O EU-socijalakero komisari Vladimir Špidla gejng jek ranking odole vilagojendar pe ar vakertscha, save igen bibastale gejng o Roma taj o Sinti hi. Use jek konferenca le schvedijakere integracijonakere schtotiskere sekreteriha taj le EU-rotiskere angle beschtoha Christer Hallerby ando Brüssel phentscha o Špidla, le Romenge nan oda te akceptirinel, hot „andi EU milijoni manuscha stigmatisirungenca del“. Barikano ovla, hot o Romengere – fatschuvtscha jek sikadipeskero grad te uschtiden. O Hallerby mangel te o pomoschago le dajendar taj dadendar le Romane fatschunge. „Ada nan tschak jek koja le birovtschagender, te o daja taj dada iste upre pumare fatschuvtscha diken, kaj on tschatschikan uso ischkolakero dschivipe use te on.“
Deutschland nach der Wahl: Die Massenabschiebungen in den Kosovo haben am Montag begonnen − 10.000 Roma sind von Abschiebung bedroht
Die deutsche Menschenrechtsorganisation Pro Asyl macht in ihren Aussendungen (hier und hier) darauf aufmerksam, dass im Windschatten der Wahl die ersten Sammelabschiebungen von Roma in den Kosovo durchgeführt werden. Ein Charterflug von Düsseldorf nach Priština markierte am Montag den Start von Massenabschiebungen. Von den rund 150.000 aus dem Kosovo vertriebenen Roma leben noch 23.000 in Deutschland; etwa 10.000 droht nun die Abschiebung in den Kosovo − trotz vehementer Proteste von Roma- und Flüchtlingsverbänden und von Initiativen wie der Aktion 302. „Solange die UN-Verwaltung im Kosovo (UNMIK) bis November 2008 noch für die Rückkehr von Flüchtlingen zuständig war, hat sie gegen die Abschiebungen von Roma ein Veto eingelegt. Die neue kosovarische Regierung hat nun eine so genanntes Rückübernahmeabkommen mit Deutschland abgeschlossen, das die Abschiebungen auch von Roma vorsieht. (…) Eine ohnehin schon diskriminierte Gruppe werde so der sozialen Verelendung und der Gefahr ethnischer Übergriffe (dROMa-Blog) preisgegeben.“ Pro Asyl bezeichnet die Abschiebungen als völlig unverantwortlich:
„Die Roma werden deportiert in Elend, in Diskriminierung, an Orte, wo sie niemand haben will“, so PRO ASYL-Referent Bernd Mesovic. Ein Großteil der Abgeschobenen wird, mangels Wohnraum und finanziellen Mitteln, in Slums landen. Eine Welle von Angriffen auf Roma hat erst im August gezeigt, wie prekär die Sicherheitslage für die Minderheiten weiterhin ist. Mit den jetzigen Massenabschiebungen ignoriert Deutschland eine dringende Bitte des Menschenrechtskommissars des Europarates, Thomas Hammarberg (vgl. dROMa-Blog), der die europäischen Staaten Anfang Juli aufgefordert hat, von Zwangsrückführungen abzusehen. Read the rest of this entry »
volksgruppen.orf.at: EU-Sozialkommissar Vladimir Špidla hat sich gegen ein Ranking jener Länder ausgesprochen, die am schlechtesten mit Roma und Sinti umgehen. Bei einer Pressekonferenz mit dem schwedischen Integrationsstaatssekretär und EU-Ratsvorsitzenden Christer Hallerby in Brüssel sagte Špidla, es sei für die Roma nicht akzeptabel, dass es „in der EU Millionen Menschen mit Stigmatisierungen gibt“. Es werde wichtig sein, für die Roma-Kinder einen gewissen Bildungsgrad zu erreichen. Hallerby forderte dabei auch die Untersützung der Eltern von Roma-Kindern ein. „Das ist nicht nur eine Verantwortung für die Behörden, sondern auch für die Eltern, um nach ihren Kindern zu sehen, damit die auch wirklich am Schulleben teilnehmen.“
Hallerby erklärte, dass die Roma die höchste Rate an Übergriffen von allen Minderheiten in Europa aufwiesen. Als Haupthindernis sieht er mangelnde Verpflichtungen auf lokaler Ebene, um Roma zu helfen. Špidla erklärte, wichtig sei ein ganzheitlicher Ansatz. Allerdings könne es keine einheitliche zentrale Vorgangsweise geben, weil die sozialen Differenzen innerhalb der EU-Staaten zu groß seien.
