Archive for Mai, 2019

Facts & Figures (222)

Mai 31st, 2019  |  Published in Facts & Figures

2009 wurde das Buka­res­ter Ho­lo­caust-Mahn­mal ein­ge­weiht. Es er­in­nert auch an den Ge­no­zid an den Ro­ma in Ru­mä­ni­en, Bes­sa­ra­bi­en und der Nord­bu­ko­wi­na.

(Quelle)

Muttersprache: Tagung in Oberwart (April 2019)

Mai 31st, 2019  |  Published in Radijo Erba, Romani, Veranstaltungen & Ausstellungen, Wissenschaft

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Tagung in Oberwart: Muttersprache verstärkt als Kom­mu­ni­kations&sjhy;mittel ver­wen­den – Zum Inter­na­tio­na­len Roma­tag am 8. April fand im Offenen Haus Oberwart die jähr­li­che Tagung statt. Wie in jed­em Jahr wur­de ge­mein­sam mit Ex­pertin­nen und Ex­perten ver­sucht, Stra­te­gien für den Er­halt der Roma-Kul­tur zu fin­den.

Talalinipe Erbate: Dajakeri tschib sora­leder ojs ko­muni­kaci­jona­kero koja and te be­scha­rel Uso Internacijonali Romengero Di ando 8to april, imar suboton ando Pradi­mo Kher o sako ber­schen­gero tala­li­nipe sina. Sar sako bersch, khetan eks­per­tinen­ca taj eks­per­tenca pro­balim ol, stra­tegiji le upre likeri­peske la Romen­gera kul­turatar te lakel.

In diesem Jahr diskutierte man gemein­sam mit dem Linguis­ten Dieter Halwachs, mit der Leite­rin des Arti­kel-VII-Kul­tur­vereins, für das in der Steiermark an­gesie­del­te Pavelhaus, Susanne Weitlaner, dem aus Ungarn stam­men­den Grün­dungs­mit­glied der Ro­ma-Band Kalyi Jag Gustav Varga und dem Volks­gruppen­beirats-Vor­sitzen­den Emmerich Gärt­ner-Hor­vath der Roma und Sinti, Stanko Horvath für Bur­gen­land-Kro­aten sowie Josef Hollos für Ungarn über Metho­den ge­gen den Sprach­verlust, vor allem bezug­neh­mend auf die Sprache Burgen­land-Ro­mani bzw. Romanes.

Emmerich Gärtner Horvath, Vorsitzender des Volks­gruppen­bei­rates der Roma und Sinti und des Ober­warter Roma-Ver­eins Roma-Service, sieht die Chan­cen einer Wieder­belebung des Romanes als Bil­dungs­auftrag. Über Stra­tegien für den Sprach­erhalt sollte seiner Mei­nung nach nicht nur am Inter­natio­nalen Romatag dis­kutiert werden. Eine Chance sieht er in der Jugend, die sich über Social Media wie­der mehr für die Mutter­sprache Romanes in­teres­sieren. Read the rest of this entry »

Mahnwachen nach Angriff auf NS-Opferporträts

Mai 30th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Rassismus & Menschenrechte

"Menschen kommen und nähen die Portraits zusammen. Sie bewachen bei strömendem Regen die Bilder der Ausstellung." (Foto: Klaus Schwertner/Twitter) Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in Wien – Porträt­fotos von NS-Ver­folg­ten des zer­schnit­ten. Frei­willige ha­ben spontan Mahn­wa­chen ein­ge­rich­tet

Ö1: Auf der Wiener Ringstraße sind Teile ei­ner Ausstellung zur Er­in­nerung an die Opfer der NS-Gräuel be­reits zum drit­ten Mal be­schädigt wor­den. Frei­willige nähten die zer­schnitte­nen Porträts der Über­leben­den wieder zu­sammen und halten nun Mahn­wache. (Mehr hier: https://oe1.orf.at/player/20190529/553902)

