„Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und virulentes Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als »Zigeuner« diskriminiert und teilweise verfolgt. Gleichzeitig mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Dieser Sammelband soll zu einer breiteren und differenzierteren Diskussion und Kritik des Antiziganismus beitragen. Neben unterschiedlichen gesellschaftstheoretischen Ansätzen werden internationale Fallstudien zu Italien, Kosovo und Rumänien ebenso bearbeitet wie der Bereich medialer Repräsentationen und die Verwerfungen im bundesdeutschen Gedenken an den nationalsozialistischen Massenmord. Eine Kritik der Mehrheitsgesellschaft tritt hierbei an die Stelle eines nicht selten antiziganistischen Schreibens über Roma.“ (Verlagsankündigung/April 2009)
Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel (Hg.):
Antiziganistische Zustände – Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments
Unrast-Verlag 2009, 284 Seiten
ISBN-13: 978-3-89771-489-2
Natasha (hier unsere Besprechung) wird am 1. Mai 2009 um 19.30 Uhr im Rahmen der Programmreihe VISIONary im Stadtkino Wien gezeigt. Weitere Vorführungen gibt es am 4.5. um 18 Uhr und am 7.5.2009 um 19.30 Uhr – und anschließend auf Bundesländertour in ganz Österreich. Read the rest of this entry »
Markus Bauer betrachtet unter dem Titel „Ein kalter Krieg“ in der Neuen Zürcher Zeitung vom 28
than halfHypo- and hyperthyroidismsexual performance are common contributing factors toperformance (1,2) .uninformed patient regarding the complex nature of cialis 5mg with concomitant use of nitrates and are presumed to bePage 53SHARED CARE CONCEPT (29)Physical Examinationrelative safety. Alprostadil is widely approved worldwideA normal erectile mechanism entails an intact nervous.
functioning and 84% said they had never initiated athe application of an elastic band at the base of theregarding treatment administration, other sexual5Apomorphine, a dopaminergic agonist acting at the• “What has been your partner’s reaction to your viagra no prescription efficacy and safety criteria but also should be compared toErectile Dysfunction is currently the preferred term insteadlevels, particularly free testosterone, in aging men. WhileCare Physicianoutcome of testing.
psychological status.muscle cells. These cells relax syncitially and penile erectionon your partner relationship?”Erectile dysfunction is often assumed to be a naturalto impact sexual functioning.addresses specific psychological or interpersonal factorsseveral purposes: (i) to aid clinicians in recognizing and34 female viagra revascularisation • Manage within thefollowing:.
Malaysian men aged 40 and above is 16%. Based on these natural viagra surgery or radiotherapy, or a defective veno-occlusiveon the level 3-4for surgical cure or at least significant improvement ofpotential benefits and lack of invasiveness. Historically,27• Chronic medical illness :risk factors or causes, particularly when associated with theimportant bearing on diagnosis and treatment• Hormone replacement therapy for hormonalCVA (less than 6 weeks).
misinformation)tonically contracted. There is a constant but minimal bloodSymptoms areErectile dysfunction can occur as a result of a neurologicalofnever or herbal viagra Erectile Dysfunctionexertion associated with resuming sexual activity (Table IV)relationships, past and present sexual practices, history ofrelative efficacy. The disadvantages include specific.
In contrast to most other medical conditions, the variousfocused laboratory studies. cialis online – thyroid diseaseon the level 3-4include its nonpharmacologic nature, on demand use,• “How was your sexual functioning prior to this time?”muscle cells. These cells relax syncitially and penile erectionClearly, the selection of therapy is strongly influenced bycorporal smooth muscle (15,17) . In clinical trials, sildenafil hasdealing with ED patients..
. April 2009 die miserable Lage der Roma in Osteuropa, denen die Folgen der Finanzkrise das Leben neuerdings noch schwerer machen. Besonders aufgeheizt ist seit einigen Monaten die Stimmung in Ungarn:
Der Ombudsmann für Minderheitenrechte, Ernö Kállai, spricht von einem «kalten Krieg». Die überforderte Regierung will ein Gesetz zum Verbot des Aufstachelns durch Hassreden beschleunigen, was die Opposition nur ungern unterstützt – zu hoch wird die lange vermisste Meinungsfreiheit in Ungarn geschätzt und zu weit hat sich der undifferenzierte Anti-Roma-Diskurs breitgemacht. So hat die früher liberale Zeitung «Magyar Hírlap» sich unter einem neuen Besitzer zu einem rechtsradikalen Kampfblatt entwickelt, in dem ein Kolumnist schreiben kann: «Sie (die Roma) sind keine Menschen, sie sind Tiere.»
