Archive for Februar, 2009
Februar 28th, 2009 |
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Medien & Presse, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Der Rom-Korrespondent Gerhard Mumelter berichtet in der Tageszeitung Der Standard vom 25.2.2009 über die „antirumänische ‚Apartheid‘ in Italien“, die freilich größtenteils Roma betrifft: „Roma werden aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht und in Lager gezwungen.“ Im Folgenden ein Auszug, den vollständigen Artikel finden Sie hier.
In Italien wächst die Stimmung gegen rumänische Einwanderer: Fackelzüge, Bürgerwehren, Aufrufe zur Selbstjustiz, Lynchversuche, rassistische Slogans – eine Pogromstimmung, die von Medien und Parteien wie der Lega Nord systematisch angeheizt wird. Nach einer Vergewaltigung wurden in Roms Außenbezirken rumänische Geschäfte angezündet. Viele, aber nicht alle Rumänen sind Roma. Und die sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Zwischen Roma und Rumänen wird da nicht immer differenziert. Vor allem Roms Bürgermeister Gianni Alemanno zieht die Schraube gegen die Zigeuner an. Auch gut integrierte Roma-Sippen wie jene im Stadtteil Testaccio, die in Wohnwagen am Tiberufer lebten, wurden „umgesiedelt“: Die Polizei eskortierte sie an den Stadtrand, wo sie ihre Wohnwagen an einer Umfahrungsstraße abstellen konnten – ohne Wasser und Stromanschluss. (…) Weil Alemanno sein Wahlversprechen nicht halten konnte, „mindestens 5000 Roma nach Rumänien abzuschieben“, verfolgt er nun ein Ziel: Roma sollen den Blicken der Bürger entzogen und an den Stadtrand gedrängt werden. (…) Die katholische Comunità di Sant’ Egidio wirft der Regierung deshalb mittlerweile „Apartheid“ vor: „Die Vorstellung, Menschen auf Lebenszeit in Lager zu verbannen, ist absurd“, erregt sich deren Sprecher Paolo Ciani. (…)
Februar 28th, 2009 |
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Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Veranstaltungen & Ausstellungen
Mehrere Jahre reiste der Fotograf Joakim Eskildsen durch sieben europäische Länder bis nach Indien, um Alltag und Leben der Roma zu ergründen. Die Porträts und Milieustudien, die 2007 als Bildband („Romareisen“) erschienen sind (siehe dROMa 17/08), sind jetzt bis 17. Mai im Fotomuseum Winterthur zu sehen.
„Romengere roastscha“: O Roma i lek bareder flogoskeri grupn la Europatar hi. Ando naschipe lengera historijatar mindig tel ispidim taj ari tradim le ule. Buteder berscha roasintscha o 1971 upro them alo denitiko kiposchaschi Joakim Eskildsen maschkar efta europitike thana dschi andi Indija, peske o jomi le Romendar taj lengero telschtaminipe aun te dikel. Kaj lengero dschivipe feder te prindscharel te siklol, dschivlahi ov ando jekoschne sidlungtscha buteder kurke le familijenca khetan. Telal o anav „Romengere roastscha“ sikal o kipengero museum andi hala le Eskildseniskere kipi taj dschivipeskere schtudiji. O teksti use pisintscha i schvedijakeri reporterkija Cia Rinne. O artschijipe dschi ando 17. maj 2009 hi. (volksgruppen.orf.at)
Februar 27th, 2009 |
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Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
27.2., 20:00 & 28.2.2009 20:30 orenge