Stellungnahme von _erinnern.at_ zum Vorfall: _erinnern.at_ ver­urteilt aufs schärfs­te den Van­dalis­mus an den Portraits von Ver­folg­ten des National­sozia­lis­mus, die in der Ausstel­lung von Luigi Toscano auf der Wiener Ring­straße ge­zeigt wer­den. Es ist eine Schande und eine Scham, dass Zeit­zeuginnen und Zeit­zeugen der­artig in Österreich herab­ge­wür­digt werden. Die Über­lebens­geschich­ten der Über­lebenden des Holocaust zu be­wahren und weiter­zu­geben ist uns ein großes An­liegen, durch meh­rere Website­projekte, Un­terrichts­materialien, das Zeit­zeu­gIn­nen-Pro­gramm und durch Ausstel­lungen ver­mitteln wir ihre Geschich­ten an Jugendliche. _erin­nern.at_ wird wei­ter­hin daran ar­beiten die Stimmen der Über­lebenden des NS-Ter­rors, die in Öster­reich lange nicht gehört wur­den, zu ver­stärken.

Die Ausstellung wird nun von mehreren Jugend­organisa­tio­nen bewacht, um weite­re Vandalen­akte vor­zu­beugen. Bundes­prä­sident Van der Bellen, der die Ausstel­lung vor we­ni­gen Wochen er­öffnete, ver­urteilte die Beschä­di­gung schärfste und be­suchte die Aus­stel­lung ein weite­res Mal: „Es macht mich tief be­troffen, dass die Aus­stel­lung ‚Gegen das Verges­sen‘ tlw. brutal zer­stört wurde. Read the rest of this entry »

Überfall auf drei Roma-Siedlungen in Serbien

Mai 29th, 2019  |  Published in Rassismus & Menschenrechte

PodvorceMit Baseballschlägern bewaffnete Hooligans über­fallen drei Roma-Sied­lun­gen in Les­kovvac (Ser­bien)

Das Roma Antidiscrimination Network (RAN) schreibt:

Wie die Roma-Partei mitteilte, kam es am Abend des 11. Mai 2019 gegen 21 Uhr zu drei Über­fällen auf Roma-Sied­lungen, auf die die Polizei re­agierte. Etwa 50 Hooligans sol­len sich be­waffnet mit Base­ball­schlägern in den Sied­lungen Sat Mahala, Podrvce und „Slavko Zlatanović“ ge­walt­tätig ver­halten haben. Fünf bis sechs Men­schen wurden ver­letzt, ein An­wohner ver­mutet Vor­urteile ge­gen Roma. An anderer Stelle wird ein voraus­ge­gange­ner Streit ge­nannt.

Die Sprecherin der Roma-Partei, Sanja Šajn, ver­langte von der Regie­rung, dass Polizei­wachen in die­sen Sied­lungen ein­gerich­tet werden: „Dieses Ver­halten ist in­akzep­tabel, wir unter­stützen die schnelle Re­aktion der Polizei, er­warten aber von anderen zu­ständi­gen Behörden Ent­schlos­sen­heit im Kampf gegen solche Taten“, sagt Šajn. Šajn schätze weiter ein, dass solche Ver­haltens­weisen strengs­tens be­straft wer­den müssen, und for­derte die Unter­stützung von Mit­gliedern der Roma-Ge­mein­schaft. „Das ist schon der zweite An­griff in Folge auf Roma-Sied­lungen in Leskovac“, führt die Roma-Par­tei an und fügt hinzu, dass nicht zu­gelas­sen werden kön­ne, dass solche Provo­katio­nen in einen all­gemeivnen Konflikt über­gehen.

„Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln in diesem Fall“, teilte der Presse­sprecher der Polizei in Les­ko­vac, Boban Zdravković, mit. Er be­stätigt, dass eine mit Stöcken, Schlägern und Messern be­waffnete Grup­pe Roma in Pod­vorce an­griff. Zwei weitere An­griffe im Stadt­zentrum und auf einem Schulhof wur­den zuvor gemeldet.