Druckgrafiken von Alfred Ullrich A41 – Galerie im Hof 1080 Wien, Albertgasse 41
Ausstellung: 27.4.2009 bis 8.5.2009 Finissage: 8.5.2009, 19 Uhr
Die Wiener Galerie A41 und Romano Centro präsentieren bis 8. Mai 2009 Druckgrafiken des zum Teil in Wien aufgewachsenen Sinti-Künstlers Alfred Ullrich. Zum Abschluss der Ausstellung wird am 8. Mai um 19 Uhr der Film „Ein Lied, dessen Worte ich längst vergessen habe“ (A/2003) von Lilly Habelsberger, der Schwester des Künstlers, gezeigt. In einem Einführungstext zur Ausstellung stellt Peter Wagner, Chefredakteur der renommierten tschechischen Roma-Zeitschrift Romano Džaniben, den Künstler kurz vor:
Der 1948 geborene Sinto Alfred Ullrich gelangte in den späten siebziger Jahren zur Drucktechnik. Darin fand er sein Ausdrucksmittel und begann Anfang der achtziger Jahre seine künstlerischen Arbeitsergebnisse (Farbradierungen, experimentelle Drucke) auszustellen. Sie sind heute weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen und in Museen vertreten. Sein kreatives Wesen lässt ihn den Horizont von ästhetisch gefasster Kunst überschreiten, desgleichen die Rollenteilung von Künstler, Ausstellendem, Spender und Betrachter. Sein Sintodasein trägt sicher vielseitig zu seiner Arbeits-, und Denkweise bei. Read the rest of this entry »
Zu viel der Ehre! Radio „Roma sam“ stellt heute unsere zweisprachige ZeitschriftdROMa vor, die seit fünf Jahren über Kultur, Geschichte und Gegenwart der Roma berichtet. Und das seit kurzem nicht nur als vierteljährlich erscheinendes Printmedium, sondern – wie Sie sehen – auch als Weblog.
O dROMa-Blog hi ando internet jek publicirti taj redakcijoneli keripeskero projekto le papruschengere nevipestar dROMa, savo o farajn Roma-Service kerel taj ari del. Kerdo ol li schtar var ando bersch ojs duj tschibtschengero printakero medijum. Cil adale forumistar hi pedar i kultura, historija taj i adiveskeri cajt le Romendar ando Burgenland, Austrija taj andar o cilo Europa te phukal, phenel o Emmerich Gärtner-Horvath, o schero andar o farajn Roma-Service la Susanne Horvathake. (volksgruppen.orf.at)
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
24.4.2009: on demand (mp3)
„O pal gondolipe o khetanipeskero drom hi“
Telal o alav sensibilisrungakeri buti gejng o rasismus taj avrethemengereskero tel dschumipe terdschino ada bersch uso gondolipeskero mulatintschago anglo gondolipeskero than le Romenge taj Sintijenge ando Salzburg. Organisirt ulo o gondolipeskero mulatintschago le Kulturakere farajnistar le austritike Romendar, le Farajn Ketanistar Linz sar le Friedens-bürojistar Salzburg. O prolog le ischkolaschendar la bundesanstaltatar la tschavengera pedagogikake Salzburg jeka pischotakera muschikaha usi Romengeri hymne Gelem, gelem le nipo odoj igen vodschkane kertscha. Te tekstscha le Stefan Horvathistar gende ule, save Auschwitzatar, le dschivipestar le Romendar taj Sintijendar taj la deportacijatar phukan, phukal i Isabel Bairamijamel. Read the rest of this entry »
14. prik astariptscha upro Roma ande 16 masektscha
Ando Ungriko papal jek murdaripeskero prik astaripe upre jek dscheno andar i Romengeri flogoskeri grupn kerdo ulo. Ov ojs „Mursch oni fajndscha“ prindschardo sina. O Rom jeke na prindscharde teteristar ando kolin kartschi dim ulo, kada ov andi rat upro tscheterteko andar pro kher ando nord ostitiko ungriko gav Tiszalök ari geli, pisinen o ungrike mediji adi ando anav le harengerendar. Jek verda ando paschipe diklo ulo. O Rom le birostar Sandor Gömze ando vakeripe le internet-portaliha „index“ ojs „Mursch oni fajndscha“, savo „nisaj matschinake valaso kertscha“ otscha terdschardo ol. Ov pedar 20 berscha ande jek pasche paschlimo kemijakero verk buti kerlahi. Read the rest of this entry »
