Gondolipeskero mulatintschago Erbate
Februar 3rd, 2026 | Published in Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 2.2.2026 | 5:20 min
31. Jahrestag des Terroranschlags von Oberwart
Tranda taj jek berscha hi kada ando schtarto feberi deschuenja enjavar desch taj pantsch o schtar Roma Erbate murdarde ule. O atenteteri Franz Fuchs o lek phareder rasististischi atentato andi dujti republika kertscha. O opfertscha Peter Sarközi, Josef Simon, Karl taj Erwin Horvath duach jek ojs tablina le upre pisinipeha „Roma zurück nach Indien“ tarnimi bomba murdarde ule. Terne la flogoskera grupnatar sar ischkolaschtscha andar o bundakero duj tschibtschengero gimnasijum Erba uso gondolipeskero mulatintschago gondenca pumen ande, ande. Uso udud le gondolipestar momeltscha aundschivtscharde ule.
Anlässlich des 31. Jahrestags des Terroranschlags vom 4. Februar 1995, bei dem vier Angehörige der Roma-Volksgruppe ermordet wurden, lud die Romapastoral am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 14:30 Uhr zur Gedenkfeier an der Gedenkstätte „Am Anger“ in Oberwart ein. Am 4. Februar 1995 verübte der Attentäter Franz Fuchs einen der schwersten rassistisch motivierten Anschläge der Zweiten Republik. Die Opfer – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath – wurden durch eine als Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ getarnte Sprengfalle getötet. Die Gedenkfeier wurde durch Beiträge von Jugendlichen der Roma-Volksgruppe sowie Schülerinnen des Zweisprachigen Bundesrealgymnasiums Oberwart mitgestaltet. Ihre Mitwirkung unterstreicht die Bedeutung der Weitergabe historischer Verantwortung und des Engagements junger Menschen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Im Anschluss folgte ein ökumenisches Gebet, das Raum für gemeinsames Innehalten und Verbundenheit schafft und der Opfer in Würde gedenkt. Beim „Licht des Gedenkens“ wurden Grabkerzen entzündet und niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier von Romano Rath.
(Beitrag: TV Erba)