Archive for März, 2009

Karl Horvath – kovatschi taj kinstleri

März 30th, 2009  |  Published in Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

RadioLive Radio Burgenland:
30.3.2009, 20:40 orenge

Karl HorvathKovatschi taj kinstleri

O Rom Karl Horvath andar Mattersburg jek barikano kovatschi taj kinstleri hi. Leskere verktscha andar i jag kerde on. Ov jek buti kerel, savi imar bojd ando pobsteripe hi: i kunst le schmidinipestar. Ande pre verktscha anel ov ada uso ar dschumipe, soha ov pe ar bescharel -taj oda akan hi o pedar astariptscha -pedar i granica gejng i flogoskeri grupn le Romendar. (volksgruppen.orf.at)

Karl Horvath – Schmied und Künstler

März 30th, 2009  |  Published in Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samLive Radio Burgenland:
30.3.2009, 20:40 Uhr

Kunst aus dem Feuer

Der Mattersburger Rom Karl Horvath ist ein meisterlicher Schmied und ein Künstler. Seine Werke entstehen aus dem Feuer. Er hält ein Handwerk hoch, das mittlerweile schon in Vergessenheit geraten ist: die Kunst des Schmiedens. In seinen Werken bringt er das zum Ausdruck, was ihn momentan beschäftigt, und das sind zur Zeit immerwährende Übergriffe gegen die Volksgruppe der Roma. (Links: Der Künstler neben der von ihm gestalteten Plastik des Denkmals in Kleinbachselten.)

Susanne Horvath, ORF Volksgruppenredaktion

Stanislaw Muchas Film „Zigeuner“ auf ARTE

März 29th, 2009  |  Published in Film & Theater, Radio, Podcast & TV


Muchas "Zigeuner"

Zigeuner, Regie: Stanislaw Mucha
Dokumentarfilm, 92 Min.
(Dtl., 2007)

ARTE: Dienstag, 31. März 2009 um 03.00 Uhr
Wdh.: 8. April 2009 um 01:15


Eine vergleichbare Absichtslosigkeit [wie in Stanislaw Muchas früheren Filmen] bestimmt die Reise auch in Zigeuner, ein Besuch bei verschiedenen Dörfern und Ghettos der Roma in der slowakischen Provinz, die sich, so sagen es zumindest die Kinder, hier lieber Zigeuner nennen. Mucha kommt ganz ohne ‚Thema‘ aus, er fragt, sieht, bleibt, weiß immer die rechte Distanz zu wahren und die rechte Nähe zu finden. Er läßt die Menschen vor seiner Kamera ihre Ansichten und Vorwürfe formulieren, er ist wie immer auf der Seite der Menschen, ohne sich zu ihrem Anwalt zu machen. (…) Es sind eigene Welten, in die man hier gelangt, und was die erste Erfahrung dabei ist, stellt die üblichen Betroffenheitsfeatures auf den Kopf, obwohl es auch hier die Bilder gibt, die wir kennen: heruntergekommene, von Überflutungen bedrohte Behausungen, Menschen, die im Müll nach Nahrung suchen, vergiftetes Wasser, Kinder, Kinder und noch mehr Kinder. (…) Nach Stanislaw Muchas ‚Zigeuner‘ ‚weiß‘ man vielleicht nicht mehr, als man durch Bücher, Filme und Berichte schon weiß – und das ist genug, um zu wissen, daß hier Europa noch und schon unheilbar kaputt ist. Aber es ist etwas anderes geschehen: Man hat anderthalb Stunden lang die Welt mit den Augen slowakischer Zigeuner gesehen, und man hat zugleich gesehen, wie und warum dieser Blick so begrenzt ist.“

So sieht es zumindest der Großmeister der deutschen Filmkritik und -analyse Georg Seeßlen. Nicht jeder aber war mit Muchas entspanntem Umgang mit Klischees ganz einverstanden. Der deutsche „Förderverein Roma“ etwa bedauerte kürzlich die unkommentierte Vorführung des Films, weil man so Gefahr laufe, „zur Verstetigung und Verstärkung von Vorurteilen und Stereotypen gegenüber Roma und Sinti beizutragen“. Am Dienstag bietet ARTE die Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen.

