August 31st, 2024 |
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Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Interview, Radio, Podcast & TV
Der Völkermord an den Sinti und Roma. Spuren der NS-Zeit
Planet Schule/SWR, 23.4.2024
Jedes Jahr, am 2. August gedenken Sinti und Roma in Auschwitz ihrer ermordeten Angehörigen. Der Film zeichnet die wichtigsten Stationen einiger Leidenswege nach, fünf Überlebende berichten über ihr Schicksal: Hildegard Franz, deren Mann und drei Kinder in Auschwitz ermordet wurden; Mano und Hugo Höllenreiner, die gerade mal zehn Jahre alt waren, als sie deportiert wurden und die in Auschwitz erfahren mussten, welche Folgen die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele hatten; Lily van Angeren, die als Lagerschreiberin die Namen aller Toten registrieren musste. Und Josef „Muscha“ Müller, der in einer Pflegefamilie aufwuchs und nicht ahnte, dass seine leiblichen Eltern Sinti waren. Er hat überlebt, weil seine Pflegeeltern ihn monatelang in einer Gartenlaube versteckt hielten und so dem Zugriff der Behörden entzogen.
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August 30th, 2024 |
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Allgemeines
Seit Juli wurden zahlreiche Grabstätten von Roma und Sinti in Wien von Unbekannten aufgebrochen, offenbar um aus ihnen Schmuck zu stehlen. Laut Angaben der Landespolizeidirektion Wien wurden wertvolle Gegenstände wie Ringe entwendet. Dabei wurden die teils sehr prunkvollen Grabanlagen zum Teil erheblich beschädigt. Betroffen sind diversen Meldungen zufolge neben mehreren Gräbern am Wiener Zentralfriedhof auch der Kagraner, der Stammersdorfer Friedhof und der Groß-Jedlersdorfer Friedhof. Es liegen derzeit keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige vor, die Polizei ermittelt. Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras wurden gesichert. Die Polizeistreifen im Bereich der betroffenen Friedhöfe werden intensiviert. Es handelt sich laut Polizeiauskunft um Mehrfachdelikte: Sie ermittelt wegen Verdachts der schweren Sachbeschädigung, Störung der Totenruhe sowie des Einbruchsdiebstahls.
(dROMa)
August 29th, 2024 |
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Facts & Figures, Film & Theater
Schon 1925, fast 40 Jahre vor seiner Autobiografie, thematisierte Charlie Chaplin seine „Gypsy“-Herkunft in einem autorisierten Interview mit dem Publizisten Konrad Bercovici.
(Quelle)
August 29th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 26.8.2024 (mp3)
Im aktuellen „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA hören Sie unter anderem Roma-Musik von: Gipsy Maky, Shantel, Los Reyes oder Emir Kusturica & The No Smoking Orchestra. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 27.8.2024 (mp3)
Im Tagesthema berichtet Adi Gussak über das erfolgreiche „Picture On“-Merchandise und in der Kategorie „Mindenfelitiko“ präsentieren wir Ihnen ein leichtes Rezept, das Sie aus Kürbis zubereiten können. Dazu gibts die abwechslungsreichste Roma-Musik.
Anhören: →Sendung vom 28.8.2024 (mp3)
Indira Spirk berichtet im heutigen Tagesthema der „Romani Ora“ über den Fachärztemangel im Burgenland. Und neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten hören Sie auch die Jugendsendung mit Adi Gussak zum Thema „FC25 – vormals FIFA“.
August 28th, 2024 |
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Ehrungen & Nachrufe, Musik
Musik war sein Leben. Wenn Mirano Cavaljeti-Richter von seinen Rollen in Opern und Operetten erzählte, summte er oft ganz leise eine der geliebten Melodien oder stimmte gar eine Arie an. Dabei strahlte er voller Glück, selbst als seine schwere Krankheit ihm längst die Kraft geraubt hatte. Am 17. August ist der Angehörige der Minderheit der Sinti nun nach einem erfüllten Leben im Alter von 91 Jahren verstorben.