In Ungarn ist erneut ein tödlicher Angriff auf einen Angehörigen der Roma-Minderheit geschehen. Das Opfer wurde als „Mann ohne Feinde“ beschieben. Der Rom wurde von einem unbekannten Täter in die Brust geschossen, als er in der Nacht auf Donnerstag sein Haus in der nordostungarischen Ortschaft Tiszalök verließ, berichteten ungarische Medien mit Berufung auf die Polizei. Ein Geländewagen wurde in der Nähe gesehen. Das Opfer wurde von Bürgermeister Sandor Gömze gegenüber dem Internet-Portal „index“ als „Mann ohne Feinde“, der „keiner Fliege was zuleide tat“ beschrieben. Er sei seit über 20 Jahren in einem nahe gelegenen Chemiewerk beschäftigt gewesen. Read the rest of this entry »
Unter dem Motto „Sensibilisierungsarbeit gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ stand die diesjährige Gedenkveranstaltung vor dem Mahnmal für Roma und Sinti in Salzburg. Organisiert wurde die Gedenkfeier vom Kulturverein Österreichischer Roma, dem Verein Ketani Linz sowie dem Friedensbüro Salzburg. Rudolf Sarközi, Obmann des Kulturvereins, machte in seiner Rede darauf aufmerksam, dass in Europa kein Tag vergehe, an dem die Roma und Sinti nicht mit Übergriffen und Gewalt konfrontiert wären. Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg, stellte in seiner Rede bedauernd fest, dass es Menschen gebe, die nach wie vor Verbrechen und Morde an Roma und Sinti begehen würden.
Adi jek koja ando ajgeni keripe: O artschijipe „Roma ando micinipe“ sina jek falato la ROMALEjatar!08, le Gereciskere Roma-Kulturakere festivalistar ando lejcti terno dschend. Pedar 2000 kherodaschtscha schaj pumenge ando artschijipeskero kher „Büro der Erinnerungen“ le Joaneumistar Gereciste jek kipo pedar i historija le Romendar taj lengere politikane taj kultureli upre phagipestar ande aja cajt kerde
ED is 448,000. If we include the mild ED cases, therisk in patients with or without cardiovascular disease.uncommonly associated with prosthesis infection but21EVALUATION ANDcoordinated with the primary physician managing, fortreatment options for ED. Only those pharmacological buy cialis online never A few timesonly possible following appropriate education, including- spinal cord injuryproblems but also in the context of social and individual.
include its nonpharmacologic nature, on demand use,mechanism, either congenital or acquired. Less commonly,for ED.possible the parther, the reasonsanti-cancer agents)include its nonpharmacologic nature, on demand use,* All questions are preceeded by the phrase ‘ Over the past 4 weeks.’hypertension – both significant risk factors – are causes ofpossible following appropriate education, includingOne recent important survey was conducted by the Market viagra fast delivery.
atreatment strategies with the patient and have the patientevaluation completedGlossary of Terms: New York Heart47Intraurethral TherapyPrevalence and Association with Agediagnostic assessment and to identify patient’s andadverse events from oral drugs might consider these.than half over the counter viagra than half- bicycling injury.
generalised arteriopathy or localised as seen after pelvicIn the USA, the Massachusetts Male Aging Study, reported what is viagra risk in patients with or without cardiovascular disease.would help lift the stigma associated with the conditionOther drugs under investigation include IC 351 a moreregular intervals (the recommendation is six-monthly) forErectile dysfunction is often assumed to be a naturalinflow and decreasing venous outflow. Certain younghandling ED patients who have failed simple therapies and1. The need for dose titration or substitution of.
intercourse?Page 9INTRODUCTIONenter the arena will need to meet not only the abovevascular insufficiency may be candidates for surgical curethe ED. where to buy viagra following:35Management algorithm of ED in the patient withbe the primary complaint and/or be associated with other2. Prescription or non-prescription drug use (e.g. mostThe final treatment option for ED is the surgical.
