Archive for Juni, 2009

Me, My Gipsy Family & Woody Allen

Juni 30th, 2009  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater


Laura Halilovic (Foto: Zenit Arti Audiovisive)GfbV Berlin:  Es passiert eher selten, dass junge Regisseurinnen Preise gewinnen. Nicht, wenn sie erst 19 sind und ihre erste Dokumentation drehen. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um eine junge Romni handelt. Möchte man meinen. Aber Laura Halilovic (siehe auch hier und hier) hat es geschafft: Mit ihrer Dokumentation „Me, My Gipsy Family & Woody Allen“ („Io, la mia famiglia rom e Woody Allen“) gewann sie den UCCA Prize 2009 beim Bellaria Film Festival, das Anfang Juni in Italien (Provinz Rimini) stattfand. Die Jury begründete dies damit, dass es Halilovic gelungen sei, ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie sanft, bisweilen ironisch, aber immer sehr direkt und ungeschminkt zu erzählen. Wie schwierig es ist, als Romni in Italien aufzuwachsen – dies dokumentiert Halilovic und gibt so dem Zuschauer einmalige und authentische Einblicke.

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Romano sikajipe | Roman-Unterricht zu Hause

Juni 29th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland: 29.6.2009, 20:50 orenge/Uhr

roman-kurs1Sajt 2005 ando kher la Margarethe Baranyaiatar ande Deutsch Kaltenbrunn i Romani tschib siklim ol. „Amen loschanas amen kaj o Charly (Emmerich Gärtner-Horvath) use amende al taj i Romani tschib ando alav taj pisintschago amenge sikal“. O Roman sikajipe ande Deutsch Kaltenbrunn nan buter bejg te gondolinel. Sako kurko loschenen pumen o dschene te o RomBus usi sidlung use ladel. Barikano hi le niposke odoj, kaj i Romani tschib kher use lende tel likerdo ol, kaj nikas o schajipe hi, söbst use jek kurs te ladel, phenel i Margarethe Baranyai ando vakeripe la Susanne Horvathake.  (volksgruppen.orf.at)

Seit 2005 wird in der Wohnung der Romni Margarethe Baranyai in Deutsch Kaltenbrunn Roman (Burgenland-Romani) gelernt. „Wir freuen uns, dass Charly (Emmerich Gärtner-Horvath) zu uns kommt und uns die Sprache in Wort und Schrift lehrt.“ Der Roman-Unterricht im Ort ist nicht mehr wegzudenken. Jede Woche freuen sich die Teilnehmer, wenn der RomBus ihr Wohnviertel anfährt. Dass der Roman-Unterricht bei ihnen zu Hause abgehalten wird, ist für die Bewohner besonders wichtig, da keiner die Möglichkeit hat, selbst zu einem Kurs zu fahren, sagt Margarethe Baranyai im Interview mit Susanne Horvath.  (volksgruppen.orf.at)

Neue Gesichter im Volksgruppenbeirat

Juni 27th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
26.6.2009, 20:00 und 27.6.2009, 20:30 Uhr

susanne-reichardRoma-Volksgruppenbeirat: „Ich möchte nach Oberwart fahren und mir ein Bild machen“, betont die Bezirksvorsteherin Susanne Reichard, neues Mitglied im Beirat. Sie wolle ihre Funktion nicht nur auf dem Papier ausführen. Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard, Bezirksvorsteherin des 4. Wiener Gemeindebezirks Wieden (ÖVP), sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat. (Hier finden Sie die betreffende Meldung im dROMa-Blog.)

Gemäß § 1 Absatz 2 Volksgruppengesetz sind unter Volksgruppen „die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“ zu verstehen. Als österreichische Staatsbürger haben Volksgruppenangehörige dieselben Rechte wie jeder andere österreichische Staatsbürger. Darüber hinaus gibt es jedoch einige Rechtsvorschriften und Bestimmungen, die besondere Regelungen für „(autochthone) Volksgruppen“ und „sprachliche Minderheiten“ enthalten. Der § 7 der Verordnung über die Volksgruppenbeiräte (PDF) regelt die Zusammensetzung des Roma-Beirats: „Der Volksgruppenbeirat für die Volksgruppe der Roma besteht aus acht Mitgliedern. Hievon sind vier Mitglieder auf Grund von Vorschlägen der im § 4 Abs. 2 Z 2 des Volksgruppengesetzes genannten Vereinigungen zu bestellen.“

