NS-Verfolgung der Sinti & Roma in Berlin

Januar 27th, 2018  |  Published in Geschichte & Gedenken, Veranstaltungen & Ausstellungen

Luise Herzberg mit ihren Kindern um 1930. Nur Otto Rosenberg (vorn links) und seine Mutter überlebten die Konzentrationslager. (Foto: Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.)Ausstellungseröffnung: „Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma in Berlin“

Datum: 29.01.2018, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: DokuZ Sinti und Roma Berlin
Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung am Denkmal für die er­mor­deten Sinti und Roma Europas lädt das Doku­men­ta­tions- und Kul­tur­zentrums Deut­scher Sinti und Roma zur Eröffnung der Aus­stel­lung des Landes­ver­ban­des Deutscher Sin­ti und Roma Berlin-Brandenburg in seine Berli­ner Dependance. Die Ausstellung berichtet über die nationalsozialistische Ver­fol­gung der Sinti und Roma in Berlin. Die Men­schen selbst, An­gehö­rige der kultu­rel­len Minderheit der Sinti und Roma, stehen dabei im Mittel­punkt. Ihre Bio­graphien und Be­richte zeigen, wie ein Groß­teil ihrer Angehö­rigen durch den syste­ma­ti­schen Aus­schluss bis hin zur Ermordung ver­nichtet wurde und eine Gesell­schaft, in der sie seit Jahr­hun­der­ten lebte, sich um einer wei­te­ren Facet­te ihrer eige­nen Vielfalt be­raubte. Gleich­wohl soll die Aus­stellung nicht nur zeigen, was zer­stört wurde, son­dern auch davon zeugen, wie Sinti und Roma der Gewalt wider­standen und über­lebten.

Bei der Eröffnung spricht unter anderem die Historike­rin Josephine Ulbricht zum The­ma „Ver­waltet und ver­wertet. Der Um­gang der NS-Behörden mit dem Vermögen de­por­tier­ter Sinti und Roma“.

(Zentralrat)

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