Musik

Forschinipe usi muschika

Januar 25th, 2016  |  Published in Musik, Radio & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
4.1.2016 | (on demand)

ursula_hemetek_und_ruza_nikolic-lakatosI Ursula Hemetek muschikakeri visen­schoft upro instituto la muschika­kera visen­schofta­tar upri univer­siteta Betschi schtu­die­rintscha, kaj oj 1987 promo­virintscha. Ando glajchi bersch, le Walter Deutschistar ojs projektos­keri butscha­schi­kija upro instituto le flogos­kere muschi­ka­kere for­schi­nipeske akardi li uli. 2001 lakeri habi­lita­ci­jona andi etno muschi­ka­keri logija upri uni­ver­si­teta Betschi usi muschika le etni­schi taj religi­jona­kere tschu­li­pen­dar andi Austrija uschti­dija.

La Hemetekakero centrali forschinipeskero than i muschika le tschuli­pen­dar hi. Oj igen sora­le le terdscho­ji­peske la fochis­kera riktscha­tar ando inter­na­cijo­nali etno muschi­ka­kero diskurs, ande pe beschar­tscha. I Ursula He­me­tek usi muschi­ka le tschu­lipen­dar andi Austrija forschi­nen, butvar i mu­schika le Romendar, le bur­gen­landi­tike horvacken­dar taj le bosni­ti­ken­dar ande Betschi. Ada dikipe te ande pri sikli­pes­keri buti ande bescha­rel. Oj o tschu­lipen­gero phari­pes­kero gendo upro insti­tuto le flogos­kere muschi­kakere forschi­ni­pestar taj la etno muschi­kakera logi­jatar kertscha taj upre bu­teder austri­tike uni­ver­si­tetscha use lakeri tema, sikal. Read the rest of this entry »

Forschung zur Musik von Minderheiten

Januar 25th, 2016  |  Published in Musik, Radio & TV, Wissenschaft

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4.1.2016 | (on demand)

Ursula Hemetek, 2014 (Foto: Stocicev/Wikipedia, CC BY-SA 3.0)Ursula Hemetek studierte vergleichende Musikwissenschaft am Institut für Musik­wissen­schaft an der Universität Wien, wo sie 1987 pro­mo­vierte. Im selben Jahr wurde sie von Walter Deutsch als Projekt­mit­arbei­terin ans Institut für Volks­musik­for­schung ge­holt. 2001 er­folg­te ihre Habi­li­ta­tion in Ethno­musiko­logie an der Uni­ver­si­tät Wien zur Musik der ethni­schen und religiö­sen Minder­heiten in Österreich.

Hemeteks zentrales Forschungsgebiet ist die Musik von Minder­heiten. Sie ist maß­geb­lich an der Etablie­rung der Fach­rich­tung im inter­natio­na­len ethno­musiko­lo­gi­schen Diskurs betei­ligt. Ursula He­me­tek forscht zur Musik von Min­der­heiten in Österreich, ins­be­son­dere der Roma, der burgen­län­di­schen Kroaten und der Bosnier in Wien. Diesen Fokus setzt sie auch in ihrer Lehr­tätig­keit. Sie schuf den Min­der­heiten­schwer­punkt am Institut für Volks­musik­for­schung und Ethno­musi­ko­logie und unter­rich­tet an meh­re­ren öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten zu ihrem Thema. Seit 2011 ist Ursula Hemetek Leiterin des Instituts für Volks­musik­for­schung und Ethno­musi­ko­lo­gie an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst Wien. Sie gibt uns Ein­blicke in die Schwer­punkte ihrer For­schungs­tätig­keit. Mehr darü­ber in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

♫ Bastali boschitscha!

Dezember 24th, 2015  |  Published in Allgemeines, Musik

“Vive le vent – version manouche”
von Billy Hassli, Sano Weiss und Tickno Weisse:
Mit diesem Youtube-Fundstück aus Frankreich,
einer Sintiswing-Version von Jingle Bells,

wünschen wir Ihnen
schöne Weihnachten!

Latschi boschitscha kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa!

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♫ Mindj Panther (Welt-Roma-Tag 2014 in Berlin)

November 30th, 2015  |  Published in Musik

O Fonogramiskero Archivo

Oktober 25th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV, Wissenschaft

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12.10.2015 | (on demand)

Phonogrammarchiv der ÖAW (Foto: uzh.ch)O Fonogramiskero Archivo la Austritika Akade­mi­jatar la Visen­schof­ta­tar jek insti­tuto la austri­tika akade­mi­jatar la visen­schoftatar le be­schi­peha ande Betschi hi. 1899 ojs visen­schoft­­lichi hangoskero archi­vo kerdo lo ulo taj o lek phu­rane­der audijo­vi­sujlei archivo le themstar hi lo. O Fono­gramis­kero Archivo sajt pro keri­pe taj pal o angle dipe la aka­de­mi­jatar, vakeri­pes­kere upre liptscha taj te muschi­ka­kere falati khetan kedija. Barika­nipe upre jek bulhi doku­men­ta­cija tschito ol. Pedar sako upre lipe te jek pisi­nipe kerdo ol, savo infor­ma­ciji pedar o upre limo dscheno, o vodi­nipes­kere koji le upre li­pestar taj o tech­ni­schi koji sikal. 1999 o histori­schi falati le Fono­gramis­kere Archi­vistar (1899-1950) ando themes­kero regis­teri la UNESCO-ja­tar „Memory of the World“ upre lim ule.

