Medien & Presse
September 24th, 2025 |
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Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Roma und Sinti darstellen: Fotografische Konstruktionen in Zeitungen und Zeitschriften der Zwischenkriegszeit 1918–1939/40
Forschungsprojekt am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, Mai 2025 bis April 2029
→representing-roma-and-sinti.eu
Keine europäische Minderheit stand in den Jahren der Zwischenkriegszeit stärker im Fokus der Fotografie als die Gruppe der Roma und Sinti. In vielen europäischen Ländern veröffentlichten illustrierte Zeitungen und Zeitschriften regelmäßig fotografische Bildberichte und Reportagen zum Thema. Die fotografischen Repräsentationen pendelten dabei zwischen stereotypen Formen der Idealisierung und – häufiger noch – Strategien der kulturellen, sozialen und rassistischen Ausgrenzung. Parallel dazu entstanden im Zuge der zivilen Emanzipationsbewegungen der Minderheit in einigen Ländern Roma-eigene Zeitschriften, die andere, selbstbewusstere Bilder entwarfen. Diese in der Forschung bislang wenig beachteten Quellen werden vom Fotohistoriker Anton Holzer am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien erstmals systematisch untersucht.
Das vom FWF geförderte Forschungsprojekt eröffnet einen neuen, differenzierten Blick auf die Repräsentationsgeschichte der Roma und Sinti im 20. Jahrhundert. Es beschäftigt sich mit zentralen Fragen der historischen und gegenwärtigen europäischen Kultur: Wie werden kulturelle, soziale und ethnische Grenzziehungen gezogen und wie werden sie visuell dargestellt? Wer bestimmt in Bildern, Texten und medialen Diskursen darüber, wo und wie die Grenzen zwischen dem (behaupteten) „Eigenen“ und dem (vorgestellten) „Fremden“ gezogen werden? Read the rest of this entry »
August 12th, 2025 |
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Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Aktujeli kenvi pedar Romengere-kipi ando mediji
So o avre dschene patschan, pedar o Roma te dschanel, tschak tschulo upre ajgeni kontaktoskere terdschijiptscha pal dschal, hatek tschak famitlim hi – hamischno dschanipe andar o mediji, pherde negativi kipenca, save ojs tschatschiptscha ar dim on. O ande televisa taj ande komiktscha use ledschime Romengere-sikajiptscha akan duj kenvi andar i Germanija aun pumenge dikle.
Falato 1: Tatort taj Talkshows
Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, Bd. 46), falog Unrast: Münster 2021, 164 riktscha.
Sar adala medijali sikajiptscha le Romendar ande prindscharde formatscha la nimtschka televisatar naschen, jek sani kenva la „edicijonatar DISS“ aun peske dikel. I Katharina Peters, adaj mindenfelitike Polit-Talkshowenca taj ofto „Tatort“-serijenca donde pe bescharel: usar „Armer Nanosh“ (1989) taj „Kleine Diebe“ (2000) pedar o Betschi-krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) taj „Angezählt“ (2013) dschi otscha use „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) taj „Klingelingeling“ (2016).
Taj oj mindig uso glajchi koja perel: O butvar sterejotipischi sikajipe rasistischi aun fitime kipi anel, save jek kontrasto le „ajgeni kojastar“ taj le „durutne kojastar“ soraljaren. Adaj te o tschule latsche probalintschage, ando krimiskero phukajipe te rasismus te tematisirinel, hatek nischta naschtig keren. Read the rest of this entry »
August 11th, 2025 |
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Film & Theater, Literatur & Bücher, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Aktuelle Bücher über Roma-Bilder in den Medien
Was die Mehrheitsgesellschaft über Roma zu wissen glaubt, basiert nur selten auf eigenen Kontakterfahrungen, sondern ist in der Regel vermittelt – vermeintliches Wissen aus den Medien, voller negativer Bilder, die als Wahrheiten ausgegeben werden. Die in TV und Comics kolportierten Roma-Darstellungen behandeln nun zwei Publikationen aus Deutschland.
Teil 1: Tatort und Talkshows
Katharina Peters: Das deutsche Fernsehen und der Fall ,Rassismus‘. Mediale Inszenierungen von Sinti und Roma im Tatort und in politischen Talkshows (= Edition DISS, Bd. 46), Unrast Verlag: Münster 2021, 164 Seiten.
