November 16th, 2009 |
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Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV
Roma sam
Radijo Burgenland: 16.11.2009, 20:40 orenge/Uhr
„Amen o gondolipe upre amare opfertscha mindig upre likeraha – hi lo ando Auschwitz, Mauthausen, Salzburg, Betsch vaj Lodz. So mange ham voja kerel hi, kaj ando Burgenland gemajndscha del, save gondolipeskere thana upro thaneskere temetischtscha kerde“. So man ham dschuminel hi, kaj andi Europa o falo maschkar o gadsche taj Roma schoha na pelo, phenel o profesori Rudolf Sarközi, anglebeschto le flogoskero grupnengere bejrotistar le Romendar, ande pro vakeripe anglo gondolipeskero than ando Lackenbach. Ando Lackenbach ando 14.11.2009 o sakoberscheskero mulatintschago anglo gondolipeskero than le Romenge taj Sintijenge sina. O gondolipeskero than mukel pal te gondolinel upro aguno logeri ande Lackenbach, kaj but Roma ando murdajipeskere logertscha le nacijendar bitschade ule.
Emmerich Gärtner-Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
volksgruppen.orf.at
November 16th, 2009 |
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Rassismus & Menschenrechte
Zusammenstöße in Ungarn − Rechtsextreme „Garde“ und Roma prallen aufeinander
Bisher verhielten sich die ungarischen Roma bei den Hass-Aufmärschen der Rechtsextremen durch ihre Wohnsiedlungen ruhig und verängstigt. Das hat sich im nordostungarischen Dorf Sajóbábony bei Miskolc (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén) am Sonntag geändert. Gewaltsam vertrieben sie die paramilitärische „Magyar Gárda“ („Ungarische Garde“). Die Polizei musste massiv einschreiten, um Schlimmeres zu verhindern, Augenzeugen sprechen sogar von „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“. Der Pester Lloyd schreibt dazu:
Zu den Ausschreitungen ist es nach einer Versammlung der rechtsextremen Partei Jobbik und Mitgliedern der „Neuen Ungarischen Garde“, eines militanten Armes der rechtsradikalen Partei, gekommen, die häufiger in von Roma besiedelten Gemeinden aufmarschieren um „die Ungarn” vor „der Zigeunerkriminalität zu beschützen“. Die Polizei ermittelt in etlichen Fällen von Vandalismus und Landfriedensbruch gegen Vertreter beider Seiten. Ein Auto wurde zerstört, von Verletzten wurde bisher nichts berichtet. (…) Beide Lager hätten sich regelrechte Stellungskämpfe geliefert, der Ort ist praktisch seit zwei Tagen im Belagerungszustand. Die Polizei musste letztlich mit Sondereinsatzkommandos für Ordnung sorgen und sperrte den Ort jetzt komplett ab, so dass nur noch Bewohner Zutritt erhalten. Angeblich sollen am Abend hunderte Roma aus anderen Orten auf dem Weg nach Sajóbábony gewesen sein. Auch die „Garde“ bekam Verstärkung aus anderen Komitaten. Die Nacht ist weitgehend ruhig verlaufen. Die Polizeipräsenz bleibt vorerst aufrecht. (…)
Lesen Sie bitte den vollständigen Artikel im Pester Lloyd.