Archive for Mai, 2019

Facts & Figures (222)

Mai 31st, 2019  |  Published in Facts & Figures

2009 wurde das Buka­res­ter Ho­lo­caust-Mahn­mal ein­ge­weiht. Es er­in­nert auch an den Ge­no­zid an den Ro­ma in Ru­mä­ni­en, Bes­sa­ra­bi­en und der Nord­bu­ko­wi­na.

(Quelle)

Muttersprache: Tagung in Oberwart (April 2019)

Mai 31st, 2019  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tagung in Oberwart: Muttersprache verstärkt als Kom­mu­ni­kations&sjhy;mittel ver­wen­den – Zum Inter­na­tio­na­len Roma­tag am 8. April fand im Offenen Haus Oberwart die jähr­li­che Tagung statt. Wie in jed­em Jahr wur­de ge­mein­sam mit Ex­pertin­nen und Ex­perten ver­sucht, Stra­te­gien für den Er­halt der Roma-Kul­tur zu fin­den.

Talalinipe Erbate: Dajakeri tschib sora­leder ojs ko­muni­kaci­jona­kero koja and te be­scha­rel Uso Internacijonali Romengero Di ando 8to april, imar suboton ando Pradi­mo Kher o sako ber­schen­gero tala­li­nipe sina. Sar sako bersch, khetan eks­per­tinen­ca taj eks­per­tenca pro­balim ol, stra­tegiji le upre likeri­peske la Romen­gera kul­turatar te lakel.

In diesem Jahr diskutierte man gemein­sam mit dem Linguis­ten Dieter Halwachs, mit der Leite­rin des Arti­kel-VII-Kul­tur­vereins, für das in der Steiermark an­gesie­del­te Pavelhaus, Susanne Weitlaner, dem aus Ungarn stam­men­den Grün­dungs­mit­glied der Ro­ma-Band Kalyi Jag Gustav Varga und dem Volks­gruppen­beirats-Vor­sitzen­den Emmerich Gärt­ner-Hor­vath der Roma und Sinti, Stanko Horvath für Bur­gen­land-Kro­aten sowie Josef Hollos für Ungarn über Metho­den ge­gen den Sprach­verlust, vor allem bezug­neh­mend auf die Sprache Burgen­land-Ro­mani bzw. Romanes.

Emmerich Gärtner Horvath, Vorsitzender des Volks­gruppen­bei­rates der Roma und Sinti und des Ober­warter Roma-Ver­eins Roma-Service, sieht die Chan­cen einer Wieder­belebung des Romanes als Bil­dungs­auftrag. Über Stra­tegien für den Sprach­erhalt sollte seiner Mei­nung nach nicht nur am Inter­natio­nalen Romatag dis­kutiert werden. Eine Chance sieht er in der Jugend, die sich über Social Media wie­der mehr für die Mutter­sprache Romanes in­teres­sieren. Read the rest of this entry »

Mahnwachen nach Angriff auf NS-Opferporträts

Mai 30th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

"Menschen kommen und nähen die Portraits zusammen. Sie bewachen bei strömendem Regen die Bilder der Ausstellung." (Foto: Klaus Schwertner/Twitter) Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in Wien – Porträt­fotos von NS-Ver­folg­ten des zer­schnit­ten. Frei­willige ha­ben spontan Mahn­wa­chen ein­ge­rich­tet

Ö1: Auf der Wiener Ringstraße sind Teile ei­ner Ausstellung zur Er­in­nerung an die Opfer der NS-Gräuel be­reits zum drit­ten Mal be­schädigt wor­den. Frei­willige nähten die zer­schnitte­nen Porträts der Über­leben­den wieder zu­sammen und halten nun Mahn­wache. (Mehr hier: https://oe1.orf.at/player/20190529/553902)

Stellungnahme von _erinnern.at_ zum Vorfall: _erinnern.at_ ver­urteilt aufs schärfs­te den Van­dalis­mus an den Portraits von Ver­folg­ten des National­sozia­lis­mus, die in der Ausstel­lung von Luigi Toscano auf der Wiener Ring­straße ge­zeigt wer­den. Es ist eine Schande und eine Scham, dass Zeit­zeuginnen und Zeit­zeugen der­artig in Österreich herab­ge­wür­digt werden. Die Über­lebens­geschich­ten der Über­lebenden des Holocaust zu be­wahren und weiter­zu­geben ist uns ein großes An­liegen, durch meh­rere Website­projekte, Un­terrichts­materialien, das Zeit­zeu­gIn­nen-Pro­gramm und durch Ausstel­lungen ver­mitteln wir ihre Geschich­ten an Jugendliche. _erin­nern.at_ wird wei­ter­hin daran ar­beiten die Stimmen der Über­lebenden des NS-Ter­rors, die in Öster­reich lange nicht gehört wur­den, zu ver­stärken.

