Archive for Januar, 2018

Auf Spurensuche in Marzahn

Januar 30th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Jugend & Bildung

Die Theaterperformance »Rastplatz Marzahn«, eine auf Zeit­zeugen­erin­ne­run­gen basie­rende Re­konstruk­tion des Zwangslagers für Sinti und Roma in Mar­zahn-Hel­lers­dorf, feierte im Ok­tober Pre­miere. Am Mitt­woch wird das Stück im Rahmen des Jugend­forums „denk!mal“ im Berliner Ab­ge­ord­ne­ten­haus erst­mals einem breite­ren Publi­kum vor­ge­stellt.


„Es hat furchtbar gestunken. Normaler­weise hätten wir uns an einem sol­chen Ort nie auf­ge­halten, schon allein wegen un­se­rer Gesetze nicht, die das ver­bieten. Wir wur­den aber zwangs­weise dort ab­ge­stellt.“ (Otto Rosenberg)

Heute ein unscheinbarer Ort zwischen Hoch­häu­sern und S-Bahn­geleisen in Mar­zahn-Hel­lers­dorf. Von 1936 bis 1945 be­fand sich an dieser Stelle ein Sammel­lager für Sinti und Roma. Die Ver­schleppung und Fest­setzung der Volks­gruppe auf die­sem Platz war der erste Schritt zu ihrer syste­ma­ti­schen Ver­fol­gung und Ver­nichtung. Für die mediale Theater­performance hat sich das Ensemble aus jun­gen Men­schen und Schau­spie­ler*innen hier auf die Spuren­suche nach der Geschichte des „Rast­platz Marzahn“ be­ge­ben. Read the rest of this entry »

Ö1: Der vergessene Genozid

Januar 28th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV

Ö1Journal-Panorama vom 23.1.2018
Gestaltung: Maria Harmer

Online abrufbar bis Di, 30.1.2018

Der NS-Vernichtungsmaschinerie sind eine hal­be Mil­lion Roma zum Opfer ge­fallen. Doch der Genozid an ih­nen wur­de lange Zeit nicht wahr­ge­nom­men und wird auch heute noch oft ver­drängt. In Österreich le­ben die meis­ten der ver­blie­be­nen Roma heu­te im Burgenland. Nur ver­einzelt finden sich Gedenktafeln oder an­dere Mahn­male, die an die Er­mor­dung der hei­mi­schen „Zigeuner“, wie Roma, Sinti, Lovara und an­de­re frü­her ge­nannt wur­den, er­in­nern.

Eine Bestandsaufnahme anlässlich des Holocaust-Gedenk­tages am 27. Jän­ner.

(Text: Ö1 Programminfo)

Django – Ein Leben für die Musik (Trailer)

Januar 28th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Django – Ein Leben für die Musik
Spielfilm von Étienne Comar, Frankreich 2017, 115 Min.

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel sei­nes Er­fol­ges. Abend für Abend spielt er in aus­ver­kauf­ten Sälen und be­geis­tert das Publikum mit sei­nem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebens­lust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht ent­ziehen kön­nen. Wäh­rend andere Sinti in ganz Europa ver­folgt werden, kann sich Django auf­grund seiner Popularität in Si­cher­heit wiegen – bis ihn die National­sozia­lis­ten auf Tournee nach Deutschland schicken wol­len. Django wei­gert sich. Seine Pariser Ge­liebte hilft ihm, mit seiner schwan­ge­ren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unter­zu­tauchen. Read the rest of this entry »

NS-Verfolgung der Sinti & Roma in Berlin

Januar 27th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Luise Herzberg mit ihren Kindern um 1930. Nur Otto Rosenberg (vorn links) und seine Mutter überlebten die Konzentrationslager. (Foto: Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.)Ausstellungseröffnung: „Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma in Berlin“

Datum: 29.01.2018, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: DokuZ Sinti und Roma Berlin
Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung am Denkmal für die er­mor­deten Sinti und Roma Europas lädt das Doku­men­ta­tions- und Kul­tur­zentrums Deut­scher Sinti und Roma zur Eröffnung der Aus­stel­lung des Landes­ver­ban­des Deutscher Sin­ti und Roma Berlin-Brandenburg in seine Berli­ner Dependance. Die Ausstellung berichtet über die nationalsozialistische Ver­fol­gung der Sinti und Roma in Berlin. Die Men­schen selbst, An­gehö­rige der kultu­rel­len Minderheit der Sinti und Roma, stehen dabei im Mittel­punkt. Ihre Bio­graphien und Be­richte zeigen, wie ein Groß­teil ihrer Angehö­rigen durch den syste­ma­ti­schen Aus­schluss bis hin zur Ermordung ver­nichtet wurde und eine Gesell­schaft, in der sie seit Jahr­hun­der­ten lebte, sich um einer wei­te­ren Facet­te ihrer eige­nen Vielfalt be­raubte. Gleich­wohl soll die Aus­stellung nicht nur zeigen, was zer­stört wurde, son­dern auch davon zeugen, wie Sinti und Roma der Gewalt wider­standen und über­lebten.