Na tromas o murdajipe duj Romendar ando Ungriko ojs jekoschno koja aun te dikel. Korkore imar ando lejcti berscha schtar Roma afka pumaro ileto naschade, phenel o Guillermo Ruiz andar o European Roma Information Office (ERIO) ando Brüssel. Jek dad taj leskero tschau, save andar pumaro kher andar o ungriko Tatárszentgyörgy naschi gele, kartschi dim ule. Ar gelo ol, hot aun dschivdschardo ulo taj andar rechtsradikali motivtscha ar dschal. O harengere ham dilinipe kerde on o angle peripe ojs jek umperipe aun dine. Erscht upro dschumipe le manuschengere tschatschipengere organisacijendar jek obduktcijona le opferendar kerdo ulo, kaj akor o kuglini lakle ule, savenca o dad taj leskero tschau murdarde ule. O tetertscha sa planinde. On o tikno kher, savo avrutnon la gemajndatar hi, kaj i familija Csorba trin tikne fatschuvtschenca dschivlahi, aun dschivdscharde. Kada o dad pe taj pre pantsch berschengere tschau te retinel kamlahi, so duj jeka puschkaha kartschi dim ule. (volksgruppen.orf.at)
„Mord an Roma in Ungarn organisiert“
Man dürfe den Mord an zwei Roma in Ungarn nicht als Einzelfall sehen. Allein in den letzten Monaten kamen vier weitere Roma bei ähnlichen Anschlägen in Ungarn ums Leben, betont Guillermo Ruiz vom European Roma Information Office (ERIO) in Brüssel. (volksgruppen.orf.at)
Februar 26th, 2009 |
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Rassismus & Menschenrechte
Idsch ando gav Tatarszentgyörgy sud ostitiko pasche Budapest jek schtar berschengero fatschu taj leskero dad murdarde ule. O kher la Roma-familijatar jeka bencinakera bombatar dschivdschardo ulo. Kada o dad le fatschuha naschi te dschal kamlahi, kartschi dim le ule. Duj avre fatschuvtscha la jagatar phare dukade ule. I rechtsekstremistischi Ungriki Garde, savi paramiliteritike upre gejipenca maschkar o Roma-sidlungtscha ciden, angle poar masektscha te ando gav Tatarszentgyörgy jek mulatintschagoskero di kerde. Reporterengere- taj Romengere fatretertscha le harenge, lengere fatreterenge (sar na dur o harengero presidiento andar Miskolc) Romengere-teldschuminipengere arpheniptscha angle tschiden, savenca on upre peren. Taj te angle likerdo lenge ol, hot on na dschan tschatschikan adale kojenge palal.
Februar 25th, 2009 |
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Medien & Presse, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Nach den Morden in Ungarn ist in den Medien inzwischen die Rede von „Ku-Klux-Klan-Methoden“ und einer regelrechten „Treibjagd“ auf Roma; und man fragt nach den Hintergründen der jüngsten Gewaltwelle, die in dreieinhalb Monaten sechs Todesopfer gefordert hat. Ulla Ebner hat sich für die Ö1-Radiosendung „Journal Panorama“ in eine Roma-Siedlung in der Nähe von Pécs begeben, um sich mit der aktuellen Lage der ungarischen Roma zu befassen. Trotz „einzigartiger Minderheitengesetze und teurer Integrationsprogramme“ lebe die Romabevölkerung in Ungarn „teilweise unter Bedingungen wie in Entwicklungsländern”, zwischen „Fremdenhass und Förderung“:
Das Dorf Hidas im Südwesten Ungarns, wenige Kilometer von der Stadt Pecs entfernt, hat 2.600 Einwohner. Ungefähr 150 davon sind Roma. Ein Wellblechzaun trennt die oberste Straße vom restlichen Dorf. Hier oben ist das Roma-Ghetto von Hidas, in dem 19 Familien leben. Einige der Häuser stehen seit Jahrzehnten als unverputzte rohe Ziegelbauten herum; in manchen Türstöcken flattern weiße Vorhänge anstelle von Haustüren. Im unteren Teil des Dorfes, wo die „ungarischen” Ungarn leben, gibt es alles: Gas, Strom, Wasserleitungen, auch ein Kanalsystem, erklärt Sándor Orsós, Präsident der lokalen Roma-Selbstverwaltung. Aber das alles ist nie so richtig hier nach oben gekommen. In den 55 Jahren, in denen diese „Zigeunersiedlung“ bereits besteht, ist die Müllabfuhr kein einziges Mal in diese Straße eingebogen. (…)
Den vollständigen Text der Sendung finden Sie hier.