Die Ausstellung wird nun von mehreren Jugend­organisa­tio­nen bewacht, um weite­re Vandalen­akte vor­zu­beugen. Bundes­prä­sident Van der Bellen, der die Ausstel­lung vor we­ni­gen Wochen er­öffnete, ver­urteilte die Beschä­di­gung schärfste und be­suchte die Aus­stel­lung ein weite­res Mal: „Es macht mich tief be­troffen, dass die Aus­stel­lung ‚Gegen das Verges­sen‘ tlw. brutal zer­stört wurde. Read the rest of this entry »

Überfall auf drei Roma-Siedlungen in Serbien

Mai 29th, 2019  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

PodvorceMit Baseballschlägern bewaffnete Hooligans über­fallen drei Roma-Sied­lun­gen in Les­kovvac (Ser­bien)

Das Roma Antidiscrimination Network (RAN) schreibt:

Wie die Roma-Partei mitteilte, kam es am Abend des 11. Mai 2019 gegen 21 Uhr zu drei Über­fällen auf Roma-Sied­lungen, auf die die Polizei re­agierte. Etwa 50 Hooligans sol­len sich be­waffnet mit Base­ball­schlägern in den Sied­lungen Sat Mahala, Podrvce und „Slavko Zlatanović“ ge­walt­tätig ver­halten haben. Fünf bis sechs Men­schen wurden ver­letzt, ein An­wohner ver­mutet Vor­urteile ge­gen Roma. An anderer Stelle wird ein voraus­ge­gange­ner Streit ge­nannt.

Die Sprecherin der Roma-Partei, Sanja Šajn, ver­langte von der Regie­rung, dass Polizei­wachen in die­sen Sied­lungen ein­gerich­tet werden: „Dieses Ver­halten ist in­akzep­tabel, wir unter­stützen die schnelle Re­aktion der Polizei, er­warten aber von anderen zu­ständi­gen Behörden Ent­schlos­sen­heit im Kampf gegen solche Taten“, sagt Šajn. Šajn schätze weiter ein, dass solche Ver­haltens­weisen strengs­tens be­straft wer­den müssen, und for­derte die Unter­stützung von Mit­gliedern der Roma-Ge­mein­schaft. „Das ist schon der zweite An­griff in Folge auf Roma-Sied­lungen in Leskovac“, führt die Roma-Par­tei an und fügt hinzu, dass nicht zu­gelas­sen werden kön­ne, dass solche Provo­katio­nen in einen all­gemeivnen Konflikt über­gehen.

„Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln in diesem Fall“, teilte der Presse­sprecher der Polizei in Les­ko­vac, Boban Zdravković, mit. Er be­stätigt, dass eine mit Stöcken, Schlägern und Messern be­waffnete Grup­pe Roma in Pod­vorce an­griff. Zwei weitere An­griffe im Stadt­zentrum und auf einem Schulhof wur­den zuvor gemeldet.

Der Angriff ereignete sich während einer Feier, als sich viele Roma auf der Straße auf­hiel­ten. Die Be­wohner gehen davon aus, dass es sich um eine organi­sier­te Gewalttat handelt und fürch­ten nun, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Read the rest of this entry »

Michail Krausnick verstorben

Mai 28th, 2019  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken

Michail Krausnick (1943-2019), Foto: ZentraratMit seinem Tod verlieren die Sinti und Roma in Deutschland ei­nen Freund und Mit­stre­iter, der durch sei­ne Bücher und Dreh­bücher den Opfern und den Über­leben­den des NS-Völker­mordes Erin­nerung und Würde ge­geben hat. Der Zentral­rat Deutscher Sinti und Roma wid­met dem Ver­storbenen und seinem Lebens­werk fol­gende Zeilen:

Michail Krausnick war ein Mensch von ungemeiner Freund­lich­keit und Be­harr­lich­keit, von Be­scheiden­heit und einer be­eindrucken­den Detail­kennt­nis (nicht nur) seiner Stoffe und Themen. Mit seinem Buch „Da woll­ten wir frei sein“, das schon 1983 erst­mals er­schien, gab Michail Krausnick über­haupt erst­mals einer Sinti-Fa­milie, die die NS-Ver­folgun­gen ebenso wie die bundes­deutsche Nach­kriegs­diffa­mie­rung er­fahren hatte, eine Stimme. Mit diesem Buch wurde in der Form der Oral His­tory über die Kon­zentra­tions- und Ver­nich­tungs­lager, über den Völkermord und über die be­schä­mende deutsche Nach­kriegs­geschichte di­rekt von einer der vielen betrof­fenen Familien be­richtet. Den nach der Haupt­erzäh­lerin dieses Buches be­nann­ten „Hilde­gard-Lagren­ne-Preis“ der Stadt Mann­heim er­hielt Michail Kraus­nick 2016.