Einen seiner letzten umjubelten Auftritte hatte der ausgebildete Tenor im Januar 2023 in Heidelberg. Dabei stellte er gemeinsam mit der Historikerin Annette Leo seine Lebenserinnerungen, die unter dem Titel „Auf der Flucht über den Balkan“ (hier unsere Buchbesprechung in dROMa 68: Odyssee am Balkan) im Jahr zuvor erschienen waren, auf der Bühne im Gewölbekeller des Dokumentationszentrums vor. Mirano Cavaljeti-Richter hat als Kind den Holocaust an den Sinti und Roma überlebt und große Not ertragen müssen. Deshalb empfand er es als seine Pflicht, über die Flucht seiner Familie während des Nationalsozialismus und sein Schicksal zu sprechen. Auch, um immer wieder auf die Gefahren von Faschismus, Rassismus und Antiziganismus aufmerksam zu machen.
Gewarnt von einem Lehrer und im Angesicht beginnender Deportationen von Angehörigen, brach die Familie 1939 aus dem thüringischen Hinternah zunächst nach Bayern und Österreich auf. Von dort schafften seinen Eltern trotz ungültiger – da abgelaufener Pässe – den Grenzübertritt nach Italien. Auch hier begegneten sie als Sinti der zunehmend um sich greifenden Rassenideologie, in Kroatien, Bulgarien und Serbien zudem der Gewalt durch Polizeibeamte und Partisanen. Während die engsten Angehörigen von Mirano Cavaljeti-Richter den Holocaust überlebten, wurden sechs Familienmitglieder, darunter Onkel und Tanten, von den NS-Schergen ermordet. Read the rest of this entry »
August 27th, 2024 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neues Presse- und Politikmonitoring zu Sinti und Roma: Wöchentlicher Newsletter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Seit April 2024 setzt der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ein systematisches Presse- und Politikmonitoring-Projekt um. Gefördert wird dieses vom Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma. Ziel ist, durch dieses Monitoring Selbstorganisationen, zivilgesellschaftliche Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen und mit der Thematik befasste Institutionen wöchentlich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und über relevante Inhalte in der Medienberichterstattung zu informieren. Daher stellt der Zentralrat einen wöchentlichen Newsletter per E-Mail zur Verfügung. Dieser enthält eine Sammlung relevanter Berichterstattung sowie politischer Vorgänge zu Themen der Minderheit der Sinti* und Roma* sowie dem Themenbereich Antiziganismus.
Sie können sich hier für den Newsletter anmelden.
(Text: Zentralrat)
August 26th, 2024 |
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Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Gespräch mit Rinaldo Strauß, Feb. 2023
Extreme Zeiten, Podcast des Demokratiezentrums Hessen
Obwohl die Angehörigen der Sinti und Roma seit über 600 Jahren in Deutschland leben, sind sie häufig Opfer von Vorurteilen und Diskriminierung – auch in Hessen. Viele sprechen aus Angst nicht offen über ihre Zugehörigkeit, denn die vermeintlichen Zuschreibungen, sie seien Kriminelle und eine Gefahr, halten sich hartnäckig in der Öffentlichkeit. Dabei gibt es viele berühmte Sinti und Roma. [..] Mit der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 wurden auch die Angehörigen der Sinti und Roma systematisch verfolgt und getötet. Doch trotz Anerkennung ihres Leids sind sie laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte von 2009 bis heute einer der am stärksten diskriminierten Gruppen Europas. Doch wie gestaltet sich heute die Lebensrealität für die vielen Sinti und Roma in Hessen? Diese Fragen hat Angela Fitsch im Interview mit Rinaldo Strauß, dem Vorsitzenden des hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, besprochen. Er berichtet von seinen eigenen Diskriminierungserfahrungen und von seiner Bildungsarbeit an Schulen.
