Archive for November, 2009

Roma sam: Siklipeskero pomoschago

November 9th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland
: 9.11.2009, 20:50 orenge/Uhr

Lernbetreuung: Verein Roma OberwartAndo 15. juli 1989 andi Erba o Farajn Roma ojs erschti Romengeri organisacija andi Austrija kerdi uli. Jek pharipeskero punkto le Farajn Romestar hi o siklipeskero pomoschago le Romane fatschuvtschenca. O Mario Baranyai, siklipeskero pomoschagoskero meschteri le Farajn Romestar, phukal tumenge adi andi sendung „Roma sam“ pedar o sikilpeskero pomschagoskero projekto, savo imar ando bersch 1990 ando dschivipe vrischtschado ulo. Maschkar 15 dschi 20 Romane fatschuvtscha ada aunbitinipe aun len. Sakodiveskero pomoschagoskero siklipe, pomoschago uso uprediptscha taj siklipeskere deficitscha upre hulim on. Anglo ischkolakere butja taj testscha korkore taj te ande grupn siklim ol. Te upro thana smiromakeri pedagogika, vaj siklipe le medijenca, le Romane fatschuvtschenge mindenfelitike siklipeskere thana „isoschno“ kerdo ol. (volksgruppen.orf.at)

Am 15. Juli 1989 wurde in Oberwart der Verein Roma als erste Roma-Organisation in Österreich gegründet. Ein Schwerpunkt des Vereins Roma ist die Lernbetreuung für die Roma-Kinder. Mario Baranyai, Lernbetreuer des Vereins Roma, erzählt heute in der Sendung „Roma sam“ über das Lernbetreuungsprojekt, das schon im Jahr 1990 ins Leben gerufen wurde. Read the rest of this entry »

Die Rosenfels − Eine Familie aus Weng

November 8th, 2009  |  Published in Film & Theater, Geschichte & Gedenken

Rosenfels - ErstkommunionPremiere am 13. November 2009

Exo 200: „Die Rosenfels. Eine Familie aus Weng”
Dokumentarfilm, 2009, ca. 45 Min.
Fr., 13.11.2009, 20 Uhr, Gasthaus Zillner, Weng im Innkreis

Der Verein „Kulturkombinat Exo 200“ hat sich auf die Suche nach Spuren einer Sinti-Familie gemacht, die bis Anfang 1941 in der kleinen oberösterreichischen Gemeinde Weng (Bezirk Braunau) gelebt hat und quasi über Nacht spurlos verschwunden ist. Ein Dokumentarfilm (hier ein Bericht der OÖN) beleuchtet nun die Hintergründe. Die Recherchen für diesen Film führten das Team um Projektleiter Manfred Germann u.a. nach St. Pantaleon und Haigermoos, zum Gelände des ehemaligen NS-Zigeuneranhaltelagers Weyer. Als eine der ersten war die Familie Rosenfels dort eingeliefert worden:

„Auf einmal waren sie weg!“, berichten Zeitzeugen, „und wurden auch nicht wieder gesehen.“ Sie sprechen von der Familie Rosenfels. Bis Jänner 1941 lebten in Weng im Innkreis Clemens und Emma Rosenfels mit ihren zehn Kindern. Die Familie war akzeptiert, hatte das Heimatrecht, die Kinder wurden hier getauft und gingen in Weng zur Schule. Eine Wenger Familie wie viele andere auch. Doch nicht ganz − sie waren Sinti, in unserem Sprachraum auch Zigeuner genannt, und passten nicht ins System des damaligen nationalsozialistischen Regimes. „Was ist mit ihnen passiert?“ Dieser Frage ging das Kulturkombinat Exo 200 nach und sprach mit Zeitzeugen und Historikern.  (Exo 200)

