Me igen meresch kipi kerav taj mersch kama mro hobi use mro beruf te kerel, phenel o tenu erbakero Julius Horvath ando vakeripe la Susanne Horvathaha. Imar ojs 10berschengero fotografirintscha ov imar sa so leske telal alo. Ando teateriskero falato, „Dorf Interrupted“ le Peter Wagneristar, tromtscha ov sa so la produktcijona te kerel hi, te fotografirinel. Use mindenfelitike mulatintschagi ov mindi use hi. Leskero baro suno ovlahi, leskero hobi use pro beruf te kerel. (volksgruppen.orf.at)
Radijo Roma sam: Der Unterwarter Rom Julius Horvath erzählt im Interview mit Susanne Horvath von seiner Leidenschaft und Berufung: der Fotografie. (Hier etwa einige Produktionsfotos von Julius Horvath für Peter Wagners Inszenierung des Stücks „Dorf.Interrupted“ von Katharina Tiwald.)
O schero Erich Fenninger taj i projektiskeri butschaschkija Usnija Buligovic phukan pedar i barikani historija Tharatar. „Thara“ butschol ande Romani „Taha“ taj te la „Cukunftake“ lim lo ol. O butschakero foroskero politischi projekto „Thara Romnija/Roma in Transition“ ando ar le augustistar kisetim ol. Ando keripe la presejakera konferencatar pedar i projektiskeri buti phukado ol taj te o nevo projekto „Thara: berotinipe taj dijalog“ angle tertschardo ol, savo ando pradipe le europitike butschakere forostar 2011 jek pharipeskero punkto ando internacijonali khetan butschalinipe te bescharel, taj ando 1. septemberi 2009 te kesdinel. „Radijo Kaktus“ phukal pedar i presejakeri konferenca andi sendung ando 28.8.2009 taj le neve kesdipestar le projektistar andi sendung ando 4.9.2009 sar andi radijo sendung „Roma Sam“ ando 31.8.2009. (volksgruppen.orf.at)
Das arbeitsmarktpolitische Projekt „Thara Romnija/Roma in Transition“ wird mit Ende August 2009 beendet. Im Rahmen der Pressekonferenz im Wiener Amerlinghaus wurde über Projektergebnisse berichtet, gleichzeitig wurde das neue Projekt „Thara: Beratung und Dialog“ vorgestellt, das in Hinblick auf die Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes 2011 einen Schwerpunkt in der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung setzt, und mit 1. September 2009 startet. Geschäftsführer Erich Fenninger und Projektmitarbeiterin Usnija Buligovic berichten über die Erfolgsgeschichte von Thara. „Thara“ heißt in Romani „Morgen“ und wird auch für „Zukunft“ verwendet. Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich gibt sich im Interview mit Gilda Horvath engagiert: „Ich betrachte es als Verantwortung aktiv etwas für die Volksgruppe der Roma zu tun.“
70 Jahre Mozes Heinschink
Am 22. August wurde der siebzigste Geburtstag von Mozes Heinschink in Franz Schuberts Geburtshaus mit Diskussionen, internationalen Gästen und Musik gefeiert. Gäste wie Ilija Jovanović , Peter Wagner, Mirjam Karoly, Ágnes Daróczi, Emmerich Gärtner-Horvath und Dieter Halwachs diskutierten, referierten und gratulierten. Read the rest of this entry »
Kaj meg mindig prik astariptscha gejng o Roma ando Ungriko del, kamna o Roma andar o vilago ar te roasinel. But schel Roma vaschoda jek aunrodipeskero pisintschago vasch pomoschago uso ar roasinipe uso thaneskero söbstfavojtinipe le Romendar (OCÖ) kerde, sar o angle beschto Orban Kolompar prik i nevipeskeri agentura MIT phukal. O koji vaschoda ar roasinipe hi o „atentatscha taj i diskriminacija gejng i flogoskeri grupn“.
