Tour der Vielfalt – Tour le mindenfelitikostar

Oktober 19th, 2021  |  Published in Musik, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 19.10.2021 | 8.51 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

Das Jubiläum „100 Jahre Burgenland“, dies­mal aus Sicht der Volks­gruppen, mo­deriert von Christoph Krutzler, zieht sich durch das Konzert am 16. Ok­to­ber im OHO in Oberwart wie ein ro­ter Faden und endet im ge­mein­sa­men Lied „Hand in Hand“. Die Be­deu­tung der sprach­lichen und kultu­rellen Vielfalt des Bur­gen­landes soll mit einem Konzert, bei dem alle Volks­gruppen ver­tre­ten sind, unter­stri­chen wer­den. Musik von: BRUJI, Max Schabl, Ferry Janoska, Leon Berger, Melinda Stoika, Martin Horvath, Josef Sari – Mu­si­kerIn­nen aller Volks­grup­pen des Bur­gen­landes.

(Beitrag und Text: TV Erba)

VHS Roma: Antiziganismus-Workshop in Wien

Oktober 18th, 2021  |  Published in Jugend & Bildung, Rassismus & Menschenrechte, Veranstaltungen & Ausstellungen

Kurs der VHS RomaAntiziganismus erkennen – benennen – ent­ge­gen­wir­ken! Anti­cig­anis­mus esbe te lel – te aka­rel – gejng pe te terdscha­rel! Dream Road – Fort­bildung zu päda­go­gi­schen Metho­den gegen Anti­ziga­nismus

Die Roma-Volkshochschule Burgenland bietet Ihnen eine Work­shop­reihe bzw. Aus­bildung für Trainer/in­nen an, in der Sie bestens darauf vor­bereitet werden, in Schulen und Er­wach­senen­bildung zum Thema „Theorie und Praxis gegen Dis­krimi­nierung und Anti­ziganis­mus“ zu ar­beiten.

Sa., 23.10.2021, 09:30 – 15:30 Uhr
Ort: VHS Erlaa, Putzendoplerg. 4, 1230 Wien
Kursleitung: Melinda Tamás MA
Teilnehmer/innen: 6 bis 15 (kostenlos)
→Zur Anmeldung (Kurs-Nr.: 21DROM02)

Zielgruppe: Workshop für Trainierende, Pädagogin­nen und Pä­da­go­gen, Jugend­leiterin­nen und Jugend­leiter, Mul­tipli­kator/in­nen und an­dere In­teres­sierte

Methodik: Wissensvermittlung, Theorie Input, Kleingruppen- und Groß­gruppen­übungen, sozio­metri­sche (Auf­stel­lungs-)Übun­gen, im Falle von Prä­senz­unter­richt: Rollen­spiele

Das Training zielt auf die Auseinandersetzung mit den unterschied­li­chen Aus­prägungen des Anti­ziganismus ab und stellt Methoden für die schulische und außer­schulische Sensibili­sierungs- und Bildungs­arbeit vor. Neben Infor­ma­tionen zum historischen und aktuel­len Antiziganismus in Europa, ins­beson­dere in Österreich, sowie zur Struktur und Funktions­weise anti­ziga­nis­tischer Vorurteils­struk­turen, werden päda­gogische Kon­zepte und Methoden vor­ge­stellt und erprobt. Schwer­punkt des Trainings ist das prak­tische Erproben und Er­fahren der Übungen. Read the rest of this entry »

Minderheiten: Europarat ermahnt Tschechien

Oktober 17th, 2021  |  Published in Politik, Rassismus & Menschenrechte

Bild: Kunstausstellung mit Tomáš Rafas Roma-Adaptierungen der tschechischen Flagge, 2013 (Foto: Romea-cz) Europarat fordert Tschechien zur Be­kämp­fung von Ste­reo­typen auf

Tschechien muss bei der Bekämpfung von Stereotypen, Vor­urteilen und feind­seligen Äußerun­gen gegen­über Minder­heiten seine An­stren­gungen ver­stär­ken. Dies steht in dem Bericht des Be­ratungs­aus­schusses zum Rahmen­über­ein­kommen zum Schutz nationa­ler Minderheiten des Europa­rates, der letzte Woche ver­öffent­licht wurde. Die Regie­rung in Prag wird zudem auf­ge­fordert, Frauen der Roma-Min­der­heit zu ent­schädigen, die in den Jahren zwi­schen 1966 und 2012 Opfer von Zwangs­sterilisie­run­gen wurden.

