Veranstaltungen & Ausstellungen

„Djelem Djelem Festival 2026“ in Dortmund

August 27th, 2026  |  Published in Veranstaltungen & Ausstellungen

Djelem Djelem 2026: das größte Roma-Kulturfestival in Deutschland Vom 28. August bis zum 27. September 2026 findet in Dortmund das 13. „Djelem Djelem Kunst- und Kul­tur­fes­ti­val“ statt

Mit Musik, Theater, Film, Kunst, Bildungsveranstaltungen, Diskussionen und Begegnung bringt das Festival auch in diesem Jahr ein viel­fältiges Pro­gramm an unter­schied­lichen Orten in Dortmund zusam­men. Orga­nisiert wird das Festival unter ande­rem von Romano Than e.V., Roma Center e.V. und der Stadt Dortmund. Das Festival schafft Räume für kultu­relle Begeg­nung, Austausch und gesell­schaft­liche Debatten und macht die Vielfalt der Roma- und Sinti-Com­munitys sichtbar. Das Roma Center ist in diesem Jahr mit mehreren Ver­anstal­tun­gen im Pro­gramm ver­treten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Alle sind herzlich willkommen! Eine Anmel­dung ist nicht erfor­derlich, sofern bei der jewei­ligen Ver­anstal­tung nichts anderes an­gege­ben ist. Das Gesamt­pro­gramm des „Djelem Djelem Festivals“: → Download (pdf)

Das Programm:

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Gedenken: Kranzniederlegung des Parlaments

August 3rd, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Emmerich Gärtner-Horvath bei der Kranzniederlegung (Foto: Parlamentsdirektion/​Bernadette Sattler-Remling)Das österreichische Parla­ment ge­denkt der Opfer des NS-Völker­mords an Roma und Sinti: Kranz­nie­der­le­gung der Par­la­ments­spitze zum na­tio­na­len Ge­denk­tag

Wien (PK) – Zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag für Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze [am 2. August] ge­dachte das Parla­ment am 31. Juli mit einer Kranz­nieder­legung im Weihe­raum beim Äußeren Burgtor am Heldenplatz.

Die Parlamentsspitze wurde dabei durch Bundesrats­prä­siden­tin Christine Schwarz-Fuchs, Zwei­ten Natio­nal­rats­präsi­denten Peter Haubner und Drit­ter National­rats­präsi­dentin Doris Bures ver­treten. Die Kranz­nie­der­le­gung er­folgte ge­mein­sam mit dem Vor­sitzenden des Volks­grup­pen­bei­rates der Roma Emmerich Gärtner-Horvath und seinem Stell­ver­tre­ter Andreas Sarközi.

Rosenkranz: Erinnerung aufrecht halten und für die Zukunft sorgen
„In einem beispiellosen Zivilisationsbruch ist Roma und Sinti damals ihre Würde, ihre Heimat und ihr Leben genom­men worden. Das Gedenken ist ein Auftrag an uns alle, mensch­lich und wachsam zu sein und alle jene zu schützen, die aus­gegrenzt werden“, erklärte National­rats­präsident Walter Rosenkranz zu diesem Anlass. Damit sei der nationale Gedenktag ein stiller, aber eindringlicher Ruf an das Gewissen der Men­schen. Das Parla­ment bekenne sich an diesem Tag zu seiner Ver­antwor­tung, die Erin­nerung aufrecht zu halten und Sorge für die Zukunft zu tragen.

Schwarz-Fuchs: Würde und Gleichberechtigung muss jeden Tag ver­tei­digt werden
Die Namen und Lebensgeschichten der ermordeten Roma und Sinti dürften nicht hinter Zahlen ver­schwinden, forderte Bundes­rats­präsi­dentin Christine Schwarz-Fuchs. Erin­nerung heiße auch, Aus­grenzung und Vor­urteilen gegen­über Roma und Sinti heute klar ent­gegen­zu­treten. „Ihr Schicksal verpflichtet uns, Würde und Gleich­berechti­gung in unserer Gesell­schaft jeden Tag zu verteidigen“, so die Bundes­ratsvpräsidentin.

Haubner: Erinnern ist Auftrag, Minderheiten zu achten
Von den rund 11.000 Angehörigen der Volksgruppe der Roma und Sinti in Österreich seien etwa 90 Prozent Opfer des national­sozialis­tischen Terrors geworden, erklärte Zweiter National­rats­präsi­dent Peter Haubner. Read the rest of this entry »

Roma-Wallfahrt / Ladipe le Romendar Cejiste

Juli 15th, 2026  |  Published in Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Mariazell (Grafik: Blickwinkel.at)30. Roma-Wallfahrt nach Mariazell
30to Ladipe le Romendar Cejiste

Sonntag/Kurke, 9. August 2026

Im August 1996 wurde der Bittgang zur Magna Mater Austriae – nach dem Verbot durch die Natio­nal­sozia­lis­ten – von den öster­rei­chi­schen Roma-Verei­nen wieder ins Leben gerufen. Roma, Sinti, Lovara aus Öster­reich, Deutsch­land, Ungarn und ande­ren euro­päi­schen Ländern treffen sich seither all­jährlich in der Basilika Mariazell. Heuer findet die Roma-Wallfahrt zum 30. Mal statt. Weih­bischof Franz Scharl leitet die heilige Messe. Musi­kalisch wird die heilige Messe von Post Meridiem be­gleitet.