Der Angriff ereignete sich während einer Feier, als sich viele Roma auf der Straße auf­hiel­ten. Die Be­wohner gehen davon aus, dass es sich um eine organi­sier­te Gewalttat handelt und fürch­ten nun, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Read the rest of this entry »

Michail Krausnick verstorben

Mai 28th, 2019  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Geschichte & Gedenken

Michail Krausnick (1943-2019), Foto: ZentraratMit seinem Tod verlieren die Sinti und Roma in Deutschland ei­nen Freund und Mit­stre­iter, der durch sei­ne Bücher und Dreh­bücher den Opfern und den Über­leben­den des NS-Völker­mordes Erin­nerung und Würde ge­geben hat. Der Zentral­rat Deutscher Sinti und Roma wid­met dem Ver­storbenen und seinem Lebens­werk fol­gende Zeilen:

Michail Krausnick war ein Mensch von ungemeiner Freund­lich­keit und Be­harr­lich­keit, von Be­scheiden­heit und einer be­eindrucken­den Detail­kennt­nis (nicht nur) seiner Stoffe und Themen. Mit seinem Buch „Da woll­ten wir frei sein“, das schon 1983 erst­mals er­schien, gab Michail Krausnick über­haupt erst­mals einer Sinti-Fa­milie, die die NS-Ver­folgun­gen ebenso wie die bundes­deutsche Nach­kriegs­diffa­mie­rung er­fahren hatte, eine Stimme. Mit diesem Buch wurde in der Form der Oral His­tory über die Kon­zentra­tions- und Ver­nich­tungs­lager, über den Völkermord und über die be­schä­mende deutsche Nach­kriegs­geschichte di­rekt von einer der vielen betrof­fenen Familien be­richtet. Den nach der Haupt­erzäh­lerin dieses Buches be­nann­ten „Hilde­gard-Lagren­ne-Preis“ der Stadt Mann­heim er­hielt Michail Kraus­nick 2016.

Die ungemeine Empathie und sein Einfühlungs­vermö­gen kenn­zeichnen alle Bücher von Michail Kraus­nick und be­sonders jene, die er mit und über Sinti und Roma schrieb. Für den Zentral­rat schrieb er „Elses Ge­schichte“ auf, die als acht­jähri­ges Mädchen nach Auschwitz de­por­tiert wor­den war und überlebt hatte. Die Ver­folgung von Sinti und Roma waren ein Dauer­thema für Michail Krausnick, zu dem er immer wieder publi­ziert: „Wo sind sie hin­ge­kommen? Der Völker­mord an den Sinti und Roma“ 1995 und „Auf Wieder­sehen im Himmel! Die Ge­schichte der Angela Reinhardt“ 2001. Auf der Basis dieses Buches ent­stand der gleich­namige Film über das Schick­sal der Sinti-Kinder von der St. Josefs­pflege, die zu­erst für rassen­hygieni­sche Versuche miss­braucht und dann nach Auschwitz-Bir­kenau de­portiert und dort er­mordet wurden.

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„Alle haben sie weggebracht“

Mai 27th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo Erba

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Peter Horvath war 1939 sechs Jahre alt. Er lebte mit seinen Eltern und seinem Bruder in einem klei­nen Haus in der Roma­siedlung in Jois (Be­zirk Neusiedl am See). Sein Vater war kurz zuvor aus der Wehrmacht ent­las­sen worden, ob­wohl er bereits eine höhere Po­sition inne­hatte. Da es dazu keinen Anlass ge­geben hatte, be­fürch­tete er das Schlimmste für sich und seine Familie. Er sollte Recht be­halten: „Im 39er Jahr, wie der Hitler ge­kommen ist, haben sie meine Mutter und meinen Bruder ab­geholt und sie haben sie weg­gebracht. Sie sind nach Auschwitz ge­kommen. Die SA ist in der Nacht ge­kommen, da kann ich mich noch gut er­innern, und hat alle zu­sammen­getrie­ben und weg­ge­bracht. Sie sind zu­erst nach Wien ge­kom­men, und von der Elisa­beth­pro­menade aus sind dann alle mit dem Trans­port in die KZs gebracht wor­den. Und meine Mutter und mein Bruder waren in meh­reren Lagern, und zum Schluss ka­men sie nach Auschwitz. Am An­fang waren sie in Ravensbrück, und von dort dann nach Auschwitz. Und mein Vater und ich sind davon­gekom­men, das war unser Glück. Read the rest of this entry »

Ritzing enthüllt Mahnmal

Mai 25th, 2019  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo Erba

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Am Sonntag den 19. Mai 2019 wurde ein Denkmal in der Ge­mein­de Ritzing (Be­zirk Ober­pullen­dorf, Bur­gen­land) für die 21 Opfer des Natio­nal­sozia­lis­mus, 18 da­von waren Roma und drei Eutha­nasie­opfer, ent­hüllt und der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ge­macht.