Auf die Frage, in welchen Ländern die Situation für Roma am schlechtesten sei, sagte der Kommissar, er wehre sich gegen solche Rankings. Übergriffe habe es zuletzt in Ungarn und Tschechien gegeben. Aber „es gibt überall Diskriminierungen. Nur man kann nicht sagen, dass sich nichts bewegt.“ Read the rest of this entry »
Roma-Funk-Metal-Hip-Hop-Hardcore aus dem Burgenland
I banda Mrs. Lovely Ballz le terne Romendar, Sascha Gärtner-Horvath, Oliver Horvath (angloda andi banda „Romano Rath“) taj David Sameristar ando bersch 2007 kerdi uli. Sascha Gärtner-Horvath phukal adi ando vakeripe la Susanne Horvathaha andi sendung „Roma sam“ pedar o keripe la bandatar taj peder o mindenfelitike muschikakere riktscha, save and fojinipe upre lengero muschikano stil hi. O muschikakere kamiptscha afka sar funk, metal pedar hiphop taj hardcore ande lengere dschija te schunel hi. DJ Backspinna, Pischti taj Marcel Horvath (angloda andi banda „Romano Rath“) o neve dschene la bandatar Mrs. Lovely Ballz hi. Adala muschikaha kamna o terne Roma na tschak nacijonal ham te internacijonal prindscharde te ol. (volksgruppen.orf.at)
Die Band Mrs. Lovely Ballz wurde von jungen Roma, Sascha Gärtner-Horvath, Oliver Horvath (ehem. Bandmitglied von „Romano Rath“) und David Samer im Jahr 2007 gegründet. Sascha Gärtner-Horvath erzählt heute im Interview mit Susannne Horvath in der Sendung „Roma sam“ über die Gründung der Band sowie über die verschiedensten Musikrichtungen, welche Einfluss auf ihren Stil haben. Die musikalischen Vorlieben von Funk, Metal über Hip-Hop bis Hardcore sind in ihren Darbietungen präsent. Seit kurzem sind DJ Backspinna, Pischti und Marcel Horvath (ehem. Bandmitglied von „Romano Rath“) Mitglieder der Band Mrs. Lovely Ballz. (volksgruppen.orf.at)
Pal scheciniptscha dschin korkore andi Slovakija, ando Ungriko, andi Rumenija, andi Bulgarija taj upro Balkan ofto dschi desch milijoni. Kitschi Roma tschatschikan andi Europa vaj andi EU dschin, naschtig phendo ol. Andi Bulgarija but uso turkijakero tschulipe pumen use genen, ando avre vilagi khelel i dar anglo tel dikipe ojs „Zigeuner“ jek baro koja. Oda ar kertscha, hot use flogoskere geniptscha but Roma i nacijonaliteta pumare vilagostar aun dine, ham lengera flogoskera grupnatar na.
Afka o oficijeli taj o inoficijeli dschenengere statistiktscha dschi akan igen bulhe donde dschan. Kaj birovtschagoskere lila pedar poar scheleserendar vakeren, hi o tschatschikano gendo utscheder taj butvar ando milijoni dschal. Tel tschindo le sikadipestar taj le butschakere forostar, o tschoripe maschkar jek avrijal sar homogeni taj khetano „tschulipe“ ande pe terdscharel, savo akan la politikatar taj te le NGOjendar naschtig upre likerdo ol. Read the rest of this entry »
volksgruppen.orf.at:Schätzungen zufolge leben allein in der Slowakei, in Ungarn, Rumänien, Bulgarien und am Balkan acht bis zehn Millionen Roma – und zwar unter katastrophalen Umständen. Seit jeher ausgegrenzt und verfolgt, fristen die Roma seit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Siedlungen und Ghettos ein unwürdiges Dasein. Die EU, in mitten der sich dieses Drama abspielt, hat dafür noch keine Lösung gefunden. Wie viele Roma tatsächlich in Europa bzw. der EU leben, ist unmöglich exakt festzustellen. In Bulgarien etwa fühlen sich viele der türkischen Minderheit zugehörig, in anderen Ländern spielt die Angst vor Stigmatisierung als „Zigeuner“ eine große Rolle. Dies führt dazu, dass bei Volkszählungen zahlreiche Roma zwar die jeweilige Nationalität des Heimatlandes angeben, nicht aber ihre Volksgruppe. So differieren die offiziellen und inoffiziellen Bevölkerungsstatistiken bisweilen enorm. Read the rest of this entry »
2005 duj muschikaschendar le barikane prindscharde ensemblesistar Kalyi Jag, le József Balogistar taj la Ágnes Künstleratar kerdo ulo, on mitglidertscha andar EtnoRom (Website) hi taj uso barikane prindscharde dschene la ungrika Romengera kulturakera szenejatar kerinen. O cile tekstscha andi Romani tschib pisim on. Te ungrike taj balkanitike ande fojiniptscha ande hi, ham te privati muschikane kamiptscha le muschikaschendar ande lengere verktscha ande phandle on. Ada te o dschene esbe line, save uso koncertscha andi Espanija, Germanija taj Finland mindig barikane vrischtschande, phukan o muschikaschtscha. Réka Tercza andar oe1campus vakertscha la bandaha Betschiste.
