Facts & Figures (514)
Mai 31st, 2024 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
(Quelle)
Mai 31st, 2024 | Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken
(Quelle)
Mai 30th, 2024 | Published in Film & Theater
Snajka: Dnevnik Očekivanja (ITA/KOS/HR 2023)
Dokumentarfilm von Tea Vidović Dalipi (alban., engl., kroat., 75 min.)
„I will never be snajka.“ – „Ich werde nie eine anständige Schwiegertochter sein.“ Auf dem Standesamt steht dem frisch verliebten Paar das Glück ins Gesicht geschrieben, auch wenn hier bereits erste Herausforderungen zu spüren sind. Die kroatische Soziologin und Aktivistin Tea porträtiert zehn Jahre lang ihre Partnerschaft mit Mirad, Rom aus dem Kosovo. Sie sind motiviert, sich in die Familie des anderen zu integrieren. Doch bei all den familiären Erwartungen müssen sie sich selbst und als Paar immer wieder neu suchen und positionieren: Wie tolerant können sie sein? Wo stoßen sie an ihre Grenzen? Was sind eigentlich ihre Ideale? Ein Film, der ganz nah dran ist und das Schwierige und das Schöne einer interkulturellen Ehe aufzeigt. (Dayela Valenzuela)
Die kroatische Debüt-Regisseurin Tea Vidović Dalipi ist Soziologin und Aktivistin im Bereich Migration. Seit 2013 besucht sie die Restart School of Documentary Film (Zagreb). Ihre Expertise zu Migration und kulturellen Identitäten mündete in der Produktion dieses Films.
(Text: DOK.fest München 2024)
Siehe auch:
Faith and Branko (Trailer), 21.10.2023
Mai 29th, 2024 | Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen
Am Samstag, 15. Juni 2024 findet ab 19.00 Uhr der Roma-Butschu 2024 in Oberwart im OHO in der Lisztgasse 12 statt. Eintritt frei! Für Speis und Trank ist gesorgt! Veranstaltet wird der Roma-Butschu 2024 vom Verein Roma-Service.
Der Roma-Butschu (Roma-Kirtag) ist ein Fest der Kulturen und Volksgruppen im Burgenland. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich und feiert gemeinsam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kulturelle Diversität, um das Miteinander der verschiedenen Volksgruppen. Im Mittelpunkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Oberwarter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ präsentieren heuer auch Ivana Ferencová und ihr Chor aus Wien ihr Können. Weiters stehen musikalische Darbietungen der ungarischen Volksmusikgruppe Csörge und des Bela Horvath Ensembles auf dem Programm.
LEON BERGER BAND
Die vier Roma Leon Berger (Klarinette/Bandleader), Josef Schmidt (Schlagzeug/Gesang), Markus Sarközi (Keyboard/Gesang) und Martin Horvath (Bass/Gesang) gründeten im Jahr 2019 die „LEON BERGER BAND“. Mit ihrer Musik möchten sie auf eine musikalische Reise durch die verschiedensten Länder und Arten der Roma-Musik einladen.
IVANA FERENCOVÁ UND CHOR
Ivana Ferencová war in der slowakischen Musikszene bereits als Kind eine bekannte Persönlichkeit und legte von da an eine steile Karriere hin, wirkte als Sängerin, Tänzerin, Komponistin und Poetin und trat u.a. mit Harri Stojka auf. 2007 hat Ivana den Frauenchor gegründet – ein Herzensprojekt. Mit dem Klang der Frauenstimmen werden neue und alte Romane Gila (Roma-Lieder) vertont, um die Musik der Roma weiterhin aufleben zu lassen. Zusammen singen und improvisieren die Frauen dreistimmig in Romanes, Ukrainisch, Ruthenisch, Bulgarisch und anderen Sprachen.
