Neue Gesichter im Volksgruppenbeirat

Juni 27th, 2009  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Politik, Radio, Podcast & TV

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26.6.2009, 20:00 und 27.6.2009, 20:30 Uhr

susanne-reichardRoma-Volksgruppenbeirat: „Ich möchte nach Oberwart fahren und mir ein Bild machen“, betont die Bezirksvorsteherin Susanne Reichard, neues Mitglied im Beirat. Sie wolle ihre Funktion nicht nur auf dem Papier ausführen. Mirijam Karoly vom Wiener Romano Centro und Susanne Reichard, Bezirksvorsteherin des 4. Wiener Gemeindebezirks Wieden (ÖVP), sind die neuen Gesichter im Volksgruppenbeirat. (Hier finden Sie die betreffende Meldung im dROMa-Blog.)

Gemäß § 1 Absatz 2 Volksgruppengesetz sind unter Volksgruppen „die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“ zu verstehen. Als österreichische Staatsbürger haben Volksgruppenangehörige dieselben Rechte wie jeder andere österreichische Staatsbürger. Darüber hinaus gibt es jedoch einige Rechtsvorschriften und Bestimmungen, die besondere Regelungen für „(autochthone) Volksgruppen“ und „sprachliche Minderheiten“ enthalten. Der § 7 der Verordnung über die Volksgruppenbeiräte (PDF) regelt die Zusammensetzung des Roma-Beirats: „Der Volksgruppenbeirat für die Volksgruppe der Roma besteht aus acht Mitgliedern. Hievon sind vier Mitglieder auf Grund von Vorschlägen der im § 4 Abs. 2 Z 2 des Volksgruppengesetzes genannten Vereinigungen zu bestellen.“

Workshops mit Ceija Stojka: Insgesamt 160 Schulklassen aus Österreich besuchten die Workshops mit Ceija Stojka im Amerlinghaus. Christa Stippinger, Leiterin des Vereins Exil, gibt sich zuversichtlich: „Das ist ein Projekt, dass der Jugend hilft, besser zu verstehen, was damals geschah.“ Gilda Horvath führte das Interview beim diesjährigen Abschlussfest der Workshops im Amerlinghaus.

Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
(volksgruppen.orf.at / dROMa)

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