Musik

Loyko (Jazzit, Salzburg)

April 27th, 2016  |  Published in Musik

Loyko ist ein Roma-Ensemble aus St. Petersburg in Russ­land. Die For­ma­tion wurde 1990 vom Vio­li­nis­ten Sergey Erdenko ur­sprüng­lich als Duo zu­sam­men mit Igor Staroselzev ge­grün­det. Vor­bild und Namens­geber für die Grup­pe war Loyko Sobar, ein le­gen­dä­rer Geigen­vir­tuo­se aus dem Russland des 19. Jahr­hun­derts, wel­cher auch zur Volks­grup­pe der Roma ge­hörte. Ser­gey Er­den­ko kam 1958 in Kha­ba­rovsk in Ost­sibi­rien zur Welt und ge­hört der Unter­grup­pe der so­ge­nann­ten Servitka-Roma an.

Weiterlesen auf gypsy-music.jimdo.com

Hier zu sehen ein Konzertmitschnitt vom 15.11.2015 im Jazzit in Salzburg.

„Djelem, Djelem“ (Šaban Bajramović)

April 8th, 2016  |  Published in Musik

„Djelem, Djelem“ („Gelem, gelem“) ist die Hymne der Roma-Bewegung, die – wie die blau-grüne Flagge und die Dach­be­zeich­nung Roma – beim ers­ten Roma-Welt­kongress am 8. April 1971 in London fest­gelegt wur­de. Der Lied­text, ver­fasst von Jarko Jovanović nach einer tra­d­itio­nel­len Me­lo­die, er­zählt von der Ver­folgung der euro­päi­schen Roma wäh­rend des Zwe­iten Welt­kriegs. (Mehr dazu auf: Rombase)

Zum heutigen Internationalen Roma-Tag hier der große ser­bi­sche Roma-Sänger Šaban Bajramović (1936-2008) mit sei­ner Ver­sion der Hymne aus dem Jahr 2006. Opre Roma!

♫ Ekrem Mamutovic Orchestra: Hit Cocek 2014

Februar 23rd, 2016  |  Published in Musik

Das Ekrem Mamutovic Orkestar ist eine Roma-Brass-Band aus Vranje, einer Stadt im Süd­osten von Serbien. Vranje liegt un­weit zur Grenze von Kosovo, Mazedonien und Bulgarien. Leiter des Orches­ters ist, wie der Name verrät, der Trompeten-Spieler Ekrem Ma­mu­to­vic, welcher einer der ältes­ten und tra­di­tions­reichs­ten Familien von Roma-Brass-Musi­kern in Ser­bien ent­stammt. Das Or­ches­ter wur­de ur­sprüng­lich in den 1920 Jahren von Ekrem Mamutovics Ur-Ur-Groß­vater Fejza Bakic unter des­sen Namen ge­grün­det. (…) Ekrem Mamutovic wurde 1982 in Vranje ge­boren. (…) Er be­suchte meh­rere Jahre die Musik-Hoch­schule von Vranje, wo er auch seinen Ab­schluss machte. Be­reits im Alter von 11 Jah­ren wurde er of­fi­ziel­les Mit­glied des Or­ches­ters sei­nes Groß­vaters, in dem auch sein Vater Dobrivoje Mamutovic mit­spielte. Read the rest of this entry »

Forschinipe usi muschika

Januar 25th, 2016  |  Published in Musik, Radio & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
4.1.2016 | (on demand)

ursula_hemetek_und_ruza_nikolic-lakatosI Ursula Hemetek muschikakeri visen­schoft upro instituto la muschika­kera visen­schofta­tar upri univer­siteta Betschi schtu­die­rintscha, kaj oj 1987 promo­virintscha. Ando glajchi bersch, le Walter Deutschistar ojs projektos­keri butscha­schi­kija upro instituto le flogos­kere muschi­ka­kere for­schi­nipeske akardi li uli. 2001 lakeri habi­lita­ci­jona andi etno muschi­ka­keri logija upri uni­ver­si­teta Betschi usi muschika le etni­schi taj religi­jona­kere tschu­li­pen­dar andi Austrija uschti­dija.