Februar 25th, 2009 |
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Musik, Radio, Podcast & TV
Pedar 31.000 dschilaschtsch la germanijakera castingshowake „Deutschland sucht den Superstar“ meldinde pumen, akan pal but anglutne riktscha o lejcti 15 kandidatscha ar rodim hi: Telal o ar rodime, save suboton (20.15 orenge ando RTL) ande jek liveshow pumaro dschanipe te sikal tromen, hi te i Sintiza Sarah Kreuz andar Bergheim pasche Köln.
Uso tema andi sendung ulo lakero Sinti-telschtaminipe, kada la juryake pasche o Dieter Bohlen ando naschipe le anglutne riktschendar phentscha, hot oj ojs Sintiza naschtig sa peha te kerel mukel. Kada o televisakero senderi le kandidatschen vasch o kvotenengero tradipe ando bikini taj jeka pythonaha te dschilal mukla, i 19-berschengeri dschilaschkija jeke vakeripeha upre pro telschtaminipe upre sikatscha taj asaj angle dschilajipe tel phentscha. Oj ham pal poar minutscha, urtschim jeke T-Shirt-kloadliha, pri dschili dschilatscha.
Te oj jerintscha, nan i Sarah i jekoschni Sintiza vaj Romni, savi use jek nacijonali televisakeri show barikanipe kertscha: 2005 jerintscha o akor 26-berschengero Rom Hamdija Seferovic o horvacko „Big-Brother“. Taj usi slovakitiki show „Die Slowakei sucht ihren Superstar“ i Romani-tschaj Viera Berkyova 2007 jerintscha. Pedar i rat uli i 16-berschengeri uso idol le slovakitike terne Romendar.
Februar 25th, 2009 |
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Musik, Radio, Podcast & TV
Über 31.000 Sänger hatten sich für die deutsche Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ gemeldet, nun stehen nach vielen Vorrunden die letzten 15 Kandidaten fest: Unter den Auserwählten, die sich am Samstag (20.15 RTL) bei einer Liveshow beweisen dürfen, ist die aus Bergheim bei Köln stammende Sintiza Sarah Kreuz.
Zum Thema in der Sendung wurde ihre Sinti-Herkunft, als sie der Jury um Dieter Bohlen im Laufe der Vorrunden klipp und klar sagte, dass sei als Sintiza nicht alles mit sich machen lasse. Als der Fernsehsender die Kandidatinnen nämlich zur Quotensteigerung im Bikini und mit einer Python auftreten ließ, verweigerte die 19-jährige Sängerin mit Hinweis auf ihre Herkunft selbstbewusst das halbnackte Vorsingen und trat nach bangen Minuten schließlich im T-Shirt-Kleid auf.
Sollte sie gewinnen, ist Sarah übrigens nicht die einzige Sintiza bzw. Romni, die bei einer nationalen Fernsehshow Furore macht: 2005 gewann der damals 26-jährige Rom Hamdija Seferovic das Finale der kroatischen „Big-Brother“-Sendung. Und bei der slowakischen Show „Die Slowakei sucht ihren Superstar“ wurde das Roma-Mädchen Viera Berkyova 2007 zur Siegerin gekürt. Über Nacht wurde die 16-Jährige so zum Idol der slowakischen Roma-Jugend.