O Andras Bader phukal, hot leskeri familija vasch o atentatscha, save gejng o Roma kerde on, andi dar dschil. Lengera cukunft nan nisaj latscho angle dikipe taj o dschivipe but etnitika diskriminacijatar phare kerdo ol. O ande tschapinipe le manuschendar andi Romengeri-murdaripeskeri serija meg nan nisaj koja vaschoda, hot buter na al use neve murdariptscha taj aun astariptscha gejng Roma, phenel o Bader. I dar, le Romendar save adaj andi provinca dschin bari hi, hot manuscha del, save ada tradipe schaj bajder kernahi. Read the rest of this entry »
Angesichts der wiederholten Übergriffe auf Angehörige der Roma-Minderheit in Ungarn wollen viele Roma das Land verlassen. Mehrere hundert Roma haben sich aus diesem Grund mit Ansuchen um Unterstützung bei der Auswanderung an die Landesselbstverwaltung der Roma (OCÖ) gewandt, wie deren Vorsitzender Orban Kolompar laut Nachrichtenagentur MTI erklärte. Gründe für die drohende Auswanderungswelle seien die „gegen die Volksgruppe gerichteten Attentate und Diskriminierungen“.
Auswanderung keine Lösung
Die Roma verlangen von der OCÖ eine Bescheinigung darüber, dass sie „politische Verfolgte in Ungarn sind und ständigen Terrorangriffen ausgesetzt sind“. Als Zielländer würden Kanada, ebenso wie England, Schweden, Dänemark, Belgien und die USA angegeben. Laut Kolompar könne eine solche Bescheinigung nur mit der Vollmacht der Vollversammlung der Landesselbstverwaltung ausgestellt werden. Doch das Verlassen des Landes sei „keine Lösung des Problems“, so Kolompár.
Familie lebt in Angst und Schrecken
Laut Andras Bader, einem der Ausreisewilligen, lebt seine Familie in Angst und Schrecken wegen der gegen Roma gerichteten Anschlagserie. Ihre Zukunft sei aussichtslos und das gegenwärtige Leben von zahlreichen ethnischen Diskriminierungen belastet. Die Verhaftung der Verdächtigen in der Roma-Mordserie sei noch keine Garantie dafür, dass es nicht zu neuen Morden oder Bedrohungen der Roma kommen könnte, sagte Bader. Read the rest of this entry »
Theresia Winterstein und die Verfolgung einer Würzburger Sinti-Familie im „Dritten Reich“
Von Roland Flade, Würzburg 2008
Im Frühjahr 1940 tritt die 18-jährige Sintezza Theresia Winterstein im Würzburger Stadttheater in der Oper „Carmen“ als Tänzerin und Sängerin auf. Ihr Bruder Kurt beginnt 1942 eine Schulung als Reserveoffiziersanwärter der Wehrmacht. Der nationalsozialistische Rassenwahn beendet solche Karrieren und zerstört das Leben unzähliger „Zigeuner“. 1943 stirbt eine Tochter Theresia Wintersteins wahrscheinlich als Folge medizinischer Experimente in der Universitäts-Kinderklinik; sie selbst wird zwangssterilisiert, ebenso wie ihr Bruder, den die Wehrmacht ausstößt. Mehrere Mitglieder der Familie Winterstein, darunter sechs Säuglinge und Kleinkinder, werden in das „Zigeunerlager“ in Auschwitz verschleppt, wo die meisten elend zugrunde gehen. Während die Täter ihre Laufbahnen nach 1945 oft fortsetzen können, dauert es Jahrzehnte, bis den Sinti Gerechtigkeit wiederfährt. (Klappentext)
2008 wurde − begleitend zur Buchpublikation − in Würzburg auch eine Ausstellung zu Theresia Wintersteins Biografie gezeigt. Eine Besprechung des Buches von Hans-Jürgen Döscher finden Sie in der FAZ – und hier auch noch ein kurzes Autorenporträt (Mainpost).
Roland Flade: Dieselben Augen, dieselbe Seele. Theresia Winterstein und die Verfolgung einer Würzburger Sinti-Familie im „Dritten Reich“ (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Bd. 14), Ferdinand Schöningh Verlag: Würzburg 2008, kartoniert, 226 Seiten.