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NPD-Plakate: Verfahren eingestellt

Januar 26th, 2018  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

NPD-Plakat„Rechtsstaat ad absurdum geführt“ – Zentralrat Deutscher Sinti und Roma kri­ti­siert Un­tätig­keit der Staats­anwalt­schaft gegen­über ras­sis­ti­scher Wahl­werbung

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt stellte aktuell ein Straf­verfahren ge­gen die NPD we­gen Volks­verhetzung ein. Diese Ein­stel­lung be­grün­dete sie damit, dass die Per­son, die die NPD-Wahl­plakate mit dem Text „Geld für die Oma, statt für Sinti und Roma“ auf­ge­hängt hat, nicht er­mit­telt wer­den könne. Dafür, dass diese Plakate in Ingol­stadt auf Ver­an­las­sung der NPD auf­ge­hängt wurden, gebe es keine An­halts­punkte. Es sei fest­zu­stel­len, dass auf­grund der durch­ge­führ­ten Ermitt­lun­gen nicht die NPD, son­dern eine Person, die diese alten Plakate noch in Besitz hat­te, die Pla­ka­te in In­gol­stadt auf­ge­hängt habe und die Per­son nicht er­mittelt wer­den könne.

Hierzu erklärte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose: „An­ge­hörige unserer Minder­heit wer­den seit 2013 in ver­schie­de­nen Wahl­kämpfen mit eben diesen volks­ver­hetzen­den Plakaten aus der Rechts­gemeinschaft aus­gegrenzt. Des­we­gen for­der­ten wir die Stadt Ingolstadt da­zu auf, die Plakate abhängen zu lassen. Die Stadt wei­gerte sich, da ihrer Rechts­ansicht zu­folge eine Volksverhetzung nicht vor­liege und die rassisti­sche Parole von der Meinungsfreiheit ge­deckt sei. Die Stadt hatte po­si­tive Kennt­nis von den Plaka­ten. Wä­ren diese ord­nungs­widrig auf­ge­hängt wor­den und nicht der NPD zu­zu­ordnen, hätte die Stadt die Ab­hängung ver­anlasst. Durch die Form der Ermitt­lungs­arbeit und die Be­grün­dung, wie sie von der Staats­anwalt­schaft Ingolstadt ge­wählt wurde, wird unser Rechts­staat ad absur­dum ge­führt. Read the rest of this entry »

Bern: Amnesty warnt vor „Lex Fahrende“

Januar 25th, 2018  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

SchweizAmnesty International kritisiert die Auf­nahme eines neuen Weg­wei­sungs­grunds «ge­­­gen un­­er­­laub­­­tes Cam­­pie­­ren» im Po­li­zei­ge­setz des Kan­tons Bern (mehr hier). Die „Lex Fahrende“ bie­tet keine Lö­sung für das Problem der feh­len­den Stand- und Durch­gangs­plätze und droht den Anti­ziganis­mus zu för­dern.

Amnesty International Schweiz, 24.1.2018: In den letzten Jahren kam es zu Schließun­gen zahl­rei­cher Stand- und Durch­gangs­plätze in der Schweiz. Diese wurden mehr­heit­lich nicht ersetzt. Mit der Be­setzung der Kleinen All­mend in Bern im April 2014 (mehr hier und hier) durch Ver­tre­terInnen der Be­we­gung Schwei­zer Reisen­der kam dieser Problematik end­lich auch die not­wen­dige poli­ti­sche Be­deu­tung zu und es konn­ten zwischen­zeitlich einige Pro­vi­so­rien ge­schaf­fen wer­den. Von diesen kön­nen aber vor allem Schweizer Fahrende pro­fi­tie­ren und sie ste­hen aus­län­di­schen Fahrenden oft nicht zur Ver­fügung.

«Die Situation ist sowohl für die Schweizer Fah­ren­den und noch viel mehr für die aus­län­di­schen Fah­ren­den prekär und für die Betrof­fe­nen mehr als un­befrie­di­gend», sagt Denise Graf, Juristin bei Amnesty International Schweiz.