(Text und Beitrag: Extreme Zeiten)
August 25th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 20.8.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, dem zweisprachigen Mittagsmagazin der Roma-Redaktion auf Radio MORA, hören Sie als Tagesbeitrag eine Reportage über den Burgenländisch-Ungarischen Kulturverein (BUKV) mit Sitz in Oberwart. Und neben der bunten Roma-Musik bekommen Sie auch die Kategorie „Mindenfelitiko“ zu hören.
Anhören: →Sendung vom 21.8.2024 (mp3)
Über die Burgenländischen Verkehrsbetriebe berichtet heute Emil Jahns im Tagesthema der „Romani Ora“. Und neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erzählt Ihnen Adi Gussak in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ mehr über den aktuellen US-Kinofilm „Deadpool 3“. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 22.8.2024 (mp3)
Die multikulturelle Band „Baba Yaga“ spielte in Heiligenkreuz bei ihrem Konzert u. a. auch Gipsy Swing, Jiddisch und Balkan-Beats. Radio MORA war bei einem berauschenden Konzert dabei. Und Alex Gussak verschlägt es in dieser Ausgabe von „Mri historija“ in die burgenländische Ortschaft Poppendorf im Bezirk Jennersdorf.
Anhören: →Sendung vom 23.8.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie die Veranstaltungshinweise/Mulatintschage, die Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung zum Thema Klimawandel. Dazu präsentiert Ihnen Tina Nardai die abwechslungsreichste Roma-Musik.
August 22nd, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Bastian Fleermann: Ausgrenzung und Faszination. Sinti und Roma in Düsseldorf und im nördlichen Rheinland vom Spätmittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, C. W. Leske Verlag: Düsseldorf 2024 (216 Seiten).
Faszination, Koexistenz und Ausgrenzung: Nicht immer, aber sehr oft trafen die Sinti und die Roma auf Argwohn und Verachtung. Erstmals spürt eine Überblicksstudie dieser Minderheit und dem Umgang mit ihr in einem umgrenzten Raum über mehrere Jahrhunderte hinweg nach – und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Schon in der Mitte des 15. Jahrhunderts gewährte ein Schutzbrief einer Roma-Gruppe in Düsseldorf und im Herzogtum Berg freies Geleit. Seit dieser Zeit lebten Roma, Sinti und andere Völker, von der Mehrheitsgesellschaft zunächst als »Czygeiner« bezeichnet, im nördlichen Rheinland. Die hier erstmals zusammengetragenen Quellen belegen neben Anfeindungen und Ausgrenzungen auch Phasen friedlicher Koexistenz und Zusammenarbeit. Sie zeichnen das Bild einer vielfältigen Minderheit, die sehr geschickte Überlebens- und Anpassungsstrategien entwickelte, um staatlicher Repression zu entgehen und sich in der Region zu behaupten. Und sie lassen eine Alltagsebene sichtbar werden, die nur scheinbar mit den parallel entstandenen populären »Zigeuner«-Bildern korrespondiert: Der Kitsch in der Kunst oder auf der Bühne, auf Fotopostkarten oder in Schauergeschichten hatte mit der Lebensrealität von Sinti oder Roma so gut wie nichts zu tun. Read the rest of this entry »
August 21st, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.8.2024 (mp3)
In dieser „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, wartet im Tagesthema ein Beitrag über die Rope-Skipping-Europameisterin Lena Ertler auf Sie. Und in der Rubrik „Mindenfelitiko“ gibt es einen Filmtipp für alle Drama-Fans. Außerdem natürlich: die abwechslungsreichste Musik.
Anhören: →Sendung vom 14.8.2024 (mp3)
In dieser Sendung berichtet Martin Horvath über die Wallfahrt der Roma nach Mariazell. Neben den Volksgruppennachrichten gibt es in der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ einen Beitrag über das „Picture On Festival“ in Bildein zu hören.
Anhören: →Sendung vom 16.8.2024 (mp3)
Für die Freitagsausgabe haben wir den Veranstaltungskalender mit den besten Ausgehtipps vorbereitet. Darüber hinaus sind in der Sendung auch die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Burgenland-Romani zu hören. Und in der Jugendrubrik „Young, wild and free – le ternenge“ gibt es einen Beitrag über den Schulanfang.
