Film & Theater

„Valentina“ (Trailer)

April 3rd, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung

Valentina (D 2016, 51 min.)
Dokumentarfilm von Maximilian Feldmann & Luise Schröder

(mehr hier)

„Valentina“

März 28th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung

Die Protagonistin beim Betteln auf der Brücke - Filmstill aus dem Dokumentarfilm "Valentina"Dokumentarfilm von Maximilian Feldmann & Luise Schröder (D 2016, S/W, 51 min.)

Eine Armensiedlung im Roma-Viertel. Die 10-jäh­ri­ge Va­lentina lädt uns zu ihrer Familie ein. Skur­ri­le Anek­do­ten, Tag­träu­me und do­ku­men­ta­rische Be­obach­tun­gen. Ein Film, so lebens­prall wie seine streu­nen­de Heldin.

„Soll ich euch eine Geschichte erzählen?“, fragt Valentina – Armee­hose, Trai­nings­jacke, wilde Haare mit einer win­zi­gen Spange. Sie ver­traut uns an, warum sie nicht als Junge ge­bo­ren wur­de, so wie es hätte sein müssen. Über­haupt kennt Va­len­tina jedes Detail ihrer Fa­mi­lien­ge­schich­te: Wie ihr Vater mit Saft und einer Schach­tel Zi­garet­ten das Herz ihrer Mutter er­obert hat, warum ihre Schwes­ter von den Schwie­ger­eltern mit einer Pis­to­le be­droht wurde und wo ihre Ge­schwis­ter hin­gebracht wur­den, nach­dem man sie beim Betteln er­wischt hat. Valen­tina lebt mit ihrer 12-köpfi­gen Familie in einer bau­fäl­li­gen Ein­zimmer­hüt­te im Roma-Viertel Shutka, in Skopje, Mazedonien. All­tags­beob­ach­tun­gen mi­schen sich mit per­sön­li­cher Er­zäh­lung, Träume mit wah­ren Be­geben­heiten. Am Ende wird klar, dass alles Ge­schich­ten­erzählen nur eine Übung für Va­len­tinas großen Traum ist.

Regiekommentar:

„Armut ist ein großer Glanz aus Innen“. Diese Zeile aus einem Rilke-Gedicht be­schäf­tig­te mich seit Jah­ren. Wir – Regie, Kamera, Ton – such­ten nach einem Beleg dafür im Roma-Vier­tel Shutka. Well­blech­hütten zwi­schen Mehr­stock­häu­sern, Pferde­kut­schen ne­ben Merce­des-Li­mou­si­nen, Muezzin-Ge­sänge und Balkan­pop und an jeder Ecke ir­gend­je­mand, der Deutsch spricht. Aber wir finden keine Pro­ta­go­nis­ten, fünf Wo­chen lang. „Wem nützt denn euer Film?“, fra­gen die Be­woh­ner und ver­lan­gen hohe Gagen. – Wir ha­ben zu wenig Geld, um hier dre­hen zu kön­nen.

Dann erbettelt ein kleines Mädchen Hambur­ger von uns. Ihr Vater war Schau­spie­ler in ei­nem Emir-Kusturica-Film. Wir schlie­ßen einen Ver­trag, mit Auf­wands­ent­schädi­gung und Cate­ring für die Familie und be­ginnen unser ge­mein­sa­mes Film­pro­jekt: ein Familienporträt. Read the rest of this entry »

A Hole in the Head (Diera v hlave)

März 19th, 2017  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken

Dokumentarfilm von Robert Kirchhoff
SK, CZ 2016, 92 Min. (Website)

Eine kleine Kunstgalerie irgendwo in Serbien, in der aus­schließ­lich Werke von Roma aus­ge­stellt wer­den. Ist Clinton nicht auch ein Rom? Da ist sich die Galeris­tin nicht so sicher. Aber Antonio Banderas sei Rom, auch Yul Brynner. Sie wag­ten es nur nicht, sich öffent­lich dazu zu be­kennen. Diese rühren­de Szene kultu­rel­ler Selbst­vergewisserung ist Teil einer Er­zäh­lung über den Holocaust an den Roma, der weit­ge­hend aus dem euro­päi­schen Gedächtnis g­etilgt ist und des­sen Spuren der Regis­seur akri­bisch nach­geht. Ein Film ge­gen das Vergessen.