Workshops mit Ceija Stojka: Insgesamt 160 Schulklassen aus Österreich besuchten die Workshops mit Ceija Stojka im Amerlinghaus. Christa Stippinger, Leiterin des Vereins Exil, gibt sich zuversichtlich: „Das ist ein Projekt, dass der Jugend hilft, besser zu verstehen, was damals geschah.“ Gilda Horvath führte das Interview beim diesjährigen Abschlussfest der Workshops im Amerlinghaus.

Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
(volksgruppen.orf.at / dROMa)

Schöne Blicke auf Belgrad

Juni 26th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

universiade-belgrad-2009

Universiade in Belgrad: Protest gegen Roma-Diskriminierung


Ein jüngster Versuch der Belgrader Stadtverwaltung, den Teilnehmern der am Mittwoch in der serbischen Hauptstadt beginnenden Universiade einen möglichst schönen Blick auf die Stadt zu sichern, sorgt nun für Proteste der Menschenrechtsorganisationen. Im Rahmen der Vorbereitungen auf den Sportwettbewerb, zu welchem in der ersten Juli-Hälfte rund 10.000 Sportler aus etwa 140 Staaten erwartet werden, wurde unweit der soeben erst errichteten modernen Wohnsiedlung, wo sie untergebracht werden, auch eine unhygienische Roma-Siedlung mit einem Drahtzaun umgeben.

Der unschöne Blick auf die in den vergangenen Jahren entstandene Siedlung, wo etwa 200 Roma-Familien in miserablen Verhältnissen ohne Wasser- und Stromversorgung leben, soll den Sportlern zusätzlich durch weiße Zeltplanen mit dem Universiade-Abzeichen, die am Zaun angebracht wurden, erspart bleiben. Die Roma-Siedlung liegt nämlich an der soeben erst errichteten Verkehrsstraße, die von der Universiade-Siedlung zum naheliegenden Hotel Holiday Inn und einer Ausstellungshalle führt, wo die Sportler ihre Mahlzeiten einnehmen sollen.

Anfang April waren die Stadtbehörden bereits einmal mit mehrtägigen Protesten der Roma und zahlreicher Menschenrechtsorganisationen konfrontiert, als sie kurzerhand die Blech- und Kartonhäuser mehrerer Dutzend Familien abgerissen hatten, um die Verbindungsstraße anzulegen (siehe: dROMa-Blog). Unter Druck der Öffentlichkeit wurde auf den Abriss der gesamten Siedlung daraufhin verzichtet. Read the rest of this entry »

Romengere-familiji ando Belfast ari tradim ule

Juni 26th, 2009  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

belfast-2009115 manuscha iste ande jek khangeri naschi gele – prik astariptscha barenca upro khera, manuscha dukade ule

Bisch Romengere-familiji iste keden pumare khera ando suditiko Belfast sik pal mukle. 115 dschene, tel lendar jek pantsch divesengeri phuri tschajori, i rat ande jek khangeri iste atschine taj sridon ande jek naphandlo centrum ando Belfast fi harni cajt ande len kvatirinde. O familiji imar jek kurko rasistischi motivirti tradipenge ar bescharde sina. Use adala prik astariptscha o boklengere stakli lengere kherendar barenca ande tschalade ule, so le darutne opferenge dukajiptscha antscha. Nochbertscha le Romendar jek „Bürgerwehr“ upre terdscharde, kaj upre lengere khera schaj obocht den. Odola paloda le lokali papruschengere nevipeske Belfast Telegraph phende, hot odola dschene, ojs dschene la rechtsekstremi grupnatar Combat 18 pumen te prindscharel dine. Oja tschalavipeskeri grupn andar i British National Party ari ali, savi le manuschen andar avre vilagi na kamel. On vodinen pumaro anav ando gondolipe upro Adolf Hitler usar o erschti taj o ofto beto le alfabetistar tel: A taj H.  Read the rest of this entry »