Februar 24th, 2009 |
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Rassismus & Menschenrechte
Gestern wurden im Dorf Tatarszentgyörgy südöstlich von Budapest ein vierjähriges Kind und sein Vater ermordet. Das Haus der Romafamilie war durch eine Benzinbombe in Brand gesteckt worden. Als der Vater mit dem Kind flüchten wollte, wurden sie durch Schüsse getötet. Zwei weitere Kinder erlitten schwere Verbrennungen. Die rechtsextremistische Ungarische Garde, die mit paramilitärischen Aufmärschen durch Roma-Siedlungen zu ziehen pflegt, hatte vor mehreren Monaten auch in Tatarszentgyörgy einen Umzug veranstaltet. Presse- und Romavertreter werfen der Exekutive, deren Vertreter (wie kürzlich der Polizeipräsident von Miskolc) mitunter mit Roma-feindlichen Stellungnahmen auffallen, neuerlich vor, nicht korrekt zu ermitteln. Read the rest of this entry »
Februar 24th, 2009 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
volksgruppen.orf.at: 1127 fartretertscha le thaneskere söbst favojtungendar le ungrike Romendar talalinen pumen ando merc use jek nacijonakeri konferenca. O Roma usi konferenca pedar o temtscha buti, sikadipe taj sicherhajt vakerna, phenel o Orbán Kolompár, anglebeschto le thaneskere söbst favojtungendar le Romendar (OCÖ). Idsch likertscha o Orbán Kolompár vakeriptscha vascho feder keripe la situacijatar, taj le Romane organisacijendar mangla, hot on pumaro falato use te keren. Ando arti divesa o tradipe gejng o Roma ando Ungriko mindig bibastaleder ulo. O nacijonalistscha astaren pumenge ando na sorale socijali falati völinipeskere hangi, angle asdija o Romengero anglebeschto. O Orbán Kolompár mukel pal te gondolinel upro alava le FIDEZ anglebeschaschistar Viktor Orbán, savo phentscha: „Na del nisaj Romengero and phageripe ham kriminijeli Roma del.“ Asaj vakeripeha o Viktor Orban o tradipe gejng o Roma soraleder kerel, phentscha o Kolompár. „Sako, savo asaj alava ando muj lel khelel pe la jagaha“, phentscha o Kolompár use.
Februar 23rd, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 23.2.2009 20:40 orenge
Pujsto kher Farajn Roma Erba
O kher le Farajn Roma Erbatar imar igen pujsto hi. Thana del kaj muguli o paj annde fojnel, phenel o dujto schero Johann Baranyai. O kher, kaj o Farajn Roma pri buti kerel, la thaneskera regirungatar uschtidija. Sajt 14 berscha o ischkolakero pomoschago pali ischkola taj o berotintschago le Romenge aunbitim ol. Akan ham o kher nevo iste kerdo ovlahi. Dschidokle ham jek avro kher pekamlo ol, phenel o Johann Baranyai o dujto schero ando vakeripe la Susanne Horvathiha. Read the rest of this entry »
Februar 23rd, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 23.2.2009 20:40 Uhr
Ceija Stojka „Auschwitz ist mein Mantel“
Die Künstlerin Ceija Stojka ist Zeitzeugin und verarbeitete viele ihrer Erlebnisse in Bildern und Texten. Der Verein Exil fasste das bildnerische Lebenswerk von Ceija Stojka in eine neue Buchform zusammen. „Auschwitz ist mein Mantel“, so heißt ihr vor kurzem erschienenes Buch. „Auschwitz ist mein Mantel“ war auch schon Titel ihrer letzten Ausstellung und ist bezeichnend für den künstlerischen Weg der Zeitzeugin. Stojka selbst betonte, dass es ihr besonders wichtig sei, die Wahrheit nicht sterben zu lassen und sie an so viele Menschen wie möglich weiter zu geben. Gilda Horvath sprach mit ihr. Ceija Stojka besucht am 3. März wieder die Linzer Schulen im Rahmen des Projektes „Es Gärt!“ gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das Projekt „Es Gärt!“ führen die Friedensinitiative der Stadt Linz und das Land der Menschen gemeinsam durch.
Desolater Zustand des Vereins Roma: Die Räumlichkeiten des Vereins Roma Oberwart sind ziemlich abgenützt. An manchen Stellen weisen die Räume undichte Wände auf, berichtet der Stv. Vorsitzende Johann Baranyai in der heutigen Ausgabe von Radio „Roma sam“. Read the rest of this entry »
Februar 23rd, 2009 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Le ischkolaschengere pajtaschendar taj le meschterendar butvar diskriminirim
volksgruppen.orf.at: Maschkar 50 taj 70 procenti le Romane-fatschundar ando sudost Europa pal aun diptscha na schtotlichi organisacijendar jeka diskriminacijake ar bescharde hi. Usar o oficijeli thana – afka sar o sikadipeskero ministerijum – i diskriminacija 30 dschi 50 procentijenca eklik teleder aun di mol. Adala gende use jek talalnipe le internacijonali favolitinipeskere rotistar le imar sajt 2005 naschte „Jahrzehntistar la Romengera-integracijatar“ ando Belgrad ar vakerede ule. I Serbija sajt o maschkaripe le lejcti berschestar o angle beschipe le Romane-Jahrzehntistar kerel. Le Romen andi Serbija taj pedar oda ari andi regijona le sudost Europajistar nan nisaj ischkolakere kenvi, le ischkolaschengere pajtaschendar ham te le meschterendar butvar diskriminirim le on. O gendo ando sonder ischkoli igen utscho hi.