O dschivipe upro droma na mindig loschane hi. Divesa del kaj dschene andar i banda meresch kher ovnahi. Ham tschatschikane problemtscha la banda nan. Buteder gondi sina upri kvaliteta la muschikatar taj lek buteder upri produktcijona la dujta CDatar. La dujta CDaha ham EtnoRom te sikal kamla, hot on o angle prastartscha la Romana-themeskera-muschikatar hi. Pumaro prindscharipe taj lengero pajtaschago avre bandenca kamna EtnoRom te pumengera flogoskera grupnake hasna te kerel. Lenge aun paschlaripe hi te sikal, hot o Roma jek feschtimi, vodschikani taj barikani kultura dschin savi mol, dschivdon te likerel.
Andi Slovakija jek uschipeskero genipe kursirinel, savo dar telal o dschene anel: Ando bersch 2050, afka butschol o schecinipe, o dschene le EUakere use kerinipeskere schotistar epasch andar Roma ovla. Khetan la bibastala situacijaha, ande savi aktujeli valami 500.000 „Cigani“ butvar ando ost le vilagostar dschin, del oda jek vertibali hororiskero scenarijo. Imar but dschene daran, hot o hosinipe upro duj riktscha taj o agresijoni schaj jek polgaritiki habureskeri situacija anel.
2005 von zwei Solisten des weltberühmten Ensembles Kalyi Jag, József Balog und Ágnes Künstler, gegründet, gehören die Mitglieder von EtnoRom (Website) zu den führenden Persönlichkeiten der ungarischen Roma-Kulturszene. Alle Texte werden ausschließlich in ihrer Muttersprache Romanes geschrieben. Sowohl ungarische als auch Balkan-Einflüsse, aber auch die privaten musikalischen Vorlieben der Bandmitglieder verschmelzen in ihr musikalisches Werken. Das spüre auch das Publikum, das bei den Konzerten in Spanien, Frankreich, Deutschland und Finnland immer begeistert jubelte, erzählen die Bandmitglieder. Réka Tercza von oe1campus sprach mit der Band in Wien. Read the rest of this entry »
In der Slowakei kursiert eine Hochrechnung, die Angst und Schrecken verbreitet: Im Jahr 2050, so lautet die Schätzung, wird die Bevölkerung des EU-Mitglieds zur Hälfte aus Roma bestehen. Gepaart mit der katastrophalen Situation, in der sich aktuell rund 500.000 „Cigani“ vor allem im Osten des Landes befinden, ergibt das ein veritables Horrorszenario. Viele äußern bereits die Befürchtung, der gegenseitige Hass und die aufgeschaukelten Aggressionen könnten schon bald zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen.
Die Töltes Utca, ein einfacher Straßenzug am Stadtrand von Esztergom, ist ein Paradebeispiel für die Hilflosigkeit Ungarns im Umgang mit ihrer Roma-Minderheit. Rund 200 Menschen dämmern dort in kleinen verdreckten Baracken perspektivlos vor sich hin. Arbeit gab es nie in Hülle und Fülle, schon gar nicht für „Zigeuner“ – die Wirtschaftskrise hat jetzt auch die letzten Chancen auf Entlohnung weggefegt. Die Verwaltung will das Ghetto nun auflösen und die Roma umsiedeln – raus aus der Stadt. Doch die nächsten Probleme sind vorprogrammiert. Und in der „weißen“ Bevölkerung brodelt es gewaltig.