Die ungemeine Empathie und sein Einfühlungs­vermö­gen kenn­zeichnen alle Bücher von Michail Kraus­nick und be­sonders jene, die er mit und über Sinti und Roma schrieb. Für den Zentral­rat schrieb er „Elses Ge­schichte“ auf, die als acht­jähri­ges Mädchen nach Auschwitz de­por­tiert wor­den war und überlebt hatte. Die Ver­folgung von Sinti und Roma waren ein Dauer­thema für Michail Krausnick, zu dem er immer wieder publi­ziert: „Wo sind sie hin­ge­kommen? Der Völker­mord an den Sinti und Roma“ 1995 und „Auf Wieder­sehen im Himmel! Die Ge­schichte der Angela Reinhardt“ 2001. Auf der Basis dieses Buches ent­stand der gleich­namige Film über das Schick­sal der Sinti-Kinder von der St. Josefs­pflege, die zu­erst für rassen­hygieni­sche Versuche miss­braucht und dann nach Auschwitz-Bir­kenau de­portiert und dort er­mordet wurden.

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„Alle haben sie weggebracht“

Mai 27th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Peter Horvath war 1939 sechs Jahre alt. Er lebte mit seinen Eltern und seinem Bruder in einem klei­nen Haus in der Roma­siedlung in Jois (Be­zirk Neusiedl am See). Sein Vater war kurz zuvor aus der Wehrmacht ent­las­sen worden, ob­wohl er bereits eine höhere Po­sition inne­hatte. Da es dazu keinen Anlass ge­geben hatte, be­fürch­tete er das Schlimmste für sich und seine Familie. Er sollte Recht be­halten: „Im 39er Jahr, wie der Hitler ge­kommen ist, haben sie meine Mutter und meinen Bruder ab­geholt und sie haben sie weg­gebracht. Sie sind nach Auschwitz ge­kommen. Die SA ist in der Nacht ge­kommen, da kann ich mich noch gut er­innern, und hat alle zu­sammen­getrie­ben und weg­ge­bracht. Sie sind zu­erst nach Wien ge­kom­men, und von der Elisa­beth­pro­menade aus sind dann alle mit dem Trans­port in die KZs gebracht wor­den. Und meine Mutter und mein Bruder waren in meh­reren Lagern, und zum Schluss ka­men sie nach Auschwitz. Am An­fang waren sie in Ravensbrück, und von dort dann nach Auschwitz. Und mein Vater und ich sind davon­gekom­men, das war unser Glück. Read the rest of this entry »

Ritzing enthüllt Mahnmal

Mai 25th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Am Sonntag den 19. Mai 2019 wurde ein Denkmal in der Ge­mein­de Ritzing (Be­zirk Ober­pullen­dorf, Bur­gen­land) für die 21 Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus, 18 da­von waren Roma und drei Eutha­nasie­opfer, ent­hüllt und der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ge­macht.

Der Historiker Herbert Brettl und der Künst­ler Christian Gmei­ner wa­ren die Haupt­initia­to­ren dieses künstle­ri­schen Mahnmals. Eine Beton­säule, die die Namen der Opfer trägt, ragt nun neben dem Friedhof in Ritzing aus dem Bo­den und er­innert an die im National­sozialis­mus ermor­de­ten Ein­heimi­schen. Um die Säule sind Beton­kreise an­geord­net, in denen sich Ritzin­ger und An­gehö­rige der Volks­gruppe der Roma mit ihren Fuß­ab­drücken ver­ewig­ten und somit eben­falls ein Zeichen gegen das Ver­gessen setz­ten. Der Künst­ler Christian Gmeiner, des­sen Vater aus Ritzing stamm­te, war es ein beson­deres An­liegen, diesen mehr­schichti­gen symbo­li­schen Charak­ter des Denkmals her­vor­zu­heben.