Der Beratungsausschuss würdigte gleichzeitig Fort­schritte bei der Be­kämpfung der Dis­kriminie­rung in Tschechien, vor allem im Bil­dungs- und Medien­be­reich. Der bereits fünfte Bericht dieser Art er­wähnt außer­dem positiv den Abriss des Schweine­zucht­betrie­bes auf dem Ge­lände des ehe­mali­gen Kon­zentra­tions­lagers für Sinti und Roma in Lety.

In Tschechien käme es dennoch immer wieder zu Anfeindungen von Roma, mus­limischen Ein­wan­derern oder auch Deutschen, und dies vor allem in den sozialen Netz­werken, heißt es im Bericht weiter. Read the rest of this entry »

„Selbstbestimmt – junge Rom*nja und Sinti*ze“

Oktober 15th, 2021  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Obwohl Rom*nja und Sinti*ze bereits seit dem 15. Jahrhundert in Österreich leben, wird ihre Geschichte noch immer nicht als Teil der öster­reichi­schen Ge­schichte be­trach­tet. Damit ver­härten sich die Vor­urteile und Rassismen, die sich über die Jahr­hun­derte in der Mehr­heits­gesell­schaft ein­genistet haben. Wäh­rend die ältere Gene­ration der Rom*nja und Sin­ti*ze ihre kultu­relle Her­kunft oft geheim ge­halten hat, um sich vor An­fein­dun­gen, Dis­krimi­nie­rungen und Gewalt zu schützen, tritt die junge Gene­ration selbst­sicher auf.

Wir als Community müssen unsere Ressourcen darauf kon­zentrie­ren, Men­schen zu em­powern. Jung bis alt müssen em­porwert werden. Wir haben lange genug darum ge­beten, einen Platz am Tisch der Do­mi­nanz­ge­sell­schaft zu be­kom­men. Wir müs­sen an­fangen, unse­ren eige­nen Tisch zu bauen.
Roxanna-Lorraine Witt

In diesem Feature lassen wir sieben Rom*nja und Sinti*ze aus Österreich und Deutschland über ihren Ak­ti­vis­mus und neue Narrative sprechen. Dazu gehören die beiden Grün­derin­nen  des Opre Heroes Collectives und Men­schen­rechts­trai­nerin­nen, Ioana und Irina Spataru, die bur­genlän­di­sche Jour­nalis­tin und Autorin Katharina Graf Janoska, Aktivis­tin und Grün­derin des Romblogs Gilda Horvarth, Sinti-Ak­ti­vis­tin und Exe­cu­tive Direc­tor von Save Space Roxan­na-Lorraine Witt und die beiden Grün­der des Rymecast-Podcasts Sejnur Memisi und Nino Novakovic. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (395)

Oktober 14th, 2021  |  Published in Brauchtum & Tradition, Facts & Figures, Religion

Der von Roma am Balkan ge­fei­er­te Ge­orgs­tag (Heder­lezi/Džur­džev­dan) wird von den Roma in Ost­thra­ki­en (Tür­kei) als Kakava be­gan­gen.

(Quelle)

Podcast: Elisabeth Tauber über Anthropologie

Oktober 13th, 2021  |  Published in Radio, Podcast & TV, Wissenschaft

Elisabeth Tauber (Foto: Freie Universität Bozen)Südtirol: Dreiteilige Vorlesungsreihe zur so­zi­a­len Anthro­po­lo­gie und die For­schun­gen zu Sinti und Roma von Eli­sa­beth Tauber

RadioUni: Podcast-Reihe von Rai Südtirol und der Freien Uni­ver­si­tät Bozen

→Teil 1, Einführung, 27.3.2021 (mp3, 22:36 min)
→Teil 2, Sendung vom 3.4.2021 (mp3, 20.:41 min)

→Teil 3, Sendung vom 10.4.2021 (mp3, 20:17 min)

„Sinti und Roma sind seit Jahrhunderten ein Teil Europas und damit ein Teil von uns“, schreibt die Anthro­pologin Elisabeth Tauber in einer dieser Minder­heit ge­widme­ten ge­bun­de­nen Aus­gabe der Arunda/Lö­wen­zahn. Und weiter: „Viele Sinti und Roma haben keinen Wert darauf gelegt, Monu­mente und Doku­mente, das heißt für alle sicht­bare und zugäng­liche Erinnerung zu hin­ter­lassen. Sie haben sich in diese Welt ein­gefügt, ohne sich ihr auf­zu­drängen. Nun liegt es an uns, ihre Präsenz mit der not­wendi­gen Acht­samkeit der Spuren­suche aus­zu­loten.“

