September 30th, 2009 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
O EU-socijalakero komisari Vladimir Špidla gejng jek ranking odole vilagojendar pe ar vakertscha, save igen bibastale gejng o Roma taj o Sinti hi. Use jek konferenca le schvedijakere integracijonakere schtotiskere sekreteriha taj le EU-rotiskere angle beschtoha Christer Hallerby ando Brüssel phentscha o Špidla, le Romenge nan oda te akceptirinel, hot „andi EU milijoni manuscha stigmatisirungenca del“. Barikano ovla, hot o Romengere – fatschuvtscha jek sikadipeskero grad te uschtiden. O Hallerby mangel te o pomoschago le dajendar taj dadendar le Romane fatschunge. „Ada nan tschak jek koja le birovtschagender, te o daja taj dada iste upre pumare fatschuvtscha diken, kaj on tschatschikan uso ischkolakero dschivipe use te on.“
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September 30th, 2009 |
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Politik, Rassismus & Menschenrechte
Deutschland nach der Wahl: Die Massenabschiebungen in den Kosovo haben am Montag begonnen − 10.000 Roma sind von Abschiebung bedroht
Die deutsche Menschenrechtsorganisation Pro Asyl macht in ihren Aussendungen (hier und hier) darauf aufmerksam, dass im Windschatten der Wahl die ersten Sammelabschiebungen von Roma in den Kosovo durchgeführt werden. Ein Charterflug von Düsseldorf nach Priština markierte am Montag den Start von Massenabschiebungen. Von den rund 150.000 aus dem Kosovo vertriebenen Roma leben noch 23.000 in Deutschland; etwa 10.000 droht nun die Abschiebung in den Kosovo − trotz vehementer Proteste von Roma- und Flüchtlingsverbänden und von Initiativen wie der Aktion 302. „Solange die UN-Verwaltung im Kosovo (UNMIK) bis November 2008 noch für die Rückkehr von Flüchtlingen zuständig war, hat sie gegen die Abschiebungen von Roma ein Veto eingelegt. Die neue kosovarische Regierung hat nun eine so genanntes Rückübernahmeabkommen mit Deutschland abgeschlossen, das die Abschiebungen auch von Roma vorsieht. (…) Eine ohnehin schon diskriminierte Gruppe werde so der sozialen Verelendung und der Gefahr ethnischer Übergriffe (dROMa-Blog) preisgegeben.“ Pro Asyl bezeichnet die Abschiebungen als völlig unverantwortlich:
„Die Roma werden deportiert in Elend, in Diskriminierung, an Orte, wo sie niemand haben will“, so PRO ASYL-Referent Bernd Mesovic. Ein Großteil der Abgeschobenen wird, mangels Wohnraum und finanziellen Mitteln, in Slums landen. Eine Welle von Angriffen auf Roma hat erst im August gezeigt, wie prekär die Sicherheitslage für die Minderheiten weiterhin ist. Mit den jetzigen Massenabschiebungen ignoriert Deutschland eine dringende Bitte des Menschenrechtskommissars des Europarates, Thomas Hammarberg (vgl. dROMa-Blog), der die europäischen Staaten Anfang Juli aufgefordert hat, von Zwangsrückführungen abzusehen. Read the rest of this entry »