dROMa 38 (2013): Gesungene Schätze
Januar 27th, 2015 | Published in Brauchtum & Tradition, Einrichtungen, Musik, dROMa (Magazin)
Herbst | Terno dschend 2013: Dschilade jeriniptscha
>>Inhaltsverzeichnis | >>Download (PDF)
30 Lieder der burgenländischen Roma, erstmals zusammengefasst in einem eigenen Liederbuch: Das ist ein weiterer kleiner Meilenstein, den wir Ihnen in diesem Sonderheft präsentieren wollen. „Lieder der burgenländischen Roma“ entstand im Rahmen der Initiative „Burgenland singt“ und umfasst traditionelles Liedgut der Burgenland-Roma ebenso wie jenes der Lovara. Zu alten Überlieferungen gesellen sich populäre Eigenkompositionen, Nachdichtungen von Weihnachtsliedern und ein zeitgenössisches Kunstlied. Sechs dieser Lieder möchten wir Ihnen in diesem Heft (in z. T. vereinfachter Notation bzw. gekürzt) vorstellen. Nach einigen Anmerkungen zum Kulturerbe der Roma-Musiktradition kommen die beiden Herausgeber zu Wort: Christiane Fennesz-Juhasz vom Phonogrammarchiv (ÖAW) legt die wissenschaftlichen Hintergründe der Lieder-Dokumentation dar; und Emmerich Gärtner-Horvath erläutert die Entstehungsgeschichte des Projekts. Ein Interview mit Gustav „Tita“ Horvath von Romano Rath, Kindheitserinnerungen von Mongo Stojka und der Hinweis auf ein Mammutprojekt zu „KZ-Musik“ runden das Heft ab.
30 dschila le Burgenlanditike Romendar, erschtivar ande jek dschilakeri kenva khetan kedim ule: Ada papal jek tikni barikani joma hi, savi amen tumenge ande ada ardipe te sikal kamaha. Andi kenva „Dschila le Romendar andar o Burgenland“, savi telal i inicijativa „Burgenland dschilal“ kerdi uli, tradicijoneli dschila le Burgenlanditike Romendar taj le Lovarajendar ande hi. Pasche o phure dschila te prindscharde ajgeni komposicijontscha use hi, akor meg boschitschane dschila taj jek cajtgenösischi kunstakeri dschili. Read the rest of this entry »
Dokumentarfilm von Jacky Stoev über ein Romaviertel in Kyustendil, Bulgarien
Ando decemberi 1993 o Roma ojs 6. flogoskeri grupn andi Austrija aun prindscharde ule. O aun definipe jek peticijona le Romengere farajnendar (Farajn Roma taj Kulturakero Farajn) dija. Pal jek parlamentarischi aun schunipe Romengere fatreterenca, akor uso aunprindscharipe duach o dschene le nacijonalrotistar alo. Ando oficijeli vakeripe – avrijal sar andi Germanija, kaj o „Sinti taj Roma“ erscht sajt 1995 aun prindscharde hi – pedar i „flogoskeri grupn le Romendar“ vakerdo ol, mint te o avre etnischi falatoskere grupn sar o Sinti vaj o Lovara, use gende on. O nevo tschatschipeskero status la „autochtoni“ („ande bescharda“) flogoskera grupnake schtotlichi arakipe taj pomoschago use phenel. Ada o schajipe dija projekti te kerel, kaj o tschibtschakero vakeripe upre likerde te ol taj o etnischi ajgeni gondo soraleder kerdo te ol, mint oda ojs socijali parudo koja esbe lim ulo. Upro Roma, save adaj imar but schelberschengere dschin, na ulo uso flogoskero grupnakero tschatschipe 1976 taj te na uso flogoskero genipe diklo, mint phendo ovlahi, hot o „Zigeuner“ nisaj „beschti grupn“ hi. (RU)
Im Dezember 1993 wurden die Roma als 6. Volksgruppe Österreichs anerkannt. Den Anstoß dazu gab eine Petition der Roma-Vereine (Verein Roma und Kulturverein). Eine parlamentarische Anhörung mit Roma-Vertretern führte schließlich zur einstimmigen Anerkennung durch den Hauptausschuss des Nationalrates. Im offiziellen Sprachgebrauch ist – anders als in Deutschland, das die „Sinti und Roma“ erst 1995 anerkannte – von der „Volksgruppe der Roma“ die Rede, um darunter auch die anderen ethnischen Teilgruppen wie Sinti oder Lovara zu subsumieren. Der neue Rechtsstatus garantierte der „autochthonen“ („eingesessenen“) Volksgruppe staatlichen Schutz und Förderung. Dies ermöglichte Projekte zum Spracherhalt und zur Stärkung des ethnischen Selbstbewusstseins, das man als Voraussetzung der sozialen Veränderung begriff. Weder beim Volksgruppengesetz von 1976 noch bei Volkszählungen waren die zum Teil seit vielen Jahrhunderten hier beheimateten Roma zuvor berücksichtigt worden, weil es sich bei „Zigeunern“ um keine „bodenständige Gruppe“ handle. (RU)
„Arme Roma, böse Zigeuner“ 
Roma-Ball 2015 in Unterwart
Stefan Pisti Horvath – ein Leben für die Musik
Pal scheciniptscha ofi cijeli thanendar taj NGOjendar salami 10.000 Roma andi Slovenija dschin. Jek schtudija andar o bersch 2007 sikal, hot 105 Romengere sidlungtscha del, savendar epasch andi Prekmurje (ando nordost) taj ando regijontscha Dolenjska, Bela Krajina taj Posavje (sudost) paschlon. O roma le duj thanendar mindenfelitike hi, na tschak ande lengere Romani dijalektscha taj ande lengere aunsidlinipeskere historiji, ham te pal lengeri socijali taj tschatschipeskeri situacija.
Nach Schätzungen offizieller Stellen und NGOs leben rund 10.000 Roma in Slowenien. Eine Studie von 2007 nennt 105 Roma-Siedlungen, von denen rund jeweils die Hälfte in der Prekmurje (Nordosten) und in den Regionen Dolenjska, Bela Krajina und Posavje (Südosten) liegen. Die Roma-Bevölkerung der beiden Gebiete unterscheidet sich beträchtlich, und zwar nicht nur nach ihren Romani-Dialekten und ihrer Besiedelungsgeschichte, sondern auch nach ihrer sozialen und rechtlichen Situation.



O schtirmertscha sik sar i bavlal, pakistanischi legijonertscha taj lobdakeri familija, savi mindig palo team ter-dscholahi: o deschberschengero le erschti austritike Romengere lobdakere teamistar ando cajtakero naschipe
Pfeilschnelle Stürmer, pakistanische Legionäre und eine treue Fanfamilie: das Jahrzehnt der ersten Roma-Fußballmannschaft Österreichs im Zeitraffer
Frankreich: Bürgermeister soll Roma-Mädchen die Bestattung auf dem Gemeindefriedhof verweigert haben