Wie diese medialen Inszenierungen von Roma in populären Formaten des deutschen Fernsehens funktionieren, untersucht ein schmaler Band der „Edition DISS“. Katharina Peters knüpft sich darin diverse Polit-Talkshows und acht „Tatort“-Folgen vor: von „Armer Nanosh“ (1989) und „Kleine Diebe“ (2000) über den Wien-Krimi „Die schlafende Schöne“ (2005), „Brandmal“ (2008) „Mein Revier“ (2012) und „Angezählt“ (2013) bis zu „Mia san jetz da, woʼs weh tut“ (2016) und „Klingelingeling“ (2016).
Und sie gelangt zum immer gleichen Fazit: Die vorwiegend stereotype Inszenierung transportiert rassistisch aufgeladene Bilder, die einen Gegensatz von „Eigenem“ und „Fremdem“ etablieren. Dagegen bleiben auch die wenigen vorsichtigen Versuche, innerhalb der Krimierzählung auch Rassismus zu thematisieren, letzten Endes machtlos.
Fiktionale und nicht-fiktionale Formate, „Tatort“ und Talkshows, spielen einander wechselseitig in die Hände, um ihre Roma-Bilder zu konstruieren. „Die fiktional produzierten Ressentiments [werden] im realen politischen Diskurs aufgegriffen und vice versa.“ (S. 12) Mit Bezug auf reale Ereignisse und tagespolitische Debatten skizziert Peters, wie sich so auch der Fokus der Roma-Darstellungen verschiebt: Read the rest of this entry »
April 30th, 2025 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
Amen soraljaripe redakcijonake rodas
La Romengera redakcijonake la ORF flogoskera grupnakera redakcijonatar, redakcijoneli soraljaripe rodas. Tumen igen latsche nimtschke dschaniptscha iste on, taj o dschanipe le Burgenland Romanijistar vaj jeka Romanes-varijacijonatar latscho ovlahi. Rodim on dschene, saven voja upri reporterengeri buti ando radijo, andi televisa, ando internet taj ando socijali mediji hi. Tumen iste igen latsche nimtschke dschaniptscha on, afka sar te interesi upri flogoskeri grupnakeri politik, upro dschivipeskere koji taj upri kultura le Romendar taj Romnjendar, Sinti taj Sintizzendar taj upro avre autochtoni flogoskere grupn andi Austrija. Tumaro beverbinipe adaj orde schaj bitschan: roma@orf.at
Für die Roma-Redaktion der ORF-Volksgruppenredaktion suchen wir redaktionelle Verstärkung. Sehr gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung, die Kenntnis von Burgenlandromani oder einer Romanes-Variante ist von Vorteil. Gesucht sind Interessenten, die Freude an der journalistischen Arbeit in Radio, Fernsehen und Internet und in den sozialen Medien haben. Sehr gute Deutschkenntnisse sind unerlässlich, ebenso wie das Interesse an der Volksgruppenpolitik, der Lebensweise und der Kultur der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze und der anderen autochthonen Volksgruppen in Österreich. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an: roma@orf.at
(Text: volksgruppen.orf.at)
Februar 19th, 2025 |
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Facts & Figures, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Wenn italienische Zeitungen von nomadi (für Roma) sprechen, erfolgt dies überwiegend (83%) im negativen Kontext. Nur 17% entfallen auf neutrale/positive Themen.
(Quelle)
Februar 18th, 2025 |
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Hochschulschriften, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft
Klara Novak (2023): Vorurteile und Stereotype gegenüber der ethnischen Minderheit der Roma
Masterarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz (Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftliche Fakultät), 190 S.
→Download der UB Graz (pdf)
Abstract (Link):
In dieser Arbeit werden Vorurteile und Stereotype der Mehrheitsgesellschaften südosteuropäischer Länder gegenüber der Roma-Minderheit in den Mittelpunkt gestellt, wobei der Fokus vor allem auf den Vorurteilen und Stereotypen der kroatischen Mehrheitsgesellschaft liegt. Zu diesem Zweck wurden auf Roma bezogene Artikel analysiert, die in drei kroatischen Onlinezeitschriften veröffentlicht wurden, um zu ermitteln, in welchen Kontexten über Roma berichtet wird. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den Leserkommentaren zu den analysierten Beiträgen, die Aufschluss über die Vorurteile und Einstellungen der Leser:innen gegenüber der Roma-Minderheit gaben. Es wurde festgestellt, dass viele Vorurteile und Stereotype gegenüber den Roma nach wie vor stark präsent sind. Read the rest of this entry »
Januar 27th, 2025 |
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Hochschulschriften, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Recht & Gericht, Wissenschaft
Corina Maria Kaufmann (2024): Minderheitenrechte in Österreich und die Rolle des öffentlich-rechtlichen Auftrags des ORF
Masterarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz (Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät), 80 S.
