Archive for August 18th, 2009

Radijo Roma sam: Baro talento Nina Baranyai

August 18th, 2009  |  Published in Musik, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland
: 17.8.2009, 20:50 Uhr/orenge

Nina Baranyai (Foto: private MySpace-Seite)Oj hi terni, barikani taj jek terni Romani tschaj. I 16. berschengeri fatschuvtschengeri pedagogikakeri ischkolaschkija i Nina Baranyai Simehatatar kerel imar but berscha dikipe upre peste vasch lakero dschilavipeskero talento. Imar ojs tikni tschaj i Nina ando pradipe dschilavlahi taj le dschenen loschanlahi. Ando lejcti berscha jerintscha oj uso „BVZ“ talentscha o erschti than le sud taj maschkarutne burgenlandistar. Paloda sina o erschti than le talentoskere vetbeverbistar „16 Sekunden“ kaj i Nina Baranyai le plus bonusiskere „track“iha telal o anav „Fallin“ uso „Onlinevoting“ jerintscha. Akan erscht in Nina uso karokeskere schtotiskere masteripendar ando Linz o pantschto than kertscha. Ada igen barikano hi- tschak buter tel te uscharel hi so andi neksti cajt la terna dschilaschkijatar te schunel hi. Jek CD-akeri produktcija planim ol.  (volksgruppen.orf.at)

Großes Talent Nina Baranyai

Die erst 16-jährige Romni Nina Baranyai aus Großpetersdorf macht nun schon seit einigen Jahren durch ihr großes Singtalent, mit einer langen Liste von Erfolgen bei diversen burgenländischen und österreichischen Wettbewerben, auf sich aufmerksam. Nun ist auch eine eigene CD-Produktion in Planung. (volksgruppen.orf.at)

Nach Vorfall in Osttirol: Vorwürfe gegen Polizei

August 18th, 2009  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

Romano CentroDie Attacke auf durchreisende Roma und Sinti in Osttirol (dROMA-Blog) hat ein Nachspiel. Der Anwalt Josef Unterweger hat, wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, im Namen des Romavereins „Romano Centro“ bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck in gleich fünf Punkten Anzeige gegen Unbekannt erstattet: wegen des Verdachtes der schweren Nötigung, schwerer Sachbeschädigung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, Landzwangs und Verhetzung. (Richtigstellung: Die Anzeige wurde, anders als von der Kleinen Zeitung kolportiert, von Josef Unterweger in eigenem Namen und nicht im Auftrag einer Organisation eingebracht.)

Die Polizei Lienz hatte nach ihrem nächtlichen Einsatz am 1. August von sich aus keine weiteren Schritte eingeleitet. Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch erhebt deshalb in einer Aussendung Vorwürfe gegen die Lienzer Polizei: „Es ist völlig inakzeptabel, dass die Polizei nach dem Vorfall keine Anzeige erstattet hat“, kritisiert Sprecher Philipp Sonderegger: „Wir erwarten, dass der Sachverhalt von der Polizei gründlich erhoben und von der Staatsanwaltschaft insbesondere auf Nötigung, Verhetzung und Sachbeschädigung geprüft wird.“

Zeugenaussagen stellen den Vorfall so dar, dass zumindest vier Jugendliche mit Stangen und Händen auf die parkenden Wohnwagen eingeschlagen hätten. Dabei seien Parolen wie „Zigeuner raus“ und „Dieses Gesindel brauchen wir hier nicht“ gerufen worden. Read the rest of this entry »