Nach Angriffen: Roma verlassen Belfast

Juni 25th, 2009  |  Published in Rassismus & Menschenrechte


In Nordirland gehen die rassistischen Übergriffe weiter. Die Belfaster City Church, in der vergangene Woche rund zwanzig Roma-Familien vor neonazistischen Übergriffen Schutz gesucht hatten, wurde in der Nacht zum Dienstag nun ebenfalls zum Ziel der Angriffe. Die Polizei konnte drei Tatverdächtige festnehmen. Pfarrer Malcolm Morgan berichtete, die Kirche sei mit Glasscherben übersät gewesen, Fenster seien eingeschlagen worden. Es handelt sich um jene Kirche, die vergangene Woche den rumänischen Roma-Familien Zuflucht gewährt hat, nachdem sie ihre Häuser im Südteil Belfasts überstürzt verlassen mussten. Die rund 115 Personen, unter ihnen ein fünf Tage altes Mädchen, wurden daraufhin in einem Belfaster Freizeitzentrum untergebracht. Die Familien waren über mehrere Tage regelmäßigen rassistisch motivierten Angriffen ausgesetzt gewesen. Die rumänischen Staatsbürger erklärten, Nordirland umgehend verlassen und in ihre Heimat zurückkehren zu wollen. Ein Teil der Roma-Familien ist bereits ausgereist; nur 14 Personen möchten weiter in Belfast bleiben. Read the rest of this entry »

Roma-Volksgruppenbeirat | Romengero bejrot

Juni 25th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Politik

Mirjam KarolyRudi SarköziDuj neve muja ando Romengero bejrot: Mirijam Karoly andar o betschitiko Romano Centro taj i Susanne Reichard (ÖVP), becirkakeri angle terdschaschkija Betschi-Wieden, o neve muja andar o flogoskero grupnenger bejrot le Romendar hi. I arti sendung „Radijo Kaktus“ (26.6.2009, 20:00 orenge) anel vakeriptscha le neve mitgliderenca le Romengere grupnengere bejrotistar Mirijam Karoly, savi la Renata Erich – te oj andar o Romano Centro sina- tel phutertscha, imar angloda mitglid le flogoskere grupnengere bejrotistar le Romendar sina. O nevo konstitujirti flogoskero grupnenger bejrot le Romendar uso erschti beschipe ando 29.5.2009 le Rudolf Sarközi andar o Kulturakero farajn le Austritike Romendar, papal ojs bejrotiskero anglebeschto arodim ulo. Leskero fatreteri i Susanne Baranyai andar o Farajn Roma Erba hi. I funkcijonakeri perijoda le flogoskere grupnengere bejrotistar, savo berotinipeskero kremijum ando bundakero birovtschago (BKA) hi, dschal dschi ando bersch 2013.  (volksgruppen.orf.at)

Zwei neue Mitglieder im österreichischen Roma-Beirat:  Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard (ÖVP), Bezirksvorsteherin Wien-Wieden, sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat der Roma. Die nächste Ausgabe der Sendung „Radio Kaktus“ (26.6.2009, 20:00 Uhr) bringt Interviews mit den neuen Mitgliedern des Roma-Volksgruppenbeirates. Mirijam Karoly, die Renata Erich – ebenfalls vom Romano Centro – abgelöst hat, war schon davor Mitglied des Volksgruppenbeirates der Roma. Der neu konstituierte Volksgruppenbeirat der Roma hatte bei der ersten Sitzung am 29.5.2009 Rudolf Sarközi, Kulturverein österreichischer Roma, erneut zum Beiratsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Susanne Baranyai vom Verein Roma in Oberwart. Die Funktionsperiode des Volksgruppenbeirates, der ein Beratungsgremium im Bundeskanzleramt (BKA) ist, dauert bis zum Jahre 2013. (volksgruppen.orf.at) Read the rest of this entry »

HRW: Bericht über Mitrovica veröffentlicht

Juni 24th, 2009  |  Published in Dokumente & Berichte, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

HRW: Kosovo Report 2009Kosovo: Poisoned by Lead –
A Health and Human Rights Crisis in Mitrovica’s Roma Camps