Video zu Ausschreitungen in Sânmărtin

November 7th, 2009  |  Published in Film & Theater, Rassismus & Menschenrechte

Im Sommer 2009 kam es, kaum beachtet von den internationalen Medien, in mehreren Dörfern in Rumänien zu Ausschreitungen gegen Roma. Schauplatz der Ereignisse war der vorwiegend von Ungarn bzw. Szeklern bewohnte siebenbürgische Kreis Harghita. Dort kam es zu Brandanschlägen auf von Roma bewohnte Häuser; einige Familien mit Kindern suchten tagelang Schutz in den umliegenden Wäldern. Die rumänische NGO Romani CRISS hat jetzt Filmmaterial zu den Ausschreitungen in Sânmărtin (Csíkszentmárton) online veröffentlicht und uns dankenswerterweise für die Publikation an dieser Stelle zur Verfügung gestellt. (Zu den Ereignissen siehe den Gastartikel von Hendrik Kraft von sibiuaner.de: „Die Ethnie im Visier“.)

Ando linaj 2009, le internacijonali medijendar nisaj koja nana te schunel, ande buteder gava andi Rumenija bibastale prik astariptscha gejng Roma sina. O than adale prik astaripendar  sina i siebenbürgerischi karika Harghita, kaj but Ungrike taj Szeklertscha dschin. Odoj thabojipeskere prik astariptscha upre Romengere khera kerde ule. Read the rest of this entry »

Mazedonien: Projekt „Ambrela“ in Shutka

November 6th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV

Radio KaktusRadio Kaktus / WEBRADIO oe1campus
6.11.2009, 20:00 & 7.11., 20:30 & 9.11., 11:30 orenge/Uhr

Projekt Ambrela, Shutka/Mazedonien (Foto: Ambrela)Das Projekt „Ambrela“ hat seinen Sitz in der größten Romagemeinde Europas – in Shutka. Shutka (Šuto Orizari) nahe der mazedonischen Hauptstadt Skopje beheimatet über 40.000 Roma. Armut, Arbeitslosigkeit und Defizite in der Bildung prägen den Alltag der Menschen. Ljatifa Šikovska und ihre Assistentin Aida Mustafovska sind entschlossen, die Situation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. „Ambrela“ soll vor allem junge Mädchen dabei unterstützen, ihren Bildungs- und Karriereweg nach der Grundschule fortzuführen. „Wir wollen die Traditionen nicht verändern, aber wir wollen, dass die Mädchen wissen was ihre Rechte sind“, betont Aida Mustafovska gegenüber Radio Kaktus. (volksgruppen.orf.at)

„Amen na kamaha i tradicija te parul, ham amen kamaha le tschajenge o dschanipe te del so lengere tschatschiptscha hi“, phenel i Aida Mustafovska andar o projekto „Ambrela“ andi macedonischi Shutka. O projekto „Ambrela“ beschel ando lek bareder Romengero foro Europajistar Shutka. Ande Shutka pasche Skopje 40.000 Roma dschin. Tschoripe, nabutschalipe taj tschulo dschanipe ando sikadipe preginel o sako diveskero di le manuschendar. I Ljatifa Šikovska taj lakeri asistentkija Aida Mustafovska kamna akan i situacija le fatschuvtschendar taj le ternendar ando gav feder te kerel.  „Ambrela“ le terne tschajenge te pomoschinel, kaj lengero sikadipeskero taj karijerakero drom pali ischkola bajder kerdo te ol. (volksgruppen.orf.at)

Romengere-mujsinipeskere butschaschtscha?