Anhören: →Sendung vom 19.8.2024 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird moderiert von Tina Nardai. Neben ausgewählter Roma-Musik hören Sie auch die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani sowie die Rubrik „Kultur am Montag – kultura hetvinate“.
August 18th, 2024 |
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Facts & Figures, Jugend & Bildung, Romani
Derzeit wird an sieben Privatschulen in der Slowakei Romani als eigenes Schulfach unterrichtet.
(Quelle/pdf)
August 16th, 2024 |
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dROMa (Magazin)
Themenheft „Nachbarn“ | Temakeri heftlina „Nochbertscha“
→Download (PDF) | Inhalt
In dieser Ausgabe blicken wir – in zwei Themenblöcken – über die Grenzen. Zweieinhalb Jahre ist es her, seit die ersten Flüchtlingszüge aus der Ukraine bei uns eintrafen. Wir haben für Sie recherchiert, wie sich die Lage in einigen Nachbarländern entwickelt hat. In Ungarn finden sich viele ungarischsprachige Roma aus der Westukraine zwischen allen Stühlen wieder: Als Doppelstaatsbürger erhalten sie weder als Ungarn noch als Kriegsvertriebene die Hilfe, die sie benötigen. Den Rassismus, dem geflüchtete Roma in Deutschland begegnen, skizziert ein Beitrag der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA), die kürzlich ihren Monitoringbericht vorgestellt hat. Eine besorgniserregende Entwicklung in Tschechien greift Roman Urbaner auf: Dort drohten die Spannungen zwischen einheimischen Roma und geflüchteten Ukrainern zu eskalieren. Ein Pulverfass aus Frustration und Vorurteilen, an dem sich pro-russische Provokateure zu schaffen machen. Und im Schlussteil wenden wir uns noch dem Thema Bildung zu: Die Slowakei bekommt ihre erste Schule, in der Romani als Unterrichtssprache vorgesehen ist. Auf den ersten Blick eine erfreuliche Meldung, aber eine mit Schattenseiten. Die Bildungsexpertin Tina Gažovičová erklärt, warum.
Ande ada ardipe amen – ande duj tematschakere falati – pedar o granici dikas. Duj taj epasch bersch hi, sajt o erschti naschikeraschtscha andar i Ukrajnija use amende ale. Amen tumenge reschaschirintscham, sar pe i situacija ande poar nochberiskere vilagi entviklintscha. Ando Ungriko laken pumen but ungrike tschibtschakere Roma andar i vestitiki Ukrajnija maschkar o padi papal: Ojs duj schtotiskere polgartscha on ojs ungrike taj te ojs haburiskere tradime, o pomoschago, savo lenge pekamlo ovlahi, na uschtiden. Le rasismusistar, savo naschi gele Roma andi Germanija esbe iste len, sikal jek pisinipe la organisacijatar mejdinipeskero- taj informacijakero than anticiganismus (MIA), savi na dur pal, lakero arakipeskerkero phukajipe angle terdschartscha. Jek brigaschno entviklinipe andi Tschechija, o Roman Urbaner upre astarel: Odoj fogosinde o situaciji maschkar o Roma taj o ukrajnitike naschikeraschtscha, mindig brigaschneder te ol. Read the rest of this entry »
August 15th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 7.8.2024 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, stellt Ihnen Emil Jahns im Tagesthema die Hundepension Kemeten vor. Neben den internationalen Volksgruppennachrichten, die zweisprachig präsentiert werden, gibt es eine Folge von „Young, wild and free – le ternenge“ zu hören, in der es um das „Jugendwort 2024“ geht.
Anhören: →Sendung vom 8.8.2024 (mp3)
Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwartet Sie ein Beitrag über das Jubiläumsmusical „Anatevka“, das auf der Burg Güssing zu hören uns sehen ist. In der Rubrik „Mri historija“ erzählt Alexander Gussak über Dr. Ludwig Popper. Dazu gibt es, natürlich, die beste Musik.