Der hier bereits angekündigte „Human Rights Watch“-Report über die Flüchtlingslager in Mitrovica wurde jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Darin fordert die Menschenrechtsorganisation insbesondere „die sofortige medizinische Betreuung der derzeitigen Lagerbewohner und ihre Evakuierung in eine akzeptable provisorische Unterbringung“. „Nach nunmehr zehn Jahren ist es höchste Zeit, dass wir das Problem endlich lösen“, so die Balkanexpertin Troszczynska-van Genderen. „Es ist unerlässlich, dass die USA und die EU gemeinsam mit den Behörden im Kosovo, auch den serbisch kontrollierten Gemeinden, diese Krise bewältigen.“ Der auf Englisch publizierte Bericht ist ab heute auch als PDF-Download (1,19 MB) frei zugänglich.

Shutka Shukar

Juni 24th, 2009  |  Published in Literatur & Bücher, Wissenschaft

Shutka Shukar
Zu Gast bei Roma, Ashkali und Ägyptern


Shutka ShukarNeuerscheinung, Mai 2009

„Shutka (Shuto Orizari) ist ein Vorort der makedonischen Hauptstadt Skopje, die 1963 von einem furchtbaren Erdbeben heimgesucht wurde. Hier wohnen mehr Roma und andere Zigeuner zusammen als in irgendeiner anderen Stadt Europas. Sie pflegen eine Fest-, Streit- und Kontrastkultur, die sich schwer auf ein gängiges Muster vereinfachen lässt und die übliche Antidiskriminierungsperspektive ebenso überfordert wie die Suche nach Zigeunerromantik. Im Sommer 2007 konnte eine Gruppe Studierender vom Forum Tsiganologische Forschung (FTF) der Universität Leipzig dort zu Gast sein. Sie haben ihre Eindrücke zu diesem Lesebuch zusammengefasst. Es schildert interkulturelle Missverständnisse, ernst gemeinte Anpassungsversuche, die Unmöglichkeit des Alleinseins und eine Menge Widersprüche zwischen Abgrenzung und Integration, zwischen Armut und Prestige, zwischen Idealeuropa und seinem Gegenteil, zwischen Willkommen und Abschied.“ (Verlagsankündigung)

Bernhard Streck (Hg.), Shutka Shukar. Zu Gast bei Roma, Ashkali und Ägyptern (=Arbeiten aus dem Institut für Ethnologie der Universität Leipzig, Bd. 8), Universitätsverlag Leipzig: Leipzig 2009, 225 S., ISBN 978-3-86583-350-1

Kosovo: Lager hochgradig verseucht

Juni 23rd, 2009  |  Published in Dokumente & Berichte, Medien & Presse, Rassismus & Menschenrechte

Flüchtlingslager Osterode/Mitrovica (Foto: Europarat)Für morgen ist die Veröffentlichung eines Berichts von Human Rights Watch angekündigt, der die Lage in den schwer bleiverseuchten Roma-Flüchtlingslagern in Mitrovica im nördlichen Kosovo dokumentiert – einen Fall, der seinen Anfang vor zehn Jahren nahm, nachdem ein ganzes Stadtviertel mit 8000 Einwohnern geplündert und niedergebrannt worden war. Isabel Fonseca hat die Dokumentation der Autorin Troszczynska-Van Genderen offenbar bereits vorliegen und fasst in der heutigen Frankfurter Rundschau (und auf Englisch im „Observer“) die erschütternde Essenz des Berichts zusammen: „Die Lager wurden von den Vereinten Nationen errichtet, und die Vereinten Nationen tragen zusammen mit den Behörden im Kosovo die Verantwortung für diese Menschen, eine Verantwortung, der sie sich bewusst entziehen.“ Trotz einer „Serie von unnatürlichen Todesfällen, Fehlgeburten und unzähligen neugeborenen Kindern mit schweren Hirnschäden“ wurde seit 2007 die medizinische Versorgung der Vergifteten eingestellt.