Februar 22nd, 2009 |
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Politik
1127 Vertreter der Landesselbstverwaltungen der ungarischen Roma treffen sich Anfang März bei einer Nationalkonferenz. Die Roma werden sich bei der Konferenz vorranging mit den Themen Beschätigung, Ausbildung und Sicherheit befassen, erkärte Orbán Kolompár, Vorsitzender der Landesselbstverwaltungen der Roma (OCÖ). Gestern leitete Orbán Kolompár Gespräche zur Entspannung der Lage ein, und forderte die Roma-Communities auf, ihren Beitrag dazu zu leisten. In den letzten Tagen wurde die Stimmung gegen die Roma in Ungarn deutlich aggressiver. Die Nationalisten fischen in den sozialschwachen Schichten Wählerstimmen, unterstrich der Roma-Vorsitzende. Orbán Kolompár erinnerte an die Worte des FIDEZ-Vorsitzenden Viktor Orbán, der sagte: „Es gibt kein Zigeunerverbrechen, aber es gibt kriminelle Zigeuner.“ Viktor Orban fördere mit solchen Aussagen die Kampagne gegen die Roma, betonte Kolompar. „Jeder, der solche Rhetorik verwendet, spielt mit dem Feuer“, fügte Kolompár abschließend hinzu.
Serdar Erdost, ORF Volksgruppenredaktion
volksgruppen.orf.at, 21.2.2009
Februar 22nd, 2009 |
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Jugend & Bildung, Wissenschaft
Universiteta Betschi (19.2.2009): Dschaniptscha Romane-ischkolaschendar, kekaj upri tschibtschakeri vaj krejativi rik, butvar le meschterendar na on dikle. O sikadipeskero visenschoftleri Mikael Luciak ande jek aktujeli EU-projekto (INSETRom) i situacija Romane-ischkolaschendar ando klastscha aun peske dikel.
O godscharipe le austritike khetanipestar pedar o use cidime Roma, pedar lengeri kultura taj tschibtschakeri situacija igen tschulo hi. „Romane-ischkolaschtscha, save andi Austrija ale, butvar buteder tschibtscha te vakerel dschanen. Ham o meschtertscha na diken upro tschibtschakero dschanipe le ischkolaschendar. Andi Austrija o avrethemeskere tschibtscha sar i serbitiki- vaj rumenitiki tschib ham te o tschuliptschengere tschibtscha sar Romanes butvar ojs na barikano aun dikle on“, phenel o Dr. Mikael Luciak andar o instituto la sikadipeskera visenschoftatar.
Februar 20th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.2., 20:00 & 21.2.2009 20:30 orenge
Barbara Schätz, o schero odola abtajlungatar le gondolipeskere thanendar taj „Kriegsgräberfürsorge“, mukla te dschanel, hot o tel makipe akan tel utschardo hi, kaj asaj schil hi vaschoda naschtig lo schuschardo ol. O avrutno falo le gondolipeskere thanestar le agune logeristar Mauthausen andi Uprutni Austrija aun maklo ulo. Bare betovtscha vrischtschanen use jek „Kreuzzug“ gejng o Muslime upre. Read the rest of this entry »
Februar 20th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
Radio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
20.2., 20:00 & 21.2.2009 20:30
- Gedenkstätte Mauthausen geschändet: Die Außenmauer der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen in Oberösterreich ist beschmiert worden.
- Roma-Musik am Opernball: Zum ersten Mal in der Geschichte des Wiener Opernballs trat eine Roma-Band auf dem Parkett der Wiener Staatsoper auf.
- Filmprojekt “Romane Paramizi”: Die Filmemacherin Zuzana Brejcha setzt sich nach “Romane Apsa” in ihrem aktuellen Filmprojekt “Romane Paramizi/Roma-Märchen” abermals mit der Roma-Volksgruppe auseinander.