Ando august 1996 o molinipeskero dschajipe usi Dschelni Maria – palo fabot duach o na­cijo­nal­soci­ja­listscha – le aust­ritike Romen­ge­re-fa­rajn­tschen­dar papal upre lim ulo. Roma, Sinti, Lovara andar i Austrija, Ger­manija, Ungriko taj avre euro­pitike vila­gendar, akan sako bersch resen pumen andi bari khan­geri Cejiste. O „Ladipe le Ro­mendar“ ada­bersch, imar o 30to-var kerdo ol. O sente­limo baro raschaj Franz Scharl i dschelni mischa likerel. I muschika usi dschelni mis­cha kerel i banda Post Meridiem.

Programm/Programo:

10.00 Uhr/orenge: Beginn der heiligen Messe / Kesdipe la dschelna mi­schatar
ca. 15.00 Uhr/orenge: Abschlussgebet bei der Marienstatue an der Nord­seite der Ba­silika / Kisetinipeskero molinipe usi Mariakeri schtatuja upri nor­di­tiki rik la bara khan­ge­rijatar

Busabfahrt/Busiskero ladipe:

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Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Juli 2nd, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 1.7.2026 | 6:20 min

Literatur am Ring: Starke Worte – Minderheitenschutz zwischen Recht und Politik

Literatura upro Ring: Sorale alava – tschulipengero arkaripe masch­kar o tscha­tschipe tak politik: Sorale alava – te andi slovenitiki tschib vaj andi tschechitiki – entschaj­dend hi le diki­peha upro ara­karipe le tschuli­pendar taj o upre likeripe lengere tscha­tschi­pendar. Vascho pantsch var desch beschen­gero arkeripe le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipes­tar disku­tirinen ekspert­kiji taj eksper­tscha sar fatre­terkiji taj fatretertscha la slove­nitika sar la tsche­chitika flogos­kera grupnatar pedar latschi kerdi tschu­lipen­geri politik, aktujeli prob­le­men­gere mesuji taj o histo­rischi ent­viklinipe le tschu­lipen­gere tscha­tschi­pendar.

Starke Worte – ob auf Slowenisch (Močne besede) oder auf Tschechisch (Silná slova) – sind mit Blick auf den Schutz von Minder­heiten und der Wahrung ihrer Rechte ent­schei­dend. An­läss­lich des vor 50 Jahren be­schlos­senen Volks­gruppen­gesetzes disku­tieren Exper­tin­nen und Experten sowie Ver­tre­terin­nen und Ver­treter der slowe­nischen sowie der tsche­chischen Volks­gruppe über gelun­gene Min­der­heiten­politik, aktuelle Problem­felder und die histo­rische Ent­wick­lung von Minder­heiten­rechten.

Programm:
Eröffnungsworte: Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates
Impulsgespräch: Susanne Weitlaner, Vorsitzende im Volksgruppen­beirat für Slowenen in Kärnten und Steiermark
Karl Hanzl: Vorsitzender im Volksgruppenbeirat der Tschechen

Podiumsdiskussion und Lesung:
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Roma-Butschu (Kirtag) 2026 ando Burgenland

Juni 9th, 2026  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 8.6.2026 | 6:32 min

Roma-Burschu in Unterwart/Tenu­erbate

Suboton ando schovto juni bisch bischu­schov o tradici­jo­neli Roma-Butschu ando Kultu­rakero kher Tenu­erbate tel likerdo ulo. Sar sako bersch te ada bersch mu­schika i bur­gen­landi­tiki tra­dicija ando masch­ka­rutno punkto terdschino. Min­den­feli­tike flogos­kere bandi andar o Burgenland taj andar i Slo­venija pumaro muschi­kaha le dschenen lo­schande. O Roma-Butschu jek mula­tin­tschago hi, kaj o Roma taj o gadsche pumen schaj arpurun taj i tra­dicija le Romen­dar te prin­dscharel siklon. O Romane bandi, „Romano Rath“ i „Leon Berger Band“, sar i terni ungriki banda „Szélforgók“, i horvacki tamburica „Vlahja“ , taj andar i Slovenija i Romani banda „Romano Glauso“ i min­den­feli­tiki kultura le Romen­dar taj le burgen­landistar le dsche­nenge pascheder ande. I kultureli diver­siteta adaj upro pro­gramo terdschi­no, pe ar te parul taj khetan te mula­tinel. Mulatim taj kheldo ulo dschi hora ratschas­ke ande.

Am Samstag, 6. Juni 2026, um 19:00 Uhr fand im Kultur­haus Unterwart der tra­ditio­nelle Roma-Butschu (Kirtag) statt. Das Fest der Kultu­ren bot Auf­tritte von Roma-Künst­lern wie „ Romano Glauso “ aus Slowenien, „Romano Rath“ und der „Leon Berger Band“ sowie von der unga­rischen Volks­musik­gruppe „Szélforgók“ und der kroa­tischen Tam­bu­rizza „Vlahija“.

(Beitrag: TV Erba)

„Roma Week 2026“ der Europäischen Union

April 25th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Poster der EU Roma Week 2026 (Bild: Romaweek.eu) Roma-Woche: EU veranstaltete ihre Event- und Dis­kus­sions­reihe in Brüs­sel

Die „EU Roma Week“ (Website) ist eine jähr­lich statt­fin­dende Veranstaltungsreihe des Euro­päisches Par­la­ments in Ko­ope­ration mit der Euro­päi­schen Kom­mission sowie zivil­gesell­schaft­lichen Partnern aus zahl­reichen Ländern. Die Ver­anstaltun­gen der „Roma Week 2026“ fanden ver­gan­gene Woche statt. Ko­or­diniert wurde die Roma-Woche von ERGO Net­work, einem in Brüssel an­sässigen euro­päischen Dach­verband von Roma-Or­gani­sationen.