Humanitäre Katastrophe in Nordkosovo

März 28th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Th. Hammarberg mit Fatmir Sejdiu, Präsident von Kosovo (Foto: Europarat)Die Situation in zwei Roma-Siedlungen im Nordkosovo (Nord-Mitrovica) ist vom Europarat als „äußerst ernste humanitäre Katastrophe“ (hier die offizielle Aussendung im Originalwortlaut) charakterisiert worden. Es sei skandalös, dass fünf Jahre nach der Warnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor der Gefahr, der diese Menschen wegen des hohen Bleigehalts im Boden ausgesetzt seien, noch nichts unternommen worden sei, sagte Europarats-Menschenrechtsbeauftragter Thomas Hammarberg am Ende eines viertägigen Kosovo-Besuchs in Priština:

This is a humanitarian disaster of the most serious nature. It is no less than scandalous that no solution has been found to protect the inhabitants, including children, even five years after it was conclusively established that living in this area was hazardous. I appeal urgently to all those responsible to ensure that the affected families can move without delay to a secure environment and that proper medical care is provided to all those contaminated.

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Radio: Trin generaciji la familijatar Sarközi

März 27th, 2009  |  Published in Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
27.3.2009, 20:00 & 28.3.2009, 20:30 orenge

BM Hundstorfer und R. Sarközi beim Roma-AbendWiener Melange“: Trin generaciji la familijatar Sarközi


I „Wiener Melange“ hi o anav jeke mulatintschagoskere redostar, savi pe mindenfelitike tschuliptschenca donde bescharel. I famiilja Sarközi terdschini ojs kulturakero ledschaschi maschkar o phutschajiptscha, pal vakeriptscha taj o publikum. I „Wiener Melange“ le keraschistar „Verein Transdanubien“ nevi kerdi uli. O arto kurko o Roma ando maschkarutno punkto la kiratijatar terdschine. I Marietta Wild o schero le farajnistar „Transdanubien“ phentscha, hot o gondo taj o kivanipe adale mulatintschagostar hi mindenfelitike kulturtscha te faphandel. I „Wiener Melange“ le ministeristar la socijalake Rudolf Hundstorfer prado ulo. Read the rest of this entry »

Radio Kaktus: Drei Generationen

März 27th, 2009  |  Published in Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
27.3.2009, 20:00 Uhr & 28.3.2009, 20:30 Uhr

Moša Šišic beim Roma-Abend der "Wiener Melange"3 x Sarközi: Generationengespräch beim Roma-Abend der Wiener Melange


Die Wiener Melange wurde vom Veranstalter Verein Transdanubien völlig neu serviert. Vergangenen Mittwoch standen die Roma im Mittelpunkt des Abends dieser Veranstaltungsreihe, die sich unter dem Titel „Wiener Melange“ mit verschiedenen Minderheiten auseinandersetzt. Neben dem musikalischen (auf dem Bild links Moša Šišic beim Generationendialog) und kulinarischen Rahmenprogramm stand diesmal die Familie Sarközi als Kulturvermittler zwischen Fragen, Antworten und dem Publikum. Read the rest of this entry »

Der innere Feind: Roma in den Medien

März 25th, 2009  |  Published in Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Valeriu NicolaeDie Gewaltausbrüche gegen Roma, die es – wie im Fall Italiens oder Ungarns – vorübergehend auch in die weltweiten Schlagzeilen schaffen, kommen nicht aus heiterem Himmel. Hinter den Pogromen und Morden steckt ein ganz alltäglicher rassistisch gefärbter Diskurs, der keineswegs nur an den Rändern, sondern breit und fest in der Mitte der Gesellschaft sitzt. Welchen Anteil daran die mediale Berichterstattung hat, führt der rumänische Roma-Bürgerrechtler Valeriu Nicolae (langjähriger stv. Leiter des ERIO und Mitarbeiter des OSI) in seinem Eurozine-Essay „The enemy within. Roma, the media and hate speech“ aus: „In Rumänien, Bulgarien und Ungarn, geschweige denn Italien, trifft es häufiger zu als nicht, dass es gerade die Medien sind, die zu den Hexenjagden auf Roma anstacheln.“ (Hier noch ein weiterer aktueller Artikel Nicolaes.)