Problem auf die lange Bank geschoben

Es sind zwar Bemühungen im Gang, in der kantona­len Raum­planung de­fini­tive Stand- und Durchgangs­plätze zu schaf­fen, doch die Re­sul­tate dieser Be­mühun­gen las­sen auf sich warten. Bis­lang gibt es keine offi­ziel­len Plätze im Kanton Bern für aus­ländi­sche Fahrende. Sie sehen sich des­halb dazu ge­zwun­gen, sich auf privaten Grund­stücken nieder­zulassen. Dies führt bei der Be­völ­ke­rung oft zu Ab­lehnung und Ressen­ti­ments gegen­über Roma, Sinti und Jenischen.

Solange die Berner Behörden ihre Aufgaben nicht ge­macht haben, kön­nen sie nicht poli­zei­lich gegen die aus­län­di­schen Fahren­den vor­gehen, die sich auf privaten Grund­stücken nie­der­las­sen. Bei einer polizei­li­chen Wegweisung muss die Polizei den Fah­ren­den die Ad­resse eines of­fi­ziel­len Ortes ge­ben können, wo sie Durch­gangs­plätze fin­den kön­nen. Read the rest of this entry »

Europitiko rot patijarel o ERRC

Januar 23rd, 2018  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Verleihung des Raoul-Wallenstein-Preis 2018 in Straßburg (Foto: CoE)Raoul-Wallenberg-patijaripe: Europitiko rot pa­ti­ja­rel o centro le Ro­ma­ne tscha­tschi­pen­ge (ERRC) an­de Bu­da­pest

O centro sa kerel, kaj le lek bareder tschu­li­peske andi Europa feder te dschal, phenel o ge­ne­ral­sekre­tari la than­se­kera orga­ni­saci­jo­na­tar, Thorbjørn Jagland uso prik dipe le pat­jari­pes­taer an­de Straßburg. I or­ga­ni­sa­ci­ja pe but sora­li­peha la flogos­kera grup­nake le Ro­menge an­de be­scharel. Lengere butschaschtscha – but lendar Roma hi – sika­de, hot o kejm­pi­nipe gejng i dis­krimi­na­ci­ja taj rasis­mus bari­kane schaj kerdo ol, phe­nel o Jagland use. Ov le direk­to­riske le cent­ru­mistar Ðorđe Jovanović o 10.000 Euro prik dija. I 1996 kerdi or­gani­sa­cija po­mo­schi­nel but Romenge te le aun sesim ule gejng dis­krimi­naci­ja vaj rasis­tischi moti­virti schtrau­fi­ni­pes­kere kerip­tscha. Read the rest of this entry »

Baro tschoripe

Januar 22nd, 2018  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Eva Horvath. Foto: Jennifer Papai. Schnitt: Jennifer Papai und Eva Horvath

Grenzenlose Armut

Uso alav tschoripe but upro dschene, saven hibo peder o schero nan vaj upre vilagi, save dur amen­dar bejg hi, gon­dolinen. Kaj le tscho­ripe but avre formtscha hi taj kaj manu­schen del, save buti keren, ham tschore hi, butvar pobis­terdo ol. Pomo­schasch­kiji taj pomo­schasch­tscha andar o „Team Österreich“, ha­bes­kere koji khetan keden, save le boten­dar, le peka­ren­dar, le selel­ni­pe­kere gadschen­dar taj produ­cen­tendar, oni potschin­tschago, prik dim on.

Beim Wort Armut denken viele an Obdachlose oder an fer­ne Länder. Dass Armut viele an­de­re Formen hat und es Men­schen gibt, die einer Erwerbs­tätig­keit nach­gehen und trotz­dem arm sind, wird ganz ver­gessen. Frei­willige Hel­ferin­nen und Helfer des „Team Österreich“ sam­meln Lebens­mittel, die von Super­märkten, lokalen Lebens­mittel­geschäf­ten, Bäckern, Gemüse­bauern und Pro­duze­nten kosten­los zur Ver­fügung ge­stellt werden.