→Download der UB Graz (pdf)
Abstract (Link):
Neben dem rechtlichen Schutz bieten Medien eine Plattform der Artikulation, Inklusion und Identitätsstärkung von Minderheiten. Medien können zur öffentlichen und politischen Meinungsbildung beitragen und haben eine zentrale Funktion in der Repräsentation der Interessen, Sprachen und Kulturen einer vielfältigen Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Rolle des öffentlich-rechtlichen Auftrags des ORF bei der Darstellung, Wahrung und dem Schutz der sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs (Burgenlandkroaten, Slowenen, Ungarn, Tschechen, Slowaken und Roma) zu untersuchen. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Rolle spielt der Österreichische Rundfunk für den Minderheitenschutz? Zur Beantwortung dieser Frage wird auf die Methode des Experteninterviews zurückgegriffen. Befragt werden der Landesdirektor des ORF-Landesstudios Burgenland sowie ein Vertreter der Volksgruppe der Roma [Anm. dROMa: Emmerich Gärtner-Horvath, Vorsitzender des Volksgruppenbeirats der Roma und Obmann des Vereins Roma-Service] und eine Vertreterin der Volksgruppe der steirischen Slowenen. In den Interviews, die anhand von Leitfragen geführt werden, wird einerseits auf Verbesserungsmöglichkeiten, Wünsche und Forderungen der Volksgruppenvertreter im Bereich der medialen Versorgung und der Bedeutung des ORF eingegangen und andererseits versucht, die Perspektive des ORF zu verstehen. Read the rest of this entry »
Januar 10th, 2025 |
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Facts & Figures, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Im Kriminalitätsdiskurs der italienischen Presse wird, wenn von Roma die Rede ist, besonders häufig die Bezeichnung nomadi verwendet.
(Quelle)
Dezember 28th, 2024 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, dROMa (Magazin)
JUBILÄUM 2024
I maschina bajder pe micinel | Die Maschine surrt weiter
Jek falato palo kija falato, o tikno farajn Roma-Service pedar o berscha, use jek multimedijakeri maschina la flogoskera grupnake pe irintscha. Eloschno angle pe micinel – le farajniskere ardiptschenca, ham te butvar tschak ojs partneri ando palutno terdschojipe.
O farajn ande leskere bisch berscha, jek bulho medijali dipe andar i phuv asdija, savo dur pedar o Burgenland virkinel: o dschumimo magacin dROMa, o online formato dROMa-Blog taj o videjoskero phukajipe andar dROMa TV vaj Tschibtscha/TV Erba. Use al, o Romani-tschavengero papruschengero nevipe Mri nevi MiniMulti, savo andi koperacijona la flogoskera utscha ischkolaha le burgenlanditike horvackendar kerdi ol, i Romani-tschavengeri biblina, savi ojs feschtimo kerdo hefltinakero redo ari alo, o duj bulhe prik dschivdengere-edicijontscha (Mri taj Amari Historija) taj te jek thajipeskeri- taj jek dschilajipeskeri kenva. Taj use, sako di meg prikbeschariptscha taj mejdiniptscha le radijoskere magaciniske Romani Ora taj la flogoskera grupnakera riktschake taj le Romengere sendungtschenge le ORFistar, pedar amaro stolo dschan. O vodschi la naschta produkcijonatar ham usar o kesdipe, o duj tschibtschakero papruschengero nevipe dROMa sina, savo akan bisch berscha hi. Sajt 2004, o magacin vodinaschi la flogoskera grupnatar taj la farajniskera butjatar hi, o cile pharipeskere punktscha taj o barikane aunpaschlojiptscha, ande leskere ardiptscha papal sikan pumen. Upreklerinipe taj dokumentacijona, sikadipeskeri- taj socijali buti, historischi gondo taj palgondolipe, butvar ham o keripe, i tschib Roman (Burgenland-Romani) anglo armeripe upre te likerel – andi publikacijonakeri buti le farajnistar Roma-Service, upro riktscha le papruschengere nevipestar dROMa, ada sa khetan naschel.