Der Histori­ker Brettl hat es sich schon seit vielen Jahren zum Ziel ge­macht, die lan­ge ver­drängte und ver­gessene Ge­schichte der Roma im Burgenland auf­zu­arbeiten und sicht­bar zu machen. Dieses Auf­arbei­ten führte in der Ver­gangen­heit schon zu der Er­rich­tung eini­ger Denk- und Mahn­mäler für Roma und Sinti in den Ge­mein­den des Bur­gen­landes. Auch in Ritzing er­forsch­te er die Geschichte der drei Roma-Fa­milien, die vor dem National­sozialis­mus im Ort an­sässig waren. Nach­dem der Vor­schlag für ein Mahnmal im Ge­meinde­rat ein­gereicht wurde, gab es sofort die Zu­stim­mung des Bürger­meis­ters und der Mit­glieder aller Frak­tio­nen. Read the rest of this entry »

RomnjaJazz: Auch das kann „Roma-Musik“

Mai 20th, 2019  |  Published in Frauenrechte, Musik

RomnjaJazzAnlässlich des Internationalen Tags des Jazz stell­te RomaTrial e.V. am 30. April das ein­jäh­rige Jazz­künst­lerin­nen-Pro­jekt vor, das 2019 die För­de­rung der Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung für Kultur und Europa er­halten hat. Es unter­stützt drei Mu­sikerin­nen mit Roma-  bzw. Sinti-Hin­ter­grund, die Klischees jeg­li­cher Art wider­legen.

Das Projekt RomnjaJazz reagiert auf anhaltende Benach­tei­li­gung und die Unter­re­prä­sen­tanz von Frauen, ins­beson­dere von Musikerin­nen und Kom­ponistin­nen, die sich zu „People of Color“ zäh­len oder einen ande­ren Min­der­heiten­hinter­grund haben, in der Jazz­szene. Von Febru­ar bis De­zem­ber 2019 arbei­ten die Jazz­musi­kerin­nen und -kom­ponistin­nen Riah Knight, Matilda Leko und Tayo Awosusi-Onutor (siehe auch hier und hier) mit Ex­per­tin­nen und Ex­perten aus ver­schie­de­nen Berei­chen zu­sammen, um ihre künst­le­ri­sche Ent­wick­lung voran­zu­trei­ben, ihre prak­tischen Manage­ment-Fä­hig­kei­ten zu ver­bes­sern und ein attrak­ti­ves Image für ihre Selbst­prä­sen­ta­tion zu kre­ieren.

Das Programm teilt sich in drei Phasen auf: Sichtbarkeit, Komposition und Kol­la­bo­ra­tion. Neben Work­shops und Ent­wicklung neu­er Musik­stücke sind auch ge­mein­same Auf­tritte in Berlin ge­plant. „Ich den­ke, dieses Pro­jekt ist wirk­lich not­wendig, nicht nur für unse­re Com­munity und die Art, wie wir Platz im Main­stream ein­neh­men, son­dern auch für Frauen in der Berliner Jazz­sze­ne all­ge­mein. Romnja­Jazz ist eines von vie­len Bei­spie­len dafür, wie Frauen in der Sinti- und Ro­ma-Kunst und im Ak­tivis­mus in den Vorder­grund tre­ten. Wir sind viele, und wir werden weiter wach­sen“, sagt Riah Knight.

Das Projekt will die Heterogenität der Sinti- und Roma-Com­mu­ni­ties zeigen und den indi­vi­duel­len Beitrag zur Gesell­schaft der be­teilig­ten Künst­lerinnen wert­schätzen. Rom­nja­Jazz ist daher auch ein Mittel gegen die all­tägliche und all­gegen­wär­tige Ab­wer­tung von Sinti und Roma. Read the rest of this entry »

Heidelberger Literaturtage: Lyrik auf Romani

Mai 18th, 2019  |  Published in Interview, Literatur & Bücher, Radio, Podcast & TV

Buchcover - DjiparmissaSWR2: Lyrik der Sinti und Roma bei den 25. Heidel­ber­ger Lite­ra­tur­tagen

7:28 min | 11.5.2019
→mp3 herunterladen (6,37 MB)

Manfred Metzner, Leiter des Wunderhorn-Ver­lags, stellt bei den 25. Heidel­ber­ger Litera­tur­tagen einen zwei­spra­chi­gen Lyrik­band deutscher Klas­siker vor, die der 2016 ver­stor­bene Sinto Rein­hold Lagrene ins Ro­manes über­setzt hat. Das sonst nur münd­lich tra­dierte Romanes er­weist sich hier als leben­dige Sprache, die sich auch für den lyri­schen Aus­druck eig­net.