(Redakcijona: Eva Horvath; kipo: Jennifer Papai; tschinaschi: Jennifer Papai taj Eva Horvath)

»Mit einer Rückkehr ist nicht mehr zu rechnen …«

Januar 20th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft

Historische Neuerscheinung: Die Verfolgung der Sinti und Roma in MannheimUdo Engbring-Romang:
»Mit einer Rückkehr ist nicht mehr zu rechnen …«
Die Verfolgung der Sinti und Roma in Mannheim

Quellen und Darstellungen zur Mannheimer Stadt­geschichte, Bd. 11
Jan Thorbecke Verlag: Ostfildern 2017
Hardcover, 160 S., ISBN: 978-3-7995-0960-2

Wie überall in Deutschland wurden im März 1943 Sinti und Roma aus Mannheim von den national­sozialis­ti­schen Macht­habern in das Ver­nich­tungs­lager Auschwitz de­portiert. Ziel war wie bei den Juden die Be­sei­ti­gung der als »außer­euro­päi­sche Fremd­rasse« be­zeich­ne­ten Men­schen. Die Dis­krimi­nie­rung und Verfolgung be­gann aber nicht erst in der Zeit des Nationalsozialismus; schon frü­her wur­den sie aus­gegrenzt und wa­ren bereits in der Weimarer Zeit staat­li­chen Repressionen aus­gesetzt. Read the rest of this entry »

Bajrot papal nevo konstiturim ol

Januar 19th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
8.1.2018 | (on demand)

Roma-Beiratsvorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: Roma-Service)Flogoskero grupnengero bajrot: Gärtner-Horvath ter­dscha­rel pe papal uso völi­ni­pe le ang­le­besch­tostar

Ada bersch, ando feberi vaj merc, o flogoskero grup­nen­gero bajrot pa­pal nevo kon­sti­tu­rim ol. O angle­beschto Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath papal te kani­di­ri­nel kam­la. Ov adi khe­ro­daschi use i adive­sa­keri sen­dung Roma sam hi.

Le paldikipeske o Emmerich Gärtner-Horvath la butja­ha le Romane or­ga­ni­saci­jendar lo­schando pe sikal. Poar bari­kane pro­jektscha sar ando mediji ba­rika­ne prik be­scharde ule taj o upre ter­dscha­vipe le gon­doli­pes­kere tabli­nen­dar latsche reja­li­sirim ol. Te o Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath o scha­ji­pe usch­tidija i funk­cijo­na ando bajrot papal pantsch ber­scha te kerel, leske i lek bari­ka­neder buti hi, o konstruk­tivi dijalog la neva regi­run­gaha te kerel, phe­nel lo. „Te i medi­ja­keri buti andi flogos­keri grupn andi redak­cija leske meg min­dig bari­kano hi“, phenel o angle­besch­to Emme­rich Gärt­ner-Horvath.

Kada o Rudolf Sarközi mulo, i funkcijona jek bersch schutschi atschini. O Emmerich Gärtner-Horvath andar Roma-Service o anglebeschipe le flogoskere grupnengere bajrotistar le Romendar ando merc 2017 prik lija.

(volksgruppen.orf.at)

Europarat: Wallenstein-Preis an ERRC

Januar 18th, 2018  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Verleihung des Raoul-Wallenstein-Preis 2018 in Straßburg (Foto: CoE)Europäisches Zentrum für Rechte der Roma (ERRC) erhält Raoul-Wallen­berg-Preis für Kampf ge­gen Ras­sis­mus und Menschen­rechts­ver­letzun­gen

Das Europäische Zentrum für die Rechte der Roma mit Sitz in Budapest er­hielt gestern den Raoul-Wal­len­berg-Preis des Euro­pa­rates für seinen Kampf gegen Dis­krimi­nie­rung, Anti-Roma-Ras­sis­mus und Ver­letzun­gen der Rechte der Roma. Das Zentrum wen­det in­no­va­tive recht­liche Maß­nahmen und evi­denz­ba­sierte Forschung an und er­arbei­tet ein­schlä­gige Stra­te­gien. Thorbjørn Jagland, Ge­ne­ral­sekre­tär des Europa­rates, er­klärte bei der Ver­lei­hung des mit 10.000 Euro dotier­ten Preises an den Direk­tor des ERRC, Ðorđe Jovanović: „Es ist be­dauer­lich, dass Per­so­nen und Grup­pen auf unse­rem Kon­ti­nent weiter­hin Menschenrechts­ver­letzun­gen und schlech­ter Be­hand­lun­gen aus­ge­setzt sind. Um­so er­freu­li­cher ist es daher, dass Aus­zeich­nun­gen wie diese die Auf­merk­sam­keit auf Prob­le­me lenken, die sonst viel­leicht un­beach­tet ge­blie­ben wären – und jene Per­sonen wür­digen, die außer­gewöhn­li­che An­stren­gun­gen unter­neh­men, um sie zu be­kämpfen. Ich freue mich mit­teilen zu dürfen, dass der Preis in diesem Jahr an eine Or­gani­sa­tion geht, die Hinder­nisse be­sei­tigt, mit denen die Roma, die größ­te euro­päi­sche Minderheit, kon­fron­tiert sind. Eine Organi­sa­tion, deren Energie, Hart­näckig­keit und Glaube an den Rechtsstaat da­für sor­gen, dass die Rechte der Roma an­erkannt wer­den. Eine Orga­ni­sation, de­ren Mut und Ent­schlos­senvheit eine Inspira­tion für junge Roma sind und die ihnen eine Zukunft vol­ler Hoff­nung auf­zeigt.“ Die ge­mein­nützige Orga­ni­sation, deren Leitung und Mit­arbeiter mehr­heit­lich Roma sind, ist un­ermüd­lich und effi­zient in ihrem Kampf gegen Anti-Roma-Ras­sis­mus und Men­schen­rechts­ver­letzun­gen in zahl­reichen Ländern, er­gänz­te der Generalsekretär.

