April 17th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 13.4.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen von Tina Nardai präsentiert. Neben der meisten und vielfältigsten Roma-Musik hören Sie auch die Volkgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
Anhören: →Sendung vom 14.4.2026 (mp3)
Zum Thema „Sprache. Stimme. Stärke“ fand im Offenen Haus Oberwart eine Tagung zum Internationalen Roma-Tag statt. Die Roma-Volkshochschule gab jungen Menschen aus den burgenländischen Volksgruppen die Möglichkeit, sich Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen. Mehr darüber im neuen Tagesthema der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 15.4.2026 (mp3)
Im Tagesthema dieser „Romani Ora“, die Ihnen von Susanne Horvath präsentiert wird, hören Sie mehr über eine Veranstaltung zum Internationalen Roma-Tag, die zum Thema „Hass im Netz“ im österreichischen Parlament abgehalten wurde.
Anhören: →Sendung vom 16.4.2026 (mp3)
Das Buch „Das Lager Lackenbach“ von Dr. Herbert Brettl wurde im Lackenbacher Gemeindesaal präsentiert. In der aktuellen „Romani Ora“ erfahren Sie mehr über diesen informativen und auch sehr emotionalen Abend. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
April 14th, 2026 |
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Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Wissenschaft
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 13.4.2026 | 6:25 min
Herbert Brettl: O logeri Lackenbach
O lek bareder logeri le Romenge ando nacijonalsocijaslistischi nimtschko rajipe ando novemberi 1940 ande Lackenbach kerdo ulo. Oda dinintscha la mujsinipeskera butjkake taj te la deportacijake ando mindenfelitike logertscha. I kenva basirinel upre but reschertscha ande nacijonali taj internacijonali archivtscha taj biblijotektscha. Oda upre sikal historischi ande dikiptscha taj i sistematischi mujsinipeskeri buti, i diskriminacija paloda le prik dschivde dschenendar pal 1945 sar o entviklinipe la palgondolipeskera taj gondolipeskera kulturatar dschi adi.
Das größte Anhalte- und Zwangsarbeitslager für Romnja und Roma im nationalsozialistischen Deutschen Reich wurde im November 1940 im burgenländischen Lackenbach errichtet. Es diente der Zwangsarbeit und war zugleich Ausgangspunkt für Deportationen in Konzentrations- und Vernichtungslager. Das Buch basiert auf umfassenden Recherchen in nationalen und internationalen Archiven und Bibliotheken. Es beleuchtet historische Wahrnehmungen und Verantwortlichkeiten, den systematischen Nutzen der Zwangsarbeit, die fortgesetzte Diskriminierung der Überlebenden nach 1945 sowie die Entwicklung der Erinnerungs- und Gedenkkultur bis heute.
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April 11th, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 3.4.2026 (mp3)
Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ versorgt Sie wieder mit den Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage, der abwechslungsreichsten Roma-Musik und einem Beitrag zum Thema „Osterpinzen backen“. Dazu präsentiert Ihnen Susanne Horvath ein Romanes-Rezept für ein Osterlämmchen. Die Sendung wird moderiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 7.4.2026 (mp3)
In dieser „Romani Ora“ hören Sie anlässlich des Welt-Autismus-Tags, der alljährlich Anfang April begangen wird, ein Interview mit Heidelinde Haller. Sie hat in Wiesfleck ein Zentrum für Neurodivergenz gegründet. Dazu versorgen wir Sie mit ausgewählter Volksgruppenmusik. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 8.4.2026 (mp3)
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ dreht sich alles um den Internationalen Roma-Tag – dazu hören Sie wie immer die schönste Roma-Musik. Durch die Sendung führt Sie diesmal wieder Susanne Horvath.