Anhören: →Sendung vom 9.8.2024 (mp3)
Im Veranstaltungskalender dieser „Romani Ora“ haben wir die besten Ausgehtipps für Sie vorbereitet. Internationale Volksgruppen-News gibt es auf Deutsch und Burgenland-Romani zu hören. In der Jugendsendung „Young, wild and free – le ternenge“ wird über den „National Smiley Face Day“ berichtet.
Anhören: →Sendung vom 12.8.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, ist zum Anlass des Musikmontags viel Musik aus aller Welt zu hören. In der Rubrik „Kultura hetvinate“ wird über die große Roma-Musikerin Esma Redžepova zählt. Dazu die internationalen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Roman (Burgenland-Romani).
August 13th, 2024 |
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Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Artikel von Mario Ruhmanseder: „Roma-Durchreiseplatz: Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, bebildert mit einer Drohnenaufnahme von einigen Wohnwägen auf dem Durchgangsplatz in Pichling (Linz). Wir haben den Österreichischen Presserat eingeschaltet (und waren offenbar nicht die Einzigen, die an dieser rassistischen Stimmungsmache Anstoß nahmen). Nun hat sich das zuständige Gremium des Presserats mit dem Fall befasst und ist zu folgender Beurteilung gelangt – der Entscheid ergeht als Schreiben an die Chefredaktion von krone.at:
Der Senat 2 des Presserats befasste sich aufgrund mehrerer Mitteilungen mit dem Beitrag „Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, erschienen am 07.03.2024 auf „krone.at“. [...] Mehrere Leserinnen und Leser, darunter auch ein Vertreter des Vereins Roma-Service, wandten sich wegen des Beitrags an den Presserat und kritisierten ihn als diskriminierend gegenüber Roma und Sinti. Der Artikel bediene mehrere antiziganistische Stereotype und verunglimpfe eine ganze Ethnie, etwa durch die Bezeichnung als „aggressive Volksgruppen“ in der Überschrift sowie den Zusatz „Roma-Durchreiseplatz“.
Der Senat hält es für angemessen, Ihnen die Kritik der Leserinnen und Leser auf diesem Weg zur Kenntnis zu bringen. Aus medienethischer Sicht sind sowohl Pauschalverunglimpfungen als auch Diskriminierungen aus ethnischen Gründen generell unzulässig (Punkte 7.1 und 7.2 des Ehrenkodex für die österreichische Presse). Nach Auffassung des Senats weist insbesondere die Formulierung „aggressive Volksgruppen“ ein pauschalierendes Element auf und ist geeignet, Ressentiments bzw. Vorurteile gegenüber Roma und Sinti zu schüren (vgl. u.a. die Entscheidungen 2014/023, 2016/209 und 2018/199). Allerdings berücksichtigt der Senat, dass der vorliegende Beitrag im Nachhinein abgeändert und der Begriff „aggressiv“ aus der Überschrift entfernt wurde; mittlerweile ist bloß noch von „Volksgruppen“ die Rede. Read the rest of this entry »
August 8th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 1.8.2024 (mp3)
Der Genussmarkt am Oberpullendorfer Hauptplatz, war Schauplatz der Roma-Kultur. Für musikalischen und schmackhaften Genuss sorgten die Band Romano Rath, und Martin Horvath veranstaltete ein Showkochen, Mehr darüber hören Sie im Tagesbeitrag dieser Sendung. Und in „Mri historija“ verrät uns Alex Gussak mehr über den burgenländischen Ort Liebing (Bezirk Operpullendorf).