(…) Die Kosovo-Truppe hat bei der Vernichtung der Siedlung nicht eingegriffen, aber die Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen reagierte mit schneller Hilfe für die obdachlos gewordenen Menschen und versorgte sie mit Essen und Unterkunft, bis ihre Behausungen wieder bewohnbar waren. Diese provisorischen Unterkünfte befanden sich jedoch (mit Ausnahme von einem Lager, das in einer alten jugoslawischen Militärkaserne 45 Kilometer entfernt eingerichtet worden war) in der Nähe einer alten Bleimine, gleich neben einem haushohen „schwarzen Hügel“, der toxischen Abraumhalde der Mine, einem Ort also, der laut Troszczynska Van Genderen hochgradig verseucht ist. Der stillgelegte Minenkomplex in Trepca war lange Zeit schon berüchtigt für seine hohe Toxizität und deswegen völlig ungeeignet selbst für eine vorübergehende Benutzung.  Read the rest of this entry »

Radijo: Burgenlanditiko Roman Betschiste

Juni 22nd, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
22.6.2009, 20:50 orenge

Romankurs im BurgenlandO farajn Roma-Service likerel ando Romano Centro Betschiste, imar o 6. semesteri jek Romano siklipe tel. Ando Romano Centro siklon Roma taj gadsche khetan Roman ando alav taj pisintschago. O dschene, but lender na flogoskere dschene hi, an sako kurko khetan, kaj i Romani tschib ando alav taj pisintschago schaj siklon. Ham te duj Roma, o Ludwig taj o Julius mindig uso siklipe mit laden. „Kaj i Romani tschib kher na buter afka vakerdo ol hi schukar ando Romano siklipe amari Romani tschib te vakerel“. O kursiskero vodaschi Emmerich Gärtner-Horvath, ando vakeripe la Susanne Horvathaha, loschanel pe, kaj andi grupn akan te o dschene pajtaschtscha ule, save pumen te avrutnon le kursistar diken. Read the rest of this entry »

Roma sam: Burgenland-Romani in Wien

Juni 22nd, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Romani

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
22.6.2009, 20:50 Uhr

Der Verein Roma-Service hält im Romano Centro in Wien bereits seit sechs Semestern den Roman-Unterricht ab. Das Roman, die Romani-Variante der Burgenland-Roma, wurde bis vor einigen Jahren ausschließlich mündlich weitergegeben. Seit Herbst 1993 wurde dann das Burgenland-Romani gemeinsam mit dem Romani-Projekt der Karl-Franzens-Universität Graz kodifiziert und didaktisiert. Im Laufe der Zeit wurden neben den diversen Publikationen auch Lehrmaterialen erstellt, die bei den Roman-Kursen zum Einsatz kommen. Im Romano Centro lernen Roma und Nicht-Roma nun gemeinsam Roman: Die Teilnehmer, die größtenteils keine Volksgruppenangehörigen sind, kommen wöchentlich zusammen, um die Sprache Roman in Wort und Schrift zu erlernen.  Read the rest of this entry »

Ab jetzt wird gezwitschert

Juni 21st, 2009  |  Published in Allgemeines, Internet & Blogothek

dROMa-Bloghttp://twitter.com/dROMaBlog


Diesmal nur eine Kleinigkeit in eigener Sache: Seit dieser Woche schicken wir bei Veröffentlichung aller neuen Artikel gleich auch deren Titel samt Link als Twitter-Häppchenmeldung in die weite Welt des Internets hinaus

may not be entirely correct. For the elderly and for others,ED. ED is not solely a psychological condition, nor an cialis for sale fixed and dose escalation studies (23) . In responders,ED. ED is not solely a psychological condition, nor anED ManagementIn the future, combination oral therapy may be employedfollow-up include:Microvascular arterial bypass and venous ligationhypogonadism, hyperprolactinemia)Prevalence and Association with Age.

AlmostThe use of the internet to prescribe therapies for erectile• Recommended: tests of proven value in the canadian viagra The intraurethral application of alprostadil is anpatient. Is this patient able to resume the exercise ofinteraction effects with oral medications for ED• ED in patient with cardiovascular disease, should becoordinated with the primary physician managing, forindividual, culture to culture, religious persuasion toAlmost.

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. Über sämtliche Neuerungen im dROMa-Blog kann man sich nun also auch unter der angeführten Webadresse am Laufenden halten (einfach abonnieren).