ROMANO RATH
Sechs junge Roma aus Unterwart, Oberwart und Kleinbachselten gründeten vor Jahren die Band „Romano Rath“ (Roma-Blut) und trugen wesentlich zur Entwicklung einer eigenen Festkultur bei. Read the rest of this entry »
Mai 28th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 23.5.2024 (mp3)
Um die Reisetrends 2024 dreht sich diese Ausgabe der „Romani Ora“. Ob reif für die Insel oder doch eher Abenteuerurlaub – Indira Spirk hat erzählt uns mehr. Und nach Kroatisch Ehrensdorf (Bezirk Güssing) verschlägt uns die jüngste Ausgabe von „Mri historija“ mit Alex Gussak.
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie neben den Veranstaltungshinweisen und den Volksgruppennachrichten auch die Jugendsendung mit Adi Gussak. Er berichtet von der Wanderausstellung „Beteiligen.Mitmischen.Wählen“ anlässlich der bevorstehenden EU-Wahlen, die in den Räumlichkeiten der Offenen Jugendarbeit in Pinkafeld installiert ist.
In diesem „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie unter anderem Roma-Musik von Romano Rath, den Gipsy Kings, Tony Wegas, Sukar, Jan Bendig und Gipsy Casual. Durch die Sendung führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.
Mai 27th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Mai 26th, 2024 | Published in Einrichtungen, Internet & Blogothek, Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
Die digitale Ausstellung „Ružake gila“ macht den musikalischen Nachlass der Sängerin und Romni Ruža Nikolić-Lakatos (1945–2022) zugänglich. Ein Projekt des MMRC – Music and Minorities Research Center in Wien.
Ruža Nikolić-Lakatos (1945–2022) war eine herausragende Persönlichkeit in der Welt der Roma-Musik in Österreich und wurde ab den 1990er-Jahren als Vertreterin der Lovara-Lieder öffentlich bekannt. Als Botschafterin ihres Volkes trug sie in Österreich maßgeblich zur Verbreitung der Musiktradition und zur Anerkennung der Roma/Romnja als Volksgruppe bei. Bis kurz vor ihrem Tod trat Ruža Nikolić-Lakatos, deren Vorname ‘Rose’ bedeutet, regelmäßig mit ihrer Familie, The Gypsy Family, in ganz Österreich und im Ausland auf.
Ružake gila widmet sich dem musikalischen Nachlass von Ruža Nikolić-Lakatos. Durchgeführt vom MMRC (Music and Minorities Research Center)> der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien leistet das Projekt damit einen Beitrag zur Sichtbarmachung und Zugänglichkeit der Roma-Musik in Österreich. Die digitale Ausstellung gibt einer außergewöhnlichen Sängerin eine Plattform und ermöglicht ein Weiterleben und -geben ihrer Lieder.
Die Projektleiterin, Ethnomusikologin und Gründerin des MMRC, Ursula Hemetek, begleitete und dokumentierte die künstlerische Entwicklung von Ruža Nikolić-Lakatos mehr als drei Jahrzehnte lang. Dadurch entstand eine tiefe Verbundenheit mit der Familie der Sängerin. Einige Lieder der über 100 Stunden dauernden Tonaufnahmen, die an der Universität archiviert sind, publizierte Ursula Hemetek als Tonträger. Das trug wesentlich zur Bekanntmachung der Lovara-Lieder und der Person Ruža Nikolić-Lakatos unter den gaže, Nicht-Roma, bei. Zusätzlich zu den Aufnahmen von Ursula Hemetek stellt die Sammlung Heinschink, die im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften archiviert ist, einen Schatz an Tonaufnahmen der Lovara-Lieder seit den 1960ern dar, die großteils noch nicht veröffentlicht wurden.