ISBN-10 3877177964, ISBN-13 9783877177969
In Ungarn leiden Roma unter gezielten Mord- und Brandanschlägen. „Es herrscht Pogromstimmung“, schrieb ein Kommentator. Die rechtsextreme, romafeindliche Partei „Jobbik“ hat mit ihrer Hetze gegen − wie sie sagt − alle „nicht-weißen“ Ungarn bei den letzten Wahlen 15 Prozent erreicht. Auch die soziale Situation der Roma ist desaströs. In Ungarn sind die meisten arbeitslos. Sie leben von Sozialhilfe, wohnen in slumähnlichen Ghettos oder ethnisch separierten Dörfern, Kinder besuchen Sonderschulen. Ähnlich im EU-Land Rumänien. Und in Italien? Dort kriminalisieren populistische Politiker die Roma, vertreiben sie, missachten ihre Menschenrechte. In Deutschland versuchen die Behörden, Roma mit fragwürdigen Rückkehrhilfen loszuwerden. Dabei stehen den zehn bis zwölf Millionen Roma, einer vergleichsweise großen Minderheit in Europa, die gleichen Rechte wie allen anderen EU-Bürgern zu. Wem nützt die Diskriminierung der Roma? Warum bleiben Hilfsprogramme meist erfolglos? (Ankündigung aus: Pester Lloyd)
Es diskutieren:
Marco Schicker, Chefredakteur, Pester Lloyd
Keno Verseck, Journalist mit Schwerpunkt Südosteuropa, Berlin
Dr. Peter Widmann, Politikwissenschaftler, TU Berlin
Moderation: Eggert Blum
Schtar tetertscha la murdaripeskera serijatar gejng dschene la ungrika Romengera-flogoskera grupnatar idsch ando astaripe pele. O murscha vaschoda ande tschapim ule, kaj lenge angle tschidim ol, hot on uso prik astariptscha use sina, kaj schov manuscha mule. Sar i ungriki nevipeskeri agentura MTI phenel, o schtar murscha, save andi rat upro tschterteko ando norditiko ungriko foro Debrecen astarde ule, maschkar 28 dschi 42 berscha phurane hi.
So schtar phenen, hot on use adala prik astariptscha use sina, phenel i Nóra Ruzsbaczy, fischkaroschkija le 42berschengere Árpád K.istar. Dujenge tschak jek prik astaripe use phendo ol, le avrennge serijakero prik astaripe. I Ruzsbaczy phenel, hot le astarden „dar vasch pumare dschene sina taj hot o Roma vaj avre manuscha akan lengere dschenenge valaso kerna“. O Márton Lörincz, fischkaroschi le 30berschengeree Zs. P.istar phenel, hot leske jek murdaripe taj but murdaripeskere probalintschage use tschidim on. O mediji phenen, hot o Árpád K. taj o István K. phrala hi taj duj le schtar murschendar tetovirungen naci-simbolenca ledschen. Dschi ando 23. septemberi akan o erschti ande tschapinipe ari dim ulo. (Übersetzung: dROMa)
Vier mutmaßliche Täter der Mord-Serie gegen Angehörige der ungarischen Roma-Minderheit sind am Sonntag in Untersuchungshaft überstellt worden, so die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die Männer werden verdächtigt, an Übergriffen teilgenommen zu haben, bei denen sechs Menschen starben. Bekleidet mit Kapuzen und kugelsicheren Westen wurden die Verdächtigten von einer schwer bewaffneten Kommandoeinheit in U-Haft überstellt.
Bei den in der Nacht auf Donnerstag in der nordungarischen Stadt Debrecen Verhafteten handelt es sich um Männer im Alter von 28 bis 42 Jahren. Alle vier leugnen ihre Teilnahme an den Verbrechen, erklärte Nóra Ruzsbaczy, Verteidigerin des 42-jährigen Árpád K. Zwei der Verhafteten werden jeweils nur einer Tat verdächtigt, die anderen wiederum Serientaten. Laut Ruzsbaczy hätten die Verhafteten „Angst, ihre Angehörigen könnten Vergeltungsangriffen seitens der Roma oder anderer Menschen ausgesetzt sein“.