Die Veranstaltungen der Roma-Woche sind zugleich Bestandteil des „Opre Roma“-Monats 2026 (wir be­richteten). Während sich der „Opre Roma Month“ des Europa­rats als breit an­gelegte euro­päische Kampagne über mehrere Wochen erstreckt, betont die „EU Roma Week“ politi­sche Debatten, Fach­kon­ferenzen und den Aus­tausch zwischen Ent­schei­dungs­trägern und Roma-Ver­treterin­nen und -Ver­tretern. Experten der Roma-Zivil­ge­sellschaft dis­kutieren in diesem Rahmen mit Re­präsen­tantin­nen und Re­präsen­tanten der euro­päischen Institu­tionen über die Aus­ge­staltung der Roma-Politik.

So stand bereits am ersten Tag der Roma-Woche im Europäischen Parlament die Frage im Mittel­punkt, inwie­weit der kommende Finanz­rahmen der Euro­päischen Union für die Jahre 2028 bis 2034 den Bedürf­nisse der Roma gerecht wird. „Die Ver­hand­lungen über den mehr­jährigen Finanz­rahmen treten jetzt in eine ent­schei­dende Phase ein“, zitiert das Roma-Nach­richten­portal Romea.cz die Ver­anstalter der Roma-Woche. Derzeit werde darüber ent­schieden, wie die Regeln für die Ver­teilung der EU-Mittel und die Sozial­aus­gaben in den kom­menden Jahren fest­gelegt werden.

Als weitere Themen der diesjährigen Roma-Woche wurden bei­spiels­weise eine stärkere Rechen­schafts­pflicht bei der Verwendung von EU-Mitteln und die An­erken­nung von Roma­feind­lichkeit (Anti­ziganismus) als grund­legendes Men­schenrechts­problem dis­kutiert. Ein weiterer Schwer­punkt betraf Fragen der ver­stärkten Be­teili­gung von Roma an der inter­natio­nalen Politik­gesta­ltung. Read the rest of this entry »

Roma-Butschu: Kirtag in Kulturhaus Unterwart

April 20th, 2026  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Butschu 2025Roma Butschu Tenuerbate: Suboton, 6to juni 2026, 19:00 orenge o tradicijoneli Roma Butschu sar sako bersch Tenu­­erbate ando kultu­­ra­­ker kher (Marien­­platz 5) tel liker­­do ol. O Roma Butschu hi jek mula­­tin­­­tscha­go le kultu­­­ren­dar le flo­gos­­­kere grup­nen­­­dar, kaj pa­sche o Roma kinstler­tscha, Roma­no Glauso, Romano Rath taj i Leon Berger Band, i ungriki terni banda Szélfor­gó­­kund taj i horvacki tam­buriza Vlahija pu­maro dscha­nipe sikav­na. Imar sajt o bersch 1991 pumen adaj resto taj khetan mu­la­tim ol – Roma taj gadsche. Adaj dschal vasch kul­tu­reli diver­siteta, le khe­tano khe­tani­peha le min­den­felitike flo­gos­kere grup­nendar.

Am Samstag, 6. Juni, 2026, 19:00 Uhr, wird wie jedes Jahr der tra­di­tio­nel­le Roma-Butschu, also der Kirtag, in Unterwart in Kul­tur­haus (Marien­platz 5) über die Bühne gehen. Der Roma-Butschu – Roma-Kirtag ist ein Fest der Kulturen und Volks­gruppen im Burgen­land. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich und feiert gemein­sam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kultu­relle Diver­sität, um das Mit­einander der ver­schie­denen Volks­gruppen. Im Mittel­punkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Ober­warter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ prä­sen­tiert heuer auch die slowe­nische Band Romano Glauso ihr Können. Weiters stehen musika­lische Dar­bietun­gen der ungari­schen Nach­wuchs­volks­musik­gruppe Szélfor­gókund und die Tam­bu­rizza Vlahija auf dem Programm.

Programm/Programo:

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Europarat: „Opre Roma!“-Monat feiert Roma

April 6th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Logo des "Opre Roma! Month 2026" des EuroparatsIm Palais de l’Europe in Straßburg wurde am 1. April der „Opre Roma!“-Monat eröffnet. Der Europa­rat wid­met den Mo­nat April einer euro­pa­wei­ten Ver­anstal­tungs­reihe, die auf Kultur und die Rechte der Roma und Tra­vel­ler auf­merk­sam macht.

Der „Opre Roma Month“ des Europa­rats ist eine Initia­tive, die darauf ab­zielt, „den Beitrag der Sprache, Kultur und Geschichte der Roma zum euro­päi­schen Erbe und kultu­rellen Reichtum zu wür­digen“ und gleich­zeitig auf fort­beste­hende Dis­kriminie­rung auf­merk­sam zu machen. Von 1. bis 30. April 2026 bündeln zahl­reiche Institu­tionen europa­weit Ver­anstal­tungen, Aus­stel­lun­gen und Bildungs­pro­jekte.

Der Europarat eröffnete den Roma-Aktionsmonat mit der Ausstellung „Holocaust der Seele“ des tsche­chischen Roma-Künstlers Zdeněk Daniel. Die Ver­anstal­tung wurde be­gleitet von einem Auftritt der Roma-Band Djiben (Tzigane céleste) und einen offi­ziellen Empfang. Die Eröff­nung des Roma-Monats fand im Rahmen der 50. Sitzung des Kon­gresses der Gemeinden und Regionen statt.