Elisabeth Tauber ist Kulturanthropologin. Sie lehrt und forscht an der Fakultät für Bildungs­wis­sen­schaf­ten der Freien Universität Bozen. In ihrer ersten von drei Radio­vor­lesungen führt sie uns in die Wissen­schaft der Anthro­po­logie ein und lehrt uns, die ver­schie­denen spezi­fi­schen Disziplinen inner­halb dieser zu unter­schei­den. Elisa­beth Tauber spricht in ihrer zwei­ten Radio­vorlesung über die anthro­polo­gische For­schung zu Sinti und Roma. Heute ist diese Forschung eine etablier­te Disziplin, aber lange Zeit spielten theo­re­tische Arbeiten zu Sinti und Roma keine Rolle in der Anthropologie. Die For­scherin hat für ihre eige­nen anthro­po­lo­gi­schen Studien zu Sinti und Roma im italieni­schen Staats­archiv und im Süd­tiro­ler Landesarchiv ge­forscht und ist auf wert­volles Material der öster­rei­chisch-un­gari­schen Gendarmerie ge­stoßen: Read the rest of this entry »

Nevo gondlipeskero artschijipe Auschwitzate

Oktober 12th, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Veranstaltungen & Ausstellungen

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 8.10.2021 | 7.13 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

O pal gondolipe le opferendar schoha pobis­terdo tromdo te ol, ada iste amaro upre dipe hi, phentscha o bun­da­kero presi­dento Alexander Van der Bellen uso pra­dipe le neve austri­tike thanes­kere artschi­ji­pestar ando aguno logeri taj akan o musejum Auschwitz-Bir­kenau. O akaripe le angle­besch­tostar le kura­to­ri­jumistar le naci­jo­nal­fondsis­tar, naci­jonal­pre­siden­tostar Wolfgang Sobota sina. Politi­ker­tscha taj reste dschene pu­maro alav odoj asdine. O artschi­jipe ando block de­schuofto ande Auschwitz-Bir­kenau le khe­ro­da­schen­ge akan prado hi odoj schaj sako pedar i bibas­tali khetan his­torija la Austrijar, save le cilen pre­ginel valaso siklim schaj ol, kaj asaj bibas­tali historija scho­ha buter te al.

Eröffnung der neuen österreichischen Länder­aus­stel­lung in Auschwitz

Die Erinnerung an die Opfer zu bewahren sei „unser Wille und unse­re Ver­pflich­tung“. Das sagte Bun­des­prä­si­dent Alexander Van der Bellen am Montag, den 6.10.2021, zur Er­öffnung der neuen öster­rei­chi­schen Länder­aus­stellung im ehemaligen NS-Kon­zentra­tions­lager und nun­meh­ri­gen Museum Auschwitz-Bir­kenau. Die Gedenk­feier fand auf Ein­ladung des Vor­sitzen­den des Kurato­riums des National­fonds, Natio­nal­rats­präsident Wolfgang Sobotka, und des Direk­tors des Staat­lichen Museums Auschwitz-Bir­kenau, Piotr M. A. Cywinski, statt. Read the rest of this entry »

LACKA – Ladislava Gažiová

Oktober 10th, 2021  |  Published in Film & Theater, Interview, Kunst & Fotografie, Rassismus & Menschenrechte

Dokumentarfilm von Jakub Jurásek
CZ 2019 | 20:32 Min. | artycok.tv/CC

Porträt der aus der Slowakei stammen­den Prager Künst­le­rin, Kura­torin und Akti­vis­tin mit Roma-Hin­ter­grund Ladislava Gažiová.

GAW: Diskriminierung melden!

Oktober 8th, 2021  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

"Gemeinsam gegen Rassismus" (Broschüre der GAW im BKA)Die österreichische Gleich­be­hand­lungs­­an­walt­schaft (GAW, Infos und Kontakt →hier) wen­det sich mit fol­gen­der Aus­sendung an Roma-Or­ga­ni­sa­tio­nen und bit­tet um Mit­hilfe und Ver­brei­tung:

Antiziganismus bekämpfen, Diskriminierung melden!

Personen mit Rom:nja-Hintergrund in verschiedensten Situationen mit Rassismus und Anti­ziganis­mus kon­fron­tiert. Dies ist ein tief­wur­zel­ndes gesamt­gesell­schaft­li­ches Problem. In der Beratung be­richten uns Betrof­fene, dass sie aus Geschäften weg­geschickt wer­den sowie von rassisti­schen Be­schimpfun­gen im Rahmen ihres Arbeits­alltags. Die Gleich­be­hand­lungs­anwalt­schaft bietet hier Unter­stützung!

  • Wir erklären Betroffenen, was sie tun kön­nen.
  • Wir informieren sie über ihre Rechte und helfen ihnen, diese durch­zu­setzen.
  • Wir dokumentieren Diskriminierung und berich­ten an den Nationalrat.