Robert Schlickewitz: Sinti, Roma und Bayern
Kleine Chronik Bayerns und seiner „Zigeuner“
Der bayerische Landesverband Deutscher Sinti und Roma macht auf seiner Homepage auf die nun im Internet kostenlos verfügbare Veröffentlichung der Chronik „Sinti, Roma und Bayern“ von Robert Schlickewitz aufmerksam. Seit die Zusammenstellung 2007 im Eigenverlag erstmals präsentiert wurde, ist sie − von Auflage zu Auflage − auf das Doppelte ihres anfänglichen Umfangs angewachsen. „Wegen ihres engagierten Tones, der Entscheidung des Autors, seine Chronik bis in die Gegenwart laufen zu lassen, auch wenn dadurch die Versuchung zur Polemik wächst, und die Wahl der Gattung“ ist das Buch für den Rezensenten Gerhard Jochem weniger ein wissenschaftliches Werk „als kenntnisreiche, verlässliche und zu eigenem Nachdenken anregende politisch-historische Informationsquelle (…), komponiert in einer bewusst aufklärerisch-didaktischen Absicht“. Im Vorwort schreibt der Autor selbst:
Die Chronik vermittelt einen Überblick über 600 Jahre bayerisch-,zigeunerischen‘ Mit- bzw. Gegeneinanders. Sie zählt die wichtigsten anti- und pro-„zigeunerischen“ Maßnahmen bayerischer und deutscher Herrscher und Regierungen bzw. deren Gesetze und Verfügungen auf, beleuchtet die Haltung der Kirchen, nennt die Namen derer, die im Guten oder im Bösen in der Geschichte der „Zigeuner“ eine Rolle spielten, und sie nennt bayerische und deutsche Autoren, die sich in Belletristik oder Sachbuch der „Zigeuner“-Thematik angenommen haben. (…) Read the rest of this entry »
Jek kemfinipe gejng milijonakero tschoripe andi Europa – andi Rumenija, Bulgarija, ando Ungriko taj andi Slovakija. Odoj, andi Slovakija, i situacija igen prekeri hi – butvar ando ost le vilagostar: Bare Romengere-sidlungtscha, butvar nisaj schtromiha, nisaj latsche pajiskere fasorginipeha, nisaj kanalisacijonaha, odoj ando lejcti berscha kerde ule. „Ando lejcti berscha nana nisaj politikano keripe te dikel, o problemo te putrinel te kamel“, phenel i Agnes Truger, savi ando upre dipe usar o „Welthaus Graz“, le entviklinipeskere politikane institutistar la katolitika khangerijatar ando Schtacko, pomoschago le Romenge andi ostitiki Slovakija organisirinel – taj vaschodo sorginipe te ledschel kamla, hot terne Roma jek falato jeke dschivipeskere khetanipestar schaj on.
O profesori Rudolf Sarközi but berschengero Romengero funkcijoneri taj imar andi pensijona, meg mindig butschalinel, vascho mangiptscha la flogoskera grupnake le Romendar. Ando vakeripe la Susanne Horvathaha la sendungake „Roma sam“ phenel o profesori Rudolf Sarközi, hot i terni Romengeri generacija pe buteder la tematikaha le Romendar donde te bescharnahi. Barikan hi, hot dschene ando arte berscha oda bajder te keren, so o Romengeri organisaciji andi Austrija kesdinde. Buter prikoda schunen tumen andi adiveskeri sendung „Roma sam“. (volksgruppen.orf.at)
Prof. Rudolf Sarközi, langjähriger Roma-Funktionär und bereits im Ruhestand, ist noch immer bemüht, für die Belange der Volksgruppe der Roma einzutreten. Im Gespräch mit Susanne Horvath für die Sendung „Roma sam“ meint Prof. Rudolf Sarközi, dass die junge Roma-Generation sich mehr mit der Thematik der Roma beschäftigen sollte. Es ist wichtig, dass einige in den nächsten Jahren das weiterführen, was die Roma-Organisationen in Österreich begonnen haben. Mehr darüber hören sie in der heutigen Sendung „Roma sam“. (volksgruppen.orf.at)
