansprechpartner hinsichtlich der Angelegenheiten der Roma und Sinti. Mit der Gründung der Romavereine in Oberwart im Jahr 1989 und in Wien im Jahr 1991 wurde diese Hürde beseitigt.
Juli 16th, 2024 | Published in Einrichtungen, Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Roma sam
Radio Burgenland: 20.5.2024 | (Palal te schunel)

I Roma-redakcijona le ORF-istar Burgenland jek nevi serija kerel. „Romengere-papruschengere neviptscha andi Austrija“ butschol o anav le serijakere redostar, kaj o cile Romengere-papruschengere neviptscha, save andi Austrija del, angle terdscharde on. Erschtivar, amaro reporteri Adi Gussak, o papruschengero nevipe dROMa le farajnistar Roma-Service eknaj feder aun peske dikel.
O erschti Romengero-papuruschengero nevipe ando Burgenland angle valami 30 berscha dija: Romani Patrin o anav le papruschengere nevipestar sina, savo le agune farajnistar Roma le beschipeha andi Erba, ar dim ulo. O adiveseskero schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath, imar ande oja cajt uso keripe le medijumistar use sina. Le keripeha le farajnistar Roma-Service ando bersch 2004 te o papruschengero nevipe dROMa kerdo ulo, savo ada bersch leskero 20-berschengero jubilejum mulatinel. „Amaro papruschengero nevipe ande duj tschibtscha ar dim ol – andi nimtschki taj ando Burgenland-Romani. Ada use te ledschel, hot Roma ande lengeri tschib informaciji pedar lengeri flogoskeri grupn te uschtiden taj te o gadsche pumen tematschenca andar i flogoskeri grupn donde schaj bescharen“, afka o Emmerich Gärtner-Horvath.
O papruschengero nevipe dROMa saki triti masek ari al taj pedar i kultura, historija taj pedar aktujeli tematscha la flogoskera grupnatar le Romendar andi Austrija taj dur pedar o granici ari, phukal. Afka le genaschtschen te o schajipe hi, buteder pedar i situacija le Romendar ande avre europitike vilagi te schunel. O alav „drom“, „Weg“ butschol taj „ROM“ upri flogoskeri grupn te sikal, savake o medijum terdschol. Taj o papruschengero nevipe uso siklipe, uprelikeripe taj uso entviklinipe la tschibtschatar Burgenland-Romani use ledschel, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath.
O dschene la redakcijonatar hi o scheroskero redakteri Roman Urbaner, o layouteri Franz-Josef Schimpl, o farajniskero schero Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, savo o kordinatori taj o prikbeschaschi hi taj savo imar sajt o erschti ardipe le papruschengere nevipestar ando bersch 2004 andi „dROMa“-redakcijona butschalinel. Read the rest of this entry »
Juli 16th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 11.7.2024 (mp3)
Der „Jugendraum Oberwart“ bereichert ab sofort die Stadt und dient als Anlaufstelle für junge Erwachsene. Radio MORA war bei der feierlichen Eröffnung dabei. In „Mri historija“ befasst sich Alex Gussak intensiver mit der Lebensgeschichte von Herrn Heinrich Dorner, dem ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Lackenbach.
Kurz vor dem Wochenende hören Sie in der „Romani Ora“ den Veranstaltungskalender, außerdem die zweisprachigen Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge”, darin berichtet uns Emil Jahns über die Fußball-EM 2024.
Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie die abwechslungsreichsten Roma-Songs aus allen Ecken der Welt. Heute unterhalten sie unter anderem: Bela Lakatos, Langa, Gipsy Maky oder auch das Barcelona Gipsy Orchestra. Moderiert wird die Sendung von Tina Nardai.
Juli 15th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Juli 13th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 5.7.2024 (mp3)
Sie hören die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA mit Tina Nardai. Unter anderem erfahren Sie alle relevanten Ausgehtipps der Region in unserem Veranstaltungskalender. Und neben den Volksgruppennachrichten präsentiert Ihnen unsere Ferialpraktikantin Alysea die Jugendsendung. Dabei ist sie auf der Suche nach dem Sommerhit 2024.