Anhören: →Sendung vom 9.4.2026 (mp3)
Paul Wagner ist einer der jüngster Augenoptikermeister im Land. Außerdem ist er Meister als Kontaktlinsenoptiker und Hörgeräteakustiker; und das mit gerade mal 23 Jahren. Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ erwartet Sie ein Interview mit dem Südburgenländer. Die Sendung wird Ihnen präsentiert von Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 10.4.2026 (mp3)
Die „Romani Ora“ mit Susanne Horvath: Im Tagesthema steht diesml ein Interview mit Helmut Petutschnig von der Filmproduktionsfirma ARTKICKS auf dem Programm. Außerdem haben wir Veranstaltungshinweise für Sie vorbereitet.
April 8th, 2026 |
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Musik
Gelem, gelem (2019)
Ida Kelarová & Čhavorenge & Tschechische Philharmonie (Česká filharmonie)
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April 7th, 2026 |
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Film & Theater, Sport
Spielfilm, 92 Min., Ungarn 2017
Regie: Csaba M. Kiss, Gábor Rohonyi
„Brazilok“ ist eine ungarische Komödie, die die Geschichte einer kleinen Dorf-Fußballmannschaft erzählt, die aus Roma-Spielern besteht und unerwartet zur Teilnahme an einem internationalen Turnier in Brasilien eingeladen wird. Mit Humor und einer Reihe unterhaltsamer Missverständnisse beleuchtet der Film Themen wie Identität, Würde, Gemeinschaft und Hoffnungen. Die Geschichte entfaltet sich zwar als unbeschwerte Komödie mit satirischen Elementen, ist aber zugleich zutiefst herzerwärmend und vermittelt letztlich eine positive Botschaft über Inklusion, Solidarität und die Kraft der Gemeinschaft.
(Text: Opre Roma Month)
April 6th, 2026 |
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Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen
Im Palais de l’Europe in Straßburg wurde am 1. April der „Opre Roma!“-Monat eröffnet. Der Europarat widmet den Monat April einer europaweiten Veranstaltungsreihe, die auf Kultur und die Rechte der Roma und Traveller aufmerksam macht.
Der „Opre Roma Month“ des Europarats ist eine Initiative, die darauf abzielt, „den Beitrag der Sprache, Kultur und Geschichte der Roma zum europäischen Erbe und kulturellen Reichtum zu würdigen“ und gleichzeitig auf fortbestehende Diskriminierung aufmerksam zu machen. Von 1. bis 30. April 2026 bündeln zahlreiche Institutionen europaweit Veranstaltungen, Ausstellungen und Bildungsprojekte.
Der Europarat eröffnete den Roma-Aktionsmonat mit der Ausstellung „Holocaust der Seele“ des tschechischen Roma-Künstlers Zdeněk Daniel. Die Veranstaltung wurde begleitet von einem Auftritt der Roma-Band Djiben (Tzigane céleste) und einen offiziellen Empfang. Die Eröffnung des Roma-Monats fand im Rahmen der 50. Sitzung des Kongresses der Gemeinden und Regionen statt.
Die Veranstaltungen (hier finden Sie die Programm-Übersicht) reichen von Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen bis hin zu Konzerten und Workshops. Besonders im Fokus stehen dabei Stimmen von Roma selbst, die ihre Perspektiven einbringen und so zu einer differenzierteren öffentlichen Wahrnehmung beitragen. Mit den Veranstaltungen bezweckt der Europarat laut eigenen Angaben:
- das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit in allen Mitgliedstaaten für die Belange der Roma und Traveller zu schärfen;
- eine Dynamik zu schaffen und diese zu nutzen, um strategische Partnerschaften zu initiieren und neu zu beleben, die zur Inklusion der Roma und Traveller beitragen;
- die Sichtbarkeit des Themas zu erhöhen und das Bewusstsein für die Belange der Roma und Traveller bei der Ständigen Vertretungen beim Europarat zu schärfen;
- die Sichtbarkeit des Sektors und der zwischenstaatlichen Einrichtung ADI-ROM innerhalb des Europarates zu erhöhen;
- Geschichte, Sprache und Kultur als wirksame Instrumente zu fördern, um Wissen zu teilen, Antiziganismus zu bekämpfen und Stolz und Identität zu stärken.”