La Hemetekakero centrali forschinipeskero than i muschika le tschuli­pen­dar hi. Oj igen sora­le le terdscho­ji­peske la fochis­kera riktscha­tar ando inter­na­cijo­nali etno muschi­ka­kero diskurs, ande pe beschar­tscha. I Ursula He­me­tek usi muschi­ka le tschu­lipen­dar andi Austrija forschi­nen, butvar i mu­schika le Romendar, le bur­gen­landi­tike horvacken­dar taj le bosni­ti­ken­dar ande Betschi. Ada dikipe te ande pri sikli­pes­keri buti ande bescha­rel. Oj o tschu­lipen­gero phari­pes­kero gendo upro insti­tuto le flogos­kere muschi­kakere forschi­ni­pestar taj la etno muschi­kakera logi­jatar kertscha taj upre bu­teder austri­tike uni­ver­si­tetscha use lakeri tema, sikal. Read the rest of this entry »

Forschung zur Musik von Minderheiten

Januar 25th, 2016  |  Published in Musik, Radio & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
4.1.2016 | (on demand)

Ursula Hemetek, 2014 (Foto: Stocicev/Wikipedia, CC BY-SA 3.0)Ursula Hemetek studierte vergleichende Musikwissenschaft am Institut für Musik­wissen­schaft an der Universität Wien, wo sie 1987 pro­mo­vierte. Im selben Jahr wurde sie von Walter Deutsch als Projekt­mit­arbei­terin ans Institut für Volks­musik­for­schung ge­holt. 2001 er­folg­te ihre Habi­li­ta­tion in Ethno­musiko­logie an der Uni­ver­si­tät Wien zur Musik der ethni­schen und religiö­sen Minder­heiten in Österreich.

Hemeteks zentrales Forschungsgebiet ist die Musik von Minder­heiten. Sie ist maß­geb­lich an der Etablie­rung der Fach­rich­tung im inter­natio­na­len ethno­musiko­lo­gi­schen Diskurs betei­ligt. Ursula He­me­tek forscht zur Musik von Min­der­heiten in Österreich, ins­be­son­dere der Roma, der burgen­län­di­schen Kroaten und der Bosnier in Wien. Diesen Fokus setzt sie auch in ihrer Lehr­tätig­keit. Sie schuf den Min­der­heiten­schwer­punkt am Institut für Volks­musik­for­schung und Ethno­musi­ko­logie und unter­rich­tet an meh­re­ren öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten zu ihrem Thema. Seit 2011 ist Ursula Hemetek Leiterin des Instituts für Volks­musik­for­schung und Ethno­musi­ko­lo­gie an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst Wien. Sie gibt uns Ein­blicke in die Schwer­punkte ihrer For­schungs­tätig­keit. Mehr darü­ber in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

♫ Bastali boschitscha!

Dezember 24th, 2015  |  Published in Allgemeines, Musik

“Vive le vent – version manouche”
von Billy Hassli, Sano Weiss und Tickno Weisse:
Mit diesem Youtube-Fundstück aus Frankreich,
einer Sintiswing-Version von Jingle Bells,

wünschen wir Ihnen
schöne Weihnachten!

Latschi boschitscha kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa!

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♫ Mindj Panther (Welt-Roma-Tag 2014 in Berlin)

November 30th, 2015  |  Published in Musik

O Fonogramiskero Archivo

Oktober 25th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
12.10.2015 | (on demand)