Nur wenige Betroffene wenden sich mit Diskriminierungs­proble­men jedoch an die Gleich­behand­lungs­anwaltschaft. Einer­seits fehlt das Vertrauen, an­de­rer­seits das Wissen über be­ste­hen­de Rechtschutz­mög­lich­keiten.

Wir möchten diese Barrieren überwinden und ersuchen Sie dabei um Ihre Unter­stüt­zung.

Fest der Roma | Mulatintschago le Romendar

Oktober 7th, 2021  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 1.10.2021 | 8.31 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

Für unseren heutigen Beitrag war das TV-Erba-Team im Offenen Haus Oberwart (OHO), beim „Mulatin­tschago le Romen­dar“. Die Ver­anstal­tung war ur­sprüngvlich für den Welt­romatag am 8. April geplant, musste aber aufgrund der Corona­krise und der damit ver­bun­denen Maßnahmen ver­scho­ben werden. Unter dem Motto „Amari kultura taj tradicija“ („Unsere Kultur und Tradition“) lud der Verein Hango Roma zum Fest mit dem Schwer­punkt Roma-Mu­sik­stile aus dem Burgenland. „Romano Rath“, das „Bela Horvath Ensemble“ und die „Leon Berger Band“ un­ter­hielten die Gäste ab­wechselnd mit ihrer viel­fäl­tigen Musik. Ver­köstigt wurden die Besucher mit tra­ditio­nel­len Speisen aus der Roma-Küche. Dem Ver­anstalter war es wichtig, dass die Kultur der Volks­gruppe der Roma nach langer Zeit der Coro­na-Pan­demie und Lock­down wieder in der Öf­fent­lich­keit erlebbar ist.

Adi TV Erba uso mulatintschago le Romendar ando Pra­dimo Kher Erba sina. Le Romen taj le gadschen bari voja sina, kaj akan papal schaj Romani muschika min­den­fe­litike grupnen­dar schaj schunde, sar la Romana banda­tar „Romano Rath“, „Leon Berger Band“ taj andar o Ungriko „Bela Horvath Banda“. O Pradimo Kher Erba jek than hi, kaj o Roma taj o gadsche, sar use ada mula­tin­tschago le Romen­dar, savo o farajn HANGO orga­nisi­rintscha, pumen schaj resen. Read the rest of this entry »

Drei neue Mitgliedsverbände im Zentralrat

Oktober 6th, 2021  |  Published in Einrichtungen

Neue Mitglieder im Zentralrat Deutscher Sinti und Roma Deutschland: Drei neue Mitgliedsverbände im Zentralrat Deutscher Sinti und Roma: Expertise in den Bereichen Bildung und Zuwanderung wird gestärkt

Am 25. September 2021 bestätigte in Berlin die Mitglieder­ver­samm­lung des Zentral­rats Deut­scher Sinti und Roma die Auf­nahme von drei neuen Verbänden. Die neuen Mit­glieder im Dachverband sind der Landes­rat der Roma und Sinti Ber­lin-Bran­den­burg e.V., der Ver­band Romano Sumnal e.V. in Sachsen sowie der Stu­die­ren­den­verband der Sinti und Roma in Deutschland. Die Mit­glieder­ver­samm­lung be­stä­tigte damit die auf der Vor­stands­sitzung am 18. Mai 2021 vor­läufig be­schlos­sene Aufnahme der drei neuen Verbände. „Mit der Auf­nahme von drei neuen Ver­bänden hat der Zentral­rat Deutscher Sinti und Roma wich­tige Mit­streiter ge­wonnen, die sich für die bürger­recht­liche und politische Interes­sen­vertre­tung der Sinti und Roma in Deutsch­land ein­setzen. Ins­beson­dere die Bildungsarbeit wird durch die neuen Mit­glieder ge­stärkt. Mit dem Landes­rat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Bran­den­burg e.V. hat der Zentralrat einen starken Partner in der Bundes­haupt­stadt, so Zentral­rats­vor­sitzen­der Romani Rose.

Der Studierendenverband der Sinti und Roma in Deutschland wurde im Dezem­ber 2020 zur Unter­stützung und Ver­netzung junger Sinti und Roma in Studium und Beruf ge­gründet. Daneben möchte der Verband die Sicht­barkeit der Minder­heit fördern, Chancen­gleich­heit her­stellen und so aktiv die Gesell­schaft mit­gestalten.

Der Landesrat der Roma und Sinti Berlin-Brandenburg e.V. ist eine Minder­­ei­ten-Selbst­or­ga­ni­sa­tion mit Sitz in Berlin, die sich seit Jahren in Ko­opera­tion mit der Berliner Landes­zentrale für Politische Bildung de­mo­kra­tie­stär­kend für die Berliner Sinti und Roma auf Landes­ebene en­gagiert.