Die Veranstaltungen (hier finden Sie die Programm-Über­sicht) reichen von Podiums­dis­kus­sionen und Film­vor­führun­gen bis hin zu Konzerten und Work­shops. Beson­ders im Fokus stehen dabei Stimmen von Roma selbst, die ihre Per­spektiven ein­bringen und so zu einer differen­zierteren öffent­lichen Wahr­nehmung bei­tragen. Mit den Ver­anstaltun­gen be­­zweckt der Europarat laut eige­nen Angaben:

  • das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit in allen Mitglied­staaten für die Belange der Roma und Traveller zu schärfen;
  • eine Dynamik zu schaffen und diese zu nutzen, um strate­gische Partner­schaften zu initi­ieren und neu zu beleben, die zur Inklu­sion der Roma und Traveller bei­tragen;
  • die Sichtbarkeit des Themas zu erhöhen und das Bewusst­sein für die Belange der Roma und Tra­veller bei der Ständi­gen Ver­tretungen beim Europa­rat zu schärfen;
  • die Sichtbarkeit des Sektors und der zwischenstaat­lichen Ein­richtung ADI-ROM inner­halb des Europa­rates zu erhöhen;
  • Geschichte, Sprache und Kultur als wirksame Instrumente zu fördern, um Wissen zu teilen, Anti­ziganis­mus zu be­kämpfen und Stolz und Iden­tität zu stärken.”

Koordiniert wird die Initiative durch das Roma-Expertengremium des Europarats ADI-ROM in Kooperation mit zahl­reichen Partner-Institu­tio­nen und -Orga­nisatio­nen, auf euro­päischer Ebene ebenso wie in meh­reren Mitglied­staaten. Ein beson­derer Zu­sammen­hang besteht mit der „EU Roma Week“, die vom 20. bis 23. April in Brüssel und Straßburg statt­finden wird. Die Ver­anstal­tun­gen der Roma-Woche der Euro­päi­schen Union sind zu­gleich Bestand­teil des „Opre Roma!“-Monats 2026.

Kernstück des Roma-Monats ist der Inter­natio­nale Roma-Tag am 8. April, der an den ersten Weltkon­gress der Roma 1971 erinnert und als zentra­les Datum der Roma-Bürger­rechts­bewe­gung gilt. Read the rest of this entry »

Talalinipe Upro Karikano Stolo

März 3rd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Veranstaltungen & Ausstellungen

Runder Tisch 2025 (Foto: Susanne Horvath, zVg vom Verein Hango Roma)Treffen am Runden Tisch in Oberwart

Donnerstag, 12.03.2026, 10:00 – 12:00 Uhr im OHO, Lisztgasse 12 in Oberwart

Berufliche Zukunft junger Menschen zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Welche Erwartungen haben junge Men­schen an ihre beruf­liche Zukunft und wie las­sen sich diese mit der Re­ali­tät der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spekti­ven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flussen. Des­wegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:innen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und weiteres wird beim „Runden Tisch“ am Podium dis­kutiert.

Die Podiumsgäste:

  • Gabi Tremmel-Yakali (Leiterin der Abt. Interessen­politik der AK Burgenland, Arbeits­markt­ex­pertin, Mit­glied im AMS-Lan­des­di­rek­torium)
  • Christine Teuschler (Vorsitzende der Burgen­ländischen Volks­hoch­schulen)
  • Marie-Theres Pauss (Arbeitsmarktservice Oberwart)
  • Johann Pimperl (Ausbilder im Lehrberuf Metalltechnik/ Maschinen­bau­technik im Lehr­betrieb Jugend am Werk Rotenturm)
  • Lisa-Marie Horvath (Trainerin im Projekt O DROM ANDI CUKUNFT – An­lauf­stelle für Arbeits­markt- und Sozialbera­tung, Ober­wart)

Moderation: Adolf Gussak jun.

Anmeldung & Information:
alina.vozenilek@trendwerk.atlisa-marie.horvath@trendwerk.at

Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgenland in Oberwart (Schulgasse 2, 7400 Oberwart) bietet ein nieder­schwel­liges Beratungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Es sollen Be­schäf­tigungs­hemm­nisse abgebaut, das Selbst­wert­gefühl gestärkt, Lösungs­kom­petenz aktiviert, Basis­bildung ver­bessert und somit der Weg von der Arbeits­losig­keit auf den Arbeitsmarkt ge­ebnet werden. Mit den regel­mäßig statt­finden­den „Treffen am Runden Tisch“ soll eine Brücke zwischen ver­schiedenen Institu­tionen, Organi­satio­nen, Unter­nehmen, NGOs, Bildungs­ein­richtun­gen, Schulen, Beratungsvstellen, Medien und der Roma-Com­munity ge­schaffen werden. Read the rest of this entry »

Sánchez: „Respekt, Gleichheit und Anerkennung“

Februar 24th, 2026  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Politik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Ministerpräsident Sánchez beim Festakt, 21.2.2026 (Foto: La Moncloa)600-Jahr-Jubiläum in Spanien: Ein Festakt in Madrid be­schließt das „Jahr der Gita­nos“. Re­gie­rungs­chef Pedro Sánchez be­kräf­tigt das En­gage­ment der Re­gie­rung für „Respekt, Gleich­heit und An­er­ken­nung“ der Gitanos (spa­ni­sche Roma).