Die massive „breite Zustimmung“, die Roma-Feindlichkeit in Rumänien und Bulgarien findet, garantiert weiterhin ein empfängliches Publikum und dient als windschiefe Rechtfertigung für offen rassistische Medienberichte und Sendungen. Eine Vielzahl von Journalisten scheint sich unverändert der Konsequenzen ihres Handelns nicht bewusst zu sein oder stehen diesen gleichgültig gegenüber. Es hat den Anschein, als bestünde eine grundlegende Übereinstimmung in großen Teilen der Print- und Rundfunkmedien, dass Roma nicht nur als Parias, sondern als der innere Feind darzustellen sind. Die Massenmedien scheinen eine gefährliche Roma-Bürger-Dichotomie nicht nur hinzunehmen, sondern selber zu fördern, und sie laufen dabei Gefahr, sich selbst in ein Hilfmittel für das Anfachen ethnisch motivierter Gewalt zu verwandeln. (…) Bei der Berichterstattung über Vorkommnisse, die die Roma betreffen, findet man nur in einem erschreckend begrenzten Ausmaß Zugangsweisen vor, die auch nach den Ursachen fragen. So gut wie nie zeigen Nachrichtenmeldungen auch den Kontext des Geschehens, die häufig unsichtbaren Auslöser dramatischer Ereignisse. Read the rest of this entry »

Roma sam: Verzeichnis der Namenlosen

März 23rd, 2009  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
23.3.2009, 20:40 Uhr/orenge

Eine Datenbank als Denkmal: Das Land Burgenland bemüht sich um die namentliche Erfassung sämtlicher NS-Opfer

Kerezen bei der Gedenkfeier 2008 in Kleinbachselten

Holocaust opfertscha Roma: O arajipe le nacijonalfondsistar la republika Austrijatar potschintschagoskere projektistar „Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der Roma“ o lejcti kurko ando Burgenland presentirim ulo.

Von den hunderttausenden Opfern, die der Völkermord an den Roma gefordert hat, sind bis heute vielfach weder konkrete Namen noch exakte Zahlen bekannt. Das gilt nicht zuletzt auch für die Burgenland-Roma, die der Vernichtungswille der Nazis mit besonderer Wucht traf: Nach einer Befragung aus dem Jahr 1948 überlebten von den ursprünglich rund 8000 Roma lediglich 900 Personen die „Zigeunerverfolgung“, nur etwa jeder Zehnte entging der Ermordung. Was an Archivmaterial, etwa an Deportationslisten oder Lagerverzeichnissen, heute noch erhalten ist, gibt allerdings nur sehr punktuell und unzureichend Aufschluss über die Einzelschicksale der Opfer. Das Leiden dieser Namenlosen dennoch der Anonymität und dem Vergessen zu entreißen, hat sich das Land Burgenland aus Anlass des Gedenkjahres 2008 vorgenommen. Read the rest of this entry »

Cukunftakere perspektivtscha le Romendar

März 20th, 2009  |  Published in Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.3., 20:00 orenge

Ande amaro pharipeskero punkto „o bersch 2020“ amen ar bescharas amen le cukunftengere perspektivenca la Romengera flogoha:

Nevi generacija entschajdinel

O flogoskero grupnengero anglebeschto o Rudolf Sarközi imar sajt pedar 20 berscha aktivo hi. Jek phutschajipe le Sarköziske hi saj dur i autochtoni flogoskeri grupn meg eksistirinla. Nan barikano saj Romengeri grupn buteder ovla, ham saj dur o farajntscha latsche organisirim hi taj latschi buti keren taj te i gondolipeskeri kultura upre likeren, phenel o Sarközi. Bajder ar kerel i nevi generacija le terne Romendar sar o entviklinipe la Romengera flogoskera grupnatar ovla. Sarközi kivaninel peske hot vitschofts orijentirim butschalim te ol taj i kultura dschivdon upre likerdo te ol. Ham ada sa na funcijonirinla te o klische le „faulen Zigeuners“ na andar o schere le nipostar ari dschal. Read the rest of this entry »

Radio Kaktus: Zukunftsperspektiven

März 20th, 2009  |  Published in Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.3., 20:00

In unserem Schwerpunkt „Das Jahr 2020“ beschäftigen wir uns mit den Zukunftsperspektiven des Roma-Volkes:

Neue Generation entscheidet

Volksgruppenvorsitzender Rudolf Sarközi ist bereits seit über 20 Jahren aktiv. Eine wesentliche Frage für Sarközi sei, wie lange die autochtone Volksgruppe noch existieren wird. Es sei jedoch nicht wichtig, welche Roma-Gruppe die Überhand habe, solange die Vereine gut organisiert und tüchtig arbeiten und die Gedenkkultur erhalten würden, so Sarközi. Weiters sei die neue Generation der jungen Roma entscheidend für die Entwicklung der Roma-Volksgruppe. Sarközi hoffe, dass jene leistungs- und wirtschaftsorientiert handeln und gleichzeitig ihre Kultur weitertragen werden. Dies werde jedoch nicht funktionieren, wenn sich das Klischee des faulen Zigeuners nicht aus den Köpfen der Mehrheitsgesellschaft streichen ließe. Read the rest of this entry »