I dujti direkterkija la etnomusikologija­tar taj romanisti­katar, Christiane Fennesz-Juhasz, and dikipe ando bari­kano khe­tan kedipe le Mozes Hein­schinkistar taj la Milena Hübsch­mannovátar, del.

Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Das Phonogrammarchiv

Oktober 24th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV, Wissenschaft

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12.10.2015 | (on demand)

Roma-Tondokumente im Phonogrammarchiv: Vortrag von Christiane Fennesz-Juhasz in Schlaining 2015 (Foto: Roma-Service)Das Phonogrammarchiv ist ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissen­schaften mit Sitz in Wien. Es wurde 1899 als wissen­schaft­li­ches Schallarchiv gegrün­det und ist das älteste audiovisuelle Archiv der Welt. Das Phono­gramm­archiv sammelte seit seiner Grün­dung ge­mäß seiner Bestim­mung durch die Aka­demie sowohl Sprachaufnahmen als auch Musikstücke. Man legt beson­de­ren Wert auf eine um­fang­reiche Doku­men­ta­tion. Jede Auf­nahme wird in der Regel durch ein aus­führ­li­ches Protokoll ergänzt, das unter anderem Infor­ma­tio­nen über die auf­genom­me­nen Per­sonen, die Begleit­umstände der Auf­nahme sowie tech­ni­sche An­gaben enthält. 1999 wurden die histo­ri­schen Bestände des Phono­gramm­archivs (1899-1950) in das Welt­re­gis­ter der UNESCO „Memory of the World“ ein­ge­tragen.

Bei den Schlaininger Gesprächen gab die stell­ver­tre­tende Direk­to­rin der Ethno­musiko­logie und Romis­tik, Christiane Fennesz-Juhasz, Ein­blick in die einzig­artige Roma-Samm­lung von Mozes Heinschink und Milena Hübschmannová.

Mehr darüber hören Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Blumajakere nimtschke „Gypsy“ schlogertscha

Oktober 10th, 2015  |  Published in Musik

Bluma (Foto: SchlagerPlanet)La Blumajakero hango jek keverinipe andar „Gipsy“ hangi, Balkan-Beats, taj moder­ni pop hangi schi­poj­kaha, bischo­tiha, bum­baha taj sakso­fon hi. Phenel afka o rbb, hot i banda hi, savi akan ojs bari­kani nimtschki schlo­geris­keri banda andi Germanija haund­lim ol. Bojd i Bluma ojs ang­lutni grupn le Andreas Gabalieri­ha dro­meske dscha­la. Jessica Sperlich la­ke­ro anav hi, oj butvar ando vake­ripe pedar pro dad, savo Sinto hi taj imar mulo vake­rel, lakeri daj Schwä­bin hi. Lakeri tscha­jen­geri cajt ando cirkus Sperlich sina. Oj te upro klische „Zigeu­ner“ be­scha­rel ekso­ti­schi schu­ka­ripe del taj o naphand­lipe, per­nan­ge la fesch­tima roklaha: „Me kama­hi le rasi­giske, jagali­peske taj kami­peske bute­der koja andi Ger­mani­ja te del“, phentscha oj ande jek va­keripe.

(dROMa-Red.)

Blumas deutsche Gypsy-Schlager

Oktober 1st, 2015  |  Published in Musik

Barfuß durch Deutschlands Schlager-Rummel: Bluma„Die Band Bluma macht Balkan-Pop mit deutschen Texten: Gesun­gen wer­den sie von einer charis­ma­ti­schen Frontfrau. (…) Blumas Sound ist eine Mischung aus Gipsy-Klän­gen, Balkan-Beats, und moder­nen Popsounds – mit Klarinette, Akkordeon, Kontra­bass und Saxophon.“ So be­schreibt rbb die Band, die nun als große neue Hoff­nung der deut­schen Schlager­szene ge­han­delt wird. Dem­nächst geht Bluma sogar als Vor­gruppe mit Andreas Gabalier (Foto) auf Tour.