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sán­chez leitete im Präsi­denten­sitz La Moncloa in Madrid den offi­ziellen Festakt zum Ab­schluss des Jahres der Gitanos, das 2025 anläss­lich des 600-Jahr-Ju­bilä­ums ihrer Ankunft in Spanien be­gangen wurde. In seiner Rede be­tonte der Regie­rungs­chef, dass „sechs Jahr­hunderte später und nach einem ganzen Jahr des Ge­denkens und der An­erken­nung das Volk der Gitanos (pueblo gitano) weder Almosen noch Folklore ver­langt. Es ver­langt etwas viel Ein­fache­res: Respekt, Gleich­heit und An­erken­nung. Die spa­nische Regierung und ich selbst ver­pflich­ten uns, weiter daran zu arbeiten, dass dies Realität wird.“

Die Veranstaltung unter dem Titel „Gelem, Gelem“ brachte Persön­lich­keiten aus Kultur, Politik, Wissen­schaft und sozialem Engage­ment zusam­men, um für die Gleich­berech­ti­gung der Gitanos und ihren kultu­rellen Reichtum ein­zu­treten. An­wesend waren auch die Ministerin für Inklu­sion, soziale Sicher­heit und Migra­tion und Re­gie­rungs­spre­cherin Elma Saiz sowie die Minis­terin­nen für Bildung und Gleich­stellung, Milagros Tolón und Ana Redondo.

Pedro Sánchez hat diese sechs Jahrhunderte als 600 Jahre „gemein­samer Geschichte“ be­schrie­ben, da „das Volk der Gitanos kein separa­tes Kapitel unserer Ge­schichte ist. Ihr seid ein wesent­licher Teil davon“, denn „Spanien ist ohne die prägenden Spur des Volks der Gitanos nicht zu ver­stehen“, betonte er.

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Tagungsankündigung: „Wien gegen Rassismus“

Februar 22nd, 2026  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

23. März 2026: Tagung „Wien gegen Ras­sis­mus: Ein Aktions­plan für eine ras­sis­mus­kri­ti­sche Po­li­tik und Ver­wal­tung“

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus ver­anstaltet die Abtei­lung Integra­tion und Diver­sität am 23. März 2026 von 8:30 Uhr bis 13 Uhr eine Fach­tagung in Wien. Die Ver­anstal­tung findet im Fest­saal des Rat­hauses (1., Lich­tenfels­gasse 2) statt. Eine An­mel­dung ist online mög­lich.

Thema der Tagung ist der Aktionsplan für eine rassis­mus­kriti­sche Politik und Ver­waltung mit Impuls­vor­trägen, Podiums­dis­kussion und Ver­netzungs­café. Das Ziel der Ver­anstal­tung ist es, den Wiener Aktions­plan gegen Rassis­mus 2025 einem breiten Publi­kum be­kannt zu machen und die Ver­netzung zwischen Ver­tre­ter*in­nen von zivil­gesell­schaft­li­chen Orga­nisa­tio­nen und der Politik und Ver­waltung voran­zu­treiben und zu ver­tiefen. Ziel­gruppe sind Per­sonen aus den Berei­chen Politik, Verwaltung und Zivil­gesell­schaft, Ex­pert*in­nen und andere In­teres­sens­gruppen.

Programm:

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„Barcelona, gitana meva“

Februar 5th, 2026  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Wiener Künstlerin Messnik in BarcelonaWiener Künstlerin Cristina Messnik veranstal­tet par­tizi­pa­tives Kunst­projekt mit Roma-Frauen in Spanien

Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozial­arbei­terin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künst­leri­schen Erfah­run­gen mit Roma-Frauen in einem parti­zipa­tiven Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zu­sammen­arbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Foto­grafie­work­shops für Roma-Frauen an­bieten, die sie dabei unter­stützen, sich den öffent­lichen Raum der Stadt zurück­zu­erobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbst­ermäch­ti­gung zu stärken.

Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemein­sam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbst­ermäch­ti­gung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstle­rische Aktion zielt darauf ab, den Prota­gonis­tin­nen die Bedeutung dieses integra­tiven Instru­ments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem drei­tägi­gen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an ver­schie­denen Orten der Stadt, wobei der Viel­sprachig­keit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum ge­geben wird. Read the rest of this entry »

„Amen sam demokracija“ ando parlamento

Januar 14th, 2026  |  Published in Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 13.1.2026 | 7:52 min

Ausstellung „Wir sind Demokratie“: Sichtbar­ma­chung autoch­tho­ner Volks­grup­pen im Par­lament

Le pradipeha le artschijipestar „Amen sam demo­kra­cija“ ando parla­mento jek barikani joma hi uso sorali­peskero keripe le autoch­toni flogos­kere grupnen­dar andi Austrija. Pantsch­var desch berscha flogos­kero grup­nengero tscha­tschipe jek jubile­jum ojs upredipe la cukunf­take. O kärntner taj schatcke Slove­nitike, o burgen­lan­ditike Horvacke, o burgen­lan­ditike Ungrike, o betschi­tike Tsche­chitike taj Slovatitike taj o Roma o aun­prin­dscharde schov flogos­kere grupn andi Austrija hi. Amen sam demo­kracija o artschi­jipe ando parla­mento pedar o schov flogos­kere grupn ando auditorium i kultura, tschib­tscha, sikadipe, i khetani historja taj o flogos­kere tscha­tschip­tscha upre sikal. Ando bersch dujeseri bisch taj schov o parla­mento intesivi la nove­lirun­gaha le flogos­kere grupnen­gere tscha­tschipeha, savo ada bersch pantschvar desch berscha mula­tinel, pe donde bescharla.

