Musik

In Prag beginnt 17. Roma-Festival „Khamoro“

Mai 25th, 2015  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Festivalauftakt in Prag: Mario Bihari (Foto: Khamoro)Mit einem Open-Air-Konzert begann am Sonntag­abend in Prag das bekann­teste Roma-Festival des Landes: „Khamoro“. Beim 17. Jahr­gang ste­hen in der letzten Maiwoche Konzerte, Seminare, Tanz- und Film­vor­füh­rungen zur Kultur der Roma bevor. Am Eröff­nungs­abend tra­ten bei der Kha­moro-Party am Moldau­ufer die Bands Terne Čhave und Jan Bendig sowie Mário Bihári und der Rapper Vladimir 518 auf. Im Rahmen des Festi­vals wird die Aus­stellung „Verschwun­dene Welt – Lety bei Písek“ im Tsche­chi­schen Zentrum, die der Geschichte des ehema­li­gen Konzentra­tions­lagers für Sinti und Roma ge­widmet ist. Das Festival findet zum zwei­ten Mal auch in Plzeň / Pilsen statt, diesmal im Rahmen des Kultur­pro­jekts „Europäische Kultur­haupt­stadt 2015“.

(Text: Radio Prag)

Luzviminda: Shirley Dimaano & Parno Graszt

Mai 10th, 2015  |  Published in Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
4.5.2015 (on demand)

Shirley Dimaano mit Parno GrasztLuzviminda: Shirley Dimaano & Roma-Band Parno Graszt

Die philippinische Sängerin Shirley Dimaano grün­dete mit Mit­glie­dern der Gipsy-Band Parno Graszt aus Ungarn die Grup­pe Luzviminda. Der Band­name wurde aus den Anfän­gen der drei großen Inseln der Phi­lippi­nen – Luzon, Visayas und Mindanao – ge­bildet. Von Shir­ley Di­maanos Können konnten sich die zahl­rei­chen Gäste bei ihrem Auf­tritt mit der Roma-Band Parno Graszt im OHO in Oberwart ein Bild machen. Die Roma-Band Parno Graszt (Weißes Pferd) wurde im Jahre 1987 in Ungarn gegrün­det. Seit ca. 18 Mona­ten gehen Shirley Dimaano und die Musiker der Roma-Band einen gemein­sa­men Weg. Die ver­schie­dens­ten Einflüsse – von phil­ippi­ni­schen bis hin zu latein­ameri­ka­ni­schen Musik­stilen – brachte sie in die Band mit, welche mit tra­di­tio­nel­len Roma-Klän­gen durch die begna­de­ten Musiker ver­eint wurden. So konn­ten sie mit ihrer groß­artigen Musik schon in vielen Län­dern Erfol­ge feiern. Mehr darüber er­fah­ren Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

(volksgruppen.orf.at)

Einen Konzertmitschnitt finden Sie hier.

Roma sam: Luzviminda

Mai 8th, 2015  |  Published in Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
4.5.2015 (on demand)

parnoLuzviminda: Shirley Dimaano & i prindschardi ungriki Romengeri-banda Parno Graszt