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„Django – Jek dschivipe la muschikake“

Januar 17th, 2018  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken, Musik

Django FilmplakatO nacis ando Pariser koncertakero kher lo­schane use pu­men mici­nen, na dur niko buter upro padi be­schel. Le svingis­tar la gita­ra­tar niko nasch­tig pe tschil. Mirno o Reinhardt le dsche­nen use peste cidel taj jeke tikne asaji­peha ov pal pe cidel upral i bühne. Parasch­tun o „Django – Ein Leben für die Musik“ an­do kino te dikel hi.

Ada leskero drama hi, le barikane gitarististar taj band­lea­deris­tar, savo ojs pijonir le euro­pi­tike jazzis­tar prin­dschardo hi. O film le fran­ci­ti­ke Etienne Comaristar phral i 67. Berlinale an­do feberi. O „Django“ khelel pe andi ande limi Francija 1943 taj phu­tschel pe palo fali­ke­ripe le Sinti muschi­kas­tostar Reinhardt uso naci, save leske ando Paris nisch­ta na kerde. Le avre Sinti taj Romen ham trad­nahi taj mur­dar­nahi. Avre ala­venca: Schaj jek kinst­leri kompro­mis­tscha le ben­geha ande dschal, te les­keri kunst va­schoda schaj atschel? O Reinhardt (Reda Kateb) phe­nel upro phutscha­jipe ande jek les­kere vake­ri­pen­dar pra piran­jaha Louise (Cécile de France): „Me muschi­ka­schi som. Me muschi­ka kerav, ada lek feder dscha­nav. Ko mre use schu­nasch­tscha hi, nan mro proble­mo.“

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Roma-Volksgruppenbeirat wird neu gewählt

Januar 16th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Interview, Politik, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radio Burgenland:
8.1.2018 | (on demand)

Roma-Beiratsvorsitzender Emmerich Gärtner-Horvath (Foto: Roma-Service)Volksgruppenbeirat: Gärtner-Horvath stellt sich nochmals zur Wahl als Vor­sitzender

volksgruppen.orf.at: Heuer, im Februar oder März, wird der Volksgruppenbeirat für Roma neu konstituiert. Dessen Vorsitzender Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath will noch­mals kan­di­die­ren. Er ist zu Gast in der aktuel­len Aus­gabe von Roma sam.

Rückblickend zeigt sich Gärtner-Horvath mit der Arbeit der Roma­organisa­tio­nen zufrie­den. Einige wich­tige Pro­jekte im Bereich Medien wur­den erfolg­reich um­gesetzt und die Auf­stel­lung der Gedenktafeln im ent­spre­chen­den auf­klä­re­ri­schen Rah­men reali­siert. Falls Em­me­rich Gärt­ner-Hor­vath die Mög­lich­keit ge­nießen würde, die Funk­tion als Vorsitzender im Beirat für wei­te­re fünf Jahre aus­zu­üben, sei die wich­tigs­te Auf­gabe für die nächste Legis­latur­perio­de, einen konstruk­ti­ven Dialog mit der neuen Regie­rung her­zu­stellen, meint er. Read the rest of this entry »

Vasilica: Neujahr der Roma

Januar 14th, 2018  |  Published in Brauchtum & Tradition, Religion

Vasilica-KuchenIn der Nacht zum 14. Jänner feiern Roma am Balkan das nach dem heili­gen Vasili be­nann­te Fest Vasilica. 2014 be­rich­tete Antje Stiebitz für Deutschlandfunk Kultur über das religions­über­grei­fende Neujahrsfest der Balkan-Roma und seine Hin­ter­gründe:

