„Selbstbestimmt – junge Rom*nja und Sinti*ze“

Oktober 15th, 2021  |  Published in Interview, Radio & TV, Rassismus & Menschenrechte

Obwohl Rom*nja und Sinti*ze bereits seit dem 15. Jahrhundert in Österreich leben, wird ihre Geschichte noch immer nicht als Teil der öster­reichi­schen Ge­schichte be­trach­tet. Damit ver­härten sich die Vor­urteile und Rassismen, die sich über die Jahr­hun­derte in der Mehr­heits­gesell­schaft ein­genistet haben. Wäh­rend die ältere Gene­ration der Rom*nja und Sin­ti*ze ihre kultu­relle Her­kunft oft geheim ge­halten hat, um sich vor An­fein­dun­gen, Dis­krimi­nie­rungen und Gewalt zu schützen, tritt die junge Gene­ration selbst­sicher auf.

Wir als Community müssen unsere Ressourcen darauf kon­zentrie­ren, Men­schen zu em­powern. Jung bis alt müssen em­porwert werden. Wir haben lange genug darum ge­beten, einen Platz am Tisch der Do­mi­nanz­ge­sell­schaft zu be­kom­men. Wir müs­sen an­fangen, unse­ren eige­nen Tisch zu bauen.
Roxanna-Lorraine Witt

In diesem Feature lassen wir sieben Rom*nja und Sinti*ze aus Österreich und Deutschland über ihren Ak­ti­vis­mus und neue Narrative sprechen. Dazu gehören die beiden Grün­derin­nen  des Opre Heroes Collectives und Men­schen­rechts­trai­nerin­nen, Ioana und Irina Spataru, die bur­genlän­di­sche Jour­nalis­tin und Autorin Katharina Graf Janoska, Aktivis­tin und Grün­derin des Romblogs Gilda Horvarth, Sinti-Ak­ti­vis­tin und Exe­cu­tive Direc­tor von Save Space Roxan­na-Lorraine Witt und die beiden Grün­der des Rymecast-Podcasts Sejnur Memisi und Nino Novakovic.

Feature: Johanna Hirzberger
Redaktionelle Mitarbeit: Nora Schäffler

(Text und Sendung: Radio Radieschen , 6.4.2021)

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