Der sächsische Verein Romano Sumnal e.V. wurde im April 2016 in Leipzig ge­gründet und ist die zentrale An­lauf­stelle für An­ge­hörige der Minder­heit in Sachsen, die Unter­stützung, Beratung und Hilfe be­nötigen. Read the rest of this entry »

Amen sam 100: Jubilejumakero artschijipe prado

Oktober 5th, 2021  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 20.9.2021 | 5.08 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

100 Jahre Burgenland – Ausstellung in Stadt Schlaining

O jubilijumakero artschijipe usi historija, kultura taj tradicija le Burgen­landistar upri dis Schlaining bare mula­tin­tscha­goha prado ulo. O artschi­jipe schaj akan khero­dim ol. Uso erschti di valami 1000 khero­dasch­tscha pu­maro schajipe nucinde. I 750-ber­schen­geri phuri smi­roma­ja­keri dis Schlaining bare neve schu­ka­ripeha pe sikal. Oj neve re­novirim uli taj neve dikipe le artschi­jipeske usch­tidija. „Amen sam 100. Bur­gen­land his­torija pisinel“ le khero­dasch­ki­jenge taj kherodaschenge akan prado hi. Ando artsch­ijipe upre 1.300 kvad­rad­meter­tscha valami 850 objek­tscha sikade on, save sim­bolisch la histori­jake taj ent­vikli­ni­peske le Bur­gen­landis­tar terdschon. „I kunst hi, usi tema o latscho objekto te lakel. Odola objek­tscha, save i histori­ja phukan. Na valaso, save andar o katalog ari lim ol, odola objek­tscha, pedar save manuscha taj phu­kajipe terdschol“, phenel o Oliver Rathkolb, historikeri taj kurator le artschijipestar. O jubi­lejumis­kero artschijipe upri dis Schlaining ke­denatar dschi kurkeske 9.00 orenge dschi 18.00 orenge upri dis Schlaining kherodim schaj ol. O artschi­jipe jek basis taj mogo le 2023 pradime „Kher la burgen­landitika histo­rijatar“ te ol.

Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“ ist das zentra­le Motto der Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung, die auf der neu re­novier­ten Friedens­burg in Schlaining seit dem 15. Au­gust 2021 zu se­hen ist. Die Schau be­leuch­tet in multi­media­ler Weise die Geschichte des Bur­gen­landes und ist so mit allen Sinnen er­lebbar. Mit 850 Objekten von über 120 Leih­geberin­nen und Leih­gebern in 160 Vitrinen sowie 30 Medien­statio­nen wird die burgen­län­dische Geschichte an­schau­lich erzählt.

(Beitrag und Text: TV Erba)

Gedenksteinsegnung in Stegersbach

Oktober 4th, 2021  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 14.9.2021 | 8.58 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

Sentelinipe gondolipeskero bar Schtegate

Am 10. September 2021 war es endlich soweit. Die erste Gedenk­stätte für die er­mor­de­ten Romnija und Roma im Bezirk Güssing wurde er­richtet. Dort, wo einst die Häuser der Ste­gers­bacher Roma stan­den, ver­anvlassten die Initia­to­ren, Verein Roma-Service ge­meinsam mit der Roma­pastoral der Diözese Eisenstadt und der Ge­mein­de Stegersbach, die Er­richtung eines Gedenk­steines. Der Gedenkstein soll ein Platz zur Erin­nerung und des Mahnens sein. Vor allem soll er aber dazu dienen, den Men­schen die Geschichte dieser bis heute noch immer schwer dis­kri­mi­nierten Volks­gruppe näher zu bringen. Er­öffnet wurde die Segnung vom Bürger­meister der Ge­mein­de Stegersbach Heinz Peter Krammer. Read the rest of this entry »

Facts & Figures (394)

Oktober 3rd, 2021  |  Published in Facts & Figures, Geschichte & Gedenken, Musik

Bei einem Groß­kon­zert ungar. Roma-Mu­si­ker im Bu­da­pes­ter Volks­the­a­ter tra­ten 1908 ne­ben Star­gei­gern ca. 40 Bands bzw. 500 Mu­si­ker auf.