Mit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Demokratie“ im Parlament ist ein bedeu­tender Schritt zur ver­stärkten Sicht­bar­machung der autoch­thonen Volks­gruppen Österreichs gelungen. Die Ver­anstal­tung, getra­gen von Walter Rosenkranz, Prä­sident des Natio­nal­rates, Markus Stotter, Prä­sident des Bundes­rates, Peter Haubner, Zweiter Prä­si­dent des Natio­na­lrates, und Doris Bures, Dritte Prä­siden­tin des Natio­nal­rates, setzt ein starkes öffent­liches Signal. Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines histo­rischen Meilen­steins: Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volks­gruppen­gesetz be­schlossen. Read the rest of this entry »

Roma-Sensibilisierungsworkshop in Oberwart

Januar 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.1.2026 | 4:58 min

Romengero sensibilisirungiskero workshop histo­rija, kul­tura taj ar­man­giptscha

Ando keripe le Romengere butjakere foroskere projektis­tar „O DROM andi Cukunft“ jek Romen­gero sen­sibi­lis­irungi­skero workshop ando khera le Roma-Ser­vicejistar tel likerdo ulo. Ande ada workshop jek dikipe andi his­torija, kultura taj dschi­vipes­kere rejaliteta le Romendar taj Sinti­jendar dim ulo. Cil adale workshopis­tar hi. Teldikipe tel te bauninel, o dikipe le min­den­feliti­kostar la flogos­kera grupnatar te sikal taj pomo­schago use te del taj o khero­dasch­tscha le arman­ga­gip­tschenge, savenca on le Romenca taj Sinti­jenca kon­fron­tirim on te sensi­bili­sirinel.

Im Rahmen des Roma-Arbeitsmarktprojekts „O DROM andi Cukunft – Der Weg in die Zukunft“ wurde ein Roma-Sensi­bili­sie­rungs­workshop in den Räum­lich­keiten des Vereins Roma-Service in Oberwart abgehalten. In diesem Workshop wurden Ein­blicke in die Geschichte, Kultur und Lebens­reali­täten der Roma und Sinti gegeben. Ziel ist es, Vor­urteile ab­zu­bauen, das Ver­ständnis für die Vielfalt der Volks­gruppe der Roma zu fördern und die Teil­nehmer*in­nen für die Heraus­forderungen, mit denen die Roma und Sinti kon­fron­tiert sind, zu sensibilisieren.

(Beitrag: TV Erba)

Mulatintschago 30 berscha nacijonalfonds

Januar 10th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 9.1.2026 | 10:13 min

Festakt im Parlament zu 30 Jahre Nationalfonds

Jek mulatintschago ando parlamento pati­jartschao o 30-ber­schen­gero keripe le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jo­nal­socija­lismusis­tar. Le keripeha le naci­jonal­fondsistar le opferenge le naci­jonal­socija­lis­mustar bescha­rtscha i Austrija 1995, 50 berscha palo ar la NS-dikta­turatar, jek barikano caichn le prik­lipeha histor­ischi feran­voa­tini­pestar.

Wien, 10. November 2025: Ein Festakt im Parlament würdigte das 30-jährige Bestehen des National­fonds für Opfer des Natio­nal­soziali­smus. Mit der Ein­richtung des National­fonds für Opfer des Natio­nal­sozialis­mus setzte Österreich 1995, 50 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein klares und dauer­haftes Zeichen der Über­nahme von histo­rischer Ver­ant­wortung.

(Beitrag: TV Erba)

Konferenz der arbeitsmarktpolitischen Plattform

Januar 7th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Politik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

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Tschibtscha | 7.1.2026 | 9:21 min

1. internacijonali konferenca butja­keri politi­schi plat­forma la in­klu­sijo­nake le Ro­men­ge ando Donauraum

O bundakero ministerijum la butjake, sastipeske, pflegini­peske taj konsu­men­takere araka­piske ando 16. dschi 17. okto­ber 2025 i erschti inter­nacijonali kon­ferenca la butja­kera politischi plat­formake la inklu­sijo­nake le Romenge ando Donau­raum Betsch teli­kertscha. I kon­ferenca telal o anav „Roma/Rom­nja em­power­ment le butja­kere foroske – 20 berscha barikano prik­bescha­ripe ando Donauraum“ terdschini taj jek falato la EU-akere strate­gijatar le Donau­raumis­tar sina. I kon­ferenca ando keripe la EU-akera strate­gijatar le Donau­raumiske (EUSDR) orga­nisirim taj o 20-bersches­kere barikano prik­bescha­ripe le projek­tendar usi butjakeri foroskeri inklusijona le Romendar terdschini. O fokus paschlino upro em­power­ment taj inte­gracija le Romendar, lek feder upro dikipe taj arman­gipe upro Donaraum. Tel likerdo uli i kon­ferenca ando khera le bunda­kere ministe­rijumistar la butjake, socijalake, sastipeske taj kon­sumen­takere araki­peske la republika Austrijatar.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsu­menten­schutz ver­anstal­tete am 16. und 17. Oktober 2025 die erste Inter­natio­nale Konferenz der arbeits­markt­politi­schen Plattform für die Inklusion von Roma/Rom­nja im Donauraum in Wien. Die Kon­ferenz fand unter dem Motto „Roma/Rom­nja-Em­power­ment für den Arbeitsmarkt – 20 Jahre erfolg­reiche Projekt­um­setzung im Donau­raum“ statt und war Teil der EU-Strategie für den Donau­raum. Die Kon­ferenz wurde im Rahmen der EU-Stra­tegie für den Donau­raum (EUSDR) orga­nisiert und be­leuchtet die 20-jäh­rige Arbeits­markt­inklu­sion von Roma. Read the rest of this entry »