Wir lernen Menschen aus Frankreich, Serbien, Deutschland, Tschechien und Polen kennen, die als Kinder in die Fän­ge der Mordmaschine der Nazis ge­rieten. Rita war keine drei Wo­chen alt, als SS-Ärzte in einem Würzburger Krankenhaus grau­en­hafte Experi­mente an ihr vor­nah­men. Ihre Zwillings­schwester starb, sie über­lebte mit einem „Loch im Kopf“. Raymond, ein 90-jäh­riger, extrem wacher Rom, er­innert daran, dass es die französische Gen­dar­merie war, die sie da­mals zu­sam­men­trieb, nicht die Deutschen. Heute dringt die glei­che Polizei ohne Durch­suchungs­be­schluss in seinen Wohn­wagen ein und ver­haftet drei seiner Söhne, weil sie ihm zu Hilfe ka­men (mehr hier). Was hat sich also geändert? Read the rest of this entry »

The Gipsy Marionettist

März 15th, 2017  |  Published in Film & Theater

„The Gipsy Marionettist“ Rasid Nicolic lebt als Straßen­künst­ler in Turin. Seine Her­kunft als bos­nisch-ser­bi­scher Rom, der mit seiner Fa­milie vor dem Bosnien­krieg flüch­ten muss­te, war Gegenstand einer preis­­gekrönt­en italie­ni­schen TV-Reise­reporta­ge. Dem­nächst ist Rasid als einer der Pro­tago­nis­ten eines über Crowd­funding fi­nan­zier­ten Roma-Do­ku­­men­­tar­­films („Opre Roma!“ von Paolo Bonfanti) zu se­hen.

(dROMa)

Link: www.thegipsymarionettist.com

„Nordstadtkinder: Stefan“

März 13th, 2017  |  Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV

Nordstadtkinder - Stefan (Foto: WDR)WDR – Hier und Heute (2015): ein Beitrag von Bettina Braun; Redaktion: Maik Bialk, Dorothee Pilz

>>Beitrag ansehen (29 Min.)

Drogen, Armut und Prostitution sind in der Dort­mun­der Nord­stadt an der Ta­ges­ord­nung. Ein schwie­ri­ges Milieu für Kinder, die ei­gent­lich nur Kind sein wol­len. Wir stellen in un­se­rer Reihe „Nord­stadt­kin­der“ heute Stefan vor. Ste­fan ist zehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter und vier Ge­schwis­tern in einer Ein­zimmer-Woh­nung in der Dortmunder Nordstadt. Sie sind Roma aus Rumänien. Ste­fan muss sich täg­lich gro­ßen Heraus­for­de­run­gen stel­len: Die Enge der Woh­nung, der stän­di­ge Geld­man­gel, das Gefühl, als äl­tes­ter Sohn den Vater er­setzen zu müs­sen, der seit drei Jahren im Ge­fäng­nis sitzt.

Nominiert für den Grimmepreis 2016, Katego­rie In­for­ma­tion & Kul­tur. Aus­ge­zeich­net mit dem Me­dien­preis der Kin­der­not­hilfe 2016.

(Text: WDR)

Siehe auch:
Grimmepreis für „Nordstadtkinder: Lutwi“

Grimmepreis für „Nordstadtkinder: Lutwi“

März 11th, 2017  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio & TV

Nordstadt-Reportage Lutwi (Foto: WDR)Grimmepreis 2017 für den Beitrag von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier (Re­dak­tion: Emanuela Penev) aus der WDR-Rei­he „Hier und Heute“

>>Beitrag ansehen (29 Min.)