(Quelle)

Anna Puggler im Gespräch/ando vakeripe

Oktober 2nd, 2021  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Tschibtscha | 19.8.2021 | 8.48 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

In unserem heutigen Beitrag war das TV-Erba-Team zu Besuch bei Anna Puggler. Sie ist die älteste noch leben­de Romni aus dem süd­burgen­ländi­schen Dorf Stegers­bach. Adolf Gussak führte das Ge­spräch mit der rüs­tigen 67-jäh­rigen Volks­gruppen­an­ge­hörigen. Sie erzählt über ihre Kindheit, als sie noch mit ihren Eltern und ihrem Bruder unter prekären Um­ständen in einem kleinen Holzhaus auf­wuchs. Das Haus glich einer Baracke, er­zählt Anna. Ihre Eltern waren beide im KZ und schwer trau­ma­tisiert von dieser Zeit. Die Mutter hatte keine Arbeit und musste betteln, um ihre Kinder zu er­nähren. Der Vater arbei­tete meist als Ernte­helfer. Später lebten Anna und ihre Familie im Stegers­bacher Roma-Graben. An die Schul­zeit erinnert sie sich nicht gerne, die Roma­kinder wurden teils schwer dis­kriminiert und auch teil­weise miss­handelt. Schnell wurden sie als lern­schwach betitelt und in die Sonder­schule abgeschoben. Frau Puggler hatte auf­grund ihrer Ethnie nicht die Mög­lich­keit, eine Aus­bildung zu machen, und musste sich mit Hilfs­arbeiter­jobs in der Gastro­nomie und im Pflege­bereich durch­schlagen. Read the rest of this entry »

Artschijipe andi KUGA prado ulo

Oktober 1st, 2021  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

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Ausstellung in KUGA eröffnet (Juni 2021)

Tschibtscha | 29.6.2021 | 8.38 min | Redaktion: Adolf Gussak | Kamera/Schnitt: Elias Gärtner-Horvath

Artschijipe andi KUGA prado ulo Suboton andi KUGA Großwarasdorf jek roasi­ni­pes­keri artschi­jipe prado ulo, kaj pumen o burgen­lan­di­tike flogos­kere grupn presen­tirinde. O mula­tintscha­go terdschol ando khetan phand­lipe le programis­kere redoha uso jubile­jumis­kero bersch „100 berscha Burgenland“. O roasi­ni­pes­kero artschi­jipe „100 berscha Burgen­land taj les­kere flogos­kere grupn“, savi ando khetan butscha­linipe le trin flogos­kere grupnen­dar kerdo ulo, sikal ande 30 rollups i kultura, i tschib, historija taj i identi­teta le flogos­kere grupnen­dar. O barika­nipe le artschi­jipestar hi, kaj o cile flogos­kere grupn le Burgen­landis­tar khetan butscha­linde taj pumen khetan presen­tirinde. Kekaj sako pro ajgeni barika­nipes­kero keripe prese­ti­rintscha, hi on jek falato le thanestar. Ada kultureli minden­felitiko hi jek bar­valipe le thanestar taj on hofinen, kaj o khero­dasch­tscha le artschi­jipeske jek ande dikipe ando min­den­felitiko le flogos­kere grupnendar te uschtiden, savo le Bur­gen­landis­ke pro soralipe del. Ada artschijipe le pra­dipeske pedar o etnischi grupn informa­cija te del. Duj kurke schaj o artschi­jipe andi KUGA kherodim ol. Ando terno dschend o “roasi­ni­peskero artschi­jipe” ando ischkoli ando Burgenland ande ol. Muschi­kan o mula­tintschago la „David Samer bandaha“, le ungrika flogoskera bandaha „Csörge“ sar la horvacka „Tambu­ri­caha Hajdenjaki“ vodim ulo.

Am Samstagabend (26.6.) wurde in der KUGA in Großwarasdorf eine Wander­ausstellung er­öffnet, in der sich die burgen­ländi­schen Volks­gruppen prä­sen­tieren (wir berich­teten). Die Ver­anstal­tung steht im Zu­sammen­hang mit der Programm­reihe zum Jubiläums­jahr „100 Jahre Burgenland“. Read the rest of this entry »

Slowakei: Neue Wohnungen durch Selbsthilfe

September 29th, 2021  |  Published in Einrichtungen, Rassismus & Menschenrechte

Bauprogramm in Rankovce (Foto: ETP)RTVS.sk: In der Romasiedlung Luník IX im ost­slowaki­sschen Košice wurde am Wochen­ende das Pro­jekt „Budujeme nádej“ (Bauen wir Hoffnung) of­fiziell ge­startet. Dieses be­inhal­tet den Bau gemein­schaft­li­cher Ein­richtun­gen und Wohnhäuser im Selbst­hilfe­verfahren. Als Erstes wird in Zu­sam­men­arbeit mit dem städtischen Sozial­betrieb ein Gemein­schafts­haus ge­schaffen, das allen am Projekt teil­habenden Familien dienen soll, später folgen Wohn­häuser für Familien. Der Bau erfolgt auf Basis eines Spar- und Mikro­kredit­programms, das die NGO ETP – Zentrum für nach­haltige Ent­wicklung (ETP Slovensko – Centrum pre udržateľný rozvoj) ko­ordi­niert. Durch die Errich­tung der Gebäude in Selbsthilfe sollen die Be­wohner auch Fertig­keiten erhalten, die ihnen später auf dem Arbeits­markt zugute­kommen können. Über den Projekt­start erfreut zeigte sich auch der Bürger­meister von Luník IX, Marcel Šaňa:Bald beginnt der Bau eines Muster­hauses, das den Bewoh­nern auch zeigen soll, dass das Projekt real ist, denn wir haben lange davon ge­sprochen. Der Weg war ziem­lich steinig, weil wir bei null be­gonnen haben – am Anfang gab es nicht einmal Grund­stücke dafür. Dann kam noch der lange Prozess einer urbanis­ti­schen Studie, wes­halb viele unserer Bewohner bereits den Glauben ans Projekt verloren haben und kein großes Interesse vor­handen war.“