33. Roma-Ball / Romano Mulantintschago

Dezember 19th, 2025  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Romaball 2026 (Bilder: z.V.g. von Verein Hango Roma)Samstag, 14. Februar 2026 im Kulturhaus Unterwart, Mari­en­platz 5

Der traditionelle Roma-Ball, veranstaltet vom Verein HANGO ROMA, ist seit nun­mehr 33 Jahren ein jähr­licher kul­tu­rel­ler Fix­punkt und Aus­druck der Identität der Volks­­grup­pe. Die Kultur der Roma prä­sen­tiert sich der Öffent­lich­keit. Roma und Nicht-Roma haben die Ge­legen­heit, sich aus­zu­tau­schen und mehr über die Volks­gruppe zu er­fahren. Musika­lisch um­rahmt wird der Roma-Ball 2026 von den Ober­warter Ro­­ma-Mu­sik­grup­pen, der LEON BERGER BAND und ROMANO RATH, sowie vom BELA HORVATH ENSEMBLE aus Ungarn und der Sängerin ANITA WAGNER. Be­son­de­res High­light ist die Krö­nung der „Roma-Kö­ni­gin“ und des „Ro­ma-Königs“ 2026.

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Ab 19:00 Uhr Salon­mu­sik | Ein­tritt: Vor­ver­kauf € 10,– | Abend­kasse € 12, | Vor­ver­kauf und Tisch­re­ser­vie­rung: Tel.: 0676 / 930 66 94 oder per E-Mail: office@hango-roma.at

Subota, 14to feberi 2026 ando kulturakero kher Tenu Erba, Ma­ria­ke­ro than 5

O tradicijoneli Roma-Ball, kerdo le farajnistar HANGO ROMA, akan imar sajt 33 ber­scha jek sako ber­schen­gero kultu­reli bari­kano punk­to taj ardschu­min­tscha­go la iden­tite­tatar la flo­gos­kera grupna­tar hi. I kul­tura le Romen­dar le pra­di­peske sikal pe. Le Romen taj le gadschen o schajipe hi, pe ar te parul taj bu­teder pedar i flo­gos­keri grupn le schunel. I mu­schika upro Roma-Ball 2026 keren o Ro­men­ge­re-mu­schi­ka-kere grupn Erbatar, i LEON BERGER BANDA taj ROMANO RATH, taj o BELA HORVATH ENSEMBLE andar o Ungri­ko taj i dschi­lasch­kija ANITA WAGNER. Ba­ri­ka­nipe hi o völi­­nipe la „Ro­men­ge­ra-ki­ral­ki­jatar“ taj le „Ro­men­ge­re-ki­ra­lis­tar“ 2026.

Andedschajipe: 19:00 orenge | Kesdipe: 20:00 orenge | Usar 19:00 oren­ge salo­nis­ke­ri mu­schi­ka | Po­tschin­tscha­go: Ang­lut­no kosch­ta­li­nipe € 10,– | Kira­tis­ke­ro kosch­tali­nipe € 12,– | Ang­lut­no kartschi­jen­gero bi­kni­pe taj sto­los­kero pe­kan­tscha­go: Har.: 0676 / 930 66 94 vaj pe­dar e-mail: office@hango-roma.at

ERIAC Gallery Space in Berlin: Temperance

Dezember 14th, 2025  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Arbeit von Rudy Dumas, Sedentary Stigma, 2025 (Foto: ERIAC)Die Stiftung Kai Dikhas empfiehlt in einer Aussen­dung die Aus­stel­lung TEMPERANCE im ERIAC Gallery Space in Berlin:

TEMPERANCE vereint Arbeiten von Rudy Dumas (FR), Anita Horváth (HU) und Monika Kováčová (CZ) – drei zeit­ge­nössi­schen Roma-Künst­ler:in­nen, deren Prak­tiken sich im Span­nungs­feld zwischen Material und Erin­ne­rung, Präsenz und Trans­for­mation ent­falten. Die Aus­stellung lädt dazu ein, in Zu­ständen des Werdens zu ver­weilen, in denen Identität viel­schich­tig, ver­handel­bar und ständig im Wandel ist. In den Medien Skulptur, Fotografie, Schmiede­kunst und mate­rial­basier­ter Explo­ration setzen sich die Künst­ler:in­nen mit per­sönli­chen und kollek­tiven Geschich­ten, Mytho­logien und gelebten Erfah­rungen aus­einander. Anstatt feste Narrative vor­zu­geben, lässt TEMPERANCE Bedeu­tung all­mählich ent­stehen – durch Prozesse, Materia­lität und stille Trans­forma­tion.

Die Aus­stel­lung fordert Zeit und Auf­merksam­keit – und eröff­net im Gegen­zug eine ein­drucks­volle Begegnung mit zeit­genös­sischer Roma-Kunst, die von Mate­rialität, Nuancen und Resilienz ge­prägt ist.

Die Ausstellung ist zu sehen von 12. Dez. 2025 bis 31. März 2026 | Ort: ERIAC Gallery Space, Berlin – 10117 Mitte, Reinhardtstraße 41-­43 | Kuratiert von: RomaMOMA/Emese Molnár

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: ERIAC.org

(Text: Aussendung Kai Dikhas)

Ausstellung: La Finesse. Godi – Śuźipe – Zor

Dezember 9th, 2025  |  Published in Einrichtungen, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

LA FINESSEEin Einblick in die Sammlung Kai Dikhas

Auf Romanes: Godi – der Geist. Śuźipe – die Schön­heit. Zor – die Kraft. Im Laufe der Jahre ent­stand während der Aus­stellungs­tätig­keit eine umfang­reiche und ein­zig­artige Kunst­sammlung, die die Arbeit von Kai Dikhas doku­mentiert. Die Aus­stel­lung zeigt eine Aus­wahl früherer und ganz neuer Akqui­sitio­nen der Stiftung.