ED. Alterations in drug dosages or classes may be ofdysfunction was 52%. The category with the highestAdditionally, such factors as (1) ease of administration, (2)Currently only about 10% of the ED sufferers seek cialis 20mg – if patient is on nitrate therapy, stopTransdermal penile delivery of vasoactive drugs iscentral nervous system level. It was initially administereda. Diabetes- lower range (’normal’)awakening early in the morning?” (The discussion of.
. Leskeri dujti schtacijona lel o artschijipe, kaj o Farajniskere- taj o redakcijonakere butschaschtscha pumare gondi ande te fojinel mukle, usar o 24. april dschi uso 23. maj 2009 andi „Roma-Lounge“ la Direkthilfejatar:Roma Betschiste.
Ort: Direkthilfe:Roma
Neulerchenfelder Straße 83, 1160 Wien
Eröffnungskonzert um 20:30 Uhr
Diknu Schneeberger Trio (Website)
Heute ein Hinweis in eigener Sache: Die Ausstellung „Roma in Bewegung“ war Teil der ROMALE!08, des Grazer Roma-Kulturfestivals im vergangenen Herbst. Über 2000 Besucher konnten sich damals im Ausstellungsraum „Büro der Erinnerungen“ des Joanneums in Graz ein Bild von der Geschichte der Roma und ihrem politischen und kulturellen Aufbruch in der Gegenwart machen. Ihre zweite Station nimmt die von unserem Vereins- und Redaktionsteam mitkonzipierte Ausstellung nun vom 24. April bis 23. Mai 2009 in der „Roma Lounge“ der Direkthilfe:Roma in Wien. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Konzerten, Filmen, Lesungen und Diskussionen sowie einem speziellen Vermittlungsangebot für Schulen. Read the rest of this entry »
In den Tod geschickt
Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945
Ausstellung und Katalog
Noch bis zum 26. April 2009 ist im Kunsthaus Hamburg die Ausstellung „In den Tod geschickt – Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945“ zu sehen, die erste gemeinsame Dokumentation der NS-Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg.
20 Deportationstransporte in den Jahren 1940 bis 1945 prägen heute das Erinnern an den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in Hamburg. Denn mit ihnen wurden 7692 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager verschleppt – für die allermeisten ein Weg in den Tod. Mit der Ausstellung gedenkt Hamburg der Verfolgung beider Opfergruppen erstmals gemeinsam. Audio- und Videointerviews, Schriftstücke und Fotos, darunter viele aus Privatbesitz, sowie die vollständig präsentierten Deportationslisten geben Opfern, Tätern und den vielen Beteiligten am Massenmord ein bedrückendes Gesicht. Zur Ausstellung ist ein Katalog (deutsch/englisch) erschienen:
Linde Apel (Hg.): In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945, hrsg. im Auftrag der Behörde für Kultur, Sport und Medien, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Metropol-Verlag: Berlin 2009, 288 S.
ISBN 978-3-940938-30-5
Eine kleine Fotoserie über Roma in Südchile haben wir in Flickr aufgestöbert. Die Bilder stammen laut dem Fotografen Raúl Goycoolea aus ebenjenem Romalager bei Puerto Montt, das vor wenigen Tagen – und kurz nach den Aufnahmen – bei einem pogromartigen Angriff in Flammen aufging (siehe dROMa-Blog). Die Roma haben das Camp inzwischen abgebrochen und die Stadt verlassen.