I filipinischi dschilaschkija Shirley Dimaano, dsche­­­nen­ca la gipsy-ban­­da­tar Parno Graszt an­dar o Ungri­­ko, i banda Luzvi­minda ker­­tscha. La ban­da­­­kero-anav andar o kes­­­di­pes­­­kere betov­­­tscha le trin bare fili­­­pi­­ni­­­schi inse­­­lenv­dar – Luzon, Visayas taj Mindanao ker­do ulo. La Shir­­ley Di­maano­­­jake o talen­to andi betschu­ja pasch­­­lar­do ulo. Pedar lake­­­ro dscha­­­nipe schaj pu­­­men­ge o but khe­ro­­­dasch­­­tscha use lake­ro dschi­­­la­jipe la Romen­­­gera-ban­daha Parno Graszt ando OHO Erba, jek ki­po kerde. I Romen­­geri-banda Parno Graszt ando bersch 1987 ando Ungri­ko ker­do ulo taj jek sim­­bol le naphand­li­­­peske hi. Sajt valami 18 ma­sek­­­tscha i Shirley Dimaano taj o muschi­­­kasch­­­tscha la Ro­­men­­­gera-ban­­­da­tar, jek khe­tano drom dschan. O min­­­den­­­fe­­li­­­tike and foji­­­nip­­­tscha – usar fili­pi­­ni­schi dschi latajn­­­ame­­­ri­­­ka­ni­schi muschi­­­ka­­­kere stil­tscha – oj andi ban­da peha lija, save le tra­di­­­ci­jo­­­neli Romen­­­gere-han­­­gi­jenca le baria­ne muschi­­­ka­­­schen­­­dar khe­tan keve­­­rim ule. Afka on imar ande but vilagi pu­ma­ra bari­­­kana muschi­kaha jeri­­­nip­tscha schaj mula­tinde. Uso khero­­­dasch­­­tscha pumare „na sako dive­ses­­­kere“ muschi­­­ka­­­kere stiliha jek gon­do pal te mukel kamna taj sako lengere kon­­­cer­­­tis­­­tar use jek na pobis­­­terdo mula­­­tin­tscha­­­go te ol. Bute­­­der pedar, schu­nen tumen andi sen­­­dung „Roma sam“ upro Radijo Bur­­­gen­­land.

(volksgruppen.orf.at)

♫ Internationaler Roma-Tag 2015

April 8th, 2015  |  Published in Musik

Mahala Raï Banda & Vali Rupita: „Gelem, gelem“

„Gelem, gelem“ ist die Hymne der Romabewegung. Der Liedtext, ver­fasst von Jarko Jovanović nach einer tradi­tio­nel­len Melodie, er­zählt von der Ver­fol­gung der euro­päi­schen Roma un­ter den National­sozialis­ten. Seinen Status als Roma-Hymne ver­dankt es der ers­ten inter­na­tio­nalen Konferenz, mit der die junge Roma-Bürgerrechts­bewegung 1971 in London ihren ersten Durch­bruch feierte: »Aus­gehend von der Exis­tenz einer so genann­ten „Romani-Nation“, erklärte man das Lied „Gelem, Gelem“ zur offiziel­len Hymne und ent­warf eine gemein­same Flagge. Das Motto „Opre Roma!“ wurde zum Wahl­spruch der sich for­mie­ren­den Romani-Bewe­gung und ihres Kampfes um gesell­schaft­liche Gleich­berech­ti­gung. Mit der Wahl des Terminus „Rom“ als offi­ziel­le Selb­stbezeich­nung soll­ten alte Vor­urteile über­wunden und ein neues Selbst­bewusstsein errun­gen werden.« (Mehr dazu auf: Rombase)

Lebensweg: Riccardo Sahiti

März 24th, 2015  |  Published in Musik

Riccardo M. Sahiti (Foto: Slovo21, via Radio Prag)Der Gründer und Leiter der Roma-und-Sinti-Phil­har­mo­niker er­zählt über sein Leben

volksgruppen.orf.at: Riccardo Sahiti ist ein Rom. Er wurde in Mitrovica, Kosovo, geboren und wohnt seit 22 Jahren in Frankfurt/M. Sein ganzes Leben hat er der Musik gewid­met. Schon als Kind spiel­te er Akkor­deon. Sein erstes Kla­vier schenkte ihm seine Schwes­ter: „Sie hat es in Mazedonien ge­kauft und mit einem Taxi zu uns nach Hause trans­por­tiert“, sagt Sahiti. Später stu­dierte er Dirigieren in Belgrad und spe­zia­li­sierte sich am Moskauer Konserva­torium in den Berei­chen Oper und sinfo­ni­sches Dirigieren. Nach seinem Ab­schluss wollte er zurück nach Belgrad. Seine Mutter riet ihm jedoch davon ab: „Das Leben hier wird gefährlich. Geh zu deiner Schwester nach Deutschland“, sagte sie. Es war 1992. Der erste Jugo­slawien­krieg hatte be­gon­nen. Für Sahiti begann eine Zeit des Suchens. Er wollte unbe­dingt als Dirigent arbeiten, bewarb sich ständig in ganz Europa. Auf seinen unzäh­ligen Fahrten traf er einmal im Zug die pol­ni­sche Zahnärztin Elisabeth. Sie ver­liebten sich und heira­te­ten. Diese Frau hat sein Leben ver­ändert. Sie war es, die ihn auf die Idee brachte, ein eige­nes Orchester zu grün­den: die Roma- und Sinti-Philharmoniker.