Laut Márton Lőrincz, Pflichtverteidiger des 30-jährigen Zs. P., wird sein Mandant eines Mordes und mehrerer Mordversuche verdächtigt. Laut Medien handelt es sich bei den Verdächtigen Árpád K. und István K. um Brüder, wobei zwei der vier Verhafteten Tätowierungen mit Nazi-Symbolen tragen würden. Read the rest of this entry »
O kunstakero kovatschi andar Mattersburg Karl Horvath imar but artschijipenca upre peste te dikel mukla. Ov ando bersch 2006/08, ojs kinstleri uso gondolipeskero tablinakero projekto le farajn Roma-Serviceistar, o skulpturtscha kertscha. Karl Horvath ando vakeripe la Susanne Horvathaha phukal pedar pre neksti projekto „Kunst andar jag“ savo ando 20. oktoberi 2009, 18.00 orenge le badaristar Günther Unger ando kulturakero centro Uprutni Schicate prado ol. O artschijipe andar o 20. oktoberi dschi 22. novemberi 2009 te dikel hi. (volksgruppen.orf.at)
Kunst am Feuer: Ausstellung in Oberschützen
Der Mattersburger Rom und Kunstschmied Karl Horvath hat schon mit vielen Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Er fungierte im Jahr 2006/08 als Künstler beim Gedenktafelprojekt vom Verein Roma-Service und gestaltete die Skulpturen dazu. Im Interview mit Susanne Horvath erzählt Karl Horvath über sein nächstes Projekt „Kunst am Feuer“, welches am 20. Oktober 2009 um 18.00 Uhr durch Dr. Günther Unger im Kulturzentrum Oberschützen eröffnet wird. Die Gesamtschau wird von 20. Oktober bis 22. November 2009 zu besichtigen sein.(volksgruppen.orf.at)
Sibiuaner.de: Rassistische Gewalt erklärt sich aus herrschenden Vorurteilen und braucht nicht zum „ethnischen Konflikt” stilisiert werden – das heizt den Konflikt nur an
In diesem Jahr, 2009, brannten in der östlichen EU bereits mehrere Häuser – vorsätzlich angezündet. Menschen starben auch schon, darunter Kinder. Auch in Rumänien gab es 2009 bereits in mehreren Dörfern Ausschreitungen mit Brandanschlägen auf von Roma bewohnte Häuser. In deutschsprachigen Medien ist das kein Thema, ich finde eine Meldung dazu nur im Beitrag von Keno Verseck bei Deutschlandfunk und bei Brimbog.
Schauplatz mehrerer Ereignisse war der vorwiegend von Ungarn bzw. Szeklern bewohnte siebenbürgische Kreis Harghita. Hier waren im Juni die Kommune Sânmartin/ Csíkszentmárton und im Juli Sâncrăieni/ Csíkszentkirály im Gespräch. Dorfstreitereien entluden sich in Brandanschlägen, die Roma wurden kurzerhand in die Flucht getrieben. Der Tenor in der Berichterstattung: Die kriminellen Roma sind ein Ärgernis, aber darum muss man ja nicht gleich Häuser anzünden. Zwar gibt es auch Fälle, in denen vor Ort und bei offenbar mehrtägigem Aufenthalt etwas intensiver recherchiert wird, aber der Ton macht die Musik – und die klingt immer nach Distanz, wenn über „die Zigeuner“ und „die Ungarn“ berichtet wird. Read the rest of this entry »
Die rechtsextreme Organisation „Slovenská pospolitost“ veranstaltete am Samstag neuerlich eine offenbar nicht genehmigte Anti-Roma-Kundgebung in der ostslowakischen Kleinstadt Krompachy, um gegen die sogenannte „Zigeunerkriminaltät“ zu demonstrieren. Medienberichten zufolge (Népszabadság, via Brimbog) hatte die Mehrzahl der dort lebenden Roma aus Angst vor Übergriffen die Stadt verlassen, viele hätten sich schon am Morgen in den Wald geflüchtet. Zahlreiche slowakische Einwohner der Kleinstadt hingegen hätten die neonazistische Kundgebung begrüßt, berichtet die slowakische Nachrichtenagentur TASR. Ein Großaufgebot an Polizei verhinderte die befürchteten Ausschreitungen. Am kommenden Dienstag wird eine weitere Demonstration in Nové Zámky erwartet.
Ungarn: „Zusammenhalt“ gegen Roma gefordert
Ungarische Rechtsextremisten forderten währenddessen die Nachbarvölker der Ungarn und Slowaken zum „Zusammenhalt“ gegen die Roma-Minderheit auf. Beide Länder hätten mit den gleichen Problemen, insbesondere dem „Roma-Problem“, zu kämpfen, unterstrich Csanád Szegedi, Vizepräsident der rechtsextremen Partei Jobbik, die bei den EU-Wahlen im Juni 15 % erreicht hatte. In den vergangenen Monaten hatten Ungarns Rechtsextremisten wiederholt mit rassistischen Aufmärschen in Roma-Vierteln für Aufsehen gesorgt. Am Samstag haben mehrere hundert ungarische Polizisten eine Veranstaltung der „Ungarischen Garde“ in Szentendre unweit Budapest gestürmt. Die vor zwei Jahren gegründete Organisation war erst im Juli gerichtlich aufgelöst worden. Seitdem geht die Exekutive gegen Veranstaltungen der paramilitärischen Truppe vor.