Mit Roma-Musik von Anička Oláhová, Ruzsa Lakatos, der Karavan Familija etc. starten wir in die neue Woche. Außerdem versorgen wir Sie mit den Volksgruppennachrichten und „kultura hetvinate/Kultur am Montag“.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ berichtet Martin Horvath über die Vereinszeitung „Romano Centro“ des gleichnamigen Roma-Vereins in Wien. Und einen Kinotipp hören Sie in unserer Kategorie „Mindenfelitiko“. Dazu hören Sie die abwechslungsreichste Roma-Musik, präsentiert von Tina Nardai.
Im Tagesthema berichten wir über den „Kindersommer Oberwart“, in den internationalen Volksgruppennachrichten in Deutsch und Romani machen wir einen Blick über die Grenzen und in der Ausgabe von „Young, wild and free – le ternenge” nimmt uns Emil Jahns mit auf das „Youth Rocks“-Konzert in Oberwart.
Juli 12th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft
NS-Verbrechen: Wer erzählt die Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma?
Hörsaal – Deutschlandfunk Nova, 11.7.2024
Während des Nationalsozialismus wurden Sinti und Roma verfolgt und ermordet. Akten und Dokumente der NS-Behörden wurden in der Bundesrepublik Deutschland von Polizeidienststellen weiterverwendet. Ein Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Yvonne Robel.
Yvonne Robel ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Zeitgeschichte in Hamburg. Ihr Vortrag hat den Titel „Der NS-Genozid an Sinti* und Roma*. Zum Wandel von Deutungshoheiten in der Bundesrepublik Deutschland“. Sie hat ihn am 6. Juni 2024 an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg gehalten im Rahmen der Vorlesungsreihe: Erfahren, Erkunden, Erkennen. Wissensgeschichtliche Perspektiven auf den Nationalsozialismus.
Den Artikel zum Stück finden Sie hier.
(Text: Hörsaal – Deutschlandfunk Nova)
Juli 11th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen
Deutschland: Museumsprojekt zur Geschichte des Holocaust an Sinti und Roma präsentiert Zwischenergebnis. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. August 2024 im Dokumentations- und Kulturzentrum in der Bremeneckgasse 2 in Heidelberg zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma entsteht eine museale Sammlung mit Objekten und Zeitzeugengesprächen. Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) in der Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert.
Bei der Projektvorstellung mit einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Erinnerns war auch der Holocaust-Überlebende Christian Pfeil zu Gast. Sein Überleben glich einem Wunder. Von den dramatischen Umständen seiner Geburt im von den Nationalsozialisten besetzten Polen erzählte Christian Pfeil auf dem Podium. Ein Video zu seiner Lebensgeschichte ist in voller Länge auf einem der Bildschirme der Ausstellung zu sehen, die im Gewölbekeller des Dokumentationszentrums hängen. Seit 2022 befragt ein Expertenteam hier Zeitzeugen und sucht nach Objekten zur Geschichte von Sinti und Roma während und nach dem Holocaust, dem 500.000 Menschen zum Opfer fielen. Überlebende erfuhren häufig auch nach dem Ende der NS-Zeit Ausgrenzung und Vorurteile, so berichtet es Christian Pfeil von seiner Schulzeit. Viele von ihnen bauten sich dennoch, wie der Trierer Sänger und Gastronom, der erfolgreiche Restaurants führte, eine eigene berufliche Existenz auf.
Statt Klischees solle eine neue museale Sammlung diese Vielfalt der „Lebensrealität der Sinti und Roma“ abbilden, so der Vorsitzende des Dokumentationszentrums und Zentralrats Romani Rose. Damit lege sie „einen neuen Zugang zur Geschichte der Minderheit“. Auch Dr. Ralf Possekel, Leiter des Bereichs Förderung und Aktivitäten der EVZ, betonte die Bedeutung des Projekts, das ermögliche, bisher „unbekannte Geschichten“ zu erzählen. Ziel der Stiftung sei dabei, in der Erinnerung an „Schicksale und Erfahrungen der im Nationalsozialismus verfolgten Menschen und Gruppen“ auch „das kritische Gedächtnis Deutschlands zu stärken“. Einig waren sich alle Teilnehmenden der Diskussion, dass gerade in Zeiten wachsenden Antiziganismus und Rechtsradikalismus die NS-Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten dürfe.