„Ich bin immer auf der Straße. Egal, auch wenn es reg­net oder schneit.“ Für Lutwi ist es das Größte, wenn er mit seinen Freun­den zu­sam­men ist. Straßen­fußball, Was­ser­schlach­ten oder Hütten bauen: Seit vier Jahren nun ist die Dortmunder Nordstadt Lut­wis Zu­hause. Aber wie lange noch? Der Zwölf­jährige kommt bald auf die Gesamt­schule – und er will auch Abitur ma­chen. Seine Eltern, Roma aus dem Kosovo, sind rich­tig stolz auf ihn. Lutwi ist ein auf­ge­weck­ter Junge, den das Leben aber mit gro­ßer Wucht trifft: Ihm und seiner Familie droht die Abschiebung zu­rück in den Kosovo. Lut­wi ist es, der beim Rechts­anwalt über­setzen muss, er er­klärt seinen Eltern, was in den Brie­fen der Ausländer­behörde steht. Viel Ver­ant­wor­tung für einen Zwölf­jährigen. Der Film er­zählt kon­se­quent aus Lutwis Per­spek­tive. Was jedem Er­wach­se­nen den Boden unter den Füßen weg­ziehen würde, ver­sucht Lutwi auf seine Art und Weise zu meis­tern. Es ist die Ge­schichte eines Jungen, der hin- und her­geris­sen ist zwi­schen über­bor­den­dem Spiel und er­drücken­der Un­sicherheit.

Gewinner des Grimme-Preises 2017 in der Kategorie Kinder & Jugend. Die Ver­lei­hung des Prei­ses fin­det am 31. März 2017 in Essen statt und wird von 3sat ab 19:00 Uhr im Live­stream über­tra­gen sowie zeit­ver­setzt ab 22:35 Uhr auf 3sat aus­ge­strahlt.

(Text: WDR)

Jugend-Theaterprojekt „Become Flüchtling“

Februar 26th, 2017  |  Published in Einrichtungen, Film & Theater, Jugend & Bildung

Deutschland: Amaro Drom startet neues Jugend-Theaterprojekt (Foto: Amaoro Drom)Berlin: Neues Theaterprojekt von Amaro Drom e.V. sucht Ro­ma-Ju­gend­li­che. Anmeldung noch bis 1. März 2017!

Hiermit laden wir die Berliner Roma/Rom­nja-Com­mu­ni­ties ein, an diesem spe­ziel­len Theater­projekt mit­zu­wir­ken. Jugend­liche zwi­schen 14 und 27 Jah­ren ha­ben die Ge­legen­heit, ihre Ge­schich­ten auf die Bühne zu brin­gen und mit pro­fes­sio­nel­len Schau­spie­ler/innen der Roma-und-Sinti-Com­mu­ni­ty ge­mein­sam zu spie­len. Die Regie über­nimmt Sandra Selimović. Schau­spie­lerin­nen und Mit-Ge­stal­terin­nen sind Joschla Weiß und Slaviša Markovič. Die Thea­ter­pro­duk­tion wird im Tak-Theater und vor­aus­sicht­lich im Hebbel-Theater ge­zeigt und wir rei­sen da­mit in den Schul­ferien nach Freiburg, zei­gen un­ser Stück auf der Bundes­jugend­kon­fe­renz von Amaro Drom, wo es über 100 an­de­re Ro­ma-Jugendliche gibt, die un­ser Stück se­hen wol­len.

Zur Idee:
Du wirst in Deutschland geboren und wächst hier auf, gehst zur Schule und möch­test eine Aus­bil­dung ma­chen. Plötz­lich klin­gelt es an der Tür. Du öff­nest und wirst von der Polizei mit­ge­nom­men. Es ist mor­gens 5:00 Uhr und du sitzt im Flie­ger in den Kosovo. Das Land deiner Groß­eltern und El­tern. Ein frem­des Land für dich. Was nun? Das Theater­stück setzt sich ge­nau da­mit aus­einan­der und er­zählt mit der Ma­gie des Theaters eine Ge­schich­te.

Wir spielen Theater und es gibt Special Features: Tanz (Hip-Hop):
Du spielst mit Pro­fischauspieler/innen, die sel­ber Ro­ma/Romnja und Sin­ti/Sin­tizze sind. Da­durch lernt ihr zu schau­spielern, auf der Bühne zu ste­hen, Spaß zu ha­ben in einem ge­schütz­ten Raum. Wir ha­ben zwei Workshop-Wo­chen­enden, wo Spezial­gäste ein­ge­laden wer­den, die mit euch tan­zen und Rap-Songs ge­stal­ten. Z.B. kom­men voraus­sicht­lich Safet Mistele und die Priszreni-Brü­der.