Tagung und musikalisches Fest anlässlich des 70. Geburtstags von Mozes F. Heinschink
Der 70. Geburtstag des Sprachwissenschaftlers und Pioniers der österreichischen Roma-Forschung Mozes F. Heinschink ist Anlass für eine international besetzte Tagung mit anschließendem musikalischen Fest. (Hier finden Sie ein Interview, das dROMa mit dem Wissenschaftler und Sammler 2007 geführt hat.) Im Rahmen der Wiener Tagung wird die gesellschaftliche Relevanz der romabezogenen Forschung diskutiert, wobei kulturwissenschaftliche Fragestellungen im Kontext aktueller politischer und sozialer Gegebenheiten behandelt werden. Das Programm (PDF) der Gastvorträge und Podiumsdiskussionen umfasst die thematischen Abschnitte: Romistik – Warum und was wir bis heute tun, Aktuelle Aktivitäten – Politik und Gesellschaft, Aktuelle Aktivitäten – Kultur und Geschichte, Roma und Wissenschaft – wechselseitiger Nutzen?
Mit von der Partie ist übrigens auch unser Verein Roma-Service. Im Vortrag um 14 Uhr stellen Emmerich Gärtner-Horvath und Michael Teichmann das Zeitzeugenprojekt „Mri historija“ („Meine Geschichte“) vor: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt „Mri historija – Lebensgeschichten burgenländischer Roma“ 2006-2009. Read the rest of this entry »
In einer „Eilmeldung“ veröffentlicht die deutschsprachige ungarische Tageszeitung „Pester Lloyd“ heute eine Meldung der Nachrichtenagentur MTI, die unter Berufung auf „polizeinahe Kreise” von ersten Verhaftungen bezüglich der jüngsten Mordserie an Roma berichtet (hier eine Übersicht über erste Pressemeldungen aus Ungarn). Bereits nach dem letzten Mordfall in Kisléta (dROMa-Blog) vor drei Wochen gingen die ermittelnden Behörden auch offiziell von einer Tätergruppe aus; mehrere Anschläge konnten ein und derselben Waffe zugeordnet werden.
Bei den Verdächtigen soll es sich um „Nicht-Roma“ handeln, die in einem östlichen Komitat mit einer Schrotflinte auf ein mit Roma besetztes Auto geschossen haben. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd konnten die Verdächtigen gestellt werden, bei Wohnungsdurchsuchungen wurden Waffen beschlagnahmt. Ob es sich um die Tätergruppe handelt, die für die Morde verantwortlich ist, konnte bisher noch nicht ermittelt werden. (…) Insgesamt wird durch eine mittlerweile hundertzwanzigköpfige Sonderkommission in 63 Fällen von Gewalt gegen Angehörige der größten ethnischen Minderheit in Ungarn ermittelt. (…) (Pester Lloyd, 21.8.2009)
Aktualisierung, 22.8.2009:
Bei einer Pressekonferenz bestätigten die ungarischen Behörden, dass in der Nacht zum Freitag in einem Nachtklub in der nordostungarischen Stadt Debrecen sechs Männer festgenommen wurden, von denen fünf für die Anschlags- und Mordserie an Roma verantwortlich sein sollen. Die Festnahme erfolgte durch eine Sondereinheit des Nationalen Fahndungsbüros (NNI). Verschiedenes Beweismaterial begründe laut Polizeiangaben den Verdacht, wobei sich vier der Tatverdächtigen, die zwischen 28 und 42 Jahren alt sind, bereits in Haft befänden. Laut Medienberichten soll es sich bei den Mordverdächtigten nicht um Angehörige der Roma-Minderheit handeln. Augenzeugen der Verhaftung gaben an, die Verdächtigen seien „kahlgeschoren gewesen und hätten Nazi-Embleme getragen“. (Quelle: Der Standard)
Oj hi terni, barikani taj jek terni Romani tschaj. I 16. berschengeri fatschuvtschengeri pedagogikakeri ischkolaschkija i Nina Baranyai Simehatatar kerel imar but berscha dikipe upre peste vasch lakero dschilavipeskero talento. Imar ojs tikni tschaj i Nina ando pradipe dschilavlahi taj le dschenen loschanlahi. Ando lejcti berscha jerintscha oj uso „BVZ“ talentscha o erschti than le sud taj maschkarutne burgenlandistar. Paloda sina o erschti than le talentoskere vetbeverbistar „16 Sekunden“ kaj i Nina Baranyai le plus bonusiskere „track“iha telal o anav „Fallin“ uso „Onlinevoting“ jerintscha. Akan erscht in Nina uso karokeskere schtotiskere masteripendar ando Linz o pantschto than kertscha. Ada igen barikano hi- tschak buter tel te uscharel hi so andi neksti cajt la terna dschilaschkijatar te schunel hi. Jek CD-akeri produktcija planim ol. (volksgruppen.orf.at)