Es ist ein Kampf gegen millionenfaches Elend in Europa – in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und der Slowakei. Dort, in der Slowakei, scheint die Situation besonders prekär zu sein – vor allem im Osten des Landes: Große Roma-Siedlungen, oft ohne Strom, ohne ordentliche Wasserversorgung, ohne Kanalisation sind dort in den vergangenen Jahren entstanden. „In den letzten Jahren ist leider kein klarer politischer Wille erkennbar gewesen, das Problem ernsthaft lösen zu wollen“, sagt Agnes Truger, die im Auftrag von „Welthaus Graz“, der entwicklungspolitischen Institution der katholischen Kirche in der Steiermark, Hilfe für Roma in der Ostslowakei organisiert – und dafür Sorge tragen will, dass junge Roma Teil einer lebenswerten Gesellschaft werden können. (Pressetext, ORF/ via Brimbog)
Vergessene Minderheit? – Roma-Projekte in der Ostslowakei Beitrag für das ORF-Religionsmagazin Orientierung, Sept. 2009
Bericht: Julieta Rudich, Länge: 8 Minuten
Harri Stojka, pregim andar Rock, Bebop, Jazz taj o Gipsy Swing le Django Reinhardtistar, resel upro Moša Šišic, savo butvar le ande fojinipestar la Balkaniskera-muschikatar taj le orijentistar ando nevo, khetano album „In Between“ (MySpace) ande anel. So len khetan hi, hi i cidipeskeri voja, virtujositeta – taj lengere Romengere vurclini. Harri Stojka (gitara) Betschiste upre bartschino le Lovarajengere-tradicijonenca, Moša Šišic (hegeduja) pasche Belgrad upro them alo taj dschivlahi i kultura le Balkaniskere-Romendar taj le Kalderaschendar, ov akor paloda Betschiste alo. O duj individujalistscha keverinen pumare mindenfelitike stiliskere riktscha taj pheren odola pumare schpontani improvisacijonenca taj varijacijonenca. Ada kerel jek soralipeskeri mesuja barikana intensitetatar, kaj vaschoda o album o anav „In Between“ uschtidija. O gondo uso „In Between“-projekto le Moša Šišiciha, al le Harri Stojkajistar. „Pal amaro khetano cidipe le Moša ojs muschikaschi taj pajtaschi igen te patjarel siklijom“, afka o Stojka ando vakeripe la Gilda Horvathaha. „In Between“ andi aktujeli sendung le radijo Kaktusistar presentirim ol. (volksgruppen.orf.at)
Mulatintschagoskero tip:
Romengero mulatintschago Centrum Exil: Sub., 26.9.2009, 18:00 orenge
Betschi, 7., Amerlinghaus, Stiftgasse 8 (potschintschago 12,- Euro)
Ar terdschojiptscha: Alfred Ullrich, Ceija Stojka
Geniptscha: Ilija Jovanović, Mircea Lacatus
Muschika: Amenza Ketane, Rusza Nikolić-Lakatos, Moša Šišic
Harri Stojka, geprägt von Rock, Bebop, Jazz und dem Gipsy Swing des Django Reinhardt, trifft auf Moša Šišic, der vor allem den Einfluss der Balkan-Musik und des Orients in das brandneue, gemeinsame Album „In Between“ (MySpace) einbringt. Was sie gemeinsam haben ist Spielfreude, Virtuosität – und ihre Roma-Wurzeln.
Harri Stojka (Gitarre) wuchs in Wien mit Lovara-Traditionen auf, Moša Šišic (Violine) wurde nahe Belgrad geboren und lebte die Kultur der Balkan-Roma und Kalderasch, er übersiedelte später nach Wien. Die beiden Individualisten vermischen ihre unterschiedlichen Stilrichtungen und bereichern diese mit ihren spontanen Improvisationen und Variationen. Dies erzeugt ein Spannungsfeld von äußerster Intensität, weshalb das Album den Namen „In Between“ erhielt. Die Idee zum „In Between“-Projekt mit Moša Šišic stammt von Harri Stojka.„Nach unseren gemeinsamen Auftritten habe ich Moša als Musiker und Freund sehr schätzen gelernt“, so Stojka im Interview mit Gilda Horvath. „In Between“ wird in der aktuellen Sendung von Radio Kaktus präsentiert.