Ziel der Ausstellung Ružake gila ist es, die Musik von Ruža Nikolić-Lakatos der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Liedtexte, Übersetzungen, musikalischen Transkriptionen und erklärenden Texte zu den Liedern unterstützen dabei den Verstehensprozess. Read the rest of this entry »
Mai 25th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 15.5.2024 (mp3)
Im Tagesthema erwartet Sie ein Interview mit Feri Janoska jun. Seit zwei Jahren ist er einer der beiden Vorsitzenden der Roma-Volkshochschule. Und in der Jugendsendung berichtet Adi Gussak über den 68. Eurovision Song Contest.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie ein Interview mit der Bundesministerin für Frauen, Familien, Integration und Medien, Susanne Raab. Sie war zu Besuch im „Radio MORA“-Studio in Oberpullendorf. Und wie jeden Donnerstag erwartet Sie auch diesmal wieder die Kategorie „Mri historija“ von und mit Alex Gussak.
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ mit Tina Nardai auf Radio MORA. In dieser Sendung hören Sie die Veranstaltungshinweise, die zweisprachigen Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung zum Thema „Kann die Jugend von heute kochen?“.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ dreht sich alles um die Erdbeere. Im Interview berichtet Hans Ramhofer, Erdbeerbauer aus der Gemeinde Wiesen (Bezirk Mattersburg) und vom frühzeitigen Erntestart aufgrund der diesjährigen Wetterbedingungen und was die Wiesener Ananas-Erdbeere so besonders macht.
In der Mittwochsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA berichtet Marcel Horvath im Tagesthema über das Oberwarter Musikhaus. Außerdem hören Sie die Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung. In dieser beschäftigt sich Adi Gussak mit der bevorstehenden EU-Wahl.
Mai 24th, 2024 | Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte
Der Attentäter, der den slowakischen Regierungschef Fico mit mehreren Schüssen lebensgefährlich verletzte, ist Verfasser eines romafeindlichen Buches und identifizierte sich mit rassistischen Mördern.
Vergangene Woche wurde der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in der Stadt Handlová angeschossen. Der mutmaßliche Attentäter wurde noch am Tatort überwältigt und festgenommen. Bei dem Angreifer handelt es sich Medienberichten zufolge um den Schriftsteller Juraj C. aus der Kleinstadt Levice. Der 71-Jährige hat mehrere Bücher veröffentlicht und ist Gründer eines Literaturclubs in Levice. 2016 arbeitete er für einen privaten Sicherheitsdienst.
Während sich die Regierung beeilte, das Attentat als Gewalttat aus den Reihen der linken und liberalen Opposition zu framen, wurden C.s kontroverse Ansichten über Roma publik. Der Menschenrechtsaktivist Miroslav Brož hatte das Nachrichtenportal Romea.cz auf die romafeindlichen Texte C.s aufmerksam gemacht. Die rassistischen Aussagen des Verdächtigten führten zu Empörung in der Öffentlichkeit. Auch der slowakische Roma-Politiker und Europaabgeordnete Peter Pollák wies auf den Rassismus des mutmaßlichen Attentäters hin: „Der Angreifer, der R. Fico erschoss, war auch ein Rassist! Er äußerte sich auch rassistisch über die Roma“, schrieb Pollák.
Rassistisches Traktat „Efata“ (2015)
Ein besonderes Augenmerk liegt nun auf C.s Buch „Efata: über Zigeuner und Roma“ [Efata: o cigánoch a Rómoch] von 2015, das rassistische Aussagen über Roma enthält: „Noch nie gab es in Europa so viele schamlose Zigeuner wie heute. Aber sie sehen die Sozialsysteme und wissen nur zu gut, wie man sie ausnützt. Der Staat löst das Problem nicht, er kratzt nur ein weng an den Ecken. Hunderttausend slowakische Zigeuner wollen die Gunst der Weißen, aber davon werden sie uns nichts sagen … Seien wir streng und fair mit ihnen …“, heißt es in dem Buch.