„Wir möchten das musikalische Erbe der Sinti und Roma pfle­gen“, erläutert der Dirigent. Fast 70 Musiker aus ganz Euro­pa sind heute Teil des Orches­ters. Sie treten in aus­ver­kauf­ten Konzert­sälen in Amster­dam, Prag, Budapest oder Berlin auf. Read the rest of this entry »

♫ Jazzta Prasta – Martin Lubenov

März 5th, 2015  |  Published in Film & Theater, Musik

Martin Lubenov ist einer der eigen­wil­ligsten Akkordeonisten un­se­rer Zeit: Virtuose, Komö­diant und Geschich­ten­erzäh­ler. Aus­gehend von der Romamusik des süd­li­chen Balkans und dem höchst anspruchs­vollen Ethnojazz Bulgariens hat er auf seinem Instru­ment eine eige­ne musika­lische Sprache geschaf­fen. (…), als Solist oder mit seinen drei aktuel­len Ensembles, dem Martin Lubenov Orkestar, Jazzta Prasta und dem Martin Lubenov Trio (…). Martin Lubenov ent­stammt einer Roma­familie aus Sofia (sein Vater spielte bereits Akkordeon beim berühm­ten Ibro Lolov Orkestar). Er stu­dierte Klassik, Jazz und tradi­tio­nelle Musik an der Universität Sofia, Jazz am Berklee College of Music in Boston. Um die Jahr­tau­send­wende fand er seinen Lebens­mittel­punkt in Wien (…): Mit seiner CD „Dui Droma“ (Zwei Wege), heraus­gegeben vom hollän­di­schen Label Connecting Cultures (2005), ist ihm einer der künstle­risch interes­san­tes­ten Beiträge zu inter­natio­naler Roma­kultur gelun­gen, es folgte das hoch­gelobte Ethnojazz-Album „Jazzta Prasta“.

Sein Doku-Porträt «Jazzta Prasta or Where are the Bulgarian Notes» (Regie: Andrey Slabakov, Camera Film Sofia, 2009) gewann im Septem­ber 2013 den Preis als bester Film beim 16. Mediterraneo Video Festival von Agropoli.

(Text: martinlubenov.eu)

dROMa 38 (2013): Gesungene Schätze

Januar 27th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Musik, dROMa (Magazin)

droma_38Herbst | Terno dschend 2013: Dschilade jeriniptscha
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30 Lieder der burgenländischen Roma, erst­mals zusam­men­gefasst in einem eige­nen Liederbuch: Das ist ein wei­te­rer klei­ner Meilen­stein, den wir Ihnen in diesem Sonder­heft prä­sen­tie­ren wol­len. „Lieder der burgen­län­di­schen Roma“ ent­stand im Rah­men der Initia­tive „Burgen­land singt“ und um­fasst tradi­tio­nel­les Liedgut der Burgen­land-Roma eben­so wie jenes der Lovara. Zu alten Über­liefe­run­gen ge­sel­len sich popu­läre Eigen­kom­posi­tio­nen, Nach­dich­tungen von Weih­nachts­liedern und ein zeit­genös­si­sches Kunstlied. Sechs dieser Lieder möch­ten wir Ihnen in diesem Heft (in z. T. ver­ein­fach­ter Nota­tion bzw. ge­kürzt) vor­stellen. Nach eini­gen Anmer­kun­gen zum Kultur­erbe der Roma-Musik­tra­dition kom­men die beiden Heraus­geber zu Wort: Christiane Fennesz-Juhasz vom Phono­gramm­archiv (ÖAW) legt die wissen­schaft­li­chen Hinter­gründe der Lieder-Doku­men­ta­tion dar; und Emmerich Gärtner-Horvath er­läu­tert die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Pro­jekts. Ein Inter­view mit Gustav „Tita“ Horvath von Romano Rath, Kind­heits­erin­ne­run­gen von Mongo Stojka und der Hin­weis auf ein Mammut­projekt zu „KZ-Musik“ run­den das Heft ab.