Koordiniert wird die Initiative durch das Roma-Expertengremium des Europarats ADI-ROM in Kooperation mit zahlreichen Partner-Institutionen und -Organisationen, auf europäischer Ebene ebenso wie in mehreren Mitgliedstaaten. Ein besonderer Zusammenhang besteht mit der „EU Roma Week“, die vom 20. bis 23. April in Brüssel und Straßburg stattfinden wird. Die Veranstaltungen der Roma-Woche der Europäischen Union sind zugleich Bestandteil des „Opre Roma!“-Monats 2026.
Kernstück des Roma-Monats ist der Internationale Roma-Tag am 8. April, der an den ersten Weltkongress der Roma 1971 erinnert und als zentrales Datum der Roma-Bürgerrechtsbewegung gilt. Read the rest of this entry »
April 3rd, 2026 |
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Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 27.3.2026 (mp3)
Im Tagesthema der Freitagsausgabe erfahren Sie mehr über die „Flurreinigung in Oberwart“ und in den Veranstaltungshinweisen/ Mulatintschage haben wir interessante Ausgehtipps für Sie gesammelt. Durch die Sendung führt Susanne Horvath.
Anhören: →Sendung vom 30.3.2026 (mp3)
Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen von Tina Nardai präsentiert. Neben der abwechslungsreichsten Roma-Musik hören Sie in dieser Sendung auch die Volksgruppennachrichten.
Anhören: →Sendung vom 31.3.2026 (mp3)
„Jugend und Politik in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung“ war das Motto der diesjährigen Fachtagung der Arbeitsgruppe RE.F.U.G.I.U.S., die im OHO in Oberwart stattfand. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anhören: →Sendung vom 1.4.2026 (mp3)
Im Tagesthema dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie mehr über das traditionelle „Stinatzer Eierkratzen“ und die zweisprachigen Volksgruppennachrichten hören Sie ebenfalls. Am Mikrofon erwartet Sie Susanne Horvath.
Anhören: →Sendung vom 2.4.2026 (mp3)
Der Gründonnerstag in der „Romani Ora“ beschäftigt sich im Tagesthema mit dem „Ratschenbau“: Franz Tattyrek gibt dieses traditionelle Wissen und Können in Workshops an Kinder weiter. Radio MORA hat den Ratschen- und Krippenbaumeister getroffen.
April 1st, 2026 |
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Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 31.3.2026 | 6:46 min
Erba: O projekto la Caritasatar „Mri Buti“
O projekto „Mri Buti – Meine Arbeit“ sina jek projekto la Caritasatar, savakero cil sina Romen Erbatar, saven na buti sina mindenfelitiki buti odoj te kerel. I butjakeri cajt sina jefkar vaj dujvar ando kurko, vaj tschak poar ori. Afka schaj uso socijalakero vaj butjakero pomoschago eklik loj use rodim schaj ulo. „Mri buti“ jek second hand shop kertscha, kaj te gadengero service taj veschengeri buti aunbitim ulo. O projekto ando bersch 2003 kesdintscha, taj iste pal poar berscha i buti ande terdschardi uli, kaj o pomoschagoskere loj na buter use dim ulo.
Das Projekt „Mri Buti – Meine Arbeit“ war ein Projekt der Caritas, das zum Ziel hatte, arbeitslose Rom_nja im Raum Oberwart eine flexible Beschäftigung zu ermöglichen. Der Beschäftigungszeitraum war tageweise oder auch nur stundenweise im maximalen Ausmaß einer geringfügigen Beschäftigung als Zuverdienst zum Arbeitslosenbezug oder der Sozialhilfe. „Mri Buti“ führte einen Secondhand-Laden und bot dazu einen Wäscheservice und Waldarbeiten an. Das Projekt startete im Mai 2003 und musste nach einigen sehr erfolgreichen Jahren eingestellt werden, da die Fördergelder teilweise gestrichen wurden. (Video: Archivmaterial)
(Beitrag: TV Erba)