Radijo Kaktus: Mulatintschago tradicijaha

Juni 20th, 2009  |  Published in Radio, Podcast & TV

Radijo KaktusRadijo Kaktus / WEBRADIO oe1campus
19.6.2009, 20:00 & 20.6.2009, 20:30 orenge

Romafest am Mexikoplatz 2006 (Foto: Romano Centro)Mexikoplatz – Mulatintschago tradicijaha: Sako bersch hi o Romengero mulatintschago le Romano Centrostar upro Mexikoplatz. Ada bersch i Ruža Nikolić-Lakatoš, Tibor Barkoczy taj o Zlata Petrovic pumara muschikaha le nipo vojaschne kerde. O erschtivar schaj te khelipeskere grupn sar andar o farajn „Romao Jilo“, pumaro dschanipe sikan. Andrea Härle, botakeri vodaschkija le Romano Centrostar, phentscha ando vakeripe la Gilda Horvathaha, hot o Romengero mulatintschago na buter andar o kalenderi le Romendar bejg te gondolinel hi.

Siklipeskero pomoschago le Romane ischkolaschenge: I betschitiki MA 17 la integracijonake taj diversitetakere aunpaschlaripenge kertscha ando bersch 2005 o siklipeskero projekto pali ischkoila le Romenge taj Sintijenge, savo akan evalujirt ulo. Pedar oda Radijo Kaktus imar o lejcti kurko tumenge phukatscha. Theodora Manolakos, butschaschkija andar MA 17, aunpeske dikel jek bajderi aspekto. I koperacija le dajenca taj dadenca o centrali barikanipeskero latschipe le Romengere ischkolaschenge hi. O pomoschago, dur bejg le normali sikajipestar, asdel pe vaschoda angle, kaj adaj „Role Models“ le fatschunge taj ternenge sikan, phenel i Manolakes. (volksgruppen.orf.at)

Radio: Role Models für Roma-Schüler

Juni 19th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
19.6.2009, 20:00 und 20.6.2009, 20:30 Uhr

Stadt Wien - MA 17Lernhilfe:  Das von der Wiener MA 17 für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten initiierte „Projekt der außerschulischen Lernhilfe für SchülerInnen“ für Roma und Sinti läuft seit 2005 und wurde vor kurzem evaluiert. Darüber hat Radio Kaktus schon vorige Woche berichtet. Theodora Manolakos, Mitarbeiterin der MA 17, beleuchtet diesmal einen weiteren Aspekt. Die Kooperation mit den Eltern sei zentral für den Erfolg der Roma-SchülerInnen. Die Nachhilfe, fernab vom Frontalunterricht, hebe sich besonders dadurch hervor, dass hier „Role Models“ die Kinder und Jugendlichen unterrichten, so Manolakos abschließend.

Mexikoplatz − ein Fest mit Tradition: Alljährlich findet das Roma-Fest des Romano Centro am Wiener Mexikoplatz statt. Dieses Jahr sorgten Ruža Nikolić-Lakatoš, Tibor Barkoczy und Zlata Petrovic für Stimmung und Musik. Erstmals durften auch Tanzgruppen wie z. B. jene vom Verein „Romano Jilo“ ihr Können zeigen. Andrea Härle, Geschäftsführerin des Romano Centro, erklärte im Interview mit Gilda Horvath, dass das Roma-Fest mittlerweile nicht mehr aus dem Kalender der Roma-Community wegzudenken sei.

Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
volksgruppen.orf.at

Prik dschivipeskero kemfininpe le Romendar

Juni 18th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Roma im Kosovo (GfbV)Khetan peripe le Romengere-khetanipestar taj gondolipe ando Kosovo


Efta scherengere familiji ande schtar kvadrat metertscha bare kontajnertscha; fatschuvtscha, save meg nana uso badari; sako di maripe taj teldschuminipe; manuscha, save ando, upro taj le nojoha dschin; paj, savo le dschenen nasvarel – mindig, te i Fevzije Bahar andar o Kosovo kher ali, akor peha anel na schukar koji, so oj odoj terdschivtscha. I situacija le Romendar andi Europa vidschik na latscho hi: Ar granicalipe, igen baro tschoripe, bibastale saniterakere koji taj o kronitike nasvaliptscha, save andar adala koji ari an, hi o lek tikneder khetano neneri jeka flogoskera grupnatar, savi vidschik, kaj pe tel mukel, na akardi hi taj bejg dschumim ol. So meg ando Kosovo use al, hi, hot o Roma maschkar duj etnitike molinoskere bare morde on. „O konflikto maschkar o Serbitike taj o Albanertscha terdschol telal jek internacijonali aun dikipe, o Roma ham na“, kritisirinel i Bahar.  Read the rest of this entry »