Stück für Stück hat sich der kleine Verein Roma-Service über die Jahre zu einer Multimediamaschine für die Volksgruppe gewandelt. Gut geölt surrt sie vor sich hin – mit den vereinseigenen Veröffentlichungen, aber oft auch leise als Partner im Hintergrund.
Der Verein hat in den zwanzig Jahren seines Bestehens ein breites mediales Angebot aus dem Boden gestampft, das weit über das Burgenland hinaus wirkt: das Printmagazin dROMa, das Onlineformat dROMa-Blog und die Videoberichterstattung von dROMa TV bzw. Tschibtscha/TV Erba. Dazu kommen die Romani-Kinderzeitschrift Mri nevi MiniMulti, die in Kooperation mit der Volkshochschule der Burgenländischen Kroaten entsteht, die Romani-Kinderbibel, die als bunt illustrierte Heftreihe erschien, zwei umfangreiche Zeitzeugen-Editionen (Mri und Amari Historija) sowie ein Koch- und ein Liederbuch. Und obendrein wandern tagein, tagaus auch noch Übersetzungen und Meldungen für das Radiomagazin Romani Ora und die Volksgruppenseite und Romasendungen des ORF über unseren Schreibtisch. Read the rest of this entry »
November 21st, 2024 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
O visenschoftlichi magacintscha le „Romani Schtudijendar“
Saj fochiskere papruschengere neviptscha pedar o Roma sa del taj delahi, na mukel pe asaj loke te phenel. Kekaj afka hi, amen probalintscham le taj o lek barikaneder anava tumenge khetan ledschijam. Jek dikipe – usar o phuro vodinipeskero hajo andar o 19to schelberschengero dschi uso lek terneder neve keriptscha.
O „Romani Schtudiji“ jek tikno paj ando thana maschkar o bare disciplintscha hi, maschkar etnologija, lingujistika, historija. Le publikacijonakere kojaske butschol ada, hot o tschule schpecijalisirime papruschengere neviptscha gejng i konkurenca le avre fochtschendar iste pumen terdscharen. Pasche, le Romengere-forschinipeske o palmukipeskero pharipe leskera rasistischi historijaha, problemtscha kerel. Jek konflikto, savo dschi adi bibastalo hi, sar hatek o pelinipe pasche i „Gypsy Lore Society“ sikal.
Britanitiko thaneskero schero
Sajt lakero keripe 1888 niko ar la schaj mukla, savo pe visenschoftlichi Romenge interesirintscha. Adaj dschene khetan sina, saven ando „Zigeunerengero forschinipe“ terdschojipe taj anav sina. O siklime taj hobiskere forschertscha upri flogoskeri grupn sar bogartschengere khetan kedaschtscha upre eksotischi gistave bogartscha pumen tschidine. Sakone „schusche ratvaleskere kojaske“, „na hamischane kojasek“ palal naschnahi, mindig le „tschatsche Zigeunernipeske“ upri joma. Ada likeripe, ande savo i romantischi voja taj o rasistischi koji khetan bijon, andar o phure berscheskere kenvi le farajniskere fochiskere patrendar, o Journal of the Gypsy Lore Society (JGLS), te dikel hi. Kritikertscha, paloda adale kojaske muguli jek ajgeni, na schukar akaripe kerde: „Gypsylorism“.
Kekaj afka sina, o magacin „o basisakero bar le but disciplintschengere forschinipeskere thaneske kertscha, savo adi ojs Romani/Gypsy Schtudiji prindschardo hi“, phenel o Romani-lingujisto Yaron Matras, savo i redakcijona usar 1999 dschi 2017 vodintscha. Leske te palikerel hi, hot andar o prahoschno perijodikum, jek moderni akademischi magacin themeskere terdschojipestar ulo. Ham o kerdo irinipe – taj o anavengero irinipe ande Romani Studies – i nevi redakcijona 1999 tschak phare duach schaj beschartscha. Jek phenipe le farajvniskere dschenendar, kaj o khetanipe erschtivar kritischi lengere kesvdiptschenca donde pumen bescharde, hatek erscht ando bersch 2016 dija. Upro tradicijoneli anav „Gypsy Lore Society“ i phuri garda muguli meg adi likerel, kekaj but kritika del. Read the rest of this entry »
November 16th, 2024 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, Wissenschaft, dROMa (Magazin)
Die wissenschaftlichen Journale der „Romani Studies“
Was es an Fachzeitschriften über Roma alles so gibt und gab, lässt sich gar nicht so leicht überblicken. Wir haben es trotzdem versucht und die wichtigsten Titel für Sie zusammengetragen. Eine Übersicht – vom alten Flaggschiff aus dem 19. Jahrhundert bis zu den jüngsten Neugründungen.