Phonogrammarchiv der ÖAW (Foto: uzh.ch)O Fonogramiskero Archivo la Austritika Akade­mi­jatar la Visen­schof­ta­tar jek insti­tuto la austri­tika akade­mi­jatar la visen­schoftatar le be­schi­peha ande Betschi hi. 1899 ojs visen­schoft­­lichi hangoskero archi­vo kerdo lo ulo taj o lek phu­rane­der audijo­vi­sujlei archivo le themstar hi lo. O Fono­gramis­kero Archivo sajt pro keri­pe taj pal o angle dipe la aka­de­mi­jatar, vakeri­pes­kere upre liptscha taj te muschi­ka­kere falati khetan kedija. Barika­nipe upre jek bulhi doku­men­ta­cija tschito ol. Pedar sako upre lipe te jek pisi­nipe kerdo ol, savo infor­ma­ciji pedar o upre limo dscheno, o vodi­nipes­kere koji le upre li­pestar taj o tech­ni­schi koji sikal. 1999 o histori­schi falati le Fono­gramis­kere Archi­vistar (1899-1950) ando themes­kero regis­teri la UNESCO-ja­tar „Memory of the World“ upre lim ule.

I dujti direkterkija la etnomusikologija­tar taj romanisti­katar, Christiane Fennesz-Juhasz, and dikipe ando bari­kano khe­tan kedipe le Mozes Hein­schinkistar taj la Milena Hübsch­mannovátar, del.

Buteder pedar, schunen tumen andi sendung „Roma sam“ upro Radijo Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Das Phonogrammarchiv

Oktober 24th, 2015  |  Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Musik, Radio & TV, Wissenschaft

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
12.10.2015 | (on demand)

Roma-Tondokumente im Phonogrammarchiv: Vortrag von Christiane Fennesz-Juhasz in Schlaining 2015 (Foto: Roma-Service)Das Phonogrammarchiv ist ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissen­schaften mit Sitz in Wien. Es wurde 1899 als wissen­schaft­li­ches Schallarchiv gegrün­det und ist das älteste audiovisuelle Archiv der Welt. Das Phono­gramm­archiv sammelte seit seiner Grün­dung ge­mäß seiner Bestim­mung durch die Aka­demie sowohl Sprachaufnahmen als auch Musikstücke. Man legt beson­de­ren Wert auf eine um­fang­reiche Doku­men­ta­tion. Jede Auf­nahme wird in der Regel durch ein aus­führ­li­ches Protokoll ergänzt, das unter anderem Infor­ma­tio­nen über die auf­genom­me­nen Per­sonen, die Begleit­umstände der Auf­nahme sowie tech­ni­sche An­gaben enthält. 1999 wurden die histo­ri­schen Bestände des Phono­gramm­archivs (1899-1950) in das Welt­re­gis­ter der UNESCO „Memory of the World“ ein­ge­tragen.

Bei den Schlaininger Gesprächen gab die stell­ver­tre­tende Direk­to­rin der Ethno­musiko­logie und Romis­tik, Christiane Fennesz-Juhasz, Ein­blick in die einzig­artige Roma-Samm­lung von Mozes Heinschink und Milena Hübschmannová.

Mehr darüber hören Sie in der Sen­dung „Roma sam“ auf Radio Bur­gen­land.

(volksgruppen.orf.at)

Blumajakere nimtschke „Gypsy“ schlogertscha

Oktober 10th, 2015  |  Published in Musik

Bluma (Foto: SchlagerPlanet)La Blumajakero hango jek keverinipe andar „Gipsy“ hangi, Balkan-Beats, taj moder­ni pop hangi schi­poj­kaha, bischo­tiha, bum­baha taj sakso­fon hi. Phenel afka o rbb, hot i banda hi, savi akan ojs bari­kani nimtschki schlo­geris­keri banda andi Germanija haund­lim ol. Bojd i Bluma ojs ang­lutni grupn le Andreas Gabalieri­ha dro­meske dscha­la. Jessica Sperlich la­ke­ro anav hi, oj butvar ando vake­ripe pedar pro dad, savo Sinto hi taj imar mulo vake­rel, lakeri daj Schwä­bin hi. Lakeri tscha­jen­geri cajt ando cirkus Sperlich sina. Oj te upro klische „Zigeu­ner“ be­scha­rel ekso­ti­schi schu­ka­ripe del taj o naphand­lipe, per­nan­ge la fesch­tima roklaha: „Me kama­hi le rasi­giske, jagali­peske taj kami­peske bute­der koja andi Ger­mani­ja te del“, phentscha oj ande jek va­keripe.

(dROMa-Red.)