C.s Buchpublikation zeigt auch seine Bewunderung für Mörder wie Ľubomír H. und Milan J., die für ihre Gewaltverbrechen an Roma bekannt sind. H. ermordete im August 2010 in einem Außenbezirk Bratislavas sieben Menschen, darunter mehrere Mitglieder einer Familie, die teilweise der Roma-Minderheit angehörte; während J. im Juni 2012 drei Mitglieder einer Roma-Familie in Hurbanov erschoss, drei weitere wurden verletzt. Read the rest of this entry »
Mai 23rd, 2024 | Published in Medien & Presse, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 22.5.2024 | 7:50 min
Kongreso uso Roma mediji taj informacija usi aktujeli situacija
Roma organisaciji andi Slovenija internacijonali konferenca la temaha mediji ando 21. maj ande Murska Sobota telikerde. O Jožek Horvath (Muc) jek le organisacijendar hi, savo kamla, hot o mediji te pedar o bibastalo keripe le Romenca taj Sintijenca ando jekoschne schtotscha phukado taj sikado te ol. Mindenfelitiki mediji andar i Austriija, Slovenija, Horvacko taj aver vilagi pedar pumari buti phukan. O khentanbeschipe andi Murska Sobota le jekoschne redakcijengere butjaschenge o pomoschago te del, te pedar situacjij andar o mindenfelitiki vilagi, kaj rasismus taj diskriminacija kerdi ol sikado taj phukado te ol.
Roma-Organisationen aus Slowenien haben am 21. Mai 2024 nach Murska Sobota zum Kongress zum Thema Medien geladen. Jožek Horvath (Muc) ist einer von den Organisatoren und möchte, dass Roma-Medien auch auf die Situation der Roma hinweisen, wo Ungerechtigkeit und Diskriminierung geschieht. Roma-Medienvertreter aus Österreich, Slowenien, Kroatien und anderen europäischen Ländern nahmen an dem Kongress teil.
(Beitrag: TV Erba)
Mai 20th, 2024 | Published in Facts & Figures
Mai 16th, 2024 | Published in Geschichte & Gedenken, Wissenschaft
Der Aufstand von Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau – Veranstaltungsmitschnitt: Vortrag von Benjamin Ortmeyer (2021)
Am 16. Mai 1944 sollte Auschwitz-Birkenau II – das sogenannte „Zigeunerlager“ –, in dem sich zum damaligen Zeitpunkt noch etwa 6.000 Häftlinge befanden, liquidiert werden. Die inhaftierten Sinti und Roma erfuhren davon und leisteten Widerstand. Sie bewaffneten sich mit Schaufeln, Werkzeugen und dem, was sie finden konnten, und schafften es so, die Liquidierung vorerst zu verhindern. Anlässlich des 77. Gedenktages 2021 berichtet Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer in seinem Vortrag über diesen Akt des Widerstands von Sinti und Roma in einem Vernichtungslager. Vorab sind eine Begrüßung durch Rinaldo Strauß und ein Grußwort von Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, zu sehen. Außerdem gibt es hier auch die Präsentation zum Vortrag.
(Text und Video: CC BY-NC-ND 3.0 DE, Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen)
Mai 15th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 10.5.2024 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ auf Radio MORA: Sie hören unter anderem die internationalen Volksgruppennachrichten, die Veranstaltungshinweise und die Jugendsendung. Darin erfahren Sie diesmal mehr über das diesjährige „Rolling Loud Festival“, das im Juli in Ebreichsdorf stattfinden wird.
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird präsentiert von Tina Nardai. In dieser Stunde hören sie die meisten Roma-Hits aus aller Welt, die im Radio zu finden sind.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie im Tagesthema ein Beitrag über „Selbstversorgung“: Ist es ein moderner Hype oder ein Trend für die Zukunft? Und in „Mindenfelitiko“ hören Sie mehr über den Film „One Life“.
Mai 13th, 2024 | Published in Facts & Figures
(Quelle)
Mai 10th, 2024 | Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV
hr-iNFO Kultur, 8.4.2024, 25 Min.
Beitrag von Yvonne Koch
Auch wenn wir das Z-Wort vermeiden und zum Beispiel das Schnitzel jetzt ,Balkan-Art‘ nennen – die Vorurteile gegen Sinti und Roma stecken tief. Deshalb denken bei Stichwort Roma-Kunst viele bestimmt automatisch an feurige Geigenspieler, reißende Gitarrenrhythmen und ausgelassenem Tanz. Aber was versteckt sich tatsächlich dahinter? Was ist Roma-Kunst? und vor allem, wie kommen die Roma selbst mit diesem Label zurecht? Anlässlich des Tags der Roma fragen wir nach … Mit Yvonne Koch.