Die „Romani Studies“ sind ein bescheidenes Biotop in den Nischen zwischen den großen Disziplinen, zwischen Ethnologie, Linguistik, Geschichte. Für das Publikationswesen bedeutet dies, dass sich die wenigen spezialisierten Zeitschriften gegen die Konkurrenz der anderen Fächer behaupten müssen. Zudem macht der Roma-Forschung die Erblast ihrer rassistischen Geschichte zu schaffen. Ein Konflikt, der bis heute virulent ist, wie etwa die Polemik um die „Gypsy Lore Society“ beweist.
Britischer Platzhirsch
An dieser kam, seit ihrer Gründung 1888, niemand vorbei, der sich wissenschaftlich für Roma interessierte. Hier war versammelt, was in der „Zigeunerforschung“ Rang und Namen hatte. Die Gelehrten und Hobbyforscher stürzten sich auf die Volksgruppe wie Insektensammler auf exotisch schillernde Käfer. Allem „Reinblütigen“, „Unverfälschten“ jagten sie hinterher, immer dem „echten Zigeunertum“ auf der Spur. Diese Haltung, in der romantische Begeisterung und rassistische Prämissen verschmolzen, blickt einem auch aus den alten Jahrgängen des Vereinsorgans, des Journal of the Gypsy Lore Society (JGLS), entgegen. Spätere Kritiker prägten dafür einen eigenen, wenig schmeichelhaften Begriff: „Gypsylorism“.
Nichtsdestotrotz legte das Journal „den Grundstein für das interdisziplinäre Forschungsgebiet, das heute als Romani/Gypsy Studies bekannt ist“, betont der Romani-Linguist Yaron Matras, der die Redaktion 1999 bis 2017 leitete. Ihm ist es zu verdanken, dass aus dem verstaubten Periodikum ein modernes akademisches Journal von Weltrang wurde. Doch diesen Richtungsschwenk – und die Namensänderung in Romani Studies – konnte die neue Redaktion 1999 nur mit Mühe durchsetzen. Eine Resolution des Vorstands, in der sich die Gesellschaft erstmals kritisch mit ihren Ursprüngen auseinandersetzte, kam überhaupt erst 2016 zustande, und am traditionellen Namen „Gypsy Lore Society“ hält die alte Garde sogar heute noch fest, aller Kritik zum Trotz. Bei den Romani Studies ist allerdings derzeit ein Umbruch zu erkennen. Read the rest of this entry »
Oktober 17th, 2024 |
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Einrichtungen, Facts & Figures, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV
2001 ging in Budapest der erste Roma-Radiosender Ungarns auf Sendung. Das legendär gewordene „Radio C“ bestand zehn Jahre lang.
(Quelle/pdf)
August 27th, 2024 |
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Einrichtungen, Internet & Blogothek, Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Neues Presse- und Politikmonitoring zu Sinti und Roma: Wöchentlicher Newsletter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Seit April 2024 setzt der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ein systematisches Presse- und Politikmonitoring-Projekt um. Gefördert wird dieses vom Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma. Ziel ist, durch dieses Monitoring Selbstorganisationen, zivilgesellschaftliche Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen und mit der Thematik befasste Institutionen wöchentlich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und über relevante Inhalte in der Medienberichterstattung zu informieren. Daher stellt der Zentralrat einen wöchentlichen Newsletter per E-Mail zur Verfügung. Dieser enthält eine Sammlung relevanter Berichterstattung sowie politischer Vorgänge zu Themen der Minderheit der Sinti* und Roma* sowie dem Themenbereich Antiziganismus.
Sie können sich hier für den Newsletter anmelden.