Errichtet in den 1970er Jahren, war Luník IX ursprünglich als Wohn­gebiet für An­ge­hörige der Armee, der Polizei sowie der Roma-Be­völ­kerung vor­gesehen. Nach 1989 und dem Wegzug vieler Ein­wohner wurde der Stadt­teil zu­nehmend zu einem ethnischen Ghetto. Ur­sprüng­lich für etwa 2.000 Ein­wohner konzipiert, leben heute in Luník IX mehr als 6.000 Roma in teils ver­fallenen Plattenbauten. Read the rest of this entry »

Online: Schulbücher und Antiziganismus

September 28th, 2021  |  Published in Dokumente & Berichte, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Rassismus & Menschenrechte, Wissenschaft

Schulbuchforschung in Deutschland: Eckert. Dossier Bd. 3Imke Rath und Riem Spielhaus:
Schulbücher und Antiziganismus

Zur Darstellung von Sinti und Roma in aktuellen deutschen Lehrplänen und Schulbüchern (=Eckert. Dossiers, vol. 3/2021), hrsg. vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, [Braunschweig] 2021. [CC BY 3.0]

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Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für inter­natio­nale Schul­buch­for­schung hat im Auf­trag der Un­abhän­gigen Kom­mis­sion Anti­ziganis­mus eine Expertise über die Dar­stellung von Sinti und Roma in deut­schen Schulbüchern er­stellt. Diese ist ab sofort online ver­füg­bar.

Imke Rath und Riem Spielhaus analysie­ren in der Exper­tise Schul­bücher aus den Fächern Geschichte, Politi­sche Bildung und Erdkunde, die 2019 in weiter­füh­ren­deb Schulen der 16 deut­schen Bundes­länder Teil der Lehrpläne waren. Die Wis­sen­schaft­lerin­nen unter­such­ten die in den Lehrplänen vor­ge­schla­ge­nen Themen sowie den Kontext, in dem Schulbücher Sinti*zze und Rom*nja er­wähnen. Ein beson­deres Augen­merk der qualitativen Schulbuch­analyse liegt auf dem Ver­hältnis zwi­schen passiven und aktiven Dar­stellungen von Sinti und Roma. Aber auch auf dominan­ten Mustern ihrer Darstellung, wie der Re­präsen­ta­tion als Gruppe von Außenseitern oder als passive Opfer ohne die Fähig­keit zu handeln oder sich gegen Ver­folgung zu wehren. Unter­sucht wurde auch der Umgang mit ab­werten­den Begriffen in Schul­büchern, ein­schließ­lich solcher, die abwertende Bezeich­nungen explizit thema­tisieren und als Aus­druck von Herrschafts- und Aus­grenzungs­praktiken ein­ordnen.

Die Expertise dokumentiert markante Darstellungen von Sinti und Roma in den Schulbüchern, um auf Poten­ziale zur dis­krimi­nie­rungs­sensib­len bzw. rassismus­kritischen Re­präsen­tation zu ver­weisen. Die Be­stands­aufnahme diente der Un­abhängigen Kommis­sion Anti­ziganis­mus als Grund­lage für Empfeh­lungen für die weitere Ent­wicklung von Lehr­plänen und Schulbüchern, die im Juni 2021 dem Deut­schen Bundestag in einem Bericht vor­gelegt wurden. Read the rest of this entry »

„Ich bin ein Gotteskind“: Zilli Schmidt geehrt

September 27th, 2021  |  Published in Ehrungen & Nachrufe, Radio, Podcast & TV

Zilli Schmidt am Denkmal in Berlin (Foto: Hamze Bytyci/RomaTrial)Radio Dreyeckland: Zilli Schmidt wird mit dem Kul­tur- und Ehren­preis der Sinti und Roma 2021 aus­ge­zeich­net

Laudatio zur Preisvergabe: →Anhören (16.06 min)