Anhören: →Sendung vom 2.8.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ bekommen Sie den Veranstaltungskalender für die Region Oberwart zu hören. Neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten erwartet Sie auch die Jugendsendung zum Thema Videospiele. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 5.8.2024 (mp3)
Am Musikmontag, moderiert von Adi Gussak, gibt es in der „Romani Ora“ die beste Roma- und Nicht-Roma-Musik zu hören. In der Rubrik „Kultura hetvinate/Kultur am Montag“ erzählt Tina Nardai über die polnische Roma-Dichterin Papusza (Bronisława Wajs). Die internationalen Volksgruppennachrichten gibt es zweisprachig. nämlich auf Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 6.8.2024 (mp3)
In der „Romani Ora“, moderiert von Adi Gussak, gibt es als Tagesthema einen Beitrag über die Schülerhilfe Oberwart zu hören, in dem einige interessante Informationen für Schülerinnen und Schüler verpackt sind. Neben Regina Fröhlichs Atempause zum Runterkommen gibt es die abwechslungsreichste Roma-Musik.
August 6th, 2024 |
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Facts & Figures, Romani
Anders als sechs andere anerkannte Minderheiten in der Slowakei verfügen die Roma bislang über keine eigenen Schulen mit muttersprachlichem Unterricht.
(Quelle/pdf)
August 5th, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 26.7.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der Romani ORA, moderiert von Tina Nardai aus Oberwart. Passend zum Wochenende gibt es die Veranstaltungshinweise für die Region, Neuigkeiten aus aller Welt in den Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani und die Jugendsendung. Die wird im Sommer von den „Radio MORA“-Praktikant/innen gestaltet. Heute hören Sie mehr über das „Groove Garden Festival“ in Rotenturm.
Anhören: →Sendung vom 29.7.2024 (mp3)
In diesem „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie eine Stunde lang die abwechslungsreichste Roma-Musik. Unter anderem begeistern in dieser Ausgabe: Bratsch, Gipsy Koro, Langa, Dusko Horvath u.v.m.
Anhören: →Sendung vom 30.7.2024 (mp3)
Im Tagesthema diseer „Romani Ora“ erfahren Sie, mit welchen hilfreichen Tipps und Tricks Sie sich gegen akute Hitze ein wenig Abkühlung verschaffen können. Und neben der besten Roma-Musik bekommen Sie auch einen aktuellen Kinotipp zu hören.
Anhören: →Sendung vom 31.7.2024 (mp3)
Die Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ wird moderiert von Tina Nardai. Im Tagesthema erzählt uns die Leiterin der AK-Bibliothek Oberwart von der neuen Veranstaltungsreihe „Book Talks“ im Stadtgarten. In „Young, wild and free – le ternenge“ ist Marcel Tauber unser Interviewpartner. Er folgt Social-Media-Influencern online und auch im wahren Leben.
August 4th, 2024 |
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Frauenrechte, Hochschulschriften, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Irina Radu (2024): Städtebau, räumliche Verdrängung und Geschlecht. Das Beispiel der Roma im postsozialistischen Rumänien
Masterarbeit, Universität Wien (Fakultät für Sozialwissenschaften), 118 S.
→Zum Download der UB Wien (pdf)
Abstract: Die vorliegende Masterarbeit untersucht die mit dem Übergang zum Kapitalismus in Rumänien einsetzende Verdrängung der Roma aus ihren Wohnungen und deren Folgen insbesondere für Geschlechterverhältnisse. Im Gegensatz zur staatssozialistischen Periode Rumäniens vor 1989, deren Ideologie auf Verstaatlichung und Gleichheit abzielte, sich gegen Klassen- und Kulturunterschiede wandte und Elendsviertel ebenso wie Prunkbauten ablehnte, führten die politökonomische und gesellschaftliche Transformation und insbesondere die Privatisierung und Kommodifizierung von Wohnraum und Land im Postsozialismus zu erheblicher Ungleichheit von Lebensbedingungen und zur Verdrängung und räumlichen Segregation vieler Bedürftiger, vor allem Roma. Die räumliche Verdrängung hatte vielerorts die Errichtung von informellen Roma-Siedlungen in räumlich und sozial marginalisierten Gebieten zur Folge, die mit der Wiederbelebung traditioneller Roma-Gemeinschaften einherging. Damit verband sich zugleich die – im öffentlichen wie im akademischen Diskurs bisher kaum reflektierte – Retraditionalisierung von Geschlechterverhältnissen in der Roma-Community, die für Roma-Frauen vor allem verstärkte patriarchale Rollenzuschreibungen, erhöhte soziale Kontrolle, zusätzliche Care-Arbeit und räumliche Isolation bedeutete.