(Text: Zentralrat)
August 13th, 2024 |
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Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht
Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Artikel von Mario Ruhmanseder: „Roma-Durchreiseplatz: Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, bebildert mit einer Drohnenaufnahme von einigen Wohnwägen auf dem Durchgangsplatz in Pichling (Linz). Wir haben den Österreichischen Presserat eingeschaltet (und waren offenbar nicht die Einzigen, die an dieser rassistischen Stimmungsmache Anstoß nahmen). Nun hat sich das zuständige Gremium des Presserats mit dem Fall befasst und ist zu folgender Beurteilung gelangt – der Entscheid ergeht als Schreiben an die Chefredaktion von krone.at:
Der Senat 2 des Presserats befasste sich aufgrund mehrerer Mitteilungen mit dem Beitrag „Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“, erschienen am 07.03.2024 auf „krone.at“. [...] Mehrere Leserinnen und Leser, darunter auch ein Vertreter des Vereins Roma-Service, wandten sich wegen des Beitrags an den Presserat und kritisierten ihn als diskriminierend gegenüber Roma und Sinti. Der Artikel bediene mehrere antiziganistische Stereotype und verunglimpfe eine ganze Ethnie, etwa durch die Bezeichnung als „aggressive Volksgruppen“ in der Überschrift sowie den Zusatz „Roma-Durchreiseplatz“.
Der Senat hält es für angemessen, Ihnen die Kritik der Leserinnen und Leser auf diesem Weg zur Kenntnis zu bringen. Aus medienethischer Sicht sind sowohl Pauschalverunglimpfungen als auch Diskriminierungen aus ethnischen Gründen generell unzulässig (Punkte 7.1 und 7.2 des Ehrenkodex für die österreichische Presse). Nach Auffassung des Senats weist insbesondere die Formulierung „aggressive Volksgruppen“ ein pauschalierendes Element auf und ist geeignet, Ressentiments bzw. Vorurteile gegenüber Roma und Sinti zu schüren (vgl. u.a. die Entscheidungen 2014/023, 2016/209 und 2018/199). Allerdings berücksichtigt der Senat, dass der vorliegende Beitrag im Nachhinein abgeändert und der Begriff „aggressiv“ aus der Überschrift entfernt wurde; mittlerweile ist bloß noch von „Volksgruppen“ die Rede. Read the rest of this entry »
Juli 16th, 2024 |
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Einrichtungen, Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, dROMa (Magazin)
Roma sam
Radio Burgenland: 20.5.2024 | (Palal te schunel)

I Roma-redakcijona le ORF-istar Burgenland jek nevi serija kerel. „Romengere-papruschengere neviptscha andi Austrija“ butschol o anav le serijakere redostar, kaj o cile Romengere-papruschengere neviptscha, save andi Austrija del, angle terdscharde on. Erschtivar, amaro reporteri Adi Gussak, o papruschengero nevipe dROMa le farajnistar Roma-Service eknaj feder aun peske dikel.
O erschti Romengero-papuruschengero nevipe ando Burgenland angle valami 30 berscha dija: Romani Patrin o anav le papruschengere nevipestar sina, savo le agune farajnistar Roma le beschipeha andi Erba, ar dim ulo. O adiveseskero schero le farajnistar Roma-Service, Emmerich Gärtner-Horvath, imar ande oja cajt uso keripe le medijumistar use sina. Le keripeha le farajnistar Roma-Service ando bersch 2004 te o papruschengero nevipe dROMa kerdo ulo, savo ada bersch leskero 20-berschengero jubilejum mulatinel. „Amaro papruschengero nevipe ande duj tschibtscha ar dim ol – andi nimtschki taj ando Burgenland-Romani. Ada use te ledschel, hot Roma ande lengeri tschib informaciji pedar lengeri flogoskeri grupn te uschtiden taj te o gadsche pumen tematschenca andar i flogoskeri grupn donde schaj bescharen“, afka o Emmerich Gärtner-Horvath.
O papruschengero nevipe dROMa saki triti masek ari al taj pedar i kultura, historija taj pedar aktujeli tematscha la flogoskera grupnatar le Romendar andi Austrija taj dur pedar o granici ari, phukal. Afka le genaschtschen te o schajipe hi, buteder pedar i situacija le Romendar ande avre europitike vilagi te schunel. O alav „drom“, „Weg“ butschol taj „ROM“ upri flogoskeri grupn te sikal, savake o medijum terdschol. Taj o papruschengero nevipe uso siklipe, uprelikeripe taj uso entviklinipe la tschibtschatar Burgenland-Romani use ledschel, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath.
