Archive for Januar 9th, 2015

I AS-Roma-Dekada

Januar 9th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)

Helden aus der Wart: 1. AS RomaO schtirmertscha sik sar i bavlal, pakista­ni­schi leg­ijo­ner­tscha taj lob­da­keri fa­mi­li­ja, savi min­dig pa­lo team ter-dscho­la­hi: o desch­ber­schen­gero le ersch­ti austri­ti­ke Ro­men­ge­re lob­da­ke­re teamis­tar an­do cajta­ke­ro na­schi­pe

Le Michael Woggistar

(Andar: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012, S. 16-19 (Themenheft: Sport | Schpurt)

O keripe le „Farajnistar Roma“ ando juli 1989 ojs erschti dikipes­kero cajchen la eman­ci­pac­jo­na­tar le Romen­dar andar o Bur­gen­land hi, taj palo­da o Roma jek aktivi khe­ta­ni­pes­kero taj kultu­reli than ando Bur­gen­land lakle. Butvar ando sudi­ti­ko Burgen­land, bari­ka­no sina te o keripe jeke dujte kojes­tar, savo o mici­nipe prik lija taj meg sora­le­der kertscha: o AS Roma. Ando juli 1990 o nevo lob­da­kero khe­lipes­kero klub Erbate pro erschti khe­lipe kertscha. Gejng o team Etagencafé na­schade 1:2. Kekaj but dsche­ne odoj sina, taj tel lendar igen but dschuv­lane.

„So kameha“, phenel o Marton Horvath, „amen pantsch lob­da­schen­ca taj schov na lob­da­schen­ca kheltscham.“ O Mar­ton usar ada erschti khe­lipe dschi uso lejcti ando bersch 2000 o tre­neri sina. Desch ber­scha sora­le vaha vo­dintscha ov o bari­kano Romen­gero team: „Te ov valaso phen­lahi, akor niko na vaker­lahi pal“, phenel les­kero tschau Martin, savo palo­da ojs lek ter­ne­der khe­la­schi 13 ber­schen­ca uso team use sina. Marton: „Amen dujvar ando kurko tre­ni­rina­hahi, sakor kurko, bisch dsche­ne.“ But len­dar Betschis­te butscha­li­nahi vaj avre tha­neske – odo ham na ker­lahi nischta: Kur­kes­ke treni­rim vaj khel­do ov­lahi, te an­do dschend andi hala.

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Die AS-Roma-Dekade

Januar 9th, 2015  |  Published in Geschichte & Gedenken, Sport, dROMa (Magazin)

Spieler und Fans: 1. AS RomaPfeilschnelle Stürmer, pakista­ni­sche Legio­näre und eine treue Fan­familie: das Jahr­zehnt der ers­ten Roma-Fußball­mann­schaft Öster­reichs im Zeit­raffer

(erschienen in: dROMa 34, Sommer | Linaj 2012)

Von Michael Wogg

Die Gründung des „Verein Roma“ im Juli 1989 gilt als ers­tes weit­hin sicht­bares Zeichen der Eman­zipa­tion der Burgen­land-Roma; in der Folge haben die Roma zu einer akti­ven gesell­schaft­li­chen und kultu­rel­len Rolle im Burgen­land ge­fun­den. Zumin­dest im Süd­burgen­land ähn­lich wichtig war die Schaf­fung eines zweiten Stand­beins, das den Schwung aus der Auf­bruch­stim­mung auf­nahm und nach­haltig ver­stärkte: des AS Roma. Das erste Match dieses neuen Fußball­klubs fand im Juli 1990 in Oberwart statt. Gegen die Mann­schaft Etagencafé verlor die Roma-Truppe mit 1:2. Trotz der Unterstüt­zung vieler, zumal weib­li­cher Fans.

„Was willst du“, sagt Marton Horvath, „wir haben gespielt mit fünf Fuß­ballern und sechs Nicht­fuß­bal­lern.“ Marton war von diesem ers­ten Spiel an bis zum letz­ten im Jahr 2000 Trainer des Teams. Zehn Jahre lang lenkte er die legen­däre Roma-Mann­schaft mit stren­ger Hand: „Wenn er was gesagt hat, hat keiner zurück­geredet“, bestä­tigt sein Sohn Martin, der später als jüngs­ter Spieler im zarten Alter von 13 Jahren ins Team ein­gestie­gen war. Marton: „Wir haben zweimal die Woche trai­niert, jede Woche, 20 Leute.“ Viele arbei­te­ten in Wien am Bau oder sonst wo – egal: Am Wochen­ende wurde trai­niert und gespielt, auch im Winter in der Halle.

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