Benannt ist die Ethno-Schlager-Kombo nach dem Sinti-Namen ihrer Sän­ge­rin, Jessica Sperlich, die in Inter­views auch oft auf ihre Sinti-Wur­zeln (ihr früh ver­stor­be­ner Vater war Sinto, ihre Mutter ist Schwäbin) und ihre Kind­heit im „Zirkus Sperlich“ zu spre­chen kommt. Dabei setzt sie frei­lich auch gerne auf „Zigeuner“-Klischees, gibt die exotische Schön­heit, frei­heits­lie­bend, barfuß und mit bun­tem Rock: „Ich wollte dem Rassigen, Tempera­ment­vollen und Leiden­schaft­lichen mehr Raum in Deutsch­land geben.“, sagte sie etwa in ei­nem Interview. Und in der offi­ziel­len Biografie heißt es:

Die Sonne geht auf über Deutschland. Ein Hauch von Freiheit, Fernweh, und unbän­di­ger Lebens­lust weht über das Land! Es ist Zeit für Glück, Natürlich­keit und die Liebe. (…) Außer­gewöhn­lich wie der Sound ist auch die Lebens­ge­schichte von BLUMA. So hat sie über ihren Vater familiäre Wurzeln bei den Sinti, wuchs aber durch die Fami­lie der Mutter boden­ständig im tiefsten Schwaben auf. Ein kultu­rel­ler Spagat, der nicht hef­ti­ger sein könnte. „Bis zum achten Lebens­jahr sind wir jedes Jahr im Urlaub mit der großen Sinti-Fa­milie meines Vaters im Wohnwagen durch die Lande ge­fahren“, erinnert sich BLUMA. Zurzeit lebt die exoti­sche Schön­heit in Berlin. (…) BLUMA wildert auf „Mein Herz tanzt bunt“ nicht nur im heißblütigen Sound des fahrenden Volkes, son­dern sucht ihre Inspi­ra­tion ebenso in der viel­fäl­ti­gen (…) Popwelt. Read the rest of this entry »

Dresden: RomAmoR-Festival Hellerau

September 9th, 2015  |  Published in Kunst & Fotografie, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Vorurteile abbauen

In Dresden ist vorgestern im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau das inter­natio­nale Festival „RomAmoR“ gestar­tet, das sich als Hom­mage an die Sinti- und Romakulturen versteht. Dabei soll es kein Gipsy-Festival wie alle an­de­ren sein, sagen die Or­ga­ni­sa­to­ren.

(Weiter auf der Website des Deutschlandfunks)

Zur Seite des Festivals, 7.-27. September 2015

Ein Dirigent und sein Traum

August 27th, 2015  |  Published in Musik, Radio & TV

Riccardo Sahiti und sein Orchester (Foto: Programmankündigung rbb)Die Roma-und-Sinti-Philharmoniker

Ein Film von Margarete Kreuzer

Do., 27.8.2015 | 23:30 Uhr
RBB | NachtKultur/NachtMusik (Erstsendung: 25.1.2015/ARTE)

Es ist ein besonderes Symphonieorchester: Alle Mit­glie­der sind Sinti oder Roma, und alle sind Profis – klassisch aus­gebil­dete Musiker, die in Berufs­orches­tern in ganz Europa spie­len. So oft wie mög­lich finden sie zusam­men, um als Bot­schafter ihres Volkes ge­gen Klischees, Vertrei­bung und Ver­gessen anzu­spie­len. Ein Porträt eines un­gewöhn­li­chen Orchesters und sei­ner Mit­glieder.

Die Dokumentation begleitet das Orchester wäh­rend der Vorberei­tun­gen zu einem Konzert und ver­lässt mit einzel­nen Musikern immer wieder den musika­li­schen Kosmos, um einen Einblick ihr priva­tes Leben zu gewinnen. Im Mittel­punkt des Films steht der Dirigent Riccardo Sahiti, Gründer des Orches­ters und sein leiden­schaft­li­cher Spiritus Rector.

Sein Traum: Er möchte die „Roma und Sinti Philharmoniker“ zu einer festen Institution machen, um nicht länger um ihre Existenz ban­gen zu müssen. Ob Aus­wärtiges Amt, Zentral­rat deutscher Sinti und Roma oder Euro­päi­sches Parlament – Riccardo Sahiti, un­frei­willig auch Manager des Orches­ters, spricht überall vor. Der Film beglei­tet ihn aber auch auf einer sehr emotiona­len Reise in seine Heimat, den Kosovo, wo er Krieg und Vertreibung er­lebt hat; bei den Über­resten seines Geburts­hau­ses und am Grab seiner Mutter er­zählt Sahiti die Geschich­te seiner Familie, die für viele Kosovo-Roma steht. So entsteht das Porträt eines un­gewöhn­li­chen Orches­ters, das sich zu­gleich aus un­gewöhn­li­cher Perspek­tive einem ernsten Thema nähert. Dank der sympathi­schen und leiden­schaft­li­chen Prota­gonis­ten gelingt dies mit über­ra­schen­der Leich­tig­keit.

(Text: rbb-online.de)