- Veranstaltungshinweis: Die Künstlerin und Zeitzeugin Ceija Stojka besucht am 3. März wieder die Linzer Schulen im Rahmen des Projektes “Es Gärt!” gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
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Februar 20th, 2009 |
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Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte
Von Mitschülern und Lehrern oft misshandelt
volksgruppen.orf.at: Zwischen 50 und 70 Prozent der Roma-Kinder in Südosteuropa sind nach Angaben nichtstaatlicher Organisationen einer Diskriminierung ausgesetzt. Von offiziellen Stellen – etwa Bildungsministerien – wird die Diskriminierungsstufe mit 30 bis 50 Prozent allerdings etwas niedriger angegeben. Diese Angaben wurden bei einem Treffen des internationalen Verwaltungsrates des seit 2005 laufenden „Jahrzehnts der Roma-Integration” in Belgrad mitgeteilt. Serbien führt seit Mitte des Vorjahres den Vorsitz des Roma-Jahrzehnts. Die Roma in Serbien und darüber hinaus in der Region Südosteuropas hätten keine Schulbücher, würden von Altersgenossen, aber auch dem Lehrpersonal häufig misshandelt. Ihr Anteil in Sonderschulen sei zu hoch. Read the rest of this entry »
Februar 19th, 2009 |
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Jugend & Bildung, Wissenschaft
Universität Wien (19.2.2009): Begabungen von Roma-SchülerInnen, ob auf sprachlicher oder kreativer Ebene, bleiben von Seiten des Lehrpersonals oft unbeachtet. Der Bildungswissenschafter Mikael Luciak untersucht in einem aktuellen EU-Projekt (INSETRom) die Situation von Roma-SchülerInnen im Klassenzimmer.
Generell ist das Wissen der österreichischen Mehrheitsgesellschaft über zugewanderte Roma, über ihre Kultur und sprachliche Situation relativ gering. „Roma-SchülerInnen mit Migrationshintergrund sind oft vielsprachig. Doch die LehrerInnen sind sich meist nicht der sprachlichen Kompetenzen der SchülerInnen bewusst. Außerdem werden in Österreich Fremdsprachen wie Serbisch oder Rumänisch sowie auch Minderheitensprachen wie Romanes häufig als weniger wichtig angesehen“, erklärt Dr. Mikael Luciak vom Institut für Bildungswissenschaft. Read the rest of this entry »
Februar 17th, 2009 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
volksgruppen.orf.at: Nach der Vergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens durch zwei Männer, bei denen es sich angeblich um Rumänen handelte, will der römische Bürgermeister Gianni Alemanno die Kontrollen in der Stadt verschärfen. Er versprach einen noch stärkeren Einsatz zum Abbau aller illegalen Behelfsunterkünften, in denen viele Roma leben. Einige Ansiedlungen in den Wäldern von Castel Fusano vor den Toren Roms wurden abgerissen. Read the rest of this entry »
Februar 17th, 2009 |
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Musik, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radio Burgenland: 16.2.2009 (on demand)
I prindschardi romani banda „Romano Rath“ cidija papal pal jek dugo nugodinipe valami angle duj berscha ando „Offenes Haus“ (OHO).

I romani bandi, „Romano Rath“ angle 14 berscha khetan geli. Lendar tradicijoneli, ajgeni pisimi romani muschika te schunel hi, sar te moderni khelipeskeri muschika. Ando lejcti duj berscha ham vasch cajtlichi taj butschakere koji upre nisaj mulatintschage schaj cidine. Suboton ando OHO jek foschingiskero mulatintschago Romenge taj gadschenge tel likerdo ulo. Le organisatoriske taj scheroske Gustav Horvath la prindscharda romana bandatar, „Romano Rath“, hi taj sina ada jek baro aunpaschlojipe, Roma taj gadsche upre ada drom khetan te anel. I Susanne Horvath o foschingiskero mulatintschago la sendungake Rom sam kherodija.
Emmerich Gärtner-Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
(volksgruppen.orf.at, 17.2.2009)