(…) Warum Vasilica gerade mit dem Neujahrs­tag der ortho­do­xen Christen zusam­men­fällt, er­klärt Bosiljka Schedlich vom Südost-Europa-Kultur e.V.: „Roma haben über­all, wo sie gelebt ha­ben, die Religion der Mehr­heits­bevöl­ke­rung an­ge­nom­men. Um nicht beson­ders auf­zu­fallen und nicht ver­folgt zu werden, um ak­zep­tiert zu werden. So war das auch in Serbien, und bis zum 15. Jahr­hun­dert, bis zur An­kunft der Osmanen, waren sie orthodox. Viele Roma sind dann wie die Serben zum Islam über­getre­ten. Aber dieses Fest feier­ten sie weiter.“

Ob christlich-orthodox oder muslimisch – alle Balkan-Roma feiern Vasilica. Denn der Mythos um Vasilica reicht bis in die Zeit zu­rück, in der die Roma aus Indien nach Europa wan­der­ten. Damals räum­ten die Roma dem heiligen Vasili und der Gans einen wich­ti­gen Platz ein. Die Erzählung be­schreibt, wie böse Krieger die Roma ver­trie­ben. Auf der Flucht kamen sie zu einem großen Was­ser. Ver­mutet man ihre Wander­route von Nord­indien, über Pakistan, in den Iran, könnte es sich bei dem „großen“ Wasser um den Ara­bi­schen Golf han­deln. Da sie das Wasser nicht über­win­den konn­ten, baten sie Gott um Hilfe, er­zählt Bosiljka Sched­lich: „Der Gott (…) öffnete einen Weg im Wasser und sie liefen los. Und sie kamen bis in die Mitte des Wassers. Da fragte der Gott den An­führer der Roma, den König Phiraon, der inzwi­schen etwas über­heblich gewor­den war, und auf die Frage Gottes, wer ihnen nun hilft, sagte der Phiraon: Ich, das ist meine Macht! Der Gott be­strafte dann alle Roma und ließ das Wasser wieder zurück­kehren.“

Der heilige Vasili sah die Not der Roma (…). Da legte er bei Gott ein gutes Wort für sie ein. Erfolg­reich, denn Gott schickte den Roma Gänse, die sie auf ihre Flügel nahmen und über das Wasser flogen. Auf diese Weise wurden der heilige Vasili zum Ver­mittler zwischen der alten und der neuen Reli­gion der Roma. Read the rest of this entry »

Gedenktafel für Roma in Buchschachen

Januar 13th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Redaktion: Eva Horvath und Adolf Gussak. Kamera: Josef Horvath. Schnitt: Emmerich Gärtner-Horvath

Gondolipeskeri tablina le Romenge Buj­scho­chate

Seit dem 17. Jahrhundert sind Angehörige der Volksgruppe der Roma auf dem Ge­biet des heu­ti­gen Österreich be­hei­ma­tet. Be­vor die Natio­nal­sozia­lis­ten die Herr­schaft an sich rissen, leb­ten ca. 300 Roma in Buchschachen (Be­zirk Oberwart). Mit der ers­ten gro­ßen De­porta­tion im Som­mer 1939 be­gann ihre Ver­nich­tung. An­läss­lich der Dorfplatz­erneuerung in Buch­scha­chen, wurde am 1.11.2016 eine Gedenktafel für alle Ge­falle­nen und ins­be­son­dere für die An­gehö­ri­gen der Volks­gruppe der Roma enthüllt.

Sajt o 17to schelberschengero, dschene la flogos­kera grup­natar le Romen­dar upo than la adi­veses­kera Austri­jatar, kher hi. Ang­loda o nacijo­nal­socija­list­scha o rajipe ande line, valami 300 Roma Bujschochate dschiv­nahi. Le erschti ledschi­peha ando linaj 1939 len­gero murda­ripe kes­dintscha. Read the rest of this entry »

Oberwart: Bildung für die Roma-Kinder

Januar 12th, 2018  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
Ein Beitrag von Jennifer Papai, Schnitt: Josef Horvath

O schajipe upre jek sikadipe

Seit 1990 besteht in Oberwart das Lernbetreuungsprojekt und wur­de vom Verein Roma durch­ge­führt. 2017 über­nahm der Verein Roma-Service durch das Aus­schei­den des Vereins Roma das Lern­betreu­ungs­projekt. Durch­schnitt­lich neh­men 30 Kinder an der Außer­schuli­schen Lernbetreuung teil. Die Schüler er­hal­ten täg­lich Förder­unterricht und Unter­stützung bei den Haus­auf­gaben. Lern­defizite wer­den gezielt auf­ge­holt, und vor Schularbeiten und Tests wird ge­son­dert in der Gruppen- und Einzel­betreuung ge­för­dert. Die Lern­betreu­ung gibt vielen Roma-Kin­dern die Chance auf eine gute Bildung, um im spä­te­ren Leben in der Arbeits­welt Fuß fas­sen zu kön­nen.