Der Historiker Herbert Brettl und der Künst­ler Christian Gmei­ner wa­ren die Haupt­initia­to­ren dieses künstle­ri­schen Mahnmals. Eine Beton­säule, die die Namen der Opfer trägt, ragt nun neben dem Friedhof in Ritzing aus dem Bo­den und er­innert an die im National­sozialis­mus ermor­de­ten Ein­heimi­schen. Um die Säule sind Beton­kreise an­geord­net, in denen sich Ritzin­ger und An­gehö­rige der Volks­gruppe der Roma mit ihren Fuß­ab­drücken ver­ewig­ten und somit eben­falls ein Zeichen gegen das Ver­gessen setz­ten. Der Künst­ler Christian Gmeiner, des­sen Vater aus Ritzing stamm­te, war es ein beson­deres An­liegen, diesen mehr­schichti­gen symbo­li­schen Charak­ter des Denkmals her­vor­zu­heben.

Der Histori­ker Brettl hat es sich schon seit vielen Jahren zum Ziel ge­macht, die lan­ge ver­drängte und ver­gessene Ge­schichte der Roma im Burgenland auf­zu­arbeiten und sicht­bar zu machen. Dieses Auf­arbei­ten führte in der Ver­gangen­heit schon zu der Er­rich­tung eini­ger Denk- und Mahn­mäler für Roma und Sinti in den Ge­mein­den des Bur­gen­landes. Auch in Ritzing er­forsch­te er die Geschichte der drei Roma-Fa­milien, die vor dem National­sozialis­mus im Ort an­sässig waren. Nach­dem der Vor­schlag für ein Mahnmal im Ge­meinde­rat ein­gereicht wurde, gab es sofort die Zu­stim­mung des Bürger­meis­ters und der Mit­glieder aller Frak­tio­nen. Read the rest of this entry »

RomnjaJazz: Auch das kann „Roma-Musik“

Mai 20th, 2019  |  Published in Frauenrechte, Musik

RomnjaJazzAnlässlich des Internationalen Tags des Jazz stell­te RomaTrial e.V. am 30. April das ein­jäh­rige Jazz­künst­lerin­nen-Pro­jekt vor, das 2019 die För­de­rung der Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung für Kultur und Europa er­halten hat. Es unter­stützt drei Mu­sikerin­nen mit Roma-  bzw. Sinti-Hin­ter­grund, die Klischees jeg­li­cher Art wider­legen.

Das Projekt RomnjaJazz reagiert auf anhaltende Benach­tei­li­gung und die Unter­re­prä­sen­tanz von Frauen, ins­beson­dere von Musikerin­nen und Kom­ponistin­nen, die sich zu „People of Color“ zäh­len oder einen ande­ren Min­der­heiten­hinter­grund haben, in der Jazz­szene. Von Febru­ar bis De­zem­ber 2019 arbei­ten die Jazz­musi­kerin­nen und -kom­ponistin­nen Riah Knight, Matilda Leko und Tayo Awosusi-Onutor (siehe auch hier und hier) mit Ex­per­tin­nen und Ex­perten aus ver­schie­de­nen Berei­chen zu­sammen, um ihre künst­le­ri­sche Ent­wick­lung voran­zu­trei­ben, ihre prak­tischen Manage­ment-Fä­hig­kei­ten zu ver­bes­sern und ein attrak­ti­ves Image für ihre Selbst­prä­sen­ta­tion zu kre­ieren.