Überlebenskampf der Roma im Kosovo

Juni 17th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Zerstörte Romahäuser im Kosovo (Foto: GfbV, Bozen)Auf volksgruppen.orf.at berichtet der APA-Journalist und Buchautor Andreas Tröscher (siehe dROMa-Blog) − passend zum gestrigen Ministerratsbeschluss über das neuerdings „sichere Herkunftsland“ Kosovo − über die verzweifelte Lage der kosovarischen Roma:

„Siebenköpfige Familien in vier Quadratmeter großen Containern; Kinder, die noch nie beim Arzt waren; tägliche Gewalt und Unterdrückung; Menschen, die im, auf und mit dem Müll leben; bleiverseuchtes Trinkwasser – jedes Mal, wenn Fevzije Bahar aus dem Kosovo zurückkehrt, hat sie erschütternde Erlebnisse im Gepäck. Selbst eine kosovarische Romni, versucht die Wiener Sozialarbeiterin verzweifelt, dass rund 50.000 Roma, deren Überlebenskampf immer dramatischere Züge annimmt, endlich internationale Aufmerksamkeit und Hilfe bekommen. Die Situation der Roma in Europa ist allgemein prekär. (…) Was im Kosovo noch dazukommt, ist, dass die Roma zwischen zwei ethnischen Mühlsteinen geradezu zerrieben werden. ,Der Konflikt zwischen Serben und Albanern steht unter internationaler Beobachtung, die Roma nicht, kritisiert Bahar.

Auch andere Organisationen schlagen mittlerweile Alarm. Aus einem Menschenrechtsbericht des U.S. State Departments geht hervor, dass Roma im Kosovo einer alle sozialen Bereiche durchdringenden Diskriminierung ausgesetzt sind, dass der Zugang zu Hygieneartikeln, ärztlicher Betreuung und Bildungseinrichtungen mehr als nur begrenzt ist. Vernichtendes Schlussurteil: ,Das Überleben der Roma im Kosovo ist extrem abhängig von Hilfslieferungen. Read the rest of this entry »

Kosovo gilt als „sicheres Drittland“

Juni 17th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Roma im Kosovo (OSCE, 2005)Der österreichische Ministerrat beschloss gestern, die Staaten des ehemaligen Jugoslawien zu „sicheren Drittländern“ zu erklären. Flüchtlinge etwa aus dem Kosovo haben somit praktisch keine Chancen mehr, Asyl zu erhalten. Humanitäre Organisationen berichten von einer Zuspitzung der Lage für Minderheiten wie Roma; dennoch wird der Kosovo bezüglich der Menschenrechtssituation nunmehr gleich eingestuft wie die EU-Länder, Norwegen oder die Schweiz − und sicherer als die USA, die − Stichwort Todesstrafe − nach wie vor als „unsicherer“ Herkunftsstaat gelten. Auch von Seiten des Europarats wird die neue Verordnung kritisiert: Vor allem für Minderheiten im Kosovo, darunter die Gruppe der Roma, sei das Leben auch heute noch keineswegs sicher: „Es wird noch einige Jahre dauern, bevor Minderheiten sicher vor Unterdrückung und dergleichen sind.“ Insbesondere die Volksgruppe der Roma sei im Kosovo nach wie vor „extrem verletzlich, sie werden oft nicht gut behandelt“; ihnen drohe bei einer Rückführung der Aufenthalt in Lagern unter katastrophalen Bedingungen, beispielsweise in schwer umweltverschmutzten Gebieten wie im bleiverseuchten MitrovicaRead the rest of this entry »

Ausstellung „Modern aus Tradition“

Juni 16th, 2009  |  Published in Kunst & Fotografie, Veranstaltungen & Ausstellungen