Sajt 1990 Erbate o siklipeskero projekto del taj le fa­raj­nistar Roma ker­do ulo. 2017 o farajn Roma-Service ada sikli­pes­kero pro­jekto prik lija, mint o farajn Roma use tscha­pintscha. Va­la­mi 30 tschave uso sik­lipe an. O isch­kolasch­tscha sako di pomo­schago use pumare butj usch­tiden. Sikli­peskere defi­citscha upre butscha­lim on, angle isch­kola­kere butja ande grupn vaj sakone tschave kor­kore, siklim ol. Read the rest of this entry »

Sachsen: 19 Verletzte nach Brandanschlag

Januar 10th, 2018  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

In den späten Abendstunden des 29. Dezember wurde in Plauen (Sachsen) ein Brand­an­schlag auf ein Haus ver­übt, in dem vor­wie­gend Roma-Familien aus der Slowakei und Rumänien wohnen. Augen­zeugen be­rich­ten von rassisti­schen Kom­men­ta­ren und „Sieg-Heil“-Rufen von An­wohnern. Die Feuer­wehr soll beim Ein­satz at­tackiert wor­den sein.

Das Feuer, das im Keller gelegt wurde, zerstörte das fünf­stöckige Wohn­haus, in dem sich 40 Per­so­nen auf­hielten, so stark, dass es in der nächs­ten Zeit nicht be­wohn­bar ist. 19 Be­wohner wur­den bei dem Anschlag ver­letzt, darun­ter auch acht Kinder. Zwei Frauen (29 bzw. 39) und zwei Kinder (2 bzw. 8 Jahre) schweb­ten vorüber­gehend so­gar in Le­bens­gefahr. Dies berich­tet das Online­magazin Belltower.news. Trotz der Schwe­re des Vorfalls „wurde der Fall bisher nicht über­regio­nal be­ach­tet“.

Der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Deutscher, wurde kurz nach der Tat fest­ge­nom­men. Laut Staats­anwalt­schaft schweigt der Mann bisher zur Tat. Bis Okto­ber 2017 soll er selbst in dem Haus ge­wohnt haben, sei dann aber die Miete schul­dig ge­blie­ben und schließ­lich aus­ge­zogen. Noch unklar ist, ob daher ein Streit mit dem Ver­mieter hinter der Tat ste­hen könnte. „Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes in meh­re­ren Fällen, schwe­rer Brand­stiftung und schwe­rer Körper­verletzung er­mittelt“, heißt es auf Bell­tower.news.

Die Bewohner sind momentan in Notunterkünften unterge­bracht. Sie „wer­den über Spenden, Kleider­kam­mern und die Plauener Tafel mit dem Nö­tigs­ten ver­sorgt. Viele flohen bar­fuß und leicht be­kleidet aus dem bren­nenden Haus. Für die grö­ße­ren Fa­milien wird nun drin­gend Wohnraum gesucht.“

Über die Szenen vor dem brennenden Gebäude schreibt Bellt­ower.news:

Augenzeugen berichten von rassisti­schen Kommen­taren und „Sieg Heil“-Rufen von An­woh­ner_innen. Außer­dem sollen Feuerwehr­leute beim Ein­satz at­tackiert wor­den sein. (…) Alarmierend für die Situa­tion im Stadt­teil ist ein Bericht in der „Freien Presse“ über zwei 18 und 19 Jahre alte Schüler, die auf dem Rück­weg vom Kino an dem bren­nen­den Haus vorbei­kamen und spon­tan Hilfe leis­teten (…). Die Schüler berich­ten u.a., im zwei­ten Stock hät­ten Männer Kinder an den Hand­gelen­ken aus den Fenstern ge­hal­ten. Read the rest of this entry »