Das Programm teilt sich in drei Phasen auf: Sichtbarkeit, Komposition und Kol­la­bo­ra­tion. Neben Work­shops und Ent­wicklung neu­er Musik­stücke sind auch ge­mein­same Auf­tritte in Berlin ge­plant. „Ich den­ke, dieses Pro­jekt ist wirk­lich not­wendig, nicht nur für unse­re Com­munity und die Art, wie wir Platz im Main­stream ein­neh­men, son­dern auch für Frauen in der Berliner Jazz­sze­ne all­ge­mein. Romnja­Jazz ist eines von vie­len Bei­spie­len dafür, wie Frauen in der Sinti- und Ro­ma-Kunst und im Ak­tivis­mus in den Vorder­grund tre­ten. Wir sind viele, und wir werden weiter wach­sen“, sagt Riah Knight.

Das Projekt will die Heterogenität der Sinti- und Roma-Com­mu­ni­ties zeigen und den indi­vi­duel­len Beitrag zur Gesell­schaft der be­teilig­ten Künst­lerinnen wert­schätzen. Rom­nja­Jazz ist daher auch ein Mittel gegen die all­tägliche und all­gegen­wär­tige Ab­wer­tung von Sinti und Roma. Read the rest of this entry »

Heidelberger Literaturtage: Lyrik auf Romani

Mai 18th, 2019  |  Published in Interview, Literatur & Bücher, Radio & TV

Buchcover - DjiparmissaSWR2: Lyrik der Sinti und Roma bei den 25. Heidel­ber­ger Lite­ra­tur­tagen

7:28 min | 11.5.2019
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Manfred Metzner, Leiter des Wunderhorn-Ver­lags, stellt bei den 25. Heidel­ber­ger Litera­tur­tagen einen zwei­spra­chi­gen Lyrik­band deutscher Klas­siker vor, die der 2016 ver­stor­bene Sinto Rein­hold Lagrene ins Ro­manes über­setzt hat. Das sonst nur münd­lich tra­dierte Romanes er­weist sich hier als leben­dige Sprache, die sich auch für den lyri­schen Aus­druck eig­net.

(Text: www.swr.de)

MOSS: Jugendcoaching im Südburgenland

Mai 17th, 2019  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung

MOSSPilotprojekt Mobiler One-Stop-Shop (MOSS) Südburgenland

Was ist der Mobile One-Stop-Shop?
Der „Mobile One-Stop-Shop“ (MOSS) ist ein individuelles und bedürfnis­orien­tier­tes Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­gebot für Jugend­liche im Alter von 15 bis 24 Jahren in der Region Süd­urgen­land. Das An­gebot rich­tet sich an Jugend­liche, die sich we­der in Aus­bildung, Be­schäf­ti­gung oder Schu­lung be­fin­den, sowie an de­ren Eltern, Bezugs­per­so­nen und Multi­pli­ka­tor/in­nen im regio­nalen Lebens­umfeld. In Ko­opera­tion mit Ge­mein­den, Vereinen und regio­nalen Ver­tre­terin­nen und Ver­tre­tern sol­len Jugend­liche da­zu er­mu­tigt wer­den, das Bera­tungs­ange­bot des „Mobi­len One-Stop-Shops“ in ih­rem ge­wohn­ten Lebens­umfeld in An­spruch zu neh­men. Vor­rangi­ges Ziel ist eine nach­haltige und erfolg­reiche An­bindung und (Re-)In­tegra­tion süd­burgen­län­di­scher Jugend­licher in ein weiter­führendes Aus­bil­dungs- bzw. Be­schäf­ti­gungs­ver­hältnis.

Was wird angeboten?
Die Berater/innen sind vor Ort und somit auch in Ihrer Ge­mein­de tä­tig. MOSS bietet Ihnen:

  • kostenlose Jugend- bzw. Elternberatung zu  den Schwerpunkten Aus- und Weiter­bil­dung, Sucht­prä­ven­tion, Gesund­heit und Er­näh­rung, Um­gang mit Gewalt, Social Media
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltun­gen, Work­shops und Ak­tions­tagen zum Thema Jugend, Aus­bildung und Be­schäf­ti­gung
  • Schnittstellen- und Vermittlungsfunktion zu Gemeinden, Vereinen, Schulen und Insti­tu­tio­nen

Selbstverständlich ist auch eine Übernahme des/der Jugendlichen in das Pro­jekt Jugend­coaching von „RETTET DAS KIND – Bur­gen­land“ mög­lich.

Kontakt: Read the rest of this entry »