Mit Arbei­ten von: Daniel Baker, Helios Gómez, Manolo Gómez, Gabi Jiménez, Delaine Le Bas, Damian Le Bas, Lila Loisse, Nino Nihad Pušija, André Raatzsch et al. Kuratiert von Moritz Pankok.

Eröffnung: 11. Dez. 2025, 19:30 Uhr | Die Ausstellung ist zu sehen von 12. Dez. 2025 bis 28. März 2026 | Ort: Stif­tung Kai Dikhas & Kunst­raum Dikhas Dur, Aufbau Haus am Moritz­platz, Prinzen­str. 84.2, 10969 Berlin | Öff­nungs­zei­ten: Do. bis Sa., 16–19 Uhr | Eintritt frei.

Während uns derzeit aus allen Richtungen katastro­phale Nach­rich­ten errei­chen, die bei kurzem Nach­denken schnell zum Grübeln und an den Rand apo­kalyp­tischen Aus­maßes führen, kann und muss sich Kunst enga­giert ein­mischen und zum Ändern von Hand­lungs- und Lebens­weisen aufrufen. Dabei kann sie auf­rütteln, Schmerz und Ver­zweif­lung Ausdruck ver­leihen, Miss­stände sichtbar machen, der Tiefe der Abgründe, die sich uns auftun, die richtige Schwärze geben. An­ge­hörige der Sinti und Roma sind in gewisser Weise an einen be­stimm­ten äußeren Druck gewohnt. Seien es Aus­gren­zung, rassis­tische Übergriffe bis hin zum Genozid der Natio­nal­sozia­listen, zum Holocaust, sei es Prekariat und Hunger, Flucht, Vertrei­bung, Abschie­bungen. Es sind Erfah­rungen, die die An­ge­höri­gen vielfach kennen. In Kai Dikhas haben wir schon davon gespro­chen, dass es nicht die Roma­kunst im ästhe­tischen Sinne erkenn­bar gibt, sondern es sind – vor allem bei der Inter­natio­nalität und Diversität der Künstler­schaft – diese Erfah­rungen, die die Künst­ler*innen der Stiftung Kai Dikhas alle kennen. Ein ge­meins­amer Nenner. Dabei fällt beim Blick in die Sammlung Kai Dikhas auf, dass die Kunstwerke sich meist durch eine beson­dere Eleganz, durch Intelli­genz aus­zeichnen. Sie haben all das oben Ge­nannte in sich, aber dazu noch erzählen sie von Resilienz, die Kunst wird ein Mittel der Selbst­behaup­tung, der Ver­teidigung und sie verleihen der Schön­heit der Men­schen einen Glanz, der in der Anklage die Hoffnung auf eine andere Welt bei­behält, so wie sie die Künst­ler*in­nen vor Augen haben.

(Text: Kai Dikhas)

Khetanperipe ando Advent

November 19th, 2025  |  Published in Literatur & Bücher, Musik, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Roma-Advent 2025 am 6. 12. 2025Traditioneller Roma-Advent 2025

LESUNG – MUSIK – KULINARIK
Sa., 6. Dezember 2025, Beginn: 19:00 Uhr
OHO in der Lisztgasse 12, Oberwart

Der traditionelle Roma-Advent wird auch heuer wieder gefeiert – ein Fest der Kultur, Musik und Kulinarik. Seit vielen Jahren wird die Ver­an­stal­tung orga­ni­siert, um den Stellen­wert der Volks­gruppe der Roma zu be­wahren und ihre reiche Tra­dition und Kultur in der Öffent­lich­keit sicht­bar zu machen. Unter dem Motto „30 Jahre Volks­grup­pen­beirat der Roma in Österreich“ steht der dies­jäh­rige Roma-Advent ganz im Zei­chen des Jubi­läums.

Lesung von Gerhard Altmann
Der burgenländische Autor und Musiker Gerhard Altmann wird im Rahmen der Ver­anstal­tung aus seinen Werken „Nord – Mitte – Süd. Mein Burgenland“ und „heazdregg und hianungraud“ lesen. Ger­hard Alt­mann, gebo­ren 1966 in Wien und wohn­haft in Pöttsching, ist seit vielen Jahren lite­ra­risch und musika­lisch tätig. Zu seinen jüngsten Ver­öffent­li­chun­gen zählen „König der Plastik­viecher“ (CD, 2020), „Nord – Mitte – Süd“ (lex liszt 12, 2023) und „Ruster Ausbruch“ (Biblio­thek der Provinz, 2024, mit Fotos von Manfred Horvath).

30 Jahre Volksgruppenbeirat der Roma
Im Rahmen des Abends wird ein Resümee über die Erfolge der ver­gan­genen drei Jahr­zehnte gezogen. Seit der ersten konsti­tuie­ren­den Sitzung am 5. Sep­tember 1995 im öster­rei­chi­schen Bundes­kanzler­amt arbeitet der Volks­grup­pen­beirat der Roma daran, die kultu­relle Identität der Roma zu stärken und die Vielfalt dieser Volks­gruppe als Teil der öster­rei­chi­schen Gesell­schaft zu fördern.

Musik und Kulinarik
Für die musikalische Umrahmung sorgen die burgen­län­di­schen Roma-Musik­grup­pen Romano Rath, die Leon Berger Band sowie Ivana Ferencova the o Zorale. Read the rest of this entry »