Vera Tönsfeldt machte noch einmal deutlich, dass der nationalsozialistische Staat auf eine völlige Auslöschung von Menschen und ihrer Geschichte gezielt habe. Umso wichtiger sei es, „vergessene Gedächtnisse“ wieder sichtbar zu machen. Read the rest of this entry »
Juli 9th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 1.7.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA mit Tina Nardai. Unter anderem erwarten Sie Folklore-Musik von Kalyi Jag und Bengas, Latino-Beats von Chico and the Gypsies und Roma-Pop von Romano Rath oder auch Langa.
Im Tagesthema hören Sie einen Beitrag von Martin Horvath. Er hat Ivana Ferencovas Frauenchor besucht und mit der Romni und ihren Sängerinnen ein Interview geführt. In „Mindenfelitiko“ hören Sie, wie jeden ersten Dienstag im Monat, die „Atempause“ mit Regina Fröhlich.
Ins Freibad Oberwart verschlägt es uns diesmal im Tagesthema. Passend zu den sommerlichen Temperaturen stellen wir Ihnen die Abkühlungs-Oase mitten in Oberwart vor. Und in der Jugendsendung präsentiert Ihnen Adi Gussak unsere beiden FerialpraktikantInnen Alysea Nardai und Emil Jahns, die den Sommer über Radio MORA unterstützen und in den Radioalltag hineinschnuppern.
Eindrücke vom Public Viewing in Oberwart anlässlich des Fußball-EM-Achtelfinalspiels werden Ihnen von Emil Jahns im Tagesthema präsentiert. Und wie jeden Donnerstag, hören Sie auch in dieser Sendung die Kategorie „Mri historija“ von Alex Gussak. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Juli 8th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Juli 7th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken
Erfolg für Erinnerungskultur und Denkmalschutz der Stadt Halle (Saale): Das Sinto-Mausoleum in Osendorf, die Ruhestätte Josef Weinlichs, wird saniert.
Deutschland: Die Stadt Halle (Saale) plant die Sanierung des als Baudenkmal eingestuften Gebäudes, das um das Jahr 1915 als Mausoleum für den Sinto Josef Weinlich, errichtet wurde. Dem Objekt kommt nach Einschätzung der Landesdenkmalbehörde eine „hohe denkmalfachliche Bedeutung“ zu. Es stellt in seiner Art und Weise ein seltenes (Bau-)Denkmal der nationalen Minderheit der Sinti vor Ausgrenzung, Deportation und Vernichtung dar. Das Mausoleum ist derzeit in sehr schlechtem Zustand und droht zusammenzufallen. Die nunmehr mögliche Rekonstruktion umfasst unter anderem die Ertüchtigung der Gründung des Gebäudes, des Mauerwerkes und der Tonnendecke. Überdies sollte die Holzkonstruktion ausgetauscht, die Wiederherstellung der denkmalgerechten Dacheindeckung erfolgen und die fehlende Türanlage originalgetreu nachgebaut und ergänzt werden. Im Zuge der Sanierung sollen möglichst viele noch vorhandene Bauteile und -elemente Sanierung eingesetzt bzw. wiederverwendet werden.
Die Stadt Halle (Saale) freut sich über eine Förderung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Höhe von 157.000 Euro für die Sanierung des Sinto-Mausoleums in der Karl-Meißner-Straße 42. Der Haushaltsausschuss des Bundes hat dem Antrag der Stadt Halle (Saale) auf eine Zuwendung zugestimmt.