Fundstücke (4): Der Blick des Beobachters

März 18th, 2009  |  Published in Fundstücke, Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Rassismus & Menschenrechte

Angerer, Zigeuner (1855)Die fotografische Erfindung der „Zigeuner“

„(…) Es ist also der Blick des Beobachters, der scheinbar ohne große Mühe die angebliche Eigenheiten und Attribute der ‚Zigeuner‘ zu einem identifizierenden Bild zusammensetzt. Es sollte uns daher nicht verwundern, wenn die Fotografie eine zentrale Rolle in der Fixierung dieses typologisierenden Blicks einnimmt. Sie hält jene visuellen Konstanten fest, die die Beobachter als typisch für das Zigeunertum ausmachten. Und sie fügt hinzu, was die kollektive Projektion sehen wollte. Als die fotografischen Postkarten um die Jahrhundertwende koloriert wurden, wurden die Zigeuner in ein buntes Licht getaucht: Sie erhielten bunte Zelte, rote Röcke oder Jacken, braune Hautfarben. (…)“ (Anton Holzer)

Der Historiker Anton Holzer beschäftigt sich in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Fotogeschichte“ mit „Zigeuner“-Fotografien, wie sie seit Mitte des 19. Jh. an den östlichen und südöstlichen Rändern Europas entstanden sind: „Diese Bilder, die für ein weit entfernt lebendes bürgerliches Publikum entworfen wurden, waren ethnologische Beutestücke. Sie zeichnen ein Image zwischen Faszination und Abscheu, ein Bild, das sich als haltbar erweisen hat – bis heute.“

Anton Holzer: Faszination und Abscheu. Die fotografische Erfindung der „Zigeuner“, in: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie, Heft 110, 2008, Jg. 28, S. 45-56.

Roma sam: Telalpisiniptschengeri akcijona

März 16th, 2009  |  Published in Politik, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
16.3.2009 21:40 orenge

UnterschriftenlisteVascho maripe, savo mindig buteder ol, gejng i flogoskeri grupn le Romendar ando Ungriko, vrischtschande te akan i katolitiki khangeri use jek khetani akcijona upre. Jeka telalpisiniptschakera akcijonaha ando mindenfelitike raschajengere gemajntscha ando Burgenland, Betschiste taj Schwechat kamna on jek cajchn la solidaritetake te bescharel. O referat le etnische grupnenge andi diözese Tikni Martona kertscha aja akcijona, taj gondolinel, hot aja telalpisintschagoskeri akcijona valaso schaj kerel, phenel i Monika Scheweck andar i romengeri pastoral Burgenland. Dschi akan valami 350 telalpisiniptscha khetan kedim ule. O telalpisiniptscha akor la ungrika regirungake prik dim on.

Unterschriften gegen Gewalt an Roma

Aufgrund der zunehmenden Gewalt gegen die Volksgruppe der Roma in Ungarn riefen nun auch einige Pfarren der katholischen Kirche zu einer gemeinsamen Aktion auf. Mit einer Unterschriftenaktion in verschiedenen Pfarren im Burgenland, in Wien und Schwechat wollen sie ein Zeichen für Solidarität setzen. Read the rest of this entry »

Serbische „Nationale Front“ zieht gegen Roma

März 15th, 2009  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Nationale Front, Novi sadvolksgruppen.orf.at: Die in der Vojvodina-Hauptstadt Novi Sad seit etwa drei Jahren wirkende Neonazi-Gruppe „Nationale Front“ zieht nun gegen Roma. In der Studentensiedlung und an Haltestellen des städtischen Busverkehrs in Novi Sad sind vergangene Woche rassistische Plakate gegen die Roma angebracht worden. „Serbien für Serben, Roma raus“, steht auf den Plakaten. Read the rest of this entry »

Radio Kaktus: O album „Amaro Shavo“

März 14th, 2009  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
13.3., 20:00 & 14.3.2009, 20:30 orenge

M. Stoika, H. Neugebauer, T. Barkoczy (Strictly Confidential)Tibor Barkoczy Romano muschikaschi hi ungrike vurclinenca. Adi hi o ungriko Rom jek krejativi komponisto taj producento. Ov dija la muschikake la prindscharda bandatar „!Deladap“ ojs komponisto jek ajgeni koja. Akan anel ov o album „Amaro Shavo/Unser Sohn“ ari. Vodim ol ov use tschak Romane muschika-schendar. Dschilade on o dschila upro nevo album ande romanes leskera tschajatar Melinda Stoika.