(Text: www.swr.de)

MOSS: Jugendcoaching im Südburgenland

Mai 17th, 2019  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

MOSSPilotprojekt Mobiler One-Stop-Shop (MOSS) Südburgenland

Was ist der Mobile One-Stop-Shop?
Der „Mobile One-Stop-Shop“ (MOSS) ist ein individuelles und bedürfnis­orien­tier­tes Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­gebot für Jugend­liche im Alter von 15 bis 24 Jahren in der Region Süd­urgen­land. Das An­gebot rich­tet sich an Jugend­liche, die sich we­der in Aus­bildung, Be­schäf­ti­gung oder Schu­lung be­fin­den, sowie an de­ren Eltern, Bezugs­per­so­nen und Multi­pli­ka­tor/in­nen im regio­nalen Lebens­umfeld. In Ko­opera­tion mit Ge­mein­den, Vereinen und regio­nalen Ver­tre­terin­nen und Ver­tre­tern sol­len Jugend­liche da­zu er­mu­tigt wer­den, das Bera­tungs­ange­bot des „Mobi­len One-Stop-Shops“ in ih­rem ge­wohn­ten Lebens­umfeld in An­spruch zu neh­men. Vor­rangi­ges Ziel ist eine nach­haltige und erfolg­reiche An­bindung und (Re-)In­tegra­tion süd­burgen­län­di­scher Jugend­licher in ein weiter­führendes Aus­bil­dungs- bzw. Be­schäf­ti­gungs­ver­hältnis.

Was wird angeboten?
Die Berater/innen sind vor Ort und somit auch in Ihrer Ge­mein­de tä­tig. MOSS bietet Ihnen:

  • kostenlose Jugend- bzw. Elternberatung zu  den Schwerpunkten Aus- und Weiter­bil­dung, Sucht­prä­ven­tion, Gesund­heit und Er­näh­rung, Um­gang mit Gewalt, Social Media
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltun­gen, Work­shops und Ak­tions­tagen zum Thema Jugend, Aus­bildung und Be­schäf­ti­gung
  • Schnittstellen- und Vermittlungsfunktion zu Gemeinden, Vereinen, Schulen und Insti­tu­tio­nen

Selbstverständlich ist auch eine Übernahme des/der Jugendlichen in das Pro­jekt Jugend­coaching von „RETTET DAS KIND – Bur­gen­land“ mög­lich.

Kontakt: Read the rest of this entry »

Facts & Figures (221)

Mai 15th, 2019  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

Eine ganze Reihe von Romani-Wör­tern hat Ein­gang in den schot­ti­schen Dia­lekt (Scots) ge­fun­den; so etwa gadgie (von gadscho/Nicht-Rom) für Bub/Mann.

(Quelle)

„Identiteta buteder hi sar jek tschib“

Mai 12th, 2019  |  Published in Interview, Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
7.5.2019 | (on demand)

Ioana Spataru (Foto: Romblog.at)Ioana Spataru: „Identität ist mehr als eine Sprache“

I schauschpilerkija, fotografkija taj aktivistikija Ioana Spataru adi use amen­de andi sen­dung hi. Oj andar jek ru­me­niti­ki-ungri­ki Ro­men­geri fami­lija le Lovara­jen­dar taj le Rom­ung­re­jen­dar al. I 22-ber­schen­geri Romni usi ersch­ti ge­neracija ande lakeri fami­lija keri­nel, savi nisaj Ro­manes na va­kerel. Ioana Spa­taru an­do feberi jeka repor­ter­kija ando falato „Schach­novelle“ le Ste­fan Zweigistar khel­tscha, savi ando keripe le pro­jek­tos­tar „Samp­ling Europe – Ru­mänien“ an­do betschi­tiko Pyg­mali­on-te­ateri andi rume­ni­tiki tschib te dikel sina. Akan, oj foto­grafi­ja upro koleg andi utschi grafi­schi bun­dakeri sikli­pes­keri- taj pro­balini­pes­keri isch­ko­la Betschis­te schtudirinel taj andi sen­dung pedar la­kero keripe ojs foto­grafki­ja taj pe­dar i defi­na­cijo­na la iden­tite­tatar taj la schpi­ritu­jali­te­tatar va­kerel.

Die Schauspielerin, Fotografin und Aktivis­tin Ioana Spataru ist heu­te zu Gast in der Sen­dung. Sie kommt aus einer rumä­nisch-un­gari­schen Roma­familie von Lovara und Romungre. Die 22-jährige Romni ge­hört zur ers­ten Ge­nera­tion in ihrer Fa­milie, die kein Romanes spricht. Ioana Spa­taru spiel­te im Febru­ar die Rolle der Re­por­terin im Stück „Schach­novelle“ von Ste­fan Zweig, die im Rah­men des Pro­jekts „Samp­ling Eu­rope – Rumänien“ im Wie­ner Pygma­lion-The­ater in ru­mäni­scher Sprache auf­geführt wurde. Sie stu­diert zur Zeit Foto­grafie am Kolleg an der Höhe­ren Graphi­schen Bun­des-Lehr- und -Ver­suchs­anstalt in Wien und spricht in der Sen­dung über ihr Schaf­fen als Foto­grafin, die De­fini­tion der Iden­tität und Spiri­tu­ali­tät.