November 6th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Bauarbeiten für Olympiade (Foto: Sochi 2014)2014 o Olimpijakere Dschendeskere Kheliptscha ando Sotschi (Rusto) ovna. Sar use but agune Olimpijadscha vaj asaj bare koji dschan o anglutne butscha te ando Sotschi bibastale mujsinipeskere kojenca gejng o manuscha angle. Afka ando foro le eseri dschenendar le bauninipeskere kojenge sa bejg lim ulo taj prik sidlim le ule. I flogoskeri grupn le Romendar andi anglutni mesuja asaj bare kojendar butvar telal o kereki jeka „schuscharipeskera politikatar“ perel (dik amaro pisinipe usi Universijada 2009 ando Belgrad). I manuschengeri tschatschipeskeri organisacija GfbV o aktujeli arpheniptscha le birostar andar Sotschi, Anatoli Pakhomow andar i Putin-partaj „Einiges Russland“ upre sikal, savo ando khetanipe la Olimpijadakera anglutna butschaha mangel, hot o Roma taj odola dschene, save upro poschtito dschin ando Sotschi sar andi cajt la Sovjetunijonatar usi buti, upro bauninipeskere thana, mujsim te on. Te on mujsim ule, „cilo di te butschalinel, o mangipe le Romendar taj odole dschenendar, save upro poschtito dschin tschivla pe, ande bare grupn use amende ando foro te al“.

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Sotschi: Roma-Zwangsarbeiter für Olympiade?

November 5th, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Protestlogo gegen "Sochi 2014" (entstanden anlässlich des Georgienkonflikts)2014 werden die Olympischen Winterspiele in Sotschi (Russland) stattfinden. Wie bei vielen früheren Olympiaden oder ähnlichen Großereignissen gehen die Vorbereitungen auch in Sotschi mit drastischen Zwangsmaßnahmen gegenüber Teilen der Bevölkerung einher. So wurden in der Stadt tausende Einwohner für die umfangreichen Bauvorhaben zwangsenteignet und umgesiedelt. Besonders die Volksgruppe der Roma gerät im Vorfeld solcher Großveranstaltungen häufig unter die Räder einer rücksichtslosen „Säuberungspolitik“ (siehe etwa unseren Bericht zur Universiade 2009 in Belgrad). Die Menschenrechtsorganisation GfbV macht nun auf aktuelle Aussagen des Bürgermeisters von Sotschi, Anatoli Pakhomow von der Putin-Partei „Einiges Russland“, aufmerksam, der im Zusammenhang mit den Olympiavorbereitungen fordert, dass Roma und Obdachlose in Sotschi wie zu Zeiten der Sowjetunion zwangsweise zur Arbeitsleistung auf den Baustellen herangezogen werden. Wenn sie gezwungen würden, „rund um die Uhr zu arbeiten, wird die Begierde von Roma oder Obdachlosen, scharenweise zu uns in die Stadt zu kommen, verschwinden“.

Roma- und Menschenrechtsorganisationen fordern Konsequenzen. Nadezhda Demeter, Vizepräsidentin des Roma-Weltverbands „International Romani Union“ (IRU), zeigte sich schockiert, „dass ein Amtsträger in einer derart wichtigen Position solche Äußerungen tätigt und (…) dennoch Bürgermeister bleiben kann“. Die GfbV erklärte, man werde sich mit dem Großsponsor VW in Verbindung setzen, der – wie im Falle der Sommerspiele in China – eine Generalpartnerschaft für die Olympiade in Sotschi übernommen hat.

O koschtaliniptscha le ar granicalipestar

November 5th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

TafelJek kerdi schtudija le Anton Marcinčinistar taj la Ľubica Marcinčinovátar („The Cost of Non-Inclusion“: ZIP-File), savi i Open Society Foundation andi buti dija sikal, hot meg mindig jek ischkolakeri segregacijona le Romengere-fatschundar andi Slovakija del. Ischkolaschtscha andar Romengere-familiji meg mindig butvar ando sonderschulen vaj ande ajgeni Romengere-klastscha tel ispisdim on. Vaschoda o Romengere-fatschuvtscha butvar saki chance naschan, paloda upro butschakero foro jek than te lakel. Jek upre dipe la ischkolakera segregacijonatar duach i integracija le Romengere-ischkolaschendar ando reguleri klastscha – soralisarim duach o demografischi entviklinipe – pal geniptscha le schtudijakere autorendar o bruttoinlandsprodukt dschi 2030 dschi use 11 % ando bersch utscheder ovlahi. „Ada sikal, hot  substancijeli pradime investicijoni andi reforma le sikadipeskere sistemistar taj ande Romengere-programtscha tschatschikan valaso anel. O koja, soske ada gendo asaj utsche ar perel, nan ando pal likeriptscha uso socijalakere ardiptscha te rodel, ov paschlol ando potencijeli upre uschtschajipe le butschaschengere gendendar.“ And kinipe, teldipeskero upre avajipe taj o cilo virtschoftlichi keripe utscheder ovnahi. Read the rest of this entry »