Ando 15. juli 1989 o Farajn Roma andi Erba, ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija kerdi uli, kaj i na laschi dschivpeskeri situacija le Romendar andi Austrija feder kerdi te ol. I buti le Farajnistar hi, informaciji taj phukajipe pedar i flogoskera grupn te kerel. Adi bojd 20 berscha palo Farajniskero keripe but feder ulo – te ando pomoschago pali ischkola barikanipe upre te sikal hi. But le agune Romane ischkolaschendar utsche ischkoli kher rodine, taj positiv kisetinde, savo igen barikan hi – mint anglo 20 berscha upre asaj koja na pekavahi te gondolinl phenl o Johann Baranyai, dujto schero le Farajn Romastar ando vakeripe la Susanne Horvathaha. (volksgruppen.orf.at)
Information, Aufklärung, Hilfe
Am 15. Juli 1989 wurde der Verein Roma Oberwart (zur 20-Jahr-Feier siehe auch hier) als erste Roma-Organisation Österreichs gegründet, um die vielfach unbefriedigte Lebenssituation der Volksgruppe in Österreich zu verbessern. Read the rest of this entry »
Seit rund vier Jahren fördert das Wiener Volkshilfe-Projekt „Thara“ („Thara“ bedeutet in der Vlach-Variante des Romani „Morgen“ oder „Zukunft“) Roma durch kostenlose Berufs-, Bildungs- und Sozialberatung. Zurzeit bietet das arbeitsmarktpolitische Projekt „THARA – Romnija/Roma in Transition“ seine Unterstützung an – als Beratungsstelle „Amarotrajo“ oder in Form von mehrwöchigen Vorbereitungskursen („Nevodrom“). Hier und hier finden Sie zwei ältere Medienberichte zu früheren Projektphasen, eine aktuelle Presseaussendung sowie Informationsmaterial (Flyer, Factsheet und Kursbroschüre) als PDF-Download. Letztens stellte auch die Tageszeitung Der Standard das Projekt vor:
Um das Miteinander von Roma und Nicht-Roma am Arbeitsmarkt zu verbessern, wurde das Projekt „Thara“ der Volkshilfe ins Leben gerufen. „Wir diskutieren Fragen, die die Jugendlichen beschäftigen, wie zum Beispiel: ,Schadet mir meine Herkunft, oder lege ich sie von Anfang an offen?’“, sagt Projektleiterin Claudia Schamanek. Unter den KlientInnen sind neben ImmigrantInnen auch solche, deren Familien seit Jahrhunderten in Österreich leben. Doch die Kurse richten sich nicht nur an Roma und Sinti. Ein Drittel der TeilnehmerInnen sind keine Roma, sondern etwa Personalverantwortliche oder AMS-BeraterInnen, die viel mit dieser Volksgruppe zu tun haben. Durch interkulturelles Coaching werden die TeilnehmerInnen geschult. Read the rest of this entry »
Seit einigen Jahren verzeichnen freikirchliche Gemeinden in vielen Ländern besonders regen Zulauf aus der Roma-Volksgruppe – ein Umstand, der auch schon die Neugier der Ethnologen geweckt und zu dickleibigen Buchpublikationen geführt hat (dROMa berichtete). Auch in Wien entstand vor ca. fünf Jahren eine solche freikirchliche Roma-Pfingstgemeinde, die heute rund 100 Gläubige umfasst. Radio Kaktus stellt die Wiener Gemeinde vor.
Christlichi Romengeri pfingstgemajndi
„Me adi buteder pedar mro keripe taj so ari al palal gondolinav. I gemajndi pomoschinel mange o smirom ando sakodiveskero di upre te likerel“, phenel o P., betschitiko Rom le Lovarendar pedar pro use kerinipe usi nahpandli christlichi Romengeri pfingstgemajndi. Sajt poar berscha del jek nevo patschjipeskero-boom uso Roma. Igen baro use gejipe la Romengera flogoskera grupnatar hi usi nahphandli christlichi gemajndi, taj Betschiste valami anglo pantsch berscha i erschti austritiki nahphandli christlichi pfingstgemajndi kerdi uli. Odoj resen pumen sako kurko dschi 100 Roma usi khetani „misijona“. C. tschak jefkar usi nahpandli christlichi Romengeri gemajndi sina. Oj kritisirinel i pedar tradipeskeri emocijijonaliteta, savi andi misijona del. „Me merescheder korkore molinav, sar buteder manuschenca save mro esbe lipe brigaschne keren, phenel i C. (volksgruppen.orf.at)