„Antiziganismus und Film“

Januar 10th, 2018  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Die "Zigeunerhexe" Ganush, antiziganistischer Tiefpunkt im Kino der letzten Jahre: der US-Horrorfilm "Drag me to hell" von Sam Raimi (Filmstill, Ghost House Pictures/ Universal Pic.)Fachgespräch (21.2.) und Konferenz (22./23.2.) zu „Antiziganismus und Film“ in Berlin

Das Thema „Antiziganismus und Film“ ist hochaktuell und eine tiefer­ge­hen­de Aus­einan­der­setzung und Debatte dazu steht bis­lang aus. In den letz­ten Mona­ten gab es größere öffent­liche Auf­merk­sam­keit und kritische De­batten zu gleich drei aktuel­len Kino­pro­duk­tio­nen. Zum einen die inhalt­liche Aus­rich­tung des Kinder- und Jugend­films „Nellys Abenteuer“ (hier und hier) wie auch seine Pro­duk­tions­bedin­gun­gen, die auf Ein­ladung des Zentral­rats Deutscher Sinti und Roma bei einem Fach­gespräch in Berlin kontro­vers dis­ku­tiert wur­den. Zum an­de­ren der fran­zö­si­sche Film „À bras ouverts“ („Hereinspaziert“), der be­reits An­fang des Jahres in Frankreich eine De­batte über Rassismus im Kino aus­löste und nun auch in Deutschland und Österreich stark kri­ti­siert wird. Auch die Be­setzung einer männ­li­chen Haupt­rolle in der geplan­ten Ver­fil­mung von Mikey Walshs Me­moiren „Gypsy Boy“ mit Benedict Cumberbatch hat in Groß­britannien eine Dis­kus­sion über „White­washing“ im Kino an­ge­facht.

Bereits seit Jahren ist das Thema „Roma“ und damit in vielfältiger Weise auch das Thema „Antiziganismus“ in der Film­branche präsent. Filme wie „Epizoda u životu berača željeza“ („Aus dem Leben eines Schrott­sammlers“), „Csak a szél“ („Just the wind“) oder „Aferim!“ erlang­ten Preise auf den großen Film­fest­spie­len. Auf­wen­dige Kino­pro­duk­tio­nen wie „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ („Sher­lock Holmes: Spiel im Schatten“) oder „Chocolat“ („Chocolat – Ein kleiner Biss genügt“) be­mü­hen anti­ziganis­tische Stereo­type und ver­schie­denste Fernsehproduktionen der letzten Jahre und Jahrzehnte setzen sich gewollt oder ungewollt mit diesem Themenfeld auseinander. Erinnert sei nur an die kontro­versen Dis­kus­sio­nen zu den Tatort-Folgen „Armer Nanosh“ (1989) und „Brandmal“ (2008). Filme, die ex­pli­zit aus einer Roma­ni-Perspek­tive produziert und er­zählt werden, schaf­fen es hin­ge­gen selten über den Status des ‚Nischenfilms’ hinaus.

Vorläufiges Programm Read the rest of this entry »

TSCHIBTSCHA: Presentacija le dschenendar

Januar 9th, 2018  |  Published in Jugend & Bildung, Medien & Presse, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba
Medienworkshop von Roma-Service & Karika
2017/2018

TSCHIBTSCHA: Präsentation der Teilnehmer/innen

TSCHIBTSCHA, zu Deutsch „Sprachen“, ist der Titel des Medien­pro­jekts des Vereins Karika in Ko­ope­ra­tion mit dem Verein Roma-Service und der ORF-Volks­gruppen­redak­tion. Im Lehrgang „Teil 1: Roma-Em­power­ment“ wer­den acht Volks­grup­pen­ange­hö­rige der Roma im Bereich Medien als Mul­tip­li­ka­to­ren aus­ge­bildet.

TSCHIBTSCHA, nimtschkon „Sprachen“, o anav le medijakere pro­jek­tostar le faraj­nistar KARIKA an­di khe­tani buti le faraj­ni­ha Roma-Service taj la ORF-flogos­kere grup­na­kera redak­cijo­naha hi. Ando sikli­pes­kero „fala­ti 1: Roma-Empowerment“ ofto dsche­ne la flo­gos­kera grup­natar le Romen­dar, ando than mediji ojs multi­plika­tor­tscha ar sik­lim on.

(Text: Radio Erba/Erba TV))

Facts & Figures (180)

Januar 7th, 2018  |  Published in Facts & Figures

Die älteste bekann­te Er­wäh­nung von Ro­ma (Sinti) in Deutsch­land (1407 in Hil­des­heim) be­zeich­ne­te die­se als „ta­te­ren“ (Tar­ta­ren).

(Quelle)