Anmeldung:
Die Duldung ist nicht die Voraussetzung, um hier dabei sein zu kön­nen … Wenn du gern auf der Bühne stehst und Lust hast, deine Ge­schich­te zu er­zäh­len, mit uns reisen möch­test, dann bist du hier ge­nau rich­tig. Bitte mel­de dich bis zum 1. März 2017 an bei Joschla: E-Mail

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„werkgruppe2“: Doku-Theater „GYPSIES“

Februar 25th, 2017  |  Published in Film & Theater

Werkgruppe 2: Gypsies - Roma in Europe„GYPSIES – Roma in Europa“ ist eine Pro­duk­tion von „werk­gruppe2“. In Ko­pro­duk­tion mit dem Staats­thea­ter Braun­schweig, dem Na­tio­nal­thea­ter Timisoara und dem Théâtre de la Manu­fac­ture Nancy

Regie: Julia Roesler | Mit Simon Bourgade, Gina Calinoiu, Ursula Hobmair, Flavius Retea und den Musi­kern Dejan Jovanovic (Vio­li­ne) und Dejan Jovanovic (Ak­kor­deon)

Premiere: 23.02.2017 | 25.2./28.2., 1.3./2.3., 4.4./5.4.2017: Braunschweig, Husa­ren­straße | 31.3./1.4.: Hannover, Pavil­lon | 2.4.: Göttingen, Jun­ges Thea­ter | 8.4.: Berlin, Hei­mat­hafen Neukölln | 11./12./13.6.: Na­tio­nal­theater Timisoara | No­vem­ber 2017: Théâtre de la manufacture Nancy

Wo immer Roma heute in Europa an­säs­sig sind, sind sie mit Stereo­typen, Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung kon­fron­tiert. Von den Natio­nal­sozia­lis­ten wur­den sie in Kon­zentra­tions­lagern er­mor­det. Wäh­rend des Jugo­sla­wien­kriegs hat man sie im Zuge ,eth­ni­scher Säu­be­run­gen‘ ver­folgt, ge­tötet oder ver­trie­ben. Oder Arbeits­losig­keit und Armut zwin­gen vie­le Roma in Län­der zu emigrie­ren, in de­nen sie „als läs­tige Arme, als frem­de Hilfs­bedürf­tige, als aggres­si­ve Bett­ler, als un­ge­frag­te An­bieter un­nützer Dienst­leis­tun­gen, als Sozial­schma­rotzer, als Ein­dring­linge“ (Wolfgang Benz) ge­sehen wer­den. Und die Regie­run­gen der west­li­chen EU-Län­der wei­sen durch ihre Asyl- und Migra­tions­poli­tik die Ver­ant­wor­tung zu­rück in die Her­kunfts­länder.

Wie beschreiben sich die Angehö­ri­gen dieser trans­natio­nalen Be­völ­ke­rungs­gruppe selbst? Wel­ches Bild haben sie von den Mehr­heits­gesell­schaf­ten der Län­der, in de­nen sie leben? Was wäre in ihren Augen not­wen­dig für ein ge­lin­gen­des Zu­sam­men­leben? Wel­che Per­spek­ti­ven sehen sie in einem Eu­ro­pa der Zu­kunft? Ein weiteres Mal richtet „werkgruppe2“ den Blick auf ein euro­päi­sches Thema. Auf der Grund­lage von Inter­views, die in Ru­mä­nien, Frank­reich und Deutschland ge­führt wur­den, zu­sam­men mit Roma-Mu­si­kern und einem multi­natio­na­len Schauspiel-En­semble ent­steht ein Theater­pro­jekt, das nach seiner Ur­aufführung in Braunschweig auf Euro­pa-Rei­se geht.

(Text: werkgruppe2)

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Berlinale 2017: Belinda

Februar 2nd, 2017  |  Published in Film & Theater

Filmstill aus Belinda von Marie Dumora (Foto Gloria/Berlinale.de)Dokumentarfilm (F 2017, 107 Min.)
Regie, Buch und Kamera: Marie Dumor

Termine: Weltpremiere am Fr. 10.02., 17:00, CineStar 7 | Sa. 11.02., 22:30, CineStar 7 | So. 12.02., 17:00, Cu­bix 7 | Di. 14.02., 14:30, Co­los­seum 1 | Sa. 18.02., 14:30, Inter­na­tional