Die enormen Kosten der Ausgrenzung

November 4th, 2009  |  Published in Jugend & Bildung, Politik, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Romaschüler (Foto: Amnesty International)

Studie: Schulische Ausgrenzung bremst slowakische Wirtschaft um bis zu 11 Prozent

Eine im Auftrag der Open Society Foundation erstellte Studie von Anton Marcinčin und Ľubica Marcinčinová („The Cost of Non-Inclusion“) konstatiert ein Fortbestehen der schulischen Segregation von Roma-Kindern in der Slowakei. Schüler aus Roma-Familien werden demnach sehr häufig zu Unrecht Sonderschulen oder eigenen Roma-Klassen zugewiesen. Als Folge dieser Praxis verlieren Roma-Kinder vielfach jede Chance, später auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen.

Der dadurch entstehende volkswirtschaftliche Schaden ist enorm: Ein Beendigung der Schulsegregation durch die Integration der Roma-Schüler in reguläre Klassen würde − verstärkt durch die demographische Entwicklung − nach Berechnungen der Studienautoren das Buttoinlandsprodukt bis 2030 um bis zu 11% pro Jahr anheben. „Dies rechtfertigt substanzielle öffentliche Investitionen in die Reform des Bildungssystems und in Roma-bezogene Programme. Der Hauptgrund, warum diese Zahl so hoch ausfällt, ist nicht in den möglichen Einsparungen bei den Sozialausgaben zu suchen, sondern liegt im potenziellen Anstieg der Beschäftigtenzahlen.“ Konsum, Steueraufkommen und Gesamtwirtschaftsleistung würden deutlich steigen. Derzeit sind nur 10% der laut Schätzungen 430.000 Roma (gegenüber 60% der Nicht-Roma) in den Arbeitsprozess integriert.

Ca. 10.200 Roma-Schüler (und nur 9.200 Nicht-Roma-Kinder) besuchen Sonderschulklassen; beinahe jedes achte Roma-Kind wurde als geistig behindert eingestuft. Read the rest of this entry »

Ausstellung: Julius Horvath im Romano Centro

November 2nd, 2009  |  Published in Kunst & Fotografie, Radio, Podcast & TV, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo Roma samRoma sam
Radijo Burgenland
: 2.11.2009, 20:40 orenge/Uhr

Julius HorvathSuneskero beruf fotograf naschtig siklijom, o tel dikipe gejng o Roma igen baro sina ande aja cajt, nana man chance“. Julius Horvath Tenuerbate ando 20.10.1961 upro them alo, ov i flogoskeri ischkola taj i hauptschul Erbate kertscha. Ando lejcti masektscha o „hobi fotograf“ taj Rom Julius Horvath dikipe upre peste cidija. Use mindenfelitike artschijiptscha imar leskere verktscha aun te dikel sina. Vojaschne o Julius Horvath la Susanne Horvathake ando vakeripe la sendungake „Roma sam“ phukal, hot akan te o erschti artschijipe Betschiste ando khera le Romano Centrostar, Betsch, ando 27.11.2009 dela.  (volksgruppen.orf.at)