Veranstaltungshinweis:
Romafest Zentrum Exil: Sa., 26.9.2009, ab 18:00 Uhr Wien, 7., Amerlinghaus, Stiftgasse 8 (Eintritt 12,- Euro)
Ausstellungen: Alfred Ullrich, Ceija Stojka
Lesungen: Ilija Jovanović, Mircea Lacatus
Musik: Amenza Ketane, Rusza Nikolić-Lakatos, Moša Šišic
Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion volksgruppen.orf.at
UN-Utschi komisarkija ande 17 Europitike vilagi i diskriminacija gejng Roma tel phenel
Kaj oj lakero erschti birovtschagoskero jubilejum ojs UN-Utschi komisarkija le manuschengere tschatschipenge mulatintscha, i Navi Pillay, hetvin ande lakero vakeripe anglo Human Rights Council ando Genf jek bilanca pedar i manuschengeri tschatschipeskeri buti le „Vereinte Nacijonendar“ cidija. Use al i sud afrikanitiki fischgaroschkija, pedar o igen bibastalo dschivipe le Romendar ando mindenfelitike vilagi, te vakerel. Eksplicit ol i diskriminacija le Romendar ande 17 Europitike vilagi tel phendi. Adaj o teldschumipe taj i bibastali diskriminacija le Romendar ando Ungriko, andi Slovakija, Italija, Bulgarija, andi Tschechija, Finnland, Francija, Bari Britanija, Irland, Litauen, Polnija, Portugal, andi Rumenija, Serbija, Espanija, Slovenija taj Schvedija aun vakerdo ol. Dschenenge andar o Romengero-tschulipe butvar o use gejipe uso medicinitiko fasorginipe taj uso arsikadipe na ol cuj muklo, te uso khereskero rodipe iste o Sinti, o Roma taj o Travellers bibastale teldschumiptscha peder pumende te dschal te mukel, phenel i Pillay.
Amnesty Internationalwarnt in einem „Urgent Action“-Aufruf vor einer unmittelbar bevorstehenden rechtswidrigen Zwangsräumung von 200 Roma in Mailand. Die Menschenrechtsorganisation bittet um Mithilfe, um die Räumung, von der auch 70 Kinder betroffen wären, zu verhindern (siehe: empfohlene Aktionen):
Die Behörden von Mailand bereiten die Zwangsräumung einer Gemeinde im Stadtteil Rubattino vor, in dem etwa 200 Angehörige der Roma leben. Laut lokalen Medien und NGOs haben die Behörden angekündigt, die Zwangsräumung noch vor dem 21. September durchzuführen. Nach Amnesty International vorliegenden Information ist nicht geklärt, welche alternative Unterbringung der Gemeinde aus Rubattino im Osten von Mailand angeboten wird. Es haben keine Gespräche über die geplante Zwangsräumung stattgefunden und es hat auch keinen Versuch gegeben, realistische Alternativen zur Räumung zu finden.
Bei vorherigen Zwangsräumungen von Roma-Gemeinden hat die Stadt Mailand lediglich den betroffenen Frauen und kleinen Kindern kurzfristig (für Wochen oder wenige Monate) eine Unterkunft in örtlichen Obdachlosenheimen zur Verfügung gestellt. Wenn für die jetzt Betroffenen keine alternative Unterbringung gefunden wird, müssen die Familien in ein neues behelfsmäßiges Lager ziehen und dort unter schwierigen Bedingungen leben, oder es droht ihnen die Obdachlosigkeit ohne jeglichen Schutz. Read the rest of this entry »
Die stadteigene Immobilienfirma der ostslowakischen Stadt Košice hat Roma-Mietern Geld für Flugtickets angeboten, sollten diese ihren Wohnsitz im vorwiegend von Roma bewohnten Viertel Lunik IX aufgeben und das Land verlassen. Dies berichtet die Agentur ČTK unter Berufung auf slowakische Medien. Der Bürgermeister von Košice, František Knapik, hat das städtische Unternehmen inzwischen angewiesen, eine solche Vorgangsweise zu unterlassen. Dem Unternehmen zufolge habe es sich jedoch nur um die Durchführung einer Meinungsumfrage unter Roma gehandelt. Die Tageszeitung Pravda hingegen zitiert Zeugen, die angeben, ihnen seien Flugtickets ins Ausland versprochen worden, um sie zum freiwilligen Verlassen ihrer Wohnungen zu bewegen. Die stadteigene Immobilienfirma beabsichtige den baldigen Abriss des Gebäudes. Die Zeitung Sme spricht von rund 400 Personen, die in den 48 Wohneinheiten des desolaten Gebäudes wohnen. Die Firma sei verpflichtet, ihnen neue Ersatzwohnungen zuzuweisen.