Die beiden Schwestern Belinda und Sabrina gehö­ren zur eth­ni­schen Minder­heit der Jenischen. Als po­li­tisch Ver­folgte lernten sich ihre Groß­eltern noch in einem deut­schen Kon­zentra­tions­la­ger ken­nen. Da­ge­gen haben es die 15-jäh­ri­gen Teenager, die in einem Kinder­heim auf­wuch­sen, schon deut­lich bes­ser. Doch ob­wohl sich die Welt weiter­ge­dreht hat und die so­genann­ten Fah­ren­den heut­zu­tage nicht mehr um ihr Leben fürch­ten müs­sen, sto­ßen Belinda und Sabri­na im­mer wieder auf Aus­gren­zung. Selbst 75 Jah­re nach dem Holo­caust müs­sen sich die beiden jeni­schen Jugend­li­chen dis­kri­mi­nie­ren­den Re­geln unter­werfen. (Text: moviepilot.de)

Die Kamera ist immer dabei. Über Jahre hin­weg be­glei­tet sie Belin­da, die in extrem pre­kären Ver­hält­nis­sen auf­wächst. Man lernt das Mäd­chen im Alter von neun Jahren ken­nen: ein trotzi­ges Energie­bündel, das es sich und den an­de­ren nicht leicht macht. Mit ihrer Schwes­ter lebt sie im Kinder­heim, doch ihre gesetz­li­chen Vor­münder wol­len die beiden tren­nen. Die Mäd­chen hauen ab, ziehen durch die Wälder. Sie wol­len nicht ohne einan­der sein, er­klä­ren sie einem Betreu­er, der meis­tens nur tele­fo­nisch prä­sent ist. Als 15-Jäh­rige teilt Be­linda ihm mit, dass sie sich eine Zu­kunft als Ver­käu­fe­rin in einem Schuh­ge­schäft nicht vor­stel­len kann. Viel lieber möchte sie als Me­cha­ni­ke­rin ar­bei­ten. Ihre Schwes­ter hat in­zwi­schen ein Kind be­kom­men. Gestylt und auf High Heels geht Belinda als Patin zur Taufe. Ohne sich jemals einzumischen, macht der Film den Hin­ter­grund der Jenischen sicht­bar, die in kei­nem EU-Staat als natio­nale Min­der­heit oder Volks­gruppe an­er­kannt sind. Als Belinda 23 Jah­re alt ist, will sie heira­ten, doch ihr Freund sitzt im Ge­fäng­nis. Sie schickt ihm Liebes­briefe und wa­rtet auf seine Rück­kehr. Belinda wird zu einer an­rüh­ren­den Liebes­ge­schich­te, geschrie­ben vom wah­ren Leben. (Text: Berlinale 2017)

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„Berlinale-star“ i rupuni medva biknel

Januar 26th, 2017  |  Published in Film & Theater

Presiträger der Berlinale 2013 (Foto: Berlinale)O schauschpileri Nazif Mujić, savo usi Berlinale ando bersch i ru­puni medva usch­ti­dija, iste la vasch lojen­geri briga bi­ken­tscha. O kar­tschen­ge­ro khe­la­schi Senadin Ćosić 4.000 Euro le va­sche dija. Mujič an­do film „Aus dem Leben eines Schrott­samm­lers“ mit khel­tscha.

Igen pha­ro leske pelo la otscha te del, phe­nel ov la AFP-ake. „Ham mre tscha­ve imar trin di nisch­ta te hal sina.“

Na dur ando udut ojs schauschpileri

Nazif Mujić, Rom andar i Bosnija, savo sras­ta­schen­gero khe­daschi hi, ando bersch 2013 jeka rola­ke ando film „Aus dem Leben eines Schrott­samm­lers“ i ru­puni medva usch­tidija. Ov ham na dur ando udut ojs schau­schpi­le­ri terdschi­no. Mujić akan ojs srasta­schi butscha­li­nel taj ando di vala­mi 3,50 euro ande lel, sa­venca pre tscha­venge tschulo habe usch­tidel. „Me mro phuro verda biken­tschom, taj poar avre koji taj akor i rupu­ni medva“. Palo­da mri briga so man hi, usi Berlinale phu­ka­tschom. Read the rest of this entry »