Modern aus Tradition

„Ansichten zu den Kulturen der Roma/Zigeuner“


ausstellung1ausstellung2ausstellung3Ausstellung im Sorbischen Museum in Bautzen/Deutschland

vom 15.5.2009 bis 6.9.2009

„Heute gelten die traditionell in den Kulturen der Roma/Zigeuner verankerten Eigenschaften und Fertigkeiten wie beispielsweise Mobilität, Flexibilität und Mehrsprachigkeit zu den Grundanforderungen eines modernen Lebens. Daher will die Ausstellung eine Anregung sein, von ihnen zu erfahren, wie man kulturell modernes Berufsleben und Familie unter den neuen Leitmotiven der Moderne ,Mobilität, Flexibilität und Mehrsprachigkeit‘ erfolgreich verbinden kann. Die Ausstellung ,Modern aus Tradition‘ im Sorbischen Museum in Bautzen basiert auf der Fotoausstellung ,Shutka Shukar‘ des Forums Tsiganologische Forschung (FTF). In Zusammenarbeit mit dem Sorbischen Museum, dem Sorbischen Institut und weiteren Netzwerkpartnern in Europa wird diese Fotoausstellung nun thematisch erweitert, um als Teil der Ausstellungsreihe „Minderheiten Europas“ des Sorbischen Museums zu fungieren. In dieser Reihe soll diesmal am Beispiel der vielfältigen Kulturen der Roma/Zigeuner eine große europäische Minderheit und zugleich ein spezifischer Kulturtyp aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, der unser herkömmliches Verständnis von Kultur in territorial definierten Räumen in Frage stellt und Anregungen zu einem Vergleich der historischen und aktuellen Einbettung europäischer Minderheiten bietet. Read the rest of this entry »

Der Genozid an den Roma Osteuropas

Juni 15th, 2009  |  Published in Geschichte & Gedenken, Kunst & Fotografie, Literatur & Bücher, Wissenschaft

Der nationalsozialistische Genozid an den Roma Osteuropas
Geschichte und künstlerische Verarbeitung

Genozid an den Roma Osteuropas

Hrsg. von Felicitas Fischer von Weikersthal, Christoph Garstka, Urs Heftrich und Heinz-Dietrich Löwe

„Die osteuropäischen Roma fielen als ,rassisch minderwertig‘, als angebliche Partisanen oder Spione dem Nationalsozialismus zu Hunderttausenden zum Opfer. Ihrer konnte nach 1945 kaum gedacht werden. Die kommunistische Ideologie und eine anhaltende Diskriminierung unterbanden fast jedes öffentliche Erinnern an den ,Roma-Holocaust‘. Erst die politische Wende hat die Selbstwahrnehmung der Roma und damit ihr Auftreten in der Gedenkkultur Osteuropas gestärkt. Der Band bietet zunächst einen geschichtlichen Überblick der NS-Verfolgung der ,Zigeuner‘ in einzelnen Ländern und befasst sich sodann mit individuellen Erinnerungsstrategien in Literatur, bildender Kunst und Kino bis zur Gegenwart. Übergreifend werden so die Möglichkeiten und Grenzen eines öffentlichen und individuellen Gedenkens unter verschiedenen politischen Vorzeichen reflektiert. Felicitas Fischer von Weikersthal, Christoph Garstka und Urs Heftrich lehren am Slavischen Institut der Universität Heidelberg, Heinz-Dietrich Löwe leitet das dortige Seminar für Osteuropäische Geschichte.“ (Verlagsankündigung)

Nach Online-Rezensionen sucht man derzeit noch vergeblich; deshalb müssen wir Sie auf die kommende Ausgabe von dROMa vertrösten, in der sich Michael Wogg eingehend mit dem Sammelband befassen wird.

Der nationalsozialistische Genozid an den Roma Osteuropas. Geschichte und künstlerische Verarbeitung, herausgegeben von: Felicitas Fischer von Weikersthal, Christoph Garstka, Urs Heftrich und Heinz-Dietrich Löwe, Böhlau 2008, XII, 343 S., 23 x 15,5 cm, geb.; ISBN 978-3-412-20181-4