30 dschila le Burgenlanditike Romendar, erschti­var ande jek dschi­la­keri kenva khetan kedim ule: Ada papal jek tikni bari­kani joma hi, savi amen tumen­ge ande ada ardipe te sikal ka­maha. Andi kenva „Dschila le Romen­dar andar o Bur­gen­land“, savi telal i ini­cija­tiva „Burgen­land dschilal“ kerdi uli, tradi­cijo­neli dschila le Burgen­landi­tike Romen­dar taj le Lovarajen­dar ande hi. Pasche o phure dschila te prin­dschar­de ajgeni kom­po­si­cijon­tscha use hi, akor meg boschi­tscha­ne dschila taj jek cajt­ge­nö­sischi kunsta­keri dschili. Read the rest of this entry »

Jek dschivipe la muschikake

Januar 19th, 2015  |  Published in Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 12.1.2015 (on demand)

Stefan Pisti Horvath mit Roy Back (Foto: Stefan Horvath, via volksgruppen.orf.at)Stefan Pisti Horvath – ein Leben für die Musik

Ando novemberi 1956 ande tschule kurke valami 180.000 ungrike pedar i burgen­landi­tiki granica andi Austrija naschi gele. Jekosch­ne dsche­ne, fami­liji, dschuv­la, murscha taj tschave – on sa o pharo naschi gejipe upre pumen­de line, kaj pumen ando basta­lo noch­beris­kero vilago schaj re­tin­de. 1956 o Stefan Pisti Horvath ojs schov berschen­gero tschau pra daja­ha taj pre dadeha ando gav Großwarasdorf, Bur­gen­land alo. Odoj pre papustar o schukar instru­mento cimbal te cidel siklino.

Sajt leskero deschtriti dschivi­pes­kero bersch, o Pisti, sar lo les­kere pajta­schen­dar akar­do ol, an­do them dro­mes­ke hi. Ov ando lek bare­der hoteltscha taj ando lek feder habes­kere khera, cid­lahi. I holan­di­tiki kiralkija Beatrix, o presi­dentscha Mitterand taj Mubarak, i Hollywood schau­schpi­ler­kija Goldie Hawn taj but avre bari­kane dschene, leskeri muschi­ka te schunel usch­ti­dine.1993 la Austrija ande le André Helleris­keri show „Magneten“ upro Nimtschko Teateri München, fatre­tintscha. 1998 o triti than uso mula­tintscha­go „Krone der Volksmusik“ jerintscha. 2006 andi kenva „Zigeuner. Roma. Menschen.“ le Erich Maria Schnelleris­tar les­keri dschi­vi­pes­keri his­to­rija tel pisim uli. 2008 ojs erschti austri­tiko „Zigeuner­muschi­kaschi“ le ung­rike Duna TVistar akardo lo ulo, ande jek live-sen­dung te cidel. Buteder pedar o Stefan Pisti Horvath schu­nen tu­men andi sen­dung „Roma sam“ upro Radijo Burgenland. (volksgruppen.orf.at)

volksgruppen.orf.at: Im November 1956 flohen innerhalb weniger Wochen rund 180.000 Ungarn über die burgenländische Grenze nach Österreich: Einzelpersonen, Familien, Frauen, Männer und Kinder – sie alle nahmen die beschwerliche Flucht auf sich, um sich ins sicher scheinende Nachbarland zu retten. So auch Stefan Horvath. 1956 kam er als sechsjähriger Bub mit seinen Eltern nach Großwarasdorf, Burgenland. Dort lernte er von seinem Großvater, das wunderschöne Instrument Zimbal zu spielen.