Upro „Amaro Shavo“ kombinirinel o Barkozy soul, funk taj jazz romana muschikaha. Ambrol Stoika, pisinaschi le dschilavengere tekstendar, pedar pro dschivipe, kamipe, koji, save ando sako diveskero di pasirinen taj le use micinen, ando tekstscha le albumiske „Amaro Shavo“ ande butschalim ulo. Leske barikano hi andi romani tschib te pisinel. I tschib iste tel likerdi ol taj le ternenge te jek anglutno kipo te ol kamla, phenel o Ambrol Stoika. O album Amaro Shavo/Unser Sohn ando 10. maj use jek koncerto ando Betschitiko Jazzlokal Tunnelpresentirim ol.

Tip - Wiener Melange: Romano kirati
Sridon, 18. merc 2009 Read the rest of this entry »

Radio: Album „Amaro Shavo/Unser Sohn“

März 14th, 2009  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
13.3., 20:00 & 14.3.2009, 20:30
Tibor Barkoczy

Tibor Barkoczy ist Roma-Musiker mit ungarischen Wurzeln. Heute ist der ungarische Rom ein kreativer Komponist und Produzent. Er verpasste der Musik von der bekannten Gruppe „!Deladap“ als Komponist den eigenen Stil. Jetzt bringt er das Album „Amaro Shavo/Unser Sohn“ heraus. Begleitet wird er dabei ausschließlich von Roma-Musikern. Gesungen werden die Lieder auf dem neuen Album in Romanes von seiner Tochter Melinda Stoika.

Auf „Amaro Shavo“ kombiniert Barkoczy Soul, Funk und Jazz- Elemente mit Roma-Musik. Ambrol Stoika, Autor der Liedertexte, schreibt sein Leben. Gefühle, Dinge, die im Alltag passieren und ihn bewegen, wurden in den Texten für das Album „Amaro Shavo“ verarbeitet. Es sei auch ihm sehr wichtig in Romanes zu schreiben. Da die Sprache erhalten werden müsse und man der Jugend auch ein Vorbild sein wolle, so Ambrol Stoika. Das Album „Amaro Shavo/Unser Sohn“ wird am 10. Mai 2009 bei einem Konzert im Wiener Jazzlokal Tunnel präsentiert.

Tipp – Wiener Melange: Roma-Abend
Mittwoch, 18. März 2009 Read the rest of this entry »

ERTF: Phare angle tschidiptscha gejng o Ungriko

März 13th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Rudko Kawczynski (ERTF)volksgruppen.orf.at: Phare angle tschidiptscha gejng o ungrike birovtschage asdel o „Europitiko Romengero taj Roasinipengero Forum“ (ERTF) le beschipeha ando Straßburg. Le ungrikoske angle tschdim ol, hot odola, save le ungrike Romen le puschkenca aun astarde, „schtotlichi pomoschago“ uschtidine. Vaschoda mangel o Forum o upre terdschajipe „naphandle schpecijalakere dschenendar“, phukal i ungriki nevipengeri agentura MTI. Rudko Kawczynski, anglebeschto le 1.500 civilakere organisacijendar ERTF phentscha, hot leskere delegaciji ando arte divesa o cile thana upre rodine, kaj atentatscha gejng Roma sina, taj odoj schtotlichi taj civili scherenca vakerde. Pal adala kherodiptscha ari alo, hot o tetertscha schaj te schtotlichi pomoschago uschtiden. Read the rest of this entry »

ERTF: Schwere Vorwürfe gegen Ungarn

März 13th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

ERTF - European Roma and Travellers Forumvolksgruppen.orf.at: Schwere Vorwürfe gegen die ungarischen Behörden erhebt das „European Roma and Travellers Forum“ (ERTF) mit Sitz in Straßburg. Dabei wird Ungarn vorgeworfen, dass diejenigen, die ungarische Roma mit Waffen angriffen, „staatliche Unterstützung“ erhielten. Aus dem Grund forderte das Forum die Aufstellung einer „unabhängigen Spezialeinheit“, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Read the rest of this entry »