Hochschulschrift (Masterarbeit); Betreuerin: Gabriele Michalitsch
u:theses ist das Hochschulschriften-Repositorium der Universität Wien.
UB Wien: utheses.univie.ac.at/detail/70120
August 3rd, 2024 |
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Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 22.7.2024 (mp3)
In diesem „Romani Ora“-Musikmontag haben wir unter anderem Musik für Sie mit dabei von: Sandu Ciorbă, der Karaván Familia, Los Reyes, Ricardo Kwiek u.v.m. Moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 23.7.2024 (mp3)
Der „Burgenländisch-Ungarische Kulturverein“ hat auch heuer wieder einen Theaterworkshop veranstaltet. Radio MORA war bei den Proben dabei. Außerdem hören Sie in „Mindenfelitiko“ einen aktuellen Kinotipp, und wie immer haben wir die abwechslungsreichste Roma-Musik für Sie im Gepäck.
Anhören: →Sendung vom 24.7.2024 (mp3)
An heißen Tagen muss es einfach ein kaltes Eis sein. Wir haben in Oberwart nachgefragt, wo man das beste Eis bekommt und sind dabei beim Eissalon Tropicale gelandet. Und in der Jugendsendung geht Alysea dem Thema Taschengeld auf den Grund
Anhören: →Sendung vom 25.7.2024 (mp3)
Im Tagesthema stellen wir Ihnen Adolf Sarközi vor. Der pensionierte Burgenland-Rom ist leidenschaftlicher Hobbyfischer. Außerdem erwartet Sie in der „Romani Ora“ eine weitere Folge der Kategorie „Mri historija“.
August 2nd, 2024 |
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Geschichte & Gedenken, Politik
Die österreichische Bundesregierung erklärt den 2. August zum nationalen Gedenktag für die während des Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti
In der Vergangenheit wurde den Roma unvorstellbare Brutalität und Grausamkeit angetan, insbesondere während des Holocausts. Um das Andenken an die Opfer zu bewahren führt die Bundesregierung daher einen nationalen Gedenktag für Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze ein. Dieser Schritt zeigt die Entschlossenheit, die Erinnerungsarbeit weiter voranzutreiben. Der 2. August wird durch den heutigen Ministerratsbeschluss auf Basis eines Entschließungsantrages des Nationalrates daher ein nationaler Gedenktag, der an die während des Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti erinnert. Das Europäische Parlament hatte den 2. August bereits 2015 zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti erklärt. Der 2. August ist von entscheidender Bedeutung, um an die Opfer zu erinnern und eine Mahnung an zukünftige Generationen zu senden.
„Die Republik Österreich übernimmt mit dem Beschluss der Bundesregierung, den 2. August zum nationalen Gedenktag für den Völkermord an den Roma und Sinti zu erklären, echte Verantwortung, dass das Leid, das Angehörigen dieser Volksgruppen angetan wurde, öffentlich und gemeinsam anerkannt wird. Von 11.000 in Österreich lebenden Roma und Sinti überlebte lediglich ein Drittel den Holocaust. [Anm. der Red.: diese Zahl ist völlig veraltet, tatsächlich überlebten den Genozid nur etwa 10%, nach anderen Angaben 15%.] Insgesamt hat der Nazi-Terror 500.000 Roma und Romnja ermordet. Auch nach der Befreiung vom Nazi-Regime wurde diese Opfergruppe nicht nur vergessen, sondern weiterhin ignoriert, diskriminiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Damit muss Schluss sein. Mit dem heutigen Tag senden wir ein weiteres Signal: Leid kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber wir wollen verhindern, dass dieses Leid vergessen wird“, so Vizekanzler Werner Kogler.
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