O dschene la redakcijonatar hi o scheroskero redakteri Roman Urbaner, o layouteri Franz-Josef Schimpl, o farajniskero schero Emmerich Gärtner-Horvath taj o Josef Schmidt, savo o kordinatori taj o prikbeschaschi hi taj savo imar sajt o erschti ardipe le papruschengere nevipestar ando bersch 2004 andi „dROMa“-redakcijona butschalinel. Read the rest of this entry »
Juli 3rd, 2024 |
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Dokumente & Berichte, Einrichtungen, Medien & Presse
Deutschland: Das vom Dokumentations- und Kulturzentrum gemeinsam mit dem Zentralrat herausgegebene Magazin „Newess“ erscheint im jährlichen Rhythmus. Der „Newess 2023“ (was auf Romanes „Neuigkeiten“ bedeutet) informiert in der Form eines Jahresrückblicks über die Arbeitsschwerpunkte beider Institutionen.
→Download Newess 2023 (PDF)
Schwerpunkt des „Newess 2023“ ist der Neubau des Dokumentations- und Kulturzentrums sowie die Neukonzeptionierung und Erweiterung unserer Dauerausstellung. Als am 16. März 1997 das Dokumentations- und Kulturzentrum in Heidelberg eröffnet wurde, war dies ein stolzer Moment für die gesamte Minderheit. Bis heute ist die Dauerausstellung über den nationalsozialistischen Holocaust an 500.000 Sinti und Roma im NS-besetzten Europa in ihrem Umfang einzigartig und trägt auf mehr als 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche zur historischen Bewusstseinsbildung über dieses Menschheitsverbrechen bei.
In Zukunft werden die 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Europa und ihre Beiträge zur Kulturgeschichte ihrer Heimatländer stärker im Fokus stehen. Der Schwerpunkt beleuchtet die Neubaupläne, von der architektonischen Planung durch ein renommiertes Stuttgarter Büro über die Elemente der neuen Dauerausstellung bis zum Aufbau einer Sammlung von Objekten und Zeugnissen, die die Geschichte unserer Minderheit erzählen.
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Mai 23rd, 2024 |
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Medien & Presse, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 22.5.2024 | 7:50 min
Kongreso uso Roma mediji taj informacija usi aktujeli situacija
Roma organisaciji andi Slovenija internacijonali konferenca la temaha mediji ando 21. maj ande Murska Sobota telikerde. O Jožek Horvath (Muc) jek le organisacijendar hi, savo kamla, hot o mediji te pedar o bibastalo keripe le Romenca taj Sintijenca ando jekoschne schtotscha phukado taj sikado te ol. Mindenfelitiki mediji andar i Austriija, Slovenija, Horvacko taj aver vilagi pedar pumari buti phukan. O khentanbeschipe andi Murska Sobota le jekoschne redakcijengere butjaschenge o pomoschago te del, te pedar situacjij andar o mindenfelitiki vilagi, kaj rasismus taj diskriminacija kerdi ol sikado taj phukado te ol.
Roma-Organisationen aus Slowenien haben am 21. Mai 2024 nach Murska Sobota zum Kongress zum Thema Medien geladen. Jožek Horvath (Muc) ist einer von den Organisatoren und möchte, dass Roma-Medien auch auf die Situation der Roma hinweisen, wo Ungerechtigkeit und Diskriminierung geschieht. Roma-Medienvertreter aus Österreich, Slowenien, Kroatien und anderen europäischen Ländern nahmen an dem Kongress teil.
(Beitrag: TV Erba)
März 25th, 2024 |
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Interview, Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
BR24 Medien, 23.3.2024, 31:40 Min.
Podcastfolge: Warum müssen wir anders über Sinti und Roma berichten?