(Text und Beitrag: hr-iNFO Kultur)
Mai 9th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 3.5.2024 (mp3)
Auf dem Programm dieser Ausgabe der „Romani Ora“ stehen die Veranstaltungshinweise/ Mulatintschage, die Volksgruppennachrichten und die Jugendsendung. Diesmal stellen wir Ihnen die Jugendmusikkapelle aus Großpetersdorf im Bezirk Oberwart vor.
Das ist der „Romani Ora“-Musikmontag mit der meisten und erlesensten Roma-Musik aus allen Ecken der Welt. Präsentiert wird diese Sendung wie gewohnt von Tina Nardai.
Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des KZ Mauthausen und seines Nebenlagers Gusen, dessen Areal zu großen Teilen durch die Republik Österreich angekauft wurde, hören Sie ein Interview mit der Leiterin der KZ Gedenkstätte Mauthausen, Frau Dr. Barbara Glück.
Die „Kosilade“ ist eine neu eröffnete Chocolaterie in Güssing. Radio MORA hat die Schokoladenmanufaktur besucht. Adi Gussak berichtet in der Jugendsendung über seine Eindrücke und Erfahrungen seiner Sprachenreise nach Málaga. Dazu hören Sie die schönste Roma-Musik.
Mai 6th, 2024 | Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Podcast Tabulos (Fritz/rbb), Okt. 2020
Roxy ist eine Sintezza. Das bedeutet, sie gehört zu den Sinti, einer Teilgruppe der europäischen Sinti und Roma. Dafür wird sie ständig diskriminiert und auch schon mal gefragt, ob sie in einem Wohnwagen aufgewachsen ist. Woher kommen diese Vorurteile? Wie wehrt sie sich gegen Diskriminierung? Und wie schätzt sie die Situation der Sinti und Roma in Deutschland ein? Im Podcast „Tabulos“ spricht Claudia Kamieth über die Themen, die wir sonst oft verschweigen.
(Text und Sendung: Tabulos [Fritz/rbb])
Mai 5th, 2024 | Published in dROMa (Magazin)
Themenheft „Sammeln“ | Temakeri heftlina „Khetan te kedel“
In diesem Heft zum Thema „Sammeln“ erwartet Sie ein Streifzug durch Archive, Museen und Bibliotheken. Den Anfang macht ein Fundstück, das seit Kurzem in London zu sehen ist: ein Büchlein mit Versen und Skizzen, die Mongo Stojka (1929–2014) als 15-Jähriger im KZ Buchenwald angefertigt hat. Sein Sohn Harri Stojka ist mit seinen Schwestern eigens nach London gereist. Robert Rotifer hat ihn ins Museum begleitet. In Wien befindet sich eine weltweit einzigartige Sammlung von Tonaufnahmen zur Sprache und Kultur der Roma. Die Hintergründe der „Sammlung Heinschink“ im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften schildert Roman Urbaner. In jüngster Zeit ist eine Reihe von Lyriksammlungen auf Romani bzw. von Roma-Autorinnen und -Autoren erschienen – vier Anthologien stellen wir Ihnen vor. Zwei russische Linguisten arbeiten auf eigene Faust an einem etymologischen Romani-Wörterbuch. Nun steht es vor dem Abschluss. Im dROMa-Interview erzählen Miсhail Oslon und Kirill Kožanov von ihrer Herkulesarbeit. Und zuletzt widmet sich Roman Urbaner zwei Großprojekten zum Roma-Holocaust: einer Online-Enzyklopädie, die im März in Berlin präsentiert wurde und die (nahezu) ganz Europa abdecken will; und einem digitalen Zeitzeugen-Archiv in Tschechien.