Es sprechen Jana Mechelhoff-Herezi und Uwe Neumärker von der Stiftung Denk­mal für die er­mor­deten Juden Europas am 20. Sep­tem­ber 2021 im Kultur­haus Romno Kher des Landes­ver­bands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württem­berg. (Sendung: RDL)

Am 20. September verlieh der Verband Deutscher Sinti und Roma/Lan­des­ver­band Ba­den-Württem­berg sei­nen jähr­lich ver­gebe­nen Kultur- und Ehrenpreis der Sinti und Roma. Dieses Jahr wird die Ver­leihung ver­bunden mit dem 35-jäh­ri­gen Jubiläum des VDSR-BW. Wir werfen einen filmischen Blick in die Ver­gangen­heit, Gegen­wart und Zukunft des Verbands. Die Bürger­rechts­arbeit hat mit der Gründung des Ver­bands 1986 zu einem Wandel der po­liti­schen Kultur und zur An­erken­nung von Vielfalt im Land bei­getragen – und auch zu einem wach­senden Interes­se an der Kultur und Geschichte von Menschen mit romanes­spra­chigem Hin­tergrund.

Zilli Schmidt hat ihre Lebensgeschichte als Überlebende fest­gehalten und setzt sich dafür ein, dass die Erin­nerungen weiter­getragen werden und ein würdiges Gedenken statt­finden kann. 1988 sagte sie als Zeugin in einem Prozess gegen einen Block­führer von Auschwitz am Land­gericht Siegen aus. Sie ist eine der weni­gen Sinti, deren Schicksal den Weg vor ein Gericht ge­funden hat. Erst im hohen Alter er­griff sie wieder öffent­lich das Wort. 2021 erhielt sie für ihr Engage­ment den Verdienst­orden der Bundes­re­publik Deutschland.

Wir konn­ten vor der Ver­anstaltung ein kurzes Ge­spräch mit der 97-Jäh­rigen führen. →Anhören (1:34 min)

(Text und Sendung: RDL)

Roma sam: Gondolipeskero bar Schtegate

September 25th, 2021  |  Published in Geschichte & Gedenken, Radio, Podcast & TV, Religion, Veranstaltungen & Ausstellungen

Radio Roma samRoma sam
Radijo Burgenland:
20.9.2021 | (on demand)

Segnungsfeier in Stegersbach (Foto: Landesmedienservice Burgenland/Fenz)Ande amari adiveseskeri sendung phukavas pedar o sentelinipe le gondolipeskere barestar Schtegate le ledschime taj murdarde Romnijenge taj Romenge maschkar o dujto themeskero haburi. O upro dromeskero keresto Berggasse/Hinterforst upre terdschardo gondolipeskero bar, upre lende taj upre lengere terdschijiptscha pal te gondolinel.

But manuscha ando 10to septemberi andi Berg­gasse/Hin­ter­forst talalinde pumen, upro opfertscha adala bibas­tala cajtatar te gondo­linel. Upre oda than, kaj dschi ando 1960te berscha i lek bareder Romen­ge­ri-sid­lung Schtegatar terdscho­lahi – ando „Romano jarko“. Ande jek khetani mischa o raschaj Gerhard Harkam, o nevo raschaj la foros­kera ge­majndatar Schtega, Thorsten Craich taj o Romen­ge­ro-sel­sorgeri Matthias Platzer o sente­linipe le gondo­lipes­kere baristar kerde. O keripe le gondo­li­peskere baristar upro aun­de­finipe la Romen­gera-pas­to­ralatar la diö­cesejatar Tikni Martona taj le faraja­nistar Roma-Service pal dschal. Kerdo ulo o gondo­lipes­kero bar le baren­ge­rostar Alexander Fikisz Schte­gatar.

Jeke feder khetanipeske maschkar o Roma taj o avre

O anglebeschaschi le flogoskere grupnakere bajrotistar le Romen­dar, Emme­rich Gärt­ner-Hor­vath citiri­nel andar i kenva „Amari Historija“ (Roma-Ser­vice), le Franz Schmaldienst andar Bocksdorf. I Manuela Horvath, schero la Romen­gera-pas­to­ralatar la diö­ce­sejatar Tikni Martona, o bari­kanipe le histo­ri­jakere upre butscha­li­ni­pestar jeke feder kheta­nipeske masch­kar i flo­goskeri grupn taj o avre, angle asdel. O thanes­kero rot Leonhard Schneemann phenel, hot ando Burgenland meg buteder gondo­li­peskere thana le opferenge le NS-re­schi­mistar iste kerde on, mint odoj, kaj lo pekamlo hi, iste pe la histo­rija­ke terdschardo ol. Read the rest of this entry »