Seit seinem drei­zehn­ten Lebens­jahr reiste „Pisti“, so wird er von seinen Freun­den genannt, in der Welt umher. Er spielte in den größten Hotels und bes­ten Restaurants. Unter anderen beka­men die hollän­dische Königin Beatrix, die bei­den Prä­siden­ten Mitterand und Mubarak, die Hollywood-Schau­spie­lerin Goldie Hawn und etliche an­dere Promi­nente seine Musik zu hören. Read the rest of this entry »

Pijanisto & komponisto Adrian Gaspar

Dezember 28th, 2014  |  Published in Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 15.12.2014 (on demand)

Adrian Gaspar (Foto: Julius Horvath, via volksgruppen.orf.at)O Adrian Coriolan Gaspar jek rumeni­tike-austri­tiko pijanis­to taj kom­po­nisto hi. O Gaspar ande Pojejena (Rumenija) taj te ande Mös­singen ojs dscheno jeka bara familija­tar upre bar­tschino, savi uso Romen­gero tschu­lipe keri­nel. Ov jek nimtsch­ka tschib­tscha­keri isch­kola ande Caransebeș kher rodija, kaj ov te pro erschti klavira­kero siklipe usch­ti­dija. 1996 pra famili­jaha andi Austrija lo alo. Usar 1998 dschi 2006 o muschi­ka­kero gimna­sijum Betschiste kher rodija. 2003 uso cidi­pes­kero beverb le Betschi­tike Muschi­ka­kere Ischko­lendar ov pre fala­toha Romanes-ke ojs lek ter­ne­der adive­sa­kero kompo­nisto pati­jardo ulo.

2005 o Adrian Gaspar o „Adrian Gaspar Orchestra“, savo ando austri­tike me­diji ojs i „lek terne­der ajgeni Jazz Big Band le themes­tar“ akardo ulo, kertscha. Aja banda o publi­kumis­kero pati­ja­ripe uso Austrian World Music Award 2006 usch­tidija. La „Adrian Gaspar Gypsy Comboha“, jek avro pro­jekto, savi pe upre Gypsy- taj Balkan muschika schpe­cija­li­sirin­tscha, ov 2007 o pomo­scha­gos­kero pati­ja­ripe le Austrian World Music Awarden­dar, jerintscha. Ando glajchi bersch ov o „Adrian Gaspar Trio“ kertscha, saveha ov ande Washing­ton D.C., London, Paris, Madrid, Berlin taj te ande Tunis kon­certscha cid­lahi.

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Pianist & Komponist Adrian Gaspar

Dezember 27th, 2014  |  Published in Musik, Radio & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland: 15.12.2014 (on demand)

Adrian Gaspar (Foto: AdrianGasparOfficial/Facebook)volksgruppen.orf.at: Adrian Coriolan Gaspar ist ein rumä­nisch-öster­rei­chi­scher Pianist und Kom­po­nist. Gaspar wuchs in Pojejena (Rumänien) und teil­weise auch in Mössingen als Mit­glied einer großen Familie auf, die zur Roma-Min­der­heit gehört. Er besuchte eine deutsch­spra­chige Schule in Caransebeș, wo er auch seinen ersten Klavier­unterricht erhielt. 1996 kam Adrian Gas­par mit seiner Fami­lie nach Wien. Von 1998 bis 2006 besuchte er das Musik­gym­na­sium in der Bundes­haupt­stadt. 2003 wurde er beim Wett­bewerb der Wiener Musik­schulen mit seinem Stück Romanes-ke als jüngster zeit­ge­nös­si­scher Kom­ponist aus­ge­zeichnet.

Vielseitiger Künstler

2005 gründete Adrian Gaspar das „Adrian Gaspar Orchestra“, das in den öster­rei­chi­schen Medien als die „jüngste eigen­stän­dige Jazz-Big-Band der Welt“ bezeich­net wurde. Diese Band erhielt den Pub­li­kums­preis beim Austrian World Music Award 2006. Mit der „Adrian Gaspar Gypsy Combo“, einem ande­ren Projekt, das sich aus­schließ­lich auf Gypsy- und Balkan­musik spezia­li­siert hat, ge­wann er 2007 den Förder­preis des Austrian World Music Award. Im selben Jahr grün­dete er das „Adrian Gaspar Trio“, mit dem er unter anderem in Washing­ton D.C., London, Paris, Madrid, Berlin und Tunis kon­zer­tierte. Read the rest of this entry »