(Text: volksgruppen.orf.at & volksgruppen.orf.at)

ORF: Solidarität der Roma

Mai 11th, 2019  |  Published in Politik, Radio, Podcast & TV

Heimat fremde Heimat„Heimat Fremde Heimat“ über Solidarität der Roma und Wiener Zentren des jüdischen Lebens

Ajda Sticker präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 12. Mai 2019, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit fol­gen­den Bei­trä­gen:

Solidarität der Roma

Europäische Zusammenarbeit und Nachbarschaftshilfe sind für die öster­rei­chi­schen Roma nicht nur Schlag­wörter. So ist es für die Roma­vertreter aus dem burgen­län­di­schen Oberwart eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, den 500 Roma aus Slowenien, die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in der steiri­schen Gel­meinlde Feldbach an­ge­siedelt haben, ihre Hilfe an­zu­bieten. Mittels eines euro­päi­schen Pro­jekts will man die Roma für den Arbeits­markt fit ma­chen und ihnen in Not­lagen zur Seite ste­hen. Das Pro­jekt wurde von staat­licher Seite ge­nehmigt, auf Ge­meinde­ebene er­lebten die Roma­ver­treter jedoch eine böse Über­ra­schung, die Zusage wurde zurück­ge­zogen. Ein Lokal­augen­schein in der Steiermark und im an­gren­zen­den Slowenien von Sabina Zwitter.

Wiener Zentren des jüdischen Lebens

Bis zum „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 war in Wien eine florie­ren­de jüdische Gemeinde be­heima­tet. An die 180.000 Jüdin­nen und Juden rich­te­ten Synagogen, Schulen, Sport­stätten, Spitäler, Alters­heime, rituel­le Bäder oder ein Blinden­insti­tut aus eige­nen Mit­teln ein. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (220)

Mai 9th, 2019  |  Published in Facts & Figures, Romani

Als Anglo-Romani be­zeich­net man die als Vo­ka­bu­lar im Rah­men des Eng­li­schen bis heu­te ver­­wen­­de­­ten Res­te des in England be­reits im 19. Jh. ver­schwun­de­nen Ro­ma­ni.

(Quelle)

SozialMarie an The Omama Project

Mai 7th, 2019  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Einrichtungen, Jugend & Bildung

Slowakische Romnija geben frühkindliche Förderung in ihren Siedlungen: The Omama Project (Foto: cestavon)Die SozialMarie wurde am 1. Mai zum 15. Mal an 15 heraus­ra­gen­de soziale In­no­va­tio­nen im ORF Radio­Kultur­haus ver­geben. Die 15 ex­zel­len­ten sozialen In­nova­tio­nen, die mit neuen Heran­gehens­weisen und Lö­sun­gen auf gesell­schaft­li­che Probleme re­agie­ren, fin­den Sie hier.

Vererbte Armut ist nach wie vor Grund für lebenslange Be­nach­tei­li­gung. Der mit 15.000 € dotierte erste Preis ging an The Omama Project (Website) Frauen, die in slowa­kischen Roma-Sied­lungen leben, werden in Metho­den der kind­lichen Früh­för­derung ge­schult. Als Omamas unter­stützen sie in den Sied­lungen Mütter die motori­schen und kogni­tiven Fähig­keiten ihrer Kleinen zu ent­wickeln.

Worum geht es?

Omama is an early child development home-vi­si­ting pro­gram which sup­ports a healthy cog­nitive, social, and physical de­velop­ment of Roma children li­ving in poverty du­ring the most cri­tical period of every child’s life (0-3 years). Home visits are de­livered by trained Roma wo­men from the local com­muni­ties. They are em­powered to be a part of the solution in en­ding the cycle of gene­ra­tio­nal poverty.

Würdigung der Jury

Early and regular steps. Gentle, innovative, persis­tent. Every small step of progress is celebra­ted: The child suc­ceeds in an exer­cise. The Omama is em­ployed for the first time in her life. The children will not auto­mati­cally be en­rolled in a special school later. A de­tailed manual, an obser­va­tion sheet com­pleted after each visit, and the scien­tific support serve to im­prove and expand: More Omamas in more settle­ments. The pro­mo­tion of children after the third year of life as well. Politi­cians take more respon­si­bility for the situa­tion of the Roma mino­rity by strong­ly sup­por­ting their im­prove­ment.