Antiziganismus, also Rassismus gegenüber Sinti und Roma, ist immer noch weit verbreitet in unser Gesellschaft. Und Medien tragen dazu bei. Das passiert zum Teil ohne Absicht, aber trotzdem mit problematischen Folgen. Welche Muster gibt es da und wie entstehen sie? Was passiert zum Beispiel beim „Othering“? Und welche Ansätze gibt es, um die Berichterstattung zu verbessern? Linus Lüring spricht mit Carmen Glink Buján und Georgi Ivanov von „Amaro Foro“. Der Verein bietet Trainings für Medienschaffende zu Antiziganismus an und beobachtet gezielt die Berichterstattung über Sinti und Roma. Auch Markus End, Wissenschaftler am Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU Berlin, untersucht das Bild von Sinti und Roma in den Medien. Im Interview erklärt er vier zentrale Darstellungsmuster, die er kritisch sieht.
(Beitrag und Text: BR24 Medien)
März 17th, 2024 |
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Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Am 7. März 2024 erschien auf Krone.at ein Artikel von Mario Ruhmanseder, der im Oberösterreich-Ressort für die Stadt Linz zuständig ist. „Roma-Durchreiseplatz: Aggressive Volksgruppen mutieren zu Dauercampern“ liest man da in fetten Lettern, bebildert mit einer Drohnenaufnahme von einigen Wohnwägen auf einem Halteplatz. Aggressive Volksgruppen? Wir finden: ein Fall für den Österreichischen Presserat.
Der Artikel betrifft Fahrende, mutmaßlich Sinti bzw. Roma, auf dem Durchgangsplatz in Pichling (Linz). Es wird hier unter Aufbietung zahlreicher bekannter antiziganistischer Stereotype (siehe unten) Stimmung gegen eine dort anwesende Personengruppe – und die Volksgruppe der Roma und Sinti insgesamt – gemacht.
Insbesondere wird – prominent in der Überschrift (wie sie ja zum Beispiel auch in den Voransichten auf Social Media aufscheint) – diese vulnerable ethnische Minderheit als Ganzes durch die Wortwahl als „aggressive Volksgruppen“ gebrandmarkt: Das Wort „Volksgruppe“ verweist in ihrem allgemein üblichen (und auch rechtlich definierten) Bedeutungsgehalt schließlich nicht auf eine konkrete Gruppierung von Individuen, sondern auf die Ethnie an sich. So ist der Begriff „Volksgruppe“ im Sinne von „ethnischer/nationaler Minderheit“ beispielsweise auch dem österreichischen „Volksgruppengesetz“ zugrundegelegt. Die Begrifflichkeit ist definiert. Eine physische Ansammlung von Personen, die ihrerseits einer Volksgruppe angehören, benennt sie nicht.
Hinzu kommt, dass ja auch bereits im Titel selbst anhand des Schlagwortes „Roma-Durchreiseplatz“ klar gemacht wird, welche ethnische Minderheit gemeint ist. Die Unterscheidung zwischen spezifischer Personengruppe (den anwesenden Familien) und gesamter Volksgruppe (Roma und Sinti) wird in der Überschrift semantisch aufgelöst; die Wörter „Roma“, „aggressiv“ und „Volksgruppen“ hingegen werden im Titel miteinander verknüpft. Somit wird die gesamte Ethnie öffentlich stigmatisiert und als vermeintliche Bedrohung und Last für die Allgemeinheit diffamiert.
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Dezember 17th, 2023 |
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Einrichtungen, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte
Volksgruppe der Roma: Es braucht mehr als die Anerkennung am Papier
Vor 30 Jahren wurde die Volksgruppe der Roma anerkannt. Gegen Diskriminierung kämpft man heute nach wie vor, aber das Selbstbewusstsein ist gewachsen.
→zum Artikel in der Krone
Zum Jubiläum erschien in der Kronen-Zeitung ein Artikel von Carina Fenz, der auf die letzten 30 Jahre der Volksgruppe zurückblickt – und dabei auch den Verein Roma-Service vorstellt (dessen zweisprachiges Magazin dROMa die Autorin sichtlich genau gelesen hat).
„Meine Volksgruppe darf keine Nachteile haben, wenn sie zu ihrer Identität steht“, zitiert der Artikel den Vorsitzenden des Roma-Volksgruppenbeirats Emmerich Gärtner-Horvath vom Verein Roma-Service. „Mit Ausgrenzung und Diskriminierung hat man aber nach wie vor zu kämpfen“, konstatiert auch der Artikel. Die rassistischen Leserpostings unter dem Krone-Text liefern dazu auch gleich das passende Anschauungsmaterial.