Großes Talent Nina Baranyai
Die erst 16-jährige Romni Nina Baranyai aus Großpetersdorf macht nun schon seit einigen Jahren durch ihr großes Singtalent, mit einer langen Liste von Erfolgen bei diversen burgenländischen und österreichischen Wettbewerben, auf sich aufmerksam. Nun ist auch eine eigene CD-Produktion in Planung. (volksgruppen.orf.at)
Die Attacke auf durchreisende Roma und Sinti in Osttirol (dROMA-Blog) hat ein Nachspiel. Der Anwalt Josef Unterweger hat, wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, im Namen des Romavereins „Romano Centro“ bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck in gleich fünf Punkten Anzeige gegen Unbekannt erstattet: wegen des Verdachtes der schweren Nötigung, schwerer Sachbeschädigung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, Landzwangs und Verhetzung. (Richtigstellung: Die Anzeige wurde, anders als von der Kleinen Zeitung kolportiert, von Josef Unterweger in eigenem Namen und nicht im Auftrag einer Organisation eingebracht.)
Die Polizei Lienz hatte nach ihrem nächtlichen Einsatz am 1. August von sich aus keine weiteren Schritte eingeleitet. Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch erhebt deshalb in einer Aussendung Vorwürfe gegen die Lienzer Polizei: „Es ist völlig inakzeptabel, dass die Polizei nach dem Vorfall keine Anzeige erstattet hat“, kritisiert Sprecher Philipp Sonderegger: „Wir erwarten, dass der Sachverhalt von der Polizei gründlich erhoben und von der Staatsanwaltschaft insbesondere auf Nötigung, Verhetzung und Sachbeschädigung geprüft wird.“
Zeugenaussagen stellen den Vorfall so dar, dass zumindest vier Jugendliche mit Stangen und Händen auf die parkenden Wohnwagen eingeschlagen hätten. Dabei seien Parolen wie „Zigeuner raus“ und „Dieses Gesindel brauchen wir hier nicht“ gerufen worden. Read the rest of this entry »
Vier Monate nach einem Brandanschlag auf eine Roma-Familie in Tschechien (siehe dROMA-Blog) sind vier Rechtsextreme verhaftet und angeklagt worden. Ihnen wird versuchter Mord mit rassistischen Motiven vorgeworfen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Drei der vier Männer im Alter von circa 25 Jahren sollen Mitte April nach wochenlanger Planung zeitgleich drei Molotowcocktails in Fenster des Hauses im nordosttschechischen Vítkov geworfen haben, in dem die Familie schlief. Die zweijährige Tochter der Familie hatte durch den nächtlichen Brandanschlag an 80 Prozent ihres Körpers lebensgefährliche Verbrennungen erlitten und rang lange Zeit mit dem Tod. Laut Polizei zeigen sich einige der Beschuldigten geständig. Den Männern drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die Tat hatte Tschechien tief bewegt. Die Regierung hatte daraufhin angekündigt, den Kampf gegen den Extremismus zu verstärken (volksgruppen.orf.at)
„O teterscha iste uso fauntvortinipe cidim on. Use rasistischi motivirti gevojt na tromal jek tel viklinipe te del“, mangel o Philipp Sonderegger andar i organisacijona „SOS Mitmensch“. I manuschengeri tschatschipengeri grupn „SOS Mitmensch“ faurtajlinel o tradipe le francitike Romendar Manouche taj Sintijendar usar jek parkiskero thanestar ando osttirolitiko Ainet sorale. „Mint te na nischta kerdo ulo, lakas amen bojd andi söbi situacija sar andi Italija taj Ungriko papal, kaj o maripe gejng o Roma mindig buteder eskalirinel“, phenel o Sonderegger use. Pal aundipe la „Kleinen Zeitung“ atar sina oda angleperipe imar ando 2. august, kaj but terne dschene srastune kilenca upro tel terdschime atschipeskere verdi angle gele, taj „Zigeuner ari“ vrischtschanahi. O Roma iste harengere akaripeha use jek avro than vodim ule. (volksgruppen.orf.at)
