Mai 23rd, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
23.5.2009, 20:30 Uhr

Anlässlich des 80. Geburtstags von Mongo Stojka, dem Überlebenden von drei Konzentrationslagern und dem berüchtigten Vernichtungsmarsch und dem Initiator des Denkmals im Barankapark, das an die im Nationalsozialismus umgekommenen Roma erinnern soll, wurde vergangenen Mittwoch zu einer Gedenkfeier aufgerufen. Das nun 80-jährige Familienoberhaupt der Familie Stojka konnte jedoch bei der Feier, die im Barankapark im 10. Wiener Bezirk stattfand, aufgrund seines kritischen Gesundheitszustands nicht teilnehmen. Der Park („Hellerwiese-Barankapark“) ist ein Teil der vergessenen Geschichte Wiens. Der Platz war jahrzehntelang Rast – und Lagerplatz der Wiener Roma. Im Jahr 1942 wurden alle dort lebenden Menschen deportiert. Mongo Stojka ist einer der wenigen Überlebenden dieser Zeit. Seine Großmutter Baranka kehrte jedoch nicht mehr zurück. 1999 pflanzte Mongo Stojka zu Ehren von Baranka einen Kastanienbaum. Read the rest of this entry »
Mai 23rd, 2009 |
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Film & Theater, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Die Stadt der Roma
Dokumentarfilm
Frankreich, 2009 / 99 min.
Regie: Frédéric Castaignède
16:9 (Breitbildformat)
Zu sehen auf ARTE am:
Samstag, 23. Mai 2009 um 23.05 Uhr
(Wiederholung: 9. Juni 2009 um 03:00 Uhr).
Auf der Website von ARTE heißt es dazu:
Unter Bezugnahme auf die Geschichte des Ghettos von Nadejda wirft der Dokumentarfilm fernab von Folklore oder Mitleid einen neuen, politisch engagierten Blick auf die Volksgruppe der Roma und Sinti. Ungeschminkt zeigt er die aufbegehrende Gesellschaft der Sinti und Roma. In der Industriestadt Sliven im Südosten Bulgariens, am Fuße des Balkangebirges, liegt eines der größten Ghettos für Sinti und Roma in Europa – und eines der schlimmsten: 20.000 Menschen leben hier auf engstem Raum in schwierigsten hygienischen Verhältnissen. Das knapp zwölf Hektar große Gelände ist von einer mit verrostetem Stacheldraht gekrönten Mauer umschlossen, die das Ghetto von der Stadt trennt. Diese liegt auf der anderen Seite der Bahnschienen. Diese drei Meter hohe und mit rassistischen Sprüchen übersäte Mauer kann niemanden unberührt lassen. Read the rest of this entry »