„roll on · roll off“: Druckgrafiken von Alfred Ullrich
April 28th, 2009 | Published in Film & Theater, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen
roll on · roll off
Druckgrafiken von Alfred Ullrich
A41 – Galerie im Hof
1080 Wien, Albertgasse 41
Ausstellung: 27.4.2009 bis 8.5.2009
Finissage: 8.5.2009, 19 Uhr
Die Wiener Galerie A41 und Romano Centro präsentieren bis 8. Mai 2009 Druckgrafiken des zum Teil in Wien aufgewachsenen Sinti-Künstlers Alfred Ullrich. Zum Abschluss der Ausstellung wird am 8. Mai um 19 Uhr der Film „Ein Lied, dessen Worte ich längst vergessen habe“ (A/2003) von Lilly Habelsberger, der Schwester des Künstlers, gezeigt. In einem Einführungstext zur Ausstellung stellt Peter Wagner, Chefredakteur der renommierten tschechischen Roma-Zeitschrift Romano Džaniben, den Künstler kurz vor:
Der 1948 geborene Sinto Alfred Ullrich gelangte in den späten siebziger Jahren zur Drucktechnik. Darin fand er sein Ausdrucksmittel und begann Anfang der achtziger Jahre seine künstlerischen Arbeitsergebnisse (Farbradierungen, experimentelle Drucke) auszustellen. Sie sind heute weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen und in Museen vertreten. Sein kreatives Wesen lässt ihn den Horizont von ästhetisch gefasster Kunst überschreiten, desgleichen die Rollenteilung von Künstler, Ausstellendem, Spender und Betrachter. Sein Sintodasein trägt sicher vielseitig zu seiner Arbeits-, und Denkweise bei. Es war geprägt von seiner Mutter, die als eine von wenigen die Konzentrationslager überlebt hat, sowie von den anderen Verwandten, mit denen die Familie anfangs am nördlichen Stadtrand von Wien zusammengelebt hat, schon ohne den deutschen Vater. Unter den Sinti war er der Deutsche, später im Wiener Gemeindebau in der Josefstadt dann wieder der Zigeuner.
In den Ferien ging’s mit den Cousins auf Tour, zum Reparieren von Regenschirmen, zum Eier oder Heu Betteln, zum Messer-Schleifen. An die Schule schloss sich eine fünfzehnjährige Orientierungsphase an mit Reisen in Europa. Dank Münchner Freunden errang er danach einen Wohnsitz. Es folgten einige Jahre als Bühnenarbeiter an öffentlichen und freien Bühnen. Er gewann auch in der Werkstatt für manuelle Druckverfahren die ersten Erfahrungen als Kunstdrucker. Seine ersten eigenständigen Radierungen fertigt er seit 1980 im Raum Dachau an, wo er bis heute wohnt und künstlerisch aktiv und unter anderem auch in der Künstlervereinigung Dachau organisiert ist.
Die Rolle der Zigeuner wird ihm zufolge oft verzerrt wiedergegeben. Vor dem Krieg waren sie aufs Engste mit der Musik verbunden und stellten einen zweifellos gesuchten, anerkannten und gern gesehenen Bestandteil des ländlichen Lebens dar, und nicht nur auf Volksfesten oder Hochzeiten
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. Aufgrund ihrer Kenntnis von Heilkräutern vertraute man ihnen auch Kranke an. Er erinnert sich gerne an den strengen Moralkodex, an würdige Höflichkeitszeremonien.
Die Druckkunst hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, zum Beispiel mit ihrer raschen Umsetzung oder ihrem schwer fassbaren Status zwischen Massenproduktion und individuellem Werk. Sowie in anderen Bereichen unterliegt auch sie der Kommerzialisierung. Die abstrakte Kunst kommt seiner Person näher, da sie immer noch Raum für Unausgedrücktes, Implizites lässt.
Ergänzung von Alfred Ullrich:
Kennengelernt habe ich Herrn Wagner im Mai 2000 als ich auf Einladung von Barbara Scotch, einer schweizerisch/ nordamerikanischen Künstlerin in Lety (Tschechische Republik) vor die Schweinefarm, die auf dem Boden eines ehemaligen Konzentrationslagers steht, Perlen vor die Säue warf. Es ließ sich zwar kein Schwein sehen, aber man konnte sie riechen. Barbara Scotch hatte dort (…) ein schützendes Zelt für die dort demonstrierenden Roma aufgestellt.
Im Jahre 2005 veröffentlichte Peter Wagner in Romano Džaniben Betrachtungen über meine Familiengeschichte und meine künstlerische Arbeit. Daraus ergab sich 2006 eine Ausstellung mit Fotos und Farbradierungen mit dem Titel „sechs mal nix auf drei teller“ im MUZEUM ROMSKÉ KULTURY in Brünn. 2008 lud mich Peter Wagner auf Anregung von Helena Sadliková ein, den Roman DIE URSITORY von Matéo Maximoff für die Übersetzung ins Tschechische zu illustrieren. Die Ergebnisse wurden auch während des WORLD ROMA FESTIVALS KHAMORO 2008 im Haus der Minderheiten in Prag ausgestellt. Dies alles hat mich dazu angeregt, mich mit der wechselvollen Geschichte der Roma und der Sinti intensiver auseinander zu setzen. Diese Arbeit trägt auch zu meinem Selbstverständnis bei.