„Barcelona, gitana meva“

Februar 5th, 2026  |  Published in Frauenrechte, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Wiener Künstlerin Messnik in BarcelonaWiener Künstlerin Cristina Messnik veranstal­tet par­tizi­pa­tives Kunst­projekt mit Roma-Frauen in Spanien

Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin und Sozial­arbei­terin Cristina Messnik (Webiste) setzt ihre sozialen und künst­leri­schen Erfah­run­gen mit Roma-Frauen in einem parti­zipa­tiven Kunstprojekt in Barcelona fort. Vom 23. bis 25. Februar wird sie in Zu­sammen­arbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales Poesie- und Foto­grafie­work­shops für Roma-Frauen an­bieten, die sie dabei unter­stützen, sich den öffent­lichen Raum der Stadt zurück­zu­erobern, ihre Stimmen sichtbar zu machen und ihre Selbst­ermäch­ti­gung zu stärken.

Roma-Frauen zögern oft, den öffentlichen Raum ihrer Stadt zu nutzen. Diesen im Rahmen des Projekts gemein­sam zu „besetzen” und sich zu eigen zu machen, ist deshalb eine Form der Selbst­ermäch­ti­gung, die Messnik mit ihrem Projekt fördern möchte. Die künstle­rische Aktion zielt darauf ab, den Prota­gonis­tin­nen die Bedeutung dieses integra­tiven Instru­ments bewusst zu machen. Das Projekt besteht aus einem drei­tägi­gen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an ver­schie­denen Orten der Stadt, wobei der Viel­sprachig­keit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum ge­geben wird. Dabei dienen Werke der polni­schen Roma-Lieder­macherin Bronisława Wajs (Papusza) als Inspiration und Aus­gangs­punkt für die künst­lerischen Reflexio­nen der Teil­nehmerin­nen, die ab­schlie­ßend ihre erarbei­teten Gedichte und foto­grafi­schen Impres­sionen des Workshops (Foto­grafin: Beatriz Jiménez) für eine Publikation aus­wählen. Diese wird von Cristina Messnik sowohl am Instituto Romanó als auch dem Institut für Romanistik der Uni­versi­tät Wien ge­zeigt werden.

Die gebürtige Rumänin Cristina Messnik lebt und arbeitet in Österreich. Die Hispa­nistin ist als Sozial­arbeite­rin, Aktivistin und Schrift­stel­lerin tätig. Dabei stehen die Aus­einan­der­setzung mit Iden­titäts­kon­struktio­nen und der Einsatz für die Rechte margi­nali­sierter Men­schen im Zentrum ihrer Arbeit.

(Text: Österreichisches Kulturforum Madrid)

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