Archive for Februar 26th, 2026

Romani Ora (24.2., 25.2. und 26.2.2026)

Februar 26th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 24.2.2026 (mp3)

Am 21. Feber wird der Internationale Tag der Muttersprache ge­feiert. Das gilt natür­lich auch für Romanes. Adi Gussak hat sich mit dem Vor­sitzen­den des Volks­gruppen­bei­rates der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath (Verein Roma-Service), unter­halten. Mehr darüber hören Sie in dieser Aus­gabe der „Romani Ora“.


Anhören: →Sendung vom 25.2.2026 (mp3)

Im Tagesbeitrag der „Romani Ora“ nehmen wir Sie mit an den Stausee in Burg. Dort trifft sich regel­mäßig eine Gruppe wasser­be­geister­ter Eisbrecher. Das Eisbaden ist für Sie zu einer lieb­ge­wonnenen Passion geworden. Dazu hören Sie die ab­wechs­lungs­reichste Roma-Musik und die Volks­gruppen­nach­rich­ten.


Anhören: →Sendung vom 26.2.2026 (mp3)

Ein Roma-Sensibilisierungsworkshop, der über die Kultur, die Geschichte und die Lebens­reali­täten der Roma infor­miert, wurde in der Ab­teilung Kinder- und Jugend­hilfe des Landes Steiermark ab­gehalten. Mehr Infos darüber hören Sie in der heuti­gen „Romani Ora“ auf Radio MORA.

Deutschland: Minderheiten nicht im Grundgesetz

Februar 26th, 2026  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Großer Rückschlag: Zentralrat kri­ti­siert Ab­leh­nung der Bun­des­rats­ini­tia­ti­ve zur Auf­nah­me der vier na­tio­na­len Min­der­heiten in das Grund­ge­setz durch die Bun­des­re­gie­rung

Mit Unverständnis reagiert der Vorsitzende des Zentral­rates Deut­scher Sinti und Roma, Romani Rose, auf die Ent­schei­dung der deut­schen Bundes­regie­rung, die Auf­nahme der vier an­er­kann­ten natio­nalen Minde­rheiten in das Grund­gesetz ab­zu­lehnen. „Die vier natio­nalen Minder­heiten wurden 1998 durch das euro­päi­sche Rahmen­über­ein­kommen des Europa­rates in Deutsch­land an­er­kannt. Der Zentral­rat be­grüßte des­halb die Initia­tive der Bun­des­län­der Schles­wig-Holstein, Bran­den­burg und Sachsen, den Schutz der vier natio­nalen Minder­heiten durch die Auf­nahme in das Grund­gesetz zum Staatziel unseres demo­kra­tischen Rechts­staats zu ver­pflich­ten. Der Anstieg eines neuen Rechts­extre­mis­mus und Natio­nalis­mus, der sich gegen­über Sinti und Roma feind­lich durch Übergriffe und Gewalt zeigt wie in München (2016) mit drei er­mor­deten An­ge­hö­rigen unserer Minder­heit, in Hanau (2020) mit drei An­gehö­rigen und in Solingen (2024) mit einer Familie mit zwei kleinen Kindern em­pfinden wir vor der Erfah­rung in der deut­schen Geschichte als eine Gefahr für Sinti und Roma in diesem Land. Die Zu­nahme anti­ziganis­tischer Vorfälle von 1.233 im Jahr 2022 auf 1.678 im Jahr 2023, ein Anstieg von 40 %, belegt die er­schre­ckende Ent­wicklung. Der Zentralrat be­dauert die ab­leh­nende Haltung des Bundes­in­nen­minis­teri­ums in Kenntnis dieser be­un­ruhi­genden Gefahr.

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