Wien: Roma-Fotos aus der Slowakei

März 12th, 2009  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Slowakische Romasiedlung (Foto: Alistair Fuller)Und weil Fotoausstellungen über Roma derzeit – von Winterthur bis Leipzig – so richtig en vogue sind, gleich noch ein Hinweis: Die Wiener Galerie Time präsentiert unter dem Titel „Roma, die Vergessenen“ gemeinsam mit dem österreichischen Künstler Ulrich Gansert die Arbeiten des in London geborenen und in Wien lebenden Fotojournalisten Alistair Fuller, der 2004 im Auftrag britischer Medien die EU-Osterweiterung dokumentierte. Dass die Initiatoren und Finanziers dieser nun als Ausstellung präsentierten Fotoserien über slowakische Roma-Siedlungen ausgerechnet „Daily Mail“ and „Daily Express“ waren, zwei Boulevardblätter also, die sonst eigentlich eher auf Roma-feindliche Kampagnen aus sind (siehe etwa auch hier, hier oder hier), macht allerdings ein wenig stutzig. Aber für die Intentionen seiner Geldgeber, die mit diesen Bildern wohl das zerlumpte Schreckgespenst einer drohenden Migrationswelle an die Wand malen wollten, kann der Fotograf ja schließlich nichts. Das hier schaut jedenfalls schon einmal vielversprechend aus.

Fullers Arbeiten sind bis 21. März 2009 in der Galerie Time (1010 Wien, Wollzeile 1-3) zu sehen.

Artschijipe: Mro them

März 11th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Meine Welt„Mro them – Kipi andar o Romengero dschivipe“ Leipzigate

Kaj o dschivipe le Romendar ando macedonitiko scheroskero foro Skopje schaj sikado ol, 15 ischkolaschtscha andar i söbst favoltimi Romengeri sidlung Shutka (adaj i oficijeli homepage) pumaro sako diveseskero dschivipe telal o tema „Mro them“ na profesijoneli kamerajenca tel kiposinde. O kipi sikan jek dschivipe, savo na mindig andar feschtime rontschi, muschika taj mulatintschage hi. On sikan o sako diveseskero dschivipe le Romendar upri foroskeri rik andar Skopje, le cile schukar taj le cile na schukar riktschendar. O akan ando Leipzig pradimo artschijipe sikal 32 kipi terne Romendar ando phuripe maschkar 11 taj 14 berscha. O kipi hi andar i gemajnde Shuto Orizari, harne Shutka akardo, la lek bareder Romengera sidlungatar andi Europa (ande savi asaj glajchi ternengero projekto del).

O artschijipe dschi uso 27. merc 2009 ando foroskero birovtschago Leipzig (keden dschi paraschtuja usar 14.00 dschi 18.00 orenge) te dikel hi.

Ausstellung: Meine Welt / Miro Sumnal

März 10th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Meine Welt: Romaleben in Skopje„Meine Welt – Bilder aus dem Romaleben“ in Leipzig

Um das Leben der Roma in der mazedonischen Hauptstadt Skopje zu zeigen, fotografierten 15 Schüler aus der selbstverwalteten Romasiedlung Shutka (hier die offizielle Homepage) ihren Alltag unter dem Motto „Meine Welt“ mit einfachen Einwegkameras. Die Ergebnisse zeigen ein Leben, das nicht immer nur aus bunten Kleidern, Musik und Festen besteht. Sie präsentieren die Alltäglichkeit eines ganz gewöhnlichen Romalebens am Standtrand von Skopje, mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten.

Die jetzt im Leipziger Stadtbüro eröffnete Ausstellung zeigt insgesamt 32 Fotografien junger Roma im Alter zwischen 11 und 14 Jahren. Sämtliche Bilder stammen aus der Gemeinde Shuto Orizari, kurz Shutka, der größten Romasiedlung Europas (in der übrigens ein ähnliches Jugendprojekt existiert). In einem Interview erläutert die Projektleiterin Petra Čagalj die Hintergründe der Ausstellung:

Wir wurden durch die Bilder der Touristen angeregt, die man im Internet finden kann. Die meisten Leute empfinden Shutka als sehr skurril und fotografieren es auch in diesem Sinn. Wir wollten wissen, ob die Bewohner Shutkas die gleichen Motive fotografieren, das gleiche Empfinden über diesen Ort haben oder ob sie vielleicht etwas ganz anderes zeigen wollen. Read the rest of this entry »