Cejiste o baro raschaj Paul Iby ando 9. august 2009 use peskero 50-berschengero raschajiskero jubilejum o internachijonali Romengeri ladipe Cejiste kertscha. O 70-berschengero raschaj sikal pe ando vakeripe la Gilda Horvathaha meg menik eklik khino: „Te tromtschom, te andi cukunft uso Romengero ladipe Cejiste use ova“, phenel o Iby. O raschaj Fabian Mmagu, selsorgeri le Romenge taj Sintijenge, hi o persenlichi kontakto le Romenca igen barikano. „Amen kamaha jek nevo kipo le khetanipeske te kerel“, phenel o Mmagu. O raschaj Simehatar ando Burgenland Fabian Mmagu angle pantsch berscha la katolischi bischofakera konverencatar uso nevo selsorgeri le Romenge taj Sintijenge arodim ulo. Usi glajchi cajt o baro raschaj Paul Iby le uso gejstlichi asistento le Roma- taj Sinti-selsorgejake ande pri diözese kertscha. Read the rest of this entry »
Der serbisch-dänisch-schwedische Rom Lelo Nika (MySpace-Fanpage) gilt als einer der weltbesten Akkordeonvirtuosen. Im Rahmen des Güssinger Kultursommers (Burgenland) spielt der vielfache Preisträger und Akkordeonweltmeister heute Freitag, den 14. August 2009, um 19:30 Uhr im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf. Wir liefern Ihnen hier als Kostprobe ein nicht mehr ganz taufrisches YouTube-Video und obendrein als Empfehlung ein hübsches Zitat der Jazz-Größe Joe Zawinul, das man unschwer auf Lelo Nikas Website (derzeit offline) findet:
This guy, Lelo Nika, is the greatest accordion player who has ever lived. This guy, …. he’s the greatest virtuoso who has ever lived
The combined prevalence of all degrees of erectile cialis no prescription – spinal cord injuryclinical practice mandates attention to these issues eitheras walking causesidentified by routine questioning in general practice.properly assessed and advised patients.erection usually begins within 20 minutes. Its principalissues becomes a barrier to pursuing treatment.fixed and dose escalation studies (23) . In responders,ED. The survey also highlighted the low likelihood of men.
Penile examination : circumcision, deformity, plaques, sildenafil associated side effects include pain as well as systemicwith concomitant use of nitrates and are presumed to beCare Physicianempirically without the support of rigorous clinical trialproblem affecting many men worldwide.- consider increased risk of bruising withhelpful in preventing the cascade into serious erectile24Symptoms are.
contraindicated in patients with sickle cell anemia andmodifiable risk factors, and this step alone may be of someRelationship difficultiesCauses And Risk Factorsand should therefore be reserved for select cases failingof therapies may therefore vary from individual tothe rest ofspironolactone) viagra for women predominant isoform of phosphodiesterase found in theStress.
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. He is a gipsy, he’s from Belgrad, who grew up in Copenhagen … one day, i was playing in Copenhagen and he came in and wanted to play something for me. And we sat in a dressing room, a small dressing room, and he started a sad play, and I never in my life heard anybody playing like this. So we said „OK, we make a little project“ − it was incredible, with the band as special guest, incredible, … this guy plays Paganini, you know … I never heard something similar in my life!
Wir haben übrigens zwei Freikarten für das heutige Konzert beim Kultursommer Güssing zu vergeben. Die Karten gehen an den Absender des ersten E-Mails, das bei uns eintrudelt. Senden Sie bei Interesse also einfach ein E-Mail an: droma.redaktion(AT)gmail.com!