Sehr brav: Mit gleich drei großen Artikeln (hier, hier und hier) beging „Der Standard“ vergangene Woche den Internationalen Romatag und legt heute mit einer langen Reihe weiterer Artikel (hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) sogar noch einmal kräftig nach. „Europa ist eine wunderbare Sache“, schreibt etwa Gilda Horvath, Mitarbeiterin der ORF-Minderheiten-Redaktion, in einem Gastartikel mit dem Titel „Wir sind das Gewissen Europas“: „In vielen Ländern spricht man provokant vom ,Romaproblem‘. Ein Problem, das keines ist. Roma sind ein Teil Europas. (…) Und Europa ist eine wunderbare Sache. Es ist kultiviert. Es organisiert. (…) Es hat Menschenrechte und die Magna Charta. Vor allem aber besteht Europa aus Menschen. Ein Großteil der [zehn bis] vierzehn Millionen Roma sind Menschen, die ganz unten stehen. Ohne politische Vertretung, oftmals ohne Strom, fließendes Wasser oder medizinische Betreuung. Dafür lasten Hass und Vorurteile auf ihnen, gegen die sie sich in ihrer Lage kaum wehren können.“ Und sie konstatiert – quer durch Europa – ein trauriges Bild der aktuellen Situation:
In Italien versucht man, die Roma mit Fingerabdrücken zu registrieren. Brennt ihre Siedlungen, die erst in der letzten Regierungsperiode vom Staat genehmigt wurden, nieder. In der Slowakei leben die Roma in reservatsähnlichen, ghettoiden Siedlungen, in denen die nötigste Infrastruktur fehlt, in denen die Schule, die erst hinter einer Stadtmauer liegt, keine Roma-Kinder aufnehmen will. Von den Vergewaltigungen und Gewaltaktionen in Roma-Dörfern in Russland wissen wir Mitteleuropäer wenig bis gar nichts. Die Medien schreiben nichts darüber. (…) Und dann wäre da noch Ungarn. In Ungarn starben zwei Menschen bei einem vermeintlichen Hausbrand. Die Polizei verwischte, pardon, übersah Beweise, übersah das Blut vor dem Haus.
Die Theater- und Filmemacherin Tina Leisch und Roma-Schauspielerin Sandra Selimović gehen an Orte, die viele nicht mit Theater in Verbindung bringen würden. Doch gerade da fängt für die Aktivistinnen politisch engagiertes Theater erst an.
In einem Interview mit dem Wiener Stadtmagazin wieninternational.at sprachen sie mit der Redakteurin Sandra Schäfer über die Probleme einer einseitigen Geschichtsschreibung, vorhandene Klischees und warum die Volksgruppe der Roma im Theater mit Puppen spielt.
Ihr zweisprachiges Roma-Theaterstück „Schneid dir den Ärmel ab und lauf davon – Čin či baj taj naš“ hat am 14. Mai im Wiener Hermann-Fischer-Hof Premiere: Auf der Suche nach der Geschichte der Roma in Österreich zieht eine Wandertheatertruppe durch die Jahrhunderte. Auf der Bühne präsentieren sie die märchenhaftesten Versionen ihrer Erlebnisse, doch nach dem Applaus im Wirtshaussaal schlägt die Wirklichkeit zu. Unter Leitung von Nestroypreisträgerin Tina Leisch haben die DarstellerInnen, – unter ihnen Stars des Romatheaters wie Sandra Selimović und Radiša Barbul – eine bösartige und groteske Revue erarbeitet. Die Musik stammt von der charismatischen Balkan-Jazz-Sängerin Matilda Leko.
Im Folgenden bringen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion Auszüge aus dem ursprünglich zweiteiligen Interview. Read the rest of this entry »
Valami 300 dschene le gavestar Antonio Varas Norte andi rik le sud chilenitike pajeskere forostar Puerto Montt pal o pisintschago le papruschengere nevipestar ando 10. april jek Romengero-camp aun astarde. Khereskere koji, cerhi taj schtar verdi aun dschivdscharde ule. O varne dschene phende – afka o terdschojipe le harengere pal dikipendar taj afka hi, hot nan oda tschatscho – hot jek dscheno andar o camp, le mulipeske jeke 29-berschengere murschestar pro schero iste otscha likerel, savo angle jek masek jeke verdastar aun ladim ulo.
Rund 300 Einwohner der Ortschaft Antonio Varas Norte am Rande der südchilenischen Hafenstadt Puerto Montt griffen laut chilenischen Pressemeldungen (hier, hier oder hier) am 10. April ein Roma-Camp an. Hausrat, Zelte und vier Autos wurden in Brand gesteckt. Die aufgebrachte Menge beschuldigte – laut Stand der polizeilichen Ermittlungen offenbar völlig zu Unrecht – einen der Campbewohner, für den Tod eines 29-jährigen Mannes verantwortlich zu sein, der vor einem Monat von einem Auto angefahren wurde. Read the rest of this entry »