Ande aja heftlina usi tema „Khetan kedipe“ uscharel upre tumende jek dschajipe maschkar archivtscha, museumtscha taj kenvi. O kesdipe kerel jek laklo falato, savo akan ande London te dikel hi: jek kenvori tekstenca taj kipenca, save o Mongo Stojka (1929–2014) ojs 15-berschengero ando logeri Buchenwald kertscha. Leskero tschau Harri Stojka leskere phenjenca vaschoda London roasintscha. O Robert Rotifer le ando museum vodintscha. Betschiste, o upro cilo them, jekoschno barikano khetan kedipe hangoskere upreliptschendar usi tschib taj usi kultura le Romendar del. Pedar o koji le „Khetan kedipestar Heinschink“ ando fonogramiskero archiv la austritika akademijatar le visenschoftendar, phukal tumenge o Roman Urbaner. Read the rest of this entry »
Mai 4th, 2024 | Published in Radijo Romani Ora
HINWEIS: Die Romani Ora wird live moderiert. Die Sendungen werden daher erst im Nachhinein übermittelt.
Anhören: →Sendung vom 26.4.2024 (mp3)
In der Freitagsausgabe der „Romani Ora“ hören Sie die Veranstaltungshinweise für die Region Oberwart und die zweisprachen Volksgruppennachrichten. Adi Gussak erzählt in der Jugendsendung mehr über die Roma-Flagge und fragt bei jungen Volksgruppenangehörigen nach, ob und wie sie sich damit identifizieren.
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA, präsentiert von Tina Nardai. In dieser Stunde hören Sie neben den Volksgruppennachrichten und „Kultur am Montag“ die erlesenste und abwechslungsreichste Roma-Musik aus allen Genres.
„Das österreichische Romanes“, unter diesem Namen wurde die Ausstellung zur Sprache der Roma im Pavelhaus in Bad Radkersburg eröffnet. Mehr darüber hören Sie im aktuellen Tagesthema der „Romani Ora“. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ präsentiert Martin Horvath die digitale Lernplattform „Skooly“, auf der es den burgenländischen Schülerinnen und Schülern nun auch möglich ist, die Sprache Romanes zu lernen. Und in „Mri historija“ begleiten wir Alex Gussak auf Spurensuche nach Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung).
Mai 2nd, 2024 | Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft
CEU begeht 20-jähriges Jubiläum ihrer Studien-Zugangsprogramme für Roma und Romnija im Mai mit einer Konferenz in Wien
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihrer „Roma Access Programme“ kündigt das „Romani Studies Program“ der Central European University (CEU) die Konferenz „Challenging the Reproduction of Inequality Through Higher Education: Critical Approaches in Romani Studies and Beyond“ an. Die Konferenz findet am 16. und 17. Mai 2024 in Wien am Campus der CEU statt und wird zusätzlich gestreamt. Veranstaltungssprache ist Englisch. Für weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung folgen Sie bitte diesem Link.
Die Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Roma-Programm des „FXB Center for Health and Human Rights“ der Harvard University (USA), den „Critical Romani Studies“ der Sodertorn University (Schweden) und dem „Yehuda Elkana Center for Teaching, Learning, and Higher Education Research” der CEU (Österreich) organisiert wird, soll eine kritische Diskussion über Programme zur Förderung des Bildungszugangs von Angehörigen unterdrückter Gruppen ermöglichen.
In den meisten europäischen Ländern erhalten Roma-Studierende eine segregierte und qualitativ minderwertige Bildung, die sie entweder davon abhält, weitere Studien zu absolvieren, oder sie zu qualitativ minderwertigen Studien- und Berufswahlmöglichkeiten führt – und damit ihre Ausgrenzung von der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Teilhabe fortsetzt“, sagte die Vorsitzende und akademische Leiterin des „Romani Studies Program der CEU“, Angela Kocze, die bereits Hunderte von Roma-Studierenden unterstützt hat, ihre akademischen und beruflichen Ziele zu erreichen. Read the rest of this entry »