Über den zweiten Preis (10.000 €) freut sich die Genossen­schaft für Gemein­wohl. Sie steht für eine alter­native Öko­nomie und bietet gemein­wohl­orien­tierte Finanz- und Bil­dungs­an­gebote. Mit dem drit­ten Preis (5.000 €) wurde die Social Rental Agency – On the Way out of the Hou­sing Crisis in Ungarn aus­ge­zeich­net. Die Agen­tur ver­mittelt zwi­schen Woh­nungs­losen und privaten sowie kom­mu­nalen Wohn­part­nerIn­nen und schafft leist­bare Miet­ver­hältnisse.

(Text: SozialMarie)

PH Burgenland le historischi kesdipeha

Mai 5th, 2019  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani

Emmerich Gärtner-Horvath von Roma-Service präsentiert ein Kinderbuch auf Roman in der PH Burgenland (Foto: Roma-Service)Erschtivar andi historija la Austrijatar bojd jek sikavipe dsche­nenge, sa­ve mesch­ter­tscha/ mesch­ter­ki­ji te ol kam­na, le tschib­tscha­kere pha­ri­pes­kere gen­doha Bur­genland-Ro­­man (Bur­gen­land-Ro­­ma­ni), de­la. Use aja joma sikal pe akan i Peda­go­gi­schi Utschi Isch­kola Burgen­land andi Tikni Martona.

I Sabine Weisz, direktorkija la Pedagogischi Utschi Isch­ko­latar Bur­gen­land, lo­scha­nel pe, hot lakeri isch­kola aja joma uso upre like­ripe jeke bari­kane fak­to­ristar la bur­genlan­di­tika kultu­ratar akan schaj kerel. Te dosta aun­mej­dinip­tscha dija (pantsch dsche­ne iste le on) akor le dsche­ven­des­kere semes­te­riha 2019/2020 ada but­jakero vodi­ni­pes­kero sika­vipe, ande blokime sika­vipes­kere ori (10 kurke ando semes­teri: pa­rasch­tun 13:45 – 20:30 oren­ge, suboton 8:00 – 18:45 oren­ge) schaj kes­dinel.

Ando 3ti semesteri akor o tschibtschakero pha­ripes­kero gendo „Roman“ del. Akan o Burgen­land-Ro­man, kekaj te aja tschib ando tschu­lipen­gero isch­kola­kero tscha­tschi­pe ando Burgen­land tel pisim hi, ando bur­genlan­ditike isch­koli na sikado ol, so te upro fali­nipe le mesch­te­rendar adala tschib­tschake pasch­lol, phe­nel i ischko­lakeri insch­pektor­kija le tschu­lipen­gere isch­kola­kere ko­jastar le thanes­kere isch­kolakere ro­tistar Burgen­land, Karin Vukman-Artner.

Online aunmejdinipe dschi uso 15to maj

O online aunmejdinipe vasch o uprelipe meg dschi uso 15to maj na­schel (pascho kori­dor: 1ti juli – 14to au­gust 2019), pa­loda avre upre­li­pes­kere- taj ajg­nungake­re koji del. Read the rest of this entry »

Romani wird Teil der Lehrerausbildung

Mai 3rd, 2019  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Romani

Direktorin Sabine Weisz, FH Burgenland (Foto: ORF.at)Muttersprache: PH Burgenland mit historischem Durchbruch

Erstmals in der Geschichte Österreichs könnte es bald einen Lehrgang für wer­dende Pflicht­schul­lehrer/in­nen mit dem Sprach­schwe­rpunkt Burgen­land-Ro­man (Bur­gen­land-Ro­mani) ge­ben. Zu die­sem Schritt zeigt sich die Päda­gogi­sche Hoch­schule Bur­gen­land in Eisenstadt nun be­reit.

Sabine Weisz, Di­rek­to­rin der Päda­go­gi­schen Hoch­schule Burgen­land, freut sich, dass ihre Schu­le diesen Schritt zum Erhalt eines we­sent­lichen Faktors des bur­genl­ändi­schen Kultur­guts nun setzten kann. Bei ge­nügend An­mel­dungen (min­des­tens fünf Per­sonen) würde mit dem Winter­semes­ter 2019/2020 dieser berufs­beglei­tende Lehr­gang, des­sen Unter­richt in ge­blockten Lehr­ver­anstal­tun­gen (10 Wochen­enden pro Se­mester: freitags 13:45 bis 20:30 Uhr, samstags 8:00 bis 18:45 Uhr) statt­findet, starten.

Ab dem 3. Semes­ter würde der sprach­liche Schwer­punkt „Roman“ ge­setzt wer­den. Momen­tan wird Burgen­­land-Ro­man (Burgen­land-Ro­mani) trotz des auch für diese Sprache gel­tenden Min­der­heiten­schul­geset­zes im Burgen­land an den Schulen nicht unter­richtet, was natür­lich auch am Lehr­kräfte­mangel für diese Sprache liege, be­dauert die Pflicht­schul­inspek­torin des Minder­heiten­schul­wesens des Landes­schul­rats Burgen­land, Karin Vukman-Artner.