„Den Traumberuf Fotografie konnte ich nicht erlernen, die Vorurteile gegenüber den Roma waren in dieser Zeit sehr groß, ich hatte keine Chance“, sagt der 1961 in Unterwart geborene Rom Julius Horvath heute in der Sendung „Roma sam“. In der letzten Zeit machte der Burgenländer mit seinen Fotografien jedoch zunehmend auf sich aufmerksam. Bei diversen Ausstellungen konnte man seine Werke bereits besichtigen. Mit großer Freude erzählt Julius Horvath im Interview mit Susanne Horvath, dass es in den Räumlichkeiten von Romano Centro bald seine erste Ausstellung in Wien geben wird. (volksgruppen.orf.at)

Ausstellungseröffnung am Fr., 27.11.2009
Romano Centro, Hofmannsthalgasse 2, Lokal 2,
1030 Wien/Betsch

Slovakija: „Sar ande jek marhengeri bar“

November 2nd, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Trennmauer bei RomasiedlungO falo andar Ostrovany: Ando nord ost slovakitiko gav Ostrovany use Šarišské Michaľany jek 2 meteri utscho taj valami 150 meteri dugo putripeskero falo kerdo ulo, kaj „o polgartscha“ la 1.800 dschenengera gemajndatar anglo „Roma“ schaj arakarde on taj le larmakere tradipeske taj le obstiskere tschoripeske jek tel tschapinipeskero kascht angle ispidim schaj ol. (Adaj jek pisinipe ando Spectator) O medijali hango andi Slovakija baro hi, o Roma esbe len, hot tel dschumim le on, o Roma Medija Centro (MECEM) vakerel pal sipenakero hoftinipe, o biro fatajdiginel pe. „Bisch berscha palo koji ando Ungriko taj Berlin“, butschol lo ando „Pester Lloyd“, putrinel papal jek falo le polgartschen jeke glajchi vilagostar. Akan ham o jek epasch adale anticiganistischi arakaripeskere domboske hi.“

„Wie in einem Zoo“: die Mauer von Ostrovany

November 1st, 2009  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Mauer in Ostrovany (Foto: Pester Lloyd)Im nordostslowakischen Ort Ostrovany bei Šarišské Michaľany wurde eine 2 Meter hohe und rund 150 Meter lange Trennmauer errichtet, um „die Bürger“ der 1.800 Einwohner zählenden Gemeinde vor „den Roma“ zu schützen und Belästigungen und Obstdiebstählen einen Riegel vorzuschieben. (Hier ein Artikel im Spectator) Das mediale Echo in der Slowakei ist groß, die Roma fühlen sich erniedrigt, das Roma Media Centre (MECEM) spricht von Sippenhaftung, der Bürgermeister verteidigt sich. „Zwanzig Jahre nach den Ereignissen von Ungarn und Berlin“, heißt es dazu im „Pester Lloyd“, „trennt wieder eine Mauer Bürger des gleichen Landes voneinander. Diesmal ist die eine Hälfte aber für diesen antiziganistischen Schutzwall.“ Geplant war die Aktion schon 2008:

Die „Abgrenzung der Gärten“, wie die Mauer damals noch schamhaft umschrieben wurde, sollte Teil eines Komplexes mit Kindergarten, Grundschule und Roma-Gemeindezentrum werden. Doch das Geld reichte dann nur für die Mauer, 15.000 EUR, kolportiert man, hätte sie gekostet. (…) In Bratislava heucheln die Politiker nun alle ihr Entsetzen und sprechen von einem „Akt der Verzweiflung“. Eine dieser glorreichen Ideen, die wirklich weiterhelfen, kam von einem oppositionellen Abgeordneten der Christ(!)demokraten. Er schlug vor, die Armee, die in der Slowakei momentan eher wenig zu tun hat, in heiklen Zonen patroullieren zu lassen. Er sagte nicht, ob mit oder ohne Schießbefehl. Read the rest of this entry »