Juli 6th, 2024 | Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
„Salzkammergut 2024“. Das Museum Ebensee öffnet seine Türen für Ceija Stojka: „Hoffnung – Das war, was uns stärkte“
Zu sehen von 6.7. bis 29.9.2024 im Museum Ebensee, Kirchengasse 6
Bei der Ausstellung, die bildende Kunst, Musik und gesellschaftliche Themen in Bezug auf Österreich vereint, steht die Position der Frau, Künstlerin und Aktivistin Ceija Stojka (1933–2013) im Vordergrund – aktuell eine der gefragtesten österreichischen Künstlerinnen in der internationalen Kunstszene. Ihr bildliches Werk setzt sich aus Bildern mit persönlichem Bezug zu ihrer Historie als Kind vor, im und nach der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Ihre noch nicht veröffentlichten Tagebücher liefern eine persönliche Perspektive auf die Zeitgeschichte in Österreich am Ende des 20. Jahrhunderts. Ziel des Projekts im Rahmen der Kulturhauptstadt 2024 ist es, diese Position in einem europäischen und internationalen Kontext zu präsentieren und einen Blick über den Tellerrand zu schaffen. Begleitend zur Ausstellung findet ein Filmprogramm, ein Talk und eine Musikveranstaltung statt.
Im Werk von Ceija Stojka strahlt das Leben und überlebt am Ende die Hoffnung.
(Text: Salzkammergut 2024)
Juli 3rd, 2024 | Published in Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Medien & Presse
Deutschland: Das vom Dokumentations- und Kulturzentrum gemeinsam mit dem Zentralrat herausgegebene Magazin „Newess“ erscheint im jährlichen Rhythmus. Der „Newess 2023“ (was auf Romanes „Neuigkeiten“ bedeutet) informiert in der Form eines Jahresrückblicks über die Arbeitsschwerpunkte beider Institutionen.
Schwerpunkt des „Newess 2023“ ist der Neubau des Dokumentations- und Kulturzentrums sowie die Neukonzeptionierung und Erweiterung unserer Dauerausstellung. Als am 16. März 1997 das Dokumentations- und Kulturzentrum in Heidelberg eröffnet wurde, war dies ein stolzer Moment für die gesamte Minderheit. Bis heute ist die Dauerausstellung über den nationalsozialistischen Holocaust an 500.000 Sinti und Roma im NS-besetzten Europa in ihrem Umfang einzigartig und trägt auf mehr als 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche zur historischen Bewusstseinsbildung über dieses Menschheitsverbrechen bei.
In Zukunft werden die 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Europa und ihre Beiträge zur Kulturgeschichte ihrer Heimatländer stärker im Fokus stehen. Der Schwerpunkt beleuchtet die Neubaupläne, von der architektonischen Planung durch ein renommiertes Stuttgarter Büro über die Elemente der neuen Dauerausstellung bis zum Aufbau einer Sammlung von Objekten und Zeugnissen, die die Geschichte unserer Minderheit erzählen.
Juli 1st, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 26.6.2024 (mp3)
In Slowenien fand ein Medien-Kongress statt. Daran nahmen zahlreiche Mitarbeiter, Vertreter und Aktivisten aus der Roma-Community und der Medienbranche statt, die die Anliegen der Roma in Radio und TV behandeln. Radio MORA hat die Infos darüber in einem Beitrag verarbeitet. In der Jugendsendung berichtet Adi Gussak gemeinsam mit Emil Jahns über das „Nova Rock Festival“ in Nickelsdorf.
Die Donnerstagsausgabe der „Romani Ora“ wird präsentiert von Tina Nardai. Im Tagesthema besuchen wir die „außerschulische Lernbetreuung“ des Vereins Roma-Service in Oberwart – rechtzeitig zum Schulschluss erzählen auch sie von einem sehr intensiven Arbeitsjahr. In der Kategorie „Mri historija“ berichtet uns Alex Gussak von den Erinnerungen von Michael Gaal.
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA gibt es pünktlich zum Wochenende den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart. In den internationalen Volksgruppennachrichten machen wir einen Blick über die Grenzen und berichten von Roma-News im Ausland. Außerdem ist auch die Jugendsendung von und mit Adi Gussak mit dabei.