Online-Anmeldung bis 15. Mai

Die Online-Anmeldung zum Aufnahmeverfahren läuft noch bis 15. Mai (Neben­korri­dor: 1. Juli bis 14. August 2019), da­nach fin­den wei­tere Auf­nahme- und Eig­nungs­ver­fah­ren statt.

Der Start eines Ausbildungslehrgangs für künftige Lehrer/in­nen mit Burgen­land-Ro­man-Kom­pe­ten­zen wäre ein Meilen­stein für die Volks­gruppe. Nun liegt es an den In­teres­sen­ten/in­nen selbst, diesen per­sönli­chen und his­tori­schen Schritt zu wagen, damit sich dieser wich­tige Schwer­punkt an der Päda­gogi­schen Hoch­schule mani­fes­tie­ren kann.

Näheres zum Studium: Lehramt Primarstufe, ab Oktober 2019 berufs­be­glei­tend; Dauer: acht Se­mester

(Text: volksgruppen.orf.at)

Aufruf nach Angriff in Berliner U-Bahn

Mai 2nd, 2019  |  Published in Rassismus & Menschenrechte, Recht & Gericht

Deutschland: Angriff in U-Bahn in Berlin (Foto: Wikimedia/Jivee Blau)Das Roma Center Berlin hat einen Aufruf zur Unter­stüt­zung einer Romni ver­öffent­licht, die mit ihrem Mann und Schwa­ger vor einem Monat in Berlin von einer Frau in der U-Bahn – laut Ro­ma-Cen­ter aus rassis­ti­schen Motiven – attackiert und ver­letzt wur­den. Der Vor­fall fand in den Medien offen­bar keinen brei­ten Nieder­schlag. Auch in den Presse­aus­sen­dun­gen der Polizei Berlin konn­ten wir keine dies­bezüg­liche Mel­dung fin­den.

Im Fol­gen­den geben wir das Rund­schreiben des Roma Cen­ters Berlin, das uns über das Roma Anti­discri­mi­na­tion Network er­reicht hat, im Wort­laut wieder:

Roma-Frau klagt gegen rassistische Straf­tä­terin

Am 29. März waren M., ihr Mann und ihr Schwager in einer Berli­ner U-Bahn unter­wegs, als sie von einer Frau mit einem Messer at­tackiert wur­den. Die Frau hat dem Schwager in den Bauch ge­stochen und nur um 2cm die Leber ver­fehlt. Als sie M.s Mann an­grei­fen wollte, konnte dieser aus­wei­chen. Darauf­hin hat sie es noch­mal ver­sucht und M. hat sie ge­sto­ßen, damit sie das Gleich­gewicht ver­liert. M. ge­lang es nicht, die An­greife­rin zu Boden zu stoßen, und diese schnitt M. tief in den Nacken. Als M. ver­sucht hat, der Frau das Messer weg­zu­neh­men, hat die Frau sie hart in die Hand ge­bissen. Die gan­ze Zeit hat M. ge­rufen: „Bitte Hilfe!“, aber nie­mand im Wagen hat sich be­wegt. Als der Zug in der nächs­te Station ge­halten hat, haben M., ihr Mann und ihr Schwager – ob­wohl alle Blut über­strömt und tief ver­letzt waren – es end­lich ge­schafft, die Frau am Boden fest­zu­halten. Erst dann hat ein Mann, der die ganze Szene im Zug ge­sehen hat, sich ein­gemischt und die Hand der Frau fest­ge­halten.

Die Polizei verhaftete die Frau. M. und ihre Familie muss­ten im Kranken­haus statio­när be­han­delt wer­den. M.s Mann ist schwer krank und hatte kürz­lich eine Operation. In­zwi­schen ist er wie­der im Kranken­haus.

Die Kriminalpolizei hat M. darüber informiert, dass die An­greife­rin eine deutsche Frau ist und dass es eine rassistisch mo­ti­vier­te Straftat war. Die Frau wird straf­rechtlich ver­folgt. Die Polizei hat M. je­doch auch geraten, die Frau auf Schaden­ersatz zu verklagen. Sie em­pfahl ihr, sich hierfür an­waltlich be­raten und ver­treten zu lassen.

Wir möchten, dass der Fall öffentlich bekannt wird. Selten wird über rassistisch mo­ti­vier­te Straftaten be­rich­tet. Read the rest of this entry »